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www.kshamburg.de
 
 
Teams: KSH 4
Donnerstag, 21. März 2019

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Teams

KSH 4

KSH 4 · Bezirksliga A 2019
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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↓
Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Hamburger SK 12   4   5 6       21,5 7
2. Altonaer SK Finkenwerder     5     4   6 18,5 5
3. Hamburger SK 11 4     6       18,0 5
4. SK Johanneum Eppendorf 3           16,0 4
5. Hamburger SG BUE   3     3   5   15,5 4
6. TV Fischbek 2 3           15,5 4
7. Hamburger SK 10 2   2   5       13,5 4
8. SK Weisse Dame Hamburg 2   4         15,5 3
9. Königsspringer Hamburg 4         3   14,5 2
10. SK Marmstorf 3   2         11,5 2
↑
↓
Spieler
KSH
4
Mannschaftsführer:
Dr. Claus Gebert
A H A H A A H A H
HSG
 
WDH
3
MAT
3
FBK
2
SKJ
3
HSK
12
ALT
 
HSK
10
HSK
11
31 Samson, Valentin ½ ½   1          
32 Götze, Tobias + 0   ½          
33 Bruhn, Boris 0                
34 Kipke, Kevin       0          
35 Khalaf, Ayman   + ½ 1          
36 Summers, Jan 0 0 0 0          
37 Peters, Malte   0   0          
38 Kipke, Mark 0 1 0 1          
39 Cinar, Alihan 0 0 1 1          
40 Gebert, Claus, Dr. ½ 1 ½            
41 Goetz, Claus, Dr.     ½            
42 Rehders, Sven     0            
51 Lenz, Finn‑Thore 1                
78 Pfreundt, Mathis     1            
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↓
1. Runde
18.01.2019 Hamburger SG BUE Königsspringer Hamburg 4 5 : 3
19:00 Uhr, CVJM‑Haus, An der Alster 40, 20099 Hamburg

1 Christian Joecks Valentin Samson ½ : ½
2 Volker Tatenhorst Tobias Götze : +
3 Amran Mojo Pahit Parindra Boris Bruhn 1 : 0
4 Helmut Amara‑Sellack Jan Summers 1 : 0
5 Dr. Friedrich Becker‑Bertau Mark Kipke 1 : 0
6 Klaus‑Dieter Meyer Alihan Cinar 1 : 0
7 Michael Harasim Dr. Claus Gebert ½ : ½
8 Hans‑Heinrich Runge Finn‑Thore Lenz 0 : 1

11.01.2019 Hamburger SK 10 Hamburger SK 12 2 : 6
11.01.2019 Hamburger SK 11 Altonaer SK Finkenwerder :
11.01.2019 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Johanneum Eppendorf 3 :
11.01.2019 SK Marmstorf 3 TV Fischbek 2 :
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2. Runde
25.01.2019 Königsspringer Hamburg 4 SK Weisse Dame Hamburg 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Valentin Samson Daniel Lam ½ : ½
2 Tobias Götze Till Habermann 0 : 1
3 Ayman Khalaf Dustin Opasiak + :
4 Jan Summers Kilian Fölsing 0 : 1
5 Malte Peters Marvin Lam 1 : 0
6 Mark Kipke Ulrich Ladurner 1 : 0
7 Alihan Cinar Frank Sommer 0 : 1
8 Dr. Claus Gebert Elisabeth Vogel 1 : 0

25.01.2019 Hamburger SK 12 TV Fischbek 2 5 : 3
01.02.2019 SK Johanneum Eppendorf 3 SK Marmstorf 3 :
25.01.2019 Altonaer SK Finkenwerder Hamburger SG BUE 5 : 3
25.01.2019 Hamburger SK 10 Hamburger SK 11 2 : 6

Unglücklicher Start in die Bezirksliga‑Saison

Mit einer überwiegend aus Jugendlichen bestehenden vierten Mannschaft ist der Saisonstart leider missglückt. Die Jugendlichen haben in weiten Teilen vor drei Jahren bereits – damals noch als sechste Mannschaft – den Aufstieg aus der Kreisklasse geschafft. 2018 glückte ihnen in einem jährlich nur geringfügig wechselnden Team im zweiten Jahr Kreisliga der Aufstieg in die Bezirksliga. Hier war somit klar, dass es dieses Jahr nur um den Klassenerhalt gehen kann.

In der ersten Runde waren wir direkt auswärts bei der Mannschaft der HSG BUE (Hamburger Schachgesellschaft Barmbeck Uhlenhorst Eilbek) und traten mit durchschnittlich fast 200 DWZ weniger bei der nominell zweitstärksten Mannschaft der Liga an. Mit einem Erfolg war somit eigentlich nicht zu rechnen. Tobias hatte jedoch an Brett 2 direkt spielfrei gewonnen und auch an den Brettern sah es ordentlich aus. Finn‑Thore hatte das Läuferpaar. Boris hatte einen Bauern für einen schön anzusehenden Angriff gegeben. Bei Jan standen beide Könige komisch im Feld, sodass die Stellung gefährlich aussah, das aber für beide Seiten. Bei Alihan sah es am Brett selbst auch gut aus, allerdings brauchte Alihan etwa zu dieser Zeit relativ lange für einen Zug, sodass hier ein deutlicher Zeitunterschied auf der Uhr stand.

Nachdem es also nach einer Stunde überall noch relativ ausgeglichen stand, ging es kurz darauf bei Finn‑Thore ziemlich schnell und er konnte seinen Gegner mattsetzen. Wir führten somit sogar 2:0. Die Führung hielt aber nicht lange, kurz darauf hatte Jan seine Partie verloren. Valentin hingegen schien eine starke Partie gegen den Internationalen Meister Christian Joecks zu spielen, eine Bewertung der recht geschlossenen Stellung fiel mir jedoch schwer. Der Angriff von Boris schien nicht nachhaltig zu sein. Mark und Alihan mussten ihre Partien aufgeben und ich hatte meinen anfänglichen Vorteil aus der Eröffnung inzwischen verspielt. Somit stand es nach kurzzeitiger 2:0 Führung jetzt 2:3 gegen uns. Ich konnte dann doch dank tatkräftiger Unterstützung meines Gegners in ein erfreulich aussehendes Endspiel abwickeln, in dem ich dann jedoch leider eine Zugwiederholung des Gegners zuließ. Da wir aber dringend Punkte für den Ausgleich brauchten, rechnete ich gerade, ob ich nicht doch mit leichtem Nachteil aus der Zugwiederholung ausbrechen sollte. Valentin wollte eigentlich ebenfalls noch auf Sieg spielen, hatte jedoch wohl ein Zeichen so verstanden, dass er remis machen solle, was somit vereinbart wurde. Da direkt danach Boris seine Partie aufgeben musste, lagen wir bereits 2½:4½ zurück, sodass auch ich in das Remis einwilligte. Vielleicht hätten wir in dieser ersten Runde somit etwas mehr Widerstand zeigen können, letztlich hat die HSG BUE aber doch verdient gewonnen.

Wir waren somit hochmotiviert, in unserem ersten Heimspiel gegen Weisse Dame 2 den ersten Erfolg einzufahren. Auch Weisse Dame hatte in der ersten Runde knapp verloren, sodass dies bereits ein wichtiges Spiel für die untere Tabellenhälfte war.

Auch in dieser Runde bekamen wir einen kampflosen Punkt, diesmal für Ayman an Brett 3. Auch diesmal führten wir 2:0, nachdem Mark in einer zwar materiell ausgeglichenen, aber ansonsten extrem einseitigen Stellung seinen Gegner gegen die Wand gespielt hatte. Und auch ansonsten gab es Hoffnung darauf, dass wir diesmal Punkte mitnehmen sollten. In meiner Partie war der Vorsprung am deutlichsten, ich hatte direkt aus der Eröffnung einen starken Angriff. Alihan stand zwar leicht nachteilig, aber da konnte man noch hoffen, dass seine gut 200 Punkte höhere DWZ noch etwas bewirken sollten. Malte spielte wie immer sehr besonnen und hatte erst wenige Züge gespielt, jedoch durchaus vergleichbar viel Zeit wie sein Gegner verbraucht. Jans Partie schien mir noch ausgeglichen, während es an den ersten beiden Brettern nicht optimal aussah. Tobias soll einen Bauern für einen Angriff gegeben haben. Um den Angriff zu sehen, habe ich jedoch zu spät bei ihm vorbei geschaut, sodass ich nur noch den Minusbauern gesehen habe. Und Valentin hatte das Läuferpaar gegen sich und sah auch sonst recht unglücklich mit seiner Stellung aus.

Etwa um die Zeitkontrolle herum wurde dann aus der 2:0 Führung ein 3:3. Jan, Tobias und Malte hatten ihre Partien verloren, ich meine gewonnen. Alihan hatte jedoch in einem Turmendspiel zwei Bauern weniger und Valentin sah immer noch sehr kritisch auf seine Stellung. Beide Partien gingen dann noch bis kurz vor Mitternacht. Zunächst einigte sich Valentin auf ein Remis, Alihan hatte jedoch in ein Bauernendspiel abgewickelt und konnte die gegnerischen Bauern somit nicht mehr aufhalten. Damit haben wir auch diesen zweiten Mannschaftskampf in der Bezirksliga verloren. Nominell war auch Weisse Dame knapp eine Mannschaft aus der ersten Hälfte, insofern hoffen wir darauf, dass wir unsere Punkte für den unverändert angestrebten Klassenerhalt noch holen werden.

(Claus Gebert)

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3. Runde
15.02.2019 SK Marmstorf 3 Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, Vereinshaus des SV Grün‑Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c, 21077 Hamburg

1 Andreas Steinmann Ayman Khalaf ½ : ½
2 Stephan Barz Jan Summers 1 : 0
3 Lutz Meyer Mark Kipke 1 : 0
4 Michael Wadle Alihan Cinar 0 : 1
5 Uwe Grove Dr. Claus Gebert ½ : ½
6 Kevin Li Dr. Claus Goetz ½ : ½
7 Gerhard Dahle Sven Rehders 1 : 0
8 Bodo Müller Mathis Pfreundt 0 : 1

08.02.2019 Hamburger SK 11 Hamburger SK 12 4 : 4
08.02.2019 Hamburger SG BUE Hamburger SK 10 3 : 5
08.02.2019 SK Weisse Dame Hamburg 2 Altonaer SK Finkenwerder 4 : 4
08.02.2019 TV Fischbek 2 SK Johanneum Eppendorf 3 :

Nach knapper Niederlage jetzt Tabellenletzter

An diesem Spieltag ging es für uns nach Marmstorf zum bisherigen Tabellenletzten. Nachdem wir schon in den ersten beiden Runden gut mitgespielt hatten, aber jeweils knapp verloren hatten, wollten wir diesmal dann doch gerne gewinnen. Die Vorzeichen dafür standen allerdings nicht sehr gut. Valentin hatte im November bereits am dritten Spieltag der ersten Mannschaft ausgeholfen und durfte daher nicht spielen. Und auch Tobias, Boris und Kevin mussten passen, sodass wir ohne unsere ersten vier Bretter antreten mussten. Zusätzlich fehlte auch noch Malte. Dafür konnten wir jedoch sehr gute Ersatzspieler aufbieten. Mit Claus Goetz und Sven konnten die beiden ersten Bretter der fünften Mannschaft einspringen, und mit Mathis saß der Spieler an Brett 8, der die höchste DWZ von uns allen hat.

Der eingeplante Puffer für die Anreise nach Marmstorf hat sich zum als sinnvoll erwiesen, wenn auch nicht wegen meiner Sorge vor dem Elbtunnel, sondern wegen der halben Stunde Verspätung, die uns die S‑Bahnen mal wieder beschert haben. In Marmstorf wurden wir dann recht herzlich von unserem Gegner empfangen, und dann konnte es schon an 7 von 8 Brettern losgehen. Einzig Claus musste noch eine halbe Stunde auf seinen Spielbeginn warten, da sein Gegner das Spiel vergessen hatte.

In den Anfangsphasen der Partien gab es dann keine weiteren Auffälligkeiten, sodass es auch nach eineinhalb Stunden noch relativ ausgeglichen stand. Materiell gesehen hatte zu diesem Zeitpunkt einzig Mark einen Bauern weniger und Mathis einen mehr. Insbesondere bei Mathis stand auch der gegnerische König bereits unangenehm (bzw. für Mathis sehr angenehm), während die Königsstellung bei Jan bereits nach einem Problem aussah.

Etwas später in die Runde geschaut, sah ich bei Sven in sehr verwickelter Stellung, dass Sven eine Figur gewinnen können müsste. Trotz langem Überlegens nahm Sven jedoch eine andere Figur, sodass das nicht zum Vorteil reichte. Nach der Partie erklärten mir sowohl Sven als auch sein Gegner, dass Svens Dame so unglücklich stand, dass durch zweimaliges Abziehen des Springers der vermeintliche Figurengewinn für Sven in Wirklichkeit zu einem Figurenverlust geführt hätte. Trotz dessen war ich in dieser Partie optimistisch, da komplizierte Stellungen Sven ja durchaus liegen. In der Zwischenzeit musste dann auch Jan einen Bauern hergeben. Und während bei Ayman erst der zehnte Zug gespielt war, hatte Alihan bereits einen sehr vielversprechenden Angriff auf dem Brett. Einzig ein finaler Durchbruch war nicht zu sehen. Bei mir hatte sich die Stellung inzwischen geöffnet, leider mit den besseren Linien für die Türme des Gegners, dafür unter Abtausch des gefährlich stehenden schwarzen Läufers. Am Brett neben mir ging Claus meiner Meinung nach leicht besser in ein Turmendspiel mit Läufer und einem isolierten Doppelbauern des Gegners. Letztlich opferte Claus dann wohl doch zu mutig einen Bauern für etwas Initiative, sodass er am Ende über das Remisangebot des Gegners glücklich sein musste. Nahezu zeitgleich verloren dann auch Mark und Jan ihre Partien, sodass wir etwas unangenehm 0,5:2,5 zurück lagen.

Mathis konnte dann etwas später jedoch sehr souverän den ersten Sieg beisteuern, und auch Alihan hatte mit seinen Schwerfiguren den Weg ins gegnerische Lager gefunden, sodass sein Gegner kurz vor Damenverlust aufgab. Damit liefen noch die Partien von Ayman, Sven und mir. Ayman musste bereits Bauern abgeben; in dynamischer Stellung war gar nicht klar ersichtlich, wieviele davon. Sven hingegen hatte gar keinen Bauern mehr in seinem Turmendspiel, während der verbleibende Bauer des Gegners bereits auf der sechsten Reihe war. Wir standen also an allen Brettern leicht schlechter. Da auch ich gefährlich stand, nahm ich trotzdem das Remisangebot meines Gegners an. Doch bei Sven schien der gegnerische Bauer dann doch nicht aufzuhalten zu sein, da Svens König eine Reihe zu weit weg stand. Das war aber gar nicht so klar zu sehen, sodass der gegnerische Mannschaftsführer bereits ein Remis notiert hatte. Leider musste Sven am Ende und nach ein paar Rettungsversuchen doch aufgeben. Ayman spielte an Brett 1 eine sehr schöne Partie und er war daher unsicher, ob er das Remisangebot seines Gegners annehmen sollte, da das ja unsere Niederlage bedeuten würde. Tatsächlich hatte er im Moment des Remisangebots gleich drei Bauern weniger auf dem Brett. Davon hätte er jedoch aufgrund von Schachgeboten zwei wieder zurückerobern können. Ein Remis war daher durchaus gerechtfertigt, aber auf Sieg spielen ging nicht mehr. Er konnte somit zufrieden das Remis annehmen, die notwendigen Punkte haben wir anderweitig liegen gelassen, sodass wir leider auch diese Begegnung knapp verloren haben. Damit müssen wir jetzt als Tabellenletzter in die nächsten Partien, wo es gegen Fischbek 2, SKJE 3 und HSK 12 ausgerechnet gegen die Mannschaften geht, die nominell und auch tatsächlich ganz weit vorne in der Tabelle stehen. Vielleicht gelingt uns ja in mindestens einer der drei Partien doch ein Sieg, sodass wir für die letzten Runden doch noch eine akzeptable Ausgangssituation erreichen können.

(Claus Gebert)

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4. Runde
22.02.2019 Königsspringer Hamburg 4 TV Fischbek 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Valentin Samson Nikolas Egelriede 1 : 0
2 Tobias Götze Jannis Niemann ½ : ½
3 Kevin Kipke Joachim Schümann 0 : 1
4 Ayman Khalaf Hubert Kopyto 1 : 0
5 Jan Summers Dirk Thomzik 0 : 1
6 Malte Peters Bodo Wichert 0 : 1
7 Mark Kipke Manfred Friese 1 : 0
8 Alihan Cinar Stephan Buzuk 1 : 0

22.02.2019 Hamburger SK 12 SK Johanneum Eppendorf 3 :
22.02.2019 Altonaer SK Finkenwerder SK Marmstorf 3 6 : 2
22.02.2019 Hamburger SK 10 SK Weisse Dame Hamburg 2 :
22.02.2019 Hamburger SK 11 Hamburger SG BUE :

Mit geballter Faust zum Sieg

Diese Runde war in der Vorbereitung ein Traum für Mannschaftsführer. Alle 10 gemeldeten Spieler haben sich spielbereit gemeldet. Aus dieser komfortablen Situation heraus haben dann Boris und ich ausgesetzt. Egal wie wir so im Detail aufgestellt hätten, mit nur Stammspielern konnten wir auf jeden Fall eine spielstarke Mannschaft stellen, da nicht die Spieler der hinteren Bretter zu weit vorne spielen mussten. Das war auch gut gegen Fischbek, die die drittstärkste Mannschaft der Liga stellen und insgesamt einen um 140 Punkte höheren DWZ‑Schnitt haben bzw. an diesem Tag auch einen Schnitt von exakt 100 Punkten durchschnittlich mehr ans Brett brachten. Trotz unserer guten Aufstellung waren wir als Tabellenletzter somit Außenseiter, wenn auch mit Chancen. Wie Baldur im Vorfeld bemerkte, hatte auch Fischbek bisher recht knappe Ergebnisse.

Nicht nur die Mannschaftsaufstellung, auch der Spieltag selbst versprach einen angenehmen Rahmen. Neben uns spielten auch die sechste und die achte Mannschaft einen Heimkampf, sodass einiges los war im Clubheim.

In einigen unserer Spiele tat sich gleich zu Beginn Bemerkenswertes. Malte bekam es mit der Aljechin‑Verteidigung zu tun. In dieser überlegte er gleich für den zweiten Zug 6 Minuten, für den dritten nochmal 8 Minuten. Anschließend stand er recht ungewöhnlich für diese Verteidigung, aber durchaus gut. Während also Malte noch über die Anfangszüge nachdachte, hatte Alihan bereits seinen neunten Zug hinter sich gebracht. Das sollte auch sein letzter gewesen sein, denn sein Gegner hatte sich in der Eröffnung so sehr vergriffen, dass der besagte neunte Zug bereits der Gewinnzug für Alihan war. Das frühe 1:0 für uns! Zur gleichen Zeit konnte Valentin schon einen Bauern gewinnen, ohne dass der Gegner irgendeine Kompensation dafür hatte. In der Folge konnte Mark einen Angriff auf der h‑Linie starten, der allerdings etwas zu optimistisch aussah. Jans Gegner schien einen Bauern opfern zu wollen, um Jans Königsstellung zu öffnen. Ayman hatte mit seinen Bauern deutliche Raumvorteile, sein Gegner jedoch aktiv stehende Figuren. Bei Kevin war viel Spannung im Zentrum, die sich irgendwann auflösen sollte – zu wessen Vorteil auch immer. Und Tobias hatte an Brett 2 diverse Drohungen aufgestellt, die seinen Gegner in der Eröffnung zurückwarfen, allerdings auch Tobias eine recht offene Königsstellung bescherten.

Es stand also nach einer Stunde 1:0 für uns, wir hatten an Brett 1 einen deutlichen Vorteil und an allen anderen Brettern waren recht dynamische Stellungen mit Chancen für beide Seiten entstanden. Das versprach spannend zu werden! Um Boris zu zitieren: »Viereinhalb sind drin!«

Zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend verlor dann doch Jan seine Partie, er hatte wohl einen Dame‑Läufer‑Angriff unterschätzt.

Alle anderen Partien gingen dann jedoch spannend weiter. Während es bei den anderen beiden Mannschaften schneller ging (die achte hatte mit einem 2:2 bereits Feierabend, in der sechsten spielten nur noch zwei Bretter), war bei uns auch nach zweieinhalb Stunden noch nirgends eine weitere Entscheidung gefallen und es stand unverändert 1:1. Bestens sah es jedoch bei Mark aus. Er hatte die Qualität und drei Bauern mehr, außerdem hatte sein Gegner Zeitnot. Überhaupt war Zeitnot in einigen Partien plötzlich ein Thema. Von unserer Seite aus hatte Malte in noch ausgeglichener Stellung die deutlich knappere Zeit und auch Valentin hätte sich sicher noch über ein paar Minuten mehr gefreut. Bei Kevin hingegen hatte der Gegner deutlich weniger Zeit. Bei höchstens als marginal zu bezeichnenden Vorteilen auf dem Brett für Kevin bot daher sein Gegner bereits im 22. Zug remis an. Mit zwei Partien mit Vorteil für uns hätte uns das Remis als Mannschaft vielleicht geholfen, aber mit Blick auf die Zeit des Gegners schien es richtig, dass Kevin Kampfgeist zeigte und weiter spielen wollte. Bei Tobias hingegen war inzwischen alles so ausgeglichen, dass hier remis vereinbart wurde. Dann passierten jedoch komische Sachen in Zeitnot. Besonders hervorzuheben ist hier die Partie von Mark. Der hatte sich leider seine Dame fangen lassen. Vermutlich hätte er im Gegenzug die Dame des Gegners angreifen können und so zumindest nur eine Leichtfigur abgeben müssen. Dann wäre er aufgrund des vorherigen materiellen Übergewichts immer noch stark aufgestellt gewesen. Aber in inzwischen beiderseitiger Zeitnot gab Mark seine Dame dann gegen einen Läufer, was aber immer noch gewisse Remischancen ergab. Nur wenige Züge später, direkt vor der Zeitkontrolle gab dann jedoch auch Marks Gegner nach einem Blackout seine Dame her. Damit hatte plötzlich Mark eine drückende Überlegenheit und sein Gegner gab sofort auf. Ebenfalls der Zeitnot geschuldet machte auch Malte ein paar ungenaue Gegenangriffe. Er hatte weniger Glück, sondern einen sehr genau spielenden Gegner, sodass hier Fischbek einen weiteren Brettpunk einfahren konnte. Es stand somit 2,5:2,5. Valentin konnte trotz knapper Zeit seinen Vorteil weiter ausbauen, und auch bei Ayman sah das Spiel weiter druckvoll aus. Auch Kevin hatte einen schönen Angriff, aber inzwischen war er es, der weniger Restzeit hatte. Beim 40. Zug brachte er mich fast zum Wahnsinn, bei 3 Sekunden Restzeit war noch nicht zu erkennen, dass er ziehen wollte, mit 1 Sekunde Restzeit schaffte er dann aber doch seinen Zug. Kurz zuvor hatte er aufgrund der Zeitnot jedoch schon eine Qualität eingestellt. Aymans Gegner hatte hingegen genug gesehen und gab auf. Das waren also schon dreieinhalb Punkte. Um 23:15 Uhr war es dann soweit: Valentin stand auf und streckte die geballte Faust in die Luft – auch er hatte seine Partie gewonnen; unser erster Mannschaftserfolg in dieser Bezirksliga stand fest! Kevin kämpft dann noch bis fast Mitternacht um das Remis und kam dabei erneut in Zeitnot; am Ende musste er sich jedoch geschlagen geben.

Es war also wieder ein extrem knappes Spiel. Als nicht mitspielender Beobachter war das fast noch nervenaufreibender, als wenn man selbst spielt. Wenn wir auch in den nächsten Runden wieder möglichst in Bestbesetzung spielen, können wir aber offensichtlich gegen jeden Gegner in dieser Liga mithalten.

(Claus Gebert)

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5. Runde
22.03.2019 SK Johanneum Eppendorf 3 Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, Wilhelm‑Gymnasium (Oberstufenhaus Alfred‑Beit‑Weg), Klosterstieg 17, 20149 Hamburg

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3       :  
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8       :  

22.03.2019 Hamburger SG BUE Hamburger SK 12   :  
22.03.2019 SK Weisse Dame Hamburg 2 Hamburger SK 11   :  
29.03.2019 SK Marmstorf 3 Hamburger SK 10   :  
29.03.2019 TV Fischbek 2 Altonaer SK Finkenwerder   :  
↑
↓
6. Runde
05.04.2019 Hamburger SK 12 Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

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2       :  
3       :  
4       :  
5       :  
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05.04.2019 Altonaer SK Finkenwerder SK Johanneum Eppendorf 3   :  
05.04.2019 Hamburger SK 10 TV Fischbek 2   :  
05.04.2019 Hamburger SK 11 SK Marmstorf 3   :  
05.04.2019 Hamburger SG BUE SK Weisse Dame Hamburg 2   :  
↑
↓
7. Runde
26.04.2019 Königsspringer Hamburg 4 Altonaer SK Finkenwerder   :  
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

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03.05.2019 SK Weisse Dame Hamburg 2 Hamburger SK 12   :  
03.05.2019 SK Marmstorf 3 Hamburger SG BUE   :  
26.04.2019 TV Fischbek 2 Hamburger SK 11   :  
26.04.2019 SK Johanneum Eppendorf 3 Hamburger SK 10   :  
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↓
8. Runde
10.05.2019 Hamburger SK 10 Königsspringer Hamburg 4   :  
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

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24.05.2019 Hamburger SK 12 Altonaer SK Finkenwerder   :  
10.05.2019 Hamburger SK 11 SK Johanneum Eppendorf 3   :  
24.05.2019 Hamburger SG BUE TV Fischbek 2   :  
24.05.2019 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Marmstorf 3   :  
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↓
9. Runde
21.06.2019 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 11   :  
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

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21.06.2019 SK Marmstorf 3 Hamburger SK 12   :  
21.06.2019 TV Fischbek 2 SK Weisse Dame Hamburg 2   :  
21.06.2019 SK Johanneum Eppendorf 3 Hamburger SG BUE   :  
21.06.2019 Altonaer SK Finkenwerder Hamburger SK 10   :  
Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/teams/ksh4.php
25.02.2019, 09:41 (tr)
 
 
 
 
 
 
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