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Chronik: Archiv
Sonntag, 19. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

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Nachrichten Juli 1998 bis Juni 1999
06.99 05.99 04.99 03.99 02.99 01.99 12.98 11.98 10.98 09.98 08.98 07.98
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Juni 1999
Do. 03.06.1999 HMM (9) SV Diagonale‑Harburg – Königsspringer Hamburg 4 8,0:0,0
Fr. 04.06.1999 HMM (9) SC Concordia – Königsspringer Hamburg 5 5,5:2,5
Sa. 05.06.1999 HPMM Königsspringer Hamburg – SK Johanneum Eppendorf 3,5:0,5
So. 06.06.1999 JuBL (9) Königsspringer Hamburg – SV Osnabrück 3,0:3,0
Fr. 11.06.1999 HMM (9) Königsspringer Hamburg 6 – Bramfelder SK 3 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 7 – Altonaer SK Venceremos 2,5:5,5
Fr. 18.06.1999 Vereinspokal (1–4)
Fr. 25.06.1999 Vereinspokal (5–7)

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen, aber mit dem Pokalfinale steht noch ein Highlight aus. Wie im letzten Jahr gegen St. Pauli genießen wir gegen SKJE erneut Heimrecht, aber wer mag angesichts der erneut spärlichen Zuschauerkulisse im Provisorium Musikhaus schon von Heimvorteil reden. Überdies haben wir auch noch die eher mageren Heimresultate der abgelaufenen Oberliga‑Saison in Erinnerung.

SKJE zeigt sich jedoch von seiner schwachen Seite. Georg und Michael haben schnell vorteilhafte Stellungen erreicht, Carl‑Christian wahrscheinlich auch, aber genau weiß das vermutlich nur er selbst. Markus kommt etwas später, hat aber bald die beste Zeit von allen, weil er die Variante schon mal gespielt hat. In einem schönen Positionsspiel lässt er Hendrik eigentlich keine Chance.

Die Zeitnotphase naht, und wie im letzten Jahr müssen sich alle Gegner beeilen. Bei Carl‑Christian entscheidet plötzlich eine taktische Wendung zu unseren Gunsten. Markus sammelt derweil die Früchte seiner Arbeit ein (Bauer, Qualität, Figur). Ein paar Züge später hat er gewonnen. Damit liegen wir schon uneinholbar vorn. Georg hat zwischenzeitlich Dame gegen Turm und Läufer, aber die können sich kaum bewegen. Als er beginnt, sich einen Freibauern zu schaffen, gibt sein Gegner auf.

Nun bleibt es mal wieder an Michael, das Vorjahresergebnis (4:0) zu wiederholen. Doch bei näherem Hinsehen erweist sich das Doppelturm‑Springer‑Endspiel mit vier gegen zwei Bauern als schwieriger als gedacht. Nach langem Überlegen wird immer noch nichts Richtiges gefunden und schließlich in ein Dauerschach eingelenkt. Mit dem nie gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 3½:½ verteidigen wir den Pokal. Auf deutscher Ebene geht es wahrscheinlich am 30. Oktober mit der Vorrunde weiter.

Der Albtraum wird wahr: In der letzten Runde der Mannschaftskämpfe zerplatzen alle Träume. Mit viel Optimismus fährt die Fünfte zu Concordia. Dort spielen sich abenteuerliche Szenen ab, die teilweise auch nichts mehr mit Schach oder Fairplay zu tun haben. Mehrere Partien wechseln den Besitzer. Am Ende steht ein unverdientes 2½:5½. Man muss aber wirklich dabei gewesen sein, um das zu verstehen.

Der Vierten unterläuft ein für die verkorkste Saison symptomatisches Missgeschick. Ohnehin nur zu fünft angereist, wird an Brett 1 ausgerechnet der aufgrund seines Landesliga‑Einsatzes in derselben Runde gesperrte Reinhard Sobisch aufgestellt. Das bedeutet den Verlust sämtlicher Partien und für den Gegner Diagonale noch ein Fünkchen Hoffnung.

Diese ist bei der Sechsten spätestens nach Bekanntwerden der Resultate der Konkurrenz dahin. Dennoch müht man sich noch zu einem Sieg gegen den Absteiger aus Bramfeld und weiß, dass man damit letztlich immerhin punktbester Dritter ist. Die Siebte verliert gegen Altona und hat in den letzten Runden doch ihre Grenzen aufgezeigt bekommen.

Nach Beendigung der Mannschaftskämpfe gilt es noch einige Spieltage mit Leben zu füllen. Das geschieht im Juni in Form des Königsspringer‑Pokalturniers, das an zwei Freitagen ausgetragen wird. Nach sieben Runden Schnellturnier steht Markus Lindinger als Gewinner fest. Julian Zimmermann bestätigt seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr. Frank Lamprecht endet mit weißer Weste auf Rang 3, kann aber nur fünf Runden mitspielen. Insgesamt 21 Teilnehmer erleben ein kurzweiliges Turnier und haben vor allem viel Spaß.

(Thomas Rosien)

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Mai 1999
Di. 04.05.1999 HMM (8) Barmbeker SK 4 – Königsspringer Hamburg 7 4,0:4,0
Fr. 07.05.1999 HMM (8) Königsspringer Hamburg 5 – SK Marmstorf 2 5,0:3,0
So. 09.05.1999 JuBL (8) SV Bad Schwartau – Königsspringer Hamburg 2,0:4,0
Fr. 14.05.1999 Problemschachmeisterschaft
  VM‑Qualifikation (5)
Do. 20.05.1999 HMM (8) Schachfreunde Hamburg 7 – Königsspringer Hamburg 6 3,5:4,5
Fr. 21.05.1999 HMM (8) Königsspringer Hamburg 4 – SF Langenhorn 2 5,0:3,0
22.05.–30.05.1999: Internationale Hamburger Einzelmeisterschaft

Endlich wieder gute Nachrichten, nachdem der April doch recht deprimierend war: Das Pokalfinale wird erneut erreicht! Im Halbfinale triumphieren wir über unseren letztjährigen Finalgegner St. Pauli. Am 5. Juni, 14:00 Uhr treffen wir in der Aula der Schule Paul‑Sorge‑Str. auf den SKJE.

Das Qualifikationsturnier zur Vereinsmeisterschaft sieht Daniel Lindner als Sieger. Ebenfalls qualifiziert sind Jörg Dinckel und Julian Zimmermann. Letzterer erspielt sich dank überzeugender Leistung eine gute Elo‑Halbwertung.

Die achte Runde bei den Mannschaftskämpfen bringt eine vielleicht entscheidende Wende zugunsten unserer Fünften. Während diese nämlich weiterhin gnadenlos durchzieht, leistet sich Concordia ein 4:4 bei den wechselhaften Union‑Eimsbüttelern und liegt nun vor dem direkten Duell in der letzten Runde einen Punkt zurück. Schwer wird’s dennoch. Die Sechste hält Anschluss, ist aber auf Schützenhilfe angewiesen, um noch aufzusteigen. Die Vierte und die Siebte lassen die Saison mit unspektakulären Resultaten bereits langsam ausklingen.

Vom 22. bis 30. Mai findet die Internationale Hamburger Einzelmeisterschaft statt. Unter Königsspringer‑Flagge starten Frank Lamprecht, Carl‑Christian Buhr, Markus Lindinger, Wolfgang Pajeken und Andreas Saß. Nach einem Superstart befindet sich Frank Lamprecht schnell auf Kurs zu seiner dritten IM‑Norm. Am Ende stehen 5 aus 9 und die beste Buchholz‑Wertung aller Teilnehmer auf seinem Konto. Zum 1. Juli sollte ihm der IM‑Titel verliehen werden. Unsere anderen Starter bleiben im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Die Spieler unserer Ersten landen im Mittelfeld, für Andreas Saß ist allein die Teilnahme an diesem hochklassigen Turnier schon ein großer Erfolg.

Bei den Deutschen Jugend‑Einzelmeisterschaften in Oberhof starten mit Julian Zimmermann (U16), Dorothea Schuler (U14w) und Peter Nies (U12) drei Vertreter unseres Vereins. Und sie halten unsere Fahnen wahrlich hoch! Julian und Dorothea landen ganz weit vorn und Peter immerhin im vorderen Mittelfeld. Dorothea verpasst leider in der letzten Runde den Titel.

(Thomas Rosien)

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April 1999
Do. 08.04.1999 HMM (6) Pinneberger SC 5 – Königsspringer Hamburg 9 4,0:4,0
Fr. 09.04.1999 HMM (6) Königsspringer Hamburg 4 – Schachfreunde Wedel 5,5:2,5
  Königsspringer Hamburg 5 – Schachfreunde Wedel 2 6,0:2,0
Di. 13.04.1999 HMM (6) FC St. Pauli 3 – Königsspringer Hamburg 6 5,0:3,0
Do. 15.04.1999 HMM (6) Pinneberger SC 4 – Königsspringer Hamburg 7 5,5:2,5
Fr. 16.04.1999 VM‑Qualifikation (4)
So. 18.04.1999 OL (9) Königsspringer Hamburg – Schachfreunde Hamburg 5,5:2,5
  LL (9) Königsspringer Hamburg 2 – ETSV Altona‑Eidelstedt 3,0:5,0
  FC St. Pauli – Königsspringer Hamburg 3 6,0:2,0
Do. 22.04.1999 HMM (7) SC Schwarz‑Weiß Harburg – Königsspringer Hamburg 5 3,0:5,0
Fr. 23.04.1999 HMM (7) Hamburger SK 10 – Königsspringer Hamburg 4 5,0:3,0
  Königsspringer Hamburg 8 – SV Billstedt‑Horn 2 3,5:4,5
  Königsspringer Hamburg 9 – SK Union‑Eimsbüttel 5 2,5:5,5
So. 25.04.1999 2.DaBL (7) Turm Emsdetten – Königsspringer Hamburg 4,0:2,0
Fr. 30.04.1999 HMM (7) Königsspringer Hamburg 6 – SC Farmsen 4,0:4,0
  Königsspringer Hamburg 7 – SV Blankenese 3,0:5,0

Konnten wir vor einem Monat noch himmelhochjauchzend den Aufstieg der Ersten bejubeln, konstatieren wir am 18. April betrübt den Abstieg beider Landesligamannschaften. Die dramatische Saison endet in einer Tragödie.

Ohne große Hoffnung treten unsere Damen zur letzten Runde beim Tabellenführer Emsdetten an. Nach der erwarteten Niederlage bleiben wir auf dem vorletzten Tabellenplatz, der den Abstieg aus der 2. Bundesliga bedeutet. Eine verkorkste Saison, in der viel zu leichtfertig die durchaus vorhandenen Chancen verspielt wurden, findet ihren folgerichtigen Tiefpunkt.

Die verflixte siebte Runde der Mannschaftskämpfe! Für die Achte und die Neunte ist es jeweils der letzte Auftritt. Nach den neuerlichen Niederlagen bleibt festzuhalten: Saisonziel verfehlt! Die Vierte und die Siebte verlieren ebenfalls und damit endgültig den Anschluss an die Tabellenspitze. Die Sechste muss ein ganz bitteres und unnötiges Unentschieden gegen den Tabellenführer hinnehmen. Allein die Fünfte gewinnt und kann als Einzige den Kurs halten.

(Thomas Rosien)

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März 1999
Fr. 05.03.1999 HMM (5) Königsspringer Hamburg 4 – Pinneberger SC 3 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 5 – SK Finkenwerder 4,5;3,5
  Königsspringer Hamburg 8 – SV Mümmelmannsberg 4,5:3,5
So. 07.03.1999 OL (7) Königsspringer Hamburg – VfL Neukloster 2 3,5:4,5
  LL (7) Königsspringer Hamburg 2 – SC Diogenes 2 5,0:3,0
  Hamburger SK 4 – Königsspringer Hamburg 3 1,5:6,5
So. 14.03.1999 JuBL (5) SK Johanneum Eppendorf – Königsspringer Hamburg 3,0:3,0
So. 21.03.1999 OL (8) Hamburger SK 3 – Königsspringer Hamburg 2,5:5,5
  LL (8) SK Union‑Eimsbüttel – Königsspringer Hamburg 2 4,0:4,0
  Königsspringer Hamburg 3 – SV Großhansdorf 3,5:4,5
Fr. 26.03.1999 HMM (5) Königsspringer Hamburg 6 – ETSV Altona‑Eidelstedt 5 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 7 – Niendorfer TSV 2 3,5:4,5
  Königsspringer Hamburg 9 – SK Wilhelmsburg 3 1,0:7,0
  VM‑Qualifikation (3)
So. 28.03.1999 2.DaBL (6) Königsspringer Hamburg – Weiße Dame Borbeck 1,5:4,5
Di. 30.03.1999 HMM (6) Bergstedter SK 4 – Königsspringer Hamburg 8 2,5:5,5

Vom ersten Bundesligawochenende des Monats gibt es einige faustdicke Überraschungen zu vermelden. So bezieht unsere Erste gegen Neukloster 2 mit 3½:4½ die erste Saisonniederlage, bleibt aber unangefochtener Tabellenführer. Auswärts scheint die Mannschaft tatsächlich befreiter aufzuspielen. Die Zweite landet gegen Diogenes 2 ihr zweites 5:3 in Serie und verschafft sich viel Luft im Abstiegskampf. Und sogar die Dritte sieht nach dem klaren 6½:1½ bei HSK 4 wieder Land.

Durch die Frühjahrsferien zweigeteilt ist auch die fünfte Runde der Mannschaftskämpfe. Die Vierte verliert gegen Pinneberg 3 erneut und kann sich etwaige Aufstiegshoffnungen schon fast abschminken. Die Fünfte gewinnt knapp gegen Finkenwerder und stimmt sich damit bereits für das große Finale gegen Concordia ein. Die Achte gewinnt mit fünf Spielern gegen Mümmelmannsberg. Das geht nicht immer gut, und hier macht sich unsere doch relativ dünne Spielerdecke negativ bemerkbar.

Das zweite Bundesligawochenende sieht die Erste die Rückkehr in die 2. Bundesliga vollziehen. Nachdem insoweit Klarheit geschaffen wurde, kann mit den Planungen für die nächste Saison begonnen werden. Die Dritte kann das schon in Sichtweite gewähnte rettende Ufer nach der neuerlichen Niederlage doch nicht mehr erreichen. Einzig bei der Zweiten bleibt alles unklar. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten kann nicht gewonnen werden. Selbst der derzeit gehaltene sechste Tabellenplatz kann noch Schlimmes verheißen, da »von oben« leider so Einiges zu erwarten ist.

Zweiter Teil der Mannschaftskämpfe: Die Sechste zittert sich weiter von Sieg zu Sieg, 4½:3½ gegen ETSV 5. Mit demselben Resultat verliert leider die Siebte das Spitzenduell der fünften Runde gegen NTSV 3. Ein Debakel wiederfährt der Neunten gegen Wilhelmsburg 3.

Nach der neuerlichen Niederlage der Damen scheinen die Zeiten in der 2. Bundesliga dem Ende zuzugehen.

Den Auftakt zur sechsten Runde der Mannschaftskämpfe setzt die Achte mit einem 5½:2½ in Bergstedt sehr verheißungsvoll.

Frohe Ostern!

(Thomas Rosien)

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Februar 1999
Fr. 05.02.1999 HMM (3) Königsspringer Hamburg 4 – SK Wilhelmsburg 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 5 – TV Fischbek 2 6,5:1,5
  SC Schachelschweine 3 – Königsspringer Hamburg 8 2,5:5,5
Fr. 12.02.1999 HMM (3) Königsspringer Hamburg 6 – Hamburger SK 14 5,0:3,0
  Königsspringer Hamburg 7 – SK Johanneum Eppendorf 4 5,0:3,0
  Königsspringer Hamburg 9 – Schachfreunde Hamburg 9 3,5:4,5
So. 14.02.1999 JuBL (6) PSC Hannover – Königsspringer Hamburg 2,5:3,5
Di. 16.02.1999 HMM (4) Bergstedter SK 2 – Königsspringer Hamburg 6 3,5:4,5
Fr. 19.02.1999 HMM (4) Hamburger SK 16 – Königsspringer Hamburg 8 4,5:3,5
  VM‑Qualifikation (1)
So. 21.02.1999 OL (6) SC Diogenes – Königsspringer Hamburg 3,0:5,0
  LL (6) Bille SC – Königsspringer Hamburg 2 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 3 – Schachfreunde Hamburg 2 3,5:4,5
Do. 25.02.1999 HMM (4) SK Union‑Eimsbüttel 3 – Königsspringer Hamburg 4 5,0:3,0
  SK Union‑Eimsbüttel 4 – Königsspringer Hamburg 5 2,0:6,0
  SV Diagonale‑Harburg 2 – Königsspringer Hamburg 7 3,0:5,0
Fr. 26.02.1999 HMM (4) Niendorfer TSV 3 – Königsspringer Hamburg 9 4,0:4,0
  VM‑Qualifikation (2)
So. 28.02.1999 2.DaBL (5) (spielfrei) – Königsspringer Hamburg  

Endlich greifen auch die anderen sechs Königsspringer‑Mannschaften ins Geschehen ein. Königsspringer 4 und Königsspringer 5 spielen jeweils in der Bezirksliga und zählen dort zu den Favoriten. Dieser Rolle werden beide Teams zunächst auch gerecht, dennoch spielen sie so unterschiedlich wie nur möglich auf. Die Vierte zittert sich von Sieg zu Sieg, während die Fünfte kaum Brettpunkte verliert und wenn doch, dann kampflos. In der vierten Runde strauchelt die Vierte bei Union‑Eimsbüttel 3, die Fünfte bezwingt am selben Tag am selben Ort Union‑Eimsbüttel 4 erneut hoch.

Sechste und Siebte treten unter völlig verschiedenen Ausgangslagen in der Kreisliga an. Die Sechste besteht überwiegend aus letztjährigen Bezirksligaspielern, die in einer Klasse niedriger eine neue Herausforderung suchen (müssen). Momentan siegt man sich noch mehr schlecht als recht von Spiel zu Spiel. Die Siebte gelangte nur durch die Hintertür aus der Kreisklasse in die Kreisliga. Die Mannschaft wurde noch weiter verjüngt und eilt ebenfalls von Sieg zu Sieg. Diese vier Mannschaften haben nach vier Runden sage und schreibe 30:2 Punkte auf ihrem Konto.

Für die Achte läuft es noch nicht ganz rund (4:4), die Neunte konnte immerhin schon den Tabellenführer NTSV 3 ärgern.

Das Bundesligawochenende sieht endlich auch mal wieder die Zweite als Sieger. Gegen den Lieblingsgegner Bille gibt es ein 5:3, was zumindest wieder Hoffnungen weckt. Für die Dritte gehen nach dem 3½:4½ gegen Schachfreunde 2 vermutlich doch die Lichter aus. Die Erste hat nach dem 5:3 bei Diogenes bereits vier Punkte Vorsprung und kann rein theoretisch schon nach der nächsten Runde die Rückkehr in die 2. Bundesliga feiern.

In zwei Etappen findet die Mitgliederversammlung unseres Vereins statt. Ein für uns ganz problematisches Thema kann leider nicht endgültig geklärt werden: Für vernünftige Spielbedingungen ist es unerlässlich, ein eigenes Clubheim oder zumindest vereinseigene Spielräume zu erhalten. Leider scheitert das Vorhaben bislang immer noch aus finanziellen Gründen.

(Thomas Rosien)

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Januar 1999
Fr. 01.01.1999 (Weihnachtsferien – kein Spielbetrieb)
Mo. 04.01.1999 HMM (1) SK Caissa Rahlstedt 2 – Königsspringer Hamburg 8 5,5:2,5
Fr. 08.01.1999 HMM (1) Königsspringer Hamburg 4 – Schachfreunde Hamburg 5 6,0:2,0
  Königsspringer Hamburg 5 – Hamburger SK 11 6,0:2,0
So. 10.01.1999 OL (4) SG Favorite Hammonia – Königsspringer Hamburg 1,5:6,5
  LL (4) Königsspringer Hamburg 2 – FC St. Pauli 3,5:4,5
  SK Union‑Eimsbüttel – Königsspringer Hamburg 3 3,5:4,5
Di. 12.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (1)
Mi. 13.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (2)
  1. Internationales Meisterturnier (3)
Do. 14.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (4)
Fr. 15.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (5)
  HMM (1) Königsspringer Hamburg 6 – Altrahlstedter MTV 3 5,5:2,5
  SK Finkenwerder – Königsspringer Hamburg 7 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 9 – SV Lurup 3,0:5,0
Sa. 16.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (6)
  1. Internationales Meisterturnier (7)
So. 17.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (8)
  2.DaBL (4) Königsspringer Hamburg – Schachfreunde Brackel 3,5:2,5
Mo. 18.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (9)
  HMM (2) ETSV Altona‑Eidelstedt 4 – Königsspringer Hamburg 5 2,0:6,0
  Schachfreunde Wedel 4 – Königsspringer Hamburg 7 3,0:5,0
Di. 19.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (10)
Mi. 20.01.1999 1. Internationales Meisterturnier (11)
Fr. 22.01.1999 HMM (2) SC Concordia 2 – Königsspringer Hamburg 6 2,0:6,0
Sa. 23.01.1999 DPMM (Z1) Torgelower SV Greif – Königsspringer Hamburg 0,0:4,0
  JuBL (7) Königsspringer Hamburg – SK Rinteln 2,5:3,5
So. 24.01.1999 DPMM (Z2) Hamburger SK – Königsspringer Hamburg 2,0:2,0
Fr. 29.01.1999 HMM (2) Hamburger SG 3 – Königsspringer Hamburg 4 3,0:5,0
  Königsspringer Hamburg 8 – Bramfelder SK 4 5,0:3,0
  TV Fischbek 4 – Königsspringer Hamburg 9 5,5:2,5
So. 31.01.1999 OL (5) Königsspringer Hamburg – Pinneberger SC 4,5:3,5
  LL (5) Schachfreunde Hamburg 2 – Königsspringer Hamburg 2 4,5:3,5
  Königsspringer Hamburg 3 – ETSV Altona‑Eidelstedt 2,0:6,0

Das neue Jahr steht zunächst ganz im Zeichen des ersten von uns ausgerichteten Internationalen Meisterturniers. Zwölf hochkarätige Spieler aus Hamburg und Umgebung (Dänemark, Tschechien, Armenien und Lettland) finden sich im Haus der Kirche in Niendorf ein, um elf Runden Spitzenschach darzubieten. Sieger wird Simon Bekker‑Jensen mit siebeneinhalb Punkten vor Carl‑Christian Buhr mit sieben Punkten. Beide erreichen damit auch eine IM‑Norm, Simon Bekker‑Jensen erhält voraussichtlich im Sommer den IM‑Titel. Zum Abschluss findet ein Blitzturnier der Spitzenklasse statt, das Jan Gustafsson und Suren Petrosjan mit je 9 aus 11 gemeinsam gewinnen. Tatkräftige Unterstützung erfahren wir von vielen ehrenamtlichen Helfern aus der Hamburger Schachszene. Ohne diese vereinsübergreifende Hilfe hätten wir es nicht geschafft. Danke!

Am 23. und 24. Januar ist unser Verein Ausrichter einer Zwischenrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft. Die Teams vom Hamburger SK, FC St. Pauli, Torgelower SV und wir ermitteln einen Viertelfinalisten. Nach lockeren Siegen am Vortag kommt es am Sonntag zum Duell Königsspringer gegen HSK. Ganz vorn wird leider recht schnell remis gemacht, Brett 2 geht ebenfalls unentschieden aus. Topscorer Markus Lindinger gewinnt zwar an Brett 4, doch damit allein kann die Niederlage an Brett 3 nicht egalisiert werden. Nach Berliner Wertung scheiden wir leider aus. Schade, gegen die schwächelnde Bundesliga‑Truppe war was zu holen.

Im mit Terminen vollgepackten Januar finden außerdem gleich zwei Bundesligarunden statt. Königsspringer 1 gewinnt zweimal, locker 6½:1½ bei Favorite Hammonia und hauchdünn 4½:3½ gegen den SC Pinneberg. Anschließend hat man bereits einen beruhigenden Vorsprung auf die Nächstplatzierten. Ganz düster wird es um die Landesligamannschaften. Königsspringer 2 verliert zweimal 3½:4½. War die im Endeffekt unglückliche Niederlage gegen St. Pauli noch zu erwarten, so schmerzt der Verlust gegen die Schachfreunde 2 doch sehr. Königsspringer 3 gewinnt immerhin 4½:3½ bei Union‑Eimsbüttel, kassiert aber mit 2:6 gegen den ETSV eine erneut hohe Niederlage. Mit jeweils 2:8 finden sich beide Teams danach sehr weit unten wieder.

War bislang nichts von den Damen zu lesen, liegt es einfach daran, dass es keine positiven Ergebnisse gab. Das ändert sich schlagartig, als am 17. Januar die SF Dortmund‑Brackel mit 3½:2½ bezwungen werden und »frau« sich vor diese auf Platz 6 schieben kann. Ist doch noch Rettung in Sicht?

(Thomas Rosien)

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Dezember 1998
Fr. 04.12.1998 Vereinsmeisterschaft (N)
So. 06.12.1998 2.DaBL (3) Zugzwang Minden – Königsspringer Hamburg 4,5:1,5
  JuBL (3) Hamburger SK – Königsspringer Hamburg 2,5:3,5
Fr. 11.12.1998 Vereinsmeisterschaft (9)
So. 13.12.1998 OL (3) Lübecker SV 2 – Königsspringer Hamburg 2,0:6,0
  LL (3) SV Großhansdorf – Königsspringer Hamburg 2 5,0:3,0
  Königsspringer Hamburg 3 – SC Diogenes 2 2,5:5,5
Fr. 18.12.1998 Blitz‑Grand‑Prix (IV)
So. 20.12.1998 JuBL (4) Königsspringer Hamburg – SC Diogenes 2,5:3,5
Fr. 25.12.1998 (Weihnachtsferien – kein Spielbetrieb)
Sa. 26.12.1998 DVM‑U20 (1)
So. 27.12.1998 DVM‑U20 (2)
Mo. 28.12.1998 DVM‑U20 (3)
Di. 29.12.1998 DVM‑U20 (4)
Mi. 30.12.1998 DVM‑U20 (5)

Am 11. Dezember wird in einem Herzschlag‑Finale der neue Vereinsmeister gekürt. Die letzte Partie bringt die Entscheidung zugunsten von Jörg Lampe. Shreyas Dave, der lange Zeit sehr gut stand, verliert in Zeitnot den Faden. Georg von Bülow und Sven Leiser folgen auf den Plätzen. Alle drei sind für die Vereinsmeisterschaft 1999 qualifiziert, die mit zehn Spielern in einem Rundenturnier ausgetragen und Elo‑ausgewertet wird.

Zu den Mannschaften: Nach dem klaren 6:2 bei Lübeck 2 befindet sich unsere Erste wieder auf Aufstiegskurs. Für Königsspringer 2 (3:5 bei Großhansdorf) und Königsspringer 3 (2½:5½ gegen Diogenes 2) läuft es nach den neuerlichen Niederlagen weiterhin nicht wunschgemäß. Erste kritische Stimmen sind zu hören.

Am selben Tag (13. Dezember) veranstalten wir unsere Weihnachtsfeier. Während die Dritte so immerhin den Heimvorteil nutzen kann, kommen nach und nach auch unsere Weltreisenden aus Lübeck und Großhansdorf an. Gemeinsam verbringen wir noch einen relativ fröhlichen Abend.

Am 18. Dezember wird die vierte und letzte Runde des Blitz‑Grand‑Prix’ ausgetragen. Sieger wird Frank Lamprecht vor Wolfgang Pajeken, der die Turnierserie gewinnt. Herzlichen Glückwunsch und frohe Weihnachten!

Zum Jahresausklang findet die Deutsche Vereinsmeisterschaft U20 statt, auf der unser Team den 7. Rang belegt.

(Thomas Rosien)

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November 1998
Fr. 06.11.1998 Vereinsmeisterschaft (6)
So. 08.11.1998 JuBL (2) Königsspringer Hamburg – Delmenhorster SK 1,5:4,5
Fr. 13.11.1998 Vereinsmeisterschaft (N)
So. 15.11.1998 2.DaBL (2) Königsspringer Hamburg – SG Heiligenhaus 2,5:3,5
Fr. 20.11.1998 Vereinsmeisterschaft (7)
So. 22.11.1998 OL (2) Königsspringer Hamburg – Preetzer TSV 4,0:4,0
  LL (2) Bille SC – Königsspringer Hamburg 3 6,0:2,0
  Königsspringer Hamburg 2 – Hamburger SK 4 3,5:4,5
Fr. 27.11.1998 Vereinsmeisterschaft (8)

Die zweite Runde verläuft für unsere drei ersten Mannschaften gar nicht gut. Die Erste kann sich so eben noch zu einem 4:4 gegen Preetz mühen, während beide Landesliga‑Mannschaften verlieren. Das 3½:4½ von Königsspringer 2 gegen HSK 4 kommt dabei weit weniger erwartet, als die Niederlage von Königsspringer 3 gegen Bille; diese fällt mit 2:6 allerdings sehr deutlich aus. An diesem 22. November finden übrigens gleich vier Begegnungen bei uns statt, weil Bille und Union‑Eimsbüttel keine Räume bekommen. Eine Notlage, die wir nur zu gut kennen und deshalb auch bereitwillig aushelfen.

In der Vereinsmeisterschaft entwickelt sich derweil ein sehr spannendes Turnier. Jörg Lampe scheint fast die Luft auszugehen, und Georg von Bülow, der auch den direkten Vergleich für sich entscheidet, kommt immer näher. Auch Sven Leiser, Jörg Dinckel und Marcus Möhrmann haben noch Chancen.

(Thomas Rosien)

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Oktober 1998
Fr. 02.10.1998 Vereinsmeisterschaft (4)
Fr. 09.10.1998 Vereinsmeisterschaft (N)
So. 11.10.1998 JuBL (1) SK Norderstedt – Königsspringer Hamburg 2,0:4,0
Fr. 16.10.1998 (Herbstferien – Spiellokal unklar)
So. 18.10.1998 OL (1) Schachfreunde Schwerin – Königsspringer Hamburg 3,0:5,0
  LL (1) Königsspringer Hamburg 3 – Königsspringer Hamburg 2 3,0:5,0
Fr. 23.10.1998 (Herbstferien – Spiellokal unklar)
So. 25.10.1998 2.DaBL (1) Königsspringer Hamburg – Turm Krefeld 2 1,5:4,5
Fr. 30.10.1998 Vereinsmeisterschaft (5)
Sa. 31.10.1998 DPMM (VR) SC Meerbauer Kiel – Königsspringer Hamburg 1,0:3,0

Anfang des Monats werden die Mannschaften gemeldet. Damit niemand übervorteilt wird, trifft sich zuvor ein Gremium aus Vorstand und Mannschaftsführern, um die Aufstellungen festzulegen. Anschließend besteht noch kurze Zeit die Möglichkeit, Kleinigkeiten zu verändern. Weil viele gute neue Spieler einzuweben sind, muss der eine oder andere persönliche Abstriche hinnehmen. Ob die Mannschaften gut aufgestellt sind, werden die im Januar beginnenden Mannschaftskämpfe zeigen.

Die ersten drei Mannschaften haben ihre Saisonpremiere bereits am 18. Oktober. Königsspringer 1 gelingt mit dem 5:3 über die sehr stark eingeschätzten Schachfreunde aus Schwerin gleich zum Auftakt ein wahrscheinlich schon vorentscheidender Sieg. Zweite und Dritte treffen im direkten Vergleich aufeinander. Der Favorit gewinnt zwar mit 5:3, allerdings hat der Aufsteiger mehr Chancen, als wahrscheinlich von manchem vorhergesehen. Gleich im Anschluss fahren noch mehrere Spieler in die Herbstferien nach Kappeln, wo sich bereits ein Großteil unserer Schachjugend befindet. Gemeinsam verbringen wir eine Woche mit ausgewogenem Trainings‑ und Freizeitprogramm.

(Thomas Rosien)

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September 1998
Fr. 04.09.1998 Vereinsmeisterschaft (1)
Fr. 11.09.1998 Vereinsmeisterschaft (2)
Fr. 18.09.1998 Vereinsmeisterschaft (N)
Fr. 25.09.1998 Vereinsmeisterschaft (3)

Anfang des Monats veranstalten wir unser traditionelles Sommerfest. Bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und Salat treffen sich Jung und Junggeblieben zu allerlei gemeinsamer Kurzweil und muten dabei wie eine große Familie an.

Die Vereinsmeisterschaft beginnt mit fast vierzig Spielern. Im weiteren Verlauf wird es wie in jedem Jahr den einen oder anderen Rücktritt geben, was glücklicherweise vom Turniermodus aufgefangen werden kann. Die Idee einer Elo‑Auswertung wurde im letzten Moment verworfen, spielt aber in den Planungen für 1999 eine gewichtige Rolle. Jörg Lampe setzt sich vom Start weg an die Spitze und schlägt gleich in der ersten Runde den letztjährigen Vereinsmeister Sven Leiser.

(Thomas Rosien)

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August 1998
Fr. 07.08.1998 Sommerferien – ab 18:00 Uhr Paul‑Sorge‑Str.
Fr. 14.08.1998 Sommerferien – ab 18:00 Uhr Paul‑Sorge‑Str.
Fr. 21.08.1998 Saisoneröffnung
Fr. 28.08.1998 Blitz‑Grand‑Prix (III)

Die Schulferien gehen zu Ende, und zum Saisonauftakt wird traditionell eine Runde der Blitz‑Grand‑Prix‑Serie ausgetragen. Sieger wird Carl‑Christian Buhr.

Aufgrund der vielen Neuzugänge entschließen wir uns, für die kommende Saison eine weitere Mannschaft (die Neunte) zu melden.

Die Vorbereitungen zur Vereinsmeisterschaft laufen ebenfalls auf Hochtouren. Dieses Jahr werden alle Teilnehmer in einem Schweizer‑System‑Turnier starten.

(Thomas Rosien)

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Juli 1998
Fr. 03.07.1998 Saisonabschluss
Fr. 10.07.1998 Sommerferien – ab 18:00 Uhr Paul‑Sorge‑Str.
Fr. 17.07.1998 Sommerferien – ab 18:00 Uhr Paul‑Sorge‑Str.
Fr. 24.07.1998 Sommerferien – ab 18:00 Uhr Paul‑Sorge‑Str.
Fr. 31.07.1998 Sommerferien – ab 18:00 Uhr Paul‑Sorge‑Str.

Die Dramatik der gerade beendeten Saison ist noch in frischer Erinnerung, schon heißt es, die neuen Mannschaften zu melden. Die Dritte, völlig überraschend in die Landesliga aufgestiegen, wird trotzdem ihr Gesicht verändern müssen – zugunsten der aufstrebenden Jugend, der satzungsgemäß eine Chance gegeben werden soll. Aber auch zugunsten der Zweiten, damit diese nicht erneut dermaßen zittern soll. In großer Runde wird schließlich der beste Kompromiss gefunden. Bei der Ersten gibt es hingegen allenfalls bei der Brettreihenfolge kleinere Diskussionen. Ansonsten ist man sich einig, dass dieselben Spieler die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga schaffen sollen.

(Thomas Rosien)

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https://www.kshamburg.de/archiv/99-news.php
07.07.2017, 18:09 (tr)
 
 
 
 
 
 
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