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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 3 · Landesliga Hamburg 2014/15
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Königsspringer Hamburg 2 3 5 5 5 5 5 41,5 14
2. SK Marmstorf 5 5 5 40,0 12
3. FC St. Pauli 2 3 39,0 12
4. SK Union‑Eimsbüttel 5 5 4 7 39,5 9
5. SV Diagonale‑Harburg 3 4 6 5 36,5 9
6. Hamburger SK 4 3 3 3 4 5 36,0 9
7. SK Weisse Dame Hamburg 3 4 5 5 35,5 9
8. SC Diogenes Hamburg 2 3 36,0 8
9. Königsspringer Hamburg 3 4 2 4 3 4 29,0 5
10. FC St. Pauli 3 3 3 1 3 3 3 4 27,0 3
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Spieler
KSH
3
Mannschaftsführer:
Marcus Möhrmann
H H A H A H A Z Z
KSH
2
UNE
 
STP
2
WDH
 
DIO
2
HSK
4
DIA
 
STP
3
MAT
 
1 Leiser, Sven 0 ½ ½   ½ ½
2 Wiltafsky, Thomas ½ ½ ½ 0 ½ ½ 0 + 0
3 Wilms, Ingo     ½          
4 Möhrmann, Marcus 1 0 ½ 0 0 1 ½
5 Seifer, Gregor   0 0 ½ ½ 0 1 ½
6 Knops, Peter ½ ½ ½ ½ 1 0 0 0 ½
7 Lohse, Marc 0 1 0 ½ ½ 1 0 1 0
8 Hort, Max ½ 1 1 0 ½ 1 1    
9 Lemke, Detlef 0 ½   ½ 1     ½ ½
10 Dave, Shreyas                  
11 Goetz, Claus, Dr.                  
12 Rosien, Thomas                  
13 Bongartz, Florian                  
14 Lemke, Berfîn                  
15 Schönfisch, Norbert                  
16 Melde, Christian 0     1   ½ 0 ½  
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1. Runde
21.09.2014 Königsspringer Hamburg 3 Königsspringer Hamburg 2 :
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Dr. Friedrich Wagner 0 : 1
2 Thomas Wiltafsky Clemens Harder ½ : ½
3 Marcus Möhrmann Michael Wolter 1 : 0
4 Peter Knops Jochen Cremer ½ : ½
5 Marc Lohse Dr. Steffen Dettmann 0 : 1
6 Max Hort Karin Chin ½ : ½
7 Detlef Lemke Markus Langmann 0 : 1
8 Christian Melde Eugen Raider 0 : 1

21.09.2014 SK Union‑Eimsbüttel SK Marmstorf :
21.09.2014 FC St. Pauli 2 FC St. Pauli 3 :
21.09.2014 SK Weisse Dame Hamburg SV Diagonale‑Harburg 4 : 4
21.09.2014 SC Diogenes Hamburg 2 Hamburger SK 4 :

Lehrgeld‑Runde

Die erste Runde in der Landesliga nach unserem Aufstieg bescherte uns, wie üblich bei zwei Mannschaften in derselben Liga, unsere Zweite.

Favorisiert waren wir jetzt natürlich nicht mehr, sodass man gespannt sein durfte, wie sich die Dinge entwickeln. Durchaus ansehnlich zu Anfang! Peter hatte eigener Aussage zufolge eine ordentliche Stellung aufs Brett gebracht, bei Marcus sah es auch nicht so schlecht aus und ich suchte nach einem gelungenen Turmopfer bei einem sicheren Dauerschach schon nach dem Matt. Aus Christians Stellung wurde ich nicht so recht schlau, entweder hat er aus der Eröffnung heraus Eugen schon komplett überspielt, oder seine vorgepreschten Bauern fliegen gleich ersatzlos raus.

Nun ist dies hier Landesliga und nicht mehr Stadtliga. Das zeigte uns unsere Zweite dann auch beeindruckend: Ich nahm nicht das Remis, verrechnete mich in einer langen Variante und landete statt mit Dame gegen Turm und Läufer bei offenem gegnerischem König im Endspiel mit Turm gegen Läufer, Springer und Bauer bei vier angreifbaren Bauern. Natürlich brachte Friedrich den Punkt souverän unter Dach und Fach.

Das tat auch Eugen, die Bauern flogen tatsächlich raus. Peter hat, erneut eigene Aussage, eine Zugwiederholung übersehen – remis. Marc wehrte sich lange, musste dann aber doch Steffens Angriffswucht nachgeben. Nachdem sich Thomas Wiltafsky und Clemens Harder nicht weh taten, sowie sich Max und Karin auch remis trennten, bleibt mir nur die Chronistenpflicht übrig zu schreiben, dass dann noch Detlef, der sich wirklich lange wehrte, kein halber Punkt beschieden war.

Einzig Marcus rettete einen Ehrenpunkt in einem komplizierten Damenendspiel.

Unterm Strich bleibt übrig, dass ich mir selbst künftig sagen werde, in der Landesliga doch lieber häufiger die Spatzen (sprich Remis) am Spitzenbrett zu nehmen und wir insgesamt uns nicht von dieser hohen Niederlage entmutigen lassen sollten. Gegen den Abstieg zu spielen bedeutet auch, nicht mehr unter Siegpflicht zu stehen. Es können auch wenige Punkte zum Klassenerhalt reichen, im glücklichsten Fall sogar lediglich zwei Siege. Da müssen wir dann eben voll da sein. Und ansonsten uns mühsam ernähren von halben Brettpunkten und manchmal auch ganzen.

(Sven Leiser)

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2. Runde
26.10.2014 Königsspringer Hamburg 3 SK Union‑Eimsbüttel 4 : 4
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Gerrit Voigt ½ : ½
2 Thomas Wiltafsky Andreas Förster ½ : ½
3 Marcus Möhrmann Lutz Franke 0 : 1
4 Gregor Seifer Holger Henrich 0 : 1
5 Peter Knops Ralf Adloff ½ : ½
6 Marc Lohse Detlev Jarnuczak 1 : 0
7 Max Hort Markus Winter 1 : 0
8 Detlef Lemke Klaus‑Martin Rehm ½ : ½

26.10.2014 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SK 4 5 : 3
26.10.2014 SV Diagonale‑Harburg SC Diogenes Hamburg 2 :
26.10.2014 FC St. Pauli 3 SK Weisse Dame Hamburg 3 : 5
26.10.2014 SK Marmstorf FC St. Pauli 2 :

In der Landesliga angekommen

In der zweiten Runde hatten wir Union‑Eimsbüttel zu Gast. Nicht etwa die zweite Mannschaft, wie die letzten Jahre, sondern die Erste; ist ja schließlich Landesliga. Das ist schon ein hartes Brett. Auch ohne ihr Spitzenbrett hatten sie uns gegenüber klare Elo‑ und DWZ‑Vorteile.

So überraschte es dann auch nicht, dass wir von Anfang an stark unter Druck gerieten: Max musste gleich mal eine Qualität hergeben, Gregors Figuren verliefen sich so sehr, dass prompt eine Figur weg war, und mir verunglückte die Eröffnung so gründlich, dass es nach Kurzpartie gegen mich roch. Dazu kam dann noch, dass Marcus eine Figur in schwieriger Stellung opferte, Kompensation unklar. Bei Thomas, Marc, Detlef und Peter schien nicht viel los zu sein, da sah ich uns schon auf ein 2:6 hinspielen.

Aber anders als in der ersten Runde, als wir selbst einknickten, wehrten wir uns dieses Mal. Und wie! Auf einmal wirkte Max’ Stellung trotz Materialnachteil so stabil, dass ein Remis im Bereich des Greifbaren lag, Gregor hatte zwei Bauern für die Figur und machte seinen Gegner sichtlich nervös, und ich überlebte die gegnerische Offensive und durfte im Turmendspiel mit einem Minusbauern immer noch ums Remis kämpfen.

Bevor die Zeitnotphase losging, gab es an Tisch 8 bei Detlef und an Tisch 5 bei Peter Remisen. Die beiden mögen mir verzeihen, zu ihren Partien nicht viel schreiben zu können, ich habe sie nicht so recht verfolgen können, da ich zu jenem Zeitpunkt noch selbst sehr beschäftigt war. Das dritte Remis von Thomas wirkte folgerichtig, sie mühten sich beide um Vorteil, der sich aber einfach nicht einstellen wollte. Trotz des eher schlecht stehenden Mannschaftsstandes willigte Thomas ein, es war ja wirklich nicht mehr viel aus der Stellung herauszuholen, und was passieren kann wenn man eine unentschiedene Stellung weiterspielt, haben wir ja letzte Runde schmerzlich erleben müssen.

An allen Brettern wurde verbissen dagegen gehalten. In der Zeitnot ging es dann auch gut zur Sache, Marc gewann eine dem Vernehmen nach schön gespielte Partie genau hier, während Marcus’ Kompensation, wenn sie denn jemals da gewesen sein sollte, sich in Luft auflöste und er die Partie trotz zäher Gegenwehr verlor. Auch Gregor wehrte sich nach Kräften, konnte letztlich die Niederlage aber dennoch nicht verhindern.

Dann aber geschah das Wunder! Denn ich konnte mein Turmendspiel tatsächlich halten, während Max diese Runde unser Held wurde, er gewann die Partie noch! Dieses Mal hat es also unsere Gegner erwischt beim Überziehen einer unentschiedenen Stellung.

Alles in allem war es ein munteres Hauen und Stechen mit einem etwas glücklichen, aber auch verdienten 4:4, denn dieses Mal zeigten wir jene Zähigkeit, die uns in der ersten Runde noch fehlte. Wir sind in der Landesliga angekommen. Und auch wenn wir natürlich auch künftig klarer Außenseiter bleiben, bin ich guter Dinge, dass wir noch einige mehr unserer Gegner mächtig werden ärgern können. Vielleicht wird unser aufopferungsvoller Kampf demnächst ja auch mal mit zwei Punkten belohnt.

(Sven Leiser)

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3. Runde
09.11.2014 FC St. Pauli 2 Königsspringer Hamburg 3 :
11:00 Uhr, Clubheim des FC St. Pauli, Harald‑Stender‑Platz 1, 20359 Hamburg

1 Michael Schütze Sven Leiser ½ : ½
2 Bernd Wronn Thomas Wiltafsky ½ : ½
3 Sebastian Prosch Ingo Wilms ½ : ½
4 Dirk Grote Marcus Möhrmann ½ : ½
5 Frank Müller Gregor Seifer 1 : 0
6 Wolf‑Thomas Schütze Peter Knops ½ : ½
7 Dr. Guntram Knecht Marc Lohse 1 : 0
8 Andreas Kohtz Max Hort 0 : 1

09.11.2014 SK Union‑Eimsbüttel Königsspringer Hamburg 2 :
09.11.2014 SK Weisse Dame Hamburg SK Marmstorf :
09.11.2014 SC Diogenes Hamburg 2 FC St. Pauli 3 :
09.11.2014 Hamburger SK 4 SV Diagonale‑Harburg :

Schade!

Das ist das Wort, das am Ende des Mannschaftskampf am häufigsten von uns genannt wurde. Es wäre doch so schön gewesen, hätte es nicht doch reichen können?

Aber der Reihe nach:

Wir waren beim Tabellenführer, der Zweiten von St. Pauli, zu Gast, und stellten respektvoll das erste Mal diese Saison die volle Kapelle auf. 1 bis 8! Dummerweise beruhte der Respekt wohl auf Gegenseitigkeit, denn unser Gegner tat es uns gleich. Das bedeutete im Klartext: Wir waren stolz wie Oskar, einen DWZ‑Schnitt von exakt 2000 und Elo‑Schnitt von 2065 aufs Brett zu bringen, wurden von unserem Gegner aber locker um 62 (DWZ) bzw. 53 (Elo) Punkte abgehängt.

Wer jetzt auf die Idee kommen sollte, dass angesichts dieses ja doch beträchtlichen Spielstärkeunterschieds wir von Anfang an mit dem Rücken zur Wand stehen sollten, der sah sich gründlich getäuscht: Das Gegenteil war der Fall! Weswegen sowohl Ingo als auch ich guten Gewissens in absolut ausgeglichenen Stellungen remis machten, zumal er sich nicht mehr sicher war, ob er überhaupt noch etwas besser steht und ich mich heute ziemlich elend fühlte und so lieber den Spatz erhaschte. Schließlich stand Marcs Gegner schon fast auf Matt und Gregors Gegner mit dem Rücken zur Wand. Sollte tatsächlich unser erster Sieg fällig sein, und das ausgerechnet noch gegen den Tabellenführer?

Dies hier ist Landesliga, und natürlich bedeutet das dann auch, dass die Gegner sehr wohl sehr zäh sein können. Das bekam prompt Marc zu spüren, auf einmal war da kein Matt mehr, dafür eine Figur weg. Und auch wenn er sich lange wehrte, die Niederlage ließ sich leider nicht mehr abwenden. Schade.

Peter indes geriet in einen gefährlichen Angriff bei sehr scharfer Stellung. Na, da haben sich ja zwei gefunden, in zweischneidigen Stellungen fühlen sich schließlich beide wohl, sowohl er als auch sein Gegner. Was ist das logische Ergebnis, wenn zwei taktisch auf Augenhöhe sind? – Ja, genau, Remis! Das es nach Peters zähem Kampf dann auch gab.

Was machten eigentlich inzwischen Thomas und Marcus? Oh, Thomas gab mal eben eine Dame für Turm und Läufer plus Ärgern können, Marcus destabilisierte sich positionell und stand auch hinten drin. Wird spannend werden, einfach noch mal später reinsehen.

Sich anderen Brettern widmen, lohnte sich: Denn Max hatte nicht nur bequemen Ausgleich, sondern ihm gelang auch eine richtig schöne Partie, die erst strategisch sauber war, er später dann taktisch den richtigen Kniff fand und so, bei anständigen fast 150 (!) Punkten DWZ‑Rückstand, die Partie gewann!

Zwei komma fünf zu zwei komma fünf also. Alles offen. Thomas nervt den Gegner weiter mit seinen Türmen, Marcus seinerseits jenen mit zähen Verteidigungszügen, und Gregor gewinnt eine Qualität. Oha, das sieht gut aus! Vielleicht tatsächlich ein Sieg? Hm, nicht wirklich, Gregors Gegner hat Kompensation. Oder doch nicht? Da öffnet er mit g4 noch einmal die Stellung, in der Hoffnung auf des Gegners Zeit und Nervosität, mit Ziel ganzem Punkt.

Nun, dies ist Landesliga, und so zeigte sein Gegner, was harte Verteidigung ist. Es ergab sich auf einmal eine Stellung, in der nur noch einer gewinnen kann, und das war nicht Gregor. Er sah noch eine »Gewinnidee«, wickelte sie ab, die leider eine Verlustidee war, und so war aus dem geglaubten Sieg, zumindest aber einem sicheren Remis, noch eine Niederlage geworden. Schade.

Marcus steht schlechter, geht in ein Endspiel mit Minusbauer, wehrt sich aber erfolgreich, sodass auch hier ein Remis zu Buche steht.

Thomas indes hat nicht nur eine haltbare Stellung, sondern mit Turm, Läufer und Freibauer auf einmal ziemlich viele hübsche Gewinnideen. Er beschäftigt seinen Gegner weiterhin munter, aber, ich wage es kaum noch zu schreiben, dies hier ist Landesliga, und so fällt er nicht um und tütet das Remis ein. Das bedeutet: 3,5 zu 4,5. Niederlage. Schade.

Man sieht mal wieder, dass wir schon fast, aber wohl doch noch nicht ganz den »Stadtliga‑Modus« abgelegt haben: Wir sind es mitunter immer noch gewohnt, dass in der fünften Spielstunde die Gegner umfallen und wir die zwei Punkte mitnehmen werden. Exakt das ist aber nun einmal nicht mehr der Fall! Weswegen wir erneut lernen: Manchmal sind auch halbe Punkte schön.

Unterm Strich aber macht mir dieser Kampf dennoch viel Hoffnung. Denn wenn wir den Tabellenführer, den Favoriten auf den Aufstieg dermaßen in Bedrängnis bringen können, dann bin ich mir nicht bange um die nächsten Kämpfe. Wir gewöhnen uns allmählich ans Niveau der Landesliga, stehen zwar mit wenig Punkten, aber guten Brettpunkten da und brauchen uns vor den nächsten Gegnern wahrlich nicht zu verstecken. Die können was, ja! Wir aber auch. Das haben wir heute, erneut, bewiesen.

(Sven Leiser)

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4. Runde
07.12.2014 Königsspringer Hamburg 3 SK Weisse Dame Hamburg 3 : 5
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Wiltafsky Aleksandar Trisic 0 : 1
2 Marcus Möhrmann Peter‑René Mandelbaum 0 : 1
3 Gregor Seifer Jan Ludwig ½ : ½
4 Peter Knops Lars Schiele ½ : ½
5 Marc Lohse Sebastian Kuhle ½ : ½
6 Max Hort Christian Purniel Umpierre 0 : 1
7 Detlef Lemke Alice Winnicki ½ : ½
8 Christian Melde Deniz Schmidt 1 : 0

07.12.2014 Königsspringer Hamburg 2 SV Diagonale‑Harburg 5 : 3
07.12.2014 FC St. Pauli 3 Hamburger SK 4 3 : 5
07.12.2014 SK Marmstorf SC Diogenes Hamburg 2 :
07.12.2014 SK Union‑Eimsbüttel FC St. Pauli 2 :
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5. Runde
18.01.2015 SC Diogenes Hamburg 2 Königsspringer Hamburg 3 :
11:00 Uhr, Altentagesstätte der LAB‑Gemeinschaft Hamm, Fahrenkamp 27, 20535 Hamburg

1 Torben Schulenburg Sven Leiser ½ : ½
2 Wolfgang Hohlfeld Thomas Wiltafsky ½ : ½
3 Dominik Müller Marcus Möhrmann 1 : 0
4 Ralf Hein Gregor Seifer ½ : ½
5 Christian Kalla Peter Knops 0 : 1
6 Sylvin Müller‑Navarra Marc Lohse ½ : ½
7 Kai Schönwolff Max Hort ½ : ½
8 Peter Gröppel Detlef Lemke 0 : 1

18.01.2015 FC St. Pauli 2 Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
18.01.2015 SK Weisse Dame Hamburg SK Union‑Eimsbüttel :
18.01.2015 Hamburger SK 4 SK Marmstorf 3 : 5
18.01.2015 SV Diagonale‑Harburg FC St. Pauli 3 5 : 3
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6. Runde
01.02.2015 Königsspringer Hamburg 3 Hamburger SK 4 4 : 4
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Bernhard Jürgens : +
2 Thomas Wiltafsky Christoph Engelbert ½ : ½
3 Marcus Möhrmann Wolfgang Schellhorn 1 : 0
4 Gregor Seifer Dr. Torsten Szobries : +
5 Peter Knops Wolf Gerigk 0 : 1
6 Marc Lohse Regina Berglitz 1 : 0
7 Max Hort Alexander Baberz 1 : 0
8 Christian Melde Karl‑Heinz Nugel ½ : ½

01.02.2015 Königsspringer Hamburg 2 FC St. Pauli 3 5 : 3
01.02.2015 SK Marmstorf SV Diagonale‑Harburg :
01.02.2015 SK Union‑Eimsbüttel SC Diogenes Hamburg 2 5 : 3
01.02.2015 FC St. Pauli 2 SK Weisse Dame Hamburg :

Mittelwert zwischen Basisklasse (4er‑Mannschaften) und Landesliga (8er‑Mannschaften)

In diesen Kampf sind wir nicht mit sehr hohen Erwartungen gegangen, mussten wir doch 2 Bretter freilassen! Svens Schichtdienst und Gregors Viren ließen uns trotz 16er‑Kaders keine andere Wahl, vielen Dank an Christian, der dann noch einsprang.

Seine Partie war dann auch ziemlich schnell zu Ende; sein Gegner Nugel wollte wohl auch nur remis. Kurz davor oder danach kamen dann die beiden Kampflosen dazu, sodass es eigentlich so »wie geplant« lief.

Da ich im 6. Zug schon aus der mir bekannten Theorie raus war, musste ich ständig am Brett sitzen und habe von den anderen Partieverläufen nicht viel gesehen. Mein Gegner Schellhorn musste dann auch viel Bedenkzeit investieren und ich fühlte mich wieder sicherer. Nach einem Bauergewinn meinerseits musste ich noch einige Drohungen von ihm aushalten und habe dann seinen Turm mit meiner Dame von h6 gefesselt. 2 Züge später war dann alles vorbei, weil dieser Turm ja nicht den Springer schlagen konnte der König und Dame gabelte. Damit stand es dann 1,5:2,5 gegen uns.

Von Peter war ich etwas überrascht, normalerweise wehrt er sich viel länger, auch wenn er etwas schlechter steht. Damit rückte der Sieg von HSK in greifbare Nähe. Marc Lohse war damit aber nicht einverstanden und er hat Urgestein Berglitz den ganzen Punkt abgenommen (wie gesagt, zu Partieverläufen bis dahin kann ich nix sagen).

Nun stand es 2,5:3,5 gegen uns, und es spielten noch Thomas Wiltafsky gegen Engelbert und Max Hort gegen den HSK‑Nachwuchs. Trotz Läuferpaares von Thomas war aber eigentlich nichts im Gewinnsinne zu machen, sodass remis okay war und wir alle Hoffnungen in Max setzten. Zu Hilfe kam uns Max Gegner der aus einem remisverdächtigen Turmendspiel ein schlechteres Bauernendspiel machte, das Max dank Mehrbauern und Positionsvorteil souverän nach Hause brachte.

An 2 freigelassene Bretter in der Dritten kann ich mich persönlich nicht erinnern; und dann noch ein 4:4 zu holen ist schon grandios! Vor dem Kampf hatte ich die Saison schon abgeschrieben aber jetzt glaube ich wieder dran, dass wir uns halten.

(Marcus Möhrmann)

↑
↓
7. Runde
22.02.2015 SV Diagonale‑Harburg Königsspringer Hamburg 3 6 : 2
11:00 Uhr, Schule ›In der Alten Forst‹ (Aula), In der Alten Forst 1 , 21077 Hamburg

1 Niels Jörgen Fries Nielsen Sven Leiser ½ : ½
2 Christoph Kuberczyk Thomas Wiltafsky 1 : 0
3 Matthias Wasmuth Marcus Möhrmann ½ : ½
4 Martin Becker Gregor Seifer 1 : 0
5 Andrei Cotaru Peter Knops 1 : 0
6 Marten Holst Marc Lohse 1 : 0
7 Daniel Hoppe‑Jänisch Max Hort 0 : 1
8 Haschem Haschimi Christian Melde 1 : 0

22.02.2015 SK Weisse Dame Hamburg Königsspringer Hamburg 2 3 : 5
22.02.2015 SC Diogenes Hamburg 2 FC St. Pauli 2 :
22.02.2015 Hamburger SK 4 SK Union‑Eimsbüttel 3 : 5
22.02.2015 FC St. Pauli 3 SK Marmstorf 3 : 5

Gebrauchten Tag erwischt

Dieses Mal ging es ins tiefe südliche Hamburg, noch hinter Harburg, gegen Diagonale‑Harburg. Böse Zungen behaupten ja bisweilen, dass alles südlich der Elbe Ausland wäre und die Kulturgrenze ja sowieso weit übertreten worden wäre. Tatsächlich ist der Fahrtweg einzigartig lang, alleine die nächste Bahnhaltestelle ist immer noch 30 Busminuten entfernt, sodass es sich wirklich schnell mal so anfühlen könnte, dass man gerade ans Ende der Welt fährt.

Unsere Gastgeber ließen diese Vorurteile aber flugs sofort zu Staub zerfallen. Die Aula der Schule ›In der Alten Forst‹ bot optimale Bedingungen. So viel Platz sehe ich sonst nur bei Begegnungen der Schachbundesliga! Kostenlose Getränke und leckere Kuchenstücke gab es obendrein, eine gute Temperierung und perfekte Ausleuchtung gab es zudem. Fehlte nur noch eine Absperrung und die Zuschauer, dann wäre die Illusion, in der Beletage Caissas zu spielen, perfekt gewesen.

Das war es dann aber auch an gutem Karma. Denn wir erwischten heute einen rabenschwarzen Tag, an dem so gut wie nichts gelingen wollte. Tatsächlich lagen wir nach 2 Stunden bereits 0:5 zurück! Somit spielte eher unser Gegner bundesligareif, wir weniger.

Das Elend begann mit Thomas, er kam nicht einmal aus der Eröffnung und landete nach einer Kurzpartie sogar im Matt. Er wird sich jetzt noch fragen, was da über ihn kam. Ähnliches wird sich Christian Melde gedacht haben, auf einmal sah er sich einem Angriff gegenüber, der nur mit einem Figuren‑»Opfer« pariert werden konnte, aber retten konnte dieses ihn schlussendlich auch nicht. Gregor rannte in taktische Verwicklungen, die er normalerweise ja sicher beherrscht. Heute war es auch sein Tag nicht, am Ende stand eine Figur weniger auf dem Brett im Endspiel, das sein Gegner sicher verwertete. Bei Marc blickte ich nicht so recht durch, ich bekam nur noch mit, dass auch diese Partie sehr schnell vorbei war. Den traurigen Tiefpunkt setzte dann Peter, der einen Turm einstellte. Wird Jahre her sein, als ihm dies das letzte Mal passiert ist, vielleicht war er da ja noch nicht mal volljährig?

Ein komplettes Desaster konnten dann die drei übrig Gebliebenen verhindern. Max operierte einen Bauern aus des Gegners Stellung und zeigte, dass er Endspiel kann; das war souverän gemacht! Marcus hätte sogar gewinnen können mit zwei Mehrbauern, aber weil dies nun einmal unser gebrauchter Tag war, fand sein Gegner noch genug Gegenspiel, um ihm so sehr das Leben schwer zu machen, dass das Ganze in einem Remis endete. Kurz vor seiner, der letzten, Partie ging meine zu Ende, in der ich ein leicht schlechteres Endspiel mit einem symbolischen Mehrbauern bei ungleichfarbigen Läufern abschließen konnte. Mit diesem Remis stand schlussendlich unser 2:6 fest.

So irre gut die letzte Runde war mit einem 4:4 »ohne zwei«, so gründlich wurden wir auch wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. In der Landesliga muss man nun einmal jeden Tag 100 % geben. Hat man einen schlechten Tag, ist der Untergang nicht weit, das mussten wir heute feststellen. Aber auch neidlos anerkennen, dass dieses Mal unser Gegner einfach besser war, vor allem in taktischer Hinsicht. Vielleicht sollten wir doch mal wieder ein wenig Taktiktraining vor dem nächsten Kampf einstreuen lassen.

Wie auch immer, die nächste Runde ist nichts weniger als ein Endspiel gegen den Abstieg. Aus eigener Kraft können wir ihn nicht mehr verhindern, aber es den Gegnern so schwer wie möglich machen. Ich glaube noch an uns! Ohne Wenn und Aber.

(Sven Leiser)

↑
↓
8. Runde
18.04.2015 Königsspringer Hamburg 3 FC St. Pauli 3 4 : 4
14:00 Uhr, SIGNAL IDUNA (Betriebsrestaurant), Kapstadtring 8, 22297 Hamburg

1 Sven Leiser Thomas Wolloner : +
2 Thomas Wiltafsky Luis Martin‑Sommerfeldt + :
3 Marcus Möhrmann Carsten Kluth : +
4 Gregor Seifer Thomas Schüttler 1 : 0
5 Peter Knops Swen Neander 0 : 1
6 Marc Lohse Christian Jöhnk 1 : 0
7 Detlef Lemke Uwe Klausch ½ : ½
8 Christian Melde Manfred Woynowski ½ : ½

18.04.2015 Königsspringer Hamburg 2 SK Marmstorf 3 : 5
18.04.2015 SK Union‑Eimsbüttel SV Diagonale‑Harburg :
18.04.2015 FC St. Pauli 2 Hamburger SK 4 :
18.04.2015 SK Weisse Dame Hamburg SC Diogenes Hamburg 2 :
↑
↓
9. Runde
19.04.2015 SK Marmstorf Königsspringer Hamburg 3 :
11:00 Uhr, SIGNAL IDUNA (Betriebsrestaurant), Kapstadtring 8, 22297 Hamburg

1 Holger Hebbinghaus Sven Leiser + :
2 Dr. Jeronimo Hawellek Thomas Wiltafsky 1 : 0
3 Jan Hendrik Müller Ingo Wilms + :
4 Tobias Müller Marcus Möhrmann + :
5 Christooph Rammé Gregor Seifer ½ : ½
6 Jens Diekmann Peter Knops ½ : ½
7 Matthias Peschke Marc Lohse 1 : 0
8 Rainer Schmidt‑Brauns Detlef Lemke ½ : ½

19.04.2015 SC Diogenes Hamburg 2 Königsspringer Hamburg 2 :
19.04.2015 Hamburger SK 4 SK Weisse Dame Hamburg :
19.04.2015 SV Diagonale‑Harburg FC St. Pauli 2 :
19.04.2015 FC St. Pauli 3 SK Union‑Eimsbüttel 1 : 7
Quelle: Bundesliga‑Ergebnisdienst Hamburg
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/15-ksh3.php
01.01.2017, 00:00 (tr)
 
 
 
 
 
 
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