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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Norddeutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2011
 6. März 2011 in Salzgitter 
Endstand
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 MP BP
1. SV Werder Bremen 3 3 3 3 4 3 4 3 4 3 4 4 44 71,5
2. SK Norderstedt ½ 2 3 3 3 2 2 3 3 4 3 3 4 39 62,5
3. SC Tempo Göttingen 2 3 3 1 1 2 4 4 4 3 3 2 3 3 4 4 4 37 66,0
4. Hamburger SK 2 3 ½ 2 2 3 4 3 2 3 4 3 3 3 4 3 4 36 62,5
5. SC Kreuzberg 1 1 ½ 4 2 2 4 4 3 4 36 62,0
6. Preetzer TSV ½ 1 1 0 2 3 3 3 2 2 3 2 3 3 4 32 53,5
7. Schachfreunde Berlin 2 ½ 3 2 3 1 3 2 4 3 31 58,5
8. SSC Rostock 07 1 1 3 2 1 3 2 0 1 3 4 30 51,0
9. Hamelner SV 1 3 2 2 2 2 4 3 2 2 2 3 2 26 51,0
10. TSG Oberschöneweide 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 2 3 3 26 49,5
11. Königsspringer Hamburg 1 1 2 1 1 2 3 2 3 2 1 3 3 22 47,0
12. SF Nord‑Ost Berlin 1 2 0 0 0 3 2 2 2 2 2 3 3 3 3 2 1 2 22 42,5
13. SSG Lübbenau 0 0 ½ ½ 1 2 2 1 3 2 3 2 4 4 18 42,5
14. Schachfreunde Hamburg 1 2 1 1 ½ ½ 2 2 1 3 1 3 3 1 2 3 18 41,5
15. SC Diogenes Hamburg ½ 1 0 2 1 4 0 2 2 1 3 3 2 2 ½ 2 4 18 41,0
16. Greifswalder SV 0 1 ½ 1 ½ 1 3 1 ½ 1 1 2 3 1 2 3 3 3 18 39,0
17. Bremer SG 1 0 0 2 ½ ½ 2 2 ½ 1 1 3 2 3 2 3 17 38,0
18. SG Turm Kiel 1 ½ 1 2 2 2 2 1 1 1 2 2 1 3 2 15 38,5
19. HSK Lister Turm 0 ½ 2 1 ½ 1 2 3 3 1 ½ 1 ½ 2 2 2 15 35,5
20. USV Potsdam 0 1 1 ½ ½ 0 ½ 2 ½ 1 3 2 1 2 2 2 2 1 14 33,5
21. SV Salzgitter 1 1 1 1 ½ 2 ½ 1 1 2 ½ 1 1 2 2 12 33,5
22. TSG Neuruppin ½ 1 0 0 1 ½ 2 2 2 2 2 3 9 34,5
23. SK Weisse Dame Hamburg 0 0 0 1 1 1 ½ 1 1 1 3 0 1 2 1 1 2 2 2 2 9 28,0
24. Elmshorner SC 0 ½ 0 0 0 0 1 0 2 ½ 1 2 0 ½ 0 ½ 2 3 1 2 8 21,5
Königsspringer Hamburg

1 Julian Zimmermann (17½) · 2 Jan Peter Schmidt (8) · 3 Ilja Rosmann (9) · 4 Jochen Cremer (11½)

Bericht

Wer will schon nach Aue?

Mit der Hamburger Blitzmeisterschaft 2010 fing alles an. Souverän wurden wir, also Julian Zimmermann, Jan Peter Schmidt, Ilja Rosmann und ich, Jochen Cremer, Hamburger Blitzmeister. Ohne auch nur einen Mannschaftspunkt abzugeben qualifizierten wir uns für die Norddeutsche Meisterschaft 2010. Dort schlugen wir uns dann recht achtbar. Der 8. Platz bedeutete für uns nicht die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft – denn die hätte ja dann in Bindlach (Nordbayern) stattgefunden – sondern sicherten uns die direkte Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft dieses Jahres. Clever wie wir waren, hatten wir uns den einzigen Platz gesichert, mit dem das machbar war, wären wir Siebter geworden, hätten wir nach Bayern zur Deutschen »gemusst«, wären wir Neunter geworden, hätten wir wieder durch die Hamburger Qualifikation gemusst.

Somit stand in diesem Jahr dem direkten Start bei der Norddeutschen Meisterschaft nichts im Wege. Natürlich hatten wir uns bereits im Vorfeld informiert, wo denn die Deutsche Meisterschaft stattfindet – siehe oben! Ob Aue in Sachsen nun wirklich so viel prickelnder als Bayern ist, nun ja, darüber streiten sich die Gelehrten. In diesem Jahr kamen wir allerdings gar nicht erst in die Versuchung, über einen Qualifikationsplatz nachzudenken. Aber der Reihe nach:

Die Fahrt nach Salzgitter verlief problemlos und das Turnier wurde von Jürgen Kohlstädt in bewährter Manier geleitet. Die 23 Runden wurden stramm und ohne Pause durchgezogen. Also nichts für Konditionsschwache. Einen Protestfall gab es nicht.

Gleich zu Beginn des Turniers zeigte sich schon, wer welche Tagesform erwischt hatte. Julian legte gleich los wie die Feuerwehr und gewann die ersten 7 Partien, bei Jan Peter und Ilja lief es ziemlich mäßig und ich selbst krebste so an der 50%‑Marke herum. In der Mitte des Turniers zog Ilja 6 mal hintereinander den kürzeren, um sich danach mit einer 6½/8 Serie wieder zurück zu melden. Bei mir selbst gab es keine besondere Serie – nur in der Mitte des Turniers blieb ich 8 Runden lang ungeschlagen und strich dabei selbst 4 Siege ein.

Spätestens nachdem wir in den Runden 6 bis 8 gegen die drei schlagbaren Teams Weisse Dame Hamburg, Elmshorn und Lister Turm Hannover gerade mal mit Mühe 3:1, 1:3, 2½:1½ spielten, war klar, dass es heuer echt kein Zuckerschlecken werden würde. Am Ende belegten diese drei Mannschaften den 19. und die letzten beiden Plätze.

Allzu viel veränderte sich die Performance der einzelnen Spieler im Laufe des Turniers nicht: Nach 23 Runden hatte Julian 17½, Jan Peter 8, Ilja 9 und ich 11½ Punkte geholt. Für das Erreichen der 50%‑Marke kann ich mich dabei noch bei Alt‑IM Manfred Glienke bedanken, der in der vorletzten Runde in einem Endspiel mit Mehrfigur (zwei Springer gegen einen plus ein paar Bauern auf jeder Seite) und Zeitvorteil (23 gegen 8 Sekunden) leider nicht ganz die nötige Endschnelligkeit hatte – am Ende hatte ich noch 4 Sekunden übrig. Daraufhin durfte er sich von seiner ebenfalls schachspielenden Lebensgefährtin anhören: »Du bist nicht abgezockt genug!«

In der Endabrechnung bedeuteten unsere 22:24 Mannschaftspunkte und 47:45 Brettpunkte den 12. Platz bei 24 teilnehmenden Mannschaften. Ein vorderer Platz war nie in Reichweite, sodass wir im nächsten Jahr wieder auf der Hamburger Ebene beginnen müssen. Spaß hat’s trotzdem gemacht – vielen Dank ans Team!

Auf dem Treppchen landeten am Ende Werder Bremen (44 Punkte) vor Norderstedt (39) und Göttingen (37).

Wer sich von Euch gerne mal ein paar Filme anschauen möchte, kann sich diese unter den unten stehenden Links herunterladen. Die virtuose Turmendspielbehandlung unseres selbsternannten »Endspielmaestros« mit viiiiiier Mehrbauern muss man einfach gesehen haben ;-)

Film_1.zip – 98,1 MB · Film_2.zip – 166,5 MB · Film_3.zip – 81,2 MB · Fotos.zip – 10,0 MB

P. S. (für die ganz großen Schlaumeier): Wer einmal genau hinsieht, der wird feststellen, dass der Kampf gegen Kreuzberg laut meiner Statistik 1:3 (Julian 0, Jan Peter 0, Ilja 0, Jochen 1 [Anm. d. Red.]) und laut offiziellem Endergebnis 2:2 ausging. Das geht aber nicht auf unsere Kappe – wenn die Kreuzberger ihren Sieg nicht korrekt melden können, dann ist es nicht unsere Schuld. Wir haben das auch erst auf der Rückfahrt bemerkt.

(Jochen Cremer)

Quelle: SV Werder Bremen
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/11nbmm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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