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Chronik: Archiv
Freitag, 24. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Hamburger Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2010
 14. Februar 2010 
Endstand
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 MP BP
1. Königsspringer Hamburg 2 3 3 4 4 3 4 3 4 4 4 31 53,5
2. Hamburger SK 2 2 3 3 4 2 3 4 4 4 4 4 29 51,0
3. Schachfreunde Hamburg 1 1 2 2 3 4 3 3 4 4 3 3 4 4 26 46,5
4. SK Johanneum Eppendorf ½ 1 1 4 3 3 4 4 3 4 26 44,5
5. FC St. Pauli 1 1 2 3 2 2 2 3 2 4 3 3 3 4 23 42,5
6. SC Diogenes ½ 1 1 2 4 3 4 2 4 3 4 22 44,0
7. FC St. Pauli 2 0 0 2 0 2 3 2 ½ 4 3 3 3 17 32,5
8. Schachfreunde Hamburg 2 0 ½ 1 0 ½ 1 2 3 3 2 2 3 2 4 4 16 31,5
9. Barmbeker SK 1 0 2 1 1 2 0 ½ 1 ½ 2 3 3 4 4 3 4 15 31,0
10. SK Marmstorf ½ 1 ½ 1 1 3 3 4 4 14 33,5
11. FC St. Pauli 3 1 1 1 2 ½ 2 2 2 1 3 3 4 14 31,5
12. SV Diagonale‑Harburg ½ 0 0 0 2 2 1 1 3 2 2 4 14 29,5
13. Barmbeker SK 2 0 0 0 0 1 ½ 0 1 1 2 3 11 22,0
14. SK Wilhelmsburg 1 0 1 1 1 ½ 1 2 0 1 1 2 ½ 1 3 3 6 19,0
15. Volksdorfer SK 1 0 0 1 ½ 1 0 1 0 0 0 1 ½ 3 3 4 6 16,5
16. Schachfreunde Sasel 0 0 0 ½ ½ 1 ½ 0 1 ½ ½ ½ ½ 1 1 2 11,0
17. Volksdorfer SK 2 0 0 0 0 0 0 1 ½ 0 0 0 0 1 1 0 ½ 0 4,0
Königsspringer Hamburg

1 Julian Zimmermann (11) · 2 Jan Peter Schmidt (14) · 3 Ilja Rosmann (13) · 4 Jochen Cremer (15½)

Bericht

Königsspringer Hamburg ist Hamburger Blitzmeister 2010!

Am Sonntag, dem 14. Februar 2010, fand in der City Nord wieder die alljährliche Hamburger Blitz‑Mannschaftmeisterschaft statt. In diesem Jahr konnten wir eine starke Mannschaft stellen: Mit Julian Zimmermann, Jan Peter Schmidt, Ilja Rosmann und mir (Jochen Cremer) konnten wir uns gute Chancen auf einen der ersten drei Plätze ausrechnen, der zur Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft berechtigen würde.

Die Beteiligung fiel in diesem Jahr etwas geringer aus: Nur 17 Mannschaften nahmen teil, überdies stellten Volksdorf, die Schachfreunde, Barmbek je zwei Mannschaften und St. Pauli gleich drei Mannschaften. Allerdings würde die Qualifikation kein Kindergeburtstag werden, das war klar.

Unser Auftaktprogramm war nicht besonders aufregend: Zunächst bekamen wir es nur mit Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen zu tun, sodass wir nach der Hälfte des Turniers – also acht Runden – stattliche acht Siege geholt hatten und insgesamt nur vier Brettpunkte abgaben, d. h. 28:4 BP! An den hinteren Brettern gab es kaum Gegenwehr, nur Julian ließ an Brett 1 ab und zu mal einen Punkt liegen.

Allmählich kristallisierte sich heraus, dass die Turnierleitung ein gutes dramaturgisches Händchen hatte – ungefähr fünf bis sechs Runden vor Schluss hatten mehrere Mannschaften noch eine komplett weiße Weste und mussten gegeneinander spielen. Unser Restprogramm in den letzten vier Runden hatte es in sich: St. Pauli I, Schachfreunde I, SKJE und in der letzten Runde der Hamburger SK.

Aber in der letzten Phase des Turniers konnte die Mannschaft nochmal voll aufdrehen: 3:1 gegen St. Pauli (u. a. Andreas Mitscherling, Maik Richter, Torsten David) und die Schachfreunde (u. a. Jan‑Paul Ritscher, Falko Meyer, Martin Zimmermann) und sogar 3,5:0,5 gegen den SKJE (Rüdiger Zart, Frank Behrhorst, Volker Ahmels und Hendrik Schüler) lauteten die Ergebnisse.

Wir hatten also vor der 16. und letzten Runde als einzige Mannschaft die volle Punktzahl und mussten gegen den Hamburger SK mit IM Merijn van Delft, FM Matthias Bach, Michael Faika und WFM Evi Zickelbein spielen. Diese hatten schon zwei Unentschieden abgegeben. Im Falle eines 2:2 waren wir sicher Hamburger Meister, bei einer Niederlage waren die Brettpunkte entscheidend.

Nachdem Ilja und Jan verloren hatten, konnte Julian den Anschlusstreffer machen. So blieb es dann mir überlassen, mit dem Sieg in der letzten Partie den Schlusspunkt zu setzen: 2:2 und damit der Titel für Königsspringer Hamburg! Wie sich nachher herausstellte, hätte ein 1:3 auch gereicht. Aber so ein Titelgewinn mit einem halben Brettpunkt Vorsprung und einer Niederlage gegen den Zweiten wäre doch recht schnöde gewesen, oder?

Julian gab am Anfang des Turniers ein paar Punkte ab und holte in den entscheidenden drei Schlussrunden drei wichtige Punkte gegen starke Gegner. Ilja spielte konstant gute und gab mal hier und mal da was ab. Jan Peter gewann die ersten 13 Runden und ich die letzten 13.

Alles in allem eine wirklich sehr gute Mannschaftsleistung und ein völlig verdienter Titel!

Die Norddeutsche Meisterschaft findet am 7. März in Bremen statt. Vielleicht können wir mal mit der stärkstmöglichen Mannschaft antreten, um uns für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

(Jochen Cremer)

Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/10hbmm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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