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Chronik: Mannschaftskämpfe
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

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2014
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
Oberliga bis Basisklasse
KSH 1
OL   5.
  9 33,5   9
KSH 2
LL   3.
  9 37,0 11
KSH 3
SL   1.
  9 46,0 18
KSH 4
BL   5.
  9 37,5   9
KSH 5
BL   7.
  9 35,0   8
KSH 6
KL 10.
  9 28,0   2
KSH 7
KL   9.
  9 25,5   3
KSH 8
BK   8.
  9 15,5   7

Eine im Gesamtergebnis unterdurchschnittliche Saison, die allein durch das überragende Abschneiden der Dritten und die guten Resultate der Zweiten halbwegs erträglich bleibt.

Die stete Abwärtstendenz der Ersten setzte sich fort. Das Potenzial für einen vorderen Platz ist zweifellos weiterhin vorhanden, aber irgendwie fehlt der Biss. Die Resultate gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte waren dabei durchaus akzeptabel; gegen die letzten vier Teams wurde jedoch nur ein einziger Mannschaftspunkt erzielt.

Die Zweite spielte nach dem grandiosen Vorjahr eine ordentliche Saison und endete mit einem positiven Ergebnis im oberen Tabellendrittel.

Die Dritte war bärenstark besetzt und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Auf dem auch durch den Einsatzwillen der Spieler bedingten schnurgeraden Weg zum Aufstieg erwies sich nicht ein einziger Gegner als Stolperstein. Neun Siege in neun Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache.

Vierte und Fünfte konnten nicht an die guten Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen, womit allerdings aufgrund des Verlusts des jeweiligen Spitzenbretts auch nicht zu rechnen war. Die schachliche Entwicklung der Jugendlichen in der Vierten blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Fünfte wurde mit Spielern ergänzt, die allenfalls Kreisliga‑Niveau aufwiesen und/oder nur selten spielten.

Ganz schlimm die Ergebnisse der Sechsten und Siebten. War der Abstieg der Siebten angesichts des spielstärkemäßig unausgeglichenen Kaders – nur die drei vorderen Bretter bestätigten ihre Kreisliga‑Tauglichkeit – zu erwarten gewesen, enttäuschte die mit Jugendlichen gespickte Sechste und stieg chancenlos ab.

Erstmals traten wir mit einem Vierer‑Team in der Basisklasse an. Jeder durfte mal ran und auch das eine oder andere Erfolgserlebnis genießen.

Der schachsportliche Grund für diese spielstärketechnisch theoretisch unter der Kreisklasse angesiedelten Liga ohne Auf‑ oder Abstieg halb außerhalb des regulären Spielbetriebs darf indes angezweifelt werden.

Während der HMM 2009 wurde auf Betreiben von Christian Zickelbein (Hamburger SK) und seines (damaligen) Kooperationspartners SV Blankenese (Schachwoche im Elbe‑Einkaufszentrum) die Idee entwickelt, die 2. Kreisklasse wiedereinzuführen. »Die 2. Kreisklasse wäre für Turniereinsteiger keine Hürde, während [er] Sorge hätte, Spieler, die gerade erst einen Lehrgang durchlaufen haben, in der bisherigen (1.) Kreisklasse loszulassen« und »Schachanfänger [würden] bei 1:7‑Niederlagen ihrer Mannschaft erfahrungsgemäß schnell frustriert«, waren Christian Zickelbeins Aussagen hierzu im Kreisklassenbericht 2009 (Schach‑Sport Information vom Hamburger Schachverband e. V. [Rundschreiben] 06/2009) und laut Protokoll vom Hearing des Hamburger Schachverbandes (Hearing) am 29. Juni 2009 (Rundschreiben 07/2009).

Daraufhin wurde erstmals zur HMM 2010 die Basisklasse als »Ergänzung der Mannschaftskämpfe für schwächere Spieler« ausgeschrieben. Nach den Erfahrungen der ersten Saison wurde ab 2011 die Mannschaftsgröße von acht auf vier Spieler reduziert; nicht zuletzt deshalb, weil ausgerechnet Blankenese die größten Schwierigkeiten hatte, mit den Regeln entsprechenden Mannschaften anzutreten, und sein Team letztlich während der Saison zurückzog. Außerdem wurde die DWZ‑Obergrenze von 1.500 auf immer noch beachtliche 1.350 gesenkt.

Weder ist seitdem die Zahl der in Kreisklasse und Basisklasse gemeldeten Mannschaften trotz möglicher Doppelmeldung und geringerer Spielerzahl insgesamt gestiegen (2007: 36, 2008: 32, 2009: 31, 2010: 29 + 5, 2011: 27 + 8, 2012: 24 + 7, 2013: 20 + 8, 2014: 20 + 10), noch wurden die Spielstärkeunterschiede innerhalb der Spielklassen abgebaut. Der Trend scheint allerdings weg von der Kreisklasse hin zur Basisklasse zu deuten. Wo soll das enden?

Andererseits: Gerade der Hamburger SK setzte 2014 in seinen fünf (!) Kreisklassenmannschaften erfolgreich jede Menge Spieler ein, deren DWZ auch zur Aufnahme in die Basisklasse berechtigt hätte. Dort wiederum meldete dieser ehemals größte Befürworter allerdings nicht ein einziges Viererteam.

Seit Einführung der Basisklasse ist die Zahl der Parallelstaffeln in der Kreisklasse mittlerweile von ehemals vier auf mittlerweile zwei geschrumpft, was eine keinesfalls als ideal zu bezeichnende Auf‑ und Abstiegsregelung zwischen Kreisliga und Kreisklasse zur Folge hat und bereits auf dem Hearing am 5. Juli 2010 protokolliert wurde (Rundschreiben 09/2010).

Im übrigen ist auch die willkürlich gewählte DWZ‑Obergrenze von 1.350 (auf dem Hearing 2010 wurde sich mehrheitlich für 1.300 ausgesprochen) immer noch zu hoch. Mannschaften mit diesem Schnitt erzielen gute Resultate in der Kreisklasse. Selbst in unseren – zugegeben chancenlosen – Kreisliga(!)‑Teams waren mehrere Spieler dieses Niveaus.

Kennzeichnend für den Spielbetrieb sind nun mal unterschiedlich starke Mannschaften in einer Liga einschließlich vernünftiger Auf‑ und Abstiegsregeln. Eine unterste Spielklasse unterhalb der (1.) Kreisklasse (2. Kreisklasse – der Begriff ›Basisklasse‹ scheint möglicherweise synonym für die fehlende Aufstiegsmöglichkeit zu stehen [siehe U12‑Basisklasse bei den HJMM]) wurde bereits Anfang der 90er‑Jahre des letzten Jahrhunderts mangels Mannschaften abgeschafft. Anschließend flogen wir mit unserer damaligen Siebten, dem sogenannten »Dream‑Team«, jahrelang »Eddie the Eagle«‑mäßig hinterher und hatten trotzdem auch einige Erfolgserlebnisse, die deshalb vielleicht sogar umso schöner waren.

Ursprünglicher Grund für die Einführung der Basisklasse war auch nicht die mögliche Reduzierung der Mannschaftsstärke von acht auf vier Spieler und im ersten Jahr wurde demzufolge weiterhin an acht Brettern gespielt. Ich hielte dieses Argument übrigens für fragwürdig, weil sich seit mittlerweile vierzig Jahren das Spielen an acht Brettern zur Bewertung des Mannschaftsergebnisses im Ligaspielbetrieb – im Gegensatz zum Mannschaftspokal, dessen andernorts durchaus gebräuchliche Bezeichnung deshalb auch ›Viererpokal‹ ist – bewährt hat.

Falls Vereine mit nicht ausreichender Spielerzahl deshalb an der Bildung einer Mannschaft mit acht Spielern gehindert sind und/oder sich für nicht stark genug für die Kreisklasse halten, bleibt es ihnen unbenommen, sich außerhalb des Ligaspielbetriebs zu Freundschaftsspielen zu treffen, wodurch möglicherweise sogar die Beziehungen der Vereine untereinander gestärkt würden.

Meiner Meinung nach sollte die Basisklasse abgeschafft und die Mannschaften in die Kreisklasse integriert werden. Der seit 2010 praktizierte Mischmasch hat sich nicht bewährt, zumal bei einer möglicherweise bevorstehenden Meldung von mehr als zehn Mannschaften weitere Überlegungen angestellt werden müssten.

(Thomas Rosien)

Spielerbilanz

Bongartz, Florian / 8
Knops, Peter / 9
Schönfisch, Norbert / 9
Wiltafsky, Thomas 7 / 9
Möhrmann, Marcus 7 / 9
Hanssen, Marco / 10
Pfreundt, Mathis / 10
Schwanke, Hans‑Joachim 5 / 6
Wolter, Michael 6 / 9
Steinfeldt, Henry 6 / 9
Rosmann, Ilja / 9
Dettmann, Steffen, Dr. / 9
Wilms, Ingo 5 / 8
Speck, Jakob 5 / 8
Raider, Eugen / 7
Melde, Christian 4 / 6
Seemann, Hans‑Siegfried 6 / 12
Gette, Viktor / 12
Schulz, Hans 4 / 12
Samm, Bastian / 11
Lemke, Detlef 4 / 11
Kipke, Kevin 4 / 10
Lenz, Finn‑Thore / 10
Carl, Dieter / 10
Wendel, Melchior / 10
Cremer, Jochen 5 / 9
Goetz, Claus 5 / 9
Lohse, Marc 5 / 9
Akram, Shumon 5 / 9
Schroeter, Baldur 4 / 9
Rosien, Thomas 3 / 9
Harder, Clemens / 9
Benthin, Thomas 2 / 9
Falk, Rolf 2 / 9
Brunnemann, Hans‑Peter 2 / 9
Zimmermann, Julian 4 / 8
Spät, Alexander / 8
Lampe, Jörg, Dr. 3 / 8
Bierwald, Martin 3 / 8
Hort, Max 2 / 8
Leiser, Sven 4 / 7
Seifer, Gregor 4 / 7
Stanau, Guido 4 / 7
Schmidt, Jan Peter, Dr. / 7
Viol, Joshua 3 / 7
Bruhn, Boris / 7
Klawitter, Bernd / 7
Chin, Karin / 6
Pfreundt, Jakob / 6
Kipke, Kay / 6
Langmann, Markus / 6
Götze, Tobias / 6
Frontzek, Björn / 6
Wagner, Friedrich, Dr. 2 / 6
Kipke, Sven 2 / 6
Hartig, Ruben / 6
Otzen, John‑Lauritz / 6
Hess, Christian 3 / 5
Moser, Lutz 3 / 5
Wagner, Daniella / 5
Berger, Hendrik / 5
Hüneke, Tilo / 5
David, Volker / 5
Englert, Barbara / 4
Lamprecht, Frank 2 / 4
Pajeken, Wolfgang 1 / 4
Lemke, Berfîn 1 / 4
Buhr, Carl 1 / 4
Streich, Justus 2 / 3
Schulenburg, Thomas 1 / 3
Schiffmann, Andreas ½ / 3
Bals, Gregor ½ / 3
Conrad, Christian 1 / 2
Meyer‑Plückthun, Joachim 1 / 1
David, Philip 0 / 1
Kipke, Mark 0 / 1
Köppen, Cedric 0 / 1

77 Aktive · 257,5 Punkte · 540 Partien

Vereinsbilanz

Pinneberger SC 4 18,5 7
SV Eidelstedt 2 11,0 4
SC Diogenes 2 10,0 4
SK Weisse Dame Hamburg 3 14,0 4
SK Union‑Eimsbüttel 3 12,0 4
SG Turm Kiel 1 5,0 2
SV Billstedt‑Horn 1 5,0 2
Schachfreunde Wedel 1 5,0 2
Schachfreunde Schwerin 1 4,5 2
SV Großhansdorf 1 4,5 2
Bergstedter SK 1 3,0 2
Hamburger SK 12 42,0 10
FC St. Pauli 5 20,0 5
SG Süderelbe im TV Fischbek 3 11,5 2
Bille SC BRW 3 9,5 2
SK Johanneum Eppendorf 3 8,5 2
Barmbeker SK 3 7,5 2
SK Marmstorf im GW Harburg 3 9,5 0
SV Blankenese 2 7,5 2
Niendorfer TSV 2 7,5 2
Langenhorner Schachfreunde 2 7,0 1
SV Diagonale‑Harburg 2 6,0 1
Schachfreunde Hamburg 2 5,0 0
SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 2,5 0
Preetzer TSV 1 4,0 1
Hamburger SG BUE 1 4,0 1
Volksdorfer SK 1 2,0 1
SC Rösselsprung 1 3,0 0
Lübecker SV 1 2,5 0
Altonaer SK Finkenwerder 1 2,5 0
SK Wilhelmsburg 1 2,0 0
Schachfreunde Sasel 1 1,5 0

72 Begegnungen · 258,0 BP · 67 MP

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05.07.2017, 14:51 (tr)
 
 
 
 
 
 
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