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Chronik: Archiv
Donnerstag, 23. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugendbundesliga‑Nord, Staffel West 2010/11
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Königsspringer Hamburg 3 5 5 6 4 6 40,5 17
2. Hamburger SK 2 4 5 35,0 12
3. SV Salzgitter 6 4 5 34,0 12
4. SV Bargteheide 3 4 3 4 30,5 12
5. SV Werder Bremen 1 2 0 28,0 10
6. SK Nordhorn‑Blanke 1 2 4 4 25,5 8
7. PSC Hannover 0 1 1 3 ½ 3 5 20,5 8
8. SK Johanneum Eppendorf ½ 2 20,0 6
9. Segeberger Schachfreunde 2 3 5 24,0 5
10. SK Bremen‑West 0 ½ 2 2 1 1 12,0 0
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Spieler
KSH
 
Mannschaftsführer:
Markus Langmann
A A H A H A H A H
WBR
 
BAR
 
BRW
 
NOH
 
SZG
 
SKJ
 
HSK
 
SBG
 
PHV
 
1 Borgmeyer, Max 0 1 1 1 + ½ 0 ½ +
2 Lock, Adrian   0 1 1 ½ 1 ½    
3 Raider, Eugen 1 0 1 1 0 0 0 1 +
4 Stanau, Guido 1 1 1   0 1 1 ½ +
5 Langmann, Markus 1 ½ 1   1 1 1 ½ +
6 Streich, Justus     1 0 1 1 1 ½ +
7 Steinfeldt, Henry                  
8 Hort, Max 1     1       1  
9 Akram, Shumon                  
10 Schiffmann, Darius                  
11 Spät, Alexander 1 ½              
12 Pfreundt, Jakob                  
13 Lemke, Berfîn       1          
14 Mau, Felix                  
15 Viol, Joshua                  
16 Hartig, Ruben                 +
17 Götze, Tobias                  
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1. Runde
26.09.2010 SV Werder Bremen Königsspringer Hamburg 1 : 5
11:00 Uhr, Gesamtschule Bremen‑Mitte, Hemelinger Str. 11, 28205 Bremen

1 Peter Lichmann Max Borgmeyer 1 : 0
2 Dmitrij Kollars Eugen Raider 0 : 1
3 Fabius Sasse Guido Stanau 0 : 1
4 Anastasia Erofeev Markus Langmann 0 : 1
5 Nabil Ismail Max Hort 0 : 1
6 Dersim Aslan Alexander Spät 0 : 1

26.09.2010 SK Johanneum Eppendorf SV Bargteheide :
25.09.2010 Hamburger SK SV Salzgitter :
26.09.2010 Segeberger Schachfreunde SK Nordhorn‑Blanke :
07.11.2010 PSC Hannover SK Bremen‑West 5 : 1

Das erste Spiel – der erste Sieg

Es war 6 Uhr morgens, als ich ohne die Beihilfe meines Weckers die Augen öffnete und mir klar wurde, dass ein Jugendbundesligakampf an jenem Tag stattfindet. So stand ich auf, machte mich fertig, hörte bisschen Radio, bisschen dies das, und ging aus der Wohnung, den Treffpunkt Niendorf Nord 9 Uhr im Visier.

Dort kam mir dann auch gleich Laxxmann entgegen und wir stiegen zusammen mit Alex und Bongo, der sich netterweise bekannt hatte, uns zu fahren, in MaxBo sein Vaters Wagen, in dem MaxBo auch schon bereitwillig saß. Guido und MaxHo fuhren von Niendorf Markt mit Guido seiner Mutter.

So fuhren wir, fuhren, kamen an – nur am falschen Ort! Denn MaxBo hatte den Spielort mit dem von Bremen‑West versehentlich vertauscht, kann man ihm nicht übel nehmen, manche können asiatische nicht auseinanderhalten, er grüne Menschen.

So nahmen wir mit Guido Kontakt auf, er und MaxHo waren schon – am richtigen Ort – angekommen, und die sagten den Gastgebern Bescheid.

Nach etlichen Versuchen, ans Ziel zu kommen, riefen wir den Jugendwart an, der uns lotste. Pünktlich um 11:30 Uhr kamen wir auch an, die Gastgeber haben netterweise, eine viertel Stunde gewartet, was ich total dankbar finde.

So begannen wir. Ihr/unser Brett 2 konnte nicht spielen, und so rückten sie/wir auf. Ich musste gegen das Jungtalent Dmitrij Kollars ran, 11 Jahre, 1707 DWZ, auf gar keinen Fall zu unterschätzen! Er begann mit einem offenen Sizilianer, was ich mit Entgegenkommen annahm; so wurde es ein Lc5‑Siz, eines meiner neuen Lieblingsspielzeuge (1.e4 c5! 2.Sf3!? [2.a3!+−] e6 3.d4 cd 4.Sxd4 Lc5!).

MaxBo spielte gegen Peter Lichmann am ersten Brett, das einzige Brett zugleich, wo wir nicht DWZ‑favorisiert waren. Dort bahnte sich eine Theorieschlacht im modernen Drachen an – mit einer interessanten Stellung.

Guidos Gegner spielte 1.e4 a6 (Radjabov). Jedoch falsch, und Guido konnte durch Zentrumsbauernspiel auf die gegnerische Dame und einem Springereinschlag auf f7 überzeugen – 1:0 für uns!

An Brett 4 spielte Laxxmann gegen ein wunderschönes Mädchen, zum Wohle aller meiner Fans, die alle sind, die dies grade lesen, werde ich nicht das Aussehen dieses Mädchen vertiefen. Dort bekam Laxxmann, als Schwarzer, einen vorteilhaften Vorstoß‑Franzosen (Bäm! – Alliteration und so ^^).

An 5 spielte MaxHo gegen Ismail Nabil mit Weiß einen Schotten, wo MaxHo schnell, durch einen einfachen schottischen Standardtrick, den schwarzen Monarchen in der Brettmitte nageln konnte – dort bahnte sich das lokale Maximum für uns an.

Alex Spät spielte mit Schwarz an Brett 6 gegen 1.d4/Lf4 Krims Krams, was zunächst sehr langweilig und monoton aussah.

Diese Langeweile wurde durch eine lange taktische Abwicklung am ersten Brett gestört, die mit einem Quallenopfer auf b1 durch Schwarz beendet wurde – 1:1!

Nun, kurz darauf beendete auch MaxHo seine Partie, die er, völlig zurecht, durch einen Königsangriff gewann – 2:1!

Jetzt wieder zu meiner Partie: Mein Gegner behandelte die Eröffnung etwas ungenau und stand sehr unter Druck, besonders das Feld f2 war sehr anfällig und ein Schlüsselpunkt dieser Partie. Ich bot meinem Gegner zwei Mal den Bauern e6, und zwei Mal den Bauern d5 an, die er völlig zurecht stehen ließ. Besonders lobenswert finde ich, dass er das erste Opfer nicht annahm, denn die Taktik dahinter war nun nicht sonderlich leicht zu sehen – ein Läufereinschlag auf f2 mit anschließender Determinierung der zentralen Linien und der schwarzen Felder, und Vaporisierung des Damenflügels, und noch wichtiger – des Königs.

Nun, irgendwann, nach konstant wachsendem Emendatio meiner Stellung, stand ich auf Gewinn und wollte einen runden Abschluss durch ein Qualitätsopfer erlangen, was wohl etwas zu optimistisch war, aber laut ausführlicher Analyse vergebe ich nicht meinen ganzen Vorteil. Jedoch war mein Gegner etwas zu Remis‑fixiert, was ich roch, und so trickste ich ihn in einer Zugfolgenfeinheit aus, und nach einem Turmeinschlag auf g3 gab er auch zurecht auf – die tragendste Rolle in dieser Partie hat der Basman‑Sale‑Läufer (Lc5/b6) gespielt – so wie es sein soll! Es stand nun also 3:1!

Nicht allzu lange darauf gewann Alex Spät durch einen durchschlagenden Königsflügelangriff auf Zeit und auf Stellung. 4:1!

Und zu guter Letzt konnte Laxxmann – dank der Trainingssitzung von Jan Peter! – das Ungleichfarbige mit zwei Mehrbauern sicher in einen Punkt ummünzen! Er hatte wohl doch, überraschenderweise, seine Augen auf dem Brett – seine Gegnerin wohl nicht. (Bahnt sich da vielleicht eine Schachromanze an!?)

5:1!

So muss es sein! – nächstes Mal aber – lieber MaxBo ;) – ein glatt(rasiert)es, feuchtes 6:0!

(The mysterios Grandmaster Horney‑White Twixx)

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2. Runde
31.10.2010 SV Bargteheide Königsspringer Hamburg 3 : 3
11:00 Uhr, Ganztagszentrum, Am Markt 2, 22941 Bargteheide

1 Martin Student Max Borgmeyer 0 : 1
2 Anton Brodmann Adrian Lock 1 : 0
3 Jonah Krause Eugen Raider 1 : 0
4 Jasper Leo Brodmann Guido Stanau 0 : 1
5 Benedict Krause Markus Langmann ½ : ½
6 Simon Schlösser Alexander Spät ½ : ½

30.10.2010 SK Bremen‑West SV Werder Bremen :
31.10.2010 SK Nordhorn‑Blanke PSC Hannover :
24.10.2010 SV Salzgitter Segeberger Schachfreunde :
30.10.2010 SK Johanneum Eppendorf Hamburger SK ½ :

Unentschieden und doch verloren!

Am 31.10., an Halloween, sollten sechs Königsspringer einen grausigen Kampf spielen. Ich hatte sogar etwas Süßes für die ganze Mannschaft mitgebracht, in der Hoffnung, dass es dann nichts Saures geben würde. Ich scheine mich getäuscht zu haben.

Nun gut.

Aufgrund der Zeitumstellung und des späteren Beginns wirkten alle relativ ausgeruht, sodass auch der Beginn gleich relativ gut verlief.

Max hatte eine Stellung, in der er zwei Bauern weniger hatte, dafür aber die Initiative. Ich selbst hatte eine Theoriestellung, in der ich aber wohl die besseren Pläne mein Eigen nennen konnte. Eugens Einstellung nach seinen guten Leistungen in der VM wirkte ein wenig überheblich. Er opferte bzw. stellte einen Bauern ein, da sich keine ernstzunehmende Initiative entwickelte. Aber bei Eugen weiß man ja nie. Guido, Markus und Alex standen alle einfach nur zuckersüß.

Dann ließ Markus Alex ein Remisangebot annehmen in einem Endspiel mit Läuferpaar gegen Springerpaar. Das war zu diesem Zeitpunkt sicherlich in Ordnung, da Alex zuvor versäumte seine beiden Läufer zu aktivieren. Doch kurz darauf verlor Eugen, indem er ein weiteres Opfer brachte, was nicht klappte. Auch bei Max war mir die Stellung nicht klar. Er hatte zwar eine Qualität mehr und zog auch einen Königsangriff auf, doch dabei blieben auch vier Bauern auf der Strecke. Außerdem hätte Guidos Gegner mit einem leichten Trick wohl seine eingesperrte Dame befreien und dabei sogar eine Figur gewinnen können. Markus stand immer noch gut und ich schaffte es langsam die Stellung zu verkomplizieren. Es sah also eher danach aus, als ob ein Nachschub an Süßigkeiten dringend notwendig war.

Nachdem Max mit fast 40 Minuten weniger die Zeitkontrolle geschafft hatte, war die Stellung seines Gegners aber wohl auch soweit hinüber, dass dieser aufgab, und Guido schaffte es die Dame für zwei Figuren zu gewinnen. Stand also 2,5:1,5 für uns, bei noch zwei guten Stellungen. Diese Sache machte mich froh und den Markus ebenso.

Ich hatte inzwischen zwei Bauern mehr und die Zeitkontrolle geschafft, führte dann aber nach langer Berechnung doch nicht den Gewinnzug aus, da ich Geister sah. Zwei schlechte Züge später (ich stand immer noch deutlich besser) ging auf einmal eine Taktik, die sogar mit matt endete. Wirklich schrecklich!

Markus hatte ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauer, in dem er jedoch wohl auch diverse Gewinnchancen verpasste und sich letzten Endes beide friedlich trennten.

Ein Unentschieden, das sich eindeutig wie eine Niederlage anfühlt. Wir haben es absolut nicht geschafft unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Ich denke, dass aufgrund dieses Ergebnisses das Ziel ›2. Platz‹ in weite Ferne gerückt ist. Die einzige Möglichkeit dieses noch zu erreichen ist vermutlich sowohl den HSK als auch Salzgitter zu schlagen, was nach dieser Vorstellung nicht schaffbar scheint. Aber vielleicht schafft es die Mannschaft ja nun sich zusammenzureißen und das Glück wieder auf unsere Seite zu ziehen.

(Adrian Lock)

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3. Runde
27.11.2010 Königsspringer Hamburg SK Bremen‑West 6 : 0
14:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Max Borgmeyer Fabian Brinkmann 1 : 0
2 Adrian Lock Björn Veit 1 : 0
3 Eugen Raider Anika Lange 1 : 0
4 Guido Stanau Patrick Haniszewski 1 : 0
5 Markus Langmann Daniel Schäkel 1 : 0
6 Justus Streich David Gregorian 1 : 0

28.11.2010 Hamburger SK SV Bargteheide 2 : 4
28.11.2010 Segeberger Schachfreunde SK Johanneum Eppendorf :
28.11.2010 PSC Hannover SV Salzgitter 1 : 5
27.11.2010 SV Werder Bremen SK Nordhorn‑Blanke :

Bitte schön, Eugen!

Am Samstag, den 27.11. um 14:00 Uhr sollte der Jugendbundesligakampf zwischen dem Favoriten Königsspringer und Bremen‑West stattfinden. Am Abend vorher riefen die Bremer noch an, ob der Kampf nicht noch eine halbe Stunde nach hinten verlegt werden könne. Da jedoch von den Spielern niemand zuvor informiert wurde, fanden sich alle pünktlich im Clubheim ein (auch die Gegner waren schon um 14:00 Uhr da), sodass man sich vor dem Anpfiff noch mit Essen eindecken und eine letzte Runde schnacken konnte.

Es entwickelte sich sofort an beinahe allen Brettern ein Spiel auf ein Tor. Justus hatte nach 6 Zügen eine Figur mehr, ich nach 7 und auch Guido hatte schnell eine Gewinnstellung, sodass es nach ca. 1,5 Stunden dann auch recht zügig 3:0 stand. Zu diesem Zeitpunkt hatte dann auch Eugen eine Figur gewonnen und Markus zog seinem Gegner eine halbe Stunde später ebenfalls eine aus der Tasche. Die einzige wirkliche Partie spielte Max. Zuerst opferte sein Gegner eine Figur für zwei Bauern, die Max jedoch sofort geschickt zurückopferte. Naja, das Ende ist abzusehen: Auch Max gewann kurz darauf eine Figur und der relativ schnell erzielte 6:0‑Sieg war perfekt; laut Max wohl auch der erste in der Jugendbundesligageschichte unseres Vereins. Nun ist auch Eugens Wunsch erfüllt!

Übrigens: Viel spektakulärer als unser Sieg war wohl die Niederlage des HSK gegen Bargteheide. Da wirkt unser einer Verlustpunkt ja doch eher gut! Dadurch sind die Chancen auf ein Erreichen des zweiten Platzes deutlich gestiegen.

Doch der nächste Kampf gegen Nordhorn wird eine viel größere Herausforderung und zeigen, wo die Reise hingehen wird.

(Adrian Lock)

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4. Runde
13.02.2011 SK Nordhorn‑Blanke Königsspringer Hamburg 1 : 5
11:00 Uhr, Gerhart‑Hauptmann‑Realschule, Zamenhofstr. 16, 48529 Nordhorn

1 Jens Schulz Max Borgmeyer 0 : 1
2 Tilman List Adrian Lock 0 : 1
3 Tobias Bor Eugen Raider 0 : 1
4 Maarten Hurink Justus Streich 1 : 0
5 Julian Aldegeerds Max Hort 0 : 1
6 Felix Tautz Berfîn Lemke 0 : 1

19.12.2010 SV Bargteheide SK Bremen‑West 4 : 2
14.05.2011 SV Salzgitter SV Werder Bremen 6 : 0
19.12.2010 SK Johanneum Eppendorf PSC Hannover :
19.12.2010 Hamburger SK Segeberger Schachfreunde :

Ein erfreulicher Tag

Der Anfang dieses, für den Staffelsieg durchaus potenziell erfreulichen, Sonntagmorgens verlief erstaunlicherweise weniger erfreulich, nachdem ich knapp zwei Stunden schlief, um beim Aufwachen nochmal eine halbe Stunde einzuschlafen. Es waren von mir nur fünf und nicht dreißig Minuten vorhergesehen gewesen. So kam ich den Umständen entsprechend um 07:36 Uhr statt um 07:30 Uhr am Treffpunkt Niendorf Nord an. Jedoch fehlte da immer noch einer, besser gesagt eine: Berfîn. Nachdem wir dann Boris so früh am Morgen weckten, um die Nummer der Vermissten herauszufinden, riefen wir bei ihr zu Hause an und erfuhren, dass sie zum vermeintlich richtigen Treffpunkt fuhr. Wie wir dann vom Vater erfahren haben, der Niendorf Nord angefahren kam, wartete Berfin Niendorf Markt statt Nord – kann passieren, sie ist nicht die Erste!

So fuhren wir, fuhren, fuhren – naja, ihr wisst ja wie so ’ne Fahrt nach Nordhorn läuft.

Und zu unserer Überraschung kamen wir sogar mehr als nur pünktlich an – obwohl wir eine halbe Stunde später als geplant losfuhren!

So fingen wir auch dann fast pünktlich an – bei uns fehlten Laxxmann und Guido, dafür waren jedoch MaxHo und Berfîn zur Stelle, die Zweitgenannte sogar mit ihrem ersten Jugendbundesligaeinsatz! Bei den Gastgebern fehlten – keine! Sie waren in Bestbesetzung angetreten, war es für sie ja auch ein enorm wichtiger Kampf.

Bei mir, als Weißer am dritten Brett, kam gegen Tobias Bor eine meiner Lieblingseröffnungen aufs Brett, was mich sehr freute: van‑Geet‑Attack, c5‑Variation (1.Sc3 d5 2.e4 d4 3.Sce2 c5).

Am ersten Brett spielte MaxBo mit Weiß gegen Jens – mal wieder. Dort wurde es eine Theorieschlacht in Najdorf, wo erstaunlicherweise Max schnell schlechter stand – durchaus mit guten und weniger guten Schummelchancen wohlgemerkt, wodurch ich ihn nie abschrieb.

An Brett zwei spielte Addy als Schwarzer gegen Tilman List, wo es ein Vorstoßfranzose mit frühem g3 wurde – bei manchen bekannt durch SOS. Ein mancher davon war jedoch nicht Addy, und so investierte er viel Zeit in die Eröffnung.

Am vierten Brett spielte Jussi gegen Maarten Hurink, einer mit drei aus drei aus den bisherigen Runden. Dort spielte Jussi die »Dr. Steffen‑Defense against 1.d4«, welches sogar schon so Schachgrößen wie Spassky und Kasparov spielten – Respekt an Steffen!

Den Namen der Verteidigung durchaus in sich widerspiegelnd, gab es hier schnellen Schwarzen Ausgleich.

MaxHo spielte an fünf gegen Julian Aldegeerds. Unsereiner spielte mit Weiß gegen einen »spanischen Russen« (1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sc3 Lb4), wo Max durchaus schnell gut stand.

Berfîn, an sechs, spielte gegen Felix Tautz die gleiche Verteidigung wie Jussi, und stand sogar besser als nur ausgeglichen!

Meinereiner spitzte die Situationslage auf dem Brett Zug für Zug zu, ein Springereinschlag auf e6 zur Eroberung einer noch gewaltigeren Initiative, wurde von einem schwarzen Läufer genommen, welcher von meinem wiedergenommen wurde, jedoch vom Bauer auf f7 geschlagen werden konnte.

Da mein Gegner, nach eigener Aussage nach der Partie, die mögliche Stellung nach der Opferannahme für sich – zu Recht – als zu unangenehm empfand, wollte er etwas anderes versuchen, und – schwupps!, ein zweites Opfer, dieses Mal ein Läufereinschlag auf f7, brillierte das Vorhergegangene.

Und nach effektiv dreiundzwanzig gespielten Zügen und drei Stunden Spielzeit, bekam ich auch die Hand meines Gegner überreicht.

1:0 für uns!

Als ich dann nach den anderen herschaute, resultierten dann folgende Situationen:

Bei MaxBo war die Stellung immer noch ziemlich pseudooptimal, aber immerhin wurde die Königsstellung seines Gegners auch löchriger, was die Schummelchancen erhöhte.

Bei Addy spitzte sich die Lage auch ziemlich zu – beide Könige standen offen, jedoch der vom Gegner offener.

Jussi hatte inzwischen, meiner Meinung nach, eine gute Angriffsstellung nach einem Damentausch erhalten, jedoch fand er nicht immer die besten Züge, zu sehr war er auf die Phobie seines eigenen schlechteren Endspiels fixiert, und vergaß, dass er dort gar nicht hingelangen durfte.

MaxHo hatte inzwischen drei Bauern in einem Turmendspiel mehr und gewann auch alsbald.

2:0!

Berfîn hatte ein besseres Turm‑Läufer‑Endspiel und wurde, nach einem Turmeinsteller des Gegners, bei ihrer ersten Jugendbundesligapartie sogar mit einem ganzen Punkt belohnt!

3:0!

Bei MaxBos Partie bahnte sich die Zeitnotphase an, die er, rein von Zeitnot‑Grundregeln aus gesehenen Aspekten, optimal verarbeitete, durch brillante Verwirrungszüge die Schummelchancen ausnutzend (wie Se8!!, Grundreihe gefühlt sieben Mal von Schwarz gedeckt, von Weiß kein Mal!) – hatte er ja immer noch subjektiv gesehen eine verlorene Stellung. Aber, wie es so oft in Zeitnotphasen ist, heißt Schummelchancen ausnutzen und Perplexität beim Opponenten stiften, einen ganzen Punkt bekommen.

4:0! Der Sieg!

Nun spielten also nur noch Addy und Jussi.

Addy hatte inzwischen sehr schön technisch souverän ins gewonnene Ungleichfarbige mit 4 Mehrbauern abgewickelt.

Bei Jussi summierten sich also mehrere Ungenauigkeiten, die mit einem verlorenen Endspiel bestraft wurden, welches auch alsbald zu den Gegnern ging.

4:1!

Addy machte es sich schwerer als nötig, und es wurde sogar noch zu einem remisigen Ungleichfarbigen:

Bei Addy: d‑ und a‑Bauer, Weißfeldriger, seinen König vor dem a‑Bauern vermissend.

Bei Addys Gegner: kein Bauer, Schwarzfeldriger, den König vor dem gegnerischen a‑Bauern stehend.

Addys Gegner brauchte also nur noch dementsprechend das Feld d2 mit dem Läufer decken, und sobald der Bauer dort auftauchte, sich gegen diesen zu opfern und mit dem König zwischen a1 und den umliegenden Feldern zu pendeln, bis er patt gesetzt wird, oder fünfzig Züge vergehen. Wissend, dass das also remis ist, reklamierte der Gegner bei einer verbliebenen Zeit von unter zwei Minuten. Da dieser noch etwas falsch machen konnte, ließ man es sich noch zeigen. Und als ob es so vorhergesehen war, ging er mit seinem König nicht nach a1, sondern nach a3 und wurde prompt von Addys daran gehindert, wieder zurückzulaufen – der Durchmarsch des a‑Bauern war also unaufhaltbar.

5:1! Ein erfreulicher Tag!

Vielleicht ein etwas zu hoher Sieg, jedoch ein ziemlich wichtiger: Wir sind ein gutes Stück unserem Ziel entgegengekommen, uns direkt zur Deutschen zu qualifizieren. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an unsere Fahrer, ohne die wir gar nicht nach Nordhorn gekommen wären, und keinen Sieg eingefahren hätten!

Also: Weiter so, Jungs! Am Zwanzigsten ist es dann wieder so weit mit diesdassiven Bämen!

(Eugen Raider)


JuBL in Nordhorn

Am 13.02. ging es mal wieder nach Nordhorn zum mit Abstand am weitesten entfernten Gegner in der JBL. Der Mannschaftskampf hätte eigentlich schon letztes Jahr stadtfinden sollen, doch durch das Schneechaos war Nordhorn nicht zu erreichen. Auch die Suche nach einem neuen Termin gestaltete sich als sehr schwierig, ich glaube nicht, dass ich jemals so viele E‑Mails wegen eines einzigen Kampfes bekommen habe. Da Guido und Markus ausfielen, mussten zwei Ersatzspieler gesucht werden. Zum Glück hatten wir hier die Qual der Wahl, denn alle dafür in Frage kommenden Spieler hatten zuletzt sehr stark gespielt. Nach einigen Verhandlungen mit Shumon, dem Mannschaftsführer der JLL, fiel die Wahl auf Max und Berfîn. Wir hatten also guten Ersatz für Guido und Markus gefunden, zudem spielte Justus, was nicht selbstverständlich war, wenn man bedenkt, dass er zur Zeit viel Stress hat und noch nie einen so weit entfernten Auswärtskampf gespielt hat.

Am Sonntag war es dann endlich soweit um 07:30 Uhr wollten Eugen, Berfîn und ich von Niendorf Nord aus losfahren, leider wartete Berfîn Niendorf Markt, was dazu führte, dass wir uns mit einer halben Stunde Verspätung auf den Weg machten. Doch da Uwe unseren 16 Jahre alten Toyota auf Geschwindigkeiten beschleunigte, die man ihm nicht mehr zugetraut hätte, kamen wir rechtzeitig in Nordhorn an, wovon uns auch ein sehr verwirrender Anruf von Adrian, der uns zu einer anderen Schule schicken wollte, nicht abhielt.

Ein großes Lob geht an dieser Stelle an Hans‑Peter, der das andere Auto fuhr.

In der richtigen Schule angekommen stellten wir fest, dass unsere Gegner in Bestbesetzung angetreten waren, ich erwartete also einen sehr knappen Kampf. Doch meine Sorgen waren unbegründet, Eugen und Max erreichten schon in der Eröffnung vorteilhafte Stellungen, wobei Eugen von seiner unkonventionellen Eröffnungswahl profitieren konnte, die seinen Gegner verwirrte. Bei Berfîn und Justus entwickelten sich ausgeglichene Damengambit‑Stellungen und bei Adrian ein Vorstoßfranzose, den sein Gegner etwas merkwürdig spielte. Nur bei mir war die Situation sehr kritisch, da ich schon nach wenigen Zügen keine Ahnung von der Theorie mehr hatte. Doch der Mannschaftskampf entwickelte sich weiter zu unseren Gunsten. Eugens Gegner rochierte nicht schnell genug, was dazu führte, dass Eugen seine Königsstellung mit einem Figurenopfer aufbrach. Da der Gegner zu viel Angst hatte die Figur zu schlagen gewann Eugen einfach zwei Bauern. Auch bei Max sah es sehr gut aus, der gegnerische König hatte zwei offene Linien gegen sich und Max hatte noch zwei Schwerfiguren. Wir führten also noch vor der Zeitkontrolle mit 2:0. Berfîn und Justus tauschten alles ab, was bei Justus zu einem etwas schlechteren und bei Berfîn zu einem etwas besseren Endspiel führte, das sie bald gewann. Meine Stellung wurde unterdessen immer aussichtsloser, doch ich stellte meinen Gegner weiter vor Probleme, was dazu führte, dass er in Zeitnot kam und seinen Vorteil einstellte. Wir hatten also einen unserer wichtigsten Konkurrenten um die Qualifikation zur DVM besiegt und es liefen noch immer zwei Partien. Justus musste ein Endspiel mit zwei Bauern weniger verteidigen, was ihm leider nicht gelang. Adrian spielte unterdessen ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit drei Bauern mehr. Eigentlich eine klare Sache, doch Adrian übersah, dass er den gefährlichen entfernten Freibauern seines Gegners einfach gegen seinen Läufer tauschen und dann mit seinen Bauern durchlaufen konnte. So wurde es nochmal spannend, denn Adrians Läufer hatte die falsche Farbe für seinen Randfreibauern. Doch der Gegner versäumte es mit seinem König in die Ecke zu laufen und so gewann Adrian doch noch.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich in 8 Jahren JBL selten einen so ungefährdeten Sieg gegen einen so starken Gegner gesehen habe. Ein besonderes Lob geht an die beiden Ersatzspieler, die zeigten, dass man sich um die Zukunft der Mannschaft keine Sorgen zu machen braucht.

Auf dem Rückweg rief dann noch unser gerade aufgewachter Mannschaftsführer an, um sich nach dem Ergebnis zu erkundigen. Schade war, dass wir ihn mit dem Ergebnis in seiner Entscheidung, einfach mal nicht anzutreten, bestätigt haben.

(Max Borgmeyer)

↑
↓
5. Runde
23.01.2011 Königsspringer Hamburg SV Salzgitter :
11:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Max Borgmeyer Simon Tennert + :
2 Adrian Lock Philipp Kyas ½ : ½
3 Eugen Raider Olaf Langenfeld 0 : 1
4 Guido Stanau Fabian Wolff 0 : 1
5 Markus Langmann Marco Seger 1 : 0
6 Justus Streich Gloria Fenske 1 : 0

30.01.2011 Segeberger Schachfreunde SV Bargteheide :
30.01.2011 PSC Hannover Hamburger SK 1 : 5
30.01.2011 SV Werder Bremen SK Johanneum Eppendorf :
30.01.2011 SK Bremen‑West SK Nordhorn‑Blanke 2 : 4

We are number one!

I want to start today with a cheer: »We are number one! We are number one! But seriously …«, wie Allan Shore von der TV‑Serie »Boston Legal« in einer seiner berühmten Conclusions begann, möchte ich hier auch anfangen. Die Nummer eins sind nun wieder wir im Norden. Nicht die mit Talenten vollgestopften HSkler oder Salzgitter, der 2. Platz bei der Deutschen. Genau das ist das, was jetzt gerade zählt und unser Ziel ist diesen Platz nicht mehr abzugeben! Die Scheinblamage gegen Bargteheide nur 3:3 gespielt zu haben, ist vergessen (HSK hat sogar verloren). Alles in allem positiv.

Doch wie es dazu gekommen ist, …

Naja, lass es mal so sagen: Es war ein Tanz auf einem Balken, der in beide Richtungen ausschlug und zum Schluss uns die Punkte bescheren sollte.

»Was will der Vogel?!«, werden sich an dieser Stelle bestimmt viele fragen. Okay, ich versuche es mal genauer zu umschreiben. Am 23.01. hatten wir die Ehre gegen Salzgitter zu spielen. Pünktlich um 11:00 Uhr waren 10 Schachspieler im Clubheim. 10 sind ja zwei zu wenig und dies hieß für uns schon mal was Gutes, da Salzgitter ohne Tennert antrat und so zurücklag. Bei uns fehlte zwar auch noch einer, aber da diese Person (Eugen) später noch dazu treffen sollte, waren wir vollzählig.

Unsere Rechnung zu diesem Zeitpunkt: An den Brettern 2–4 noch einen Halben und an 5 und 6 noch 2 Punkte = Sieg. Dabei konnte Jussi bei einer Gegnerin, die keine Ahnung von der Eröffnung hatte, ziemlich schnell in eine vorteilhafte Stellung kommen, die er mit mehr Spielpraxis wohl auch schneller verwertet hätte. Es hätte so wie er es gespielt hat noch einmal spannend werden können – wurde es aber nicht. 2:0 hörte sich schon ganz gut an!

Vor allem, wen man noch bedenkt, dass Eugen zu diesem Zeitpunkt schon ca. +3 Bauerneinheiten auf dem Brett hatte, Guido und Adrian um die Remisen kämpften und ich um den »Slow«‑Sieg. Diese Führung schien aber unseren Gegnern mehr Kraft zu geben. So stellte Guido einen Bauern ein und Adrian kam in ein Turmendspiel, das er als schlechter einschätzte und daher um das Remis kämpfte (auf Gewinn spielen wäre vielleicht besser/ einfacher gewesen). In dieses willigte sein Gegner kurz nach Eugens Niederlage auch ein.

Was ist passiert? Habe ich nicht eben gesagt, Eugen hatte ca. +3 Bauerneinheiten mehr? Springen wir auch hier noch einmal in der Zeit zurück: Also pünktlich um 11:00 Uhr waren 10 Spieler anwesend. Tennert sollte nicht mehr kommen und Max hat so gewonnen, aber Eugen kam noch. Es war ca. 11:20 Uhr, als er sich an sein Brett begab und Langenfeld mit einem Igel mit Stachel »g5« zusammenschob. Ca. um 2 sollte er aber seine Gewinnstellung einstellen und auf Zeit verlieren. Nächstes Mal bitte pünktlich kommen!!

Weiter in der Geschichte des Kampfes: Also Adrian, Eugen, Justus und Max waren fertig und brachten uns 2,5:1,5 in Führung. Unser Ziel an 2–4 einen Halben zu holen war geglückt und an 5 und 6 haben wir mit Justus’ Sieg schon unser halbes Soll eingefahren. Guido und ich spielten noch. Guido verlor einen Bauern, bekam zu wenig Spiel und verlor. So lag es an mir den Kampf für uns zu entscheiden. So stand ja auch der Plan.

Meine Partie begann mit Abtauschfranzose und wurde nie wirklich spannend. Langsam verbesserte ich meine Stellung, überlief meinen Gegner am Damenflügel, kam in Zeitnot, hatte Panik, da ich am Freitagabend auf Zeit verloren hatte, schaffte sie, verbesserte meine Stellung weiter und weiter, stehe auf Gewinn, stelle eine Figur ein, holen ein Paar Bauern dafür, ste…

Warte warte warte! Ich glaube, das geht zu schnell für euch und ist wieder viel zu oberflächlich! Also wieder etwas genauer: Wie schon erwähnt, konnte ich am Damenflügel sehr viel Spiel entwickeln. Habe die Schwäche im gegnerischen Lager erkannt und auch in der zweiten Zeitnot sofort angegriffen. Naja, das war falsch: Dies stelle nämlich einzügig meinen Läufer ein. Die Verwirrung plötzlich etwas besser zu stehen und gegen einen Gegner zu spielen, der einfach den König nach vorne schmiss, schien meinen Gegner so zu verwirren, dass er sich später gezwungen fühlte die Figur zurück zu geben und dazu auch sehr viel Zeit investierte. Ach ja, die Zeit: Eugen verlor durch sie und nun schaffte ich es so in ein remises Springerendspiel zu kommen. Die aufmerksamen Leser werden jedoch erkannt haben, dass wir mit einem Remis nur 3:3 gespielt hätten! Naja, die Partie war ja im Springerendspiel noch nicht zu Ende. Ich hatte zwar nur noch einen Bauern und einen Springer, aber mein Gegner war nicht schlau genug, den Bauern einfach zu schlagen. Ich zog einfach die kompliziertesten Züge, die man in einer Stellung mit nur noch einem Bauern ziehen kann (irgendwelche)! Dadurch durfte ich später von Adrian durch den Ruf »Zeit« erlöst werden.

Mund abwischen; weiter geht’s! Bei Bayern fragt man auch nicht wie sie die ganzen Titel gewonnen haben! Also: We are number one und bleiben es auch bis zum Ende!! Titelkampf, wir sind ab jetzt dabei und gehen nicht mehr weg! Grüße noch nach Salzgitter und HSK! Dieses Jahr wird es für euch nichts ;)

(Markus Langmann)

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6. Runde
20.02.2011 SK Johanneum Eppendorf Königsspringer Hamburg :
10:00 Uhr, Johanneum (Pavillon), Maria‑Louisen‑Str. 114, 22301 Hamburg

1 Paul Meyer‑Dunker Max Borgmeyer ½ : ½
2 Alexej Onken Adrian Lock 0 : 1
3 Tilman Stellfeld Eugen Raider 1 : 0
4 Maurizio Palladini‑Thiermann Guido Stanau 0 : 1
5 Julius von Kügelgen Markus Langmann 0 : 1
6 Philipp Schaeffer Justus Streich 0 : 1

20.02.2011 SV Bargteheide SK Nordhorn‑Blanke :
20.02.2011 SV Salzgitter SK Bremen‑West :
20.02.2011 Hamburger SK SV Werder Bremen 4 : 2
20.02.2011 Segeberger Schachfreunde PSC Hannover 3 : 3

Zum Sieg gezittert

Am 20.03. mussten wir gegen den SKJE spielen, nach unserem grandiosen 5:1‑Sieg gegen Nordhorn waren wir siegessicher. Da Adrian uns von Niendorf Nord aus fuhr, trafen wir uns erst eine halbe Stunde vor Beginn des Mannschaftskampfs. Den Weg zu finden gestaltete sich schwierig, da wir noch nie mit dem Auto zum SKJE gefahren waren. Im Johanneum angekommen stellten wir fest, dass unsere Gegner ohne Wesal spielten, was dazu führte, dass wir an allen Brettern nominell haushoch überlegen waren, denn wir spielten in Bestbesetzung. Doch vermutlich war unsere Arroganz unser größtes Problem, denn wie Favoriten spielten wir nicht.

Justus riss seine Königsstellung auf und stand schon nach kurzer Zeit sehr kritisch, was vermutlich auch mit seiner Eröffnungswahl zusammenhing. Auch bei Guido war die Stellung problematisch. Eugen hatte schon nach sehr kurzer Zeit verloren, da er es versäumte sich zu entwickeln und zu rochieren und stattdessen lieber einen Turm opferte.

Hendrik kommentierte die Partie wie folgt: »Eugen hat wieder gespielt wie 2009. Er hat gesagt: Ich bin Eugen, ich setze dich schachmatt und Tilman sagte: Nö!«. (Puh, da habe ich den Urheber richtig angegeben, sonst würde bald nur noch diskutiert wie viel Eigenleistung eigentlich hinter meinen Berichten steckt.)

Nach dieser völlig unnötigen Niederlage wurde es richtig spannend, denn nur Markus stand gegen Julius etwas besser, während die Stellungen bei Adrian und mir ausgeglichen waren. Besserung war nicht in Sicht, denn Guidos und Justus Königsstellungen wurden immer unsicherer, während ich einfach zu harmlos spielte, um Paul, der auf einen soliden Spielstil umgestellt hatte, ernsthaft in Gefahr zu bringen. Er ist als Bürgerschaftskandidat für die Piraten aufgestellt, was ihn nicht davon abhielt am Wahltag JBL zu spielen. Für Adrian sprach nur die immer schlechter werdende Zeit von Alexej, während Markus’ Stellung sich langsam verbesserte. Doch es stand immer noch ein 3,5 gegen uns auf den Brettern. Nach einer sehr souverän verlaufenen Saison sah es erstmals nach einer Niederlage für uns aus. Vermutlich waren wir einfach zu erfolgsverwöhnt. Nach einiger Zeit musste ich frustriert in ein Dauerschach abwickeln. Ich hätte vermutlich noch weiter spielen können, doch objektiv gesehen war die Stellung remis. Doch in diesem Moment kippten die Stellungen zu unseren Gunsten. Guidos Gegner wollte die Partie schnell beenden und opferte eine Figur, doch Guido verteidigte sich sehr geschickt, was dazu führte, dass er die Figur bald mehr hatte. Auch bei Justus passierte merkwürdiges, sodass er bald gewonnen hatte. Markus hatte seinen Gegner sicher zusammengeschoben, sodass wir auf einmal 3,5 Brettpunkte zusammen hatten und auch Adrian gewann kurz darauf, da der Gegner einfach keine Zeit mehr auf der Uhr hatte. Unser Sieg war unverdient, doch danach fragt zum Glück später keiner mehr.

Bis zum nächsten Spieltag müssen wir uns deutlich steigern, denn dann geht es zu Hause gegen den HSK.

(Max Borgmeyer)

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7. Runde
09.04.2011 Königsspringer Hamburg Hamburger SK :
14:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Max Borgmeyer Malte Colpe 0 : 1
2 Adrian Lock Felix Meißner ½ : ½
3 Eugen Raider Paul Doberitz 0 : 1
4 Guido Stanau Jan Hinrichs 1 : 0
5 Markus Langmann Julian Kramer 1 : 0
6 Justus Streich Lars Hinrichs 1 : 0

13.03.2011 PSC Hannover SV Bargteheide 3 : 3
13.03.2011 SV Werder Bremen Segeberger Schachfreunde :
27.03.2011 SK Bremen‑West SK Johanneum Eppendorf :
13.03.2011 SK Nordhorn‑Blanke SV Salzgitter 2 : 4

Dem Traum auf den Versen

Jung und Alt kamen aus jeder Gegend her,
und es war schon vorher klar: Dieser Tag wird legendär.

Es ist wie der Regenschauer, der folgt auf die welken Tage.
Deswegen hier nur für euch nun diese Heldensage.

Max dachte sich: »Komm’, ich Borg mir Eyer«,
doch seine Hoffnung, sie belog ihn leider.

Wir kennen es von Eugen ab und zu: ein grober Witz,
es war ein scharfes Spiel auch gegen Paul Doberitz.

Doch – oh welch Graus – Fehler an Fehler raid er,
und am Ende ging es doch nicht weiter.

Null zu zwei hinten, der Kampf am Kippen,
Clemens will trotzdem noch auf Sieg tippen.

Auch schon an sechs musste ein Gegner weichen,
nach einer feinen Taktik seine Segel streichen.

An fünf haben wir uns’ren eiskalten;
sein Gegner ließ ihn sich zu schnell entfalten.

Seine Figuren mit Aktivität im Überhang, dann
war es schon vorbei das dauert auch nicht lang, mann.

Adrian nahm einen Bauern dreist, er
spielte groß auf gegen Felix Meißner.

Der fiel nach zwei Stunden Schlaf fast vom Hocker:
Remis abgeklammert, und das locker.

Guido kannte sich aus und er stan’ auch
ziemlich gut und baute ’ne Wand auf.

Am Ende waren es Springer und Turm mehr,
da kam die Hand des Gegners wie im Sturm her.

Insgesamt sahen die Fans ein kleines Wunder.
Nach vielen Jahren der Pein wurde die Welt gleich bunter.

Und während ich nach den ersten Zeilen für diesen Text suche:
Gebührender Jubel und für Max ’ne Sektdusche.

Starke Führung also in der Liga, so so.
Die Feier ging weiter: Posen fürs Siegerfoto.

3,5 – ein klares Ergebnis.
Pure Freude – ein wahres Erlebnis.

Und es ist auch so: Ich wäre euer Tröster, wenn
ihr ’s gegen PSC vergeigt – ich bleib’ euer größter Fan.

(Shumon Akram)


Von allem etwas

Einem besonderen Kampf muss auch ein besonderer Bericht folgen! Oder sage ich mal lieber: viele besondere Berichte! Danke schon einmal an alle, die sich die Mühe dafür gemacht haben. (Laxx sagt: »Bitte! Habe ich doch auch gerne gemacht.«)

Ich erinnere mich: Noch vor 3 Wochen haben wir noch darüber philosophiert und abgemacht, dass wir so viele Berichte schreiben werden, wenn wir gegen den HSK gewinnen sollten. Das ist nun geschehen und nun nerven wir einen der besten Webmaster im Netz, Thomas Rosien! Also: Viele Berichte werden kommen, aber wie werden sie aussehen?

Bei Max stelle ich mir den etwa so vor: Etwas für die KSH‑Bücher!

Nach einer langen Peinigungszeit hat der KSH dieses Jahr zwei Erfolge geschafft, die noch keine andere JuBl‑Mannschaft vorher erringen konnte. Wir erinnern uns an den ersten 6:0‑Erfolg und nun schaffen wir es zum ALLERERSTEN MAL gegen den HSK zu GEWINNEN!! Dabei habe ich auf die Fresse bekommen (BÄHM!!); wurde derbe hart vermöbelt von dem Colpen‑Jungen! Auch Eugen hat verloren. 0:2 gegen uns! Blöd sowas. Ich wollte so den Kampf schon abschreiben und deprimiert nach Hause fahren und heulen, aber dann lief alles nur noch für uns. Addy hatte ein Remis auf dem Brett, Guido gewann irgendwie, Laxx (der MASTER!) hat mal wieder souverän gewonnen und Justus durfte dem Gegner einen Streich spielen (HaHaHa). Also 3,5 für uns und der erste Sieg der Geschichte gegen den HSK in der JuBl (habe ich das schon gesagt? bestimmt nicht!).

Bei Adrian: Da ist das Ding!

Max: schnell verkackt. Ich: Bauer mehr, aber Remis für die Mannschaft. Eugen: Chaosschach. Guido: Bauer mehr, aber nicht grade leichte Stellung. Laxx: Rubinstein und gewinnt wie immer irgendwann. Justus: nett eine Figur gewonnen. Insgesamt 3,5:2,5! Meisterschaft, aber ohne mich! Macht das mal klar, Jungs!! Dann melde ich mich auch aus Tralien!

Guido schreibt bestimmt keinen (SAUKIND!)

Jussis Bericht: Überschrift irgendwas Lateinisches

Saufen, F*****, KSH,
Schach ist einfach wunderbar!

Shumons Bericht: Kennen wir doch schon! Ziemlich geil!!

Dr. Dett: Obwohl er leider keine Zeit hatte, schreibt er einen mit der Überschrift »JuBl jubelt!«

Eugens Bericht würde nicht jugendfrei sein und daher schneide ich einfach mal die wichtigsten Sachen raus in der Hoffnung, es hört sich nicht ganz so schlimm an:

Diggi, *****, dies das, rantz rantz!!, ******, Bähm, rattaratta, Doberitz=Witz, A*********, ****, G***********, saufen, Stachel…, Max wird geduscht, Knallhart!

Dagegen ist Bastians Bericht zu süß, um es hier in Worte zu fassen! Hoffe, wir sehen ihn bald, dann schmelzen wir dahin!

Zum Schluss kommt dann der Bericht von unserem MF und Topscorer Markus L., den ich nicht vorhersehen kann, weil Markus so individuell und geil ist! Doch bestimmt würde er sehr viele Rechtschreibfehler mit einbauen.

Gut, dann gucken wir jetzt mal, ob die Prognosen so ca. hinkommen!

Und Eins noch:

»HEY was geht ab, wir holen/haben die Meisterschaft, die Meisterschaft!!«

(Markus Langmann)


Königsspringer, meine Perle

Wenn du aus Eilbek kommst,
schießt Geld dir keine Tore.
Wenn du von der Weser kommst,
scheißen wir auf dich und dein Lied.
Wenn du aus Salzgitter kommst,
dann lass den Tennert gleich zu Hause.
Wenn du auf Segeberg kommst,
ist das für uns ’n Auswärtssieg.

Wenn ich weit, weit wech bin,
ob in Sydney oder Rom,
dann denk ich: »Clubheim meine Perle«
und singe »Home sweet home!«

Königsspringer, meine Perle, du wunderschöner Club!
Du bist mein Zuhaus, du bist mein Leben,
du bist der Club, auf den ich kann,
auf den ich kann!

Wenn du aus West‑Bremen kommst,
gibts für dich hier nix zu holen.
Wenn du aus Eppendorf kommst,
bleibst am besten gleich zu Haus.
Wenn du aus Nordhorn kommst,
kommst du eigentlich aus Holland.
Wenn du aus Bargteheide kommst,
holst du höchstens einen Punkt.

Wenn ich weit, weit wech bin,
in Melbourne oder aufm Dom,
dann denk ich »Clubheim meine Perle«
und singe »Home sweet home!«

Ooh Königsspringer, meine Perle, du wunderschöner Club!
Du bist mein Zuhaus, du bist mein Leben,
du bist der Club, auf den ich kann,
auf den ich kann!

Wenn ich weit, weit wech bin,
ob in Sydne oder Rome,
dann denk ich »Clubheim meine Perle«
und singe »Home sweet home!«

Ooh Königsspringer, meine Perle, du wunderschöner Club!
Du bist mein Zuhaus, du bist mein Leben,
du bist der Club, auf den ich kann!

Ooh Königsspringer, meine Perle, du wunderschöner Club!
Du bist mein Zuhaus, du bist mein Leben,
du bist der Club, auf den ich kann,
auf den ich kann!

(Text: Adrian Lock, Musik: Lotto King Karl)

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8. Runde
02.04.2011 Segeberger Schachfreunde Königsspringer Hamburg 2 : 4
14:00 Uhr, Vitalia Seehotel, Am Kurpark 3, 23795 Bad Segeberg

1 Joschka Marx Max Borgmeyer ½ : ½
2 Julian Schwarzat Eugen Raider 0 : 1
3 Rico Huhnstock Guido Stanau ½ : ½
4 Mirko Neitzel Markus Langmann ½ : ½
5 Inga Marx Justus Streich ½ : ½
6 Tammo Bansen Max Hort 0 : 1

22.05.2011 SV Bargteheide SV Salzgitter :
03.04.2011 SK Johanneum Eppendorf SK Nordhorn‑Blanke 2 : 4
03.04.2011 Hamburger SK SK Bremen‑West : ½
03.04.2011 PSC Hannover SV Werder Bremen ½ :

Lieber Saisonsieg, wir kommen!

Es war dieses Mal ein wunderschöner Samstagnachmittag, der uns in der Jugendbundesliga Glück bescheren sollte. Nach einem Stau am Anfang des Weges kamen auch die letzten drei Königsspringer, Laxxmann, MaxBo und ich, der Eugen RaIder, ja, genau der, etwas verspätet in Bad Segeberg an.

Zwar hatten wir zuerst den Spielort nicht entdeckt, wurden jedoch von den anderen drei Königsspringern, die auf dem höchsten Balkon eines zwölfstöckigen Hotels standen und uns hektisch zuwinkten, des Ortes belehrt.

Angekommen, ging es auch gleich los.

Bei mir, mit Schwarz an Brett 2 gegen den Remisspieler schlechthin, Julian Schwarzat, wollte ich eigentlich von Anfang an nur remis; das Wetter war fürs Schachspielen einfach zu gut, und unsere letzte Partie endete im 11. Zug remis, als ein Ungleichfarbiges nicht mehr zu verhindern war.

Da aber unser Mannschaftsführer, Laxxmann, mir verbot, schnelles remis zu machen und erst mal abzuwarten, spielte ich – zu Recht, wie sich herausstellte: Mein Gegner spielte zwar eine etwas unangenehme Zugfolge, doch mein so geliebter Igel rollte sich einfach elastisch zusammen und ertrug alles. Da es ihm aber nicht genug war, kam auch noch gleich der gefürchtete …d5‑Stachel zum Einsatz, der in einigen Varianten einen Turm und Springer opferte, jedoch bravourös, brillant und elegant matt setzt – und das ist sogar noch untertrieben!

Mein Gegner hatte zwar den Turm genommen, hat aber noch rechtzeitig die wunderschöne Mattkombi bemerkt, sodass es nur ein starkes Quallenopfer wurde. Doch die Drohungen waren zu stark und nach einer Springergabel, die im Endeffekt mir entscheidenden Materialvorteil gebracht hätte, gab er auch auf. Dies alles geschah in 24 Zügen und geschätzten 72 Minuten. So gingen wir auch schnell mit 1:0 in Führung.

So bekam ich genug Zeit, um die anderen Stellungen zu verfolgen: Da sah man deutlich, dass die frühe Führung psychologischen Vorteil für uns in Anspruch nahm. An 1 spielte MaxBo gegen Joschka Marx. Dort sah man merklich, dass er, aufgrund der unorthodoxen Spielweise des Gegners, c6/g6/d6 (Meiner Meinung nach eine Abart der Tschechischen Verteidigung, 1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 c6; meine Fans mögen mich entschuldigen, wenn es nicht so ist.), aus seinen gewohnten Bahnen geworfen wurde.

Da wir an den anderen Brettern zu diesem Zeitpunkt sehr gut standen, bot MaxBo remis, was jedoch aus nachvollziehbaren Gründen nicht angenommen wurde. Doch das Spiel verflachte, dank Max’ intensiv verbissener Remis‑Fixierung, in ein ausgeglichenes Endspiel und so wurde es hier remis: 1,5:0,5!

An 3 spielte Guido gegen Rico Huhnstock. Hier wurde es eine Alapin‑Siz.‑Hauptvariante, in welchem Guido mit Isolani spielte. Geschickt machte er seinem Gegner auch einen auf c6, sodass eine Kontermöglichkeit erstellt wurde. In dieser Partie konnte es zu diesem Zeitpunkt zu jedem Ergebnis kommen.

An 4 spielte Laxxmann mit Schwarz gegen Mirko Neitzel. Ich habe auf die Eröffnung leider zugegebenermaßen nicht geachtet, da ich gebannt und fasziniert zugleich verfolgte, wie Laxxmann geschickt aus einem Isolani d5 einen Be4 machte, und dazu einen Mörderspringer auf d3. Hier errechnete ich mir einen ganzen Punkt.

An 5 spielte Jussi gegen Inga Marx, der Schwester von Joschka, die wohl sich ein bisschen was von ihrem Bruder abgeguckt hatte; nämlich in diesem Fall die Eröffnung. Doch bei ihr klappte es nicht so gut, und so hatte Jussi ein bis zwei Bauern und eine Angriffsstellung mehr. Auch hier errechnete ich mir einen Ganzen.

MaxHo an 6 hatte mit Schwarz einen Abtauschfranzosen gegen Tammo Bansen auf dem Brett, wo er jedoch gekonnt zwei bis vier Bauern mitnahm. Hier war ohne jede Frage ein Ganzer fällig.

So ging ich auf den Balkon und fand auch gleich zwei Liegestühle um die Ecke mit Superaussicht. Die Zigarette im Mund, genoss ich diese dösend auf einem der beiden.

Irgendwann, als die Zeit mich rief, machte ich mich wieder auf dem Weg. Dort sah ich, dass Jussi kein Plan fand seine Stellung zu verwerten, er fand einfach keinen der drei bis vier Ausmacher. Somit wurde es durch dreifache Stellungswiederholung Remis. 2:1!

MaxHo konnte locker‑gekonnt seinen Vorteil in einen Punkt ummünzen, 3:1!

Bei Guido wurde es ein spannendes Dame‑Springer Endspiel und bei Laxxmann, na ich erklär’s euch lieber: Wahrscheinlich aufgrund seiner Zeitnot (!?), konnte er leider seinen Vorteil nicht verwerten; es war wohl nicht so einfach wie ich dachte, kann auch gut sein, denn Laxxmanns Begründungen nach der Partie waren schon einleuchtend. So wurde es ein Turmendspiel mit einem a‑Freibauern bei Laxxmann und h‑, g‑Freibauern beim Gegner. Da Laxxmann bekannter Endspielmaestro ist, münzte er dies lehrbuchverdächtig in einen Halben um: 3,5:1,5! Der Sieg!

Guido hat inzwischen durch eine schöne Taktik in ein ausgeglichenes Springerendspiel abgewickelt, dass er auch dementsprechend hielt. 4:2! Endgültig!

Dies war ein sehr schöner und am Ende auch spannender Kampf. Einen Dank an die Fahrer und den Gastgebern, die uns einen wunderschönen Spielort vorstellten!

So, Jungs, auf geht’s am 9. gegen HSK! Die ziehen wir doch ab, oder!?

(DER Eugen Raider, ja genau der!)

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9. Runde
29.05.2011 Königsspringer Hamburg PSC Hannover 6 : 0
10:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Max Borgmeyer Jerome Neumair + :
2 Eugen Raider Roberto Gisy + :
3 Guido Stanau Daniel Bounine + :
4 Markus Langmann Nicole Manusina + :
5 Justus Streich Timur Almeev + :
6 Ruben Hartig Yannik Böhmer + :

29.05.2011 SV Werder Bremen SV Bargteheide :
29.05.2011 SK Bremen‑West Segeberger Schachfreunde 1 : 5
29.05.2011 SK Nordhorn‑Blanke Hamburger SK :
29.05.2011 SV Salzgitter SK Johanneum Eppendorf :
Quelle: Niedersächsischer Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/11-jbl.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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