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Chronik: Archiv
Freitag, 24. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Norddeutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2015
 29. März 2015 in Berlin 
Endstand
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 MP BP
1. SF Berlin 3 3 2 4 4 4 4 4 3 3 4 4 3 3 4 4 4 4 4 4 4 51 93,0
2. Hannover 96 2 3 ½ 2 4 3 3 2 3 3 4 2 4 3 4 3 4 4 4 48 80,5
3. SK König Tegel 1 2 ½ 4 3 3 3 3 4 3 4 4 4 4 4 4 4 4 3 4 4 47 87,5
4. SK Norderstedt ½ 1 2 3 4 3 2 2 3 2 3 4 3 3 4 4 4 46 77,5
5. SF Schwerin 1 2 2 2 2 3 4 4 3 3 3 3 4 4 42 75,5
6. HSK Lister Turm 2 2 0 1 2 2 3 2 3 3 3 3 4 4 3 4 4 41 71,0
7. TSG Oberschöneweide ½ ½ 0 2 0 2 3 3 3 2 3 2 2 3 4 4 4 4 37 65,5
8. SV Werder Bremen 0 0 1 1 2 4 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 35 68,5
9. Hamelner SV 0 1 1 2 2 3 ½ ½ 3 3 2 3 3 3 3 3 4 4 35 62,5
10. Königsspringer SC 0 1 ½ 2 2 1 1 1 2 2 4 2 3 3 3 4 35 62,0
11. SC Kreuzberg 0 2 ½ 2 1 1 1 4 1 2 2 3 4 3 2 4 2 2 4 4 31 63,0
12. Queer‑Springer Berlin 0 1 2 2 1 0 3 1 3 3 2 3 4 3 4 31 58,0
13. SSV Rostock 07 1 1 2 1 ½ 2 1 3 1 1 3 1 2 ½ 3 3 3 3 4 29 55,0
14. ESV Lok RAW Cottbus 1 1 1 ½ 1 1 1 3 3 2 2 2 3 2 2 2 2 3 3 27 55,5
15. FC St. Pauli 1 0 0 1 0 2 2 2 2 2 2 3 3 2 3 4 25 52,5
16. SK Bremen‑Nord ½ 2 1 0 ½ 1 ½ 2 2 2 3 2 3 1 3 25 50,5
17. SC Empor Potsdam 0 ½ 0 1 0 1 ½ 1 2 2 1 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 4 24 48,0
18. SSG Lübbenau 0 0 ½ ½ 1 1 ½ 1 3 ½ 2 2 3 3 1 3 3 2 4 21 48,0
19. SV Bargteheide 1 0 1 ½ 1 ½ ½ 1 1 2 1 1 1 2 1 4 20 46,0
20. SF Nord‑Ost Berlin 1 0 1 1 ½ ½ 0 0 2 2 ½ 3 3 2 1 2 2 4 19 44,0
21. SK Marmstorf 0 0 0 ½ 1 0 2 1 2 1 2 1 1 4 2 18 43,5
22. SC Weisse Dame 0 1 0 0 0 2 ½ 1 ½ 2 2 ½ ½ ½ 1 4 3 2 3 4 18 42,0
23. SC SW Lichtenrade ½ 0 0 ½ 0 ½ 0 1 1 0 1 ½ 1 3 ½ 2 0 2 3 4 16 35,0
24. SV Bad Oldesloe 0 ½ 0 ½ 1 ½ 1 0 1 1 2 1 2 ½ 1 1 ½ ½ 3 1 2 4 3 3 13 35,5
25. Chemie Weißensee 0 1 1 0 1 0 1 2 1 1 2 2 1 1 2 0 2 3 3 4 11 38,5
26. ASV GW Wismar 0 0 ½ ½ ½ 1 0 0 ½ ½ 0 0 1 1 3 1 1 2 2 1 1 0 1 4 8 27,0
27. SV BW Grevesmühlen 0 0 0 0 0 0 ½ 0 1 0 1 ½ 1 ½ 1 2 ½ ½ 0 1 1 3 3 21,0
28. SC SW Lichtenrade II 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ½ 0 0 1 0 1 0 0 0 0 ½ ½ 0 1 0 0 1 0 5,5
Anmerkungen

Die ersten neun haben sich für die Deutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2015 qualifiziert.
Die ersten acht haben sich für die Norddeutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2016 qualifiziert.

Königsspringer Hamburg

1 Carl‑Christian Buhr (/) · 2 Jakob Pfreundt (/) · 3 Max Borgmeyer (/) · 4 Jochen Cremer (/) · 5 Clemens Harder (/)

Bericht

Eine Sekunde für die Ewigkeit

Lag es an Max, der sein Endspiel mit Turm und Springer gegen Springer noch verlor? Oder lag es an Carli, der in seiner Partie gegen Norderstedt ein einfaches Matt ausließ? Oder lag es an mir, weil ich meine Partien gegen die beiden IMs Thiede und Kopylov auf Zeit verlor, wobei beide noch genau eine Sekunde hatten? Am Ende fehlte nur ein winziger halber Brettpunkt und unser Team hätte sich für die Deutsche Blitzmeisterschaft qualifiziert. Aber der Reihe nach.

Um 7:00 Uhr am Sonntagmorgen macht sich der BerlinLinienBus am Hamburger ZOB auf den Weg in die Hauptstadt, mit Jakob und mir an Bord. Das bedeutet also: Aufstehen um 5:00 Uhr – und rechnet man die Sommerzeitumstellung noch hinzu, um 4:00 Uhr. Außerdem spielen noch Max und Clemens mit; Letzterer macht gerade ein Praktikum in Berlin. Und außerdem spielt noch Carli aus dem fernen Brüssel mit, der dieser Tage gerade in Deutschland weilt. Insgesamt streiten sich 28 Mannschaften um die 9 Quali‑Plätze, denn 2 Berliner Mannschaften sind bereits vorberechtigt.

In den ersten Runden läuft es ganz gut und wir geben lediglich ein paar 2:2 ab. In der 9. Runde kurz vor der ersten Pause dann die erste Niederlage. Nach der Pause werden die Gegner dann stärker und wir bekommen direkt nacheinander König Tegel und die Schachfreunde Berlin als Gegner. Gegen die Schachfreunde kassieren wir unsere einzige 0:4‑Niederlage, gegen Tegel gelingt mir gegen IM Drazen Muse ein halber Ehrenpunkt. Hätte ich mit 10 Sekunden auf der Uhr gesehen, dass ich Matt in zwei geben kann, hätte ich die Dauerschachschaukel nicht gewählt.

Reihum wechseln wir uns ab, nur Carli am ersten Brett spielt fast durch, was sich als gute Entscheidung herausstellt. Jakob punktet in seiner ersten Norddeutschen am zweiten Brett mehr als ordentlich. Gegen die starken Berliner Mannschaften lässt ihm Carli gegen Ilja Schneider und Robert Rabiega sogar das erste Brett. Max, ich und Clemens punkten an den hinteren Brettern mit Höhen und Tiefen, wenn auch nicht so gut wie unsere beiden Spitzenbretter.

Als es in der letzten Runde gegen das Tabellen‑Schlusslicht geht, entscheide ich mich dafür, auszusetzen. Wir sind Zehnter und müssen noch am SV Hameln vorbei. Sie haben genauso viel Mannschaftspunkte und 1,5 Brettpunkte mehr, müssen aber in der letzten Runde gegen die starke Mannschaft von Werder Bremen ran. Das Drama sehe ich mir aus der Nähe an. Schnell geht Werder in Führung und legt dann noch ein Remis nach. Noch ein Remis für Werder aus den letzten beiden Partien und wir haben es geschafft. Doch es kommt wie es kommen muss: Das dritte Brett von Werder verliert und kurz darauf verliert auch Sven Joachim gegen Winfried Bode – und Hameln ist an uns vorbei.

Schade eigentlich, denn wir haben ganz ordentlich gespielt und mehrere stärkere Teams geschlagen. Das sollte man nicht vergessen, wenn man am Ende die Qualifikation knapp verpasst. Carli und Jakob holen an den vorderen Brettern etwa jeweils zwei Drittel der Punkte. Max, ich und Clemens holen knapp über 50 %. Am Ende fährt uns Daniella (vielen Dank!) über die Autobahn vorbei an Herzsprung, Oberkrämer und Kyritz an der Knatter zurück nach Hamburg. Gerne nochmal, dann aber mit etwas mehr Fortune!

(Jochen Cremer)

Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/15nbmm.php
01.01.2017, 00:00 (tr)
 
 
 
 
 
 
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