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www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Mannschaftskämpfe
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

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2002
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
KSH 1
1B 14.
14 31,5   2
KSH 2
LL   3.
  9 41,0 13
KSH 3
SL 10.
  9 24,0   0
KSH 4
SL   6.
  9 37,0   9
KSH 5
BL   5.
  9 43,0 11
KSH 6
BL   7.
  9 36,0   6
KSH 7
KL   8.
  9 31,0   5
KSH 8
1K   3.
  9 42,5 10
↑
↓
KSH 1
1. Bundesliga
Pl. Mannschaft BP MP
1. Lübecker SV 74,0 27
2. SG Porz 77,5 25
3. SG 1868‑Aljechin Solingen 66,0 20
4. SV Werder Bremen 66,0 19
5. Hamburger SK 62,0 17
6. TV Tegernsee 62,0 17
7. Godesberger SK 57,5 16
8. Schachfreunde Neukölln 55,5 15
9. Stuttgarter Schachfreunde 59,5 14
10. SV Castrop‑Rauxel 53,0 11
11. SV Wattenscheid 54,0 9
12. Erfurter SK 50,0 8
13. SK König Plauen 47,5 8
14. Königsspringer Hamburg 31,5 2
15. SG Heiligenhaus 24,0 2

Der Abstieg war – wie vorhergesagt – nicht zu vermeiden, zu überlegen waren die anderen mit ihren Profis gespickten Teams. So besaß der schwächste Spieler der gegnerischen Mannschaft meist noch eine bessere Elo‑Zahl als unser erstes Brett Frank Lamprecht, oder um es mithilfe einer anderen statistischen Tatsache zu verdeutlichen: Der durchschnittlich eingesetzte Spieler in der Saison 2001/02 wies eine Elo‑Zahl von 2483 auf, unser Elo‑Schnitt von Brett 1 bis 8 vor der Saison hingegen betrug 2336 (beide Angaben laut »Schach«)!

In der gesamten Saison gelang uns jeweils ein 4:4 gegen Wattenscheid und gegen König Plauen, in letzterer Begegnung schien lange Zeit sogar ein Sieg zum Greifen nahe. Zwei Mannschaftspunkte erwiesen sich dennoch als ausreichend, um vor Heiligenhaus (und den vor Saisonbeginn zurückgezogenen Magdeburgern) den 14. Tabellenplatz zu belegen, was man als Erfolg betrachten sollte.

Hat sich das denn gelohnt? Trotz des Abstiegs können hoffentlich alle Königsspringer diese Frage guten Gewissens mit »Ja« beantworten. Jedenfalls hatte ich stets weit mehr Mühe, Nicht‑Schachspielern zu vermitteln, zu wessen Belustigung in der Bundesliga Profimannschaften mit zudem noch überwiegend nichtdeutschen Legionären auflaufen, als zu erklären, dass eine reine Amateurmannschaft mit wenig Erfolgsaussichten, aber viel Begeisterung sich einer interessanten Herausforderung stellt.

Der Saisonverlauf zeigt, dass wir an Erfahrung gewinnen und uns steigern konnten. Die Einzelergebnisse belegen dies ebenfalls: Martin Voigt und mir gelangen satte Elo‑Zugewinne, insgesamt spielten alle mehr oder weniger im Rahmen ihrer Möglichkeiten und der Erwartungen, sodass die Mannschaftsleistung insgesamt noch im Plus lag.

Auch organisatorisch und finanziell bedeutete die Bundesliga eine Herausforderung für unseren Verein, obwohl die Auslosung es noch gut mit uns meinte und wir nur drei echte Auswärtswochenenden in Bremen, Castrop‑Rauxel und Köln zu bestreiten hatten. Kritik an den Unterkünften kann ich nicht unterstützen, schließlich galt es, einen Mittelweg zwischen preisgünstigen, ruhigen und günstig zum Spielort gelegenen Hotels zu finden, was nicht immer ganz einfach war.

Übrigens sollte vielleicht doch einmal erwähnt werden, dass so ein Bundesligawochenende durchaus anstrengend für die beteiligten Spieler sein kann: Die Anfahrt meist schon Freitagabend, zwei nicht ganz leichte, bis zu siebenstündige Partien (samstags ab 14 Uhr und sonntags neuerdings bereits ab 9 Uhr), in denen man ums Überleben kämpft, danach die Rückfahrt, und Sonntag spät abends ist man wieder in Hamburg. Das Wochenende ist jedenfalls ausgefüllt mit Schach, eventuell zwischendurch noch die Eröffnungsvorbereitung auf die Gegner, sofern man das noch nicht in den Wochen zuvor erledigt hat, und am Ende fühlt man sich ziemlich ausgelaugt – Erholungsurlaub mit Klötzchenschieben ist das nicht.

Nach der Saison ist vor der Saison: In der während unserer Abwesenheit erstarkten 2. Bundesliga Nord steht uns – man muss es realistisch betrachten – wieder ein harter Kampf gegen den Abstieg bevor (Nicht zu vergessen: Von zehn Mannschaften müssen drei absteigen!). Zwangsläufig wird die Mannschaft ihr Gesicht verändern: Vier Spieler haben zur nächsten Saison den Verein gewechselt. Nach zwei Spielzeiten verlassen uns Steve Berger und Aleksandar Trisic bereits wieder. Wolfgang Pajeken spielte seit 1994 für Königsspringer und legte – stets engagiert und temperamentvoll, wie ihn alle kennen – mit uns den langen Weg von der Oberliga‑Nord an zurück. Jan Wendt verstärkte uns 1995, wohnt und arbeitet nun schon seit längerer Zeit in Berlin und wechselt zum dortigen Bundesligisten Neukölln. Unser Dank für ihren Einsatz gilt diesen Spielern, ohne die viele Erfolge der letzten Jahre undenkbar wären, und wir wünschen ihnen alles Gute – ausgenommen vielleicht in den Partien gegen Königsspringer.

(Georg von Bülow)

↑
↓
KSH 2
Landesliga Hamburg
Pl. Mannschaft BP MP
1. Pinneberger SC 49,5 16
2. FC St. Pauli 39,0 14
3. Königsspringer Hamburg 2 41,0 13
4. Hamburger SK 4 34,5 8
5. SK Johanneum Eppendorf 34,0 8
6. SG Favorite Hammonia 33,0 8
7. Hamburger SK 3 34,0 7
8. Hamburger SK 5 33,0 6
9. Schachfreunde Hamburg 2 33,0 5
10. Bille SC 29,0 5

Der Kandidat wusste erneut durch einen guten Start zu überzeugen. Schnell bildete sich das Spitzentrio. Nach der Niederlage gegen St. Pauli in der sechsten Runde war der Nichtaufstieg besiegelt. Im Endspurt wurde der dritte Platz gefestigt.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 3
Stadtliga B
Pl. Mannschaft BP MP
1. SV Großhansdorf 43,5 18
2. Bille SC 2 40,5 13
3. SG Mittelweg 37,0 11
4. Schachfreunde Hamburg 3 37,5 10
5. Hamburger SK 7 36,0 10
6. TV Fischbek 36,0 9
7. Bramfelder SK 37,0 8
8. Hamburger SK 8 35,5 6
9. Volksdorfer SK 33,0 5
10. Königsspringer Hamburg 3 24,0 0

Eigentlich wollte ich zu dieser Mannschaft keinen Bericht schreiben, da es manchmal einfach nur gut ist, wenn etwas vorbei ist.

Dies gilt sicherlich für die diesjährige Saison der Dritten. Sie war die schwächste Mannschaft der Staffel (was den Jugendlichen Spielpraxis gegen starke Gegner bieten sollte) sowie von mehr Reservespielereinsätzen und kampflosen Niederlagen betroffen als ich erwartet hatte.

Dementsprechend wurden die beiden ersten Kämpfe gegen Großhansdorf mit 2:6 und HSK 7 mit 3:5 verloren.

Auf ein knapperes Ergebnis hatte ich beim HSK 8 gehofft. Diesem wurde aber durch die Abwesenheit einiger Spieler bis 19:30 Uhr sowie Reservespielern wie F. Lecynski und C. Engelbert ein Riegel vorgeschoben.

Als ich mit Shreyas für den Mannschaftskampf in Volksdorf eine starke a‑Nummer nachmelden konnte, keimte noch etwas Hoffnung in mir auf. In Volksdorf wurden auch 50 % der ausgespielten Punkte eingefahren. Nur waren dies leider nur drei, sodass auch dieser Kampf mit 3:5 verloren wurde und bei einigen viel Frust hinterließ.

Davon erholte sich die Mannschaft leider nicht mehr, sodass auch die restlichen Mannschaftskämpfe (überwiegend mit 3:5) verloren wurden.

Ärgerlich war der Mannschaftskampf in Fischbek, der mit 3½:4½ verloren wurde. Hier sorgte vor allem Jan Michaelsen für Aufregung, als er um 19:05 Uhr in Niendorf statt in Fischbek auftauchte und mich fragte, wo er denn spielen würde.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass so eine Mannschaft mit derartigen Problemen nicht noch einmal aufgestellt werden sollte.

(Olaf Ahrens)

↑
↓
KSH 4
Stadtliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. Barmbeker SK 44,5 14
2. SC Diogenes 2 42,5 12
3. SK Union‑Eimsbüttel 37,5 12
4. SK Marmstorf 39,0 11
5. FC St. Pauli 2 37,0 11
6. Königsspringer Hamburg 4 37,0 9
7. Hamburger SK 6 37,0 8
8. ETSV Altona‑Eidelstedt 34,0 7
9. Niendorfer TSV 32,0 6
10. SV Großhansdorf 2 19,5 0

Selten war die starke Stadtliga‑Staffel derart spannend. Mit Barmbek und Diogenes stiegen letztlich die Mannschaften auf, die aus geografischen Gesichtspunkten eventuell gar nicht hierein gehört hätten! Die Favoriten Union‑Eimsbüttel, Marmstorf, St. Pauli und »natürlich« Königsspringer blieben auf der Strecke. Alle nahmen sich ihre Auszeit, unsere währte am längsten!

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 5
Bezirksliga D
Pl. Mannschaft BP MP
1. Pinneberger SC 3 46,5 15
2. SK Johanneum Eppendorf 2 43,5 14
3. SC Schwarz‑Weiß Harburg 40,5 12
4. SK Marmstorf 2 40,0 12
5. Königsspringer Hamburg 5 43,0 11
6. Hamburger SK 11 36,0 10
7. SV Blankenese 31,5 7
8. Hamburger SK 15 29,0 4
9. SK Finkenwerder 24,0 3
10. Schachfreunde Wedel 2 26,0 2

Wir sind in diesem Jahr mit fast der gleichen Aufstellung angetreten, die wir auch in der letzten Saison hatten. Es gab lediglich ein kleines Stühle‑, oder besser Bretterrücken. Neu ist nur Sonja in der Stammbesetzung, als Reserve haben wir sie bereits im letzten Jahr eingesetzt.

Wo wir auch schon beim Hauptproblem unserer Mannschaft sind: Wenn unsere Stammbesetzung am Brett sitzt, können wir jede Mannschaft in der Klasse schlagen, aber dies hat sich gegenüber dem letzten Jahr nur geringfügig gebessert. Wegen Prüfungen, Urlaubs und beruflich bedingt war es mir gerade zu Beginn der Saison fast nicht möglich, überhaupt acht Spieler ans Brett zu bekommen, da der Terminplan ein Übriges tat.

Somit musste ich aus der siebten und achten Mannschaft fast jeden einmal fragen, ob er in der Mannschaft aushelfen kann. Und obwohl dies teilweise sehr kurzfristig geschehen musste, hat es immer geklappt. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken, die dieses Jahr in dieser Mannschaft ausgeholfen haben.

Zu den Favoriten in der Gruppe zählten vor der Saison Marmstorf, Pinneberg, SKJE und ein bisschen auch unsere Mannschaft. Aber gleich in der ersten Runde gegen Marmstorf hatte ich nur drei Stammspieler, und die restlichen fünf Spieler aus der achten Mannschaft. Also war die Devise: Hinfahren, antreten, einen starken Eindruck hinterlassen und nur nicht mit 0:8 verlieren. Im Nachhinein kann festgestellt werden: Alle Ziele erreicht! Keiner ist gleich über den Tisch gezogen worden, und am Ende stand es – zwar etwas glücklich – nur 3:5.

In der zweiten Runde hatten wir immerhin schon vier Stammspieler, zwei aus der Siebten Und zwei aus der Achten, und mit dieser taktischen Variante reichte es gegen den Absteiger dieser Saison Wedel immerhin schon zu einem 4½:3½.

Also konnte es ja nur besser werden. In der dritten Runde ging es wieder gegen einen Favoriten. Im letzten Jahr haben wir bei SKJE in der letzten Spielstunde, die vermeintliche Niederlage noch umgedreht, in diesem Jahr gab es die Revanche, Endstand 3½:4½.

In der vierten Runde durften wir gegen Blankenese ran, wieder mal nur fünfeinhalb Stammspieler. Wieso fünfeinhalb? Joachim war beruflich gebunden, wollte es aber noch versuchen, ich konnte keinen weiteren Ersatzspieler bekommen, und somit sind wir am Ende nur mit sieben Spielern angetreten. Wir verloren den Kampf mit 3½:4½.

Somit standen wir in der Nähe des Tabellenendes. Drohte gar der Abstieg? Keineswegs, es gab ja auch noch Mannschaften, die nicht zu den Favoriten gehörten, und mit ein bisschen Glück und viel Können fingen wir mit unseren Schluss‑Spurt an.

In Runde 5 wurde HSK 11 mit 7:1 nach Hause geschickt, in Runde 6 gewannen wir mit 5:3 in Finkenwerder, und in Runde 7 gab es ein 5½:2½ gegen HSK 15. Somit waren wir wieder ganz oben dran. Und hätte in der siebten Runde Marmstorf gegen Pinneberg gewonnen, hätten vor der achten Runde alle Favoriten und Harburg noch aufsteigen können.

Aber alles Hätte, Wenn und Aber hilft nichts: Die hatten halt verloren. Somit gab es nur zwei Mannschaften, die noch aufsteigen konnten, SKJE und Pinneberg. Pinneberg hatte noch keinen Mannschaftspunkt abgegeben, SKJE bereits vier. Die Auslosung wollte es so, dass wir in der achten Runde und SKJE in der letzten Runde gegen Pinneberg spielen mussten. Leider haben wir uns die ausgesetzte Kiste Bier nicht verdienen können, es langte trotz Bestbesetzung nur zu einem gerechten 4:4. Hätten wir gewonnen: Aber das hatten wir ja schon! Somit konnten wir Pinneberg bereits zum Aufsteig gratulieren. In der letzten Runde ging’s nur noch um die Platzierungen, und mit einem 7:1 schickten wir Harburg nach Hause und erreichten den fünften Platz.

Für die nächste Saison, gibt es in der Mannschaft hoffentlich keine großen personellen Änderungen. Und wenn dann die Auslosung, die Termine und das Glück noch hinzukommen: Na ja, wir werden es sehen!

(Wolfgang Fenske)

↑
↓
KSH 6
Bezirksliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. SC Schachelschweine 48,0 17
2. Altrahlstedter MTV 44,5 14
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 38,5 11
4. Hamburger SK 13 35,5 10
5. SK Caissa Rahlstedt 31,5 9
6. Hamburger SK 10 31,5 7
7. Königsspringer Hamburg 6 36,0 6
8. Barmbeker SK 2 33,0 6
9. Hamburger SG BUE 2 30,5 6
10. Volksdorfer SK 2 31,0 4

Erneut würde uns eine schwere Saison bevorstehen; der Klassenerhalt war das einzig realistische Ziel. Die Staffel hatte zwei Stadtliga‑Absteiger aufgenommen, einen Aufsteiger aus der Kreisliga gab’s hingegen gar nicht. Einige Mannschaften waren allerdings etwas schwächer als im Vorjahr. Unser Team wurde durch Peter Knops fürs Spitzenbrett sowie Baldur Schroeter und Claus Goetz optimal verstärkt.

Standortbestimmend sollte der Auftakt gegen Volksdorf 2 werden, die eventuell aus geografischen Gesichtspunkten aus der Bezirksliga D gewechselt waren und dort im vergangenen Jahr völlig überraschend Zweiter wurden. Es gab eine sehr unglückliche 3½:4½‑Niederlage und alle guten Neujahrsvorsätze waren bereits am 2. Januar nichts mehr wert.

Unser Lieblingsgegner Caissa baute uns wieder auf. Spiegelte sich in dem sehr hohen 6½:1½‑Sieg etwa unser wahres Können wider? Bereits hier stellte ich weitere Vergleiche zum Vorjahr an, als uns der NTSV im ersten Spiel vom Brett fegte, am Ende jedoch abstieg, wir hingegen anschließend Caissa schlugen (diese wiederum bekamen danach einen Lauf) und die Klasse mit Müh und Not halten konnten.

Die Begegnung mit dem AMTV war sehr spannend und ausgeglichen, ein Unentschieden beim Aufstiegsaspiranten wäre gerecht gewesen. Die letzte Partie verloren wir in einer totalen Remis‑Stellung durch Zeitüberschreitung. Alles vorherige und anschließende Reklamieren half leider auch nichts, eine weitere sehr unglückliche 3½:4½‑Niederlage war das nackte Ergebnis.

Die schlecht gestartete HSG war leider (Tod von Hallier) nur ein Schatten vergangener Tage, besuchte uns mit nur sechs Leuten und bescherte uns mit dem 6:2 den zweiten hohen Sieg. Ein deutlicher Unterschied zum Vorjahr zeichnete sich nun doch ab: Um zu wenig Brettpunkte bräuchten wir uns vermutlich nicht zu sorgen.

Das 4:4 bei Union‑Eimsbüttel war alles in allem leistungsgerecht, jedenfalls hielten sich Glück und Pech ungefähr die Waage. Ein vorher nicht erwarteter Punktgewinn, allerdings auch kein Bigpoint!

Die Niederlage gegen die Schachelschweine war eingeplant und sollte nur nicht hoch ausfallen. Das 2½:5½ hielt den Schaden tatsächlich in Grenzen.

Bei den Barmbekern, die noch sieglos waren, wollten wir den Klassenerhalt vorzeitig schaffen. Unsere Gegner waren jedoch hochmotiviert und gewannen verdient mit 5:3. Jetzt wurde es doch nochmal eng!

Bei der vermutlich schwächeren zehnten Mannschaft des HSK mussten wir nun schon zeigen, dass wir auch Schach spielen konnten. Und das gelang uns! Mit dem 4:4 sicherten wir uns dank der vielen Brettpunkte einen Nichtabstiegsplatz.

Gegen das sehr starke HSK 13 bezogen wir abschließend eine weitere 3:5‑Niederlage, die uns glücklicherweise nicht mehr schadete.

Der Klassenerhalt ist auf alle Fälle verdient. Die Mannschaft war der Star und wir harmonierten die gesamte Saison über sehr gut. Gegen die vermeintlich schwachen Gegner taten wir uns etwas schwer, Volksdorf und Barmbek gewannen gegen uns ihre jeweils einzige Begegnung. Hervorheben möchte ich die Ergebnisse von Peter Knops (5 aus 9 am Spitzenbrett) und Hans‑Joachim Schwanke (5½ aus 8) sowie das mutige Spiel von Baldur Schroeter, das leider nicht immer mit dem verdienten Punkt belohnt wurde. Außergewöhnlich ist sicherlich die Tatsache, dass wir acht Mal in Stammbesetzung antraten und nur im letzten Spiel mit Otto Klink (1/1) die Reserve bemühten.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 7
Kreisliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. Niendorfer TSV 2 51,0 18
2. FC St. Pauli 4 46,0 15
3. SV Lurup 44,5 14
4. ETSV Altona‑Eidelstedt 2 40,5 11
5. SK Marmstorf 3 32,0 7
6. Hamburger Gehörlosen SV 31,0 6
7. Hamburger SK 16 31,5 5
8. Königsspringer Hamburg 7 31,0 5
9. TV Fischbek 3 30,0 5
10. Freibauern Harburg 22,5 4

Die Saison begann auch hier für mich mit einem Paukenschlag: Mit Klaus Sandmann hatte ein Stammspieler keine Lust mehr auf Schach und sagte erst einmal alle Mannschaftskämpfe ab. Da auch Mike Böttcher die Hälfte der Partien wegen Schichtdienst nicht spielen konnte, hatte ich im Schnitt sechseinhalb Stammspieler. Zudem konnte ich die erste Runde wegen Aufenthalts im Krankenhaus nicht spielen.

Mut machte mir ein großes Angebot von entweder Kreisliga erfahrenen oder dank Günters Trainingsarbeit talentierter guter jugendlicher Reservespieler. So konnte die Mannschaft in der ersten Runde mit den Ergänzungsspielern Jörg Schierholz, Florian Bongartz und Max Borgmeyer problemlos den ersten Gegner Fischbek 3 mit 5½:2½ besiegen. In der zweiten Runde mussten wir zum Aufstiegskandidaten ETSV 2. Hier erreichten wir dank der Siege von Günter und Jörg Schierholz ein etwas überraschendes 4:4. Es folgte ein nicht gefährdetes 6:2 gegen Marmstorf.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner, dass dies bereits die letzten Mannschaftspunkte waren und nach bisherigen 5:1 weitere 0:12 folgen würden. Den Auftakt dazu machte ein knappes und insofern etwas unglückliches 3½:4½ gegen HSK 16. Herauszuheben ist hier der Sieg von Clemens Harder, den niemand so richtig erwartet hatte. In der fünften Runde mussten wir mit der absolut letzten Aufstellung – ich hatte in der Tat keinen Reservespieler, den ich nicht gefragt hatte – zum SV Lurup. An diesen Tag ist nicht nur ein Sturm über Hamburg, sondern auch über uns mit 2:6 hinweggefegt. Auch gegen St. Pauli 4 hatten wir keine reellen Chancen, sodass wir mit 2½:5½ verloren. Nach der höchsten Niederlage, die wir wohl jemals gegen den NTSV bezogen haben, konnten wir die Karten gegen den Abstieg neu mischen.

In der achten Runde hätte uns ein 4:4 gegen die Gehörlosen zum Klassenerhalt gereicht. Leider hatte ich Jens eingeplant, obwohl er in Stuttgart arbeitete. Dustin hatte uns zum zweiten mal in Folge versetzt, sodass wir mit sechs Spielern antreten mussten. Nachdem ich schon in der Eröffnung patzte, war das 3½:4½ doch noch knapper als erwartet.

Dann begann das große Rechnen. So war zu Beginn des Mannschaftskampfes bei Freibauer Harburg klar, das wir mit zwei Brettpunkten gegen den Tabellenletzten nach Berliner Wertung den Klassenerhalt geschafft hätten. Zunächst kamen Günter und ich 15 Minuten zu spät, Melchior wegen Stau etwas mehr als eine Stunde zu spät und Klaus Sandmann gar nicht. Nach einer Niederlage von Sebastian Bierwald lagen wir 0:3 hinten, als ich in einer taktischen Partie den Faden verlor und das 0:4 eintragen konnte. Nach Remisen von Jens und Martin Bierwald stand es dann 1:5 und die beiden Partien von Stephan und Günter standen etwas besser. Nach langem (für mich extrem langem) Kampf konnten beide noch ihre Partien gewinnen und somit den Klassenerhalt klar machen.

Herausheben möchte ich die 6 aus 9 von Günter Schierholz (am zweiten bzw. dritten Brett) und Stephan Schwanke mit 5 aus 8. Außerdem holten Florian Bongartz (2/2) und Clemens Harder (3/3) jeweils 100 %.

(Olaf Ahrens)

↑
↓
KSH 8
1. Kreisklasse B
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SK 19 48,5 16
2. Bergstedter SK 2 42,0 14
3. Königsspringer Hamburg 8 42,5 10
4. SK Johanneum Eppendorf 5 36,5 10
5. SC Rösselsprung 41,5 8
6. Bramfelder SK 4 35,5 8
7. Niendorfer TSV 4 30,5 8
8. Schachfreunde Hamburg 8 26,0 8
9. SC Schachelschweine 4 28,5 7
10. SK Caissa Rahlstedt 3 25,5 1

Für einige Abgänge gegenüber dem Vorjahr wurde die Achte mit den Spielern Jörg Schierholz, Florian Bongartz, Marco Hanssen und Clemens Harder verstärkt. Favoriten unserer Gruppe waren Rösselsprung und Bergstedt 2, die wesentlich höhere DWZ aufwiesen.

Den ersten Kampf gewannen wir deshalb zuhause unerwartet mit 5:3 gegen Rösselsprung. Unsere Euphorie wurde dann gedämpft mit der schmerzlichen Niederlage bei den Schachelschweinen 4 mit 3½:4½. Mit 4½:3½ gewannen wir den dritten Kampf gegen Caissa 3, um den nächsten wiederum mit 3:5 bei Bramfeld 4 zu verlieren. Sieg (6½:1½ gegen SKJE 5, 8:0 gegen Schachfreunde 8) und Niederlage (3:5 bei Bergstedt 2) wechselten sich weiterhin ab, bevor wir unseren ersten Auswärtssieg mit 7:1 bei NTSV 4 landeten. Leider verloren wir das letzte Heimspiel hoch mit 1½:6½ gegen HSK 19, die zusammen mit Bergstedt 2 in die Kreisliga aufstiegen.

Uns blieb mit 10:8 Mannschaftspunkten und 42½ Brettpunkten ein guter dritter Platz. Es hat viel Spaß gemacht und wir haben immer komplett gespielt. Einen großen Dank an alle Mannschaftskameraden.

(Martin Bierwald)

  2002  
 
 
 
 
 
 
 
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05.07.2017, 20:37 (tr)
 
 
 
 
 
 
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