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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 1 · Oberliga‑Nord, Staffel Nord 2016/17
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. FC St. Pauli 5 7 5 6 6 48,0 16
2. Schachfreunde Schwerin 4 5 4 6 44,5 16
3. Hamburger SK 3 6 6 3 5 40,5 12
4. Lübecker SV 3 5 4 4 6 5 39,5 10
5. SC Diogenes Hamburg 1 2 3 4 7 5 33,5 9
6. Schachfreunde Hamburg 3 4 4 3 6 5 34,5 8
7. Königsspringer Hamburg 4 2 4 5 4 5 34,5 7
8. SK Marmstorf 2 3 5 2 1 2 5 4 28,5 7
9. SC Agon Neumünster 2 4 3 3 4 3 5 30,0 4
10. SSC Rostock 07 2 3 3 3 4 3 26,5 1
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Spieler
KSH
 
Mannschaftsführer:
Max Borgmeyer
A H A H A H A A H
NMS
 
DIO
 
SRO
 
STP
 
HSK
3
LÜB
 
MAT
 
SSN
 
SFR
 
1 Lamprecht, Frank   0 ½   ½     1  
2 Buhr, Carl‑Christian, Dr.                  
3 Pfreundt, Jakob 0 1 ½ ½ ½ 0 ½   ½
4 Zimmermann, Julian 1 ½ ½ ½ ½ 1 1 ½ 1
5 Harder, Clemens 0 ½ 0 ½ 0   0 0 1
6 Borgmeyer, Max ½ ½ 1 ½   ½ ½ ½  
7 Wagner, Friedrich, Dr.   ½   0 0 ½ 0 0  
8 Lampe, Jörg, Dr. ½ 0   0 0 ½ ½ 0 1
9 Dettmann, Steffen, Dr. 1   ½ 1 ½ 1 0 1 0
10 Lock, Adrian 1 ½ 1 ½ 0       ½
11 Langmann, Markus               1 1
12 Schmidt, Jan Peter, Dr.             1    
13 Hloskovsky, Andrei 0                
14 Cremer, Jochen                  
15 Hort, Max           ½      
16 Möhrmann, Marcus     1     0      
17 Pfreundt, Mathis                  
18 Spät, Alexander                
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1. Runde
16.10.2016 SC Agon Neumünster Königsspringer Hamburg 4 : 4
11:00 Uhr, Seniorencafé Gadeland, Segeberger Str. 65, 24539 Neumünster

1 Frank Hagenstein Jakob Pfreundt 1 : 0
2 Ashot Parvanyan Julian Zimmermann 0 : 1
3 Jens Wulf von Moers Clemens Harder 1 : 0
4 Ralf Menzel Max Borgmeyer ½ : ½
5 Wolfgang Grohde Dr. Jörg Lampe ½ : ½
6 Alexander Haffner Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
7 Frank Neumann Adrian Lock 0 : 1
8 Alfred Parvanyan Andrei Hloskovsky 1 : 0

16.10.2016 Schachfreunde Hamburg Schachfreunde Schwerin :
16.10.2016 SC Diogenes Hamburg SK Marmstorf 7 : 1
16.10.2016 SSC Rostock 07 Lübecker SV :
16.10.2016 FC St. Pauli Hamburger SK 3 :

Dünnster in Neumünster

Zur ersten Runde ging es mit stark durchrotierter Mannschaft nach Neumünster. Mit Ilja und Petzi haben gleich zwei starke Spieler die Erste verlassen, zusätzlich fielen Frank und Friedrich, der wieder in der Ersten spielt, aus. Außer Friedrich sind Steffen und Rückkehrer Adrian neu bzw. wieder in der Mannschaft. Als Ersatzspieler war unser Neuzugang Andrei dabei. Wir waren an allen Brettern leicht favorisiert und hofften daher auf einen klaren Sieg, und danach sah es auch lange aus.

Adrian hatte seine eigene Form vor dem Kampf als eher schlecht eingeschätzt. Zu Beginn des Kampfes sah es kurz so aus, als könnte er damit Recht behalten. Er machte es wie man das sonst eigentlich nur von mir kennt und war nach 3 Zügen komplett »out of book«. Doch schon nach kurzer Zeit knüpfte er an alte Zeiten an und erreichte einen leichten Vorteil. Am Nachbarbrett bei Steffen verstand ich nicht wirklich, was passierte. Der Gegner versuchte in einer Damengabitabtauschstellung mit Sf3, d4 durchzusetzen, während Steffen alles daran setzte, das zu verhindern. Die Fans waren etwas verwirrt. Clemens war in etwas ausgelaugtem Zustand erschienen, ließ sich das auf dem Brett aber erstmal nicht anmerken und installierte einen gedeckten Freibauern auf d5, dessen Basis allerdings chronisch schwach war. Jakob muss sich auf ein IM‑Turnier in der nächsten Woche vorbereiten und wurde daher von seinem eineiigen Zwillingsbruder vertreten. Die beiden haben dieselbe Spielstärke und lassen sich eigentlich nur daran unterscheiden, dass Jakobs Bruder rabiates Angriffsschach spielt, und das bekamen die Zuschauer auch geboten. Er hatte einen Bauern gegeben, dafür zog sich das Mattnetz um den gegnerischen König immer enger. Julians Gegner erledigte sich nach wenigen Zügen selbst. Julian tat sich aber etwas schwer, seine Gewinnstellung nach Hause zu bringen. Meine Stellung war nach der Eröffnung mal wieder schwierig, um es vorsichtig auszudrücken. Ich hatte mit meinem d6‑Bauern eine kaum zu verteidigende Schwäche. Ich verbrauchte viel Zeit und konnte einen nicht wirklich durchschlagenden Angriff starten, der meinen Gegner aber immerhin dazu veranlasste, mir ein Remis zu schenken.

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch sehr zuversichtlich, was die Gesamtsituation anging. Doch nun mussten wir einen Rückschlag nach dem anderen hinnehmen. Andrei hatte eigentlich alles im Griff, beging dann aber einen positionellen Fehler, konnte seinen Damenflügel nicht entwickeln und musste bald die Segel streichen. Clemens zollte seinem Schlafmangel Tribut und verlor bei dem Versuch seinen Freibauern zu retten eine Figur. Jakobs Bruder fand keinen Ausmacher und so hatte er bald einfach nur noch einen Bauern weniger. Jörg war einmal mehr mit seinem c3‑Siz unzufrieden und fand sich, nachdem der Gegner fast seinen Läufer gefangen hätte, in einem schlechten Endspiel wieder. Bei Julian zog sich die Vorteilsverwertung beunruhigend in die Länge. Adrian konnte währenddessen seine Majorität am Damenflügel in Bewegung setzen und einen Punkt einfahren. Die Partie war nach einem etwas holprigen Start ein gelungenes Comeback. Steffen hatte den positionellen Suizid (e4??) seines Gegners nicht konsequent ausnutzen können, doch dann stellte dieser in Zeitnot einen Turm weg. Die darauf folgenden Foppversuche wehrte Steffen gekonnt ab. »Mit Turm mehr spielst du auf Großmeisterniveau«, sagte Julian dazu. Jörg konnte sich glücklicherweise in Verluststellung durch dreifache Stellungswiederholung retten. Es spielte immer noch Julian. Er hatte ein gewonnenes Turmendspiel, machte es aber durch einen Tempoverlust nochmal richtig spannend. Am Ende reichte es dann aber doch noch knapp und wir hatten zumindest einen Punkt gesichert.

Von jetzt an werden die Gegner nur noch schwieriger und wir werden uns steigern müssen, wenn wir die Klasse halten wollen.

(Max Borgmeyer)

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2. Runde
20.11.2016 Königsspringer Hamburg SC Diogenes Hamburg :
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Frank Lamprecht Dr. Markus Hochgräfe 0 : 1
2 Jakob Pfreundt Dr. Almar Kaid 1 : 0
3 Julian Zimmermann Fabian Schulenburg ½ : ½
4 Clemens Harder Roman Korba ½ : ½
5 Max Borgmeyer Torben Schulenburg ½ : ½
6 Dr. Friedrich Wagner Axel Stephan ½ : ½
7 Dr. Jörg Lampe Stefan Gottuk 0 : 1
8 Adrian Lock Christian Laqua ½ : ½

20.11.2016 Schachfreunde Schwerin Hamburger SK 3 :
20.11.2016 Lübecker SV FC St. Pauli 3 : 5
20.11.2016 SK Marmstorf SSC Rostock 07 4 : 4
20.11.2016 Schachfreunde Hamburg SC Agon Neumünster :
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3. Runde
04.12.2016 SSC Rostock 07 Königsspringer Hamburg 3 : 5
11:00 Uhr, Rostocker Freizeitzentrum, Kuphalstr. 77, 18069 Rostock

1 Stellan Brynell Frank Lamprecht ½ : ½
2 Dr. Henrik Rudolf Jakob Pfreundt ½ : ½
3 Prof. Dr. Robert Jaster Julian Zimmermann ½ : ½
4 Viktor Pererva Clemens Harder 1 : 0
5 Thomas Mangold Max Borgmeyer 0 : 1
6 Gunnar Engel Dr. Steffen Dettmann ½ : ½
7 Ole Celmer Adrian Lock 0 : 1
8 Dr. Ingolf Hodl Marcus Möhrmann 0 : 1

04.12.2016 SC Agon Neumünster Schachfreunde Schwerin 4 : 4
04.12.2016 SC Diogenes Hamburg Schachfreunde Hamburg 4 : 4
04.12.2016 FC St. Pauli SK Marmstorf 6 : 2
04.12.2016 Hamburger SK 3 Lübecker SV :

2 Punkte in Rostock

Der Titel beschreibt bereits die wichtigste Erkenntnis des sehr langen Sonntags. Wir haben unseren ersten Saisonsieg eingefahren. Fahren war dabei das Stichwort: Clemens kam anstatt mit angekündigten diggem Viertürer mit einem Märtyrer, der insbesondere durch ein dünnes Navi hervorstach. Es gab in meiner Oberliga‑Zeit schon so einige Touren zum Horner Kreisel, welche wegtechnisch recht fragwürdig waren, aber heute gab es auch für mich mal wieder was Neues. Das Navi lotste uns sehr merkwürdig bei Steffen vorbei, der sich sehr freute schon in Schnelsen eingestiegen zu sein. Weiter führte es uns durch die engste Baustelle von Hamburg bis in Sichtweite des Kreisels, wo jedoch erstmal ein 12‑minütiger Bahnschranken‑Stop eingelegt werden musste. Hier war insbesondere der Jogger, der zwischen 2 geschlossenen Bahnschranken durchgehend eine 20‑Meter‑Strecke hin‑ und herlief, um nicht zu erfrieren, bemerkenswert. In Rostock angekommen, war durch die Spielort‑Baustelle kein Durchkommen, sodass wir den letzten Kilometer per pedes zurücklegten, wir schafften es aber trotzdem rechtzeitig.

Im Spielort: Hochbetrieb, 3 Mannschaftskämpfe gleichzeitig, wobei wir in einem sehr weitläufigen Raum mit ausreichend Platz spielen durften. Wir verzichteten diesmal auf die 3er Doktoren‑Zange, lediglich Doc dent Det war am Start. Rostock war dafür mit 3 Doktoren, aber ohne Brett 3 angetreten, sodass wir ab Brett 4 überall favorisiert waren. Frank erinnerte sich nach seiner bitteren Niederlage vom letzten Kampf an die russische Schachschule und versuchte mit Weiß gar nicht erst, so etwas wie Druck zu erzeugen. Schnell tauschten sich viele Figuren, niemand hatte ansatzweise so etwas wie eine Schwäche – remis. Ansonsten hatte wir ein paar sehr gute Stellungen bei Clemens, Max, Adrian und Jakob, während Steffens Gegner auf Steffgü‑Läufer reklamierte und Marcus sehr bedenklich stand. Bei mir war nicht viel los, da ich den prinzipiellen Varianten mangels Kenntnissen ausweichen musste und so plätscherte die Partie vor sich hin, bis schließlich ein Remis vereinbart wurde. Zu dieser Zeit hatte Clemens seine eingangs sehr gute Stellung in ein absolutes unklar verwandelt, Max opferte ein bisschen rum und es sah am Ende so aus, als ob er eine Glanzpartie abgeliefert hätte, angeblich hat das sogar die Engine bestätigt. Steffen machte remis und die Stellung bei Marcus kippte ein bisschen, aber seine Uhr war schon weit unten, sodass der Einsteller seines Gegners uns gerade recht kam. Gefahren und gewonnen, ›der Edeljoker‹ hat gestochen!

Für den Kampf war diese Partie entscheidend, denn nun hatten wir durch die Siege von Max und Adrian, welcher seinen Vorteil sehr sicher verwertete, bereits 4,5 Punkte. Clemens wich dem Dauerschach aus, weil er gewinnen wollte, das war aber leider keine gute Idee. Jakob hatte bis zum Turmendspiel alles richtig gemacht, jedoch schien es echt schwierig zu sein zu gewinnen, und sein Gegner konnte dank zäher Verteidigung ins Remis entwischen. So stand es am Ende 5:3 und 2 MP standen auf dem Konto.

Die Rückfahrt zog sich dann auch nochmal hin, da noch ein kleiner Schlenker über die Käffer dieser Welt nötig war. Abschließend wurde der Kampf mit Special Guest Baldöse beim Chinesen rekapituliert, die Erkenntnis des Tages blieb dabei dieselbe.

(Julian Zimmermann)

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4. Runde
15.01.2017 Königsspringer Hamburg FC St. Pauli :
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Jakob Pfreundt Monika Socko ½ : ½
2 Julian Zimmermann Aljoscha Feuerstack ½ : ½
3 Clemens Harder Marta Michna ½ : ½
4 Max Borgmeyer Martin Voigt ½ : ½
5 Dr. Friedrich Wagner Jonah Krause 0 : 1
6 Dr. Jörg Lampe Rüdiger Breyther 0 : 1
7 Dr. Steffen Dettmann Alvaro Perez de Miguel 1 : 0
8 Adrian Lock Andreas Mitscherling ½ : ½

15.01.2017 Schachfreunde Schwerin Lübecker SV :
15.01.2017 SK Marmstorf Hamburger SK 3 5 : 3
15.01.2017 Schachfreunde Hamburg SSC Rostock 07 5 : 3
15.01.2017 SC Agon Neumünster SC Diogenes Hamburg 3 : 5

Knapp daneben …

Am Sonntag ging es zu Hause gleich zweimal gegen St. Pauli, denn sowohl die ersten als auch die zweiten Mannschaften spielten gegeneinander. Bei uns schien die Lage zu Beginn aussichtslos, wir spielten ohne Frank, St. Pauli war hingegen in Bestbesetzung, damit hatten sie an jedem Brett einen deutlichen nominellen Vorteil. Der Kampf wurde dann doch ein bisschen spannender. An den vorderen 4 Brettern leisteten wir erfolgreich wiederstand und konnten einer nach dem anderen beginnend mit Julian das Remis halten, der sich überraschend für 1. c4 entschied. Dabei brauchte ich am längsten, was auch daran lag, dass mein Gegner der Ansicht war, dass eine Stellung erst wirklich remis ist, wenn beide nur noch einen König haben.

Der Kampf wurde also an den hinteren 4 Brettern entschieden und dort sah es eigentlich sehr gut aus. Steffen gewann spektakulär mit Schwarz im Damengambit, nach nur 21 Zügen. Die Stellung sah erstmal nur nach leichtem schwarzem Vorteil aus, doch auf einmal gelang es Steffen, mit einem geschickten Manöver einen Springer zu gewinnen. Bei Friedrich war die Lage hingegen kritisch. Er hatte eine Qualität gegen einen Bauern weniger, dafür aber einen sehr gut positionierten Springer. Seinem Gegner gelang es aber irgendwie, seine Türme, die eigentlich keine guten Linien hatten, mit einem Schwenk über die dritte Reihe zu aktivieren. Es stand also 3 zu 3 und zwei Partien liefen noch. Meine Partie war zu diesem Zeitpunkt gerade zu Ende und ich traute meinen Augen kaum, denn beide Stellungen waren besser für uns. Eine Sensation lag in der Luft. Jörg hatte die deutlich aktiveren Figuren und der Gegner einen schwachen König, dafür aber leider 2 verbundene Freibauern. Jörg verpasste den Ausmacher und so liefen die Bauern in der zweiten Zeitnotphase durch. Adrian hatte ein Springerendspiel mit Mehrbauer. Das Endspiel war äußerst schwierig zu gewinnen, doch Adrian war dieses Kunststück in identischer Stellung schon einmal mit Tempo weniger gelungen. Ein 4 zu 4 war also noch möglich. Doch leider war dieser Gegner offensichtlich zäher und es gelang ihm am Ende alle Bauern zu tauschen: remis.

Am Ende stand also eine unnötige, aber nicht unerwartete Niederlage zu Buche. Wir können uns damit trösten, dass wir die ansonsten sehr souveränen Favoriten auf den Aufstieg zumindest ins Schwitzen bringen konnten.

(Max Borgmeyer)

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5. Runde
05.02.2017 Hamburger SK 3 Königsspringer Hamburg 6 : 2
11:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Bardhyl Uksini Frank Lamprecht ½ : ½
2 Björn Bente Jakob Pfreundt ½ : ½
3 Markus Lindinger Julian Zimmermann ½ : ½
4 Hartmut Zieher Clemens Harder 1 : 0
5 Derek Gaede Dr. Friedrich Wagner 1 : 0
6 Lars Hinrichs Dr. Jörg Lampe 1 : 0
7 Norbert Schumacher Dr. Steffen Dettmann ½ : ½
8 Hans‑Jörg Jantzen Adrian Lock 1 : 0

05.02.2017 SC Diogenes Hamburg Schachfreunde Schwerin :
05.02.2017 SSC Rostock 07 SC Agon Neumünster 3 : 5
05.02.2017 FC St. Pauli Schachfreunde Hamburg 5 : 3
05.02.2017 Lübecker SV SK Marmstorf 6 : 2
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6. Runde
19.02.2017 Königsspringer Hamburg Lübecker SV 4 : 4
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Jakob Pfreundt Michael Kreuzholz 0 : 1
2 Julian Zimmermann Martin Kololli 1 : 0
3 Max Borgmeyer Alexander Rieß ½ : ½
4 Dr. Friedrich Wagner Harald Schmidt ½ : ½
5 Dr. Jörg Lampe Ralf Christ ½ : ½
6 Dr. Steffen Dettmann Dirk Lampe 1 : 0
7 Max Hort Thomas Thannheiser ½ : ½
8 Marcus Möhrmann Marco Frohberg 0 : 1

19.02.2017 Schachfreunde Schwerin SK Marmstorf 5 : 3
19.02.2017 Schachfreunde Hamburg Hamburger SK 3 :
19.02.2017 SC Agon Neumünster FC St. Pauli 2 : 6
19.02.2017 SC Diogenes Hamburg SSC Rostock 07 :
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7. Runde
19.03.2017 SK Marmstorf Königsspringer Hamburg :
10:00 Uhr, Vereinshaus des SV Grün‑Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c, 21077 Hamburg

1 Holger Hebbinghaus Jakob Pfreundt ½ : ½
2 Dr. Jeronimo Hawellek Julian Zimmermann 0 : 1
3 Tobias Müller Clemens Harder 1 : 0
4 Christoph Ramme Max Borgmeyer ½ : ½
5 Jan‑Hendrik Müller Dr. Friedrich Wagner 1 : 0
6 Michael Hohlbein Dr. Jörg Lampe ½ : ½
7 Jens Diekmann Dr. Steffen Dettmann 1 : 0
8 Matthias Peschke Dr. Jan Peter Schmidt 0 : 1

19.03.2017 SSC Rostock 07 Schachfreunde Schwerin 2 : 6
19.03.2017 FC St. Pauli SC Diogenes Hamburg 7 : 1
19.03.2017 Hamburger SK 3 SC Agon Neumünster :
19.03.2017 Lübecker SV Schachfreunde Hamburg 4 : 4
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8. Runde
23.04.2017 Schachfreunde Schwerin Königsspringer Hamburg 4 : 4
11:00 Uhr, Vereinslokal, Lübecker Str. 57, 19053 Schwerin

1 Ilya Spivak Frank Lamprecht 0 : 1
2 Sebastian Kesten Julian Zimmermann ½ : ½
3 Hendrik Reichmann Clemens Harder 1 : 0
4 Karsten Schulz Max Borgmeyer ½ : ½
5 Christoph Wolf Dr. Friedrich Wagner 1 : 0
6 Arvid Grahl Dr. Jörg Lampe 1 : 0
7 Wilfried Heinsohn Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
8 Steffen Rittemann Markus Langmann 0 : 1

23.04.2017 Schachfreunde Hamburg SK Marmstorf 6 : 2
23.04.2017 SC Agon Neumünster Lübecker SV 3 : 5
23.04.2017 SC Diogenes Hamburg Hamburger SK 3 2 : 6
23.04.2017 SSC Rostock 07 FC St. Pauli :
↑
↓
9. Runde
07.05.2017 Königsspringer Hamburg Schachfreunde Hamburg 5 : 3
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Jakob Pfreundt Frank Sawatzki ½ : ½
2 Julian Zimmermann Uwe Bokelbrink 1 : 0
3 Clemens Harder Dr. Jan‑Paul Ritscher 1 : 0
4 Dr. Jörg Lampe Hans Hermesmann 1 : 0
5 Dr. Steffen Dettmann Dr. Marc Klünger 0 : 1
6 Adrian Lock Marco Jäckle ½ : ½
7 Markus Langmann Florian Kull 1 : 0
8 Alexander Spät Jürgen Dietz : +

07.05.2017 FC St. Pauli Schachfreunde Schwerin :
07.05.2017 Hamburger SK 3 SSC Rostock 07 5 : 3
07.05.2017 Lübecker SV SC Diogenes Hamburg 5 : 3
07.05.2017 SK Marmstorf SC Agon Neumünster 5 : 3

Versöhnliches Ende …

… einer ansonsten sehr schwierigen Saison. Durch viele knapp verpasste Mannschaftspunkte fanden wir uns 2 Spieltage vor Saisonende weit hinten in der Tabelle wieder und meine Hoffnung auf den Klassenerhalt war gelinde gesagt ziemlich gering. Durch ein starkes 4:4 gegen den Fast‑Aufsteiger Schwerin (Glückwunsch an dieser Stelle an Aufsteiger Pauli!) schöpften wir neue Hoffung, die durch glückliche Umstände in der Turnierordnung (Fragen bitte an Doc Dett) sogar noch verstärkt wurde. Angeblich würde ein 2:6 im letzen Kampf den Klassererhalt bedeuten. Ich hatte jedoch meine Zweifel, dass der 8. Platz wirklich reichen würde und am Anfang des Kampfes sogar, ob wir überhaupt 2 Brettpunkte holen würden.

Frank sagte kurzfristig ab, sodass Alex an 8 einspringen sollte. Er kam diesmal auch nicht zu spät, sondern gar nicht. Dafür war kurz nach dem 0:1 Ilja am Start (leider ohne Einwechselmöglichkeit, trotzdem danke für die Unterstützung!) und ich freute mich, dass wenigstens die Farbverteilung diesmal die richtige für unser Team war. Addy verstand seine vorteilhafte Stellung nicht richtig und machte ein schnelles Remis. Jakob hatte sich die Eröffnung bei Jörg abgeguckt (eigentlich nicht empfehlenswert!), ansonsten war nur bei mir was los. Mein Gegner stellte in Nix‑Los‑Stellung 2 Tempi ein und stand sofort bedenklich. Ich konnte den Vorteil weiter ausbauen und mit 2 verbundenen Freibauern eine Figur erobern. Den Mehrspringer musste ich zwar bis nach a1 zurückbeordern, aber irgendwann war der Sieg unter Dach und Fach.

Dank dünner Gewinntechnik bekam ich vom Rest nicht viel mit, außer dass Steffen einen Bauern eingestellt hatte und Jakob in ein Remisendspiel steuerte. Zeitgleich wurde unsere bis dahin extrem glücklos agierende Mittelachse mit Clemens und Jörg fertig. Als ich Steffen 2 Siege anzeigen konnte, staunte dieser ungläubig. Kurz darauf musste er die Segel streichen; der Mehrbauer des Gegners mündete in einem unparierbaren Mattangriff. Nun spielte noch Markus, dessen Partie ich nicht wirklich verstanden hatte. Jedenfalls konnte er den gefährlichen Freibauern seines Gegners stoppen und mit Mehrmaterial seine 100 % halten. Jakob remisierte und wir hatten zu siebt 5:3 gewonnen.

Wow! Ein wirklich versöhnliches Ende! Besonders freue ich mich, dass Jörg und Clemens mit ihrem jeweils ersten Saisonsieg in die Sommerpause gehen. Die meisten anderen Spieler pendelten knapp über 50 %. Bedanken möchte ich mich beim MF für seinen Einsatz und bei den Ersatzspielern. Hier muss man Laxxmann hervorheben, der in der kritischen Phase noch einmal für frischen Wind und 2 extrem wichtige Punkte sorgte. Nächste Saison geht es dann hoffentlich wieder bergauf!

(Julian Zimmermann)

Quelle: Bundesliga‑Ergebnisdienst Hamburg
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/17-ksh1.php
05.07.2017, 12:04 (tr)
 
 
 
 
 
 
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