S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

39. Deutsche Blitz‑Einzelmeisterschaft
 9. März 2013 in Korbach 
Endstand
Pl. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 Pu. SoBe.
1.
 
Bischoff,
Klaus
2519 ½ 1 1 0 1 ½ ½ 1 0 1 1 1 ½ 1 1 1 1 ½ ½ 1 1 1 1 1 1 1 1 22,0 277,75
2.
 
Schneider,
Ilja
2492 ½ 1 ½ 1 1 ½ ½ ½ ½ ½ 1 ½ 1 ½ ½ 1 ½ 1 ½ ½ 1 1 1 ½ 1 1 ½ 19,5 253,75
3.
 
Dann,
Matthias
2432 0 0 ½ ½ 1 1 1 ½ 1 ½ 1 1 1 ½ 1 0 ½ 1 1 1 1 1 1 ½ 1 0 1 19,5 247,50
4.
 
Stern,
Rene
2502 0 ½ ½ ½ 0 1 1 0 1 0 1 1 1 0 1 1 1 1 1 1 ½ ½ 1 1 ½ 1 1 19,0 234,50
5.
 
Lang,
Torsten
2347 1 0 ½ ½ 0 1 ½ 1 1 ½ 0 1 1 1 1 ½ 0 1 0 1 1 ½ 0 ½ 1 1 1 17,5 224,25
6.
 
Siebarth,
Raiko
2276 0 0 0 1 1 0 1 ½ 1 ½ 1 ½ 0 1 ½ ½ 1 1 1 ½ ½ 1 1 ½ 1 1 0 17,0 214,25
7.
 
Röder,
Matthias
2437 ½ ½ 0 0 0 1 ½ ½ ½ ½ 0 1 1 1 ½ ½ ½ 1 ½ 1 1 ½ 1 1 1 1 ½ 17,0 205,00
8.
 
Schenderowitsch,
Michael
2286 ½ ½ 0 0 ½ 0 ½ 0 1 1 ½ 0 1 ½ ½ 1 1 1 ½ ½ 1 ½ 1 ½ 1 1 1 16,5 197,00
9.
 
Kesten,
Sebastian
2202 0 ½ ½ 1 0 ½ ½ 1 0 1 1 1 0 1 ½ ½ ½ ½ ½ 0 0 ½ 1 1 1 1 ½ 15,5 198,75
10.
 
Telljohann,
Sven
2407 1 ½ 0 0 0 0 ½ 0 1 0 1 ½ ½ 1 1 1 0 0 1 ½ 1 ½ ½ 1 1 1 1 15,5 186,00
11.
 
Poetsch,
Hagen
2426 0 ½ ½ 1 ½ ½ ½ 0 0 1 0 0 0 1 0 1 1 0 1 ½ ½ 1 1 1 1 1 1 15,5 183,75
12.
 
Reich,
Thomas
2368 0 0 0 0 1 0 1 ½ 0 0 1 0 ½ 1 1 ½ 1 1 ½ 1 0 ½ 1 1 1 1 1 15,5 177,75
13.
 
Heidenfeld,
Mark
2361 0 ½ 0 0 0 ½ 0 1 0 ½ 1 1 1 ½ 1 0 1 ½ 1 1 0 ½ 0 ½ 1 1 1 14,5 172,75
14.
 
Heisel,
Guido
2226 ½ 0 0 0 0 1 0 0 1 ½ 1 ½ 0 ½ 1 0 0 1 1 1 1 0 1 ½ ½ 1 1 14,0 165,00
15.
 
Heinemann,
Thies
2479 0 ½ ½ 1 0 0 0 ½ 0 0 0 0 ½ ½ 0 1 ½ ½ ½ 1 1 1 1 1 1 1 ½ 13,5 153,25
16.
 
Buscher,
Michael
2334 0 ½ 0 0 0 ½ ½ ½ ½ 0 1 0 0 0 1 0 1 1 1 ½ ½ 1 ½ ½ 1 1 1 13,5 152,25
17.
 
Meyer,
Falko
2259 0 0 1 0 ½ ½ ½ 0 ½ 0 0 ½ 1 1 0 1 ½ ½ ½ 0 1 1 1 0 1 0 1 13,0 160,25
18.
 
Zimmermann,
Julian
2315 0 ½ ½ 0 1 0 ½ 0 ½ 1 0 0 0 1 ½ 0 ½ 0 0 1 ½ ½ 1 1 ½ 1 1 12,5 146,75
19.
 
Lentrodt,
Thomas
2308 ½ 0 0 0 0 0 0 0 ½ 1 1 0 ½ 0 ½ 0 ½ 1 1 ½ 1 1 0 ½ ½ 1 1 12,0 136,00
20.
 
Schulz,
Karsten
2308 ½ ½ 0 0 1 0 ½ ½ ½ 0 0 ½ 0 0 ½ 0 ½ 1 0 ½ ½ 0 ½ 1 1 1 1 11,5 135,50
21.
 
Hebbinghaus,
Holger
2246 0 ½ 0 0 0 ½ 0 ½ 1 ½ ½ 0 0 0 0 ½ 1 0 ½ ½ 1 1 ½ ½ 0 0 1 10,0 122,00
22.
 
Hoffmann,
Hendrik
2279 0 0 0 ½ 0 ½ 0 0 1 0 ½ 1 1 0 0 ½ 0 ½ 0 ½ 0 ½ ½ 1 ½ ½ 1 10,0 118,25
23.
 
Rosner,
Jonas
2292 0 0 0 ½ ½ 0 ½ ½ ½ ½ 0 ½ ½ 1 0 0 0 ½ 0 1 0 ½ ½ 1 0 1 0 9,5 121,00
24.
 
Rausch,
Stephan
2300 0 0 0 0 1 0 0 0 0 ½ 0 0 1 0 0 ½ 0 0 1 ½ ½ ½ ½ 1 1 1 ½ 9,5 101,25
25.
 
Keilhack,
Harald
2254 0 ½ ½ 0 ½ ½ 0 ½ 0 0 0 0 ½ ½ 0 ½ 1 0 ½ 0 ½ 0 0 0 ½ 1 1 8,5 103,00
26.
 
Kaplan,
Hakan
2222 0 0 0 ½ 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ½ 0 0 0 ½ ½ 0 1 ½ 1 0 ½ 0 1 6,0 62,00
27.
 
Kearns,
Christopher
2134 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 1 ½ 0 0 0 1 1 5,5 58,00
28.
 
Schütze,
Norman
2255 0 ½ 0 0 0 1 ½ 0 ½ 0 0 0 0 0 ½ 0 0 0 0 0 0 0 1 ½ 0 0 0 4,5 64,00
Bericht

DBEM in Korbach

Am 09.03.2013 fand die Deutsche Blitzeinzelmeisterschaft in Korbach statt. Ich reiste bereits am Freitagabend zusammen mit meiner Freundin an, die Freunde in der kleinen hessischen Kurstadt hat. Die Anreise läuft problemlos, die Jugendherberge ist auch schön. Am Samstag geht es um 13:00 Uhr los. Ich starte gegen den Norderstedter Falko Meyer. Sein Mietwagen hatte einen Motorschaden, erklärt er mir keuchend um 13:05 Uhr als er ankommt. Zu seinem Glück startet auch dieses Turnier wie jedes andere Schachturnier nicht pünktlich. Ich stehe irgendwann auf Gewinn, aber Falko findet einen hübschen Dauerschachtrick. Es folgen zwei Weißsiege und zwei Schwarzremisen gegen mittelmäßige Gegnerschaft, wobei sich in den Partien Glück und Pech ausgleicht. Mittelmäßige Gegnerschaft bedeutet 2 FMs, 1 IM, ein Fast‑FM, so ist das halt auf der Deutschen. Nach dem guten Start spiele ich gegen FM Lentrodt. Ich überspiele ihn, hole mir eine 2te Dame bei vollem Brett, die Zeit ist sehr knapp, in extrem unübersichtlicher Lage schreie ich: »Zeit!«. Ich habe eine ›0.00‹ auf der Uhr gesehen und war sicher ich hatte mal mehr Zeit, zu meinem Entsetzen war es aber meine Uhr auf die ich reklamiert habe. Ich erblicke meine Freundin, die anscheinend durch ihre Anwesenheit ein schlechtes Karma auf mich ausübt, denn ich verliere die beiden nächsten Partien gegen IM Heidenfeld und den alten und neuen Deutschen Meister GM Bischoff chancenlos. Ich schicke das schlechte Karma fort, aber nach einem Remis gegen Kesten folgt eine sehr unnnötige Niederlage gegen IM Stern. Zum Glück ist erstmal Pause, zum Glück? Eigentlich hasse ich Pausen auf Blitzturnieren, da sie mich aus dem Rhythmus bringen, diesmal scheint es aber anders zu sein. Gegen den Vizemeister IM Schneider, stelle ich einfach so 2 Bauern ein, er ist jedoch gnädig mit mir und braucht im Endspiel zu lange um zu gewinnen, sodass ich remisiere. Nun gewinne ich verdient gegen die beiden Deutschermeisterbesieger IM Telljohann und FM Lang. Anschließend gewinne ich sogar sehr souverän gegen meinen Angstgegner FM Hebbinghaus aus Marmstorf, mein erster Sieg gegen ihn nach gefühlt sicherlich mindestens 30 Partien. Zwei Siege gegen Schütze und FM Keilhack folgen, ich notiere plötzlich bei +3. Was möglich ist wenn man die Leute aus dem Mittelfeld reihenweise schlägt habe ich auf der NBEM 2012 sowie auf der NBMM 2013 gesehen, die jeweils mit dem 6. Platz endeten. Im Blitschach gilt halt erst Recht die alte Regel: »Schach ist ein Laufspiel!«. Doch mein Lauf wird jäh von IM Reich gebremst, er macht mich einfach ab. Danach kommt mit FM Schulz ein guter Kunde von mir, ich sehe nach 10 Zügen wie er mich matt setzen will, 5 Züge später kann ich es nicht mehr verhindern. Es folgen ein richtig blinder Einsteller gegen Siebarth und ein unmöglicher Zug gegen Schenderowitsch, der Anti‑Lauf ist da, die Pause kommt mir wieder recht. Es geht weiter gegen IM Poetsch, ich gewinne eine Qualle aber verliere das Endspiel, oh mein Gott! Die nächste Partie gegen FM Hoffmann kann ich trotz glatten Mehrbauerns nicht gewinnen, anschließend gehe ich wieder mal in der Eröffnung ein gegen FM Buscher. Nun spiele ich gegen einen vom Tabellenende, Kaplan, ich will mich absetzen, gewinne einen Bauern aber wieder nicht die Partie. Remis! Immerhin erziele ich glücklich selbiges Resultat gegen IM Dann und gegen IM Heinemann. Die letzte Runde gegen Kearns vom Ausrichter kann ich im wilden Gefecht siegreich gestalten. Tja, ich muss sagen ich war weit von der Bestform entfernt. Schnell spielen und nix einstellen hat diesmal einfach nicht geklappt, oft war ich auf der Uhr hintendran und eingestellt wurde auch viel zuviel. Auf der Deutschen sind halt alle schnell und taktisch versiert, viele haben auch fiese scharfe Eröffnungsvarianten im Gepäck, am Ende ein 18ter Platz für mich, naja … da war mehr drin. Am nächsten Tag chauffieren uns Freunde nach Willingen wo ich einst öfter an der DJEM teilnahm. Ich sehe vom verschneiten Berg aus das gute alte SauerlandSternHotel, welches uns einige Jahre beherbergte und begutachte später in der Kneipe wie sich viele Wochenendbekanntschaften nach zusammen verbrachter Nacht voneinander verabschieden. Der Rückweg läuft nicht wie geplant, ich habe ab Kassel einen ICE erster Klasse gebucht, aber der ist 90 Minuten zu spät. Im völlig überfüllten Ersatz‑IC sichere ich mir einen Platz im Gang und reüssiere über das Turnier. Irgendwie war das Turnier genau wie die Rückfahrt, die guten Züge waren geplant, aber irgendwie kamen sie nicht, und wenn dann einfach zu langsam. Immerhin bin ich 2facher Deutschermeisterbesiegerbesieger. Haha! Meine Platzierung, der 18te Platz kommt mir in den Sinn. Da war doch was. Richtig, 1994! Wir wurden 18ter von 20 auf der DVM U13 in Stralsund, das Essen dort war verdorben, ebenso wie das Turnier. Auf der Rückfahrt kam noch einmal verdorbenes Essen hoch und landete auf der Urkunde. Zum Glück gab es diesmal keine Urkunden.

(Julian Zimmermann)

Quelle: Schachfreunde Korbach
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/13dbem.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR