S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Mannschaftskämpfe
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

←
→
1999
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
KSH 1
OL   1.
  9 45,5 15
KSH 2
LL   7.
  9 35,5   7
KSH 3
LL   9.
  9 29,5   4
KSH 4
BL   6.
  9 35,0 10
KSH 5
BL   2.
  9 47,5 16
KSH 6
KL   3.
  9 41,5 15
KSH 7
KL   5.
  9 35,5   9
KSH 8
1K   5.
  7 30,0   8
KSH 9
1K   8.
  7 20,5   2
↑
↓
KSH 1
Oberliga‑Nord, Staffel Nord
Pl. Mannschaft BP MP
1. Königsspringer Hamburg 45,5 15
2. Preetzer TSV 40,0 12
3. SC Diogenes 39,0 10
4. Lübecker SV 2 37,5 10
5. Schachfreunde Schwerin 37,0 10
6. VfL Blau‑Weiß Neukloster 2 33,5 10
7. Pinneberger SC 38,0 9
8. Schachfreunde Hamburg 33,0 7
9. Hamburger SK 3 29,0 4
10. SG Favorite Hammonia 27,5 3

Letztlich souverän konnte der Wiederaufstieg erreicht werden. Auswärts wurde regelrecht befreit aufgespielt, während sich doch eine gewisse Heimschwäche offenbarte.

Die Niederlage gegen Neukloster hatte leider negative Auswirkungen für die Hamburger Vertreter in der Abstiegszone: Neukloster rettete sich und gleich drei Hamburger stiegen in die Landesliga ab.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 2
Landesliga Hamburg
Pl. Mannschaft BP MP
1. FC St. Pauli 48,0 18
2. ETSV Altona‑Eidelstedt 45,0 14
3. Bille SC 40,0 11
4. SC Diogenes 2 37,5 9
5. Hamburger SK 4 32,0 9
6. Schachfreunde Hamburg 2 32,0 9
7. Königsspringer Hamburg 2 35,5 7
8. SV Großhansdorf 35,5 7
9. Königsspringer Hamburg 3 29,5 4
10. SK Union‑Eimsbüttel 25,0 2

Vor der Saison wurde fast alles getan, damit die zweite Landesligasaison erfolgreich verlaufen konnte. Fehlendes Glück in den Begegnungen und hinzukommendes Pech durch die vielen Absteiger aus der Oberliga bedeuteten am Ende den Abstieg – völlig unnötig, aber aufgrund der erneut schlechten Stimmung nicht mal unverdient.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 3
Landesliga Hamburg
Pl. Mannschaft BP MP
1. FC St. Pauli 48,0 18
2. ETSV Altona‑Eidelstedt 45,0 14
3. Bille SC 40,0 11
4. SC Diogenes 2 37,5 9
5. Hamburger SK 4 32,0 9
6. Schachfreunde Hamburg 2 32,0 9
7. Königsspringer Hamburg 2 35,5 7
8. SV Großhansdorf 35,5 7
9. Königsspringer Hamburg 3 29,5 4
10. SK Union‑Eimsbüttel 25,0 2

Der Aufsteiger war an fast allen Brettern nominell am schwächsten besetzt. Lediglich an Brett 3 waren wir an neunter Stelle, doch das hatte sich nach zwei Runden auch erledigt, als Tino Nicolosi beschloss, seine Karriere zu beenden. Gegen Union wurde glücklich gewonnen und gegen den HSK gab es ein unglaubliches 6½:1½. Dass es am Ende trotzdem nicht reichte, verwundert nicht. Alles andere wäre eine Sensation gewesen.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 4
Bezirksliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SK 10 47,0 16
2. SV Diagonale‑Harburg 47,5 15
3. SK Union‑Eimsbüttel 3 45,5 13
4. Pinneberger SC 3 39,5 10
5. Schachfreunde Wedel 36,5 10
6. Königsspringer Hamburg 4 35,0 10
7. SK Wilhelmsburg 34,0 8
8. Langenhorner Schachfreunde 2 20,0 4
9. Schachfreunde Hamburg 5 29,5 2
10. Hamburger SG BUE 3 25,5 2

Diese Mannschaft war vor der Saison als Aufstiegsfavorit Nr. 1 auserkoren worden. Dass nur aufgrund eines überragenden DWZ‑Schnitts noch niemand aufgestiegen ist, zeigte sich recht schnell. Schon die drei Auftaktsiege fielen schwerer als erwartet gegen allesamt hinter uns endende Mannschaften.

Danach brach das Team auseinander, wovon auch 21facher Ersatz zeugt. Von den eingeplanten zehn Stammspielern spielten einige gar nicht und andere nur, wenn sie Lust hatten.

Der unrühmliche Abschluss dann gegen Diagonale, als – ohnehin nur zu fünft angetreten – ein völlig überflüssiger Aufstellungsfehler begangen und mit 0:8 geahndet wurde.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 5
Bezirksliga D
Pl. Mannschaft BP MP
1. SC Concordia 52,5 17
2. Königsspringer Hamburg 5 47,5 16
3. Hamburger SK 11 44,0 13
4. SC Schwarz‑Weiß Harburg 34,5 9
5. SK Union‑Eimsbüttel 4 37,5 8
6. TV Fischbek 2 30,5 6
7. SK Finkenwerder 29,5 6
8. Schachfreunde Wedel 2 29,0 6
9. SK Marmstorf 2 28,0 5
10. ETSV Altona‑Eidelstedt 4 27,0 4

Sensationell das Abschneiden der Fünften! Vom Start weg lieferten wir uns ein Kopf‑an‑Kopf‑Rennen mit den deutlich favorisierten Concorden. Gegen Union gewannen wir – zum einzigen Mal mit den ersten acht – 6:2. Auch die Ersatzspieler überzeugten mit 18½ aus 26! Trotz 16:0 Punkten und wirklich ansehnlichem Brettpunktverhältnis wäre Concordia nach acht Runden sogar vor uns gewesen, aber sie spielten gegen Union nur 4:4. Vor dem direkten Vergleich waren wir erstmals Tabellenführer!

Bei Concordia kam es dann zum Eklat. Teilweise unfair wurde von beiden Seiten um jeden halben Punkt gekämpft. Die anwesenden Schlachtenbummler taten ein übriges. Die Atmosphäre war spannungsgeladen und nach dreieinhalb Stunden sprach vieles für unseren Sieg. Aus unerfindlichen Gründen hatte ich nach überstandener Zeitnot mit einer Qualität im Vorteil einen völligen Blackout und sah zwei Züge lang nur noch Gespenster. Kurz vor zwölf stand es dann 2:4 und die Stimmung eskalierte so langsam, denn die letzten Partien standen immer noch gut für uns. Steffen Dettmann fand dann in Zeitnot den Ausmacher nicht (remis) und danach stand Björn Frontzek auf und verließ das ungastliche Haus. Sein Gegner (der Mannschaftsführer) freute sich nur noch (besonders über den geschenkten Punkt), aber dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Die Concorden gewannen also 5½:2½ und sind jetzt in der Stadtliga. Dort werden sie aber bei ihrer auseinanderbrechenden Schachabteilung mit der einen verbliebenen Mannschaft große Probleme bekommen. Unser Team konnte sich nach drei dritten Plätzen in Folge jedenfalls erneut steigern. Dem Aufstieg in der kommenden Saison sollte nichts im Wege stehen.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 6
Kreisliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. SC Farmsen 48,0 16
2. FC St. Pauli 3 43,5 16
3. Königsspringer Hamburg 6 41,5 15
4. Hamburger SK 14 49,5 12
5. ETSV Altona‑Eidelstedt 5 35,0 9
6. Bergstedter SK 2 32,5 8
7. SC Concordia 2 30,0 5
8. Schachfreunde Hamburg 7 31,0 4
9. Bramfelder SK 3 26,5 3
10. Altrahlstedter MTV 3 22,5 2

Aus vier Mitgliedern der Familie Schierholz, vier weiteren letztjährigen Bezirksligaspielern sowie mir als Mannschaftsführer wurde ein Team gebildet, das normalerweise in die Bezirksliga gehört hätte. Da dort aber bereits alles belegt war, traten wir in der Kreisliga an und waren Favorit. Mit der Sechsten der letzten Jahre hatte unser Team allenfalls noch den Namen gemeinsam. Wer nun aber meint, der Aufstieg wäre nur noch Formsache gewesen, täuscht sich; wie leider auch der eine oder andere Spieler.

Das eher dürftige 5½:2½ über den designierten Absteiger AMTV 3 zum Auftakt sollte richtungweisend für den weiteren Saisonverlauf sein, das anschließende 6:2 bei Concordia 2 muss dagegen als positiver Ausrutscher bewertet werden. Ein 5:3 über den HSK 14 mit unserem letztjährigen Mitstreiter Ansgar Loesaus folgte und danach sah unsere Bilanz noch ganz gut aus.

In der vierten und fünften Runde strapazierten wir das Glück schon übermäßig stark, als zwei äußerst knappe 4½:3½‑Siege gegen Bergstedt 2 und ETSV 5 heraussprangen. In Bergstedt hatte ich den Kampf zwischendurch schon verloren gegeben. Mit 10:0 Punkten waren wir zwar Tabellenführer, alles andere wäre aber auch überraschend gewesen. Die Aufstiegskonkurrenten warteten in den nun folgenden Runden auf uns.

Am Tag der Begegnung mit St. Pauli kam die Hiobsbotschaft: Zwei Spieler fielen aus. Zu sechst nahmen wir den ungleichen Kampf auf. Anscheinend glaubte nur noch die Hälfte der Spieler an unsere Chance, das 3:5 war dann auch die logische Folge.

Gegen Farmsen wollten wir alles wieder gut machen und starteten auch vielversprechend. Doch dann patzten leider gerade zwei der erfahrensten Spieler zum 4:4 und plötzlich waren wir auf den dritten Platz abgerutscht.

Zum Ausklang gab es zwei weitere 4½:3½‑Siege gegen die Schachfreunde 7 und Bramfeld 3, die auch wieder in Unterzahl errungen werden mussten. Trotz intensiver Bemühungen klappte es mit der Reserveakquisition diese Saison nicht so gut wie in der Vergangenheit.

Mit 15:3 Punkten belegten wir abschließend tatsächlich nur den dritten Platz und können nun nur noch hoffen, als punktbester Dritter aller Kreisligen durch die Hintertür doch noch in die Bezirksliga zu rutschen.

Die Einzelergebnisse lesen sich ganz gut: Günter erzielte 6½ aus 9. Hajo blieb bei 5½ aus 7 ohne Niederlage, Olaf und ich holten jeweils 5½ aus 8. Jörg und Björn blieben bei 4 bzw. 3½ aus 5 ebenfalls weit über 50 %, fehlten uns teilweise aber doch an allen Ecken und Enden (sprich: an Brett 1 bzw. Brett 8). Für Klaus und Norbert lief es nicht ganz so gut, Sonja stand uns leider nur in der ersten Runde zur Verfügung.

Die Stimmung wurde gegen Ende der Saison immer besser, und dass alle Spieler ihrer ungewohnten Rolle in der Kreisliga auch positive Seiten abgewinnen konnten, freut mich besonders.

(Thomas Rosien, Der Königsspringer Oktober 1999)

↑
↓
KSH 7
Kreisliga D
Pl. Mannschaft BP MP
1. Niendorfer TSV 2 49,5 16
2. SV Blankenese 50,5 15
3. Altonaer SK Venceremos 38,5 11
4. SV Diagonale‑Harburg 2 34,0 11
5. Königsspringer Hamburg 7 35,5 9
6. Barmbeker SK 4 32,5 9
7. Pinneberger SC 4 36,5 8
8. SK Finkenwerder 2 32,0 7
9. SK Johanneum Eppendorf 4 29,0 3
10. Schachfreunde Wedel 4 22,0 1

Die Siebte trumpfte ganz groß auf und fing nach vier 5:3‑Siegen in Serie schon an zu träumen, als Niendorf 2 mit einem 4½:3½ dafür sorgte, dass die Bäume nicht in den Himmel wuchsen.

Anschließend war die Luft raus. Dennoch konnte das durchweg aus Jugendlichen bestehende Team um Mannschaftsführer Marco Hanssen in seinem ersten Kreisligajahr überzeugen.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 8
1. Kreisklasse B
Pl. Mannschaft BP MP
1. SK Caissa Rahlstedt 2 39,5 12
2. SV Billstedt‑Horn 2 35,5 11
3. Hamburger SK 16 30,5 9
4. SC Schachelschweine 3 30,5 9
5. Königsspringer Hamburg 8 30,0 8
6. Bramfelder SK 4 21,0 5
7. Bergstedter SV 4 20,0 2
8. Mümmelmannsberger SV 17,0 0

Trotz der Auftaktniederlage bei Caissa war der Aufstieg weiterhin das erklärte Ziel. Leider wurden in der Folge immer wieder Partien kampflos abgegeben (neunmal in sechs Spielen), gegen Mümmelmannsberg mühte man sich mit fünf Leuten zu einem 4½:3½.

Trotzdem wäre bei einem Sieg in der letzten Runde gegen Billstedt der Aufstieg geschafft gewesen. Erstmals komplett mit der ersten Acht angetreten wurde es eine sehr spannende Begegnung, in der alle Vorteile für einen knappen Sieg auf unserer Seite waren. Es war schon bitter, mitansehen zu müssen, wie die positionell total gewonnene Stellung schlecht in aber immer noch gewonnenen Materialvorteil abgewickelt und dann Zug um Zug unbedrängt aus der Hand gegeben wurde. Tragisch!

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 9
1. Kreisklasse C
Pl. Mannschaft BP MP
1. TV Fischbek 4 36,5 12
2. Niendorfer TSV 3 34,0 10
3. SV Lurup 30,5 9
4. SK Wilhelmsburg 3 28,5 7
5. Pinneberger SC 5 26,0 6
6. Schachfreunde Hamburg 9 24,0 5
7. SK Union‑Eimsbüttel 5 24,0 5
8. Königsspringer Hamburg 9 20,5 2

Diese Mannschaft spielte so wie die Siebte vergangener Jahre. Obwohl im Wesentlichen aus denselben Spielern wie im Vorjahr (damals Achte) bestehend, konnte nicht im Entferntesten an die damalige Leistung angeknüpft werden. Einige Spieler konnten persönliche Erfolge erzielen und werden mit den Spielern der diesjährigen Achten zusammengelegt. Dadurch entsteht vielleicht eine schlagkräftige Truppe, die zumindest keine Personalprobleme haben sollte. Das Abenteuer Neunte jedenfalls ist erstmal beendet.

(Thomas Rosien)

  1999  
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/mm-stat/mm-end99.php
05.07.2017, 20:37 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR