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Chronik: Mannschaftskämpfe
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Mannschaftskämpfe

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2001
Saisonverlauf Endstände und Berichte Spieler und Ergebnisse
KSH 1
2B   1.
  9 42,5 16
KSH 2
LL   4.
  9 39,5 11
KSH 3
SL   2.
  9 40,5 13
KSH 4
BL   1.
  9 47,0 17
KSH 5
BL   5.
  9 36,0   8
KSH 6
BL   8.
  9 29,5   7
KSH 7
KL   5.
  8 32,0   8
KSH 8
1K   8.
  8 24,0   4
↑
↓
KSH 1
2. Bundesliga Nord
Pl. Mannschaft BP MP
1. Königsspringer Hamburg 42,5 16
2. Bremer SG 48,5 15
3. VfL Blau‑Weiß Neukloster 38,5 12
4. SC Leipzig‑Gohlis 38,5 10
5. SK Zehlendorf 37,0 9
6. Preetzer TSV 35,5 9
7. Delmenhorster SK 33,5 7
8. SV Werder Bremen 2 32,5 6
9. SG Isernhagen 24,5 4
10. SK König Tegel 2 29,0 2

Die Sensation ist perfekt: Königsspringer erreichte mit dem Sieg in der 2. Bundesliga Nord den Aufstieg in die Bundesliga! Zeit für einen kurzen Rückblick auf unsere bisher erfolgreichste Saison und einen kurzen Ausblick auf das, worauf wir uns schon in der nächsten Saison freuen können.

Vor der Saison

Unser Ziel in dieser Saison war lediglich der ungefährdete Klassenerhalt gewesen. Drei neue Spieler waren zu uns gekommen: Großmeister Felix Levin aus Schwerin sowie die beiden Hamburger Steve Berger und Aleksandar Trisic; nicht mehr zum Kader gehörten dafür Markus Lindinger, der zum HSK wechselte, und Detlef Neukirch, der eine sehr erfolgreiche Saison am ersten Brett unserer Zweiten spielte. Der in Berlin wohnende Jan Wendt hatte etwas die »Lust am Schach« verloren, kam aber in vier Kämpfen als Ersatzspieler zum Einsatz.

Saisonverlauf

Nach einem knappen, aber letztlich ungefährdeten Sieg gegen Delmenhorst zeigte bereits das richtungweisende 5:3 gegen Preetz, dass wir in diesem Jahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben sollten. In der nächsten Runde kam es bereits zum vorentscheidenden Kampf gegen die Bremer SG, wie sich im Nachhinein zeigen sollte. Hier hatten wir das nötige Quäntchen Glück, als Carli in der letzten Partie noch ein remisiges Bauernendspiel gewinnen konnte und uns damit ein Unentschieden sicherte, das später Gold wert sein sollte. Nach zwei weiteren 4½:3½‑Siegen gegen die Berliner Mannschaften König Tegel II und Zehlendorf, von denen besonders der erste zwischenzeitlich stark gefährdet schien, schlugen wir den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer Leipzig und konnten mit 11:1 Punkten erstmals in unserer Vereinsgeschichte überhaupt Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord werden. Wow! Es zeichnete sich nun bereits ab, dass wir aus den letzten Runden noch fünf Punkte benötigen würden. Zwar hatte Leipzig 10:2 Punkte, aber das schwerste Restprogramm, und tatsächlich verloren sie dann alle drei Kämpfe. Ärgster Verfolger war die Bremer SG, die zwar mit schöner Regelmäßigkeit 6½:1½‑Kantersiege landete und uns nach Brettpunkten bald weit überlegen war, sich vor dem 4:4 gegen uns aber bereits einen Ausrutscher gegen Zehlendorf geleistet hatte und deshalb schon drei Minuspunkte aufwies. In der siebten Runde erreichten wir nur ein hart umkämpftes 4:4 gegen Neukloster, aber das sollte ausreichen! Auch wenn wir nun die letzten beiden Runden gewinnen mussten, kam in diesen keine Dramatik auf: Die Absteiger Werder Bremen II und Isernhagen hatten wir mit zwei 5½:2½‑Siegen sicher im Griff. Mit 16:2 Mannschaftspunkten konnten wir somit das Unmögliche wahr machen und in die 1. Bundesliga aufsteigen! Unsere 42½ Brettpunkte wurden ökonomisch auf die neun einzelnen Runden verteilt, sodass wir ungeschlagen blieben.

Einzelergebnisse

Mit dem in Schwerin wohnenden, aus der Ukraine stammenden Felix Levin spielte zum ersten Mal ein Großmeister in den Reihen von Königsspringer. Felix agierte sehr souverän und geriet nie ernsthaft in Verlustgefahr. Erfolgte der eine oder andere Remisschluss auch etwas früh, so gewann Felix doch noch die beiden letzten Partien, als es um den Aufstieg ging, und seine +3 entsprachen auch in etwa seiner Elo‑Erwartung.

Ungeschlagen, mit acht Remisen aus acht Partien beendete Frank Lamprecht die Saison. Es lief nicht so recht, Frank kämpfte und wollte bis zur letzten Partie in dieser Saison unbedingt noch einmal gewinnen, aber es sollte nicht sein. Für eine Mannschaft ist es auf jeden Fall wichtig, wenn man vorne zwei Spieler hat, die nie verlieren.

Nicht alles gelang Carl‑Christian Buhr bei 4½ aus 8 am dritten Brett. Carl pflegte seinen wuseligen Kampfstil, mit dem er für jeden Gegner gefährlich ist. Hätte er in der vorletzten Runde seine Gewinnstellung nicht in der Zeitnotphase weggestellt, wäre sein Resultat noch besser gewesen.

Eine sehr gute Saison spielte Markus Hochgräfe mit 5½ aus 8 am vierten Brett, an dem er sich offensichtlich wohl fühlte. Wer weiß, vielleicht wäre seine einzige Verlustpartie nicht zustande gekommen, wenn er nicht noch »nebenbei« promoviert hätte.

Mit 4 aus 9 erzielte ich am fünften Brett ein negatives Ergebnis, und in der Tat lief es bei mir diesmal ganz und gar nicht rund. Zweimal lehnte ich remis ab und verlor dann noch, in drei weiteren Partien ließ ich es an der nötigen Genauigkeit fehlen, Mehrbauern in ganze Punkte zu verwandeln. Es kann eigentlich nur besser werden in der nächsten Saison.

Das gilt auch für Steve Berger, der auf 3½ aus 9 kam. Steve konnte seine taktische Stärke nicht so recht ausspielen und verkaufte sich unter Wert. Aber ich bin mir absolut sicher, dass er in der 1. Bundesliga für die eine oder andere Überraschung gut ist!

Aufsteigend die Formkurve von Wolfgang Pajeken mit 5 aus 8, was sich auch innerhalb der Saison mit drei Siegen zum Schluss zeigte. Drei seiner vier Siege erzielte Wolfgang mit Schwarz!

Das Highlight habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Hey, hier kommt Aleks(andar Trisic)! Zur »Horrorshow« wurden die Partien dann für seine Gegner. 100 % der Punkte zu erreichen, sind immer etwas Außergewöhnliches, und 7 aus 7 sind wahrlich beeindruckend. Herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen Leistung!

Erster Ersatzspieler war Jan Wendt mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Jans »wahre« Spielstärke ist nach wie vor enorm, zweimal zertrümmerte er seine Gegner förmlich, in den beiden anderen Partien brachte er sich leider in überlegenen Stellungen selbst um.

Zwei wichtige Remisen steuerten Julian Zimmermann und Jörg Lampe gegen Tegel bei; dies war nicht nur vom Ergebnis her einer unser knappsten Kämpfe in dieser Saison!

Ausblick: Bundesliga, wir sind dabei!

Dabei sein ist alles, so lautet unser Motto für die nächste Saison. Königsspringer wird mit einer reinen Amateur‑Mannschaft antreten. Felix Levin verlässt uns leider, dafür kommt mit Martin Voigt von Diogenes ein weiterer Hamburger in das Team. Außer Carli (Aachen) und Jan (Berlin), die aber gebürtige Hamburger sind, wohnen somit alle Spieler in Hamburg! Auch das ist für eine Bundesliga‑Mannschaft sicherlich bemerkenswert. Zu großen Illusionen sollte man sich aber nicht hingeben, Königsspringer ist Abstiegskandidat Nr. 1, vom Elo‑Schnitt deutlich schwächer als alle übrigen 15 Mannschaften. Doch das Hamburger Schachpublikum darf sich auf spannende Partien freuen, in denen wir den Goliaths das Leben schwer machen wollen. In unseren Heimkämpfen treffen wir vom 01. bis 03.02.2002 auf Werder Bremen, Heiligenhaus und Solingen sowie in der letzten Doppelrunde am 27. und 28.04.2002 auf Erfurt und Plauen; dazu spielen wir noch in Hamburg als Auswärtskampf beim HSK gegen Lübeck und den HSK am 24. und 25.11.2001. Diese Termine sollte man sich vormerken!

(Georg von Bülow)

↑
↓
KSH 2
Landesliga Hamburg
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SG BUE 44,5 15
2. SG Favorite Hammonia 43,0 15
3. Bille SC 41,0 13
4. Königsspringer Hamburg 2 39,5 11
5. FC St. Pauli 38,0 10
6. Hamburger SK 3 34,5 7
7. Schachfreunde Hamburg 2 32,5 7
8. Hamburger SK 4 28,5 5
9. SV Großhansdorf 31,5 4
10. SC Diogenes 2 27,0 3

An mehr als den Klassenerhalt durften die Wiederaufsteiger offiziell nicht denken, begünstigt vom auf uns zugeschnittenen Spielplan gerieten wir allerdings nie in Abstiegsgefahr. Drei Siege zu Beginn stellten die Weichen. Gegen die am Ende vor uns platzierten Mannschaften gab’s Niederlagen, das Unentschieden wurde gegen St. Pauli erzielt. Der vierte Platz ist danach vollauf verdient.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 3
Stadtliga B
Pl. Mannschaft BP MP
1. Hamburger SK 5 45,0 15
2. Königsspringer Hamburg 3 40,5 13
3. Barmbeker SK 45,5 12
4. Hamburger SK 8 36,0 11
5. SG Mittelweg 37,5 9
6. Bille SC 2 37,5 9
7. Bramfelder SK 35,0 7
8. SG Wichern‑Schule 33,5 6
9. SC Schachelschweine 29,5 6
10. Altrahlstedter MTV 20,0 2

Die Aufstiegsambitionen der Dritten wurden schon mit den ersten beiden Kämpfen gegen AMTV und HSK 5 jäh zunichte gemacht, da wir aus diesen Begegnungen null Punkte holten. Für AMTV sollten es die letzten beiden Punkte für die ganze Saison gewesen sein und gegen HSK 5 traten wir mit sieben Spielern an, da Malte abgesagt hatte (Handy‑Mailbox), aber das Handy gerade an diesem Tag nur so tat, als ob es funktionierte. Als ich um 19:15 Uhr dann Malte anrufen wollte, merkte ich, was los war, aber die Mannschaft war natürlich schon aufgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon das Abstiegsgespenst gesehen, aber es kam dann doch anders. Die nächsten fünf Kämpfe wurden teils souverän, teils glücklich gewonnen, sodass wieder über den Aufstieg diskutiert wurde. HSK 5 hatte bis dahin nur ein Unentschieden abgegeben, sodass der zweite Platz angepeilt werden konnte, der bei entsprechendem Landesliga‑Szenario zum Aufstieg gereicht hätte.

Der Kampf gegen HSK 8 ging nach spannendem Verlauf 4:4 aus, tat aber nichts mehr zur Sache, da jetzt klar war, dass doch nur der Gruppenerste aufsteigen würde. Zur letzten Runde traten wir dann in der stärksten Aufstellung an (abgesehen von Toni, der nie Zeit hatte), da wir unbedingt die goldene Ananas gewinnen wollten. Wir gewannen zwar nur 4½:3½ gegen den Barmbeker SK, aber die Gegner hatten nie die Chance, den Verlust zu vermeiden und müssen nun mit dem dritten Platz vorlieb nehmen. Dieser Kampf war auch für Claudio denkwürdig, hatte er doch zum ersten Mal in dieser Saison die weißen Steine (wir sollten mal in den Königsspringer‑Annalen nachsehen, ob 8‑mal Schwarz ein neuer Rekord ist).

Ingo Wilms hat mit achteinhalb Punkten aus neun Partien ein super Ergebnis abgeliefert und uns damit den zweiten Platz gesichert. Ansonsten mussten wir ja mal wieder mit Spielern in der Zweiten aushelfen, weshalb wir auch viele Reservespieler bei uns einsetzen mussten, da man nicht dieselbe Runde in der Landesliga und der Stadtliga spielen darf. Von Vorteil war, dass ich genügend Reservespieler zur Auswahl hatte, da wir ja mit drei Mannschaften in der Bezirksliga vertreten waren.

Mir hat die Saison gezeigt, dass wir auch in der nächsten Saison gute Aufstiegschancen haben werden.

(Marcus Möhrmann)

↑
↓
KSH 4
Bezirksliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. Königsspringer Hamburg 4 47,0 17
2. FC St. Pauli 3 46,0 15
3. SK Union‑Eimsbüttel 3 44,0 15
4. SV Diagonale‑Harburg 37,0 9
5. TV Fischbek 35,0 9
6. SK Wilhelmsburg 34,0 7
7. Schachfreunde Hamburg 5 31,5 7
8. Schachfreunde Wedel 30,5 5
9. ETSV Altona‑Eidelstedt 2 24,5 4
10. Hamburger SK 12 30,5 2

Selten hatte eine Mannschaft einen derart unbedingten Siegeswillen wie diese. Vor der Saison von vielen milde belächelt gelang es Peter‑René Mandelbaum von Spiel zu Spiel aufs Neue, ein schlagkräftiges Team zu mobilisieren. Richtungweisend war der knappe Sieg in der zweiten Runde bei St. Pauli. Der zweite ernsthafte Verfolger Union‑Eimsbüttel wurde später regelrecht vom Brett gefegt! Die großartige Saison wurde mit dem Aufstieg in die Stadtliga belohnt.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 5
Bezirksliga D
Pl. Mannschaft BP MP
1. TV Fischbek 2 49,0 18
2. Volksdorfer SK 2 40,0 14
3. SK Johanneum Eppendorf 2 46,0 12
4. Pinneberger SC 3 38,0 9
5. Königsspringer Hamburg 5 36,0 8
6. SC Schwarz‑Weiß Harburg 35,0 8
7. Hamburger SK 11 32,0 7
8. SK Finkenwerder 30,5 7
9. Hamburger SG BUE 3 28,5 6
10. FC St. Pauli 4 25,0 1

Die aus erfahrenen Spielern bestehende Mannschaft litt unter den vielen Ausfällen und verfehlte das Saisonziel, vorn mitzuspielen, deutlich. Fast ständig ersatzgeschwächt wurden zwar die notwendigen Punkte erzielt, aber auch viele Chancen vergeben.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 6
Bezirksliga A
Pl. Mannschaft BP MP
1. Volksdorfer SK 45,0 15
2. Hamburger SG BUE 2 45,0 13
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 43,5 13
4. Hamburger SK 10 41,5 12
5. SK Caissa Rahlstedt 38,0 10
6. Barmbeker SK 2 35,0 7
7. Hamburger SK 13 30,5 7
8. Königsspringer Hamburg 6 29,5 7
9. Niendorfer TSV 2 34,0 6
10. Schachfreunde Hamburg 4 18,0 0

Schon vor der ersten Begegnung wussten wir, dass uns eine harte Saison bevorstehen würde. Chancen rechneten wir uns gegen Caissa, Schachfreunde und eine oder vielleicht beide HSK‑Mannschaften aus. Gegen den NTSV verloren wir zum Auftakt viel zu hoch (1:7). Während unser Ortsrivale danach aber völlig aus dem Tritt geriet, hielten wir uns tatsächlich an den Rahlstedtern schadlos (5:3). Es folgten drei eingeplante, allerdings erneut recht deftige Schlappen gegen die HSG/BUE (2:6), Volksdorf (2½:5½) und Union‑Eimsbüttel (1½:6½).

Obwohl der Zwischenstand auch angesichts der bislang miserablen Brettpunktausbeute eigentlich nichts Gutes verhieß, glaubten wir weiterhin an unsere Chance und wurden nicht unruhig. Zudem verstärkte uns für den Rest der Serie Boris Bruhn. Bei den Schachfreunden gab es ein vom Ergebnis her relativ deutliches 5½:2½. Die Partien zeugten von einem teilweise doch anderen Spielverlauf – egal: Die zwei Punkte waren unter Dach und Fach. Gegen die nicht starken Barmbeker wäre ein weiterer (Teil‑)Erfolg hilfreich gewesen, doch diese Begegnung war schneller als gedacht gegen uns entschieden (3:5). Vielleicht war einigen unsere Marschrichtung zu sehr im Gedächtnis; danach hatten wir gegen Barmbek ja nichts eingeplant.

Gegen HSK 13 entwickelte sich ein wahres Drama. Ich hatte (mal wieder) Pech mit meinem Wagen, schaffte es nicht mehr rechtzeitig und verlor kampflos. Auch der Gegner war nur zu siebt. Beim Stand von 3½:3½ hatte Mike Böttcher die undankbare Aufgabe, die letzte Partie erfolgreich zu beenden. Nachdem die zwischenzeitliche Verlustgefahr gebannt war, glaubte er vermutlich weiterhin, höchstens remis erreichen zu können, anstatt die mittlerweile objektiv gute Stellung zu gewinnen – verständlich bei dem Druck, unter dem er stand; für die Außenstehenden trotzdem enttäuschend. Nun mussten wir abschließend bei der stärkeren zehnten Mannschaft des HSK gewinnen, die noch theoretische Aufstiegschancen besaß. Das Wunder geschah! Konzentriert und motiviert gingen wir zu Werke und gewannen 5:3. Dass der Gegner nicht in Bestbesetzung und nur zu siebt antrat, schmälerte unsere eigene Leistung nicht.

Der Blick auf die Einzelergebnisse: Boris’ 4 aus 4 ragen heraus, und ohne ihn hätten wir es vermutlich nicht geschafft! Joachim Meyer kann mit 5½ aus 9 sehr zufrieden sein. Siegfried Seemann, HaJo Schwanke, Norbert Schönfisch und ich spielten im Rahmen unserer Möglichkeiten. An den unteren Brettern blieben Mike, Klaus Sandmann, Arthur Schuler und Thorsten Fellberg leider allesamt sieglos und enttäuschten insgesamt etwas. Reservist Otto Klink gewann sehr schnell gegen Volksdorf und verlor leider noch schneller gegen Barmbek.

(Thomas Rosien)

↑
↓
KSH 7
Kreisliga C
Pl. Mannschaft BP MP
1. SK Marmstorf 2 46,5 14
2. Schachfreunde Wedel 2 35,5 12
3. Hamburger SK 16 35,0 11
4. SV Lurup 37,0 10
5. Königsspringer Hamburg 7 32,0 8
6. TV Fischbek 3 31,5 8
7. Hamburger Gehörlosen SV 29,5 7
8. ETSV Altona‑Eidelstedt 3 21,0 2
9. SK Union‑Eimsbüttel 4 20,0 0

Auch dieses Jahr haben wir uns einen Mittelfeldplatz sichern können. Sicherlich wurde es dadurch leichter, dass wir mit dem ETSV und Union‑Eimsbüttel zwei Mannschaften in der Staffel hatten, die sich um den Abstieg nach Leibeskräften bemüht haben. Die eine hat in der letzten Runde den Weg nach Marmstorf nicht gefunden und die andere spielte überwiegend ohne ihren etatmäßigen Mannschaftsführer. Da wird einem der Klassenerhalt leicht gemacht.

Die Tabelle zeigt uns aber auch noch, dass wir die schlechteste Berliner Wertung von allen Nichtabsteigern haben. Dies liegt an zwei Faktoren. Zum einen hatte Bongo viel Pech (z. B. beim HSK) an einem Brett, an dem Claus letztes Jahr schon schlecht ausgesehen hat und das ich für ein ähnlich schweres Brett wie das erste halte. Zum anderen hat von den vorderen fünf Brettern keiner über 50 %. Falls diese Mannschaft in der nächsten Saison wieder zusammenspielt, sollte darüber nachgedacht werden, wie die ersten Bretter besser punkten können.

Ansonsten hat mir die Saison (bis auf eine bestimmte Runde) viel Spaß gemacht. Ich denke, dass ich damit nicht alleine bin.

(Olaf Ahrens)

↑
↓
KSH 8
1. Kreisklasse A
Pl. Mannschaft BP MP
1. Freibauern Harburg 44,0 14
2. SC Schachelschweine 4 39,5 14
3. SK Marmstorf 3 43,0 12
4. SK Johanneum Eppendorf 5 32,5 8
5. Hamburger SK 19 30,0 8
6. FC St. Pauli 6 28,0 6
7. SK Finkenwerder 2 27,0 6
8. Königsspringer Hamburg 8 24,0 4
9. Schachfreunde Hamburg 8 20,0 0

Zu viele Spieler erreichten nicht ihre Normalform, sodass Punktgewinne wie das 4:4 bei den Freibauern die Ausnahme blieben. Die Mannschaft war zudem vom tragischen Tod Rudolf Strotkamps und Vincent Kolanoskes betroffen. Erst im letzten Spiel gegen die Schachfreunde gab’s den einzigen Sieg.

(Thomas Rosien)

  2001  
 
 
 
 
 
 
 
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05.07.2017, 20:37 (tr)
 
 
 
 
 
 
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