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Chronik: Mannschaftskämpfe
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

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1996
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
KSH 1
OL   2.
  9 42,5 13
KSH 2
SL   2.
  9 43,0 15
KSH 3
BL   4.
  9 43,5 11
KSH 4
BL   3.
  9 41,5 11
KSH 5
BL   3.
  9 39,5 11
KSH 6
KL   7.
  9 32,5   7
KSH 7
1K   9.
  8 17,5   2
↑
↓
KSH 1
Oberliga‑Nord, Staffel Nord
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SG BUE 43,5 15
2. Königsspringer Hamburg 42,5 13
3. Schachfreunde Hamburg 38,5 11
4. TSV Stellingen 37,5 10
5. Lübecker SV 2 37,0 10
6. Hamburger SK 3 37,0 9
7. Kieler SG 35,5 8
8. SK Norderstedt 33,0 7
9. SYC Rostock 34,0 6
10. TSV Travemünde 21,5 1

Eigentlich schien die Saison schon wieder vorbei, als wir uns in der vierten Runde die obligatorische Niederlage gegen die HSG abholten. Irgendwie punkteten wir aber weiter und waren nach sieben Runden sogar ganz oben, weil die HSG sensationell gegen Stellingen verlor.

Doch dann ging es mal wieder nach Lübeck, und es gab – aus welchen Gründen auch immer – eine deutliche Schlappe. In vier Jahren Oberliga waren wir bislang dreimal oben dabei, ohne den großen Wurf zu landen.

Im letzten Spiel konnten die auseinander brechenden Kieler (mit fünf Leuten angetreten, sehr schade) gerade noch besiegt werden. Das bedeutete am Ende Platz 2 und die realistische Chance, es im nächsten Jahr der HSG nachzutun.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 2
Stadtliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. TSV Stellingen 2 47,5 16
2. Königsspringer Hamburg 2 43,0 15
3. SK Marmstorf 43,5 12
4. SK Union‑Eimsbüttel 2 39,0 12
5. TV Fischbek 36,0 11
6. Langenhorner Schachfreunde 36,0 6
7. SC Diogenes 3 31,5 6
8. Niendorfer TSV 29,5 6
9. FC St. Pauli 2 29,5 6
10. Altonaer SK Venceremos 24,5 0

Bei den Planungen vor der Saison war schnell klar, dass das Ziel dieses Jahr nur der Aufstieg in die Landesliga sein konnte. Wir hatten eine schlagkräftige Mannschaft zusammen und es entwickelte sich im Gegensatz zum Vorjahr so etwas wie Teamgeist. Leider wurden wir dann unerwartet geschwächt, noch bevor die erste Partie gespielt war, denn Michael Wolter gab etwas überraschend seinen Rücktritt aus der Ersten bekannt. Ersatz für ihn war natürlich unser Brett 1, Daniel Lindner.

Die Mannschaft musste Hals über Kopf umgebaut werden, und es gab nicht wenige, die spätestens jetzt glaubten, dass wir gegen die nominell Stärksten, nämlich Stellingen 2, keine Chance mehr haben würden. Zumal der erste Kampf – eben gegen Stellingen 2 – sehr unglücklich für uns verlief: Marcus Möhrmann musste ein paar Stunden vor dem Spitzenspiel wegen Krankheit absagen; leider nicht das einzige Mal während dieser Spielzeit. Der Kampf selbst verlief sehr ausgeglichen, und eigentlich hätten wir ihn nicht verlieren müssen. Doch Andreas Saß und ich verloren unsere vormals guten bis gewonnenen Stellungen, sodass Markus Lindinger und Dietmar Holtz auf Gewinn spielen mussten und schlussendlich deshalb verloren.

Aber auch nach dieser – vom Ergebnis her – deutlichen 2½:5½‑Niederlage gegen den größten Rivalen ließen wir die Köpfe nicht hängen. Obwohl ersatzgeschwächt (sechs Ersatzspieler in fünf Runden), hatten wir nach fünf Runden 8:2 MP, wobei besonders hervorzuheben ist, dass die wichtigen Punkte entgegen unserer Erwartung an den vorderen Brettern eingefahren wurden. Boris Bruhn (4/5 an Brett 1) und Christian Conrad (4/4 an Brett 3) waren bis dato zusammen mit dem alles überragendem Thomas Wiltafsky (insgesamt 8/9 an Brett 5 bzw. 6) die Stützen der Mannschaft. Als dann Stellingen noch gegen Fischbek verlor und wir mit viel Glück gegen Altona (dazu später mehr) punkten konnten, war die Chance, es aus eigener Kraft zu schaffen, wieder da.

Doch dann kam die siebte Runde gegen Diogenes 3. Irgendwie hatte ein junger Mann das Wort »Teamgeist« nicht so recht verstanden oder er litt unter einem sehr kurzen Gedächtnis. Auf jeden Fall vergaß(!) er den Kampf einfach. Zwar konnten wir mit Hängen und Würgen 4½:3½ gewinnen, doch wir hatten wie gegen Altona wichtige Brettpunkte gegen vermeintlich schwache Gegner verloren; zu viele, wie sich herausstellen sollte. Stellingen zog brettpunktmäßig davon. Auch das überraschend hohe 6:2 gegen Fischbek konnte den Abstand nicht verringern. Zum Glück tat sich eine neue Chance auf, denn durch den Nichtabstieg von HSK 3 aus der Oberliga wurde ein weiterer Platz in der Landesliga frei. Der bessere Zweite der beiden Stadtligen würde ebenfalls aufsteigen, und so schielten wir auf die Ergebnisse von Union 1 und Diogenes 2.

Vor unserer letzten Runde hatten die Kontrahenten aus der Parallelgruppe bereits gespielt und damit war klar, dass wir in Marmstorf (Tabellendritter) mit 6½:1½ gewinnen mussten.

Obwohl Marmstorf an fast allen Brettern nominell unterlegen war, war das natürlich kein leichtes Unterfangen. Ausgerüstet mit Handy (wg. Ergebnis aus Stellingen) und einigen Zuschauern, wollten wir das »Unmögliche« möglich machen. Doch schließlich kam nur ein 4:4 dabei heraus. Das lag nicht nur daran, dass wir alle auf Gewinn spielen mussten, sondern auch an dem Handikap, dass Markus Lindinger am selben Tag noch die HEM spielen musste (sozusagen von Landesturnierleiter J. Kohlstädt bei Androhung von hoher Geldstrafe erzwungen). Hätten Christian Conrad und ich unsere Gewinnstellungen in hoher Zeitnot gewonnen und mit einem Markus Lindinger in Normalform und ‑einstellung, dann wäre das 6½:1½ sicher möglich gewesen. Außerdem hätte ich dem Landesturnierleiter ein glücklicheres Händchen bei der Terminplanung gewünscht. So bleibt uns nur, ein fairer Verlierer zu sein.

Herzlichen Glückwunsch an Stellingen 2, Union 1 und Diogenes 2!

Erwähnenswert ist noch der Kampf gegen den Altonaer SK. Nicht nur wegen der drei Gewinnstellungen, die den Besitzer wechselten, sodass wir eigentlich 3½:4½ gegen die schwächste Mannschaft der Liga verloren hatten. Aber Altona hatte falsch aufgestellt und so lautete das Ergebnis 4½:3½ für uns. Der eigentliche Skandal war aber ein Vorfall an Brett 1. Es ist schon sonderbar, wenn ein Landesligaschiedsrichter als Spieler in der Zeitnotphase mit Zwischenrufen die Partie beeinflusst! Doch der eingelegte Protest war – soweit ich weiß – erfolgreich. Es wurde eine Geldstrafe verhängt, und hoffentlich wird o. g. Spieler nicht mehr als Schiedsrichter eingesetzt.

Insgesamt war es eine gute Saison, die Mannschaft war sehr homogen (in der zweiten Hälfte der Saison punkteten dann die unteren Bretter). Leider wurde das Ziel Aufstieg mit etwas Pech nicht erreicht. Mir hat es trotz kleinerer Probleme viel Spaß gemacht, Mannschaftsführer zu sein, und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mich dabei unterstützt haben. Hervorheben möchte ich Daniel Lindner, der sich immer zur Zweiten zugehörig fühlte, obwohl er in der Ersten spielte!

(Kay Rahn, Der Königsspringer September 1996)

↑
↓
KSH 3
Bezirksliga B
Pl. Mannschaft BP MP
1. SK Wilhelmsburg 48,0 17
2. SK Johanneum Eppendorf 2 45,5 15
3. SK Caissa Rahlstedt 48,5 14
4. Königsspringer Hamburg 3 43,5 11
5. SC Schachelschweine 40,5 10
6. SG Wichern‑Schule 39,0 9
7. Hamburger SK 10 31,5 6
8. SC Diogenes 5 27,5 6
9. Niendorfer TSV 3 21,5 2
10. Bille SC 3 14,5 0

Die Mannschaft um André van de Velde musste mit Thomas Wiltafsky einen der wichtigsten Spieler ersetzen. Der Verlust konnte nicht ausgeglichen werden.

Es gab, wie aber in den vergangenen Jahren auch schon, Punktverluste gegen die Starken (SKJE 2, Wilhelmsburg, Schachelschweine, Caissa). Die anderen Teams wurden deutlich geschlagen, aber das sind eben nicht die Bigpoints.

Auf ein Neues im nächsten Jahr.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 4
Bezirksliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. Pinneberger SC 2 49,0 17
2. Schachfreunde Wedel 45,0 13
3. Königsspringer Hamburg 4 41,5 11
4. SV Diagonale‑Harburg 2 40,0 10
5. Niendorfer TSV 2 38,5 10
6. Hamburger SK 9 35,5 9
7. SK Union‑Eimsbüttel 4 32,0 8
8. SC Schwarz‑Weiß Harburg 32,5 6
9. Schachfreunde Hamburg 5 22,5 4
10. SK Wilhelmsburg 2 22,5 2

Diese wirklich starke Mannschaft spielte eine gute Rolle, ohne dem letztlichen Aufsteiger Pinneberg 2 wirklich gefährlich werden zu können. Immerhin fügten wir diesen aber ihren einzigen Punktverlust bei.

Sehr gute Einzelergebnisse erzielten Jan Hamann (6/7) und Wolfgang Fenske (7/9).

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 5
Bezirksliga D
Pl. Mannschaft BP MP
1. ETSV Altona‑Eidelstedt 51,0 17
2. SV Blankenese 41,0 12
3. Königsspringer Hamburg 5 39,5 11
4. SK Union‑Eimsbüttel 3 42,0 10
5. Schachfreunde Hamburg 4 35,5 9
6. FC St. Pauli 3 32,5 8
7. Hamburger Gehörlosen SV 28,5 7
8. SV Diagonale‑Harburg 31,0 6
9. SK Johanneum Eppendorf 3 29,5 5
10. TSV Stellingen 3 29,5 5

Die aufstrebende Jugend unter der erfahrenen Ägide von Olaf Ahrens, Frank Riedel und Joachim Meyer etablierten die Fünfte endgültig in der Bezirksliga. Alle Begegnungen waren umkämpft, die Resultate knapp. Gegen den ETSV, aber auch gegen Schachfreunde 4 wurde mit 3½:4½ verloren. Der höchste Sieg sprang mit 5½:2½ gegen Diagonale heraus. Joachim erzielte mit 7/9 das herausragende Einzelergebnis.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 6
Kreisliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SG BUE 3 53,5 17
2. SK Caissa Rahlstedt 2 42,0 15
3. SC Concordia 2 43,0 12
4. SC Farmsen 38,0 12
5. SK Union‑Eimsbüttel 6 34,5 8
6. Altonaer SK Venceremos 2 33,5 7
7. Königsspringer Hamburg 6 32,5 7
8. Niendorfer TSV 4 31,0 7
9. Langenhorner Schachfreunde 3 29,5 5
10. SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 22,5 0

Die Sechste startete ganz schlecht, sodass einem schon wieder angst und bange werden konnte. Gegen Farmsen dann der Super‑GAU: Nur fünf Leute bei einem Heimspiel, und vorne sitzt einer am falschen Brett! Ein absolutes Desaster.

Danach fanden wir uns auf dem vorletzten Platz wieder, errangen aber anschließend vielleicht auch aufgrund des bislang in der Vereinsgeschichte einmaligen Wechsels in der Mannschaftsführung 5:1 Punkte und retteten uns noch. Wer nicht hautnah dabei war, kann nicht erahnen, mit welchem Mut der Verzweiflung wir in diese Spiele gingen und wie glücklich wir über die Punkte waren.

Mein ganz persönlicher Dank geht an diejenigen, die dieses Wunder ermöglichten, das für mich zu den schönsten Momenten meiner Funktionärskarriere bei den Königsspringern gehört.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 7
1. Kreisklasse B
Pl. Mannschaft BP MP
1. Schachfreunde Sasel 3 41,5 14
2. SK Johanneum Eppendorf 4 38,5 12
3. Langenhorner Schachfreunde 4 37,0 12
4. Hamburger SK 13 38,5 10
5. Neue Hamburger SG 33,0 8
6. SC Schachelschweine 3 33,5 7
7. Bramfelder SK 4 25,0 4
8. SV Großhansdorf 4 23,5 3
9. Königsspringer Hamburg 7 17,5 2

Erneut zu den schwächsten Mannschaften Schachhamburgs gehörend konnte unsere Siebte immerhin ihr Vorjahresergebnis verdoppeln (Sieg gegen Bramfeld). Mit Abstand bester Scorer war Abdulkarim Osman. Ab der kommenden Saison war die Siebte nicht wiederzuerkennen.

(Thomas Rosien)

  1996  
 
 
 
 
 
 
 
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05.07.2017, 20:37 (tr)
 
 
 
 
 
 
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