S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Deutsche Vereinsmeisterschaft U14 2015
 26. bis 30. Dezember 2015 in Verden 
Endstand
Pl. Mannschaft g. u. v. MP BP Bhz.
1. SG Aufbau Elbe Magdeburg 7 0 0 14 22,5 54,0
2. SV TuRa Harksheide 4 2 1 10 16,0 60,0
3. Hamburger SK 3 3 1 9 17,0 60,0
4. Karlsruher Schachfreunde 4 1 2 9 16,5 56,0
5. MS Halver‑Schalksmühle 4 1 2 9 15,5 58,0
6. Delmenhorster SK 2 4 1 8 16,0 44,0
7. Blauer Springer Paderborn 3 2 2 8 14,0 51,0
8. SK Bebenhausen 3 2 2 8 14,0 47,0
9. Post SV Uelzen 2 3 2 7 15,5 47,0
10. SpVgg. Stetten 2 3 2 7 14,5 61,0
11. TuS Coswig 3 1 3 7 13,0 51,0
12. Schachfreunde Brackel 3 0 4 6 14,5 59,0
13. Düsseldorfer SK 14/25 3 0 4 6 14,0 49,0
14. SC Erlangen 2 2 3 6 12,5 53,0
15. Königsspringer Hamburg 2 2 3 6 12,5 44,0
 

Mathis Pfreundt (4½/7)
Kevin Kipke (4½/7)
Alihan Cinar (2/7)
Mark Kipke (1/3)
Jan Summers (½/4)

 
16. SG Leipzig 2 2 3 6 11,5 35,0
17. SV Empor Erfurt 2 1 4 5 12,0 38,0
18. SK Freiburg Zähringen 2 1 4 5 11,5 35,0
19. SC Landskrone 0 3 4 3 9,5 38,0
20. SC Bann 0 1 6 1 7,5 40,0
Bericht

Wenn die Kondition nachlässt – DVM U14 in Verden

Aurich liegt in Ostfriesland, es gibt dort einen feinen Schachverein, den SC Aurich. Dieser ist der Ausrichter‑Verein der DVM U14 dieses Jahr gewesen, welche in der JH Verden (Aller) gespielt wurde. Aurich war parallel in der U16 qualifiziert, gab seinen Freiplatz in der U14 an uns ab, die wir in der Qualifikation an der Buchholz‑Zahl knapp gescheitert waren.

Schnell waren die Spieler gefunden: Mathis, Kevin, Alihan, Mark und Jan sollten spielen und Erfahrungen sammeln (der absolute Fokus). So eine DVM ist ja bekanntlich anstrengend, was die jungen Spieler beim ersten Mal sowieso nicht einsehen wollen, wenn man es bloß erzählt.

Doch dazu später mehr. Vor die DVM hatte ich die Vorbereitung gesetzt: Wir trafen uns im Clubheim an einem Sonntag, schauten uns einige Eröffnungen an und einige Gegner. Das war wie üblich recht sinnvoll, weil ich nebenbei das erste Mal erklären konnte, wie das so geht: 7 Runden in vier Tagen, eigentlich keine leichten Gegner, wenig freie Zeit, viel Vorbereitung, genug Essen und vor allem trinken, genug schlafen, gesund bleiben u. v. m. Es sind schon eine Menge Dinge, die man berücksichtigen muss. Und je früher es gelernt wird, desto höher die Chance, mal gut abzuschneiden :-)

Am 2. Weihnachtsfeiertag trafen wir uns wie üblich am Hauptbahnhof vor dem Reisezentrum, nahmen den Zug nach ROW und waren ratzfatz in Verden (1 Stunde, 17 Minuten, mit Pferde‑Quartett versteht sich). Die Zimmer war flugs bezogen und abends folgte eine angenehm kurze Betreuer‑Sitzung.

Die erste Runde brachte uns (an 15 gesetzt mit 1458) den SV Uelzen (Setzplatz 5). Der Respekt war groß, vor dem Gegner und der neuen Situation. Am Ende stand ein 0,5:3,5 zu Buche, eindeutig und verdient. In der zweiten Runde hatten wir etwas »Losglück«, denn als Nr. 15 mussten wir gegen Nr. 20, Freiburg Zähringen antreten. Außer Mark am vierten Brett konnten wir alle Partien für uns entscheiden, und so stand der erste DVM‑Sieg zu Buche.

In Runde 3 wartete Delmenhorst, an 9 gesetzt. Bei Mathis klappte die Vorbereitung prima. Bei Mark klappte es auch, das Chaos brach aus, leider konnte er die Gewinnstellung nicht umsetzen und machte die Erfahrung, wie man mit Turm mehr nicht gewinnt und nicht mal remis spielt. Am Ende stand dennoch ein verdientes 2:2. Prima.

Jan hatte sich inzwischen die DVM‑typischen »Hals‑Aua« zugelegt. In der 4. Runde spielte er trotzdem gegen Coswig und schaffte ein Remis. Da Mathis auch remisierte, aber Alihan nicht mehr konnte (Kondition) und Kevin unglücklich verlor (8 Stunden Spielzeit an dem Tag!), hieß es 1:3.

Am Abend bereiteten wir uns auf den Gegner der 5. Runde – Bebenhausen – vor: einen Setzplatz vor uns und 100 Punkte besser im Schnitt. Alihan sollte zaubern, was ihm auch gelang. Aber weil ihm die Kondition fehlte, musste er 5 Stunden kämpfen, bis er den Punkt bekam. In Runde 6 ging er daher leicht matt: Matt wegen akuter Mattheit quasi. Kevin gewann sehenswert und schnell, so lag es an Mark und Mathis, aber leider verloren beide. 2:2, aber wieder in Ordnung.

In Runde 6 ging es wieder gegen einen unteren Setzplatz: SC Bann, Nr. 19. Alihan war wie gesagt »gelöscht«, so stand es schnell 0:1. Aber Mark konnte seinen ersten Punkt machen! Kevin gewann rasch und auch Mathis konnte seine Partie drehen (9 Stunden Spielzeit am dritten Tag!). 3:1, der zweite Sieg. Also jeweils zwei Siege, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden. Für die erste DVM gut. Die siebte Runde war »Bonus«.

Für genug Bespaßung war jederzeit gesorgt: Youtube bietet Pokemon‑Videos der Staffel 15, ›Schwarz und Weiß, Rivalen des Schicksals‹ an, von denen abends und bei Gelegenheit 16 Stück geschaut wurden.

Auch unser Maskottchen, ›König Highfive‹ ist mit von der Partie gewesen, er hat ebenfalls für gute Stimmung gesorgt, genauso wie die Musik von ›Los Colorados‹.

Außerdem gab es wie immer Naschi‑Spaß, Capri‑Sonne‑Spaß, zudem Brausetabletten‑Spaß, Tschach‑Spaß, Mattaufgaben‑Spaß und Dino‑Spaß (Kekse!!). Kurz gesagt: Es gab viel Spaß für alle …

Auch das Gefühl, irgendwann im Turnier nicht mehr annähernd »volle Leistung« aufs Brett bringen zu können, sollten (mussten/durften) unsere Spieler kennen lernen: ›Tal des Leidens‹ genannt. Je früher man schlafen kann, je besser man frühstückt und sich mit Getränken versorgt, desto weiter kann man den Besuch im Tal hinauszögern oder sogar ganz vermeiden.

In der siebten und letzten Runde musste auch Mathis dem Turnier Tribut zollen: »So schlecht habe ich seit Jahren nicht gespielt.« Da hätte der Gegner mehrfach gewinnen können von Blauer Springer Paderborn. Und auch Kevin konnte nach drei Stunden nichts mehr zusetzen: immerhin ein Dauerschach. Jan und Alihan kämpften lange (Alihan fast fünf Stunden), aber vergebens: 1:3.

Die Grenzen der Kondition wurde bei allen erreicht, alle waren im Tal. Also wissen alle, wie sie sich verbessern können. Und das sollte die Teilnahme am Turnier schaffen. Mission erfüllt.

Am Ende des Jahres kann man festhalten: 7:1 Punkte in Hamburg, 9:5 auf der Norddeutschen und 6:8 auf der Deutschen Meisterschaft: macht in der Summe 22:14 Punkte, einen Bilanz, die sich sehen lassen kann, mit guten Aussichten nach oben :-)

Im kommenden Jahr können wir vielleicht mit Valentin ein wenig besser abschneiden, und die beiden »U10er« Mark und Jan werden in unserer U12‑Mannschaft evtl. stark verbessert auftreten. Und sollten wir uns wieder für die DVM qualifizieren, sollten wir auch wieder zwei Betreuer mitschicken und oder einen Elternteil fragen, ob es uns begleiten mag. Ich mach jetzt erst mal »Erholung«. Guten Rutsch!

(Boris Bruhn)

Bilder von der DVM U14
Quelle: Deutsche Schachjugend
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/15dvm.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR