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Chronik: Archiv
Freitag, 24. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 6 · Kreisliga A 2012
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Altonaer SK Finkenwerder 4 6 6 8 56,5 17
2. TV Fischbek 3 4 6 4 4 5 4 44,5 14
3. SC Diogenes 4 ½ 2 4 4 4 5 5 6 35,0 11
4. SK Weisse Dame Hamburg 2 4 4 5 7 5 38,0 10
5. Hamburger SK 16 2 4 4 4 4 4 6 34,0 9
6. Niendorfer TSV 2 4 4 4 4 3 37,0 8
7. SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 2 3 3 5 36,5 8
8. Königsspringer Hamburg 6 0 3 4 4 29,5 8
9. SK Marmstorf 4 4 3 1 2 3 24,0 3
10. Langenhorner Schachfreunde 2 ½ 2 3 3 23,0 0
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↓
Spieler
KSH
6
Mannschaftsführer:
Marco Hanssen
A H A H A A H A H
WDH
2
NIE
2
SWH
2
MAT
4
FBK
3
LGH
2
DIO
4
HSK
16
ALT
 
51 Hanssen, Marco 0 1 ½ ½ ½ 1 ½ 1  
52 Bongartz, Florian ½ 1 1 0 ½ 0 ½ ½ 0
53 Patow, Florian ½            
54 Viol, Joshua   0 1 1 0 1 + ½
55 Hartig, Ruben   1 ½ + 0        
56 Chlond, Christian 0 ½   1   ½      
57 Schön, Annkathrin 0 ½     ½ 0 0   0
58 Badura, Christopher     0 ½ 0     0  
58a Blohm, Sebastian 0                
59 Samm, Bastian 0 0   ½   0 0 0
60 Berger, Hendrik ½ 0         0 1 0
61 Seemann, Hans‑Siegfried     0            
62 Gette, Viktor     1            
64 Klawitter, Bernd     ½   0 1      
67 Wendel, Melchior         1     1  
69 Brunnemann, Hans‑Peter                 0
90 Lenz, Finn‑Thore       1   1      
96 Herzenstein, Georg             1    
97 von Steinkeller, Robin             0    
98 Bals, Gregor                 0
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1. Runde
13.01.2012 SK Weisse Dame Hamburg 2 Königsspringer Hamburg 6 :
19:00 Uhr, Emilie‑Wüstenfeld‑Gymnasium (Schulpavillon), Gustav‑Falke‑Str. 21a, 20144 Hamburg

1 Wilfried Rühr Marco Hanssen 1 : 0
2 Dennis Petru Florian Bongartz ½ : ½
3 Kilian Fölsing Florian Patow ½ : ½
4 Holger Herbold Christian Chlond 1 : 0
5 Nora Herbold Annkathrin Schön 1 : 0
6 Stefan Mäther‑Türk Sebastian Blohm 1 : 0
7 Lennert Parnitzke Bastian Samm 1 : 0
8 Dierk Jensen Hendrik Berger ½ : ½

20.01.2012 Hamburger SK 16 Langenhorner Schachfreunde 2 :
20.01.2012 Altonaer SK Finkenwerder SC Diogenes 4 : ½
20.01.2012 Niendorfer TSV 2 TV Fischbek 3 4 : 4
19.01.2012 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 SK Marmstorf 4 :

Weisse Dame gewinnt verdient – aber zu hoch

Es ist kurz vor 23:00 Uhr, Bastian Samm spielt die letzte Partie des Abends. Mit deutlichem Zeitrückstand in hochtaktischer Stellung entscheidet schließlich die Routine seines Gegners, Lennert Partnitzke. Doch dieser Sieg ist hart erkämpft. In der Eröffnung bringt Bastian seine Wiener Partie aufs Brett. Obwohl er die Theorie kennt, lässt er sich viel Zeit, um seine Stellung aufzubauen – vorbildlich, er will heute gegen einen DWZ‑Vorsprung von mehr als 500 Punkten gewinnen. Die erste Gelegenheit dazu bekommt er bereits nach dreizehn Zügen (an einem Freitag, den 13. – Zufall?), als Lennert scheinbar von seinem Plan abweicht und dabei einen ungeschickten Entwicklungszug für seinen Läufer wählt.

Samm, B. (1003) – Parnitzke, L. (1519)










Stellung nach 12. … Lg4

Zu diesem Zeitpunkt schaue ich das erste Mal länger aufs Brett. Bastian hat deutlich weniger Züge gemacht bisher als ich. Löblich! Jetzt lässt er sich lange Zeit, um sein weiteres Vorgehen zu planen. ›Gleich hat er es‹, denke ich mir. Bastian setzt jedoch zu vorsichtig fort und gibt Lennert nach 13. Kh1 c5 die Chance, den zunächst vernachlässigten Plan wieder aufzunehmen. Es folgen 14. h3 Lh5, statt 14. … Le6, was günstiger gewesen wäre. Nun steht es so:

Samm, B. (1003) – Parnitzke, L. (1519)










Stellung nach 14. … Lh5

Der interessierte Schachspieler sieht sofort: Dasselbe Motiv klappt nochmal. Bastian lässt die Taktik aus und setzt, der Eröffnung gemäß, mit 15. De1 fort. Zu diesem Zeitpunkt hat Bastian mehr als eine Stunde nachgedacht; ärgerlich, dass es sich am Ende leider nicht ausgezahlt hat. Lennert übernimmt ab jetzt die Initiative. Als ich das nächste Mal schaue, haben sich Linien am Königsflügel geöffnet und die schwarzen Steine drohen, in die weiße Stellung einzudringen. Bastian bleibt cool und lässt es sich nachweisen, dass sein angestrebter Schwerfigurentausch positionell unausgereift ist. Trotz der ausgelassenen Chance, die auch bei Verwandlung ja noch nicht das Partieende bedeutet hätte, für mich ganz klar: die Partie des Abends.

Teamkollege Hendrik Berger verlässt sein Brett etwa eine halbe Stunde vor Bastian. Auch er hat seinen Gegner in der Eröffnung zunächst fest im Griff. Mit Schwarz wählt er gegen die Spanische Eröffnung den klassischen Weg mit 3. … a6, woraufhin es zum Abtausch auf c6 kommt. Aber: Hendrik behält die Kontrolle über die nun positionelle Weiterentwicklung des Spiels und lässt sich, genau wie Bastian, sehr viel Zeit bei der Figurenkomposition. Er nimmt korrekt mit dem d‑Bauern wieder und steht nach dem bekannten Eröffnungsmotiv 5. Sxe5 Dd4 6. Sf3 Dxe4+ usw. einfach besser.

Im Mittelspiel schaue ich das nächste Mal bei Hendrik aufs Brett. Seine Entwicklung setzt er konsequent fort, rochiert lang und will Kapital aus seinem Läuferpaar schlagen. Im 18. Zug erhält Hendrik dann die Gelegenheit für einen entscheidenden Schlag. Denn: Sein Gegner, Dierk Jensen, prescht am Königsflügel mit seinen Bauern vor, ohne seinen verwundbaren Damenflügel im Blick zu halten.

Jensen, D. (1196) – Berger, H. (1215)










Stellung nach 18. g5

Hendrik konzentriert sich aber lieber darauf, den Scheinangriff abzuwehren. Infolgedessen verflacht das Spiel etwas. Man sieht es Hendrik an, dass er sich ärgert, zu keinem tödlichen (!) … töten … naja, jedenfalls nimmt er sein neues Ziel, einen Springer auf f3, jetzt ins Visier. Tauschangeboten seines Gegners weicht er dabei aus und behält das Läuferpaar auf dem Brett. Sehr gut! Erst kurz vor dem Endspiel verlassen Hendrik die guten Ideen. Etwas unglücklich postiert er seinen König am Damenflügelspielfeldrand, von wo er nur noch Zuschauer sein darf. Der inzwischen herausgespielte Mehrbauer kommt kaum noch zur Geltung. Zu Buche steht eine weitgehend ungefährdete Punkteteilung mit viel mehr Potenzial. Der Daumen geht dennoch klar nach oben. Solider Aufbau und nachdenkliches Spiel: Davon werden Hendrik und die Mannschaft im Laufe der Saison noch sehr profitieren.

Gleiches gilt für Annkathrin, die sich zuerst betonmäßig gegen eine etwas seltsame Drachenformation aufbaut, jedoch die sichere Abwicklung gegen die nominell gut 400 Punkte stärkere Nora Herbold knapp verpasst. Zunächst gibt Annkathrin unnötig das Läuferpaar her – ausgerechnet den schwarzfeldrigen tauscht sie gegen den Springer auf f6 ab. Nun stellt Nora plötzlich einfach so einen Bauern weg. Aber leider lehnt Annkathrin an dieser Stelle die Einladung ihrer Gegnerin ab, einen der beiden Läufer forciert abzutauschen. Die sich daraus ergebene Stellung wäre sicherlich einfacher zu spielen gewesen als die Partiefortsetzung.

Schön, A. (1154) – N. Herbold (1543)










Stellung nach 16. … Lc6

Schließlich erliegt Annkathrin der besseren Spielpraxis ihrer Gegnerin. Diese Niederlage gehört heute Abend sicherlich zu den unnötigsten. Zudem hat Annkathrin mir noch vor dem Spiel im Prinzip schon verraten, wie es ausgeht. »Zuerst stelle ich mich hin und komme gut aus der Eröffnung, dann finde ich den Plan nicht und stelle Material an«. Damit ist der weitere Partieverlauf leider perfekt beschrieben, doch die Entscheidung fiel auch hier erst in der dritten Spielstunde.

Die einzig wirklich schnelle Partie hat Sebastian Blohm gespielt. Erst bei recht fortgeschrittenem Partieverlauf habe ich auf die Stellung geschaut und dachte mir, für die Qualität hat Sebastian ja immerhin reichlich Aktivität. Dann der Schreck: Sein Gegner ist am Zug. Es muss also bereits vorher etwas schiefgelaufen sein. Sebastian verabschiedet sich kurz darauf ins Wochenende. Das muss etwa zur gleichen Zeit gewesen sein, als Christian Chlonds Stellung Feuer gefangen hat. Die zu seinen Ungunsten verteilten Spielsteine auf dem Brett zieht er jetzt zu einem Angriff am Königsflügel von seinem Gegner, Holger Herbold, zusammen. Wie es zu dem Figurenverlust gekommen ist, habe ich zwar nicht mitbekommen. Aber der Aufmarsch der schwarzen Mannschaft am feindlichen Königsflügel wirkt in diesem Moment sehr imposant.

Sein Gegner sieht kurz daraufhin Gespenster und lädt in eigentlich klar besserer Stellung die angreifenden Leichtfiguren von Christian regelrecht ein, die vorhandenen Felderschwächen auszunutzen. Den taktischen Fopp, der die Minusfigur plötzlich in eine Dame für Turm und Leichtfigur verwandelt hat, habe ich allerdings nicht mitbekommen. Leider hat Kommissar Zufall dann die Entscheidung gebracht, als ich mich gerade zurück an das eigene Brett gesetzt habe. Christian stellte seine Dame unglücklich in eine Springergabel und gratulierte seinem Gegner. So wurde es mir zumindest zugetragen.

Zu der schließlich remisierten Partie von Florian Patow kann ich übrigens gar nichts beitragen. Denn meine eigene Partie, die ich inzwischen gegen Dennis Petru einzustellen drohe, nimmt meine Aufmerksamkeit jetzt vollständig in Anspruch. In einer schottischen Theoriestellung weiche ich früh ab, stelle mich dann positionell minderwertig hin und kämpfe fortan bestenfalls um ein Remis. Kurz vor Schluss vergreife ich mich auch noch …

Petru, D. (1671) – Bongartz, F. (1708)










Stellung nach 23. Td7

Tatsächlich offenbart die nächtliche Analyse, dass Dennis den Gewinnzug ausgelassen hat, nachdem ich etwa dreißig Minuten gebraucht habe, mich in obiger Stellung für den schlechtesten möglichen Zug zu entscheiden. Dennis dürfte sich jetzt wohl ziemlich ärgern, nach dem fatalen 23. … Txb2 nahezu a tempo in die Remisvariante 24. De6+ eingelenkt zu haben.

Mannschaftsführer Marco Hanssen, der gerade eine Monstersaison 2011 hinter sich hat, muss zum diesjährigen Saisonauftakt mit dem nominell stärksten Gegner kämpfen. Seine Partie habe ich erst zum Endspiel hin verfolgen können. Mit Dame und Läufer gegen Dame und Springer entscheidet Wilfried Rühr nach knapp vier Stunden und präzisem Spiel die Partie für sich. Nach eigener Aussage fühlte er sich aber selbst gegen Ende hin nicht sicher. Marco hätte wohl zähere Verteidigungszüge zur Verfügung gehabt. Insgesamt eine Niederlage, die bei 1,5:6,5 vielleicht etwas zu deutlich ausgefallen ist, alles in allem aber in Ordnung geht.

Zum Abschluss verpasste Bastian dank übertrieben einfältiger Kommandos am Telefon übrigens noch den Treffpunkt mit Papa Samm. Am Schlump dann das Happy‑End: Papa Samm nahm die Kinder, Marco und ich noch ein … äh, ihr wisst schon. Ein guter Abschluss für einen ersten Spieltag, der immerhin mit defizitärer Zeitplanung (meine Schuld), vergessenem Mobiltelefon (Bastians Schuld), verpasstem Bus (Folgeerscheinung) und einem Taxifahrer, der den Weg nicht fand (irgendetwas ist ja immer), schon chaotisch begann. Auf die nächsten Spiele mit dieser Mannschaft freue ich mich auf jeden Fall schon.

(Florian Bongartz)

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↓
2. Runde
27.01.2012 Königsspringer Hamburg 6 Niendorfer TSV 2 4 : 4
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Werner Stubbe 1 : 0
2 Florian Bongartz Hans‑Werner Schaade 1 : 0
3 Joshua Viol Michael Zeides 0 : 1
4 Ruben Hartig Edgar Assmus 1 : 0
5 Christian Chlond Günther Pichler ½ : ½
6 Annkathrin Schön Siegfried Riedel ½ : ½
7 Bastian Samm Witalij Laber 0 : 1
8 Hendrik Berger Andreas Fieron 0 : 1

03.02.2012 Langenhorner Schachfreunde 2 SK Marmstorf 4 :
03.02.2012 TV Fischbek 3 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 5 : 3
03.02.2012 SC Diogenes 4 SK Weisse Dame Hamburg 2 4 : 4
03.02.2012 Hamburger SK 16 Altonaer SK Finkenwerder 2 : 6

Bericht

In der zweiten Runde ging es zur Heimpremiere gegen den NTSV. Dank zügiger Rückmeldungen meines Teams hatte ich frühzeitig eine Mannschaft beisammen. Am Spieltag selbst kam ich erst gegen fünf vor sieben im Clubheim an, mein Team hatte allerdings bereits die Aufbauarbeiten übernommen. Einzig Joshua fehlte noch. So begannen wir den Kampf erstmal zu siebt.

Nach knapp 25 Minuten drehte ich meine erste Runde. Mein Gegner hat mit 1. c3 eröffnet und mir so zu verstehen gegeben, dass er nicht vorhat, einen ganzen Punkt zu erzielen. Der Blick auf die Bretter gibt nur zwei klare Eindrücke. Erstens ist Hendrik am achten Brett bereits kurz davor, zu gewinnen und zweitens fehlt Joshua immer noch. Boris war so nett, ihn kurzerhand anzurufen und herzubestellen. Etwa 10 Minuten später war wir vollzählig.

Nach kurzer Zeit bekam ich mit, dass am achten Brett die Partie beendet war. Ich ging davon aus, dass Hendrik gewonnen hatte, was sich aber als falsch erwies. Hendrik muss hier dringend genauer in die eine oder andere Stellung gucken, denn wenn man den Kiebitzen traut, hätte er zweimal matt setzten und weitere zweimal anders gewinnen können. Alles in allem eine mehr als unnötige Niederlage. Ich hoffe Hendrik lernt aus der Niederlage und investiert mehr Zeit in kritischen Stellungen.

Joshua hat leider irgendwo eine Figur eingestellt uns steht seitdem auf Verlust. Ruben kämpft mehr gegen die Erkältung, als gegen Herrn Assmus, das macht aber nix, denn Herr Assmus bekämpft sich selbst. Mehrfach beschwert er sich lautstark darüber, dass sein Gegner erkältet ist. Auf Nachfrage hat er aber auch keine Lösung zu bieten.

An den anderen Brettern herrscht Spannung. Ich habe einen Bauer gewonnen und kann vielleicht einen zweiten abholen, allerdings hat sich mein Läufer in der gegnerischen Stellung verirrt. Florian steht völlig unübersichtlich, Annkathrin klar besser. Chlondi hat eine schwierige Stellung aufs Brett gezaubert und Bastian läuft die Zeit weg. Statt Ihren Angriff zu forcieren und den inzwischen entstandenen Mehrbauern zu verwerten, spielt Annkathrin nur remis. Hier bitte ich darum, mich nächstes Mal zu fragen und nicht einfach ein Remisangebot abzugeben oder anzunehmen. Joshua hat inzwischen verloren. Es steht 0,5 zu 2,5 aber inzwischen hat Ruben zwei Mehrbauern, das sieht nach einem vollen Punkt aus. Bastian darf remis machen, der Gegner lehnt leider ab. Ich habe in ein Schwerfigurenendspiel mit zwei Mehrbauern abwickeln können, wobei ein Bauer bei mir bald fallen wird. Chlondi steht nun klar besser und ich hoffe auf den ganzen Punkt. Hier habe ich Hoffnungen, den Kampf noch zu gewinnen. Doch Chlondi hat eine schwierige Position zu verwalten, nach 1–2 Ungenauigkeiten wird sich auf remis geeinigt, das geht in Ordnung. Bongo hat kurz vor der Zeitnot eine Taktik im Gepäck, die sehr interessant aussieht. Er gibt Dame und Bauer und erhält dafür Springer, Turm und Läufer. Hier ist noch alles drin. Mein Gegner spielt das inzwischen entstandene Turmendspiel im entscheidenden Moment ungenau. Er steht jetzt vor der Wahl, ein Turmendspiel mit zwei Minusbauern zu verteidigen oder ein Bauernendspiel mit einem Minusbauern. Er wählt letzteres, was für mich leicht gewonnen ist. Der Anschluss zum 2 zu 3 ist geschafft, doch wie geht es weiter? Ruben hat inzwischen einen Bauern durchgebracht und spielt mit zwei Damen auf dem Brett. Basti versucht leider zu gewinnen und wird jetzt verlieren. Er muss noch lernen, wann es besser ist, nix zu machen. Aber dafür sind diese Kämpfe ja genau richtig. Keinen Vorwurf an Basti, die Punkte hätten andere holen müssen.

Wir liegen 2 zu 4 hinten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Ruben gewinnt, als sein Gegner nach weiteren Beschwerden nicht mehr ziehen will. Aufgeben will er aber auch nicht, naja. Bongo behält in der Schlussphase den Überblick und gewinnt einen Bauern, stellt sich aktiv hin und droht einen weiteren Bauern zu gewinnen oder einen Durchbruch zu realisieren. Als der Gegner sich bei einem Damenopfer mit anschließender Umwandlung eines Bauern noch verzählt (verrechnet wäre geprahlt), hat Bongo den ganzen Punkt eingefahren. Für mich die Partie des Abends. Nun gibt auch Herr Assmus auf, allerdings unter Gezeter und Protest, was ich nicht wirklich verstehen kann. Man hat es immer wieder mal mit erkälteten Gegnern zu tun, das ist eben so. Ruben hat sich weder von seiner Erkältung, noch vom Gegner aus dem Konzept bringen lassen, daher ist er für mich der moralische und faktische Sieger des Abends, Glückwunsch dazu.

Das 4 zu 4 steht für mich fest. Alles andere als eine Ablehnung des Protestes seitens des NTSV wäre eine Farce.

(Marco Hanssen)

↑
↓
3. Runde
16.02.2012 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 Königsspringer Hamburg 6 :
19:00 Uhr, AWO‑Seniorentreff Heimfeld, Heimfelder Str. 41, 21075 Hamburg

1 Edmund Szcepanski Marco Hanssen ½ : ½
2 Rasim Hrvat Florian Bongartz 0 : 1
3 Willi Elfers Joshua Viol 0 : 1
4 Kirsten Luft Ruben Hartig ½ : ½
5 Nicolae Danila Christopher Badura 1 : 0
6 Esad Muminovic Hans‑Siegfried Seemann 1 : 0
7 Leonid Blioumkine Viktor Gette 0 : 1
8 Gerd von Mahren Bernd Klawitter ½ : ½

17.02.2012 Altonaer SK Finkenwerder Langenhorner Schachfreunde 2 : ½
17.02.2012 SK Weisse Dame Hamburg 2 Hamburger SK 16 4 : 4
17.02.2012 Niendorfer TSV 2 SC Diogenes 4 4 : 4
10.02.2012 SK Marmstorf 4 TV Fischbek 3 4 : 4

Bericht

Zur dritten Runde ging es nach Harburg. Da es sich um einen ungeliebten Donnerstagstermin handelte, habe ich unsere siebte Mannschaft um Ersatz gebeten. Mir war klar, dass wir kaum mit einer Truppe Jugendlicher in Harburg antreten können. Martin hatte mir bereits frühzeitig zugesichert, dass ich aus seinem Team mit Unterstützung rechnen könnte. So war es mir ein Leichtes, Siggi, Viktor und Bernd zu verpflichten.

Christopher war mit dem Auto angereist und hatte sich bereit erklärt, diverse Leute nach Harburg und auch wieder zurück zu bringen. Vielen Dank nochmal dafür. Alle Personen waren kurz nach sieben anwesend, sodass wir mit ca. zwei Minuten weniger auf den Uhren beginnen konnten. Bereits nach einer Stunde hatte Bongo eine scharfe taktische Stellung auf dem Brett, in der er sich sichtlich wohler als sein Gegner zu fühlen schien. Auch bei den anderen Brettern deutete sich noch keine unangenehme Stellung an. Etwa 20 Minuten später bringt uns Bongo durch ein schönes Springeropfer auf g2 in Führung. Ich erhalte direkt darauf ein Remisangebot. Hier fehlt mir ein wenig der Kampfesgeist, allerdings sehe ich eine gute Stellung bei Viktor, daher nehme ich an. Joshua hat eine aussichtsreiche Stellung erreicht und diverse Bauern nach vorn gezogen, außerdem hat der Gegner noch nicht rochiert. Siggi steht unklar, ebenso wie Bernd. Christopher hat einen Bauern weniger, die Stellung sieht dennoch gut aus. Ruben steht völlig ausgeglichen und bekommt die Erlaubnis, remis zu bieten. Rubens Angebot wird kurz darauf angenommen. Als ich gerade mit Bongo die Partien diskutiere kommt Joshua auf uns zu. Er stellt sich dazu und erklärt, dass wir ja schon 3:1 führen. Nach ungläubigen Blicken von Bongo und mir erklärt er, dass er soeben gewonnen hat. Sein Bauerndurchbruch in der Mitte kostete dem Gegner Material.

Siggi steht inzwischen kritisch, Christopher leider schlecht. Viktor wird bald mit der Qualität mehr gewinnen. Bernd hat eine Qualität für einen Bauern mehr, steht aber unklar. Das sollte dennoch zum Sieg reichen, oder nicht? Christopher versucht noch einen letzten Fopp, um den gegnerischen König in ein Mattnetz zu locken. Leider wird der Fopp gesehen und der Gegner holt einfach einen weiteren Bauern ab, wonach das Endspiel einfach verloren für Christopher ist. Viktor gibt die Qualität im richtigen Moment zurück und wickelt in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Das macht 4:2 für uns. Bernd hat immer noch die Qualität für einen Bauern mehr. Es ist aber kaum zu gewinnen für ihn. Er erkundigt sich rechtzeitig nach dem Zwischenstand und spielt von nun an nur noch auf den halben Punkt. Zwei Bauern werden getauscht und angesichts des arg reduzierten Materials nimmt der Gegner das Angebot zur Punkteteilung an. Großes Lob nochmal für diese mannschaftsdienliche Spielweise. Als Letztes spielt noch Siggi. Leider ist seine Stellung schlechter geworden, auch ein Bauer ist abhanden gekommen. Als kurz vor elf noch eine Taktik geht und Siggi einen Turm verliert, steht das Ergebnis fest. Ein knapper aber nicht unverdienter 4,5:3,5 Sieg. Mit einer solchen Leistung ist der Klassenerhalt durchaus möglich.

(Marco Hanssen)

↑
↓
4. Runde
02.03.2012 Königsspringer Hamburg 6 SK Marmstorf 4 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Jonathan Kalauch ½ : ½
2 Florian Bongartz Lucas Kalauch 0 : 1
3 Joshua Viol Dr. Michael Peschke 1 : 0
4 Ruben Hartig Kristin Rosenkranz + :
5 Christian Chlond Timo Kühl 1 : 0
6 Christopher Badura Michael Brandt ½ : ½
7 Bastian Samm Bernd Kratochvil ½ : ½
8 Finn‑Thore Lenz Johannes Kalauch 1 : 0

02.03.2012 Langenhorner Schachfreunde 2 TV Fischbek 3 :
24.02.2012 SC Diogenes 4 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 :
24.02.2012 Hamburger SK 16 Niendorfer TSV 2 4 : 4
02.03.2012 Altonaer SK Finkenwerder SK Weisse Dame Hamburg 2 :

Bericht und Zwischenstand

Zur 4. Runde hatten wir die Marmstorfer zu Gast. Da an diesem Freitag die Ferien begonnen haben, gestaltete sich die Anreise sehr schwierig (vor allem für den Gegner). Erst um kurz nach halb acht konnte der Gegner überhaupt antreten, allerdings nur zu siebt. Da auch bereits eine Aufstellung abgegeben worden war, war ein nachträgliches Umstellen nicht mehr möglich. Wir begannen den Kampf in dem Wissen, bald in Führung zu gehen. Bei Clondi brannte schnell das Brett und ein taktischer Einschlag auf f2 war möglich. Hier hatten wir sehr schnell eine gewonnene Stellung auf dem Brett. Auch Finn, der zu seinem ersten Einsatz kam, baute Druck auf die Stellung des Gegners auf. Die anderen Partien hielten sich die Waage. Kurz darauf führten wir durch Clondi mit 2:0, außerdem hatte Basti ein Remisangebot erhalten. Ich habe es ihm überlassen, ob er annehmen will. Basti nahm an und konsolidierte damit unsere Führung. Bei meiner nächsten Runde sah ich eine unübersichtliche, aber vermutlich bessere Stellung bei Christopher und eine Mehrfigur bei Finn. Bongo war unter Druck geraten und verliert wohl jetzt wohl die Qualität. Ich stehe noch ausgeglichen, verbrauche aber viel Zeit. Hendrik besorgt uns sicher das 3,5:0,5. Bongo setzt alles auf eine Karte (auf einen Zug), aber leider hat der Gegner die passende Antwort parat. Hier verlieren wir die Partie. Wen hab ich bisher noch gar nicht erwähnt? Richtig, Josh. Erst hatte er eine Qualität weniger, aber 1–2 Bauern mehr, jetzt ist wieder materieller Ausgleich, aber Josh hat den entfernten Freibauern auf seiner Seite. Das gleichfarbige Läuferendspiel muss doch gewonnen sein, oder?

Ich habe noch mehr Zeit verbraucht und jetzt (im 18. Zug) noch 30 Minuten auf der Uhr. Da ich keinen Plan sehe, biete ich remis, was angenommen wird. Ich bin mit der Punkteteilung nicht unglücklich, da wir so den Kampf gewinnen werden. Etwa 20 Minuten später gewinnt Josh sein Endspiel, nur Christopher muss in seiner unübersichtlichen Stellung auf den König aufpassen. Beide Könige stehen latent gefährdet, doch keinem Spieler gelingt es, den entscheidenden Durchbruch zu realisieren. So wird sich hier auch auf remis geeinigt. Insgesamt steht ein etwas zu hoher 5,5:2,5‑Sieg zu Buche.

Das bringt mich zum Zwischenstand:

Die erste Runde wurde sehr hoch gegen die starke Truppe von Weisse Dame verloren, was aber nur in der Höhe nicht zu erwarten war. Danach wurde dem NTSV ein starkes 4:4 abgerungen. In Runde 3 und 4 ging es gegen Mitabstiegskandidaten. Hier wurde das Maximalergebnis von 4 Mannschaftpunkten eingefahren. Das bringt uns in eine gute Ausgangslage für den Rest der Saison. Jetzt geht es gegen die vermeintlich stärkeren Gegner, da wir aber schon 5 Punkte sammeln konnten, sollten 1–2 weitere Punkte schon zum Klassenerhalt reichen.

Mir gefällt, wie das Team, und besonders die jungen Spieler, lange überlegen und allesamt anständige Schachpartien spielen. Da kann das Ergebnis auch mal zweitrangig sein. Die einzelnen Spieler haben meine Erwartungen bisher alle erfüllt, das Team hat meine Erwartungen übertroffen.

Es macht wahnsinnig viel Spaß, mit Euch zusammen zu spielen. Jetzt gönnen wir uns erstmal eine schöne Woche in Schönhagen.

(Marco Hanssen)

↑
↓
5. Runde
23.03.2012 TV Fischbek 3 Königsspringer Hamburg 6 :
19:00 Uhr, Altentagesstätte Neugraben, Neugrabener Markt 7, 21149 Hamburg

1 Dirk Thomzik Marco Hanssen ½ : ½
2 Manfred Friese Florian Bongartz ½ : ½
3 Thies Taube Joshua Viol 1 : 0
4 Jannis Niemann Ruben Hartig 1 : 0
5 Hendrik Wesseloh Annkathrin Schön ½ : ½
6 Martin Wincierz Christopher Badura 1 : 0
7 Alexander Schneider Bernd Klawitter 1 : 0
8 Marvin Machalitza Melchior Wendel 0 : 1

23.03.2012 SK Weisse Dame Hamburg 2 Langenhorner Schachfreunde 2 5 : 3
30.03.2012 Niendorfer TSV 2 Altonaer SK Finkenwerder :
29.03.2012 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 Hamburger SK 16 :
30.03.2012 SK Marmstorf 4 SC Diogenes 4 3 : 5

Bericht

In der fünften Runde verschlug es uns nach Fischbek. Aufgrund einiger Absagen gelang es mir erst recht spät einen achten Mann aufzutreiben. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Melchior und Bernd für Ihren Einsatz.

Nun zum Kampf: Melchior hatte zunächst eine Qualität weniger, allerdings sah sich sein Gegner genötigt, diesen Vorteil wieder aus der Hand zu geben, indem er einen Turm auf ein gedecktes Feld zog. Mit der Mehrfigur brachte Melchior die Sache dann sicher nach Hause. Nach dieser frühen Führung hatte ich Hoffnung, Punkte aus Fischbek entführen zu können, zumal wir an den übrigen Brettern nicht schlecht standen, nur Bernd war etwas unter Druck geraten, aber alles noch im Rahmen.

Etwas später hat Annkathrin leider eine Figur eingestellt, aber Sie besaß noch Schummelchancen gegen den gegnerischen König. Was macht man also? Man steckt eine zweite Figur (einen Turm) ins Geschäft. Die Königsstellung war nicht mehr vorhanden, allerdings habe ich auch kein Matt gesehen. Hier also alles unklar. Bongo hat sehr lange an einem Figurenopfer überlegt und es dann auch gespielt. Der Ausgang hier auch ungewiss. Ich stehe wohl ausgeglichen, Bernd hat leider verloren.

Jetzt überschlagen sich die Ereignisse: Christopher hat eine Figur mehr, gibt aber auf, da er denkt, matt zu gehen. Es gibt kein Matt, dennoch liegen wir hinten. Josh stell daraufhin einzügig einen Läufer ein. Bongo erreicht nur Dauerschach, der Kampf ist verloren. Was ist eigentlich mit Ruben? Vorhin stand er noch gut, jetzt hat er verloren. Mich verlässt der Kampfesgeist und ich biete remis.

Annkathrin droht tatsächlich mehr, als ich dachte. Der Gegner muss die Dame geben und es entsteht ein Endspiel mit D+S gegen T+T+S. Auch hier einigt man sich auf remis. So steht am Ende eine ärgerliche 2,5:5,5‑Niederlage.

Gegen Langenhorn bekommen wir unsere nächste Chance auf Punkte.

(Marco Hanssen)

↑
↓
6. Runde
20.04.2012 Langenhorner Schachfreunde 2 Königsspringer Hamburg 6 :
19:00 Uhr, Langenhorner Bürgerhaus (1. OG), Tangstedter Landstr. 41, 22415 Hamburg

1 Jamshid Ghassemzadeh Marco Hanssen 0 : 1
2 Christian Kuse Florian Bongartz 1 : 0
3 Holger Blanck Joshua Viol 0 : 1
4 Eckart Thom Christian Chlond ½ : ½
5 Marko Oevermann Annkathrin Schön 1 : 0
6 Claus Brandau Bastian Samm 1 : 0
7 Abbdulaziz Ahmad Bernd Klawitter 0 : 1
8 Brigitte Schnöwitz Finn‑Thore Lenz 0 : 1

20.04.2012 SC Diogenes 4 TV Fischbek 3 2 : 6
20.04.2012 Hamburger SK 16 SK Marmstorf 4 6 : 2
13.04.2012 Altonaer SK Finkenwerder SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 6 : 2
20.04.2012 SK Weisse Dame Hamburg 2 Niendorfer TSV 2 :

Bericht

Die sechste Runde führte uns nach Langenhorn, die nominell sehr gut aufgestellt sind, aber momentan einfach keine Punkte holen.

Dieses Mal spielt erneut Bernd für uns und auch Finn bekommt einen weiteren Einsatz. Die Gegner sind auch etwas ersatzgeschwächt, sodass ein spannender Kampf zu erwarten ist.

Lange Zeit geschieht nicht viel, vor allem bei Basti am Brett. Er überlegt seit 20 Minuten an seinem zweiten Zug. Finn hat einen Bauern weniger, aber gefährliche Initiative. Plötzlich kann Bernd einen Turm einfangen und fortan ruhig dem Sieg entgegen sehen.

Bei Bongo ist eine Stellung entstanden, die ich nicht durchschaue. Es gibt wohl beiderseitige Foppchancen, mal sehen, was hier passiert. Josh hat leider im Evansgambit die Züge vertauscht und so seinem Gegner die Flucht ermöglicht. Er bleibt erst einmal mit einem Bauern weniger zurück. Annkathrin scheint eine ganz gewöhnliche Sizilianischstellung zu spielen, Chlondi eine gewöhnliche Damengambitstellung.

Etwa gegen 22:00 Uhr kann ich nach langem Druck gegen den König entscheidenden Vorteil erreichen und die Dame fangen. Ein etwas glücklicher Punkt, aber danach fragt ja keiner.

Ich schaue mir die Stellungen an und stelle fest, dass Chlondi arg hinten drin steht und kämpfen muss. Annkathrin hat gerade mindestens einen Turm und damit die Partie verloren. Finns Figurenspiel schlägt durch und er gewinnt einen Turm.

Basti wird verlieren, er hat noch 55 Sekunden für 22 Züge. Bongo hat sich anscheinend auch foppen lassen und seitdem eine Figur weniger. Josh konnte sich konsolidieren und hat jetzt ein Damenendspiel mit Mehrbauer. Chlondi erkämpft sich das Remis und Bongo verliert. Es steht 3,5:3,5.

Nun muss Josh es richten. Er wickelt geschickt in ein Bauernendspiel ab. Sein Mehrbauer ist zwar ein Doppelbauer, dennoch ist das Endspiel gewonnen, man muss es nur kennen. Josh scheint es nicht zu kennen, erreicht aber durch genaues Rechnen den verdienten Sieg.

Wir gewinnen also 4,5:3,5 und sind alle Abstiegssorgen los.

Fazit: Annkathrin, Josh und Chlondi müssen an Ihrem Eröffnungsmanagement arbeiten. Bongo muss an seinem Foppmanagement arbeiten und Basti muss an seinem Zeitmanagement arbeiten.

(Marco Hanssen)

↑
↓
7. Runde
27.04.2012 Königsspringer Hamburg 6 SC Diogenes 4 3 : 5
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Stefan Haack ½ : ½
2 Florian Bongartz Klaus Dräger ½ : ½
3 Joshua Viol Moritz Pottek + :
4 Annkathrin Schön Mark Gorbach 0 : 1
5 Bastian Samm Aaron Bernstengel 0 : 1
6 Hendrik Berger Murat Öztürk 0 : 1
7 Georg Herzenstein André von Windheim 1 : 0
8 Robin von Steinkeller Jan Niedwetzki 0 : 1

11.05.2012 Niendorfer TSV 2 Langenhorner Schachfreunde 2 :
10.05.2012 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 SK Weisse Dame Hamburg 2 3 : 5
11.05.2012 SK Marmstorf 4 Altonaer SK Finkenwerder :
11.05.2012 TV Fischbek 3 Hamburger SK 16 4 : 4
↑
↓
8. Runde
25.05.2012 Hamburger SK 16 Königsspringer Hamburg 6 4 : 4
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Olaf Ahrens Marco Hanssen 0 : 1
2 Ricardo Quibael Florian Bongartz ½ : ½
3 Markus Weise Florian Patow + :
4 Wolfgang Nagel Joshua Viol ½ : ½
5 Martin Hoos Christopher Badura 1 : 0
6 Andreas Kölblin Bastian Samm 1 : 0
7 Astrid von Holten Hendrik Berger 0 : 1
8 Arthur Hofmeier Melchior Wendel 0 : 1

25.05.2012 Langenhorner Schachfreunde 2 SC Diogenes 4 2 : 6
25.05.2012 Altonaer SK Finkenwerder TV Fischbek 3 4 : 4
25.05.2012 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Marmstorf 4 7 : 1
25.05.2012 Niendorfer TSV 2 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 :
↑
↓
9. Runde
08.06.2012 Königsspringer Hamburg 6 Altonaer SK Finkenwerder 0 : 8
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Florian Bongartz Gustav Choinowski 0 : 1
2 Florian Patow Christian Wiener : +
3 Joshua Viol Swen Neander : +
4 Annkathrin Schön Walter Diehl 0 : 1
5 Bastian Samm Heyko Christ : +
6 Hendrik Berger Gerhard Bissinger 0 : 1
7 Hans‑Peter Brunnemann Andreas Chow 0 : 1
8 Gregor Bals Mahmood Amini 0 : 1

14.06.2012 SC Schwarz‑Weiß Harburg 2 Langenhorner Schachfreunde 2 5 : 3
15.06.2012 SK Marmstorf 4 Niendorfer TSV 2 3 : 3
08.06.2012 TV Fischbek 3 SK Weisse Dame Hamburg 2 :
15.06.2012 SC Diogenes 4 Hamburger SK 16 4 : 4

Saisonabschluss: Mit letzter Kraft

Das ungute Gefühl für den letzten Mannschaftskampf dieser Saison beschleicht mich bereits am Dienstagabend vor dem Anpfiff. Es klingelt das Telefon: Marco Hanssen ist am Apparat. Ja, meint er, am Freitag kämpfe Baldurs Fünfte in der Bezirksliga gegen den Abstieg. Er rekrutiere dafür jeden, der noch gerade Züge ziehen kann und überhaupt noch Ersatz spielen dürfe. Denn: Genau wie bei uns an diesem Freitag fehlen auch Baldur bewährte Stammkräfte. Also setzt Marco in der Fünften ein, was uns zwingt, das erste Brett zu besetzen. Eine taktische Aufstellung ist so kaum möglich. Hinzu kommt, dass mit Finn‑Thore Lenz der absolute Ausnahmeersatzspieler (Herzlichen Glückwunsch zur Top‑Leistung mit 3/3 Feldpunkten!) ebenfalls in die Fünfte abwandert. Ebenso entscheidet sich Rolf Falk – zu Recht natürlich, denn die Fünfte brauchte den 5,5:2,5‑Sieg dringend (siehe den dortigen Bericht).

Am Donnerstagabend dann die Gewissheit: Wir bekommen keine acht Spieler zusammen. Marco sieht vor, die Bretter 2 und 3 unbesetzt zu lassen. Er gibt als Ziel aus, zumindest einen halben Punkt am Freitag zu holen, ein Minimalziel, das wir am Brett nur knapp, im Ergebnis aber klar verfehlen. Kurz vor dem Training dann die SMS: Komme nicht zum Training. Absender? Unbekannt. Bastian fällt wegen eines offenbar unaufschiebbaren Termins aus. Jetzt ist es peinlich. Bereits um 18:45 Uhr entschuldige ich mich beim äußerst sympathischen Gästeteam von Altona/Finkenwerder für drei kampflose Entscheidungen an diesem Abend. Der Mannschaftsführer ist zunächst natürlich nicht begeistert, doch unsere Offenheit stimmt ihn milde. Er hat Verständnis für unsere Personalnot in beiden Mannschaften, es wird zumindest zwischen den Spielern ein angenehmer wenn auch einseitiger Kampf.

Bereits nach einer halben Stunde stehen alle (!) Bretter auf Verlust, bis auf ein kleines Dorf am ersten Brett. Mein Gegner bittet mich, die Partie nicht zu veröffentlichen, weil das ja eine unorthodoxe Eröffnung gewesen sei und überhaupt … die Analyse hat auf jeden Fall auch noch sehr viel Spaß gemacht. Es wäre sogar mehr drin gewesen, wie ich am kommenden Freitag im Training zeigen werde. Denn: Mein Versprechen, das hier nicht darzustellen, halte ich. Zurück zum Kampf. Gregor Bals, der mit seinem ersten Ligaeinsatz bei seinem Gegner Mahmood Amini mit mehr als 1600 DWZ gleich besonders harte Bretter zu bohren hat, kommt gut aus der Eröffnung. Schon im fünften Zug besteht die Chance, günstig abzutauschen.

Bals, G. () – Amini, M. (1613)










Stellung nach 5. … d5

Vermutlich lässt sich nach 6. Lb5+ Ld7 7. exd5 relativ entspannt auf den isolierten d‑Bauern spielen. Die gewählte Fortsetzung mit 6. e5 erfordert dagegen umsichtiges Agieren, da kein schützender eigener d‑Bauer mehr zur Verfügung steht, um den Vorposten abzusichern. Darauf zielt direkt das folgende schwarze Se7 ab, mit der Idee, Sg6 oder Sbc6 mit Abtausch des weißen Zentralspringers zu spielen. So ähnlich kommt es und der e‑Bauer fällt. Infolgedessen entwickelt es sich etwas trist, da der Gegner seine Steine zwar sukzessiv besser hinstellt, aber keine aktiven Züge unternimmt, das Spiel zu gewinnen. Entschieden hat es irgendwann dann aber doch die bessere Zahl.

Ähnliches gilt für die Partie von Hendrik, ebenfalls aus meiner Trainingsgruppe, ebenfalls gegen einen Gegner mit mehr als 1600 DWZ. Gerhard Bissinger eröffnet ebenfalls mit Sizilianisch und Hendrik packt das Morra‑Gambit aus, denn wir wissen: Bei Hendrik soll es möglichst schnell zur Sache gehen. Bedauerlicherweise kennt er den Standardaufbau der weißen Figuren nicht. Der sieht übrigens so aus: e4, Sc3, Sf3, Lc4, De2, 0‑0, Td1. Zu der Frage, wie sich die Partie genau entwickelt hat, kann ich leider kaum etwas beitragen. Denn laut Partieformular zieht im fünften Zug bereits ein Springer nach e3, woraufhin – ohne, dass der Läufer von f1 je gezogen hätte – die Rochade folgt. Danach zieht der andere Läufer ebenfalls nach e3. Unklar …

Ersatzmann Hans‑Peter Brunnemann kommt leider auch relativ schnell ins Schwimmen. Er ist zwar der Mann für schwierige Fälle; er setzt auch ein, wenn es eigentlich hoffnungslos ist. Dafür ein großes Danke. Doch der Einsatz zahlt sich heute nicht aus. Sein Gegner Andreas Chow, mit einer Wertungszahl von knapp 1500 der einzige Spieler bei den für diese Liga viel zu starken Altonaern, der unterhalb von 1600 DWZ operiert, spielt taktisch sehenswert, droht viel – und kassiert dann die Dame für wenig Gegenwert. »Ach, das war falsch«, sagt Hans‑Peter, nimmt sich aber die Zeit, die Partie noch einige Züge weiterzuspielen.

Von Annkathrins Partie habe ich sehr wenig mitbekommen. Zu Beginn kommt sie gut aus der Eröffnung, sieht sich dann aber einem geradezu vernichtenden Angriff ausgesetzt, bei der drei Schwerfiguren und eine Leichtfigur über offene Linien nach langer weißer Rochade in die Königsstellung rauschen. Krönender Abschluss: Dxb3 – und keine eigene Figur darf sie nehmen. Das Matt ist unausweichlich.

Insgesamt eine verdiente 0:8‑Niederlage, die umso bitterer erscheint, weil viele Spieler von vornherein die Aussichtslosigkeit des Unterfangens erkennen. Tut mir Leid, Jungs. In der letzten Runde derart ersatz‑ und ausfallgeschwächt gegen das beste Team der Liga zu spielen, ist wirklich fies. Dennoch ein herzliches Dankeschön an alle, die den zu Beginn der Saison alles andere als sicheren Klassenerhalt mit möglich gemacht haben.

Einzelkritiken

Inzwischen ist es ja Mode geworden, Einzelkritiken zu verteilen. Das dürfen wir angesichts der gerade gestarteten Fußball‑EM 2012 wohl auch in anderen Kontexten noch häufiger lesen. Abgesehen vom Schiedsrichtergespann fehlen uns übrigens nur zwei weitere Ersatzleute, um von der Zahl der Spieler her eine Fußball‑Rezension bestreiten zu können – *hmpf*.

Marco Hanssen: Souverän, es gibt keinen Grund zu jammern. Unser Käpt'n spielt in dieser Saison eher auf Sicherheit, leistet sich keine Schwächen und gibt nur einmal einen ganzen Punkt ab. Besonders sehenswert: Der 12‑zügige Sieg beim Auswärtskampf gegen den HSK! Das hat den nötigen Schub gegeben, um schon nach gefühlten 40 Minuten die sich entwickelnde Team‑Motivation in ein unerwartetes 4:4 zu verwandeln. 5/8 – geht durch.

Florian Bongartz: Ich muss mehr Taktik lernen. Damit befinde ich mich in bester Gesellschaft mit meiner Trainingsgruppe, die sich auch eher auf taktische Stellung einlässt – und es dann häufig versägt. 4/9 – zu viel ausgelassen.

Florian Patow: Ein leider selten gesehener Gast in dieser Mannschaft. In der ersten Runde kurz ein ungefährdetes Remis, zu dem ich bereits im beigefügten Bericht kaum etwas mitzuteilen hatte. 0,5/1 – und zweimal Zählkandidat.

Joshua Viol: Besonders einprägsam eine Szene aus Harburg. Marco und ich stehen draußen, rätseln darüber, ob es zumindest für einen Mannschaftspunkt reicht. Joshua hört sich das ganz in Ruhe an und sagt dann: »Wieso, es steht doch jetzt schon 3:1.« Markenzeichen: Tiefenentspanntes Schachspiel. Das hat der Mannschaft am Brett immer gut getan. Insgesamt eine gute Leistung, vor allem mit vielen interessanten Pegelausschlägen nach oben. Neben dem Brett immer für einen Scherz zu haben. 4,5/7 – absolut in Ordnung, einmal Zählkandidat.

Ruben Hartig: Sorgt in der zweiten Runde gegen den NTSV vor heimischem Publikum für eine der sicherlich skurrilsten Szenen dieser Saison. Wie? Dadurch, erkältet zu sein. Marco hat dazu bereits genug geschrieben. Insgesamt eine solide Leistung. Aber: Als Stammspieler an Brett 5 nur auf magere vier Einsätze zu kommen, ist deutlich zu wenig. Das Remis in Harburg: Mannschaftsdienlich, Daumen hoch. 2,5/4 – Die Quote stimmt.

Christian Chlond: Man hatte das Gefühl, im Laufe der Saison ging die Lust am Schach verloren. Nach unglücklicher Auftaktniederlage folgte ein Remis, dann der verdiente Sieg gegen Marmstorf. Doch dann nur noch ein weiterer Einsatz, also insgesamt auch nur vier Einsätze aus neun Kämpfen – vielleicht lag es daran, dass Chlondi nur mit den schwarzen Steinen spielen durfte. Aber da wäre mehr gut gewesen. 2/4 – Kommt Zeit, kommen Punkte.

Annkathrin Schön: Sechs aus neun Einsätze, immerhin. Phänomenal: Nach der Eröffnung sieht es meistens ganz gut aus, dann geht die Partie in einem Geäst aus Plänen verloren. Ratschlag: »Stick to one plan.« Abgefahren: Alle Einsätze hat Annkathrin mit Weiß bestritten, häufig mit vielen Chancen, die guten Eröffnungsbilanzen ins Mittel‑ und Endspiel zu verlängern. Zu Buche stehen 1/6 – da geht noch was, vor allem bei der Selbstsicherheit.

Christopher Badura: Häufig im Unistress, direkt aus der Bibliothek vom Bücher scannen ans Brett geeilt. Fahreinsatz in Harburg. Wenn am Brett: Maximale Emotion! Bringt das Team voran. Mehr Einsätze sind ein klarer Wunsch, denn auch hier stehen die inzwischen schon traditionellen vier aus neun möglichen Partien auf dem Zettel. Leistung? 0,5/4 – egal, Christopher strebt immer wieder taktische Stellungen an; das wird sich bald auszahlen!

Sebastian Blohm: In der ersten Runde das letzte Mal gesehen; und dann auch nur ganz kurz. Schach hat in dieser Saison keine Priorität, das passiert. Wir sehen uns im nächsten Jahr.

Bastian Samm: Nach einer absoluten Killer‑HJET mit einem fulminanten Gruppensieg in der U14 startete Bastian mit höchsten Ansprüchen an sich selbst in die Kämpfe. Er war immer auf der Suche nach dem ultimativen Zug, was ihn zwar mehrfach die Zeitüberschreitung einbrachte, jedoch für sehenswerte Partien sorgte und vor allem: Haufenweise Chancen gegen teilweise deutlich stärkere Gegner. 0,5/6 – spiegelt die Leistung nicht wider.

Hendrik Berger: Das größte Auf und Ab gibt es regelmäßig bei ihm am Brett zu bestaunen. In einer Partie zertrümmert er seinen Gegner und bekommt den Sack nicht zu. In einer anderen geht plötzlich in verloren geglaubter Stellung eine Taktik. Schnell die Entscheidung zu suchen, macht seinen Spielstil aus. Aber es fehlt die nötige Ruhe, um das risikofreudige und damit auch rechenintensive Spiel zum Abschluss zu bringen. 1,5/5 – Okay.

Hans‑Siegfried Seemann, Viktor Gette und Hans‑Peter Brunnemann: Die bewährte Dreier‑Abwehrkette aus Martin Bierwalds Mannschaft. Sie ruft man, wenn es wirklich brennt. In der letzten Runde war es jedoch einfach zu hart, ansonsten verlässlich. Dafür vielen Dank.

Bernd Klawitter: Edelersatzmann aus Martins Bierwalds Mannschaft. Spielt seine Partie, mal gewinnt man, mal verliert man. Im entscheidenden Moment der Blick auf die Mannschaftskarte, dann in besserer Stellung das mannschaftsdienliche Remis zum Gesamtsieg anbieten – vorbildlich, danke sehr! 1,5/3 – geht durch.

Melchior Wendel: Die Überraschung der Saison. Im Regelfall ab 20:00 Uhr Sicherheit über den Partieausgang. Dieses Mal gab es aber häufigere Wendungen im Spielgeschehen, sodass am Ende tadellose 100 % zu Buche stehen. 2/2 – mehr davon.

Finn‑Thore Lenz: In meinen Augen die Entdeckung der Saison. Seine ersten Ligaeinsätze bestritt Finn‑Thore gleich in zwei Mannschaften, nämlich bei uns in der letzten Runde bei Baldur, um den Klassenerhalt zu sichern. Bemerkenswert: Finn‑Thore sucht viel häufiger die Entscheidung als beispielsweise auf der Endrunde oder den HJET im letzten Jahr. Heute öffnet er Stellungen und zeigt im Zweifelsfall Mut zur Lücke. 3/3 – absolut hervorragend!

Georg Herzenstein: Ersatz aus Wien. Hat sich mit Eugen unterhalten und gepunktet. 1/1 – ein echter Joker, auch wenn der Mannschaftskampf verlorenging.

Robin von Steinkeller: Ein kurzer Auftritt in der siebten Runde. Mit Bird eine lange Partie geboten, in der es dann der Minusbauer schlussendlich entschieden hat. Man hört, Dich zieht es aus Hamburg weg? Schade. 0/1 – macht nichts.

Gregor Bals: Ja, wie gesagt; erster Einsatz und dann gleich so ein Gegner. Man merkt, dass Taktik und Variantenrechnen bisher zu wenig Raum im Training eingenommen haben. Aber die HJET haben einen an sich ordentlichen Spielaufbau gezeigt. Da geht bestimmt noch einiges. Mein Tipp: Mit Bastian, Hendrik und Finn‑Thore für ein Open verabreden und Spielpraxis sammeln!

Fazit: Bereits ein Blick auf die Aufstellungsliste zeigt, dass wir mit 20 verschiedenen Spielern viel zu oft Ersatz beschaffen mussten. Am Ende war die Personaldecke so dünn, dass man sich fast schämen musste, überhaupt anzutreten – und das bei einem Heimkampf. Dennoch hat der Klassenerhalt gerade so geklappt. Insgesamt wünsche ich mir, dass die Mannschaft, die vor allem aus vielen Jugendlichen besteht, ein eigenes Mannschafts‑Feeling entwickelt. Deshalb bin ich nach wie vor davon überzeugt, so früh es irgend geht, Jugendliche in den regulären Ligabetrieb aufzunehmen und freue mich, dass dies in der Vergangenheit und auch in dieser Saison von den Jugendwarten und Mannschaftskapitänen wieder forciert worden ist.

(Florian Bongartz)

Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/12-ksh6.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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