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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 3 · Stadtliga A 2014
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Königsspringer Hamburg 3 5 5 6 46,0 18
2. Hamburger SK 6 3 5 5 5 5 5 40,5 14
3. SV Eidelstedt 3 3 7 5 41,5 12
4. TV Fischbek 3 5 4 5 38,5 11
5. Niendorfer TSV 3 4 4 4 5 38,0 9
6. FC St. Pauli 3 4 5 4 6 35,5 8
7. Hamburger SK 7 3 1 4 3 32,5 7
8. SK Union‑Eimsbüttel 2 3 3 3 3 4 5 32,0 5
9. SK Johanneum Eppendorf 2 3 3 4 5 4 33,0 4
10. Pinneberger SC 2 2 3 22,5 2
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Spieler
KSH
3
Mannschaftsführer:
Marcus Möhrmann
H A H H A H A H A
UNE
 
PIN
2
FBK
 
SVE
 
STP
3
HSK
7
HSK
6
NIE
 
SKJ
2
21 Leiser, Sven ½ 1 ½ 0 1   ½ ½  
22 Spät, Alexander                  
23 Wiltafsky, Thomas ½ 1 1 + 1 ½ 1 ½ ½
24 Bruhn, Boris ½ ½ 0   ½        
25 Wilms, Ingo ½ ½ 1 ½ ½ ½   1 ½
26 Möhrmann, Marcus 1 1 0 + ½ 1 1 ½ 1
27 Seifer, Gregor 1     1 1 0 1    
28 Knops, Peter 1 1 1 ½   1 1 1 ½
29 Lohse, Marc 1 1 1 0 0 1 0 0 1
30 Hort, Max   ½   1 0 0 0   ½
33 Lemke, Detlef           ½     ½
34 Steinfeldt, Henry             ½    
44 Melde, Christian     1         1 0
100 Conrad, Christian               0  
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1. Runde
17.01.2014 Königsspringer Hamburg 3 SK Union‑Eimsbüttel 2 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Karlheinz Leonardi ½ : ½
2 Thomas Wiltafsky Thomas Jung ½ : ½
3 Boris Bruhn Klaus‑Martin Rehm ½ : ½
4 Ingo Wilms Jörg Nielsen ½ : ½
5 Marcus Möhrmann Ralf‑Dieter Urban 1 : 0
6 Gregor Seifer Alfredo Vehar 1 : 0
7 Peter Knops Jens‑Oliver Bock 1 : 0
8 Marc Lohse Marian Krüger 1 : 0

16.01.2014 Pinneberger SC 2 TV Fischbek :
10.01.2014 SV Eidelstedt SK Johanneum Eppendorf 2 :
14.01.2014 FC St. Pauli 3 Niendorfer TSV 4 : 4
07.01.2014 Hamburger SK 7 Hamburger SK 6 3 : 5

Neues Jahr, neues Glück

Wie jedes Jahr geht es für unsere Dritte auch dieses Mal zu Beginn der Saison gegen Union‑Eimsbüttel. Dieses Mal ist deren Zweite zu Gast, und die staunt nicht schlecht: Wir haben nicht nur dieses Jahr einen für die Stadtliga ordentlichen DWZ‑Schnitt von 2083 an den ersten vier Brettern zu bieten, sondern spielen auch noch alle! Das heißt also, sich warm anziehen da vorne. Gut, dass unser Clubheim geheizt ist.

Tja, Theorie und Praxis liegen dann aber eben doch ein wenig auseinander. Just die obere Hälfte brachte nicht das aufs Brett, was die Wertungszahlen versprachen. Und das kam so:

Meine Wenigkeit hat nach der Eröffnung bequemen Ausgleich – mehr dann aber auch nicht. Den Aufschlag muss ich noch etwas üben, fürs Remis reichte er wenigstens.

Thomas am zweiten Brett müht sich eifrig, drückt, knetet und kämpft bis zum Umfallen, das zweite Brett war dann folgerichtig auch am längsten von allen beschäftigt. Leider versäumte er es, mit einem studienartigen Manöver im Bauernendspiel die Ernte einzufahren, und so musste er sich am Ende sogar noch ins Dauerschach bei zwei Minusbauern retten.

Boris hatte einen strukturellen Vorteil zu bieten, sah aber dafür ordentlich Wind im Gesicht gegen seinen König. Das hätte auch schief gehen können. Allerdings auch umgekehrt: Bevor beide die Hände schüttelten, war kurzzeitig ein Figurengewinn für ihn drin! Demzufolge war das Remis am Schluss das logische Ergebnis.

Ingo an Tisch 4 ist eine Ansage. Das schreckte seinen Gegner dennoch nicht, der einen Bauern in komplett unklarer Stellung einsammelte. In der Analyse klärte sich, dass Ingo mindestens Kompensation hatte, die Partie nach praktischen Maßstäben bei Weiterspielen wohl eher gewonnen denn verloren worden wäre. Aber hey, es ist ein Mannschaftskampf, zu viel Risiko muss ja auch nicht sein, also nahm er das Remisangebot des Gegners an.

Und so hätten wir im Optimalfall auch gut und gern 3,5:0,5 dort vorne führen können. Da Schach aber nicht immer logisch ist, einigte sich unsere obere Hälfte auf ein salomonisches Unentschieden. Gut gekämpft von der Eimsbütteler Spitze, Hut ab!

Dass wir dennoch einen entspannten Abend hatten war dessen geschuldet, dass an den hinteren vier Brettern unser Gegner nicht seine Stammbesetzung ans Brett bringen konnte. Also hatten wir dort erhebliche DWZ‑Vorteile.

Die brachten wir dann auch aufs Brett. Beeindruckend, wie es geschah: Marcus hatte seine gewohnte taktische Stellung nach der Eröffnung, die in einer Mehrfigur und mit einem Punkt endete. Gregor gab seinem Gegner keine Luft zum Atmen und lieferte eine richtig feine Positionspartie, ebenfalls mit einem Sieg, ab. Peter ergriff die Gelegenheit, in ein für ihn gutes Dame‑Turm‑Endspiel abzuwickeln, das er ebenso leicht gewann. Und, last but not least, belohnte sich Marc mit zwei Mehrbauern, nachdem er mächtig Druck gemacht hatte, und ebenfalls einem verdienten ganzen Punkt.

Unter dem Strich war es ein Sieg, der nicht einmal ansatzweise ins Wanken geriet. Marc und Marcus gewannen recht schnell, sodass der Rest der Mannschaft den Abend recht entspannt runterspielen konnte. Einen so souveränen Mannschaftskampf erlebe ich in der Dritten selten. Ein sehr schöner Einstieg in die Saison, der Lust auf mehr macht!

(Sven Leiser)

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2. Runde
30.01.2014 Pinneberger SC 2 Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Kirchengemeinde St. Michael, Fahltskamp 16, 25421 Pinneberg

1 Ingo Rubach Sven Leiser 0 : 1
2 Oliver von Wersch Thomas Wiltafsky 0 : 1
3 Björn Hachmann Boris Bruhn ½ : ½
4 Volker Griwenka Ingo Wilms ½ : ½
5 Jürgen Hochreiner Marcus Möhrmann 0 : 1
6 Winfried Hadlich Peter Knops 0 : 1
7 Thomas Iwanow Marc Lohse 0 : 1
8 Wolfgang Retzlaff Max Hort ½ : ½

31.01.2014 TV Fischbek Hamburger SK 6 3 : 5
31.01.2014 Niendorfer TSV Hamburger SK 7 4 : 4
24.01.2014 SK Johanneum Eppendorf 2 FC St. Pauli 3 4 : 4
30.01.2014 SK Union‑Eimsbüttel 2 SV Eidelstedt 3 : 5

Tabellenführung!

In der zweiten Runde zog es uns hinaus nach Pinneberg. Für mich das erste Auswärtserlebnis dort, die Fahrt in der S‑Bahn im Dunkeln fühlte sich ein wenig so an, als ginge es ans Ende der Welt: Ist das wirklich noch Hamburgs Stadtliga? Ja, ist es, Marcus hat schließlich unseren Stamm – da Gregor kurzfristig ausfiel, durfte Max ran – per E‑Mail genau dort hin beordert.

Ganz so finster, wie der Weg dorthin, war es vor Ort dann aber doch nicht: In einer Kirchengemeinde ist das Spiellokal untergebracht, wohlige Wärme schlug einem entgegen, als man durch die Türschwelle trat. Dazu noch fast schon nostalgisches Flair, waren doch noch analoge statt digitale Schachuhren neben jedem Brett aufgestellt. Ja, auch 2014 ist das noch möglich!

Pinnebergs Zweite wollte es offensichtlich besser machen als gegen Fischbek, und so hatten sie ebenfalls – bis auf ihr Spitzenbrett – ihren Stammkader ans Brett gebracht. Man durfte also gespannt sein, wie sich der Kampf entwickeln würde.

Er begann mit einer kleinen Überraschung: Max und sein Gegner Retzlaff legten eine flotte Partie hin, die in einem remisen Endspiel gipfelte. Unser erster halber abgegebener Punkt auf der zweiten Bretthälfte! Also waren wir dann wohl auch mal vorne gefordert.

Sowohl Thomas als auch ich kamen dieser stillen Aufforderung auch schnell nach: Beeindruckend, wie er von Wersch positionell überspielte. Nachdem meines Gegners im Trüben Fischen mittels eines Figurenopfers ebenfalls schnell in eine Sackgasse führte, hatten wir nach zwei Stunden bereits einen beruhigenden 2,5:0,5‑Vorsprung.

Der tat aber auch Not: Ingo stand mit dem Rücken zur Wand, eigentlich hat sich sein Gegner seinen König schon in der Ecke perfekt zurechtgestellt, und Boris wandelte auf wilden Eröffnungspfaden, die ihm einen luftigen König bescherten. Peters Gegner opferte eine Figur für Initiative, sah gut für Peter aus, barg aber auch Gefahrenpotenzial.

Auf zwei unserer Spieler konnten wir uns aber auch dieses Mal wieder verlassen: Marcus gewann bereits in der Eröffnung eine Figur – nachdem er alle gegnerischen Drohungen neutralisiert hatte, gab Hochreiner auf – und Marc wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab. 4,5 Punkte noch weit vor der Zeitnot, da hat sich die Fahrt doch schon gelohnt! Erst recht, als Peter anschließend nicht nur einen Turm mehr, sondern auch einen Damentausch und damit einen ganzen Punkt vermelden konnte. Drei Mal eine weiße Weste nach zwei Runden, so kann es gerne weitergehen.

Unsere beiden Sorgenkinder an Brett 3 und 4 taten indes das, was sie am besten können: Ingo hinten drin stehend zäh verteidigen und Boris mit taktischen Motiven gewürzt aktives Gegenspiel suchen. Beides erfolgreich, sodass noch zwei halbe Punkte hinzukamen. Und so wurde es ein satter 6,5:1,5‑Erfolg, der uns sogar die Tabellenführung beschert! Obwohl sowohl Boris als auch Ingo noch nicht so recht drin sind im Turnier, sehe ich das ganz gelassen. Beiden sagte ich nach der Runde, dass sie später eh für die wichtigen ganzen Punkte zuständig sein werden. Glaube versetzt Berge, also wird das so auch passieren.

Die Tabellenführung ist allerdings reichlich trügerisch. Auf uns warten in den nächsten drei Runden mit Fischbek, Eidelstedt und St. Pauli 3 echte Prüfsteine. Da gilt es voll konzentriert zu bleiben und genauso geduldig auf unsere Chance in unseren Partien zu warten, wie es uns in den ersten beiden Runden gelungen ist.

(Sven Leiser)

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3. Runde
07.02.2014 Königsspringer Hamburg 3 TV Fischbek :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Christoph Serrer ½ : ½
2 Thomas Wiltafsky Denis Schermer 1 : 0
3 Boris Bruhn Jakob Kneip 0 : 1
4 Ingo Wilms Philip Reichhardt 1 : 0
5 Marcus Möhrmann Andreas Wanke 0 : 1
6 Peter Knops Nikolas Egelriede 1 : 0
7 Marc Lohse Jannis Niemann 1 : 0
8 Christian Melde Knud Schulenburg 1 : 0

07.02.2014 SV Eidelstedt Pinneberger SC 2 :
04.02.2014 FC St. Pauli 3 SK Union‑Eimsbüttel 2 5 : 3
11.02.2014 Hamburger SK 7 SK Johanneum Eppendorf 2 3 : 5
07.02.2014 Hamburger SK 6 Niendorfer TSV 5 : 3

Es wird anspruchsvoller!

Nachdem wir in den ersten beiden Runden doch sehr leichte Siege eingefahren hatten, gab es mitten zu Zeiten eines Sturmtiefs heute mit Fischbek einen ersten Prüfstein, sind sie doch vorne sehr gut besetzt.

Zuerst sah es danach dann aber doch gar nicht aus: An allen Brettern schienen wir leichte bis starke Vorteile zu haben, das ließ sich doch gut an. So bremste ich den stärksten Spieler der Liga mit einem Remis aus, während Marc und Peter ihr gewohntes Spiel auf ein Tor zelebrierten. Die beiden sind bislang eine echte Bank – schön, sie in unserer Mannschaft zu wissen! Dazu half dann noch Christian Melde aus, der eine ebenso einseitige wie schöne Partie aufs Brett zaubern konnte.

Ein 3,5:0,5 klingt beruhigend und souverän, keine Frage. Nachdem Ingos Gegner ein Selbstmatt gleich in der Eröffnung fand, waren die zwei Punkte schon unter Dach und Fach. Aber! Fischbek zeigte, dass sie zu Recht von uns als nicht ungefährlich eingeschätzt wurden! Denn Boris erwischte keinen guten Tag, sodass sein Gegner ihn überrollte und nun mit 3/3 dasteht! Dazu kam dann noch, dass Marcus einer Zugwiederholung auswich und dann taktisch auf allerhöchstem Niveau ausgekontert wurde. Das passiert ihm sicher auch nicht alle Tage. Ganz, ganz stark gespielt von Wanke. Thomas Wiltafsky indes kommt allmählich ins Rollen, sodass er in der Zeitnotphase einen Bauern erobern konnte und damit auch die Partie.

Alles in allem wurden wir zwar erneut unserer Favoritenrolle gerecht, aber man merkt dann doch, dass die Gegner an Qualität hinzugewinnen. Das wird eine enge Kiste gegen Eidelstedt. Da wir diese Saison aber sowohl vorne als auch hinten beißen können, bin ich dennoch guter Dinge, dass auch nächstes Mal am Schluss uns zwei Punkte gutgeschrieben werden, Spitzenkampf hin oder her. Dann ja vielleicht mit Boris als Matchwinner.

(Sven Leiser)

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4. Runde
28.02.2014 Königsspringer Hamburg 3 SV Eidelstedt 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Carsten Dumjahn 0 : 1
2 Thomas Wiltafsky Andy Fleischer + :
3 Ingo Wilms Jörg Müller ½ : ½
4 Marcus Möhrmann Jan Stenzel + :
5 Gregor Seifer Mirko Kurzynsky 1 : 0
6 Peter Knops Volker Melde ½ : ½
7 Marc Lohse Andreas Bergsträßer 0 : 1
8 Max Hort René Thielscher 1 : 0

28.02.2014 TV Fischbek Niendorfer TSV 4 : 4
21.02.2014 SK Johanneum Eppendorf 2 Hamburger SK 6 3 : 5
27.02.2014 SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SK 7 :
27.02.2014 Pinneberger SC 2 FC St. Pauli 3 2 : 6

Noch mal mit einem blauen Auge davongekommen

Erster gegen Zweiter, das klingt nach einem richtigen Spitzenspiel. Die Anspannung war groß: Würden wir Eidelstedt schlagen und damit unsere weiße Weste behalten können? Oder knöpfen sie uns einen, gar zwei Punkte ab, nachdem sie auch mit ordentlicher Besetzung antraten?

Vor Ort sah es dann aber erst einmal ein wenig kurios aus: Das zweite Brett war völlig verwaist, unser Mannschaftsführer hatte auch noch keinen Gegner am Brett, also hieß es erst einmal abwarten. Thomas tauchte nach einer halben Stunde dann doch auf, und so führten wir nach einer Stunde dank Gegnerabwesenheit bereits mit zwei zu null.

Haben sie uns das Spitzenspiel also verdorben. Dabei wollten wir doch zeigen, dass wir kämpfen können! »Nicht mit uns!«, sagten sich dann Marc Lohse und ich, »Das können wir auch! So, wir geben wir einfach mal auf! Jetzt haben wir doch unser Spitzenspiel! Ätsch!« Na gut, um ehrlich zu sein, hatten wir beide an jenem Abend einfach nur einen rabenschwarzen Tag erwischt, Dumjahn und Bergsträßer, obwohl beide von der DWZ her nicht favorisiert, hatten mit uns keine Mühe. Dazu dann noch ein schnelles Remis von Ingo – 2,5 zu 2,5; nun war es in der Tat ein verbissen geführter Kampf, denn auf den verbleibenden Brettern schenkten sich die Gegner nichts.

Was bin ich froh, dass sich unsere übrig gebliebenen Musketiere nicht nervös machen ließen. Das war auch sehr gut anzusehen! Max baute so viel Spannung auf, brachte immer wieder kleine Nadelstiche, dass der Gegner auf einmal unvermittelt die Dame für Turm und Springer gab. Mag da der Plan gewesen sein, eine Festung mit den zwei Figuren zu errichten, machte ihm Max einen ordentlichen Strich durch die Rechnung: Es wurden noch flugs drei Bauern zusätzlich eingesammelt, die dann auch das Rennen machten. Da kann man mal wieder nur sagen: Ein echter Edelersatzspieler ist das, den wir da haben, sehr schön.

Auch Gregor ist ein echtes Tier: Kaltblütig einfach mal den wichtigsten Bauern des Gegners einsammeln und dann alle Fuddelchancen des Gegners aufmerksam zunichte machend sorgte er dafür, dass wir dann doch noch als Sieger da standen. Gut, dass wir, nachdem er zwei Mal fehlen musste, dieses Mal wieder auf ihn bauen konnten.

Peter Knops gramte und wand sich, so recht wollte er sich in seiner Stellung nicht wohl fühlen. Kein Wunder, er stand die ganze Zeit über etwas schlechter, so etwas verteidigt man nicht gern. Dass ihm der halbe Punkt gelang, war demzufolge eine wirklich gute Nachricht. Es war der kürzeste Mannschaftskampf dieser Saison bislang, noch weit vor 23:00 Uhr war er zu Ende, spannend war’s trotzdem. Wir können nur an die Eidelstedter sagen: Danke für Euer Entgegenkommen, so wurde es ein 3:3 und damit 5:3 für uns statt einem zu vermutenden 4:4, wenn alle an Bord gewesen wären. Puh. Noch mal davongekommen.

Gegen St. Pauli bedarf es dann wieder einer Steigerung. Ich bin aber guter Dinge, dass diese uns gelingt, auch wenn deren Clubheim eine eher ungewohnte Atmosphäre für uns bereithält. Auch dies ein Spitzenkampf, der Erste gegen den eigentlichen Aufstiegsfavoriten, Spannung garantiert!

(Sven Leiser)

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5. Runde
18.03.2014 FC St. Pauli 3 Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Clubheim des FC St. Pauli, Harald‑Stender‑Platz 1, 20359 Hamburg

1 Artur Reuber Sven Leiser 0 : 1
2 Victor Antunes Thomas Wiltafsky 0 : 1
3 Nils Klostermann Boris Bruhn ½ : ½
4 Andreas Verweyen Ingo Wilms ½ : ½
5 Swen Neander Marcus Möhrmann ½ : ½
6 André van de Velde Gregor Seifer 0 : 1
7 Tigran Martirosyan Marc Lohse 1 : 0
8 Axel Eichstädt Max Hort 1 : 0

21.03.2014 SV Eidelstedt TV Fischbek 3 : 5
25.03.2014 Hamburger SK 7 Pinneberger SC 2 :
21.03.2014 Hamburger SK 6 SK Union‑Eimsbüttel 2 5 : 3
21.03.2014 Niendorfer TSV SK Johanneum Eppendorf 2 :

Punkt ist Punkt. – Ein Ausflug nach St. Pauli

Am fünften Spieltag verschlug es uns nach St. Pauli, zu dem gleichnamigen Club in das Vereinsheim des Fußballstadions.

St. Pauli? Vereinsheim? Da kommen doch Erinnerungen hoch! Die Erwartung war, in einen verrauchten Laden zu kommen, in dem »Cola? Hamwirhiernich! Hier, ’n Bier, Klappe halten!« hinter der Theke herüber schallt. Ein Spiellokal, in dem ebensolches Bier zuhauf neben den Brettern der Spieler stehen wird, lauter Menschen optisch der Sorte »gerade aus Wacken zurück« uns gegenüber sitzen könnten. St. Pauli, das Vergnügungsviertel, in dem die Sitten rauer sind. Wie anders sollte denn dann auch das Vereinsheim sein? Eng soll’s dort zugehen, nebenan Fußball laufen in einer Lautstärke, die Konzentration nahezu unmöglich macht, und überhaupt, Schach gespielt wird hier auch? Ach. Haste nicht geseh’n.

Vieles des Beschriebenen traf tatsächlich auf das alte Vereinsheim des alten Stadions zu, ein Teil offensichtlich auch noch auf das neue, jetzige vor nicht allzu langer Zeit, diverse Berichte halten Zeugnis von.

Wie anders stellte es sich aber dieses Mal dar.

Der hintere Raum war Nichtraucherraum, der Kneipenbereich selbst schien auch nahezu einer zu sein, so wenig wie sich dort eine angesteckt wurde. Fußball lief nebenan nahezu in Zimmerlautstärke, sodass im Nebenraum davon nichts mehr zu hören war. In dem an zwei langen Tischen fein säuberlich je acht Bretter aufgebaut waren. Man hatte Platz, ein paar Kiebitze sind auch vorbeigekommen, es war warm, die Bedienung hinter der Theke freundlich, die Getränkepreise moderat. Selbst das optische Vorurteil ließ sich nicht halten – mein Gegner beispielsweise tauchte im schnieken Anzug auf, da war eher meinereiner underdressed.

Kurzum: Es mag mal so gewesen sein, dass ebendort es eher chaotisch zuging, davon war dieses Mal aber nichts zu spüren. Im Gegenteil! Die Atmosphäre konnte sich problemlos mit jener der Landesliga oder höheren Ligen messen lassen! Unsere Gegner, die Dritte St. Paulis, waren offensichtlich auch heiß auf uns, saßen sie doch allesamt hochkonzentriert pünktlich am Brett.

Hier wird Schach gespielt! Und das auf tatsächlich ansehnlichem Niveau: Hier wurde sich nichts geschenkt, überall verwickelte Stellungen, hart ausgepackte Eröffnungen. So kann Stadtliga also auch gehen.

Wir starteten mit einer etwas unerwarteten Hypothek in die dritte Spielstunde: Ausgerechnet Max verlor gegen einen Gegner, dessen DWZ eines Spitzenspiels nicht ganz gerecht wurde. Fast eine Stunde Verspätung war dann doch eine zu große Hypothek, nachdem sein Gegner eine ihm offensichtlich nicht geläufige Variante auspackte. Schade. Nachdem Marc an Tisch 7 ebenfalls anzusehen war, dass er sich in einer eigentlich ganz guten Stellung sichtlich quälte, waren graue Haare dann auch nicht mehr zu vermeiden – 0:2 gegen diesen Gegner, wie sollen wir das bloß aufholen? Zumal Marc dann in der Tat später den Faden und damit die Partie verlor.

Darauf hatten wir eine Antwort: Gregor. Das Tier. Er ließ dem Ex‑Königsspringer van de Velde keine Chance und ließ am Horizont Hoffnung aufkommen. Ingo und Boris ließen ebenfalls nichts anbrennen mit schnellen Remis, vor allem angesichts der Spielstärke von Boris’ Gegner war das höchst willkommen. Musste ja nur noch ein Punkt her, um die St. Paulianer auf Distanz halten zu können.

Marcus entschied sich dafür, nach wie immer bei ihm interessantem Spielverlauf, dass unsere beiden Spitzenbretter auch mal Verantwortung übernehmen könnten. Thomas Wiltafsky und ich also. Na danke. Thomas schimpfte lautlos vor sich hin, hätte er doch gleich in der Eröffnung alles klar machen können, um sich nun mit einer Dame gegen jede Menge reichlich unkoordiniertem Holz rumschlagen zu müssen, und ich suchte nach allerlei Beschäftigung meines Gegners in einem eher etwas schlechteren Endspiel.

Von Mimik sollte man nicht auf Ergebnisse schließen: Das Holz sammelte Thomas wieder ein, während mein einfach mal auf Verdacht Richtung a7 geschobener weißer Bauer dann dank eines verpassten Tempos meines Gegners tatsächlich die Entscheidung brachte!

4,5:3,5 – wie geil ist das denn? Nun grüßen wir, sollte HSK 7 nicht gerade 8:0 gewinnen, weiterhin die Tabelle von ganz oben. Das Glück des Tüchtigen war dieses Mal auf unserer Seite, allerdings ist zu sehen, dass die Kämpfe knapper werden. Aber hey, Punkt ist Punkt. Oder, wie es Thomas nach dem Spiel treffend formulierte: »4,5 Punkte in jedem Spiel reichen für den Aufstieg auch.«

Wir mögen dem Aufstieg einen Schritt näher gekommen sein, dennoch liegt er noch in weiter Ferne. Die letzten vier Runden werden kein Spaziergang. Insofern sollte uns daran gelegen sein, Thomas’ Aussage noch einmal gründlich auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und uns darum zu kümmern, einen Brettpunkt mehr pro Spiel als unser Gegner zu holen.

Spannend bleibt es. Glückauf!

(Sven Leiser)

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6. Runde
11.04.2014 Königsspringer Hamburg 3 Hamburger SK 7 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Wiltafsky André Hold ½ : ½
2 Ingo Wilms Henning Fraas ½ : ½
3 Marcus Möhrmann Siegfried Weiss 1 : 0
4 Gregor Seifer Dr. Madjid Emami 0 : 1
5 Peter Knops Martin Obst 1 : 0
6 Marc Lohse Dr. Tonio Barlage 1 : 0
7 Max Hort Kevin Weidmann 0 : 1
8 Detlef Lemke Michael Elbracht ½ : ½

04.04.2014 TV Fischbek SK Johanneum Eppendorf 2 5 : 3
03.04.2014 SK Union‑Eimsbüttel 2 Niendorfer TSV 3 : 5
10.04.2014 Pinneberger SC 2 Hamburger SK 6 :
04.04.2014 SV Eidelstedt FC St. Pauli 3 :
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7. Runde
25.04.2014 Hamburger SK 6 Königsspringer Hamburg 3 3 : 5
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Michael Kleiner Sven Leiser ½ : ½
2 Hans‑Jürgen Schulz Thomas Wiltafsky 0 : 1
3 Wolfgang Schulz Marcus Möhrmann 0 : 1
4 Frank Palm Gregor Seifer 0 : 1
5 Swen Dunkelmann Peter Knops 0 : 1
6 Afsin Toparlak Marc Lohse 1 : 0
7 Manfred Prager Max Hort 1 : 0
8 Florian Lezynski Henry Steinfeldt ½ : ½

06.05.2014 FC St. Pauli 3 TV Fischbek :
15.04.2014 Hamburger SK 7 SV Eidelstedt 1 : 7
09.05.2014 Niendorfer TSV Pinneberger SC 2 :
09.05.2014 SK Johanneum Eppendorf 2 SK Union‑Eimsbüttel 2 4 : 4

Die Fünf‑zu‑drei‑Könige bezwingen wir mit … fünf zu drei!

An diesem Freitag sollte das Spitzenspiel der diesjährigen Staffel A der Stadtliga Hamburg in der Schellingstraße steigen: Die Sechste des Hamburger SK bat zum Tanz gegen unsere Dritte.

Sehr bemerkenswert las sich die Vita unseres Gegners dabei für diese Saison: Außer dem »Unfall« gegen Pinneberg wurden alle Kämpfe 5:3 gewonnen! Natürlich konnte man sich denken, dass sie dasselbe Ergebnis auch gegen uns erzielen wollten. Wir wiederum waren da selbstverständlich anderer Meinung, wollten den Spieß umdrehen und unsererseits die fünf Brettpunkte holen.

Dieses Ziel sollte allerdings mit allerlei Hürden ausgestattet sein: Tatsächlich hatten wir an den vorderen vier Brettern leichte (Thomas und Gregor) bis deutliche (Marcus und meinereiner) Vorteile, vier zu null vorne, das wird doch nichts mit den fünf Punkten, zumal wir an den hinteren Brettern auch eher Vorteile zu verbuchen hatten nach der Eröffnung.

Nein, so geht das nicht. Also manövrierte sich Marcus, mannschaftsdienlich wie er ist, in eine Verluststellung und ich kam auf die glorreiche Idee, in der entscheidenden Stellung auf einmal Gespenster zu sehen und so eine eigentlich gewonnene Stellung remis zu geben. So muss das! Zumindest, wenn man die fünf Brettpunkte anstrebt. Denn immerhin wurde Gregors Gegner bereits angezählt, Thomas ausgeschlagenes Remisangebot erwies sich als richtig, da er auf einmal Gegenspiel bekam, und Max, zur Zeit leider nicht so gut drauf, besorgte unseren Gegnern schon einmal den ersten vollen Punkt.

Marc sah sich dann auch generös, um unser Ziel zu erreichen, er opferte sich auch tapfer, indem er seinem Gegner dann doch gutes Spiel nach eigentlich gut verlaufener Eröffnung und ebenfalls den vollen Punkt vermachte. Man sollte allerdings auch erwähnen, dass das wirklich gut gemacht war und sich Marc nicht allzu lange deswegen grämen muss. Manchmal haben die Gegner einfach den besseren Tag erwischt.

Wie jetzt, zweieinhalb abgegebene Punkte? Da ist unser Ziel doch in Gefahr! Und jenes unserer Gegner in Reichweite! Da muss man dann schon noch einen Zahn zulegen.

Das taten wir vor allem an den vorderen Brettern dann auch. Thomas wandelte seine Initiative in einen ganzen Punkt um, Gregor zog dieses Mal auch voll durch, und Marcus steht … äh … interessant, aber irgendwie auch schon mindestens auf Remis. Na, geht doch!

Peter mag ich nicht vergessen hier, er gewann eine Partie, die ich nicht verstanden habe. Gutes Zeichen, dann hat sie sein Gegner schließlich auch nicht kapiert, und so ist er mit 5,5 aus 6 Partien nun unser Topscorer! Die Faustregel ›Ein Killer, und wir spielen oben mit, zwei und wir sind voll dabei‹ bewahrheitet sich zumindest bis jetzt, er und Thomas sind eine Bank bislang. Es hat sicherlich niemand etwas dagegen, wenn das auch so bleibt.

Das Unfassbare (fast) zum Schluss: Marcus gewinnt seine Partie sogar noch! Und sorgt für Freudentaumel, haben wir so denn doch bereits die viereinhalb Punkte sicher!

Den Schlusspunkt setzte dann Henry Steinfeldt: Nicht einfach für ihn, ausgerechnet in so einem wichtigen Kampf für uns eingesetzt zu werden. Und so kam es, dass er seine eigentlich gewonnene Stellung zu unserem Wunschergebnis umwandelte: Das Remis festigte unsere ersehnten fünf Brettpunkte.

Wer jetzt glaubt, dass wir durch sein sollten: Sind wir natürlich noch nicht. Es warten zwei schwierige Kämpfe auf uns, die auch in der Vergangenheit immer spannend waren. Sollten wir aber weiterhin vorne so scharfe Klingen am Start haben, dürften die ersehnten zwei Mannschaftspunkte in der nächsten Runde zu wuppen sein. Das Ziel ist nah, packen wir es! Nachdem unsere Brettpunkte immer mehr abnahmen, haben wir den Trend jetzt wieder umgekehrt. Wenn das kein gutes Omen ist. Los, Leute, weiter konzentriert bleiben, wir schaffen das!

(Sven Leiser)

↑
↓
8. Runde
16.05.2014 Königsspringer Hamburg 3 Niendorfer TSV :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Gerd Putzbach ½ : ½
2 Thomas Wiltafsky Michael Raddatz ½ : ½
3 Ingo Wilms Heinz Türk 1 : 0
4 Marcus Möhrmann Klaus‑Peter Schneider ½ : ½
5 Peter Knops Kurt Krotofil 1 : 0
6 Marc Lohse Eggert Lindschau 0 : 1
7 Christian Melde Matthias Weiß 1 : 0
8 Christian Conrad Erhard Pohl 0 : 1

23.05.2014 TV Fischbek SK Union‑Eimsbüttel 2 :
22.05.2014 Pinneberger SC 2 SK Johanneum Eppendorf 2 :
16.05.2014 SV Eidelstedt Hamburger SK 6 :
20.05.2014 FC St. Pauli 3 Hamburger SK 7 :

Geschafft! Aufstieg!

Was für ein Fest, wir haben es geschafft! Nachdem der HSK 6 zeitgleich gegen Eidelstedt verlor und uns die zwei Punkte hier gelungen sind, stehen wir nun bereits eine Runde vor Schluss als Gruppensieger fest und steigen damit in die Landesliga auf!

Aber doch noch einmal zurückgespult auf diesen Freitagabend, 19:00 Uhr.

Marcus begrüßt unsere Gegner, den NTSV, mit freundlichen Worten, sinngemäß: »Wir spielen immer gerne gegen euch, nächste Saison hoffentlich nicht«. Gelächter auch vom Gegner, wussten doch alle, dass wir dick in Sachen Aufstieg dabei sind.

Der Niendorfer TSV ist allerdings nicht irgendjemand. Sie haben eine gleichmäßig gut aufgestellte Mannschaft, mit einer Erfahrung von insgesamt über 1000 (!) DWZ‑Auswertungen. Dazu noch mit dem Duo Putzbach/Raddatz zwei immer gefährliche Spitzenbretter. Dass es schwer wurde, wussten wir von der ersten Minute an.

Sowohl Thomas als auch ich waren sich dessen auch bewusst und riskierten nichts. So endete seine Partie in einer Zugwiederholung, und meine mit einem angenommenen Remisangebot in schwer zu bewertender Stellung.

Ganz auf gut Glück waren die Remisen nicht, stand zu diesem Zeitpunkt bereits Ingo sehr gut. In aller Bescheidenheit mag ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich nach der zweiten Runde hier prognostizierte, dass Boris und Ingo noch einmal wichtig werden würden. Boris tat es mit seiner moralischen Unterstützung vor Ort, und Ingo machte tatsächlich den vollen Punkt! Wunderbar!

Christian Conrad sagte mir vor der Partie, dass er nicht genau wüsste, wo er stünde, wir sollten nicht zu viel von ihm erwarten. Solche Ansagen werden ja gerne mal mit Siegen konterkariert, dieses Mal aber leider nicht. War von seinem Gegner aber wirklich gut gemacht, taktisch wie strategisch bekommt man so eine Sahnepartie an Tisch 8 nur selten zu sehen und dessen Sieg war deswegen auch vollauf verdient.

Unerträgliche Spannung. Der Mannschaftsführer unserer Zweiten, Michael Wolter, war anwesend und kennt diese Leiden. Was für ein Glück, dass wir in Christian Melde einen Topjoker an Tisch 7 haben, der den ja doch sehr erfahrenen Matthias Weiß erst strategisch, dann taktisch in einer sehr feinen Partie bezwang. Nur noch 1,5 Punkte, o weh, aber die drei restlichen Partien wirken alle so fürchterlich unklar, da scheint alles möglich.

Dann Freude: Marcus kann doch jetzt eine Qualität gewinnen? – Nein, doch nicht. Remis. Hilfe, wo ist der Puls? Lieber noch einmal eine blitzen gehen.

Noch ein Punkt aus zwei Partien. Aber Marc steht doch drückend überlegen? – Ja, tut er, der Gegner entwickelt aber mit viel Fantasie Gegenspiel und entscheidet die Partie dann tatsächlich für sich. Blitzen nicht mehr möglich, Puls zu hoch. Ich glaube, ich habe irgendwas von »Herzinfarktgefahr« genuschelt. War natürlich gelogen.

Und so bleibt es an Peter. Seine Partie habe ich jetzt leider nicht mehr so im Kopf – das nennt man dann wohl emotional bedingte temporäre Amnesie – fest steht aber, dass er den ersehnten Sieg und damit die so erhofften 2 Punkte gegen diesen jedes Jahr sehr schwierig zu bespielenden NTSV holte.

Ein paar weitere Blitzpartien und Getränke später dann die Gewissheit per Internet: Eidelstedt setzte sich durch, und so sind wir nun jenes, das ich anfangs schon verriet: Gruppensieger!

Damit spielen wir als designierte Landesliga‑Mannschaft die letzte Runde gegen den SKJE. Da es für sie möglicherweise noch um etwas geht, sollten wir den Kampf der Chancengleichheit wegen genau so seriös angehen wie alle anderen Runden zuvor auch. Nein, die Stadtliga ist für uns noch nicht vorbei, wir haben noch einen Spieltag, freuen wir uns auf ihn! Der SK Johanneum Eppendorf ist ein würdiger Abschlussgegner einer für uns grandios verlaufenen Saison. Vielen Dank bereits jetzt an unsere Erste und Zweite, dass wir dieses Jahr nicht so viele Spieler nach oben abgeben mussten. Ihr seht: Es hat sich gelohnt, wir haben es geschafft!

(Sven Leiser)

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9. Runde
20.06.2014 SK Johanneum Eppendorf 2 Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Wilhelm‑Gymnasium (Oberstufenhaus Alfred‑Beit‑Weg), Klosterstieg 17, 20149 Hamburg

1 Michael Jürgensen Thomas Wiltafsky ½ : ½
2 Mark‑Finn Müller Ingo Wilms ½ : ½
3 Daniel Wahl Marcus Möhrmann 0 : 1
4 Viktor Kubangulov Peter Knops ½ : ½
5 Günter Schierholz Marc Lohse 0 : 1
6 Thomas Schiller Max Hort ½ : ½
7 Matthias Biermann‑Ratjen Detlef Lemke ½ : ½
8 Alexander Stuhlmann Christian Melde 1 : 0

27.05.2014 Hamburger SK 7 TV Fischbek :
06.06.2014 Hamburger SK 6 FC St. Pauli 3 :
20.06.2014 Niendorfer TSV SV Eidelstedt :
19.06.2014 SK Union‑Eimsbüttel 2 Pinneberger SC 2 5 : 3
Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/14-ksh3.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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