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Chronik: Mannschaftskämpfe
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

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2009
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
KSH 1
OL   1.
  9 42,0 16
KSH 2
LL   2.
  9 40,0 12
KSH 3
SL   7.
  9 37,0   8
KSH 4
SL   7.
  9 36,5   8
KSH 5
BL   9.
  9 35,0   6
KSH 6
KL   5.
  9 34,5 11
KSH 7
KL 10.
  9 29,0   2
KSH 8
1K   7.
  7 23,5   4
↑
↓
KSH 1
Oberliga‑Nord, Staffel Nord
Pl. Mannschaft BP MP
1. Königsspringer Hamburg 42,0 16
2. Hamburger SK 3 37,5 11
3. SSC Rostock 07 39,5 10
4. Schachfreunde Schwerin 36,5 10
5. Kieler SG Meerbauer 35,5 9
6. Lübecker SV 2 34,5 8
7. SC Diogenes 34,0 8
8. Preetzer TSV 36,0 7
9. Schachfreunde Hamburg 34,0 7
10. SV Bargteheide 30,5 4

Ein kleiner Rückblick, für alle, die die Entwicklung der ersten Mannschaft noch nicht so lange verfolgen: In den Jahren 1997 bis 2005 war KSH 1 die »Fahrstuhlmannschaft« schlechthin, nur ein Jahr gab es keinen Aufstieg oder Abstieg! Der Höhepunkt war sicherlich das Jahr 2001, in dem wir in die 1. Bundesliga aufstiegen. Nach dem kurzen Gastspiel dort verließ uns leider eine Reihe von Spielern, sodass wir uns schnell in der Oberliga wiederfanden. Nach dem erneuten Auf‑ und Abstieg gab es zudem eine weitere gravierende Änderung; unser langjähriger Mannschaftsführer Georg von Bülow, laut Gisbert Jacobys Berechnungen sogar seit ein paar Tagen der Elo‑stärkste Königsspringer, entschloss sich seine Zelte in Brasilien aufzuschlagen. Fieberhaft wurde ein neuer MF gesucht, und ich war wohl der Einzige, der sich nicht entschieden genug davor gedrückt hat. Aufgrund des personellen Niedergangs war ein Neuaufbau dringend nötig. Zunächst wurde Jörg Lampe reaktiviert und im nächsten Jahr beschloss auch Ilja Rosmann wieder Schach zu spielen. Wir platzierten uns stets in den vorderen Rängen, waren dem Aufstieg allerdings nie besonders nahe. Nachdem uns auch noch FM Christian Hess verstärkte, gelang dem MF für diese Saison mit FM Jan »Petsi« Schmidt die Verpflichtung eines weiteren starken Spielers, sodass die Mannschaft mit dem KSH‑Urgestein IM Frank Lamprecht, FM Carli Buhr, meiner Wenigkeit, Friedrich Wagner und Ingo Wilms ein wirklich starkes Team zu sein schien. Folgerichtig hieß es mal wieder, man könnte vielleicht aufsteigen.

So weit, so gut. Der erste Kampf bescherte uns ein Heimspiel gegen Kiel und trotz einiger Personalsorgen hatten uns die Kieler nicht viel entgegenzusetzen (vielleicht waren sie irritiert, dass bei uns im Clubheim keine klappernden Kellner vorbeikommen), und wir gewannen mit 5,5:2,5. Die zweite Runde war schon gleich ein »Endspiel« gegen die Zweitliga‑erfahrenen Schachfreunde. Der Kampf sah die ganze Zeit gut aus. Durch den Sieg von Max gegen Fegebank war alles klar, sodass die vorderen Bretter mannschaftsdienlich remis sicherten und ein 5:3 zu Buche stand. Die dritte Runde gegen die eher etwas schwächeren Lübecker (LSV 2) war ein reines Zitterspiel, doch der einzige Saisonsieg des MFs reichte schließlich für ein 4,5:3,5. Ab diesem Zeitpunkt war spätestens klar: da geht was! Denn wer solche Kämpfe gewinnt, steht am Ende oben. Auf der weiteren Strecke wurden dann nur noch zwei Punkte abgegeben, gegen den Absteiger aus Bargteheide und die starke Mannschaft von HSK 2. In der achten Runde konnten wir mit einem knappen 4,5:3,5 gegen Diogenes schon alles klar machen, und der Jubel kannte keine Grenzen.

Eine wirklich starke Saison wurde mit dem Aufstieg gekrönt! Dieses Jahr wurden endlich auch mal die knappen Kämpfe gewonnen, sodass wir es uns wirklich verdient haben. Aus meiner Sicht waren drei Gründe für den Aufstieg maßgebend. Zum ersten ist die mannschaftliche Geschlossenheit in Verbindung mit sehr wenigen Absagen zu nennen. Vier Leute spielten durch und zwei sagten nur einmal ab. So macht »Mannschaftssport« Schach Spaß! Die anderen beiden Gründe sind in einzelnen Spielern (Brettern) zu sehen. Wenn man die Einzelergebnisse betrachtet, fällt kaum jemand besonders heraus, sogar zweimal −2 (Jan und ich) und der Rest notiert knapp über 50 %. Der ganze Rest? Nein! Christian gewann ein ums andere Mal, und das in wirklich absolut souveräner Manier. Nachdem er letztes Jahr noch der Unglücksrabe war, hat er uns dieses Jahr mit 7,5/9 fast im Alleingang in die 2. Liga geschossen. Respekt! Der andere wichtige Faktor war unser Brett 8, egal wer dort spielte, insgesamt wurden 7/9 erzielt (Ich danke Max Borgmeyer Jochen Cremer, Karin Chin, und Clemens Harder!).

Nächstes Jahr darf man sich auf hochkarätiges Zweitliga‑Schach am Riekbornweg freuen. Das wird sicherlich eine ganz schwere Aufgabe, aber wir haben nicht vor, wieder die »Fahrstuhlmannschaft« von damals zu werden.

(Julian Zimmermann)

↑
↓
KSH 2
Landesliga Hamburg
Pl. Mannschaft BP MP
1. Pinneberger SC 44,5 15
2. Königsspringer Hamburg 2 40,0 12
3. Bille SC 38,5 11
4. SK Johanneum Eppendorf 38,0 11
5. FC St. Pauli 37,0 10
6. SV Eidelstedt 35,0 8
7. Hamburger SK 5 34,5 8
8. SK Marmstorf 32,5 7
9. SC Diogenes 2 32,0 5
10. Hamburger SK 4 28,0 3

Die Saison 2008/2009 ist abrupt zu Ende und hinterlässt den Eindruck etwas merkwürdig verlaufen zu sein. Ein Auftakt mit 4 MP von 4 und 6 MP von 8 möglichen verhieß einen guten Start. Tatsächlich mussten wir uns in dieser Saison kaum mit dem Thema Abstieg beschäftigen – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich mit den letzten Jahren. Ebenso war endlich das Gespenst »Mehr Ersatzspieler als eigene Spieler, ab jetzt bekommen wir Panik und heulen rum« verschwunden. Gemeinsam hatten Julian und ich vor Saisonbeginn diese Gespenster ausgetrieben.

Im Nachhinein sind wir sogar Tabellenzweiter geworden und der Aufstieg war gar nicht so weit entfernt. Aber mit der Zielsetzung, dass die Erste aufsteigt und wir problem‑ und sorgenlos durch die Saison gehen, ziehe ich das Fazit: Wir haben alles richtig gemacht!

Aber wäre sogar mehr drin gewesen? Ja! Aber dann hätten wir spätestens gegen den HSK nicht verlieren dürfen. Die Niederlage gegen Eidelstedt hat dann nochmal bestätigt, dass unsere Leistung insgesamt zu inkonstant war. Beide Male gegen nur sieben Gegner, auch wenn im letzteren Kampf stark ersatzgeschwächt, darf man einfach nicht mit 0 Punkten nach Hause gehen. Aber wie die letzten Jahre auch – gegen die starken Teams gewinnen wir und gegen – vermeintlich – schwächere Gegner geben wir die Punkte ab.

Insgesamt sollten wir in den nächsten Jahren selbstbewusster auftreten und nicht schon vor der Saison immer von Abstieg reden. Wir haben in den letzten fünf Jahren die Tabellenplätze 1, 7, 5, 3 und 2 erreicht. Insbesondere haben wir 3‑mal in Folge im Saisonfinale in der Signal Iduna beide Kämpfe gewonnen und dabei zum Teil die höchsten Saisonsiege erzielt.

Diese Mannschaft ist stark! Vielleicht können auch wir in den nächsten Jahren den Sprung in die Oberliga schaffen! Voraussetzung ist und bleibt allerdings eine starke erste Mannschaft. Am Beispiel von Diogenes kann man sehen, wie eng Aufstieg (mit mehreren Mannschaften) und Abstieg (mit mehreren Mannschaften?) beisammen liegen. Und – die zweite Mannschaft ist dabei immer nur so viel Wert, wie die erste auch erfolgreich ist – das dürfen wir nie vergessen!

Die Einzelbewertungen:

Michael war vorne wie immer eine Bank, die allerdings an zwei Spieltagen ausgeraubt wurde. Insgesamt solide und wichtig für die Mannschaft.

Gisbert genauso, gleiche Punktzahl, gleiche Spielanteile genauso wichtig! Mit den beiden an 1 und 2 hatten wir eine gute Spitze.

Jochen hat zu Recht an 3 gespielt. Nach Siegfried und Karin Topscorer gegen durchaus gute Gegner. Sehr ordentlich!

Conni erwischte nicht die beste Saison, spielte aber stets mit Aussicht auf einen ganzen Punkt und trug so sehr viel für Psyche seiner Kameraden während der Kämpfe bei. Am Ende stand 5‑mal das Remis trotz diverser Mehrbauern.

Ich (Steffen) musste als MF den Haufen motivieren und zusammenhalten, was nicht immer einfach war. Bei der Spielplanung (Spielort) gegen Pinneberg einmal zu nachlässig gewesen folgten gleich alle Fehler, die möglich waren! Erst zum Schluss bin ich richtig in Form gekommen, mit 3 aus 3 zum Saisonende ein versöhnlicher Abschluss.

Karin war absolut spitze! Mit 4,5/6 plus erfolgreiche Einsätze in der Oberliga wird Karin ordentlich DWZ gewinnen. Ohne Niederlage eine wichtige und zuverlässige Stütze der Mannschaft.

Clemens erwischte einen guten Start. Dann aber spielte er erfolglos um nochmals stark nachzulassen. Am Ende wieder mit alter Spielstärke und 2 aus 2 konnte DWZ‑Schadensbegrenzung betrieben werden. Insgesamt zuverlässig und motiviert ist Clemens nicht aus der Landesliga wegzudenken. Für die starken Leistungen der letzten Jahren wurde er mit einem Oberligaeinsatz gegen Rostock belohnt, für den er sich mit einer 1 bedankte.

Siegfried war unser Top‑Scorer. Mit 7 aus 9 absolute Spitze!!! Und – nicht nur die Punkte holte er, sondern diese auch spektakulär. Manche der Zuschauer ahnten schon in der letzten Runde, dass er mit 7 Minuten gegen 25 Sekunden für etwa 10 Züge gegen Dennis Johannsen seine »Show« abziehen würde. Am Ende mit 2 gegen 2 Sekunden lässt Dennis in Verluststellung die Zeit abtickern und verliert. Hätte er gezogen – irgendwas – hätte Siegfried verloren. Diese »Show«, so wie die sympathische und charismatische Ausstrahlung machen unseren Sigi einfach unnachahmlich. In einem Wort: »gezaubert«.

Christian war quasi Stammspieler und lieferte wichtige Punkte sowie die Erkenntnis, dass man manchmal auch »nein« sagen muss. Insgesamt souveränes Spiel.

Die weiteren Ersatzspieler Boris, Adrian, Andreas, Thomas H., Daniel und Baldur lieferten mehr Einsen als Nullen, so muss es sein! Insgesamt ist es für den MF immer sehr erfreulich, wenn spontane Zusagen, auch am Tag vorher noch, erfolgen. Danke für Euren Einsatz!

Damit ist die Saison aus, der letzte Punkt wurde eingefahren, das letzte Remis geschoben, der letzte Bericht geschrieben und die letzten Fopps in Worte gekleidet.

Ich danke allen Mannschaftskameraden für diese Saison!

(Steffen Dettmann)

↑
↓
KSH 3
Stadtliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. SK Union‑Eimsbüttel 46,5 15
2. SK Johanneum Eppendorf 2 39,5 13
3. FC St. Pauli 2 43,5 12
4. Barmbeker SK 42,0 12
5. Hamburger SK 6 40,5 11
6. Niendorfer TSV 36,5 10
7. Königsspringer Hamburg 3 37,0 8
8. Schachfreunde Hamburg 2 33,5 7
9. Schachfreunde Sasel 20,5 1
10. SC Diogenes 3 20,5 1

Die Mannschaft war in die Saison gestartet mit dem Ziel, ohne große Probleme die Klasse zu halten. So viel im Vorwege: Das ist auch gelungen. Dabei sah es punktemäßig zunächst nach K(r)ampf aus: In den ersten 5 Kämpfen wurde 4‑mal 3,5:4,5 verloren. Und wir wissen ja: Wer oft knapp verliert, steigt am Ende ab. Glücklicherweise gab es dieses Jahr mit Diogenes und Sasel zwei echte Abstiegskandidaten, gegen die wir zu diesem Zeitpunkt noch spielen mussten. Diese Aufgaben bewältigten wir erfolgreich, sodass mit den Siegen gegen NTSV und die Schachfreunde insgesamt 8 Mannschaftspunkte und der 7. Platz auf dem Abschlusskonto der Dritten stehen.

Zwar soll man nicht zu viel Grübeln, allerdings waren die knappen Niederlagen zu Beginn z. T. sehr … aufregend: Klare Gewinnstellungen wurden oftmals gleich an mehreren Brettern »verdödelt«. Übrigens: Dreht man die Endergebnisse der knapp verlorenen Kämpfe, dann stehen wir am Ende auf Platz 1! Realistisch gesehen ist der solide Klassenerhalt jedoch das verdiente Endergebnis.

Insgesamt spielten die meisten Spieler im Rahmen ihrer Spielstärke, wobei Marcus und ich nicht ganz zufrieden sein dürften. Hervorzuheben ist Ottos Leistung: Er holte mit 5.5/6 mehr Punkte als alle anderen Spieler und das in weniger Partien!

Sollte die Mannschaft im nächsten Jahr in einer ähnlichen Besetzung antreten, wird der Klassenerhalt kein Problem werden. Bei nur geringfügiger Verstärkung an den vorderen Brettern könnte sogar was nach oben gehen!

(Baldur Schroeter)

↑
↓
KSH 4
Stadtliga B
Pl. Mannschaft BP MP
1. SV Großhansdorf 46,0 13
2. FC St. Pauli 3 40,5 12
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 39,5 12
4. SC Concordia 39,0 10
5. Hamburger SK 8 37,5 10
6. Hamburger SK 7 34,0 9
7. Königsspringer Hamburg 4 36,5 8
8. Barmbeker SK 2 31,5 8
9. Langenhorner Schachfreunde 29,0 4
10. Hamburger SG BUE 26,5 4

Im letzten Jahr ist diese Mannschaft aus der Bezirksliga aufgestiegen und hatte somit als vorrangiges Ziel den Klassenerhalt. Für Markus Langmann und Florian Bongartz kamen Boris Bruhn und Andreas Saß in die Mannschaft. Zudem sollte Max Borgmeyer sich nicht in der Ober‑ oder Landesliga festspielen. Die Strategie sah vor, dass Max und Adrian als Jugendspieler Ersatz in der Oberliga spielen sollten und parallel in der 4. Mannschaft Stamm. Nachdem diese Regelung während der bereits laufenden Oberliga‑Saison, nach Abgabe unserer Mannschaftsaufstellungen, gekippt wurde, konnten wir von Glück reden, dass Max bis zu diesem Zeitpunkt nur zweimal gespielt hatte.

Nach DWZ standen wir vor der Saison auf dem 7.–8. Platz, sollten also erstmal nach unten aufpassen.

Die Saison ist zu Ende und wie ist sie für uns gelaufen?

Mit den Siegen in Langenhorn, unerwartet bei Großhansdorf und gegen St. Pauli (Aufstellungsschwierigkeiten wegen eines Fußballspieles der Profis) zeichnete sich der Klassenerhalt nach bereits vier Runden ab, erste Stimmen von einem Durchmarsch in die Landesliga wurden laut. Leider gab es in der 2. Hälfte dann nur noch einen Sieg gegen die 8. vom HSK.

Die hohe Niederlage gegen Barmbek haben wir zunächst noch als Ausrutscher hingenommen, besonders wegen dem anschließenden Sieg gegen Großhansdorf. Gegen HSK 7 war an dem Abend wohl nicht mehr drin. Die Niederlagen in den letzten drei Runden sind zum Teil auf das Fehlen von Boris und Andreas wegen ihren Einsätzen in der Landesliga zurückzuführen, und ich glaube, da war auch etwas die Luft raus.

Am Ende war es dann Platz 7.

Die einzelnen Ergebnisse können auf der Homepage nachgelesen werden. Jeder Spieler weiß selber, wie die Saison für ihn verlaufen ist und sollte sich jetzt über seine Rolle in der nächsten Saison Gedanken machen.

Als Grundlage für den Erfolg betrachte ich die wenigen Ausfälle, insbesondere in der ersten Turnierhälfte. Die Stammmannschaft kann sich durchaus in der Staffel behaupten. In der 2. Hälfte musste mehrmals kräftig aufgerückt werden und das schlug sich dann leider negativ in den Ergebnissen nieder.

Wie ist der Ausblick für die nächste Saison?

Ich glaube, wir haben im Grunde einen guten Mix gefunden. Es wird Veränderungen geben, die sinnvollerweise in einer Verstärkung der Mannschaft liegen sollten. Ob neun oder zehn Spieler gemeldet werden sollen, hängt m. E. davon ab, inwieweit jeder Einzelne seine Einsätze »garantieren« kann, z. B. aus beruflicher/schulischer Sicht, abhängig von den Planungen was die Einsätze in Landesliga bzw. 2. Bundesliga vorsehen etc. Nur acht Spieler zu melden ist nur dann eine Alternative, wenn dies aus Vereinssicht über alle Mannschaften gewollt ist. Die Erfahrung der letzten drei Jahre zeigt, dass in dieser Mannschaft nie einer »über« war oder ich ein Überangebot an Spielwilligen hatte. Bis auf Ausnahmen hat auch jeder mindestens fünfmal gespielt, der Schnitt dürfte bei ca. sieben Partien pro Saison liegen. Durch den/die integrierten Ersatzspieler (kann ja auch mitten drin sein) haben wir auch bis zum Saisonende immer noch gute Ersatzspieler aus den nachfolgenden Mannschaften zur Verfügung, die noch eingesetzt werden dürfen.

(Wolfgang Fenske)

↑
↓
KSH 5
Bezirksliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. SC Schachelschweine 48,5 16
2. SK Weisse Dame Hamburg 43,0 14
3. Altonaer SK Finkenwerder 45,0 12
4. SK Johanneum Eppendorf 3 34,5 11
5. Hamburger SK 10 39,5 8
6. TV Fischbek 34,0 8
7. Bille SC 2 32,0 8
8. SK Marmstorf 2 33,0 7
9. Königsspringer Hamburg 5 35,0 6
10. Hamburger SK 9 15,5 0

Tja, was gibt es über diese Saison zu berichten? Die meisten, wenn nicht gar alle wissen es bereits. Die 5. Mannschaft hat es dieses Jahr nicht geschafft, die Klasse zu halten. Dabei waren die Voraussetzungen durchaus so, dass man es hätte schaffen können.

Sicher, ich bin nicht davon ausgegangen, dass unser nominell erstes Brett mehr als 1–2 Kämpfe spielen würde. Dass es allerdings gar keiner wird, war schon schade. Auch bin ich zu keiner Zeit davon ausgegangen, dass es eine leichte Saison werden würde; dafür waren die anderen Teams zu gut aufgestellt.

Wer aber ohne Brett 1 nominell drittschlechtestes Team ist und am Ende der Saison die zweitschlechteste Bilanz vorzuweisen hat, hat ganz klar das Saisonziel verfehlt.

Das muss ich mir als Mannschaftsführer schon ankreiden lassen. Im Profifußball würde ich jetzt sicherlich meinen Posten für die nächste Saison verspielt haben, aber ich hoffe, auch in der nächsten Saison wieder das Amt des Mannschaftsführers innehaben zu dürfen. Mehr dazu später.

Insgesamt war nur auf Thomas (mal abgesehen von der ersten Runde vielleicht) die ganze Zeit über Verlass.

Jan konnte schachlich nicht so ganz überzeugen, ebensowenig wie Björn, der die ganze Zeit seiner Form hinterher zu laufen schien.

Schachlich waren die Ergebnisse von Justus die besten, wobei hier aber andere Dinge eine durchweg positive Kritik verhindern.

Eugen und Max spielten alle neun (Eugen) bzw. acht (Max) Partien. nach starkem Beginn ließen beide allerdings etwas nach, fingen sich aber in der letzten Runde wieder. Leider konnte das den Abstieg nicht mehr verhindern.

Mit meiner eigenen Leistung kann und will ich nicht zufrieden sein, als ich nach gutem Beginn mehrfach unnötig Punkte verschenkte. Das Ganze gipfelte im Dameneinsteller in total gewonnener Stellung bei Weisse Dame.

Das muss nächste Saison besser werden!

Siggi, anfangs durch Anschiss den einen oder anderen halben geholt, dann geschwächelt und am Ende nochmal durchgezogen, hat insgesamt die von mir in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt.

Auf die Reserve war immer Verlass. Ich betrachte Florian jetzt auch einmal als Reservespieler. Florian gewann seinen einen Kampf, und alle anderen Reservisten holten immer ein Remis raus (3,5 aus 6 in der Summe).

Nun zu meiner Tätigkeit als MF: Vor der Saison hatte ich darum gebeten, rechtzeitig per E‑Mail abzusagen, damit ich noch die Chance habe, für Ersatz zu sorgen. Da es letztes Jahr so gut geklappt hat (wer nicht absagt, spielt), ging ich davon aus, dass es dieses Jahr mit deutlich älteren Spielern ebenfalls kein Problem darstellen sollte. In eben diesem Punkt habe ich mich leider geirrt und nicht schnell genug die notwendigen Konsequenzen daraus gezogen. Das Resultat aus meinem späten Handeln sind eine Kampflose, Verwirrung in der Aufstellung und nicht zuletzt zum Teil auch der Abstieg.

Nun, gelernt habe ich persönlich daraus, nichts mehr dem Zufall zu überlassen. Ich jedenfalls würde es nächstes Jahr gerne besser machen, falls möglich, wieder als MF im Idealfall in einer Mannschaft mit Thomas Rosien. Dann räumen wir mal so richtig auf in der Kreisliga.

Das hängt natürlich nicht nur von mir ab, wäre aber mein Wunsch und hoffentlich auch gar keine schlechte Idee.

PS: Ich teile übrigens die Meinung von Thomas, dass exakt 8 erfolgshungrige Spieler hier ein Team bilden sollten. (@ Thomas, genau die richtige Einstellung, welche Du in Deinem Bericht zur 9. Runde vertrittst.)

Gruß an Alle,

Marco

(Marco Hanssen)

↑
↓
KSH 6
Kreisliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SK 17 47,5 15
2. SC Schachelschweine 2 43,0 15
3. Hamburger SK 16 42,0 12
4. TV Fischbek 3 39,0 12
5. Königsspringer Hamburg 6 34,5 11
6. Niendorfer TSV 2 40,0 9
7. Altonaer SK Finkenwerder 2 30,5 5
8. Hamburger SG BUE 2 29,0 5
9. SK Marmstorf 4 25,5 4
10. Königsspringer Hamburg 7 29,0 2

Vor der Saison wurden die Konzepte für die Fünfte bis Siebte mehrfach geändert und zuletzt ein Kompromiss gefunden, der sich leider für alle Mannschaften als schlecht erwies. Na ja, hinterher ist man immer schlauer.

Ich hatte mich frühzeitig bereit erklärt, als Mannschaftsführer auch in die Kreisliga zu gehen. Insgeheim verband ich damit die Hoffnung, dort bei einem Aufstiegsaspiranten zu spielen.

Tatsache ist, dass von den zehn gemeldeten Spielern nur sechs Kreisliga‑Niveau aufwiesen. Das ist sehr schade, denn die übrigen – allesamt Bezirksliga‑erfahren – überzeugten durchaus.

Auf der Suche nach Spielern hatte ich bald die gesamte Liste abtelefoniert und viele interessante oder aufschlussreiche Gespräche geführt.

Hohe Siege waren bei dem Kader nicht zu erwarten. Viermal gewannen wir mit 4½:3½, für den Teamgeist das Idealergebnis. Gegen beide HSK‑Mannschaften gab’s richtige Klatschen, dafür hauten wir die HSG ebenso hoch weg. Gegen Altona (4:4) und die Schachelschweine (3:5) wäre unter besseren Voraussetzungen mehr drin gewesen.

Besonders hervorheben will ich die Leistungen von Florian und Norbert, die mit jeweils 5½/8 und einer super Einstellung ganz wesentlich zum Erfolg beigetragen haben. Joachim und Jens blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Sonja war uns in der zweiten Saisonhälfte eine wertvolle Stütze. Mike hat als erfolgreichster Ersatzspieler 2/3, und über das Wiedersehen mit Jörg und Lars – jeweils mit einem Punkt gekrönt – habe ich mich auch gefreut. Tilo und Dieter trugen zum knappen Erfolg gegen Marmstorf bei. Mit meiner eigenen Leistung als Mannschaftsführer und dem Ergebnis am ersten Brett bin ich auch zufrieden. Gegen Altona habe ich leider schlecht und gegen die Schachelschweine nur kurz gespielt.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 7
Kreisliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SK 17 47,5 15
2. SC Schachelschweine 2 43,0 15
3. Hamburger SK 16 42,0 12
4. TV Fischbek 3 39,0 12
5. Königsspringer Hamburg 6 34,5 11
6. Niendorfer TSV 2 40,0 9
7. Altonaer SK Finkenwerder 2 30,5 5
8. Hamburger SG BUE 2 29,0 5
9. SK Marmstorf 4 25,5 4
10. Königsspringer Hamburg 7 29,0 2

Der geplante (?) Abstieg

Leider gibt es von der Siebten nicht wirklich etwas Erfreuliches zu vermelden. Nachdem man in der letzten Saison als Aufsteiger 4. wurde (wobei gegen die ersten drei 5 von 6 MPs geholt wurden), war eine gute Perspektive da, obwohl klar war, dass Baldurs Stippvisite an Brett 1 enden würde.

Mein größter Fehler war, dass ich vor der Saison nicht bei der Mannschaftsbesprechung anwesend war. Denn auch die beiden neben Baldur stärksten Spieler, Eugen und Max wurden uns genommen. Nur nach meiner Intervention bekamen wir wenigstens noch Henry und Shumon als Ersatz.

Durch den Aufstieg der Siebten gab es zwei KSH‑Mannschaften in der Kreisliga. Überraschend war für mich, dass der Aufsteiger plötzlich KSH 6 war und wir nur KSH 7. Leider haben wir uns dieser Rollenverteilung sang‑ und klanglos gefügt.

Das nächste Problem für unsere Truppe war, dass wir nicht mehr den Pool an Ersatzspielern wie in den Vorjahren hatten (in der Vorsaison 10,5 von 13 Punkten!). Es gab nur noch eine Mannschaft unter uns, und das sonstige Ersatzspielerpotential wurde von der Sechsten rege genutzt, sodass wir einen Kampf nur zu siebt bestreiten konnten.

Leider spielten viele aus unserer Truppe auch nicht eine wirklich gute Saison. Gute Ergebnisse erzielten Alexander mit 4,5 aus 6, Christian mit 4 aus 6 und Shumon mit 4,5 aus 9 an Brett 2 und 1. Der Rest hätte sicherlich noch (viel) mehr Potential auf mehr gehabt.

Nach dem Abstieg der Fünften werden die Mannschaften sicherlich neu geordnet werden, eine wirkliche Perspektive für die »alte« Siebte wird es sicherlich nur für einzelne Spieler, aber nicht für die Mannschaft geben. Schade!

(Andreas Schiffmann)

↑
↓
KSH 8
1. Kreisklasse C
Pl. Mannschaft BP MP
1. SC Rösselsprung 36,5 13
2. Hamburger SK 24 35,0 10
3. SV Lurup 2 25,0 8
4. SC Diogenes 4 27,5 7
5. SK Wilhelmsburg 2 29,5 6
6. Bramfelder SK 2 24,0 5
7. Königsspringer Hamburg 8 23,5 4
8. SV Blankenese 3 23,0 3

In der 8. Mannschaft spielten mit einer Ausnahme (Wolfgang Su, spielte nur einmal) nur Senioren. Wir entschlossen uns deshalb, unsere Mannschaftskämpfe an einem Donnerstag auszutragen. Das hatte den Vorteil, dass wir am Donnerstag unsere Ruhe hatten und im Raum C spielten. Auch standen wir am Freitag den beiden Kreisliga‑Mannschaften als Ersatzspieler zur Verfügung.

Alle 9 Spieler teilten sich ihre Termine so ein, dass sie bei unseren Mannschaftskämpfen zur Verfügung standen. Wir reisten mehrmals mit neun Spielern zum Spielort an, sodass ich dreimal als ›non‑playing captain‹ agierte. Nur ein einziges Mal setzten wir Ersatz ein, mit Hanna, die ihren ersten Mannschaftskampf bestritt und ein Remis holte.

Die Saison verlief durchwachsen. Im 1. Kampf erzielten wir in Blankenese ein 4:4 und es sah lange so aus, dass dies unser einziger Mannschaftspunkt bleibt. Wir haben die nächsten 4 Mannschaftskämpfe verloren, einige sehr knapp und unglücklich. Aber ich hatte das Gefühl, dass wir von Kampf zu Kampf stärker wurden, sodass der vorletzte Kampf gegen Bramfeld 4:4 ausging und der letzte Kampf gegen den Aufsteiger HSK mit 5:3 gewonnen wurde. Mit diesem Sieg gaben wir die rote Laterne an Blankenese ab und wurden 7. unserer Staffel.

Ich möchte mich bei Viktor, Bernd, Hajo, Dieter, Melchior, Rolf, Hans‑Peter und Lutz bedanken für Ihren Einsatz und ihre Zuverlässigkeit. So ein gutes Klima und Teamgeist wie bei uns ist beispielhaft.

Ich hoffe, dass diese Mannschaft in dieser Zusammenstellung auch in der nächsten Saison spielt.

(Martin Bierwald)

  2009  
 
 
 
 
 
 
 
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05.07.2017, 20:37 (tr)
 
 
 
 
 
 
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