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www.kshamburg.de
 
 
Teams: KSH 2
Freitag, 19. Juli 2019

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Teams

KSH 2

KSH 2 · Stadtliga A 2019
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Königsspringer Hamburg 2 4 5 4 7 5 5 5 46,0 16
2. Hamburger SK 5 4 6 3 5 6 5 6 7 48,5 15
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 3 2 6 5 40,5 14
4. FC St. Pauli 5 4 5 5 5 8 47,0 13
5. Hamburger SK 7 1 3 2 5 33,5 10
6. SV Blankenese 3 2 3 6 7 5 36,5 8
7. Hamburger SK 6 3 2 6 33,0 6
8. SV Eidelstedt 3 3 4 4 27,5 4
9. SV Diagonale‑Harburg 2 2 3 0 1 2 4 22,5 3
10. Niendorfer TSV 3 1 3 3 4 24,0 1
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↓
Spieler
KSH
2
Mannschaftsführer:
Markus Langmann
H A H A H H A H A
STP
5
BLA
 
DIA
2
SVE
 
NIE
 
UNE
2
HSK
6
HSK
5
HSK
7
11 Dettmann, Steffen, Dr. ½ 1   1 ½ ½ 1 ½ 1
12 Langmann, Markus ½   1   1 1 0 1 1
13 Cremer, Jochen 0 ½   0 ½   ½ 1  
14 Lock, Adrian 1 ½ 1   0 ½ 1 0 1
15 Raider, Eugen 0 0 1     0 1 ½  
16 Hloskovsky, Andrei, Dr. 0 1 1 1   1 1   1
17 Wiltafsky, Thomas 1 1 ½ ½ 1 ½ 0 ½ 1
18 Conrad, Christian 1   1 ½ 1   0 ½ 1
19 Knops, Peter   ½ ½ 1 0 ½      
20 Schroeter, Baldur, Dr.   ½   1 +     0  
31 Samson, Valentin           1     0
33 Bruhn, Boris                 1
35 Khalaf, Ayman     ½ 0          
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1. Runde
11.01.2019 Königsspringer Hamburg 2 FC St. Pauli 5 4 : 4
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Dr. Steffen Dettmann Joschka Marx ½ : ½
2 Markus Langmann Thomas Wolloner ½ : ½
3 Jochen Cremer Christian Ziller 0 : 1
4 Adrian Lock Bernd Kessler 1 : 0
5 Eugen Raider Heinz‑Werner Szudra 0 : 1
6 Dr. Andrei Hloskovsky Marco Biemann 0 : 1
7 Thomas Wiltafsky Jukka Fehr 1 : 0
8 Christian Conrad Christian Jöhnk 1 : 0

10.01.2019 SV Diagonale‑Harburg 2 Niendorfer TSV :
14.01.2019 SV Eidelstedt SV Blankenese :
17.01.2019 SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SK 7 6 : 2
15.01.2019 Hamburger SK 6 Hamburger SK 5 3 : 5

Es hätte auch schlechter laufen können

Am 03.08.2018 begann ein Absteiger und für die neue Saison somit einer der Aufstiegsfavoriten zu Hause seinen Auftakt gegen einen gefährlichen Traditionsverein. Mit viel Euphorie startete das erste Saisonspiel. Schnell wurde hier klar, dass es schwieriges werden sollte. Der Gegner ging schnell in Führung und am Ende gewann dieser sogar klar mit 3:0. Folgedessen waren sie nach dem ersten Spieltag gleich letzter Platz. Viel Nervosität machte sich breit: »Kann die letzte Saison vergessen gemacht werden? Schafft man den direkten Wiederaufstieg überhaupt? Sind wir eigentlich stark genug für die Liga? …«

Eine ähnliche Situation hätte es am Freitag den 11.01.2019 bei uns sein können. Nach einem unglücklichen Abstieg starteten wir mit viel Vorfreude die Stadtligasaison. Natürlich mit nur einem Ziel: dem Wiederaufstieg! Das Clubheim war voll mit vielen Kiebitzen und zwei weiteren Mannschaften. Motiviert und einem DWZ‑Plus von durchschnittlich 137 Punkten legten wir um 19 Uhr los. Sehr positiv empfand ich, dass wir kurz nach 19 Uhr bereits vollständig waren. (Ich glaube, ich biete ab sofort Eugen häufiger an, ihn beim pünktlichen Erscheinen später rumzufahren.)

Schnell war klar, dass St. Pauli etwas mitzureden hat und stellte uns früh vor Probleme. Speziell Eugens und mein Kopf waren zu Beginn gar nicht am Brett. Die Folge war, dass Eugens an Brett 5 nach nur wenigen Zügen katastrophal stand. Bei mir war es nicht ganz so schlimm und ich habe nur mit Weiß bereits eine ausgeglichene Stellung erreicht und viel Zeit verbummelt. Nach einem kleinen Kaffee um kurz vor 8 Uhr gelang es mir, immer besser in meine Partie mental reinzukommen und ich hatte mal Zeit, einige weiteren Stellungen anzugucken.

Bei Steffen an Brett 1 fand ich nach der Eröffnung eine etwa ausgeglichene Stellung, die nicht viel Spannung aufwies. Durch seinen starken Auftritt in Bremen war ich mir sicher, hier mindestens einen halben Punkt zu bekommen und erhoffte mir eher mehr. Adrian an Brett 4 erreichte eine geschlossene Stellung mit viel Raumvorteil. Schon jetzt schien es dort eine längere Partie zu werden. Andrei an Brett 6 und Christian an Brett 8 sahen beide mit ihren Eröffnungswahlen recht zufrieden aus. An Brett 7 bei Thomas Sizilianer kam vom Gegner ein eher untypischer Vorstoß von Springer und Dame am Damenflügel. Dieser sah zwar sehr angriffslustig aus, schien aber nach der Analyse nicht wirklich gefährlich zu sein. Alles in allem also noch sehr offen.

Ich ging wieder an mein Brett, wo ich schon wieder am Zug war. Mein Gegner wusste schnell zu ziehen. Da ich dagegen mich immer wieder ertappte unnötig lange reinzugucken, wurde mir früh mein Zeitproblem. Nach nur 20 Zügen zeigte meine Uhr noch 25 Minuten auf. Mein Gegner hatte dagegen noch mehr als das 5‑fache. Dazu kam, dass ich mein Läuferpaar geben musste, um keine Bauern zu verlieren. Ab nun musste ich höllisch aufpassen, nicht von seinem lahmgelegt zu werden. Dass ich dafür meine restliche Zeit aufbrauchte, half der Situation auch nicht wirklich und ich ging eine Stunde vor den anderen in die Zeitnotphase. Dadurch bekam ich nur sehr wenig an den anderen Brettern mit. Eugens Stellung wurde immer merkwürdiger und er bekam immerhin zwei Türme für eine Dame plus mehrere Bauern und Stellung. »Vielleicht foppt er ihn ja noch«, blitzte es durch meinen immer wacher werdenden Kopf. Christian schaffe es, seine Stellung etwas zu verbessern und strich als Erster souverän einen Sieg ein. Sehr starke Leistung und für mich ein gutes Zeichen. Dann wurde es bei Jochen an Brett 3 brenzlig. Ich sah nur einen gegnerischen Springer nach f6 hüpfen und alle anderen Figuren aktiv auf die Königsstellung zielen. Da seine Dame weit weg und die anderen Figuren unkoordiniert rumstanden, schien sein Überlebenskampf nicht vielversprechend.

Mein Blick ging wieder zurück zu mir. Zug 25 und meine Zeit nur noch 10 Minuten gegen Stunde, fünfzehn. So eine schlechte Zeit hatte ich wohl noch nie. Zudem war die Stellung sehr kritisch: Sein Turm war in die zweite Reihe eingedrungen und beide Läufer zielten auf meinen König auf f3. Sicher sieht anders aus. Zu meinem Glück entspannte sich die Lage, als mein Gegner ein Zwischenschach übersah. Damit kam ich in ein etwas schlechteres ungleichfarbiges Läufer‑Turm‑Endspiel. Ich war nun zuversichtlich, dies halten zu können und suchte sogar noch nach Gewinnmöglichkeiten. Die 30 Minuten kurz darauf halfen mir gewaltig. Doch auch diese sollten nicht lange halten. Die Stellung war dafür solider und unkomplizierter. Nach und nach kamen nun auch die anderen in Zeitnot. Jochen schaffte es nicht, das Opfer zu widerlegen und verlor leider. Nach der Analyse schien es auch keine Möglichkeit mehr gegeben zu haben und sein Gegner schien eine großartige Variante gefunden zu haben. Andrei hatte eine Gewinnstellung und musste diese nur noch über die Zeit bringen. Leider unwissend, dass er unter 5 Minuten nicht mitschreiben muss und die Umgewöhnung, keine 30s pro Zug zu bekommen, fällt diese jedoch kurz darauf. Ärgerlich! Und ein ganzer Punkt weg.

Ich, wieder in Zeitnot, schaffe es trotz verschiedener Gewinn‑Versuche des Gegners, das Remis zu sichern. Als Steffen quasi im gleichen Atemzug zu Recht remis machte, ahnte ich schon Böses, denn Eugens Niederlage wurde ein paar Minuten später besiegelt. Ergebnis also 2:4 und noch ca. 75 Minuten Zeit. Bei Thomas und Adrian ging es jetzt also um den einen Mannschaftspunkt. Ernüchterung, dass der Aufstieg eine noch schwerere Aufgabe wird, als sowieso schon eingeschätzt, kehrt ein. Stimmung eher wie Eugens Nachbar: Mau.

In der geschlossenen Stellung schaffe es Adrian irgendwann, die h‑Linie zu seinem Vorteil zu öffnen und gegen einen schwachen Schwarzfelder (Bauern auf g5, f6, e5, c5, a7) und Weißfelder (La6, Kb7, c6, b5) in die gegnerische Stellung einzudringen. Es fielen zwei Bauern, es wurde etwas abgetauscht und kurz vor 12 Uhr verkürzten wir auf 3:4! Nun zählten alle auf Thomas. Er hatte ein Endspiel mit Springer plus 5 Bauern gegen Läufer und 4 Bauern erlangt. Zudem war sein Springer deutlich aktiver. Nach einem schönen Manöver schaffe er es, noch einen Bauern zu tauschen und die gegnerischen schwachen Bauerninseln unter Druck zu setzen. Schlussendlich musste er den Gewinn nicht mehr zeigen, da die Zeit fiel. Eine bärenstarke Leistung von den beiden, die uns damit den Arsch gerettet haben! Es hätte also alles anders laufen können.

Zusammengefasst sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Allerdings wird die Aufgabe, der Aufstieg, nicht leichter und wir müssen uns nun vor allem gegen die Mitfavoriten beweisen. Sehr positiv muss noch herausgestochen werden, dass die Stimmung (entgegen des anfänglichen beschriebenen Vereins) trotzdem gut war und noch lange nach der Runde diskutiert und analysiert wurde. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht hat und mich für die nächsten Runden motiviert. Ich hoffe, in diesen fallen die Punkte und auch wir schaffen es, trotz Ausrutscher, eine Geschichte wie der HSV in dieser Saison zu schreiben. Dann wird bestimmt die Stimmung noch besser und anstatt bis 2 Uhr bis 4 Uhr diskutiert.

(Markus Langmann)

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2. Runde
30.01.2019 SV Blankenese Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
19:00 Uhr, Vereinshaus THCC Rot‑Gelb, Hemmingstedter Weg 140, 22609 Hamburg

1 Siegmund Kolthoff Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
2 Maximilian Reuter Jochen Cremer ½ : ½
3 Berthold Riering Adrian Lock ½ : ½
4 Stefan Wolff Eugen Raider 1 : 0
5 Felix Lau Dr. Andrei Hloskovsky 0 : 1
6 Siaquiyah Davis Thomas Wiltafsky 0 : 1
7 Thorsten Wennmann Peter Knops ½ : ½
8 Marcus Scheele Dr. Baldur Schroeter ½ : ½

25.01.2019 Niendorfer TSV Hamburger SK 5 1 : 7
01.02.2019 Hamburger SK 7 Hamburger SK 6 :
22.01.2019 FC St. Pauli 5 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
24.01.2019 SV Diagonale‑Harburg 2 SV Eidelstedt 4 : 4

Es gibt für alles ein erstes Mal

Nach über 30 Jahren Schacherfahrung spiele ich heute zum ersten Mal abends einen Mannschaftskampf, ohne am nächsten Tag ausschlafen zu können. Aber das hat auch seine positiven Seiten, denn so lernt man mal Vereine kennen, die man sonst so gar nicht zu sehen bekommt, wie zum Beispiel Blankenese.

Heute Abend darf ich seit langer Zeit mal wieder den Mannschaftsführer geben, weil Markus leider nicht kann. Aber mit Baldur und Peter sind wir hinten gut aufgestellt. Lange vor Beginn des Kampfes treffe ich draußen Steffen und dann sogar Eugen, der eine Viertelstunde vor Beginn des Kampfes da ist. Ob es das schon mal gegeben hat?

Die Eröffnungen beginnen und Steffen tauscht frühzeitig die Damen und kann sich gleich danach das Läuferpaar umsonst in einem damenlosen Mittelspiel sichern. Doc Dets Endspielfertigkeiten sind bei Königsspringer hinlänglich bekannt, haben sich aber bis nach Blankenese zum Glück noch nicht rumgesprochen und so sehe ich die ›1‹ auf meinem virtuellen Scoreboard schon leicht schimmern. Dann muss ich mich aber über meine eigene Partie ärgern, denn mir ist die Eröffnung missraten und ich muss frühzeitig Schadensbegrenzung betreiben. Ebenso scheint Eugens Eröffnungsbehandlung dubios und Baldur handelt sich frühzeitig und ohne Not einen Doppelbauern ein. Peter muss frühzeitig das Läuferpaar geben, Andrej steht ganz gut, Adrian und Thomas okay. Ich gerate in der Folge immer weiter unter Druck, der Kampf sieht gar nicht gut aus.

Eugen kann Stefan Wolffs rollender Bauernarmada am Damenflügel nichts mehr entgegensetzen und gibt angesichts der drohenden Umwandlung auf. Kurz darauf ist Andreis Partie beendet. Mein Gegner, der irgendwie keine zwingende Fortsetzung findet, denkt wohl, sein Mann habe gewonnen und bietet mir remis an. Aber Andrei hat gewonnen! Ich nehme, in immer noch schlechter Stellung, dankend an. Der Kampf beginnt sich zu drehen.

Da Thomas eine Qualität gewinnt und Peter einen Bauern, sieht es jetzt gut aus. Baldur, der nach späterer Aussage zwischenzeitlich kaum Züge hatte, hat sich auch berappelt. Adrian remisiert schließlich. Steffen führt mit souveräner Technik das Doppelläufer‑Endspiel zum Sieg, nicht ohne später detailliert darzulegen, dass das Endspiel selbst bei bester Verteidigung gewonnen gewesen wäre. Eine wirklich schöne Partie! Thomas fährt das Endspiel sicher nach Hause und Peter und Baldur holen verdiente halbe Punkte, sodass der Kampf 5:3 ausgeht.

Das war unser erster Saisonsieg in der Stadtliga, angesichts des Kampfgeistes sicherlich verdient. Die Gegner haben ihre Chancen nicht genutzt. Da das Saisonziel aber der direkte Wiederaufstieg ist, war das noch keine überzeugende Leistung – auch von mir. In der nächsten Runde haben wir es mit Diagonale zu tun, dann hoffentlich in der bestmöglichen Aufstellung.

(Jochen Cremer)

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3. Runde
08.02.2019 Königsspringer Hamburg 2 SV Diagonale‑Harburg 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Markus Langmann Marten Holst 1 : 0
2 Adrian Lock Haschem Haschimi 1 : 0
3 Eugen Raider Andrei Cotaru 1 : 0
4 Dr. Andrei Hloskovsky Marcel Heymuth 1 : 0
5 Thomas Wiltafsky Tobias Frische ½ : ½
6 Christian Conrad David Hernandez 1 : 0
7 Peter Knops Michael Feske ½ : ½
8 Ayman Khalaf Said Haschimi ½ : ½

11.02.2019 SV Eidelstedt Niendorfer TSV 4 : 4
07.02.2019 SK Union‑Eimsbüttel 2 SV Blankenese :
12.02.2019 Hamburger SK 6 FC St. Pauli 5 :
15.02.2019 Hamburger SK 5 Hamburger SK 7 5 : 3

Verdienter Sieg

Am 08.02.2019 hatten wir die zweite Mannschaft von Diagonale im Rahmen unseres Großkampftages (parallel spielten auch KSH 3 und KSH 8) zu Gast. Die Rollen waren klar verteilt, war unser DWZ‑Schnitt doch um rund 200 Punkte besser, was in etwa einer statistischen Gewinnerwartung von 75 % im Schnitt pro Partie entspricht. Konkret hieß das: vorne klar favorisiert, hinten auch, nur an Brett 8, an dem Ayman zu seinem Stadtliga‑Debüt kam, hatten wir laut DWZ‑Statistik einen geringen Nachteil.

Diese Differenzen zeigten sich auch rasch auf dem Brett. Markus hatte nach 6 Zügen eine Figur in ihm unbekannter Eröffnung für 2 Bauern mehr, ich nach 18 jeweiligen Figurenberührungen einen Bauern und eine Figur. Daraufhin war die Partie auch nach rund 1,5 h beendet und ich konnte entspannt die anderen Partien begutachten und mit Jörg die ein oder andere Blitzpartie spielen. Eugen gab für die Figur 3 Bauern und hatte eine unübersichtliche Stellung. Das war besser als jede andere Stellung nach der Eröffnung, die ich von Eugen bislang gesehen hatte, sodass auch hoffentlich dort der volle Punkt nur eine Frage der Zeit sein sollte.

Noch vor 22:00 Uhr hatten schlussendlich auch Markus, sowie Andrei und Christian gewonnen. Andrei gab einen Bauern für reichlich Initiative, die sich rasch auszahlte. Christian hatte aus der Eröffnung heraus das angenehmere Spiel und immer wieder unangenehme Drohungen aufgestellt, welche sich schlussendlich in materiellen und schließlich punktemäßigen Vorteil ummünzen ließen, sodass es bereits 4:0 stand.

Nacheinander remisierten dann Thomas und Peter. Beide versuchten jeweils, mehr aus den Stellungen herauszuholen, aber alle Drohungen wurden pariert. Insbesondere bei Peter schien die Stellung einiges an Spannung zu bieten. Nachdem zwischendurch auch Eugen durch einen taktischen Schlag die Figur erfolgreich zurückgeben konnte, spielte nur noch Ayman in seiner ersten Stadtliga‑Partie. Wie die Stellung zwischenzeitlich zu bewerten war, schwankte je nach Situation und Betrachterperspektive von »um einiges besser« bis »verloren«. Schlussendlich wurde es nach langem Kampf und sicherlich auch viel hin und her remis.

Es bleibt ein ungefährderter und verdienter 6,5:1,5‑Sieg, welcher die rein statistischen Erwartungen noch übertroffen hat. Einzig der Sieg gegen Jörg im Blitzen viel noch eindeutiger aus. Der Schwung und die Motivation kann also in die nächsten Runden mitgenommen werden. Ein besonderer Dank gilt hier Baldur und Jochen, die – obwohl sie nicht gespielt haben – doch vor Ort dabei waren und die Mannschaft unterstützt haben. Ein toller Teamgeist! Zudem gewann auch das Team der »Freizeitliga« und KSH 8 konnte ein Unentschieden erkämpfen, sodass dies sicherlich ein gelungener Auftakt in die 3. Runde der HMM für Königsspringer war.

(Adrian Lock)

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4. Runde
25.02.2019 SV Eidelstedt Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
19:00 Uhr, SVE‑Sportzentrum, Redingskamp 25, 22523 Hamburg

1 Jörg Müller Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
2 Viktor Isinger Jochen Cremer 1 : 0
3 Volker Melde Dr. Andrei Hloskovsky 0 : 1
4 Mirko Kurzynsky Thomas Wiltafsky ½ : ½
5 Ferdinand Gaschin Christian Conrad ½ : ½
6 Jan Stenzel Peter Knops 0 : 1
7 Mario Kruse Dr. Baldur Schroeter 0 : 1
8 René Thielscher Ayman Khalaf 1 : 0

22.02.2019 Niendorfer TSV Hamburger SK 7 3 : 5
19.02.2019 FC St. Pauli 5 Hamburger SK 5 5 : 3
27.02.2019 SV Blankenese Hamburger SK 6 6 : 2
28.02.2019 SV Diagonale‑Harburg 2 SK Union‑Eimsbüttel 2 3 : 5
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5. Runde
22.03.2019 Königsspringer Hamburg 2 Niendorfer TSV 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Dr. Steffen Dettmann Michael Raddatz ½ : ½
2 Markus Langmann Jan Westphal 1 : 0
3 Jochen Cremer Klaus‑Peter Schneider ½ : ½
4 Adrian Lock Gerd Putzbach 0 : 1
5 Thomas Wiltafsky Eggert Lindschau 1 : 0
6 Christian Conrad Matthias Weiß 1 : 0
7 Peter Knops Erhard Pohl 0 : 1
8 Dr. Baldur Schroeter Gregor Klaeke + :

21.03.2019 SK Union‑Eimsbüttel 2 SV Eidelstedt :
26.03.2019 Hamburger SK 6 SV Diagonale‑Harburg 2 6 : 2
29.03.2019 Hamburger SK 5 SV Blankenese 6 : 2
29.03.2019 Hamburger SK 7 FC St. Pauli 5 :
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6. Runde
12.04.2019 Königsspringer Hamburg 2 SK Union‑Eimsbüttel 2 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Dr. Steffen Dettmann Thomas Jung ½ : ½
2 Markus Langmann Klaus‑Martin Rehm 1 : 0
3 Adrian Lock Thorsten Stelting ½ : ½
4 Eugen Raider Ralf‑Dieter Urban 0 : 1
5 Dr. Andrei Hloskovsky Jörg Nielsen 1 : 0
6 Thomas Wiltafsky Andreas Verweyen ½ : ½
7 Peter Knops Alfredo Vehar ½ : ½
8 Valentin Samson Dirk Hasenbank 1 : 0

05.04.2019 Niendorfer TSV FC St. Pauli 5 :
03.04.2019 SV Blankenese Hamburger SK 7 :
04.04.2019 SV Diagonale‑Harburg 2 Hamburger SK 5 2 : 6
08.04.2019 SV Eidelstedt Hamburger SK 6 :

Der Weg an die Tabellenspitze

Diesen Freitag durfte sich das Clubheim auf 3 Mannschaftskämpfe und somit ein volles Haus, gute Stimmung und viel Spannung freuen. Speziell unser Kampf war von großer Bedeutung, da wir gegen den Tabellenführer aus Eimsbüttel spielten und für den Aufstieg ein Sieg elementar wichtig war. Leider wusste ich bereits eine Woche vorher schon, dass 3 Spieler ausfallen sollten. Glücklicherweise hatte ich mit Valentin frühzeitig einen Edelersatzspieler gefunden, der Jochen, Baldur und Conrad gut ersetzten sollte. Als es dann am Montag eine weitere Absage gab, begann bei mir das Überlegen, wer für eine solche Aufgabe am besten geeignet war. Bis Mittwoch dauerte es, einen starken Ersatz zu finden, dem ich am Donnerstagabend aber wieder absagen musste: Eugens Freitagabendtermin konnte verschoben werden.

Also mit einer starken Aufstellung ging es gegen den ungeschwächten Tabellenführer aus Eimsbüttel ans Werk. Früh sah ich leichte Vorteile bei Valle, der die Eröffnung zu kennen schien und unbekümmert seinen Königsangriff plante. Zudem hatte Andre einen Bauern gewinnen können, allerdings war mir die Stellung noch unklar. Bei Eugen war es nur eine Frage der Zeit, wann der erste Punkt für uns zu Buche stehen sollte, da er dem Gegner ohne Verluste alle Bauern vor dem König wegnaschte und das Mattnetz knüpfte. Peter, Steffen und ich waren alle ausgeglichen mit wenig Spannung in den Stellungen. Nur bei Thomas (hatte früh einen Bauern weniger) und Adrian (stand sehr gedrückt) gefielen mir die Stellungen nicht wirklich.

Um 21:30 Uhr willigte Peter in ein Remis ein und Thomas, der direkt darauf den Bauern zurückgewann, ebenfalls. Nun drehten wir erst richtig auf. Ich konnte in einem ruhigen Spiel, wo sich mein Gegner mehrere kleine und schlussendlich eine größere Ungenauigkeit leistete, den ersten ganzen Punkt einsammeln. Daraufhin kam Valentin, der mit seinen Schwerfiguren in die gegnerische Königsstellung marschierte und dem König kein Entkommen ließ. Andres Punkt ließ nicht lange auf sich warten. Er riss ebenfalls die Königsstellung auf (doch meiner Ansicht nach eher seine als die des Gegners) und schaffte es, in einer hochtaktischen Stellung ein wunderschönes Matt zu finden. 4:1! Sehr geiler Zwischenstand kurz vor der Zeitnot.

Bei den verbliebenen dreien war ich zuversichtlich, den benötigten halben Punkt einzusammeln. Eugen war immer noch stark am Drücker, doch mit schwindender Zeit, Adrian kam, ohne dass ich es mitbekam, aus der gedrückten Stellung mit einem Mehrbauern heraus und Steffen schaffte es nach Verluststellung in ein schwieriges Turmendspiel mit Bauer weniger. Leider fand Eugen keine Lösung, schnell den Herd auszumachen und er musste mehrere Figuren und Folge dessen seine Hand geben. Nichtsdestotrotz war ich sehr entspannt, da Adrian den halben Punkt sicher hatte und Steffen, als Turmendspielmaster bekannt, solche kniffligen Situation gut einschätzen kann. Schlussendlich kam es auch genauso: Adrian machte nach mehreren Gewinnversuchen remis und Steffen nach einem langen Kampf trotz nach Analyse festgestellten Ungenauigkeiten ebenfalls remis. 5:3!

Nun stehen wir da, wo wir hinwollten und wo wir auch bleiben werden. Ab jetzt spielen wir dreimal gegen den gleichen Gegner, HSK, und werden wieder alles reinhauen, um nächstes Jahr wieder Landesliga spielen zu können.

(Markus Langmann)

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7. Runde
30.04.2019 Hamburger SK 6 Königsspringer Hamburg 2 :
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Claus Czeremin Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
2 Swen Dunkelmann Markus Langmann 1 : 0
3 Frank Palm Jochen Cremer ½ : ½
4 Florian Lezynski Adrian Lock 0 : 1
5 Rainer Birken Eugen Raider 0 : 1
6 Alexis Chilton Dr. Andrei Hloskovsky 0 : 1
7 Hans‑Jürgen Schulz Thomas Wiltafsky 1 : 0
8 Stefanie Scognamiglio Christian Conrad 1 : 0

25.04.2019 SK Union‑Eimsbüttel 2 Niendorfer TSV :
03.05.2019 Hamburger SK 5 SV Eidelstedt :
03.05.2019 Hamburger SK 7 SV Diagonale‑Harburg 2 :
16.04.2019 FC St. Pauli 5 SV Blankenese 5 : 3
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8. Runde
10.05.2019 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SK 5 4 : 4
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Dr. Steffen Dettmann Igor Spiric ½ : ½
2 Markus Langmann Michael Fehling 1 : 0
3 Jochen Cremer Anja Hegeler 1 : 0
4 Adrian Lock Thomas Kastek 0 : 1
5 Eugen Raider Evgueni Chevelevitch ½ : ½
6 Thomas Wiltafsky Wolfgang Schellhorn ½ : ½
7 Christian Conrad Torsten Szobries ½ : ½
8 Dr. Baldur Schroeter Wolf Gerigk 0 : 1

10.05.2019 Niendorfer TSV SV Blankenese 3 : 5
23.05.2019 SV Diagonale‑Harburg 2 FC St. Pauli 5 0 : 8
20.05.2019 SV Eidelstedt Hamburger SK 7 :
09.05.2019 SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SK 6 :
↑
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9. Runde
21.06.2019 Hamburger SK 7 Königsspringer Hamburg 2 1 : 7
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Jade Schmidt Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
2 Pascal Pflaum Markus Langmann 0 : 1
3 Michael Kurth Adrian Lock 0 : 1
4 Ekkehard Hoffmann Dr. Andrei Hloskovsky 0 : 1
5 Simon Meyer Thomas Wiltafsky 0 : 1
6 Karen Pump Christian Conrad 0 : 1
7 David Chyzynski Valentin Samson 1 : 0
8 Felix Ihlenfeldt Boris Bruhn 0 : 1

18.06.2019 Hamburger SK 6 Niendorfer TSV :
21.06.2019 Hamburger SK 5 SK Union‑Eimsbüttel 2 6 : 2
04.06.2019 FC St. Pauli 5 SV Eidelstedt 5 : 3
05.06.2019 SV Blankenese SV Diagonale‑Harburg 2 7 : 1
Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/teams/ksh2.php
22.06.2019, 09:06 (tr)
 
 
 
 
 
 
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