S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 6 · Kreisliga C 1999
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
↑
↓
Termine
1 15.01.1999 Königsspringer Hamburg 6 Altrahlstedter MTV 3 :
2 22.01.1999 SC Concordia 2 Königsspringer Hamburg 6 2 : 6
3 12.02.1999 Königsspringer Hamburg 6 Hamburger SK 14 5 : 3
4 16.02.1999 Bergstedter SK 2 Königsspringer Hamburg 6 :
5 26.03.1999 Königsspringer Hamburg 6 ETSV Altona‑Eidelstedt 5 :
6 13.04.1999 FC St. Pauli 3 Königsspringer Hamburg 6 5 : 3
7 30.04.1999 Königsspringer Hamburg 6 SC Farmsen 4 : 4
8 20.05.1999 Schachfreunde Hamburg 7 Königsspringer Hamburg 6 :
9 11.06.1999 Königsspringer Hamburg 6 Bramfelder SK 3 :
↑
↓
Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SC Farmsen 4 4 5 5 7 6 6 48,0 16
2. FC St. Pauli 3 4 5 6 4 5 5 43,5 16
3. Königsspringer Hamburg 6 4 3 5 6 41,5 15
4. Hamburger SK 14 3 3 6 7 8 5 8 6 49,5 12
5. ETSV Altona‑Eidelstedt 5 3 2 2 5 4 35,0 9
6. Bergstedter SK 2 1 4 1 5 5 4 32,5 8
7. SC Concordia 2 2 3 2 0 3 3 4 6 7 30,0 5
8. Schachfreunde Hamburg 7 2 3 3 4 4 31,0 4
9. Bramfelder SK 3 3 0 4 4 2 4 26,5 3
10. Altrahlstedter MTV 3 2 1 4 4 22,5 2
↑
↓
Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
51 Schierholz, Jörg 1 ½ ½ 1 1  
52 Ahrens, Olaf 1 1 1 0 1 0 1 ½  
53 Schönfisch, Norbert 0 0 ½ ½ ½ 0 ½ 0 ½
54 Schierholz, Sonja 1            
55 Rosien, Thomas   ½ 1 ½ ½ 1 0 1 1
56 Schwanke, Hans‑Joachim 1 1 ½ ½ ½ 1   1  
57 Schierholz, Günter 0 1 ½ 1 1 1 0 1 1
58 Sandmann, Klaus 1 1 0 0 0 0 ½ 1 1
59 Schierholz, Björn ½   1 1 1       0
74 Prottengeier, Jens             0   1
81 Retzlaff, Svend   1              
95 Ehinger, Martin             1   0
100 Aryan, Shahram                
↑
↓
1. Runde
15.01.1999 Königsspringer Hamburg 6 Altrahlstedter MTV 3 :

Aller Anfang ist schwer, lautet das Fazit nach dem nicht gerade ruhmreichen Auftaktsieg über den krassen Außenseiter. Im Schnitt wohl an die 500 DWZ‑Punkte besser haben wir unsere Gegner zwar jederzeit im Griff, einen Kantersieg können wir dennoch nicht landen.

Dass auch eine Klasse tiefer Schach gespielt wird, bekommen Norbert und Günter demonstriert. Alle anderen punkten mehr oder weniger souverän.

Mannschaftsführer Thomas weilt bei der Siebten in Finkenwerder (ein himmlisches Vergnügen) und lässt sich durch unseren Nationalen Schiedsrichter Olaf vertreten und berichten.

(Thomas Rosien)

↑
↓
2. Runde
22.01.1999 SC Concordia 2 Königsspringer Hamburg 6 2 : 6

Fast einem Spaziergang gleicht der überzeugende Auftritt bei Concordia. An den vorderen Brettern kann gegengehalten werden, hinten werden die schwächelnden Gegner leicht und locker geschlagen. Nach noch nicht einmal vier Stunden steht das Endergebnis fest.

Unsere Gegner spielten übrigens wie wir letzte Saison noch eine Klasse höher, stiegen allerdings schachsportlich regulär ab. Die meisten von uns gingen freiwillig ebenfalls diesen Schritt und ermöglichten dadurch ambitionierten Neuzugängen den Einsatz in höheren Mannschaften. Dieses faire, aber nicht selbstverständliche Verhalten sei an dieser Stelle ausdrücklich gelobt.

(Thomas Rosien)

↑
↓
3. Runde
12.02.1999 Königsspringer Hamburg 6 Hamburger SK 14 5 : 3

Als kleiner Warnschuss muss der hartumkämpfte Sieg über das Team unseres langjährigen Mitstreiters Ansgar Loesaus bezeichnet werden. Vielleicht liegt es an der speziellen Vorbereitung unserer Gäste, vielleicht an unserem erneut an Überheblichkeit grenzenden Auftreten, jedenfalls müssen wir lange zittern und fast alle Partien sind sehr ausgeglichen. Glücklicherweise brechen wir bis auf Klaus nicht ein. Olaf und Björn verbuchen schnelle Siege und ich quäle mich ebenfalls noch zu einem ganzen Punkt.

Nach drei Runden haben sich mit Farmsen, St. Pauli und uns die dort erwarteten Mannschaften an der Spitze schon ein wenig abgesetzt.

(Thomas Rosien)

↑
↓
4. Runde
16.02.1999 Bergstedter SK 2 Königsspringer Hamburg 6 :

Selten so gezittert haben wir, wie bei diesem knappsten aller Siege. Das beachtenswerte 4:4 unserer Gastgeber gegen St. Pauli scheinen einige von uns nicht mitbekommen zu haben. Jedenfalls liegen wir nach Olafs Lapsus gleich zurück. Hans‑Joachim und ich können aus unseren Stellungen keinen Vorteil erzielen und machen remis. Björn gleicht wenig später aus. Klaus überzieht nun seine ausgeglichene Stellung und bringt uns erneut ins Hintertreffen. Die verbliebenen Partien sind zu diesem Zeitpunkt sämtlich nicht als gewonnen zu bewerten. Günters Gegner (zuvor 3/3) stellt dann in besserem Turmendspiel den Turm ein und Jörg kann am Spitzenbrett die fehlerloseste Partie des Abends für sich entscheiden. Norbert spielt abschließend remis und beendet das große Zittern. Puh!

(Thomas Rosien)

↑
↓
5. Runde
26.03.1999 Königsspringer Hamburg 6 ETSV Altona‑Eidelstedt 5 :

Man schlägt sich so durch, könnte unser Motto für diese Saison nach dem erneut nur knappen Sieg lauten. Leider nur mit sieben Leuten (Jörg ist unpässlich) liegen wir nach einer Stunde schon wieder zurück. Olaf kann nur wenig später ausgleichen. Bei Günter und bei Björn entscheiden ebenfalls die taktischen Möglichkeiten zu unseren Gunsten. Leider verliert Klaus aber erneut den Überblick, sodass erstmal noch nichts entschieden ist. Norbert macht dann in verkeilter Stellung remis und es ist an Hans‑Joachim und mir, die erforderlichen zwei halben Punkte noch einzuholen. Prompt stellt Hajo eine Qualität ein, und meine ehemals gute Position verschlechtert sich zusehends.

Was geht denn hier ab? Konzentration bitte! Hajo blockiert des Gegners Bauern und setzt seinen eigenen in Marsch. Die Qualität muss zurückgegeben werden und die Partie wird doch noch remis. Mein Gegner hat im gleichfarbigen Läuferendspiel einen Freibauern, der allerdings keine große Gefahr darstellt. Als ich dann am entfernten Flügel gefährliches Gegenspiel aufziehe und remis anbiete, nimmt mein Gegner vorsichtshalber an. Das wäre also auch geschafft.

(Thomas Rosien)

↑
↓
6. Runde
13.04.1999 FC St. Pauli 3 Königsspringer Hamburg 6 5 : 3

Das musste ja passieren, ist der objektive Beobachter geneigt zu urteilen. Zwei Stunden vor Spielbeginn erhält der Mannschaftsführer die Hiobsbotschaft: Jörg und Björn fallen aus. Jeder, der schon mal eine Mannschaft geführt hat, kennt das Problem: Woher sollen jetzt noch zwei Spieler kommen? In aller Eile werden 14 Telefonate ohne zählbaren Erfolg geführt. Immerhin bekunden zwei Spieler ihre Bereitschaft, in der nächsten Runde auszuhelfen, sollte erneut Not am Mann sein und ein weiterer verspricht, sich auch mal wieder blicken zu lassen.

Zu sechst müssen wir also das so wichtige Spiel bei St. Pauli bestreiten. Ob die aus der Not geborene Strategie, die nominell ersten acht ins Rennen zu schicken, aufgehen wird? Der erste Blick in den Spielsaal verheißt nichts Gutes, weil St. Pauli an Brett 1 doch die vermeintlich schlagbare Frau einsetzt. Naja, sie und Brett 4 freuen sich nach einer Stunde. Wenig später verrechnet sich mein Gegner, und bald kommen wir wieder heran.

Die hinteren Bretter müssen es heute bringen, wollen wir zumindest das Unentschieden retten und so schlecht sieht es auch gar nicht aus. Vorne wird’s dafür umso schwerer. Klaus erhält nun ein taktisches Remisangebot, das er eigentlich nicht annehmen darf und es folgerichtig auch nicht tut. Hajo und Günter stehen gut, Norbert schlecht (verliert kurze Zeit später) und Olaf kann sich vielleicht gerade so eben noch halten.

Hajo bringt uns dann wieder heran. Leider kann Olaf den fast schon sicher geglaubten Remishafen dann doch nicht erreichen, sodass der erste Mannschaftspunkt schon mal weg ist. Günter hat jetzt eine sehr gute Stellung und kann nach Meinung der Kiebitze gleich eine Figur gewinnen, lässt diese Gelegenheit aber aus und macht sich das Leben selbst unnötig schwer. Dank tatkräftiger Unterstützung des Gegners klappt es letztlich doch noch. Es nützt nur nichts mehr, denn zwischenzeitlich hat Klaus schon verloren.

Das war’s, punkt‑ und torgleich mit St. Pauli hoffen wir auf nun auf einen Ausrutscher von Farmsen.

(Thomas Rosien)

↑
↓
7. Runde
30.04.1999 Königsspringer Hamburg 6 SC Farmsen 4 : 4

Ein unnötiger Punktverlust gegen den Tabellenführer nimmt uns die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Aufstieg zu schaffen. Doppelt ersatzgeschwächt finden wir trotzdem schnell zu unserem Spiel und haben die Gegner eigentlich gut im Griff. Martin gewinnt zuerst, dann verliert Jens leider. Klaus und Norbert spielen jeweils remis. Vorne geht bei Jörg und Olaf mal wieder die Post ab. Der Zwischenstand lautet 4:2.

Günter und ich spielen noch. Günter kann das gleichfarbige Läuferendspiel dann leider nicht halten. Ich habe nach 25 Zügen eine positionell gewonnene Stellung aufgebaut und kann diese gerade in Materialvorteil verwerten, als ich falsch abwickle und nach überstandener Zeitnotphase vor einem Trümmerhaufen stehe.

Das darf doch nicht wahr sein! Dieser Lapsus kostet uns vermutlich den Aufstieg und ist nicht zu entschuldigen. Die Spieler von Farmsen hingegen freuen sich wie die Schneekönige über den sehr glücklichen Punktgewinn.

(Thomas Rosien)

↑
↓
8. Runde
20.05.1999 Schachfreunde Hamburg 7 Königsspringer Hamburg 6 :

Nervenstärke beweisen wir, als wir erneut mit nur sechs Leuten bei den Schachfreunden antreten. Jörg ist im Prüfungsstress und Björn in Norwegen. Ersatz ist ob des anstehenden Pfingstwochenendes nicht zu bekommen (Reisefieber, Arbeitswahn). Olaf und Günter spielen trotz angegriffener Gesundheit. Dennoch sollten wir immer noch stark genug sein, um zu gewinnen.

Olaf steuert schnell den Remishafen an, ich schaffe den Anschluss, Hajo den Ausgleich. An den übrigen Brettern stehen wir ausgeglichen bis besser. Leider macht Norbert uns zunächst einen Strich durch die Rechnung, als er erst fast alle seine Figuren passiviert, dann seine letzte aktive Figur ins Abseits stellt und sich schließlich im Mattnetz verfängt.

Jetzt müssen Günter und Klaus gewinnen. Zunächst ist Klaus dran, als bei ausgeglichenem Material (Dame, zwei Springer, sieben Bauern) seine Dame unvermutet ganz aktiv auftaucht und wegen drohenden Bauerndurchmarsches nicht getauscht werden darf. Nachdem gleich darauf der erste Bauer fällt, gibt der Gegner schnell auf. Günter demonstriert derweil eine nahezu perfekte Behandlung seines Turmendspiels mit einem Mehrbauern und lässt seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Dieser kann einem wirklich fast leid tun, tut sich aber auch sehr schwer mit dem letzten Schritt und gibt erst auf, als bereits mehrere Züge mit König und Dame gegen König geschehen sind.

Danach wahren wir unsere theoretische Chance auf den Aufstieg und hoffen nun auf Schützenhilfe durch den HSK, der St. Pauli irgendwie einen oder beide Punkte abnehmen muss. Wir drücken schon mal die Daumen, vielleicht hilft es ja.

(Thomas Rosien)

↑
↓
9. Runde
11.06.1999 Königsspringer Hamburg 6 Bramfelder SK 3 :

Ungebrochenen Siegeswillen demonstrieren wir beim abschließenden Sieg über den Abstiegskandidaten. Erneut nur zu siebt bleibt Brett 8 frei. Die Hoffnung »Vielleicht kommt Shahram ja doch noch.« erfüllt sich nicht. Dass wir mit zehn Minuten Verspätung beginnen, weil wir durch den kurzfristigen Umzug aus der Aula in die Klassenräume nicht rechtzeitig mit dem Aufbauen fertig sind, erweist sich als geringeres Übel.

Günter gleicht den 0:1‑Rückstand postwendend aus. Martin ist schlecht gestartet, Norbert will es offenbar mit Gewalt versuchen, alle anderen stehen ganz gut. Martin verliert dann, Björn und Norbert erhalten Remisangebote, beide wollen weiterspielen. Nur wenig später tappt Björn in die Falle, als er des Gegners Freibauern unterschätzt. Norbert nimmt lieber doch remis an, und urplötzlich stehen wir schon wieder mit dem Rücken zur Wand.

Die Gegner frohlocken, werden sie hier etwa ihren einzigen Saisonsieg erzielen? Jens, Klaus und ich haben jedoch uns, die Gegner und die Stellung im Griff. So drehen wir den Spieß noch um und können rückblickend 15:3 Mannschaftspunkte vorweisen. Ob es doch noch für den Aufstieg (vielleicht durch die Hintertür) reicht, wissen wir derzeit nicht.

Eines hat sich im Verlauf der Saison allerdings herausgestellt: Als Mannschaft haben wir gut harmoniert. Diese Saison war in vielerlei Hinsicht lehrreich, im nächsten Jahr versuchen wir es erneut.

(Thomas Rosien)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/99-ksh6.php
01.01.2017, 00:00 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR