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Chronik: Archiv
Sonntag, 19. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugend‑Vereinsmeisterschaft 2015
 14. November 2015 
Endstand
Pl. Teilnehmer TWZ Sp. g u v Pu. Bhz. SoBe.
1. Kipke, Kevin   7 6 0 1 6,0 30,5 25,00
2. Cinar, Alihan   7 5 1 1 5,5 27,5 21,00
3. Kipke, Mark   7 5 0 2 5,0 26,5 16,50
4. David, Philip   7 4 1 2 4,5 30,5 16,75
5. Summers, Jan   7 4 1 2 4,5 29,0 15,75
6. Riege, Ole   7 4 1 2 4,5 22,0 12,00
7. Peters, Malte   7 4 0 3 4,0 31,5 16,50
8. Kipke, Kay   7 3 2 2 4,0 28,5 13,50
9. Tschebull, Marc   7 3 1 3 3,5 24,5 10,50
10. Peters, Jenna   7 3 1 3 3,5 23,0 10,25
11. Aramesch, Joseph   7 2 3 2 3,5 21,5 9,00
12. Sarlaknejad, Hamy   7 3 1 3 3,5 20,0 8,75
13. Lodahl, Jan   7 2 2 3 3,0 27,0 8,75
14. Barg, Robin   7 3 0 4 3,0 24,0 6,50
15. Barg, Lasse   7 3 0 4 3,0 19,5 4,50
16. Theodoridis, Dimitrios   7 2 1 4 2,5 26,0 8,00
17. Tschebull, Marius   7 2 1 4 2,5 21,0 3,75
18. Jensen, Owen   7 2 1 4 2,5 20,0 3,50
19. Jensen, Fynn   7 1 1 5 1,5 19,5 2,25
20. Peters, Lasse   7 0 0 7 0,0 18,0 0,00
Bericht

Am 14. November fand an einem leicht verregneten Tag die diesjährige Jugendvereinsmeisterschaft statt. Obwohl ich diese vergleichsweise spontan ausgeschrieben hatte, fanden sich 20 Königsspringer, um den Titel des besten Jugendlichen unter sich auszukämpfen. Das Feld bestand fast ausschließlich aus jüngeren Spielern, sodass Kay Kipke der einzige Spieler über 14 Jahren blieb.

Durch den langen Turniertag half ein Buffet aus Essensspenden, das vor allem verschiedene Teigwarenspezialitäten in Form von Kuchen, Zimtschnecken und Laugenstangen, aber auch weiteres wie frisches Gemüse und Würstchenspieße beinhaltete. Eine optimale Grundlage für die ausreichende Nährstoffversorgung war somit gegeben, vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle Spender!

Das Turnier startete dann fast pünktlich um 10:15 Uhr. Die ersten Runden brachten wenige Überraschungen, meist setzten sich die Favoriten durch. Hier und da waren die üblichen Anfängerfehler zu beobachten, vom Blitzen trotz ausreichender Bedenkzeit bis hin zum Pattsetzen. Die zahlreichen Analysen nach den Partien haben sicher dazu beigetragen, zumindest aus einigen dieser Fehler zu lernen. Es gab jedoch auch wahre Glanzpartien, in denen die vermeintlichen Außenseiter groß aufspielten und die Favoriten in die Bredouille brachten. Zwei Beispiele sind die Partien von Marius gegen Jenna und von Dimitrios gegen Kay, die beide ihre stärkeren Gegner zunächst sehenswert überspielten. Leider endeten diese Partien dann unverhofft durch Patt und sind so symbolisch für das Licht‑ und Schatten‑Schach, das ich laut Baldur in dem Alter selbst gespielt habe (man vergleiche den JVM‑Bericht von 2003). Mit etwas mehr Routine und ein bisschen Übung werden die nächsten Partien in solchen Stellungen sicherlich dann auch souverän gewonnen.

Turnierfavorit Kevin marschierte zunächst souverän durch das Turnier, machte es jedoch kurz vor Schluss noch einmal spannend, als er unglücklich aus der Eröffnung kam und infolgedessen früh seine Dame Alihans Läufer überlassen musste. Dies sollte jedoch Kevins einziger Ausrutscher bleiben, sodass er nach sieben langen Runden mit 6 Punkten verdient Jugendvereinsmeister wurde. Auch die Plätze zwei und drei wurden ohne Zuhilfenahme der Feinwertung vergeben. Alihan konnte sich mit seinem Sieg gegen Kevin und 5,5 Punkten die Silbermedaille sichern und Mark landete als einziger Spieler mit 5 Zählern auf Platz 3. Er verwies damit seine U12‑Mannschaftskollegen Jan Summers, Philip David, Ole Riege und Malte Peters aus der U12 auf die Plätze vier bis sieben. Dass das Feld recht homogen besetzt war zeigt sich auch darin, dass die Plätze neun (Marc Tschebull; 3,5 Punkte) und achtzehn (Owen Jensen; 2,5 Punkte) nur ein Punkt trennte.

Nach der Siegerehrung (und nachdem die letzten Erdnussschalenreste im Raum A aufgesaugt worden waren) fand noch das Herbstreisennachtreffen statt, bei dem Bilder gezeigt und mehrere Werwolfrunden gespielt wurden. Auf diese Weise konnte der Abend gemütlich ausklingen.

Ich glaube die diesjährige Jugendvereinsmeisterschaft war für alle Teilnehmer eine schöne und lehrreiche Veranstaltung, die im nächsten Jahr gerne so wiederholt werden kann. Vielleicht spielen dann auch wieder einige Ältere mit.

(Shumon Akram)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/15-jvm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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