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Chronik: Archiv
Freitag, 24. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugendbundesliga‑Nord, Staffel West 2014/15
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Hamburger SK 4 5 4 4 36,5 16
2. Lübecker SV 2 2 4 4 3 4 31,5 13
3. SK Doppelbauer Kiel 2 4 3 3 5 32,0 12
4. SK Wildeshausen 1 4 3 4 3 3 3 4 29,5 12
5. SV Lingen 2 2 3 4 4 27,0 9
6. Hagener SV 2 3 3 5 25,5 8
7. Königsspringer Hamburg 3 3 2 3 4 2 24,5 7
8. TuRa Harksheide ½ 2 3 1 20,0 5
9. SV Werder Bremen 3 1 3 2 2 4 22,5 4
10. Delmenhorster SK 2 2 2 4 2 21,0 4
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Spieler
KSH
 
Mannschaftsführer:
Max Hort
H A H A H A H Z Z
DBK
 
HSK
 
HAR
 
WIL
 
LIN
 
DEL
 
WBR
 
HGT
 
LÜB
 
1 Stanau, Guido                
2 Spät, Alexander 1   1   0 0 ½ 1 0
3 Pfreundt, Jakob 0 ½ 1 1 ½ 1 1 ½
4 Hort, Max 0 ½ 1 1 0 1 ½    
5 Götze, Tobias 1 1 0 0 ½ 0 1    
6 Lemke, Berfîn   0       ½   0  
7 Pfreundt, Mathis 1 ½ ½ 0 1     0 0
8 Viol, Joshua   0              
9 Hartig, Ruben         0        
10 Samm, Bastian 0           ½   0
11 Lenz, Finn‑Thore     0 0   ½ ½ 1 ½
12 Berger, Hendrik                  
13 Kipke, Kevin       +         ½
14 Kevin, Kay                  
15 Cinar, Alihan                  
16 Otzen, John‑Lauritz                  
17 Bals, Gregor                  
18 David, Philip                  
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1. Runde
28.09.2014 Königsspringer Hamburg SK Doppelbauer Kiel 3 : 3
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Alexander Spät Mats Beeck 1 : 0
2 Jakob Pfreundt Alexander Pluska 0 : 1
3 Max Hort Kevin Mike Hopson 0 : 1
4 Tobias Götze Lukas Wanner 1 : 0
5 Mathis Pfreundt Jale Mieck 1 : 0
6 Bastian Samm Julian Rieper 0 : 1

12.10.2014 TuRa Harksheide Hagener SV 1 : 5
12.10.2014 SV Lingen Delmenhorster SK :
12.10.2014 SV Werder Bremen SK Wildeshausen 3 : 3
28.09.2014 Lübecker SV Hamburger SK :
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2. Runde
23.11.2014 Hamburger SK Königsspringer Hamburg :
10:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Luis Engel Jakob Pfreundt ½ : ½
2 Teodora Rogozenco Max Hort ½ : ½
3 Jakob Pajeken Tobias Götze 0 : 1
4 Daniel Grötzbach Berfîn Lemke 1 : 0
5 Michael Elbracht Mathis Pfreundt ½ : ½
6 Henning Holinka Joshua Viol 1 : 0

14.12.2014 SK Wildeshausen Lübecker SV 4 : 2
10.01.2015 Delmenhorster SK SV Werder Bremen 2 : 4
23.11.2014 Hagener SV SV Lingen 3 : 3
23.11.2014 SK Doppelbauer Kiel TuRa Harksheide :
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3. Runde
25.01.2015 Königsspringer Hamburg TuRa Harksheide :
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Alexander Spät Daniel Kopylov 1 : 0
2 Jakob Pfreundt Cliff Ruhland 1 : 0
3 Max Hort Emily Rosmait 1 : 0
4 Tobias Götze Henrik Meyer 0 : 1
5 Mathis Pfreundt Inken Köhler ½ : ½
6 Finn‑Thore Lenz Hendrik Janke 0 : 1

25.01.2015 SV Lingen SK Doppelbauer Kiel :
11.01.2015 SV Werder Bremen Hagener SV :
11.01.2015 Lübecker SV Delmenhorster SK 4 : 2
11.01.2015 Hamburger SK SK Wildeshausen 5 : 1

3. Runde, 1. Bericht

Nach drei gespielten Runde kommt nun auch der erste Bericht, zu der nachgeholten Runde gegen Harksheide. Diese sollte eigentlich am 11.01. stattfinden, wurde jedoch verschoben, um die Teilnahme am Ramada Cup zu ermöglichen. Nun spielten wir am 25.01.

Als ich um 09:30 Uhr am Clubheim war um die Runde vorzubereiten ergab sich mir ein unerwartetes Bild, ca. 10 Harksheider warteten bereits vor der Tür, wobei nicht alle von ihnen spielten. Nach und nach kamen Tobi und Finn‑Thore, der kurzfristig für Berfîn einspringen konnte. So waren wir dann um 10:00 Uhr zu dritt und konnten die Partien beginnen, verwunderlicherweise waren Jakob und Mathis noch nicht da, kamen jedoch wenige Minuten später und kurz nach 10:00 Uhr waren wir dann mit Alex komplett.

Wir spielten beinahe mit Stammaufstellung, gegen die Bretter 2–7, wodurch wir von den Setzwerten an den ersten beiden Bretter einen Vorteil hatten, an Brett 4 und 6 waren besaßen unsere Gegner dann aber einen Vorteil von 200–300 DWZ, sodass kein klares Ergebnis vorausgesagt werden konnte.

Ein erster Blick durch die Partien zeigte ein gemischtes Bild. Mathis bekam Morra‑Gambit aufs Brett, wodurch er etwas passiver stand, jedoch noch nicht soweit, dass seine Gegnerin den geopferten Bauern kompensieren konnte. Am 6. Brett konnte man die erste Überraschung sehen, Finn‑Thore spielte stark auf Angriff und sein Gegner hat sich bis zu diesem Zeitpunkt lediglich verteidigt, hier konnte man auf Punkte hoffen. Bei Tobi kam es dazu, dass sein König offen auf e2 stand und sein Gegner begann Bauern zu opfern um Linien zu öffnen und weiter anzugreifen. Bei mir ergab sich eine Französisch‑Stellung, die ich aufgrund einer ehemaligen HJEM Vorbereitung relativ sicher spielen konnte. Alex spielte ebenfalls Französisch und kam ganz angenehm aus der Eröffnung. Ebenfalls angenehm stand Jakob, der laut Alex etwas zu früh f3 spielte.

Wenig später passierte etwas Unerwartetes. Tobi schaffte es den Angriff seines Gegner abzuwehren und stand auf einmal besser mit zwei Mehrbauern, er verpasste es jedoch seinen König aus der Mitte zu ziehen und geriet in eine Springergabel. 1:0 für Harksheide. Derweil hat Jakob seine Stellung in ein Endspiel abgewickelt, in welchen er aktiveres Spiel und offene Linien besaß, welches er dann auch gewinnen konnte. 1:1. Finn‑Thore hat weiter angegriffen, hat sich im Angriff dann leider selber die eigenen Figuren blockiert, wodurch sein Gegner die Oberhand gewann. 1:2. Währenddessen setzte Alex auf Königsangriff und Mathis schaffte es seine Figuren etwas aktiver zu stellen. Nachdem ich erst einen Bauern verlor, dann aber etwas Material gewinnen konnte, sah ich wieder Chancen. Mathis spielte remis in einer Stellung, in der er einen Mehrbauern hatte, aber immer noch stark unter Druck stand. 1,5:2,5.

Nun war ein 3,5:2,5 angepeilt, leider sah es danach noch nicht aus. Erst in der Zeitnotphase als ich zu Alex herübersah und bemerkte, dass er auf einmal mit einer Mehrfigur spielte und wenig später gewann, schien unser erster Sieg in dieser Saison in Nähe zu rücken. 2,5:2,5. Nach und nach schaffte ich es dann auch Material zu gewinnen und letztendlich matt zu setzen. 3,5:2,5.

Im Endeffekt war dieser Sieg knapper als er hätte ausfallen können, dennoch bin ich froh, dass wir uns jetzt mit einen Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden im unteren Mittelfeld der Tabelle wiederfinden.

(Max Hort)

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4. Runde
08.02.2015 SK Wildeshausen Königsspringer Hamburg 3 : 3
10:00 Uhr, Realschule Wildeshausen (Mensa), St.‑Peter‑Str. 2, 27793 Wildeshausen

1 Spartak Grigorian Jakob Pfreundt 0 : 1
2 Maurice Finke Max Hort 0 : 1
3 Tom Peters Tobias Götze 1 : 0
4 Minh Duc Ngo Mathis Pfreundt 1 : 0
5 Jari Reuker Finn‑Thore Lenz 1 : 0
6 Steffen Schumann Kevin Kipke : +

08.02.2015 Delmenhorster SK Hamburger SK 2 : 4
08.02.2015 Hagener SV Lübecker SV :
08.02.2015 SK Doppelbauer Kiel SV Werder Bremen 5 : 1
08.02.2015 TuRa Harksheide SV Lingen :
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5. Runde
28.02.2015 Königsspringer Hamburg SV Lingen 2 : 4
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Alexander Spät Thorben Koop 0 : 1
2 Jakob Pfreundt Jannik Bach ½ : ½
3 Max Hort Kai‑Christian Bruns 0 : 1
4 Tobias Götze Nils Vonhoff ½ : ½
5 Mathis Pfreundt Hannah Möller 1 : 0
6 Ruben Hartig Nico Baars 0 : 1

01.03.2015 SV Werder Bremen TuRa Harksheide :
01.03.2015 Lübecker SV SK Doppelbauer Kiel 2 : 4
01.03.2015 Hamburger SK Hagener SV :
01.03.2015 SK Wildeshausen Delmenhorster SK 4 : 2
↑
↓
6. Runde
22.03.2015 Delmenhorster SK Königsspringer Hamburg 4 : 2
10:00 Uhr, Gymnasium an der Willmsstraße, Eingang E‑Gebäude, Willmsstr. 3, 27749 Delmenhorst

1 Dmitrij Kollars Alexander Spät 1 : 0
2 Tobias Kügel Jakob Pfreundt + :
3 Mattis Trätmar Max Hort 0 : 1
4 Joel Theurich Tobias Götze 1 : 0
5 Jannig Strozyk Berfîn Lemke ½ : ½
6 Kevin Silber Finn‑Thore Lenz ½ : ½

22.03.2015 Hagener SV SK Wildeshausen 2 : 4
22.03.2015 SK Doppelbauer Kiel Hamburger SK 2 : 4
08.03.2015 TuRa Harksheide Lübecker SV 2 : 4
22.03.2015 SV Lingen SV Werder Bremen 4 : 2
↑
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7. Runde
25.04.2015 Königsspringer Hamburg SV Werder Bremen 4 : 2
13:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Alexander Spät Fabian Brinkmann ½ : ½
2 Jakob Pfreundt David Wachinger 1 : 0
3 Max Hort David Kardoeus ½ : ½
4 Tobias Götze Long Lai Hop 1 : 0
5 Bastian Samm Nils‑Lennart Heldt ½ : ½
6 Finn‑Thore Lenz Robert Paul Kose ½ : ½

19.04.2015 Lübecker SV SV Lingen 4 : 2
25.04.2015 Hamburger SK TuRa Harksheide : ½
19.04.2015 SK Wildeshausen SK Doppelbauer Kiel 3 : 3
12.06.2015 Delmenhorster SK Hagener SV :
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8. Runde
13.06.2015 Hagener SV Königsspringer Hamburg 3 : 3
13:00 Uhr, Schulzentrum West, Stubbenweg 1, 27753 Delmenhorst

1 Nikita Rau Guido Stanau + :
2 Kilian Böhning Alexander Spät 0 : 1
3 Lukas Beinke Jakob Pfreundt 0 : 1
4 Paul Laubrock Berfîn Lemke 1 : 0
5 Balint Balazs Mathis Pfreundt 1 : 0
6 Andreas Hoppe Finn‑Thore Lenz 0 : 1

13.06.2015 SK Doppelbauer Kiel Delmenhorster SK :
13.06.2015 TuRa Harksheide SK Wildeshausen 3 : 3
13.06.2015 SV Lingen Hamburger SK 2 : 4
13.06.2015 SV Werder Bremen Lübecker SV 3 : 3
↑
↓
9. Runde
14.06.2015 Lübecker SV Königsspringer Hamburg :
10:00 Uhr, Schulzentrum West, Stubbenweg 1, 27753 Delmenhorst

1 Kevin Kololli Alexander Spät 1 : 0
2 Martin Kololli Jakob Pfreundt ½ : ½
3 Tigran Poghosyan Mathis Pfreundt 1 : 0
4 Alexander Rieß Bastian Samm 1 : 0
5 Fin Niklas Tiedemann Finn‑Thore Lenz ½ : ½
6 Tom Linus Bosselmann Kevin Kipke ½ : ½

14.06.2015 Hamburger SK SV Werder Bremen :
14.06.2015 SK Wildeshausen SV Lingen :
14.06.2015 Delmenhorster SK TuRa Harksheide :
14.06.2015 Hagener SV SK Doppelbauer Kiel :

Jugendbundesliga‑Abschlussbericht

Da sich die Jugendbundesligasaison 2014/15 durch den heutigen Stichkampf gegen Weisse Dame dem Ende neigt und Berichte spärlich erstellt wurden, ist nun der Zeitpunkt zu betrachten, wie wir zu dem Stichkampf gekommen sind.

Während ich den Bericht erstelle, läuft der Stichkampf bereits eine Stunde, und wir sind durch Mathis bereits 1:0 in Führung gegangen, da sein Gegner sich quasi selber mattgesetzt hat.

Betrachten wir zuerst aber die vorhergegangenen Runden:

In der ersten Runde erwartete uns mit Kiel bereits einer der Favoriten auf die oberen Plätze, und es galt trotzdem einen guten Auftakt für die Saison zu finden. Sehr stark haben hier Tobi und Mathis gespielt, sodass wir schon 2 Punkte erzielt haben. Mathis musste sich in der Zeitnotphase stark verteidigen, wobei sein Gegner sich darauf konzentrierte Tricks zu finden anstatt gut zu spielen, sodass er mit jedem Versuch zu gewinnen Material verlor. Basti, Jakob und ich haben es leider nicht geschafft zu punkten, obwohl ein Remis eventuell möglich gewesen wäre. Zuletzt spielte Alex. Die Partie ging beinahe über die gesamten 5 Stunden sodass er für den Rest der Partie ein paar Minuten übrig hatte, dass ich ihm vorgeschlagen hatte zur Not remis zu spielen anstatt auf Zeit zu verlieren. Alex schaffte es dann aber einen Bauern umzuwandeln und gewann die Partie. So konnten wir bereits unseren 1. Punkt, der nicht selbstverständlich war, holen.

Mittlerweile sind 1,5 Stunden des Stichkampfes verstrichen und auch Finn‑Thore hat durch Materialgewinn in der Eröffnung geschafft zu gewinnen, 2:0.

Die 2. Runde führte uns gegen einen weiteren Favoriten auf den Titel, den HSK. Zu unserer Überraschung spielten wir, verglichen zu den anderen Runden, gegen die schwächste Aufstellung des HSK in dieser Saison. Josh konnte dem Königsangriff seines Gegners nicht lange standhalten, bei Tobi war es anders herum, 1:1. Mathis konnte ein frühes Remis gegen Michael Elbracht sichern, sodass noch 3 Partien übrig waren. Nun verlor Berfîn gegen Daniel Grötzbach, der diese Saison jedes Spiel gewann. Zum Schluss kamen Jakob und ich über ein Remis nicht heraus, sodass wir knapp verloren. Unglücklicherweise war Alex verhindert; mit ihm hätten wir gegen ein schwach aufgestelltes HSK Team gewinnen können.

Da es für die 3. Runde bereits einen Bericht gibt, wird diese nicht betrachtet und wir machen mit der 4. Runde weiter. Diese führte uns an unser am weitesten entfernte Ziel: Wildeshausen. Ein großer Dank geht zum einen an die beiden Fahrer, wodurch wir eine sehr lange Hinfahrt mit der Bahn umgehen konnten, und an Kevin, der am Samstag vor der Runde kurzfristig als Brett 6 einspringen konnte. Zum Spielbeginn warteten auf uns 5 Wildeshausener. Ihr Brett 6 mit DWZ 1800 wollte das Bremen‑Spiel angucken und hat nicht gespielt. Da die zweite Jugendmannschaft von Wildeshausen ihre 4. Runde vorgespielt hatte, konnte aus dieser kein Ersatzspieler gefunden werden. Auf diese Weise gewann Kevin sein erstes Spiel in der Jugendbundesliga leider kampflos. Dieser Punkt ist später aber noch wichtig geworden. Am Brett 1 kam es unerwartet: Spartak Grigorian, mit einer Wertungszahl von 2200, 2300, bot nach dem 12. Zug remis, was Jakob schnell ablehnte. Nicht weniger schnell gewann Jakob, ohne 20 Züge gespielt zu haben. Darauf verlor Finn eine sehr schöne Partie gegen einen starken Gegner, da er zwar sehr lang mithalten konnte, sich am Ende jedoch die Erfahrung durchgesetzt hat. Gegen meinen Gegner blieb es die Partie über unklar, erst stand ich besser, dann er, zum Ende wieder ich. Ein Remis hatte ich glücklicherweise abgelehnt, wahrscheinlich aus dem Grund, dass wir bereits 2:1 geführt haben. Derweil befand sich Mathis in einem Endspiel mit 2 Bauern weniger, was er nicht mehr drehen konnte. Zuletzt blieb Tobi übrig, in schlechterer Stellung versuchte er lange noch ein Remis herbeizuführen, was er nicht mehr schaffen konnte. So konnten wir mit etwas Glück, durch die Abwesenheit eines Spielers, 3:3 spielen. Auf Tobi, Finn und mich wartete dann noch eine längere Rückfahrt, ein Punkt ließ uns das verkraften.

Zu der fünften Runde lässt sich wenig berichten. An den vorderen Brettern haben wir es nicht geschafft zu punkten, sodass wir aus diesen mit einem halben Punkt herausgingen. Tobi hat die Peter‑Knops‑Variante gespielt und diese bis ins Endspiel gebracht, was sein Gegner noch remis halten konnten. An den hintern beiden Brettern war Lingen etwas ersatzgeschwächt. Dort gewann Mathis, Ruben hat sich leider selbst die Felder versperrt und verlor. Am Ende bleibt ein Stand von 2:4, mehr haben wir an diesem Tag nicht geschafft.

Erneut nach Bremen ging es in der sechsten Runde, dieses Mal nach Delmenhorst. Am Tag vor der Partie sind Mathis und Jakob erkrankt, sodass noch 2 Spieler gesucht wurden. Berfîn konnte kurzfristig doch noch zusagen, einen weiteren Spieler haben wir nicht gefunden, somit blieb unser zweites Brett frei. Am ersten Brett spielte Alex gegen Dmitrij Kollars, der mit einer Spielstärke von 2300 nicht zu bezwingen war. Etwas krank spielte ich gegen meinen Gegner, der nach 20 Zügen hätte aufgeben können, aber anscheinend wollte er noch 30 Züge weiter spielen. Tobi hat es geschafft, eine komplizierte Stellung mit Material weniger zu drehen, konnte im Endspiel diese nicht mehr verteidigen, sodass es 1:3 stand. Berfîn befand sich zu dem Zeitpunkt in einem remisen Endspiel mit gleichem Material und nur noch ein paar Minuten Zeit, es kam zum 1,5:3,5. Finn blieb die Wahl, seine leicht bessere Stellung zu Ende zu spielen, oder in ein Remis einzuwilligen, 2:4. Durch den kurzfristigen Ausfall war dies einer der schwereren Kämpfe.

Die nächste Bremer Mannschaft kam zur Abwechslung zu uns. Mit Werder Bremen hatten wir unseren letzten Kampf vor dem Abschlusswochenende. Souverän gewonnen haben Tobi und Jakob, und wir gingen 2:0 in Führung. Basti spielte sehr aggressiv, mit Materialvorteil. Sein Gegner wickelte in ein Endspiel mit Materialnachteil, jedoch mit vorgerückten Bauern, ab. Dadurch musste Basti seinen Materialvorteil nutzen um zu verteidigen und schaffte ein Remis. Finn stand zu dem Zeitpunkt besser, sein Gegner bot remis an, ohne das mit dem Mannschaftsführer abzusprechen. Finn nahm das Remis an, um die Runde abzusichern, da Alex und ich beide ausgeglichen standen, und mit einem Stand von 3:1 unser Sieg abzusehen war. Nach etwas Zeit sahen auch die Bremer ein, dass sie es nicht schaffen konnten beide Partien zu gewinnen, 4:2.

Zwei Stunden des Stichkampfes sind bereits vergangen und Jakob konnte souverän zum 3:0 punkten.

In das Abschlusswochenende gingen wir mit folgender Situation hinein:

  • Es gibt 4 Absteiger
  • 3 Mannschaften können uns nicht überholen
  • Wir sind ein Platz vor den Abstiegsplätzen
  • Hagen ist die einzige Mannschaft, vor der wir bleiben müssen
  • Wir haben einen Punkt mehr als Hagen
  • Wir spielen in der achten Runde gegen Hagen

Somit war klar, dass wir gegen Hagen mindestens unentschieden spielen müssen, um Chancen auf den Klassenerhalt ohne Stichkampf zu haben. Erschwerend hinzu kommt, dass wir in der neunten Runde gegen Lübeck spielen, die darum spielen mit dem zweiten Platz zur deutschen Meisterschaft zu fahren. Gut für uns ist, dass Hagen in der neunten Runde gegen Kiel spielt, die auch um den zweiten Platz spielen.

An dem Wochenende mussten wir auf Tobi und mich verzichten, was zu der Entscheidung führte gegen Hagen mit Guido an Brett eins zu spielen, damit wir an den hinteren Brettern bessere Chancen hatten. Erwartungsgemäß konnten wir den Vorteil an den vorderen Brettern nutzen und dort ein 2:0 holen, somit benötigten wir einen Punkt an den hinteren drei Brettern. Finn gewann und somit lief diese Runde noch nach Plan und wir blieben vor Hagen.

Die letzte Runde brachte uns Lübeck. Diese sind eines der stärkeren Teams, vor allem, weil sie nicht nur an den hinteren Brettern stark sind, sondern auch an den vorderen Brettern favorisiert. Über 1,5 Punkte kamen wir nicht heraus. Zur unserer Überraschung gewann Hagen gegen Kiel, wodurch wir auf dem Abstiegsplatz fielen, Kiel aber auch von dem Platz zur deutschen Meisterschaft. Eine weitere Überraschung gelang Harksheide. Bis zur achten Runde blieben sie abgeschlagen auf dem letzten Platz, schafften aber ohne Verlust in den letzten beiden Runden noch den 8. Platz.

Abschließend kann man noch ein paar Statistiken erwähnen, die hier zu finden sind: http://www.nsv-online.de/ligen/jbln-1415/?staffel=821&r=statistik.

Von der DWZ haben wir die 2. schwächste Top 6, und von den eingesetzten Spielern haben wir den geringsten Schnitt. Unsere Punktequote mit Weiß beträgt 44 %, und mit einer Schwarzquote von 48 % sind wir die 4. stärkste Mannschaft mit Schwarz.

Dennoch ist es schade, dass wir keinen regulären Klassenerhalt schaffen konnten. Etwas Pech spielt mit herein, aber von der Mannschaft her sind wir stark genug, um auf den vorderen Plätzen zu spielen, dafür hätten wir vollständiger spielen müssen.

Der Stichkampf hat sich derweil zu einem 5:1 entwickelt, somit spielen wir auch in der nächsten Saison in der Jugendbundesliga. Gepunktet hat Alex, Basti und Berfin haben ein Remis beigesteuert. Der Kampf blieb durchgehend ungefährdet, wobei wir gegen eine taktisch aufgestellte Mannschaft von Weisse Dame gespielt haben.

(Max Hort)

Quellen: Niedersächsischer Schachverband, Norddeutsche Schachjugend
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/15-jbl.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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