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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Norddeutsche Vereinsmeisterschaften U16/U14
 5. bis 9. September 2012 in Berlin (U16) und Magdeburg (U14) 
Endstand U16
Pl. Mannschaft g. u. v. MP BP Bhz.
1. SV Lingen 6 1 0 13 20,0 56,0
2. Hamburger SK 5 1 1 11 16,5 61,0
3. Stader SV 5 0 2 10 19,5 48,0
4. KSV Rochade Göttingen 4 1 2 9 16,5 56,0
5. SK Wildeshausen 4 1 2 9 16,0 63,0
6. Lübecker SV 4 1 2 9 16,0 56,0
7. SV Empor Berlin 4 0 3 8 17,0 43,0
8. Treptower SV 3 1 3 7 13,5 43,0
9. Cöthener FC Germania 3 1 3 7 12,0 51,0
10. Grün‑Weiß Baumschulenweg 3 0 4 6 14,5 43,0
11. Hagener SV 3 0 4 6 14,0 44,0
12. SV Glückauf Rüdersdorf 2 2 3 6 14,0 36,0
13. Königsspringer Hamburg 3 0 4 6 13,5 50,0
 

Guido Stanau (3½/7)
Alexander Spät (3½/7)
Joshua Viol (3/7)
Darius Schiffmann (3½/7)

 
14. SAV Torgelow 2 2 3 6 13,5 49,0
15. USV Potsdam 1 4 2 6 12,5 45,0
16. SG Eintracht Neubrandenburg 2 0 5 4 14,0 46,0
17. USV VB Halle 1 1 5 3 9,0 40,0
Endstand U14
Pl. Mannschaft g. u. v. MP BP Bhz.
1. TuS Makkabi Berlin 7 0 0 14 23,0 57,0
2. BSV Chemie Weißensee 5 1 1 11 18,5 52,0
3. USV VB Halle 4 1 2 9 16,5 53,0
4. SK Doppelbauer Kiel 4 1 2 9 16,5 50,0
5. USC Magdeburg 4 1 2 9 15,5 52,0
6. GW Granschütz 3 2 2 8 14,5 48,0
7. SF Bremer Osten 3 2 2 8 14,0 39,0
8. Königsspringer Hamburg 3 1 3 7 15,0 54,0
 

Jakob Pfreundt (4½/7)
Berfîn Lemke (4½/7)
Finn‑Thore Lenz (2½/7)
Bastian Samm (½/3)
Hendrik Berger (3/4)

 
9. Stader SV 3 1 3 7 14,0 54,0
10. Hagener SV 2 2 3 6 16,0 40,0
11. SK Lehrte 3 0 4 6 15,5 49,0
12. SK Wildeshausen 2 2 3 6 15,5 46,0
13. Aufbau Elbe Magdeburg 2 2 3 6 13,0 44,0
14. SV Empor Berlin 2 2 3 6 12,5 55,0
15. SV Bad Schwartau 2 2 3 6 12,5 51,0
16. SC Diogenes Hamburg 2 1 4 5 12,5 45,0
17. SV Glückauf Rüdersdorf 1 1 5 3 7,0 42,0
Bericht U14

NDVM U14 2012

Unsere U14‑Mannschaft hatte sich in diesem Jahr ungeschlagen für die Norddeutsche Vereinsmeisterschaft qualifiziert. Mit uns beiden (Florian und Baldur) ging es also für Jakob, Berfîn, Finn‑Thore, Basti und Hendrik vom 05.09. bis 09.09. nach Magdeburg. Hier ein nicht ganz so kurzer Bericht. So wie man es gelernt hat, immer schön eines nach dem anderen.

Die Hinfahrt über Uelzen verläuft reibungslos: Später erfahren wir, dass die anderen Hamburger Teams (SC Diogenes in der U14 sowie SKJE und HSK in der U12) mit dem nachfolgenden Zug nicht so viel Glück hatten. Die Jugendherberge – nur 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt – erweist sich als »städtisch‑funktional« und genauso pastellfarben wie große Teile von Magdeburg. Das Essen ist grundsolide, die Betten hart und die Nächte laut.

Nicht etwa unseretwegen, oder aufgrund des Krachs anderer Gäste: Unter unseren Zimmern im vierten Stock werden nächtlich mehrfach Waren per LKW an die Herberge entladen. Dazu kommen: die Müllabfuhr, Rettungswagen oder der typisch fröhliche Magdeburger, der üblicherweise nächtlich in sein Megafon singt. Da sind wir schon in der ersten Runde am Donnerstag ziemlich müde.

Dort treffen wir als Einstieg gleich mal auf die Nummer 4 der Setzliste USV VB Halle. Beruhigend: Jakob und Berfîn kommen schell gut aus der Eröffnung und gewinnen ihre Partien souverän. Da Finn‑Thore und Hendrik den Laden sauber zusammenhalten steht am Ende ein ungefährdeter 3:1‑Sieg zu Buche. So kann’s weitergehen!

Aber nicht gegen Chemie Weißensee, die zu den Mitfavoriten gehören: An den hinteren Brettern geraten wir schnell unter Druck und es ist absehbar, dass es nix werden wird. Apropos Druck: Den üben auch die Weißenseer Betreuer aus. Fragt sich nur: Auf ihre, oder auf unsere Leute? Jakob übersieht im Mittelspiel eine Taktik und kann über das Remis am Ende noch ganz froh sein. Berfîn hat die »Garage« gegen c4 ausgepackt und etwas zu früh die Damen getauscht. Obwohl der Kampf schon entschieden ist, möchte der Gegner mehr. Das klappt aber nicht und so steht es letztlich 1:3.

Am ersten Abend brauchen alle Auslauf: Wir erkunden Magdeburg und versuchen uns aus der Betonwüste der Innenstadt zur Idylle durchzuschlagen. Irgendwie haben wir damit nur halb Erfolg: Aber nach einer interessanten Runde haben wir eine Menge von Magdeburg gesehen und alle sind auf ihre Kosten gekommen.

Die dritte Runde bringt uns Empor Berlin als Gegner: Leider gerät Jakob schnell in Nachteil, sodass sich ein schwieriger Kampf abzeichnet. Am vierten Brett übersteht Bastian 20 Züge Zeitnot, während Finn‑Thore seine Partie taktisch einstellt. Berfîn gewinnt ihre Partie solide, Bastians Partie ist also entscheidend. Die Zeitnot ist überstanden, beide Spieler haben noch einen Turm und vier Bauern und fischen im Trüben. Am Ende wird es dann nix für Basti und wir verlieren etwas unglücklich 1,5:2,5.

Ein ausgeglichenes Mannschaftspunktekonto herzustellen ist also das Ziel von Runde 4 gegen Wildeshausen. Am vierten Brett spielt Hendrik gegen Hendrik. Klar, was das bedeutet: Es gibt gleich ein taktisches Gemetzel, in dem beide Spieler viel zu wenig Zeit verbrauchen. Unser Hendrik hat am Ende eine Figur weniger. Jakob gewinnt sauber und Finn‑Thore setzt einen schönen Königsangriff erfolgreich um. Berfîn übersieht einen Läuferspieß: Lag das an der gegnerischen Atemtechnik? Zum Schluss haben wir das glücklichere Ende: Hendrik hält die Stellung möglichst scharf und wird dafür belohnt.

Am Abend werden alle elektronischen Geräte eingesammelt und es gibt eine kleine Ansprache: Bei 4:4 Punkten entscheidet sich am nächsten Tag, wo die Reise hingeht. Jetzt kann man noch einmal versuchen, richtig anzugreifen.

Das klappt auch: In der besten Runde des Turniers lassen wir GW Granschütz keine Chance! Hendrik und Berfîn setzen die Vorbereitung sauber um und spielen aktiv weiter. Auch mit Unterstützung von ›Prinzessin Florabella‹ und Einhorn ›Beauty‹. Bei Jakob verflacht die Stellung schnell und Finn‑Thore profitiert von einem Einsteller des Gegners.

Dafür ist Runde 6 die Runde der vergebenen Chancen: Besonders bei Finn‑Thore ist in der Partie mehr drin. Jakob gewinnt eine Partie, in der der Gegner seine Chancen partout nicht nutzen möchte. Basti und Berfîn machen in Stellungen remis, die besser sind. Allmählich ist der Akku alle und das macht sich bemerkbar. Immerhin: In der letzten Runde gegen Kiel können wir nun direkt um einen Qualifikationsplatz spielen!

Also werden noch einmal ordentlich Bananen getankt, gut vorbereitet und früh geschlafen. Es entwickelt sich ein knapper und zäher Kampf und am Ende werden wir wieder einmal der guten Tradition gerecht, dass Königsspringer als Letzte spielen. Letztlich verlieren wir 1,5:2,5, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tut. Alle wissen: Das war insgesamt eine ordentliche Leistung, mit der man sehr zufrieden sein kann!

Auch perspektivisch sind solche Turniere immer wichtig:

So konnten alle für sich bestimmt einiges Eröffnungswissen sammeln und erkennen, woran man demnächst arbeiten kann. Der 8. Platz am Ende ist jedenfalls aller Ehren wert, waren wir doch an Platz 12 von 17 Mannschaften gesetzt.

Bleibt noch, sich beim Ausrichter für eine sehr gut organisierte Meisterschaft zu bedanken. Besonders positiv aufgefallen ist, wie schnell die Partien im Netz standen. Einzig die Schiedsrichterleistung trübt das ansonsten durchweg gute Gesamtbild.

Auf der Rückfahrt lernen wir noch etwas über die Zusammenarbeit der verschiedenen Bahnbetreiber, kommen aber trotzdem pünktlich in Hamburg an.

Nach der Meisterschaft bleibt das Gefühl: Das war nicht nur sportlich gut, sondern hat auch richtig Spaß gemacht!

In diesem Sinne: Gruß an die Mannschaft!

(Florian Bongartz und Baldur Schroeter)

Quellen: Berliner Schachverband, Landesschachverband Sachsen‑Anhalt
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/12nvm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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