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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugendbundesliga‑Nord, Staffel West 2013/14
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Hamburger SK 3 3 6 38,0 16
2. SK Wildeshausen 3 5 4 5 33,5 13
3. SV Bargteheide 4 4 4 6 30,5 12
4. Hagener SV ½ 2 5 3 28,0 11
5. Delmenhorster SK 2 5 4 6 32,5 10
6. Lübecker SV 3 3 2 1 4 2 6 2 5 28,0 8
7. SK Doppelbauer Kiel 3 1 3 4 4 6 27,5 8
8. Stader SV 1 0 5 25,0 8
9. Königsspringer Hamburg ½ 2 2 2 4 2 6 21,5 4
10. SC Diogenes Hamburg 0 1 0 0 1 0 1 0 5,5 0
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Spieler
KSH
 
Mannschaftsführer:
Baldur Schroeter
A H A H H A H Z Z
STD
 
LÜB
 
DEL
 
HGT
 
WIL
 
DBK
 
BAR
 
HSK
 
DIO
 
1 Stanau, Guido   0 0 1         1
2 Spät, Alexander 0 ½ 0 0 ½   1 ½  
3 Pfreundt, Jakob ½ + + ½ 0 1 0   1
4 Hort, Max 1 ½ ½ 0   ½ 1   1
5 Götze, Tobias 0   ½   0 0 0    
6 Lemke, Berfîn   1   0 0 ½   0  
7 Speck, Jakob   1   ½ 0   0 +
8 Viol, Joshua     0            
9 Hartig, Ruben               0  
10 Samm, Bastian         1       +
11 Pfreundt, Mathis 0         0 0   +
12 Lenz, Finn‑Thore             0    
13 Berger, Hendrik 0             0  
14 Bals, Gregor                  
15 Kipke, Kevin               0  
16 Kipke, Kay                  
17 Cinar, Alihan                  
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1. Runde
29.09.2013 Stader SV Königsspringer Hamburg :
09:00 Uhr, Athenaeum Stade, Harsefelder Str. 40, 21680 Stade

1 Matthias Carmesin Alexander Spät 1 : 0
2 Tobias Vöge Jakob Pfreundt ½ : ½
3 Marc Jonas Vogt Max Hort 0 : 1
4 Philipp Konow Tobias Götze 1 : 0
5 Christoph Bauschmann Mathis Pfreundt 1 : 0
6 Jonas Hammann Hendrik Berger 1 : 0

29.09.2013 Hagener SV SV Bargteheide 2 : 4
29.09.2013 Hamburger SK SK Doppelbauer Kiel 3 : 3
20.10.2013 SC Diogenes Hamburg SK Wildeshausen 1 : 5
29.09.2013 Lübecker SV Delmenhorster SK 4 : 2

Saisonauftakt

Der Anfang der Saison 2013/2014 gleicht dem der Vorsaison: Die erste Runde und die letzen beiden wurden in Stade ausgetragen und da geht es zur Abwechslung mal wieder hin.

Jeder Kampf erzählt einen Teil seiner Geschichte vor dem Spielbeginn. Nämlich dann, wenn es um die Aufstellung geht.

In Kürze: Mit Guido (verwirrt in der Schweiz), Berfîn (verletzt), Jakob S. (Urlaub), Joshua (erbricht), Ruben (Familienfeier) fehlen jedenfalls viele Stamm‑ und Ersatzspieler, sodass Mathis und Hendrik zu ihrer Jugendbundesligapremiere kommen. Und da unsere Gegner mit den Brettern 1–6 antreten, gibt es eine schöne Übungsstunde gegen Gegner mit 500 mehr DWZ‑Punkten an 5 und 6.

Mit klaren Kräfteverhältnissen geht es also in den Kampf. Der Zeitverbrauch ist an den meisten Brettern auf beiden Seiten hoch: So sind fast überall nach 2 Stunden nicht mehr als 10 Züge geschafft. Klare Vor‑ und Nachteile sind ebenfalls noch nicht auszumachen. Während ich die frühherbstliche Sonne genieße, wird an den Brettern ordentlich weitergespielt. Bis zur Stunde 3 ergeben die Tendenzen: Alex steht auf Verlust, Jakob eher besser, Max hat positionellen Vorteil. Mathis steht chancenreich, vergisst aber, sich um seinen Randspringer zu kümmern. Sowohl Tobi als auch Hendrik stehen etwas gedrückt, allerdings ist auch hier keine klare Entscheidung zu sehen.

Nach 3,5 Stunden geschieht alles auf einmal: Fast alle Partien entscheiden sich in der nahenden Zeitnot; teilweise taktisch. Letztlich steht eine 1,5:4,5‑Niederlage zu Buche. Dennoch, das war gut gemacht bis dahin: Trotz des immensen nominellen Unterschiedes konnte unser Team über eine lange Strecke mithalten.

5 können dann im Auto zurückfahren, Alex und ich verbringen noch einige Zeit in der S‑Bahn (und mit dem Warten darauf). Auch nett so etwas und Zeit für viel Schnack.

Wo die Reise diese Saison hingeht, werden die kommenden Kämpfe zeigen: Wenn wir es ordentlich anstellen, sollten wir allen Mannschaften gefährlich werden können. Zu beachten ist: Die Jugendbundesliga ist in diesem Jahr noch stärker geworden, da wird jeder Kampf spannend. Konzentrieren wir uns also auf den Klassenerhalt als erstes Ziel mit unserem verjüngten Team.

(Baldur Schroeter)

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2. Runde
27.10.2013 Königsspringer Hamburg Lübecker SV 4 : 2
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Guido Stanau Kevin Kololli 0 : 1
2 Alexander Spät Martin Kololli ½ : ½
3 Jakob Pfreundt Horia‑Dumitru‑Iustin Neaga + :
4 Max Hort Birger Pommerenke ½ : ½
5 Berfîn Lemke Mattis Birkhahn 1 : 0
6 Jakob Speck Jakob Linowitzki 1 : 0

03.11.2013 Delmenhorster SK Hagener SV :
03.11.2013 SK Wildeshausen Stader SV :
27.10.2013 SK Doppelbauer Kiel SC Diogenes Hamburg 6 : 0
27.10.2013 SV Bargteheide Hamburger SK :

Heimsieg

An einem goldenen Oktobersonntag darf unsere Jugendbundesligamannschaft ihren ersten Heimkampf der Saison bestreiten: Es geht gegen die starken Lübecker.

Als die Spieler eintreffen, ist alles so wie es sich gehört: Der Kampf ist komplett aufgebaut, kleine Snacks und Kaffee stehen bereit, die Räumlichkeiten sind belüftet. Quasi perfekt. Nicht alle kommen dann in den Genuss, eine Partie zu spielen. Jakob kennt das ja schon, dass seine Gegner nicht erscheinen. Anscheinend zieht er so etwas an.

Nach einer Stunde steht es also 1:0. Aber wir sind ja auch nur fünf. Na gut, Guido ist immerhin körperlich anwesend. Nach knapp 2 Stunden steht bei ihm die Null und der Kampf 1:1.

Ich nutze die Zeit anderweitig. Beispielsweise können beide Pfreundts jetzt (fast) perfekt Karten mischen, sowie verteilen und sind nun sicher im Zahlenraum von 1 bis 70. Training für Dienstag wird vorbereitet sowie die Aufstellungssitzung der HMM 2014.

Bei Jakob S. zeichnet sich Vorteil ab, die anderen Stellungen wirken ausgeglichen. Bei Max ist vieles festgelegt, das Remisgebot des Gegners wird angenommen. Dieser hatte vermeintliche Vorteile bei seinen Mannschaftskameraden gesehen. Zu Unrecht, wie sich wenig später herausstellt.

Jakob S. kann eine saubere Partie gewinnen und holt somit seinen ersten Jugendbundesligapunkt: Herzlichen Glückwunsch! Berfîns Gegner stellt seine Figuren unharmonisch auf und verliert eine Qualität. In beiderseitiger Zeitnot ist für ihn nicht mehr viel zu holen: Im 39. Zug wird die Zeit dann in Verluststellung überschritten: Der Mannschaftssieg! Zeitgleich forciert Alex mittels Dauerschach remis.

Letztlich steht also ein kaum gefärdeter 4:2‑Sieg zu Buche: Na Bitte, das war doch sehr ordentlich! Mit einem ausgeglichenen Mannschaftspunktekonto geht es in Runde 3.

Kommen wir am Ende zu dieser Sache mit den Namen: Nun haben wir 2 Jakobs im Team und ich muss mich für eine Lösung für kommende Berichte entscheiden. Jakob S. Und Jakob Pf.? Oder nur Jakob und Jakob S.? Oder umgekehrt. Lasse ich die Leser anhand des Inhaltes interpretieren, um welchen Jakob es sich handelt? Vielleicht macht doch die Jakob und Wotan‑Benennung Sinn, wie auf der Herbstreise. Sollten gar die Spieler ab jetzt die Berichte schreiben, so wie ich es an sich schon geplant hatte?

Vertagen wir die Entscheidung auf den 17. November.

(Baldur Schroeter)

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3. Runde
17.11.2013 Delmenhorster SK Königsspringer Hamburg 4 : 2
10:00 Uhr, Gymnasium an der Willmsstraße, Eingang E‑Gebäude, Willmsstr. 3, 27749 Delmenhorst

1 Dmitrij Kollars Guido Stanau 1 : 0
2 Keno Lübsen Alexander Spät 1 : 0
3 Tobias Kügel Jakob Pfreundt : +
4 Joel Theurich Max Hort ½ : ½
5 Anika Lange Tobias Götze ½ : ½
6 Mattis Trätmar Joshua Viol 1 : 0

17.11.2013 Hagener SV Hamburger SK ½ :
17.11.2013 SC Diogenes Hamburg SV Bargteheide 0 : 6
17.11.2013 Stader SV SK Doppelbauer Kiel :
17.11.2013 Lübecker SV SK Wildeshausen 3 : 3

Sieg der Kontrahenten in dem idyllischen Delmenhorst

Seid gegrüßt, Ihr Jünger des königlichen Spiels!

Ich werde Euch eine Hiobsbotschaft überbringen, Euch nämlich berichten von dem Tage, an dem wir, die Springer des Königs, die Heimat verließen um gegen die Delmenhorster zu kämpfen! Es war früh am Morgen, als wir frohgemut dem Kampfe entgegensahen. Der Treffpunkt war das Heim der Königsspringer, von dort fuhren wir geschwind dem Austragungsort entgegen, um uns zu messen mit der Gegnerschaft.

Unser Mut war gestärkt, die Gedanken frei – und doch: Der Tag war düster, nebelverhangen. Ein schlechtes Omen … Als der Tag 10 Stunden alt war, befanden wir uns in der Arena, bereit, die edlen Steine zu führen, die den Sieg, das Unentschieden oder die Niederlage bringen würden …

Wie schon gesagt, verehrte Leser dieses Berichtes: Alle Wettkämpfer waren da, nur einer nicht. Mein Opponent. Es scheint ein bösartiger Fluch auf mir zu liegen. Bereits 3 von 5 Malen, an denen ich bisher einen Mannschaftskampf in dieser Saison gespielt habe, mangelte es an der Anwesenheit meines Gegners. Welch verhängnisvolle Macht hat sich gegen mich gewandt? Nun, kommen wir zum eigentlichen Kampfe.

Guido spielte mit den weißen Steinen gegen einen jungen Mann namens Kollars. Es wurde Sizilianisch gespielt, genauer gesagt die Drachenvariante. Schon bald geriet er unter die Räder, denn der schwarze Angriff kam ins Rollen. Der Verlust in Form eines Matts entstand. Am zweiten Brett, mit den schwarzen Steinen, geriet Alex in eine Foppvariante und verlor einen Bauern und die Sicherheit seines Königs. Auch diese Partie ging zugunsten der Kontrahenten aus, als Alex seine Dame verlor. Nun, an Drei führte ich einen Zug aus und gewann, wie ich bereits erwähnte, aufgrund mangelnder Anwesenheit meines Gegners. An Vier führte Max die schwarzen Steine und spielte die französische Verteidigung. Die Position ward geschlossen, entgegengesetzte Rochaden charaktisierten die Stellung. Und so wurden die Flanken geöffnet, jede der Seiten bekam einen wilden Königsangriff, irgendwann drohte Max einzügig matt und sein Kontrahent namens Joel, der vorher einen Turm hatte gewinnen können, blieb nichts anderes als Dauerschach. Am fünften Brett spielte Tobi, welcher aus c3‑Siz eine typische Isolani‑Stellung erreichte. Alsbald einigten er und seine Gegnerin sich auf ein vielleicht etwas frühzeitiges Remis. Joshua, an sechs spielend, bekam aus der französischen Verteidigung eine starke Stellung, übersah jedoch ein berühmt‑berüchtigtes Läuferopfer auf h7 und ging trotz zäher Verteidigung irgendwann im gegnerischen Angriff zugrunde.

Und so, liebe Leser, stand das Ergebnis zu Buche: 4:2 für die Kontrahenten! Schade!

(Jakob Pfreundt)

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4. Runde
08.12.2013 Königsspringer Hamburg Hagener SV :
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Guido Stanau Nikita Rau 1 : 0
2 Alexander Spät Kilian Böhning 0 : 1
3 Jakob Pfreundt Lukas Beinke ½ : ½
4 Max Hort Balint Balasz 0 : 1
5 Berfîn Lemke Heiner Rieping 0 : 1
6 Jakob Speck Paul Laubrock : +

08.12.2013 SK Wildeshausen Delmenhorster SK :
08.12.2013 SK Doppelbauer Kiel Lübecker SV 4 : 2
08.12.2013 SV Bargteheide Stader SV :
08.12.2013 Hamburger SK SC Diogenes Hamburg 6 : 0

Schwache Immunabwehr in der Jugendbundesliga

Ihr kennt das: In Deutschland wird es nass, grau und kalt, Grippe‑ und Erkältungswellen suchen das Land heim. Auch ich kämpfe gerade mit meiner hauseigenen Erkältung: Glieder‑ und Halsschmerzen + trockener Husten. Unserem Jugendbundesligateam machen derweil andere Symptome zu schaffen.

Der nächste Kampf findet im neuen Jahr statt. Hoffentlich genug Zeit für alle, sich auszukurieren.

(Baldur Schroeter)

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5. Runde
11.01.2014 Königsspringer Hamburg SK Wildeshausen 2 : 4
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Alexander Spät Spartak Grigorian ½ : ½
2 Jakob Pfreundt Maurice Finke 0 : 1
3 Tobias Götze Tom Peters 0 : 1
4 Berfîn Lemke Jari Reuker 0 : 1
5 Jakob Speck Minh Duc Ngo ½ : ½
6 Bastian Samm Steffen Schumann 1 : 0

12.01.2014 Hagener SV SC Diogenes Hamburg :
12.01.2014 Stader SV Hamburger SK :
12.01.2014 Lübecker SV SV Bargteheide 2 : 4
12.01.2014 Delmenhorster SK SK Doppelbauer Kiel :

Alles neu macht der Januar

Seit dem letzten Jahr hat sich einiges geändert: So spielen wir z. B. ab jetzt ohne Guido (betreibt Partymuskeltraining). Leider müssen wir gegen die starken Wildeshausener auch auf Max verzichten. So können wir den Kampf zum Üben nehmen. Basti bekommt seinen JuBl‑Einsatz nach einer guten DVM.

Die Verhältnisse sind klar: Wildeshausen ist an fast jedem Brett nominell deutlich stärker: Selbst am sechsten Brett sind sie mit 1832 am Start, was einen Unterschied von 632 Punkten bedeutet.

Dafür schlagen wir uns sehr achtbar. Ok, Berfîn möchte ihre Partie bestimmt schnell vergessen und Tobi lässt sich etwas unnötig auf der f‑Linie verprügeln. Jakob holt aus einer stets passiven Stellung ein Unentschieden heraus. Währenddessen schnürt der andere Jakob (der mit »Pf«) seinen Gegner allmählich ein.

Alex spielt (mal wieder) gegen Spartak: Dieses Mal gibt es nach wohl leichtem Vorteil einen halben Punkt. Die Partie des Tages spielt Basti – auch er kennt seinen Gegner schon von der NDVM:

Bastian Samm – Steffen Schumann

1. e4 c5 2. a3 Teil des Raiderschen Eröffnungstrainings 2. … Sc6 3. Lc4 Sf6 4. Sc3 g6 5. d3 Lg7 6. Sge2 O‑O 7. O‑O a6 8. La2 d6 9. f4 e6 10. Sg3 d5 11. f5 Sd4 12. fxg6 fxg6 13. Lg5 dxe4 14. Sgxe4 Sf5 15. Kh1 Dd4 16. Sxf6+ Lxf6 17. Lxf6 Txf6 18. Df3 Tf7 19. Tae1 Dh4 20. Se4 Ld7 21. Sxc5 Taf8 22. Kg1?










Stellung nach 22. Kg1 – hier greift der Gegner in Zeitnot fehl. Bisher sah es sehr ordentlich aus für Weiß, doch nach Kg1? steht die Dame sehr verdächtig in der f‑Linie. Es lauern einige Abzüge, einer ist eindeutig der beste: Eine kleine Taktikaufgabe.

22 … Se3?? Der war’s nicht 23. Dxe3 Txf1+ 24. Txf1 Txf1+ 25. Kxf1 Df6+ 26. Df2 Dxb2 27. Sxd7 Dc1+ 28. De1 Df4+ 29.Kg1 1:0

Inoffizielle Statistik der JuBl‑Website: Punkteerwartung 0,013; DWZ +132.

Jakob stellt seine Partie leider in Zeitnot ein, sonst wäre sogar ein 3:3 drin gewesen. Auch so war das insgesamt sehr in Ordnung. Der hintere Tabellenplatz bedeutet, dass wir wahrscheinlich in die Relegation müssen. Noch dauert die Saison einige Runden: Machen wir das Beste draus! Mit der heutigen Einstellung sollte bestimmt noch der eine oder andere Punkt drin sein.

(Baldur Schroeter)

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6. Runde
02.02.2014 SK Doppelbauer Kiel Königsspringer Hamburg 4 : 2
10:00 Uhr, Max‑Planck‑Schule Kiel, Winterbeker Weg 1–3, 24113 Kiel

1 Oliver Fritsche Jakob Pfreundt 0 : 1
2 Mats Beeck Max Hort ½ : ½
3 Lukas Wanner Tobias Götze 1 : 0
4 Alexander Pluska Berfîn Lemke ½ : ½
5 Jale Mieck Jakob Speck 1 : 0
6 Florian Lentz Mathis Pfreundt 1 : 0

02.02.2014 SK Wildeshausen Hagener SV :
02.02.2014 SV Bargteheide Delmenhorster SK :
02.02.2014 Hamburger SK Lübecker SV 3 : 3
02.02.2014 SC Diogenes Hamburg Stader SV 1 : 5

Bericht

An diesem schönen Sonntag durften wir uns darauf freuen nach Kiel zu fahren. Für fast alle begann dies am Hauptbahnhof. Berfîn stieg dann in Pinneberg zu und konnte so etwas länger in Morpheus’ Armen liegen. Nach einer Stunde kamen wir in Kiel an, nur wusste keiner in welche Richtung. Da konnte Jakob S. mit seinem Navi‑Handy helfen.

Die Partien entwickelten sich recht unterschiedlich. Ich stellte leider überflüssigerweise eine Figur weg und verlor meine Partie so. Jakob S. griff an, aber der gegnerische Gegenangriff war stärker. Bei Jakob P. wurde es zum Ende hin eine packende und schweißtreibende Blitzphase, aus der Jakob P. als Sieger hervorging. Berfîn hatte wieder einmal Zeitnot nach dem 20. Zug und sich hinten zugemauert und so blieb es bei ihr nur beim halben Punkt. Mathis hatte erst eine bessere Angriffsstellung, dann ein leicht besseres Turmendspiel, darauf folgten ein remises Turmendspiel und ein verlorenes Bauernendspiel. Bei Max war es die ganze Zeit ausgeglichen und wurde am Ende remis.

Nach diesem ereignisreichen Tag machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause und durften uns erneut auf 90 Minuten Bahnfahren freuen, bei der wir viel über die Tier‑, besonders die Vogelwelt erfuhren.

(Tobias Götze)

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7. Runde
23.03.2014 Königsspringer Hamburg SV Bargteheide 2 : 4
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Alexander Spät Benedict Krause 1 : 0
2 Jakob Pfreundt Jonah Krause 0 : 1
3 Max Hort Jasper Leo Brodmann 1 : 0
4 Tobias Götze Anton Brodmann 0 : 1
5 Mathis Pfreundt Julian Martens 0 : 1
6 Finn‑Thore Lenz Simon Schlösser 0 : 1

23.03.2014 Hagener SV Stader SV :
30.03.2014 Lübecker SV SC Diogenes Hamburg 5 : 1
23.03.2014 Delmenhorster SK Hamburger SK :
23.03.2014 SK Wildeshausen SK Doppelbauer Kiel 5 : 1

Sirius Black zu Besuch am Riekbornweg!

Schwarz ist okay! Jedenfalls sind fünf der sechs Partien an diesem 23.03. für Schwarz ausgegangen. Einzig das Brett 5 wurde von Weiß gewonnen. Das bedeutete an dem Tag ein 2:4 gegen den starken SV Bargteheide.

Unser Team war verjüngt, möchte man es positiv formulieren. Finn‑Thore und Mathis spielten an 5 und 6, sie machten ihre Sache gut, Mathis spielte sogar volle fünf Stunden, bis er doch aufgeben musste. Finn‑Thore spielte kreativ auf Matt, veropferte sich aber leider.

Als Erster fertig war Alex, der nach seinem Sieg in der U18 den sehr starken Benedict Krause mit Schwarz ziemlich schachmatt gesetzt hat, eine tolle Partie! Danach musste Jakob aufgeben, dem es das Feld c5 wohl sehr angetan hat. Verständlich nach seinen Sieg in der U20‑Endrunde, aber leider an dem Tag gegen Jonah Krause leider das verkehrte Mittel. Mit 2:1 in Führung konnten wir gehen, als Max Hort in der Zeitnot einen dicken Mattfopp ausgepackt hatte. Immer brav die Taktikaufgaben machen, Kinder! Tobi am vierten Brett hatte es schwer nach einer etwas passiven Aufstellung, in Zeitnot ging ein Bauer flöten, der nicht wieder reinzuholen war im Springer vs. Läufer Endspiel.

Ein 2:4, das auch hätte ein 3:3 werden können, das aber muss vermutlich bis nächstes Jahr warten. Denn: der SC Diogenes hat noch keinen Punkt und wäre direkter Absteiger. Schade für sie, aber gut für uns, denn damit kommt der Relegationskampf (den bekommt der beste Absteiger) immer näher, der vermutlich gegen den SKJE gespielt werden wird. Relegationen kennen wir ja schon seit vor der Wende, darum könnte das ganz gut klappen. Und dann im nächsten Jahr wieder angreifen!

Danke an Christopher fürs Aufräumen!

Und bis bald, denn im Mai findet das Abschluss‑Wochenende vermutlich im KSH‑Clubheim statt!

(Boris Bruhn)

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8. Runde
03.05.2014 Hamburger SK Königsspringer Hamburg : ½
13:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Julian Kramer Alexander Spät ½ : ½
2 Martin Riederer Berfîn Lemke 1 : 0
3 Jan Hinrichs Jakob Speck 1 : 0
4 Lars Hinrichs Ruben Hartig 1 : 0
5 Michael Elbracht Hendrik Berger 1 : 0
6 Henning Holinka Kevin Kipke 1 : 0

03.05.2014 SK Doppelbauer Kiel Hagener SV 3 : 3
03.05.2014 SV Bargteheide SK Wildeshausen :
03.05.2014 SC Diogenes Hamburg Delmenhorster SK 0 : 6
03.05.2014 Stader SV Lübecker SV 0 : 6
↑
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9. Runde
04.05.2014 Königsspringer Hamburg SC Diogenes Hamburg 6 : 0
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Guido Stanau Mark Gorbach 1 : 0
2 Jakob Pfreundt Emir Zehic 1 : 0
3 Max Hort Murat Öztürk 1 : 0
4 Jakob Speck Ole Jonathan Bergmann + :
5 Bastian Samm Umran Garibyar + :
6 Mathis Pfreundt Colin Stanke + :

04.05.2014 Lübecker SV Hagener SV 1 : 5
04.05.2014 Delmenhorster SK Stader SV 5 : 1
04.05.2014 SK Wildeshausen Hamburger SK :
04.05.2014 SK Doppelbauer Kiel SV Bargteheide :

Die Saison ist vorbei

Das Abschlusswochenende der diesjährigen Jugendbundesligasaison verlief nicht besonders glanzvoll. Wir hatten als Ausrichter zwar Spielort, Material, belegte Brötchen sowie kleinere kostenlose Snacks gestellt, doch trotz unserer Bemühungen um eine angenehme Atmosphäre und des guten Wetters gab es einige Wermutstropfen. Die Ausgangslage vor den letzten beiden Runden war an sich spannend. Der HSK und Wildeshausen würden wohl um den Staffelsieg spielen und alle anderen Mannschaften konnten noch absteigen, sodass man sich eigentlich auf spannende Kämpfe freuen sollte. Überschattet wurde das Wochenende jedoch vor allem von vielen kampflosen Punkten. Stade, gebeutelt von der parallel stattfindenden Schulschachmeisterschaft, stellte unzulässig auf und verlor die achte Runde infolgedessen 6:0. Diogenes spielte beide Kämpfe nur zu dritt und auch sonst blieben einige Bretter leer. 14 kampflose Punkte, und dabei ist das 6:0 gegen Stade nicht einmal mit einbezogen, trüben das Gesamtbild doch sehr. Besonderes Pech hatten dabei die Lübecker, die es aufgrund des Marathons trotz eines um 15 Minuten verschobenen Spielbeginns nicht rechtzeitig schafften. Es passt ins Bild, dass auch Staffelleiter Heiko Spaan es wegen des Staus erst gegen 15:00 Uhr am Sonntag ins Clubheim schaffte. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Mannschaften schon abgereist und auch die Pokale hatten es nicht rechtzeitig nach Hamburg geschafft. In diesen ganzen Wirren landeten dann am Ende Kiel, Stade, wir und Diogenes auf den Abstiegsrängen. Doch schon vor dem Wochenende war klar, dass es für uns um nicht mehr allzu viel geht. Die Klasse ohne Stichkampf zu halten war schon rechnerisch nicht mehr möglich und doch noch hinter Diogenes zu landen schien auch äußerst unwahrscheinlich. So spielten wir in der achten Runde gegen den HSK unbeschwert auf, mit einer Mannschaft, die aufgrund zahlreicher Absagen nur zwei Stammspieler beinhaltete. Auf diese Weise kamen zumindest einige Spieler zu ihrem Jugendbundesligadebüt. Gegen den verdienten Staffelsieger konnten wir mit dieser Aufstellung jedoch nicht viel ausrichten und verloren letzten Endes deutlich, nur Alex konnte einen halben Punkt erringen. Das Spiegelbild zeigte sich am Sonntag. Gegen chancenlose Diogenesen, die die letzten drei Bretter frei ließen, gab es ein schnelles und klares 6:0. Am Ende ist es Platz neun nach einer Saison, die man so sicherlich nicht als großen Erfolg werten kann. Uns steht nun vermutlich erstmal ein Stichkampf gegen den SKJE bevor, nach dem wir hoffentlich gut in eine neue Jugendbundesligasaison starten.

(Shumon Akram)

Quellen: Niedersächsischer Schachverband, Norddeutsche Schachjugend
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/14-jbl.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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