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Chronik: Archiv
Freitag, 24. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 5 · Bezirksliga A 2016
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SK Johanneum Eppendorf 3 5 5 4 6 5 5 6 5 45,5 17
2. Niendorfer TSV 3 5 4 6 6 7 47,5 15
3. Hamburger SK 10 3 5 5 38,0 12
4. SK Marmstorf 2 4 6 6 5 42,5 11
5. Hamburger SK 9 3 6 5 6 7 43,0 10
6. TV Fischbek 2 2 4 2 2 2 4 7 32,0 6
7. SC Schachelschweine 2 3 2 3 6 4 4 31,5 6
8. Königsspringer Hamburg 5 3 2 2 6 2 30,0 6
9. SK Weisse Dame Hamburg 2 2 2 3 3 4 4 28,5 6
10. SK Weisse Dame Hamburg 3 3 1 3 1 1 4 21,5 1
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↓
Spieler
KSH
5
Mannschaftsführer:
Henry Steinfeldt
H A H A H H A H A
MAT
2
NIE
 
WDH
2
SCS
2
WDH
3
FBK
2
HSK
10
HSK
9
SKJ
3
41 Saß, Andreas ½ ½ ½ ½ 1 1   ½
41a Hloskovsky, Andrei           1 1 0 0
42 Steinfeldt, Henry 0 0 ½ 1 ½ ½ 1   1
43 Pfreundt, Mathis ½ 1     1 1 1 0 ½
44 Götze, Tobias ½ 0 0 ½ 0   0 1  
45 Lenz, Finn‑Thore ½ 0 0 0 ½ ½ ½ 1 0
46 Samson, Valentin 0 0   ½ 1 1     0
47 Kipke, Kevin   0 0 1 0 1 0 1
48 Cinar, Alihan 0 0 ½   0 1   0  
51 Kirsanov, Simon     1            
54 Schön, Annkathrin             0    
57 Peters, Malte               0  
59 Kipke, Mark     1         0 0
75 David, Philip 0                
86 Schiffmann, Darius       0          
88 Bals, Gregor       0          
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1. Runde
15.01.2016 Königsspringer Hamburg 5 SK Marmstorf 2 2 : 6
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Andreas Saß Nils Averhoff ½ : ½
2 Henry Steinfeldt Holger Fabig 0 : 1
3 Mathis Pfreundt Klaus‑Jürgen Herlan ½ : ½
4 Tobias Götze Lutz Meyer ½ : ½
5 Finn‑Thore Lenz Björn Undritz ½ : ½
6 Valentin Samson Prof. Dr.‑Ing. Thomas Willner 0 : 1
7 Alihan Cinar Stephan Barz 0 : 1
8 Philip David Markus Eschweiler 0 : 1

15.01.2016 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Weisse Dame Hamburg 3 :
22.01.2016 SC Schachelschweine 2 Niendorfer TSV 2 : 6
22.01.2016 TV Fischbek 2 SK Johanneum Eppendorf 3 2 : 6
15.01.2016 Hamburger SK 10 Hamburger SK 9 :
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2. Runde
29.01.2016 Niendorfer TSV Königsspringer Hamburg 5 :
19:00 Uhr, AWO‑Seniorentreff Niendorf, Tibarg 1b, 22459 Hamburg

1 Gerd Putzbach Andreas Saß ½ : ½
2 Michael Raddatz Henry Steinfeldt 1 : 0
3 Heinz Türk Mathis Pfreundt 0 : 1
4 Eggert Lindschau Tobias Götze 1 : 0
5 Kurt Krotofil Finn‑Thore Lenz 1 : 0
6 Klaus‑Peter Schneider Valentin Samson 1 : 0
7 Matthias Weiß Kevin Kipke 1 : 0
8 Florian Nitz Alihan Cinar 1 : 0

05.02.2016 SK Weisse Dame Hamburg 3 Hamburger SK 9 1 : 7
29.01.2016 SK Johanneum Eppendorf 3 Hamburger SK 10 5 : 3
29.01.2016 SK Marmstorf 2 TV Fischbek 2 6 : 2
05.02.2016 SK Weisse Dame Hamburg 2 SC Schachelschweine 2 4 : 4
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3. Runde
12.02.2016 Königsspringer Hamburg 5 SK Weisse Dame Hamburg 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Andreas Saß Kilian Moritz Fölsing ½ : ½
2 Henry Steinfeldt Lennert Parnitzke ½ : ½
3 Tobias Götze Till Habermann 0 : 1
4 Finn‑Thore Lenz Daniel Lam 0 : 1
5 Kevin Kipke Holger Herbold 0 : 1
6 Alihan Cinar Daniel Dräger ½ : ½
7 Simon Kirsanov Marvin Lam 1 : 0
8 Mark Kipke Lucas Lanzenauer 1 : 0

19.02.2016 SC Schachelschweine 2 SK Weisse Dame Hamburg 3 4 : 4
19.02.2016 TV Fischbek 2 Niendorfer TSV 4 : 4
12.02.2016 Hamburger SK 10 SK Marmstorf 2 :
12.02.2016 Hamburger SK 9 SK Johanneum Eppendorf 3 :
↑
↓
4. Runde
26.02.2016 SC Schachelschweine 2 Königsspringer Hamburg 5 6 : 2
19:00 Uhr, Villa Finkenau (Hintereingang), Finkenau 42, 22081 Hamburg

1 René Gralla Andreas Saß + :
2 Sönke Wendt Henry Steinfeldt 0 : 1
3 Björn Lengwenus Tobias Götze ½ : ½
4 Norbert Antlitz Finn‑Thore Lenz 1 : 0
5 André Ventura Valentin Samson ½ : ½
6 Michael Geissler Kevin Kipke + :
7 Thomas Jahn Darius Schiffmann 1 : 0
8 Larissa Hatje Gregor Bals 1 : 0

26.02.2016 SK Weisse Dame Hamburg 3 SK Johanneum Eppendorf 3 3 : 5
04.03.2016 SK Marmstorf 2 Hamburger SK 9 :
26.02.2016 Niendorfer TSV Hamburger SK 10 :
26.02.2016 SK Weisse Dame Hamburg 2 TV Fischbek 2 4 : 4
↑
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5. Runde
01.04.2016 Königsspringer Hamburg 5 SK Weisse Dame Hamburg 3 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Andreas Saß Dennis Petru ½ : ½
2 Henry Steinfeldt Georg Lansky ½ : ½
3 Mathis Pfreundt Jakob Speck 1 : 0
4 Tobias Götze Anton Schellin 0 : 1
5 Finn‑Thore Lenz Anton Engst ½ : ½
6 Valentin Samson Tobias Fohrer 1 : 0
7 Kevin Kipke Adrian Schoeneshoefer 1 : 0
8 Alihan Cinar David Schramm 0 : 1

01.04.2016 TV Fischbek 2 SC Schachelschweine 2 :
08.04.2016 Hamburger SK 10 SK Weisse Dame Hamburg 2 5 : 3
01.04.2016 Hamburger SK 9 Niendorfer TSV 3 : 5
01.04.2016 SK Johanneum Eppendorf 3 SK Marmstorf 2 4 : 4
↑
↓
6. Runde
15.04.2016 Königsspringer Hamburg 5 TV Fischbek 2 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Andreas Saß Jannis Niemann 1 : 0
2 Andrei Hloskovsky Jörg Schwarzkopf 1 : 0
3 Henry Steinfeldt Dirk Thomzik ½ : ½
4 Mathis Pfreundt Manfred Friese 1 : 0
5 Finn‑Thore Lenz Felix Reichhardt ½ : ½
6 Valentin Samson Viktor Lochmann 1 : 0
7 Kevin Kipke Manfred Ottow 0 : 1
8 Alihan Cinar Stephan Buzuk 1 : 0

22.04.2016 SK Weisse Dame Hamburg 3 SK Marmstorf 2 :
22.04.2016 Niendorfer TSV SK Johanneum Eppendorf 3 3 : 5
22.04.2016 SK Weisse Dame Hamburg 2 Hamburger SK 9 :
22.04.2016 SC Schachelschweine 2 Hamburger SK 10 :
↑
↓
7. Runde
13.05.2016 Hamburger SK 10 Königsspringer Hamburg 5 :
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Jürgen Bildat Andreas Saß 0 : 1
2 Åke Fuhrmann Andrei Hloskovsky 0 : 1
3 Alexander Hildebrandt Henry Steinfeldt 0 : 1
4 Frederik Fuhrmann Mathis Pfreundt 0 : 1
5 Mark Bölke Tobias Götze 1 : 0
6 Sebastian Weihrauch Finn‑Thore Lenz ½ : ½
7 Knut Sieckmann Kevin Kipke 0 : 1
8 Nico Müller Annkathrin Schön 1 : 0

13.05.2016 TV Fischbek 2 SK Weisse Dame Hamburg 3 7 : 1
29.04.2016 Hamburger SK 9 SC Schachelschweine 2 5 : 3
13.05.2016 SK Johanneum Eppendorf 3 SK Weisse Dame Hamburg 2 6 : 2
13.05.2016 SK Marmstorf 2 Niendorfer TSV :

Sehr wIchtigEr erfolG

Eine inoffizielle Regel im Hamburger Schachbetrieb besagt, dass jedes Team pro Saison mindestens einmal zum HSK fahren muss. Unsere 5. Mannschaft hatte in der 7. Runde diese Ehre. Nachdem wir mit 0:8 in die Saison gestartet waren konnten wir die letzten beiden Runden jeweils gewinnen. Da die anderen Mannschaften im Keller jedoch in den letzten Runden ebenfalls gewannen, ist es in der Bezirksliga nun noch enger als in der 1. Fußballbundesliga.

Beim HSK traten wir in nahezu Bestbesetzung an. In so einer Aufstellung waren wir keine Null‑acht‑fünfzehn‑Mannschaft. Unsere Gegner hingegen waren arg ersatzgeschwächt, präsentierten also eher die zehn aus Nullachtfünf‑zehn.

Freundlich wurden wir von dem Herrn des Hauses begrüßt (»so eine junge Mannschaft, wie wir sie normalerweise auch gerne präsentieren würden«), dann ging’s los. Für die Geräuschkulisse sorgten ein paar spielende Kinder auf der Straße (»Ey, du H…sohn!« – »Was denn, du Spassti?!«). Auch mit der körperlichen Hygiene schienen es einige der ca. 70 Anwesenden im Raum nicht allzu genau zu sehen. Naja, man kennt ja seine Nachbarn.

Die Partien entwickelten sich recht langsam, keine Partie ging vor 22:00 Uhr zu Ende. Am besten kam Mathis aus der Eröffnung. Sein Gegner ließ ihm pfreundtlicherweise viel Raumvorteil. Annkathrin hatte schnell eine Qualle und einen Bauern eingestellt, kämpfte danach aber sehr schön weiter. Als erste Partie ging die von Kevin zu Ende. In einer offenen und unübersichtlichen Stellung kipke die Stellung in der gegnerischen Zeitnot zu seinen Gunsten, sodass es 1:0 stand. Als Nächster brachte Mathis seine Stellung ins Ziel. Im Endspiel fuhr er den Sieg ein. Andreas saß die ganze Zeit ruhig am Brett. In einer anscheinend recht scharfen Stellung opferte er eine Figur. Sein Gegner bildate sich wohl ein, die Stellung retten zu können, doch eine böse Fesselung auf der 7. Reihe brachte schließlich den Sieg. Andrei spielte ich. Mein Gegner machte in der Eröffnung zeitweise 7 Nicht‑Eröffnungszüge in Folge (alle, die schon mal bei Ilja Training hatten, werden sich jetzt die Haare raufen) und bald brandte seine Stellung lichterloh. Er musste zusehen, wie ein Stein feldt, dann noch ein Stein feldt und schließlich seine Stellung. Somit stand es kurz nach 23:00 Uhr bereits 4:0 und ich witterte einen KanterSieHg. Finn‑Thores Stellung (weih‑)rauchte die ganze Zeit, doch er konnte alle Drohungen abwenden. Im ungleichfarbigen Läuferendspiel hatte er erst zwei Lenzen (Bauern) mehr, doch nachdem er einen wieder eingestellt hatte, einigte er sich mit seinem Gegner auf remis, was den Sieg für uns bedeutete. Tobi hatte seit der Eröffnung zwar komfortabel zwei Bauern mehr, doch im Mittelspiel gab er auf eine seiner götzen nicht acht, stellte sie ein und damit auch die Partie. Das mark seinen Gegner sehr gefreut haben. In einem hochspannenden Endspiel mit Springer und 4 Bauern (davon zwei Freibauern) gegen Turm und 3 Bauern griff Annkathrin leider fehl und verlor schlussendlich. Am längsten spielte Andrei. Er wählte eine Eugen‑ähnliche Eröffnung (den h‑Bauern ziehen, rochieren kann warten) und erreichte eine offene Stellung, in der er 2 Bauern mehr hatte. Nach der Zeitnotphase fand er sich jedoch in einem ausgeglichenen Turmendspiel wieder, was immer noch åkey für ihn war. Nach einem langen Kampf bis kurz vor Mitternacht konnte er schließlich den verdienten ganzen Punkt verbuchen.

Unterm Strich bleiben zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Oder für diejenigen, die es musikalisch mögen: »draKe‑Started from the bottom now we’re Here 5!« Nächste Runde geht es zuhause wieder gegen den HSK. Hoffentlich heißt es dann nicht »ach du grüne neun‑e«! ;)

P. s.: Wer meint, alle (schlechten) Wortspiele/Puns gefunden zu haben, kann es mich ja mal wissen lassen! :D

(Henry Steinfeldt)

↑
↓
8. Runde
27.05.2016 Königsspringer Hamburg 5 Hamburger SK 9 2 : 6
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Andrei Hloskovsky Bettina Blübaum 0 : 1
2 Mathis Pfreundt Pascal Pflaum 0 : 1
3 Tobias Götze Leif Goltermann 1 : 0
4 Finn‑Thore Lenz Simon Meyer 1 : 0
5 Kevin Kipke Lennart Christian Grabbel 0 : 1
6 Alihan Cinar Thomas Heinz Richert 0 : 1
7 Malte Peters Roman Kurley 0 : 1
8 Mark Kipke Da Huo 0 : 1

27.05.2016 SK Weisse Dame Hamburg 3 Niendorfer TSV 1 : 7
27.05.2016 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Marmstorf 2 3 : 5
03.06.2016 SC Schachelschweine 2 SK Johanneum Eppendorf 3 3 : 5
27.05.2016 TV Fischbek 2 Hamburger SK 10 :
↑
↓
9. Runde
17.06.2016 SK Johanneum Eppendorf 3 Königsspringer Hamburg 5 5 : 3
19:00 Uhr, Wilhelm‑Gymnasium (Oberstufenhaus Alfred‑Beit‑Weg), Klosterstieg 17, 20149 Hamburg

1 Dennis Johannsen Andreas Saß ½ : ½
2 Mihail Topalov Andrei Hloskovsky 1 : 0
3 Alexej Onken Henry Steinfeldt 0 : 1
4 Philipp Keyser Mathis Pfreundt ½ : ½
5 Robin Keyser Finn‑Thore Lenz 1 : 0
6 Lenard Neander Valentin Samson 1 : 0
7 Tilman Stellfeld Kevin Kipke 0 : 1
8 Ulf Brüning Mark Kipke 1 : 0

10.06.2016 Hamburger SK 10 SK Weisse Dame Hamburg 3 5 : 3
10.06.2016 Hamburger SK 9 TV Fischbek 2 6 : 2
10.06.2016 SK Marmstorf 2 SC Schachelschweine 2 :
10.06.2016 Niendorfer TSV SK Weisse Dame Hamburg 2 6 : 2

Win‑win‑Niederlage

Die 9. und entscheidende Runde am eckigen Brett führte uns am letzten Spieltag zum Tabellenführer SKJE 3. Die Ausgangssituation war klar: Wir brauchten 2 Brettpunkte zum Klassenerhalt (Spoiler!: … nee, doch kein Spoiler). Tobi fiel aus, dafür sprang Mark ein. Die Hinfahrt im 5er‑Bus ist doch immer wieder etwas Schönes. Es geht doch nichts über eine Reise im Berufsverkehr! Immerhin saß mir ein Mann mit ›Beate Uhse‹‑Tasche gegenüber – ob der an dem Abend noch Verkehr haben würde?!

Finn fuhr Fahrrad fast flinker als der Bus und so kam es, dass wir ihn vor dem Spielort trafen. Dann ging das große Suchen los. Fast 10 Minuten irrten wir durch den Bezirk, doch einen Eingang suchten wir vergebens. Ich dachte ja, dass man in einer Schule wenigstens einen (Hendrik) Schüler antreffen würde, der einem sagen könnte, wo der Spielort ist, aber nichts da. (Seriously, SKJE, eure Ausschilderung ist grauenhaft!) Kurz vor knapp kamen wir dann an. Unser A‑Team (Andreas & Andrei) hatte ebenfalls Probleme, den Spielort zu finden und kam etwas später. Ebenso wie mein Gegner. Wie es sich für einen Bekannten von Eugen gehört, erschien er gegen halb 8 (maaaan Alex, ej!). Es sah ganz gut für uns aus, Kevins Gegner suchte sich mehrmals das falsche Stellfeld für seine Figuren aus, sodass Kevins Angriff durchschlug. Sein Bruder Mark begann vielversprechend, doch hUlf dann seinem Gegner, indem er taktisch mehrere Bauern einstellte. Unterdessen dachte sich Valentin scheinbar: »Soll ich meine Figuren mal dahin stellen, wo ich gerade angegriffen werde? Ne, ander‑e Seite ist bestimmt besser« – war es leider nicht, sodass er schnell die Segel streichen musste. Dann rief er mit seinem Samsong seinen Vater an und fuhr nach Hause. Kevin gewann, Mark verlor, ein wichtiger Brettpunkt war geholt.

Mathis’ Stellung sah lange Zeit recht pfreundtlich für ihn aus, doch im Endspiel einigte er sich auf remis. Am Spitzenbrett spielte die Musik – Andreas auf dem Brett und sein Gegner in einer Disko. Andreas hatte bereits nach der Eröffnung einen Bauern und viel Raumvorteil mehr. Ich dachte: »Noch ein paar Züge, dennis Feierabend!«, aber stattdessen einigten sich beide Seiten auf eine Punkteteilung. Dies bedeutete den Klassenerhalt für uns!

Ich selbst spielte meine Lieblingseröffnung (Feuerlöscher) in einer Partie, in der nur ich einen Plan hatte und nur meine Steine die richtigen Feldter fanden. Finn‑Thore stand lange Zeit recht vernünftig gegen den Juniorpartner Batmans, doch er gLenzte leider nicht als Endspielgott und verlor schließlich. Ich gewann irgendwann einen Bauern und kurz vor Mitternacht dann auch die Partie. Als längstes spielte Andrei Hloskovsky. In einer Partie, die ich nie so ganz verstand, stand er nahezu die ganze Zeit etwas schlechter. Im Endspiel verlor er dann nach einigen Komplikationen (unmöglicher Zug gegen ihn und somit Zeitgutschrift für ihn) gegen den ehemaligen Weltmeister. Leider war er an diesem Spieltag somit eher Andrei hLOSTkovsky. Wir verloren somit mit 3:5, SKJE 3 gewinnt die Staffel.

Am Ende der Saison ist die 5. Mannschaft also ganz solide 8. geworden und hat somit die Klasse gehalten. Insgesamt lief diese Saison reibungsloser als die letzte. Klar, irgendwas ist immer, aber zumindest in meinem Empfinden war diese Saison entspannter als die letzte. Sie kann somit zu den Akten (oder SCHACHteln?) gelegt werden.

So, das soll’s für dieses Jahr von mir gewesen sein, ich schätze mal, mehr schlechte Wortspiele wären auch nicht zu ertragen gewesen. ;) Bis zum nächsten Mal!

(Henry Steinfeldt)

Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/16-ksh5.php
05.07.2017, 12:04 (tr)
 
 
 
 
 
 
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