S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

39. Deutsche Schnellschachmeisterschaft
 28. und 29.09.2013 in Gladenbach 
Endstand
Pl. Teilnehmer T. TWZ Landesverband Sp. g. u. v. Pu. Bhz.
1. Krämer, Martin GM 2547 Berlin 9 7 1 1 7,5 47,0
2. Glek, Igor GM 2504 (Freiplatz) 9 6 2 1 7,0 47,5
3. Zelbel, Patrick IM 2379 Nordrhein‑Westfalen 9 4 3 2 5,5 48,5
4. Poetsch, Hagen IM 2447 (Freiplatz) 9 4 3 2 5,5 46,5
5. Ortmann, David FM 2278 Württemberg 9 4 3 2 5,5 46,0
6. Donchenko, Anatoly IM 2327 Hessen 9 4 3 2 5,5 44,0
7. Bode, Wilfried FM 2293 Niedersachsen 9 4 3 2 5,5 43,5
8. Ulms, Sandra   2100 Sachsen 9 4 3 2 5,5 41,0
9. Spieß, Gunter IM 2393 Sachsen 9 4 3 2 5,5 41,0
10. Bräuer, Franz   2290 Thüringen 9 5 1 3 5,5 35,5
11. Vatter, Hans‑Joachim FM 2244 Baden 9 2 6 1 5,0 48,0
12. Häußler, Phillip   2111 Bayern 9 4 2 3 5,0 44,5
13. Margolin, Boris IM 2356 Hessen 9 3 4 2 5,0 40,0
14. Zimmermann, Julian FM 2263 Hamburg 9 4 2 3 5,0 39,0
15. Panzalovic, Srdjan IM 2402 Baden 9 3 3 3 4,5 42,5
16. Lang, Torsten FM 2303 (Titelverteidiger) 9 3 3 3 4,5 42,0
17. Müer, Sebastian   2206 Niedersachsen 9 4 1 4 4,5 37,5
18. Jahncke, Giso CM 2230 Schleswig‑Holstein 9 3 3 3 4,5 36,5
19. Schenderowitsch, Michael FM 2268 Rheinland‑Pfalz 9 2 5 2 4,5 35,5
20. Carow, Johannes FM 2393 (Freiplatz) 9 3 2 4 4,0 39,5
21. Kotter, Ralf FM 2291 Nordrhein‑Westfalen 9 2 4 3 4,0 38,5
22. Spivak, Ilya   2251 Brandenburg 9 1 5 3 3,5 39,5
23. Nuber, Korbinian FM 2258 Bayern 9 3 1 5 3,5 39,0
24. Matthey, Harald FM 2151 Sachsen‑Anhalt 9 3 1 5 3,5 39,0
25. Schulz, Karsten FM 2210 Mecklenburg‑Vorpommern 9 2 3 4 3,5 38,5
26. Heinl, Thomas   2151 Württemberg 9 3 1 5 3,5 33,0
27. Kaulfuss, Helmut   2068 (Freiplatz) 9 3 0 6 3,0 34,5
28. Boidman, Yuri IM 2317 Rheinland‑Pfalz 9 3 0 6 3,0 34,0
29. Steingräber, Kai Uwe   2081 Bremen 9 2 1 6 2,5 33,0
Bericht

Ein Reisebericht

Am 28.09. und 29.09. fand die Deutsche Schnellschacheinzelmeisterschaft im hessischen Gladenbach statt. Noch nie gehört? Ich auch nicht! Der Ort liegt ca. 20 km von Marburg entfernt. Im Vorfeld suche ich eine Zugverbindung, das Problem ist: Gladenbach hat keinen Bahnhof und man verliert ab Marburg wegen ungünstiger Busverbindungen mal eben 1,5 Stunden. Meine Anfrage an den Ausrichter von dem es nur eine E‑Mail‑Adresse gibt, ob es denn eine bessere Möglichkeit gäbe von Marburg nach Gladenbach zu kommen, bleibt unbeantwortet. Der Herr ist immerhin Vizepräsisdent des DSB, ich bin enttäuscht und treibe mir in Form von Giso Jahncke eine Mitfahrgelegenheit auf. Wir planen bei der Anfahrt recht viel Zeit ein, es wird dennoch knapp, wir wollen den Turnierleiter informieren und schauen in die Ausschreibung; es gibt nur eine Festnetz‑Nummer in Bayern, der Ausrichter hat wie erwähnt auch keine Telefonnummer angegeben. Wir geben dafür ein bisschen Gas und kommen rechtzeitig an. Schnell noch gegessen und los geht’s. Ich spiele gegen IM Poetsch und überspiele ihn total, leider brauchte ich gegen Französisch schon viel Zeit in der Eröffnung, ich lebe in Gewinnstellung vom 5‑Sekunden‑Bonus pro Zug, verkombiniere mich und lande in einem verlorenen Endspiel, mein Gegner scheint jedoch vom wilden Rumgezocke irritiert und lässt mich ins Remis entwischen. Runde 2 ergibt den späteren deutschen Meister GM Krämer als Gegner, ich begehe einen strategischen Fehler und werde danach gnadenlos vermöbelt. Runde 3: FM Schenderowitsch, auch er spielt Französisch, ich kenne die Variante nicht mehr und nach 10 Zügen stehe ich strategisch total auf Verlust, meine Läufer stehen auf d1 und c1 und können nicht ziehen, das ändert sich die nächsten 30 Züge auch nicht. Ich lebe auch hier schnell vom Inkrement, irgendwie schaffe ich es ein bisschen was zu tauschen und nur einen Bauern zu verlieren, bei ungleichfarbigen Läufern lässt mein Gegner den Gewinn liegen und am Ende versuche ich sogar noch zu gewinnen, es wird aber remis. Runde 4 beschert mir Herrn Kaulfuss, er ist in das Turnier nachgerückt und bereitet mir keine Probleme. Danach gibt es FM Bode aus Hameln, er opfert einen Bauern, die Stellung wird kompliziert, ich stelle einzügig eine Figur ein, 2/5 stehen nach Tag 1 zu Buche. Abends gibt es ein leckeres Buffet und 2 Freigetränke, vielen Dank an die Stadt Gladenbach, die dieses Essen finanziert. Nachdem das Hotel (wir haben dank später Ankunft das schäbigste abbekommen, es ist aber in Ordnung) abgecheckt ist, fahre ich noch mit Giso und David Ortmann nach Marburg um ein paar Kneipen zu besuchen. Ein lustiger Abend, dessen Quintessenz ist: Auch ein Getränk das ›Rostiger Nagel‹ heißt kann noch schlimmer schmecken als es klingt! Am nächsten Morgen muss ich gegen meinen Reisepartner antreten, ich verkacke die Eröffnung total, im Endspiel foppe ich ihn aber, nur mit dem Bonus schaffe ich es aber nicht mit Springern gegen das Läuferpaar die Stellung zu halten. Mit 2/6 bekomme ich das Freilos, irgendwie ganz schön schäbig aber es spielen halt nur 29 Leute mit und ich bin wohl der schlechteste der noch keins hatte. Nach einstündiger Pause bekomme ich dann den bisher sehr schwach spielenden IM Boidmann zugelost. Auch gegen mich spielt er nicht so doll, versucht sich taktisch zu retten, aber ich sehe ein paar Fopps mehr. Er lässt sich dann im Endspiel das matt noch zeigen, naja muss eigentlich nicht sein. Die letzte Runde beschert mir Herrn Nuber, er spielt? Ja richtig Französisch! Ich entscheide mich diesmal anspruchslos zu spielen, habe einfach keine Lust gleich wieder schlecht zu stehen. Ohne Theorie kommt mein Gegner gar nicht klar und nach 20 Zügen stehe ich glatt auf Gewinn. Ich kann mich entscheiden ob ich matt setzte oder eine Qualle mitnehme, vertraue mir nicht selber und nehme das Material mit nur um es dann umgehend wieder einzustellen. Mal wieder habe ich nur noch wenig Zeit aber die alte KSH‑Foppschule beschert mir dann doch noch eine schöne Kombi und somit ein erfolgreiches Finish. Am Ende stehen 5/9 zu Buche, Platz 14 ist nicht doll, aber unzufrieden kann man auch nicht sein. Wir sparen uns die Siegerehrung und landen im Sonntags‑Stau, nach 6,5 Stunden Fahrt bin ich zu Hause. Ich beneide meinen Fahrer nicht, er muss noch nach Kiel weiterfahren. Vor dem Verfassen des Berichts checke ich das Internet. Obwohl beim Link der Live‑Übertragung die richtige Tabelle vorhanden ist, wird auf der Seite des DSB ein Artikel mit einer falschen Endtabelle veröffentlicht, es passt irgendwie ins Bild.

(Julian Zimmermann)

Quelle: Liveschach‑Schau
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/13dssm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR