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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 7 · Kreisklasse B 2016
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 BP MP
1. Bergstedter SK 2 6 6 5 32,5 10
2. Königsspringer Hamburg 7 6 4 28,0 9
3. Schachfreunde Sasel 4 2 5 4 24,5 7
4. SV Lurup 2 2 3 7 24,5 6
5. Pinneberger SC 4 2 3 5 22,5 6
6. Volksdorfer SK 3 4 5 19,0 3
7. Hamburger SK 26 3 4 1 3 17,0 1
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Spieler
KSH
7
Mannschaftsführer:
Martin Bierwald
H H A H A H A
(−)
 
SAS
4
HSK
26
PIN
4
VDF
3
LUR
2
BST
2
61 Bruhn, Boris   + 1 1 1 + 1
62 Schwanke, Hans‑Joachim     ½ 1 ½ ½ ½
63 Bierwald, Martin   ½ ½ ½ 0 0 ½
64 Schulz, Hans   0 1 ½ ½ ½ ½
65 Carl, Dieter   1 ½ 1   0  
66 Hüneke, Tilo   0 1   1 ½ 0
67 Falk, Rolf   1 0 1 0 0 ½
68 David, Volker   1 1 1 1 1 ½
69 Brunnemann, Hans‑Peter   0   0 0    
72 Lemke, Detlef             1
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1. Runde
  Königsspringer Hamburg 7   (spielfrei)      
12.01.2016 Schachfreunde Sasel 4 Bergstedter SK 2 2 : 6
15.01.2016 Hamburger SK 26 SV Lurup 2 1 : 7
14.01.2016 Pinneberger SC 4 Volksdorfer SK 3 :
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2. Runde
04.02.2016 Königsspringer Hamburg 7 Schachfreunde Sasel 4 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Boris Bruhn Jouri Gourevitch + :
2 Martin Bierwald Willi Reising ½ : ½
3 Hans Schulz Frank Tobianski 0 : 1
4 Dieter Carl Jürgen Fricke 1 : 0
5 Tilo Hüneke Thomas Wehner 0 : 1
6 Rolf Falk Klaus Stave 1 : 0
7 Volker David Günter Pusch 1 : 0
8 Hans‑Peter Brunnemann Pascal Tödter 0 : 1

  (spielfrei)   Volksdorfer SK 3      
26.01.2016 SV Lurup 2 Pinneberger SC 4 3 : 5
26.01.2016 Bergstedter SK 2 Hamburger SK 26 5 : 3

KSH 7 gewinnt den 1. Mannschaftskampf

In der 1. Runde hatten wir spielfrei (in der Kreisklasse B spielen nur sieben Mannschaften).

In der 2. Runde hatten wir Sasel 4 zu Gast. Deren Brett 1 trat nicht an, sodass Boris einen kampflosen Sieg errang.

Als nach ca. zwei Stunden Rolf gewann und wir 2:0 führten, sah ich, dass Dieter und Volker auf Gewinn standen (die anderen Stellungen waren noch unklar) und bot meinem Gegner in der nach meiner Ansicht ausgeglichenen Stellung remis an, das dieser annahm.

Dann gewannen auch Dieter und Volker zum Zwischenstand von 4,5:0,5 – die ersten zwei Mannschaftspunkte waren gesichert.

Tilo (es drohte matt), Hans-Peter (Gegner hatte Turm mehr im Bauernendspiel) und Hans (es drohte matt) verloren dann später.

Vielen Dank an Boris, der dem jeweiligen KSH‑Spieler nach Partieende seine Partie analysierte.

In einer Woche spielen wir beim HSK.

(Martin Bierwald)

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3. Runde
12.02.2016 Hamburger SK 26 Königsspringer Hamburg 7 :
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Lars‑Arne Schrothe Boris Bruhn 0 : 1
2 Christian Wolters Hans‑Joachim Schwanke ½ : ½
3 André Arscholl Martin Bierwald ½ : ½
4 Thomas Urbansky Hans Schulz 0 : 1
5 Jürgen Kellner Dieter Carl ½ : ½
6 Uwe Harms Tilo Hüneke 0 : 1
7 Hanno von Knobloch Rolf Falk 1 : 0
8 Waldemar Stapel Volker David 0 : 1

  Schachfreunde Sasel 4   (spielfrei)      
11.02.2016 Pinneberger SC 4 Bergstedter SK 2 :
10.02.2016 Volksdorfer SK 3 SV Lurup 2 :

KSH 7 siegt gegen HSK 29

Beim HSK traten wir in unserer stärksten Besetzung an. Tilo hatte schon nach kurzer Zeit seine Partie gewonnen.

Als ich nach zwei Stunden einen Blick auf alle Bretter warf, sah ich, dass Hans eine Qualität mehr hatte, Boris eine viel bessere Stellung und Rolf zwei Figuren weniger. Die anderen Partien waren noch ausgeglichen. Als Hans noch eine Figur gewann und damit auch die Partie, remisierten Hans‑Joachim und ich. Wenig später gewann Boris zum Zwischenstand von 4:2 für uns. Dieter stellte später mit einem Remis den Mannschaftssieg sicher.

Volker befreite sich aus einer gedrückten Stellung und sein Gegner stellte in Zeitnot einen Turm ein. Damit stand das Ergebnis von 5,5:2,5 für uns fest. So kann es weitergehen.

(Martin Bierwald)

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4. Runde
03.03.2016 Königsspringer Hamburg 7 Pinneberger SC 4 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Boris Bruhn Harry Linke 1 : 0
2 Hans‑Joachim Schwanke Jan Engels 1 : 0
3 Martin Bierwald Ralf Buschhaus ½ : ½
4 Hans Schulz Gerhard Sengbusch ½ : ½
5 Dieter Carl Theo Sachse 1 : 0
6 Rolf Falk Wilfried Kimmich 1 : 0
7 Volker David Edgar Schalk 1 : 0
8 Hans‑Peter Brunnemann Jan Peter Tiedjens 0 : 1

  (spielfrei)   SV Lurup 2      
23.02.2016 Bergstedter SK 2 Volksdorfer SK 3 :
01.03.2016 Schachfreunde Sasel 4 Hamburger SK 26 4 : 4

Mit Rückenwind in die Frühjahrsferien

Am 03.03. abends fand das Spiel KSH 7 – Pinneberg 4 statt. Nach den beiden Auftaktsiegen kam unsere Mannschaft richtig in Fahrt. Pünktlich um 19:00 Uhr gab Mannschaftsführer Martin die Bretter frei. Die erste Stunde passierte nichts Spektakuläres. Nach anderthalb Stunden zeichnete sich bei Volker am Brett 7 ein Wettrennen ab, und zwar bei entgegengesetzten Rochaden. Rolf an Brett 6 stand psychologisch besser, weil er eine Variante gewählt hatte, die entweder remis ausgeht oder von Weiß gewonnen wird. Bei Hans‑Peter brannte das Brett: Könige im Kreuzfeuer. Dieter kam mit Schwarz gut aus der Eröffnung (a3‑Sizilianer).

Nach zwei Stunden konnte Rolf einen blitzblanken König in der Ecke matt setzen und uns damit in Führung bringen. Eine saubere Angriffspartie! Bei Hans an Brett 4 war eine Art Schattenboxen auf dem Brett: Beide Spieler taten so, als ob sie zuschlagen könnten, blieben jedoch ohne Treffer. Martin stand unter Druck: Der Gegner preschte mit seinen Damenflügelbauern nach vorn. Glücklicherweise hatten wir gerade im Training besprochen, dass ein Springer auf a8 in Ausnahmefällen auch mal gut stehen kann; das hier war eine Ausnahme, vor allem hätte er sonst die anderen Figuren behindert. So konnte der Gegner erstmal keine Fortschritte machen. Die beiden »Spitzenbretter« gurkten derweil vor sich hin. Bei Hajo tauschte sich Stein um Stein, aber Zählbares kam noch nicht dabei heraus. Mein Gegner spielte seine Variante, die er schon weit vor meiner Geburt auf dem Brett hatte. Respekt für diese Spielstärke im hohen Alter! Ich gurkte also ebenso vor mich her, aber so ein bisschen Druck hatte ich eigentlich immer.

Erfreuliches bei Hajo gegen 21:30 Uhr: Im Endspiel hatte er seinen König sehenswert aktiviert, und das hatte der Gegner wohl unterschätzt; Hajo gewann einen Bauern bei großer Aktivität. Die Einschätzung des Gegners »Ich glaub’, das wird wohl doch remis«, entgegnete Hajo mit einem trockenen »das glaub’ ich aber nich’.«

Inzwischen hatte Volker einen schönen Angriff auf den lang rochierten König, beim Flüchten hatte der Gegner einen Läufer eingebüßt, kurz danach war die Sache geritzt: 3 aus 3, sehr schön!

Dieters Gegner hatte alle seine Figuren auf Dieters Königsstellung gerichtet, kurz vor dem entscheidenden Schlag hatte er allerdings einen Turm eingestellt, Dieter gewann kurz danach: 3:0.

Am letzten Brett bei Hans‑Peter war es nach viel Hin und Her zu einem Damenverlust gekommen und der Gegner hatte das bessere Ende für sich. Ein kleines Schachgebot zuvor mit der Dame hätte vielleicht Hans‑Peter auf die Siegerstraße gebracht; das muss man analysieren. 3:1.

Hajo hatte inzwischen zwei Bauern gegen nix und daran hatte der Gegner keine Freude mehr: 4:1, wonach Hans’ Gegner »Ich komme nicht weiter, ich biete remis« in den Raum sagte: Martin lächelte und nickte: Damit brachte Hans den Mannschaftssieg unter Dach und Fach. Martins Gegner hingegen wollte noch »einen letzten Versuch starten«, aber da sich noch viele Bauern auf dem Brett befanden, die meisten verkeilt, aber beide noch beide Läufer hatten, endete dieser Versuch fruchtlos: remis.

Meine Partie lief also am längsten: Inzwischen hatte ich einen Bauern gewonnen und es waren noch die Damen auf dem Brett und ungleichfarbige Läufer. Mein König stand sicher, aber der meines Gegners nicht: Also ging ich auf die Jagd. Die vielen Drohungen in der Ecke kosteten meinen Gegner die ganze Bedenkzeit, im 38. Zug in schwieriger Stellung überschritt er die Zeit. Um 22:30 Uhr war der Kampf vorüber, jetzt liegen wir mit 6:0 Punkten an zweiter Stelle.

(Boris Bruhn)

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5. Runde
23.03.2016 Volksdorfer SK 3 Königsspringer Hamburg 7 4 : 4
19:00 Uhr, Räucherkate, Claus‑Ferck‑Str. 43, 22359 Hamburg

1 Harald Senft Boris Bruhn 0 : 1
2 Günther Klemm Hans‑Joachim Schwanke ½ : ½
3 Victoria von Melville Martin Bierwald 1 : 0
4 Roger Behrend Hans Schulz ½ : ½
5 Horst Kistenbrügger Tilo Hüneke 0 : 1
6 Wolfgang Suck Rolf Falk 1 : 0
7 John Bakschis Volker David 0 : 1
8 Rüdiger Leupolt Hans‑Peter Brunnemann 1 : 0

  Hamburger SK 26   (spielfrei)      
31.03.2016 Pinneberger SC 4 Schachfreunde Sasel 4 3 : 5
29.03.2016 SV Lurup 2 Bergstedter SK 2 2 : 6
↑
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6. Runde
14.04.2016 Königsspringer Hamburg 7 SV Lurup 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Boris Bruhn Frank Isenecker + :
2 Hans‑Joachim Schwanke Jörg Rathgeber ½ : ½
3 Martin Bierwald Michael Schirrmacher 0 : 1
4 Hans Schulz Bernd Filipzik ½ : ½
5 Dieter Carl Andreas Diring 0 : 1
6 Tilo Hüneke Jens Christensen ½ : ½
7 Rolf Falk Nikol Husik Ikilikyan 0 : 1
8 Volker David Klaus Kallabis 1 : 0

  (spielfrei)   Bergstedter SK 2      
19.04.2016 Schachfreunde Sasel 4 Volksdorfer SK 3 :
15.04.2016 Hamburger SK 26 Pinneberger SC 4 :

KSH 7 verliert gegen Lurup mit 3,5:4,5

In der vorletzten Runde hatte wir Lurup zu Gast. Ein 4:4 würde uns reichen, um sicher in die Kreisliga aufzusteigen.

Beide Mannschaften stellen die ersten 8 Spieler der Rangliste auf. Nach einer Stunde stand es 1:0 für uns, denn der Gegner von Boris erschien nicht.

Als ich mir dann die spielenden sieben Partien ansah, stellte ich fest, dass Hajo einen Bauern weniger und Rolf im Endspiel eine Qualität mehr hatte, die anderen standen noch ausgeglichen. Rolf stellte dann den Turm ein und gab auf. Volker (bisher 5/5) gewann seine Partie zum Zwischenstand von 2:1. Durch zwei Remis von Hans und Tilo führten wir 3:2. Hajo hatte immer noch einen Bauern weniger, Dieter stand noch gleich und ich befand mich nach einem Bauerngewinn, den ich wenige Züge später wieder hergeben musste, in einem schwierigen Endspiel mit Zeitnot. Dann einigte Hajo sich mit seinem Gegner auf remis und ich gab auf, weil eine Bauernumwandlung meines Gegners nicht mehr zu verhindern war.

Beim Stande von 3,5:3,5 sollte Dieter den gewünschten Mannschaftspunkt einspielen. Aber nachdem er selbst seinen Gegner fast matt hatte, drohte jetzt dieser mit einem Matt, was nicht mehr zu verhindern war. Schade. Nun müssen wir in der letzten Partie in Bergstedt, die mit 10:0 Mannschaftspunkten und 29/40 Brettpunkten die Tabelle anführen, mindestens einen Mannschaftpunkt holen, um noch aufzusteigen.

(Martin Bierwald)

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7. Runde
26.04.2016 Bergstedter SK 2 Königsspringer Hamburg 7 :
19:00 Uhr, Senator‑Neumann‑Heim (Festsaal), Heinrich‑von‑Ohlendorff‑Str. 20, 22359 Hamburg

1 Thomas Meyer Boris Bruhn 0 : 1
2 Peter Kofahl Hans‑Joachim Schwanke ½ : ½
3 Gerhard Klemt Martin Bierwald ½ : ½
4 Constantin Harder Hans Schulz ½ : ½
5 Gerd Lembke Tilo Hüneke 1 : 0
6 Hans‑Peter Jenssen Rolf Falk ½ : ½
7 Lothar Rothenburg Volker David ½ : ½
8 Francis Kurth Detlef Lemke 0 : 1

  Pinneberger SC 4   (spielfrei)      
04.05.2016 Volksdorfer SK 3 Hamburger SK 26 5 : 3
03.05.2016 SV Lurup 2 Schachfreunde Sasel 4 :

KSH 7 ist in die Kreisliga aufgestiegen

Unser letzter Mannschaftskampf führte uns zum Tabellenführer Bergstedt, der bis dahin alle Kämpfe gewonnen hatte. Nachdem wir das vorzeitige Erreichen des 2. Platzes mit einem 4:4 gegen Volksdorf und einem 3,5:4,5 gegen Lurup verpasst hatten, mussten wir in Bergstedt gewinnen. Dieter war verhindert, dafür setzten wir Detlef ein. Die Marschrichtung war klar. Um 4,5 Punkte zu erreichen, sollten Boris und Detlef gewinnen und an den Bretter 2–7 mussten 2,5 Punkte geholt werden (evtl. auch mit halben Punkten).

Nach ca. zwei Stunden boten die Gegner von Hajo und Hans ein Remis an, was sofort angenommen wurde. Als dann später Rolf und Volker remisierten, stand es 2:2. Von den noch 4 Spielenden stand Detlef auf Gewinn, Tilo gleich, ich eine Idee besser und Boris’ Stellung war noch unklar (ein Bauer weniger). Ich bot meinem Gegner ein Remis an, was er sofort annahm. Dann gewann Detlef seine Partie und Tilo wurde leider matt gesetzt.

Beim Stande von 3,5:3,5 musste Boris die Entscheidung bringen. Er hatte im Endspiel immer noch einen Bauern weniger und stand etwas gedrückt. Alle KSH‑Spieler verblieben am Spielort und erlebten eine Lehrstunde über Endspieltechnik. Boris kämpfte noch über eine Stunde und legte seine ganze Erfahrung und Willenskraft in diese Partie, ließ sich Zeit und rechnete immer wieder die Züge durch. Beide hatten im Turmendspiel zwei Freibauern, aber der König von Boris stand besser und als von Boris die Bauernumwandlung drohte, gab der Gegner auf. Eine großartige Leistung von Boris, die die Zuschauer nicht vergessen werden.

Durch das 4,5:3,5 ist uns der 2. Platz nicht mehr zu nehmen, was den Aufstieg bedeutet.

(Martin Bierwald)

Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/16-ksh7.php
05.07.2017, 12:04 (tr)
 
 
 
 
 
 
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