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Chronik: Mannschaftskämpfe
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

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1990
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
KSH 1
LL   7.
  8 28,0   5
KSH 2
BL   4.
  9 42,5 12
KSH 3
BL   3.
  9 43,5 14
KSH 4
1K   1.
  7 38,0 14
KSH 5
1K   5.
  7 26,5   5
KSH 6
2K   1.
10 58,5 19
↑
↓
KSH 1
Landesliga Hamburg
Pl. Mannschaft BP MP
1. SC Diogenes 49,0 16
2. Schachfreunde Sasel 40,5 12
3. SK Union‑Eimsbüttel 30,5 10
4. SC Diogenes 2 30,5 8
5. FC St. Pauli 27,0 7
6. Hamburger SK 4 26,0 7
7. Königsspringer Hamburg 28,0 5
8. Niendorfer TSV 31,5 4
9. SK Johanneum Eppendorf 25,0 3

Eine schwere Saison! Buchstäblich in letzter Minute wurde der Klassenerhalt gesichert. In der letzten Runde spielten wir 4:4 gegen Diogenes 2. Gleichzeitig besiegte Union‑Eimsbüttel im anderen entscheidenden Duell den NTSV. Damit hatten wir den rettenden siebten Platz erlangt.

Da der SKJE vor der Saison seine zweite Mannschaft zurückgezogen hatte, spielten diesmal nur neun Mannschaften in der Landesliga.

Erwähnt sei noch, dass die junge Mannschaft des SC Diogenes souverän Meister wurde und auch in der Regionalliga vorne mitspielen dürfte.

Unsere Mannschaft spielte in folgender Besetzung: Frank Lamprecht, Marcus Möhrmann, Michael Wolter, Christian Conrad, Sebastian Flitner, Thomas Wiltafsky, Andreas Kohtz, Frank Riedel.

(Günter Schierholz, Der Königsspringer 1/91)

↑
↓
KSH 2
Bezirksliga B
Pl. Mannschaft BP MP
1. TSV Stellingen 2 48,5 17
2. SK Wilhelmsburg 44,5 14
3. Niendorfer TSV 3 43,0 13
4. Königsspringer Hamburg 2 42,5 12
5. Hamburger SK 7 35,5 9
6. Hamburger SK 10 29,5 6
7. Hamburger SG BUE 4 33,0 5
8. SK Union‑Eimsbüttel 4 29,5 5
9. Schachfreunde Wedel 2 23,5 5
10. FC St. Pauli 3 30,5 4

In völlig neuer Besetzung präsentierte sich in dieser Saison unsere Zweite (die ehemalige Dritte). Zu Holger Brauer und Ulrich Zastrow, die schon im letzten Jahr in diesem Team spielten, gesellten sich die regionalligaerfahrenen Neuverpflichtungen Reinhard Sobisch und Kay Rahn sowie der aus Lübeck heimgekehrte Wilfried Rühr. Zu dem aus der anderen Bezirksliga‑Mannschaft »entliehenen« Hans‑Joachim Nelki kamen als weitere Zugänge Hendrik Andresen und Martin Ehinger.

Die Ziele unseres Teams waren einmal die Integration der neuen Spieler in unseren Verein und zweitens das Anstreben des Aufstiegs in die Stadtliga. Während wir das erste (leichtere) Ziel ohne weiteres erreichten, scheiterten wir doch ziemlich klar bei der Verwirklichung des Aufstiegs.

Bereits der erste Wettkampf gegen die enorm verstärkten Stellinger ging mit 3½:4½ verloren, und nur die unverbesserlichen Optimisten sprachen noch immer von der Möglichkeit des Aufstiegs. Die nächsten Pflichtübungen gegen schwächere Teams wurden mehr oder weniger überzeugend bestanden. Nach fünf Runden standen 8:2 Punkte auf unserem Konto. Zu erwähnen ist, dass Uni‑Stress und Ersatzgestellung für die Erste es uns nie erlaubten, zu einem Kampf in Bestbesetzung anzutreten. Extreme Besetzungsschwierigkeiten gepaart mit Pech und Unvermögen führte dann zu unserem 2½:5½ gegen HSK 7, wonach die Luft endgültig raus war. Zwei weitere Siege und eine Niederlage gegen die starken Wilhelmsburger führten schließlich zu 12:6 Punkten, was unter den zehn Mannschaften den vierten Platz bedeutete.

Bemerkenswert ist die Top‑Leistung von Reinhard (u. a. Schwarz‑Sieg gegen Jörg Müller) und Kays Sieg gegen Hauke Reddmann ebenso wie sein Remis gegen Holger Schacht. Über die »Negativ‑Leistungen«, an denen vor allem der Berichterstatter beteiligt war, möchte ich großzügig den Mantel des Schweigens decken.

Ich bedanke mich bei allen Mannschaftsmitgliedern, die für eine hervorragende Stimmung im Team gesorgt haben, und vor allem bei den zahlreichen Ersatzspielern, ohne deren Einsatz dieser vierte Platz nicht möglich gewesen wäre.

(Wilfried Rühr, Der Königsspringer 1/91)

↑
↓
KSH 3
Bezirksliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. FC St. Pauli 2 46,5 16
2. SG Mittelweg 44,0 16
3. Königsspringer Hamburg 3 43,5 14
4. Hamburger SK 8 31,5 8
5. Barmbeker SK 38,0 7
6. SV Venceremos 36,5 7
7. SC Caissa Hohenhorst 33,0 7
8. Bramfelder SK 28,0 7
9. SC Diogenes 5 31,0 6
10. Schachfreunde Hamburg 3 27,0 2

Die zu Beginn der Saison neuformierte Mannschaft hinterließ einen guten Eindruck und durfte zeitweise sogar vom Aufstieg träumen. In der ersten Runde wurde Diogenes 5 mit 5½:2½ bezwungen und damit die Basis für einen positiven Saisonverlauf geschaffen. Die zweite Runde bescherte uns den Mitfavoriten St. Pauli 2. Wie bemerkenswerterweise alle Auswärtsspiele fand der Kampf an einem Dienstag statt. Rücksicht nehmend auf das jugendliche Alter einiger Spieler traten wir nicht in stärkster Besetzung an und verloren unglücklich 3:5.

In der dritten Runde bewies das Team seine wahre Stärke. Ohne unser Spitzenbrett André van de Velde schlugen wir dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung Barmbek mit 4½:3½. Der wahrscheinlich schönste Sieg. Mit gestärktem Selbstvertrauen fuhren wir zu Venceremos und behielten mit 5:3 die Oberhand. Als in der fünften Runde der spätere Absteiger Schachfreunde 3 mit 5½:2½ bezwungen war, wies die Mannschaft 8:2 Punkte auf und konnte sich tatsächlich Hoffnungen auf den Aufstieg machen, zumal zwischenzeitlich St. Pauli 2 gegen Mittelweg verloren hatte und auch Mittelweg schon einen Minuspunkt aufwies.

Mit diesen positiven Nachrichten im Kopf wurde der Kampf bei Bramfeld aufgenommen. Anscheinend begann aber jetzt an den ersten Brettern (André und mir) die Angst vor der eigenen Courage; wir fielen praktisch für den Rest der Saison aus. Aufgrund eines weiteren geradezu unglaublichen Missgeschicks (unnötige Zeitüberschreitung im 60. Zug bei gewonnener Stellung) endete der Kampf 4:4. Mit einem Sieg über Mittelweg konnten wir jedoch zumindest die Aussicht auf den zweiten Platz wahren. Dieser Nervenbelastung waren merkwürdigerweise gerade die älteren Spieler nicht gewachsen und nur dank der Siege unserer Youngster Bastian Baldauf, Carl‑Christian Buhr und Toni Vardjavand konnte mit 4:4 ein Achtungserfolg erzielt werden. Der 5:3‑Sieg über Caissa sicherte der Mannschaft endgültig den dritten Platz.

Die letzte Runde bei HSK 8 zeigte dann, dass der Aufstieg wohl nicht verdient gewesen wäre. Nach der klaren 2½:5½‑Niederlage stand uns jedoch das Glück zur Seite. Da der HSK am ersten Brett den nicht spielberechtigten Günther Zeug eingesetzt hatte, wurde der Kampf mit 7:0 für uns gewertet (wir waren nur zu siebt angetreten). Mit 14:4 Punkten belegten wir abschließend hinter St. Pauli 2 und Mittelweg (je 16:2) den dritten Platz.

Die besten Einzelergebnisse lieferten Toni (5½ aus 7), Wolfgang Fenske (5½ aus 8) und Carl‑Christian (4½ aus 6). Ich bedanke mich jedoch bei allen eingesetzten Spielern; wir alle haben der Mannschaft eine erfolgreiche Saison beschert.

(Thomas Rosien, Der Königsspringer 1/91)

↑
↓
KSH 4
1. Kreisklasse B
Pl. Mannschaft BP MP
1. Königsspringer Hamburg 4 38,0 14
2. Hamburger SG BUE 7 27,5 8
3. Niendorfer TSV 5 28,0 7
4. SC Diogenes 6 28,0 7
5. Barmbeker SK 3 29,5 6
6. SV Grün‑Weiß Kiebitz 23,5 6
7. Bramfelder SK 2 25,5 5
8. Langenhorner Schachfreunde 3 24,0 3

Der Absteiger des Vorjahres strebte den sofortigen Wiederaufstieg an, zumal nicht erneut mit dem massiven Ausfall von Bundeswehrsoldaten zu rechnen war.

Der zuverlässige Mannschaftsführer Olaf Ahrens führte die Mannschaft von Sieg zu Sieg. Am Ende stand die Meisterschaft mit 14:0 Punkten fest.

Wahrlich eine souveräne Leistung dieser sehr jungen Mannschaft, die in der Besetzung Olaf Ahrens, Jörg Harbke, Joachim Meyer, Jörg Schierholz, Wolfgang Lüdtke, Marc Lohse, Stephan Patow und Gerrit Buse spielte.

(Günter Schierholz, Der Königsspringer 1/91)

↑
↓
KSH 5
1. Kreisklasse D
Pl. Mannschaft BP MP
1. ETSV Altona‑Eidelstedt 4 35,5 13
2. Hamburger SK 14 35,5 12
3. Niendorfer TSV 6 29,5 8
4. Elmshorner SC 4 24,5 8
5. Königsspringer Hamburg 5 26,5 5
6. Hamburger SG BUE 6 23,5 4
7. SV Blankenese 2 25,0 3
8. Pinneberger SC 5 24,0 3

Erklärtes Ziel dieser aus etwas älteren Spielern bestehenden Mannschaft war der Klassenerhalt. Dieses Ziel wurde mit 5:9 Mannschaftspunkten auch verwirklicht.

Ein herzlicher Dank geht an den Mannschaftsführer Heinz Brockmann, der sich vorbildlich um seine Leute kümmerte.

Die Mannschaft spielte in folgender Aufstellung: Rudolf Strotkamp, Hans‑Joachim Schwanke, Björn Groos, Lieselotte Kolanoske, Dieter Kaden, Helmut Kerinnis, Gerd Bohlmann, Heinz Brockmann und Frank Ketzler.

(Günter Schierholz, Der Königsspringer 1/91)

↑
↓
KSH 6
2. Kreisklasse B
Pl. Mannschaft BP MP
1. Königsspringer Hamburg 6 58,5 19
2. SV Venceremos 2 46,5 12
3. Hamburger Gehörlosen SV 2 41,5 11
4. Niendorfer TSV 8 36,5 8
5. Bergstedter SK 3 32,0 6
6. SK Finkenwerder 3 25,0 4

Die Mannschaft um Safuat Hamdy wurde überlegen Staffelsieger. Nur ein Mannschaftspunkt wurde abgegeben. Bemerkenswert war, dass bei lediglich sechs Mannschaften in der Staffel Doppelrunden gespielt wurden, also insgesamt zehn Spiele ausgetragen wurden.

Die aus diesem Umstand resultierenden 19 Mannschaftspunkte bedeuten Vereinsrekord. Und dieser dürfte nicht einfach zu brechen sein.

(Thomas Rosien)

  1990  
 
 
 
 
 
 
 
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05.07.2017, 20:37 (tr)
 
 
 
 
 
 
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