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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 7 · 1. Kreisklasse A 2010
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SK Marmstorf 4 5 6 4 3 6 8 46,5 15
2. SV Eidelstedt 4 3 4 5 6 44,5 15
3. Hamburger SK 24 5 5 6 6 41,5 12
4. SC Schachelschweine 3 2 4 3 6 4 5 36,5 10
5. SC Schachelschweine 4 4 3 3 2 1 36,0 9
6. Langenhorner Schachfreunde 3 5 2 4 4 4 35,0 9
7. SK Johanneum Eppendorf 5 2 2 4 3 28,5 7
8. Königsspringer Hamburg 7 5 33,0 6
9. SK Weisse Dame Hamburg 2 0 2 3 7 4 5 28,5 5
10. Niendorfer TSV 3 3 30,0 2
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↓
Spieler
KSH
7
Mannschaftsführer:
Christian Chlond
H A H A H H A H A
SKJ
5
HSK
24
LGH
3
MAT
4
SVE
4
SCS
4
WDH
2
NIE
3
SCS
3
61 Seemann, Hans‑Siegfried ½ 0 ½ 1 ½ 0 1 ½ 0
62 Chlond, Christian     ½   ½   1 1
63 Spät, Alexander 1 ½ 0   0 ½ 1 ½ 1
64 Hüneke, Tilo 0           ½  
65 Blohm, Sebastian 1   0 0     1 ½  
66 Viol, Joshua 0   ½   0 0 1 1 ½
67 Hartig, Ruben   ½ 1 1 0 0 0 0  
68 Götze, Tobias 1 1 0 ½ 0 0 ½ 1 1
68a Pfreundt, Jakob           1     1
69 Berger, Hendrik           0 0   1
70 Samm, Bastian         0 0      
72 Klawitter, Bernd               1
75 Bierwald, Martin   ½              
76 Wendel, Melchior   1 1 1          
77 Falk, Rolf       0          
78 Brunnemann, Hans‑Peter       0 ½        
79 Micheel, Hanna 0                
81 Böttcher, Michael 0 0              
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1. Runde
22.01.2010 Königsspringer Hamburg 7 SK Johanneum Eppendorf 5 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Hans‑Siegfried Seemann Maurizio Palladini‑Thiermann ½ : ½
2 Alexander Spät Andreas Böhmert 1 : 0
3 Tilo Hüneke Charlie Lam 0 : 1
4 Sebastian Blohm Relana Sabban 1 : 0
5 Joshua Viol Jochen Brandt 0 : 1
6 Tobias Götze Johanna Oelmann 1 : 0
7 Hanna Micheel Lyza Gosch 0 : 1
8 Michael Böttcher Mihail Topalov 0 : 1

22.01.2010 Langenhorner Schachfreunde 3 SV Eidelstedt 4 :
15.01.2010 SK Marmstorf 4 Hamburger SK 24 :
15.01.2010 SC Schachelschweine 4 SC Schachelschweine 3 2 : 6
22.01.2010 SK Weisse Dame Hamburg 2 Niendorfer TSV 3 :

Spannender Auftakt

Dass es in der Kreisklasse sehr spannende Mannschaftskämpfe geben kann, bewies am 22. Januar unsere 7te beim Auftaktduell gegen SKJE 5. Die nominell starken Eler traten mit vielen Ersatzspielern an. Bei uns fehlten Christian (weshalb der Autor an diesem Abend die Mannschaftsleitung übernahm), sowie Ruben, als Reservisten sprangen Hanna und Mike (sehr kurzfristig, danke!) ein.

Zum Kampfgeschehen: Zügig brachte uns Alexander gegen einen nominell stärkeren Gegner in Führung. Die Partiezusammenfassung lautet: Sizilianisch‑Drachen, h4, h5 – Bam! Sehr positiv hervorzuheben ist, dass die übrigen Partien allesamt sehr lange dauerten: Es gab wenige Einsteller, an allen Brettern entwickelten sich spannende Mittelspielstellungen mit viel Material auf dem Brett. Siggi ließ dann auf dem Weg ins Endspiel irgendwann einen Bauern liegen, konnte aber dank der ungleichfarbigen Läufer schnell ins Remis abwickeln. Hanna, die sich bis dahin ein gute Stellung erarbeitet hatte, stellte auf einmal viel Material und die Partie ein – macht aber nix, denn schließlich geht es hier um Spielpraxis, um solche Fehler nach und nach zu reduzieren. Tobi gewann in der Zwischenzeit eine souverän vorgetragene Partie, während Mike seinen Angriff aus der Eröffnung heraus nicht verwerten und dem gegnerischen Konter nicht standhalten konnte. Vielleicht war aber auch der von SKJE nachgemeldete Topalov an Brett 8 einfach zu hart. Es spielten also noch Sebastian, Tilo und Joshua beim Stand von 2,5:2,5 und die Stellungen sahen nicht schlecht aus.

Joshua übersah ein Matt in wenigen Zügen und musste aufgeben. Laut der Analysecrew war das sein einziger Fehler in dieser Partie, der dann aber auch reichte. Sebastian schoss den Anschlusstreffer: Er stand die ganze Partie über besser, ließ seine Gegnerin dann einmal kurz entwischen, um dann den Sack endgültig zu zumachen – 3,5:3,5.

Tilos Partie war nun die Entscheidende. Er stand etwas gedrückt, allerdings bestand beim Gegner schon hohe Zeitnot. Leider ist Zeitnot so gar nicht Tilos Ding, wie er mir nach der Partie verriet. Und so machte Tilo zwar alles richtig, stellte den Gegner vor Probleme und gewann sogar eine Figur – was leider nichts mehr nützte, da es zu langsam geschah und die inzwischen eigene Zeitnot die Partie entschied.

4,5:3,5 für SKJE 5 also, ein Ergebnis, das gegen diese Gegner absolut in Ordnung geht. Außerdem war vieles an diesem Kampf sehr schön. Erwähnenswert ist die gute Einstellung der Spieler gewesen. Niederlagen wurden nicht einfach hingenommen und neben dem kurzen Ärger über den Verlust wurde ausgiebig geschaut, was man hätte besser machen können. Ein Dank geht an dieser Stelle an die Spieler der höheren Teams, die sich zahlreich zur Analyse zur Verfügung stellten.

(Baldur Schroeter)

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2. Runde
05.02.2010 Hamburger SK 24 Königsspringer Hamburg 7 :
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Christian Zickelbein Hans‑Siegfried Seemann 1 : 0
2 Kevin Weidmann Alexander Spät ½ : ½
3 Moritz Gadewoltz Ruben Hartig ½ : ½
4 Adrian Widdermann Tobias Götze 0 : 1
5 Mirko Weigt Bernd Klawitter + :
6 Omid Attarchy Martin Bierwald ½ : ½
7 Dr. Ullrich Marwitz Melchior Wendel 0 : 1
8 Christian Elbracht Michael Böttcher 1 : 0

05.02.2010 SV Eidelstedt 4 Niendorfer TSV 3 :
05.02.2010 SC Schachelschweine 3 SK Weisse Dame Hamburg 2 5 : 3
29.01.2010 SK Johanneum Eppendorf 5 SC Schachelschweine 4 :
29.01.2010 Langenhorner Schachfreunde 3 SK Marmstorf 4 5 : 3
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3. Runde
12.02.2010 Königsspringer Hamburg 7 Langenhorner Schachfreunde 3 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Hans‑Siegfried Seemann Eckart Thom ½ : ½
2 Christian Chlond Willibald Müller ½ : ½
3 Alexander Spät Abdulaziz Ahmad 0 : 1
4 Sebastian Blohm Werner Manowski 0 : 1
5 Joshua Viol Helmut Kuchel ½ : ½
6 Ruben Hartig Hans‑Helmut Muhs 1 : 0
7 Tobias Götze Alfred Bense 0 : 1
8 Melchior Wendel Achim Großmann 1 : 0

19.02.2010 SK Marmstorf 4 SV Eidelstedt 4 5 : 3
19.02.2010 SC Schachelschweine 4 Hamburger SK 24 3 : 5
12.02.2010 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Johanneum Eppendorf 5 5 : 3
19.02.2010 Niendorfer TSV 3 SC Schachelschweine 3 :
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4. Runde
26.02.2010 SK Marmstorf 4 Königsspringer Hamburg 7 :
19:00 Uhr, Vereinshaus des SV Grün‑Weiss Harburg, Langenbeker Weg 1c, 21079 Hamburg

1 Dr. Michael Peschke Hans‑Siegfried Seemann 0 : 1
2 Bodo Müller Tilo Hüneke + :
3 Kristin Rosenkranz Sebastian Blohm 1 : 0
4 Johannes Kalauch Ruben Hartig 0 : 1
5 Nicolai Sakel Tobias Götze ½ : ½
6 Jannis Buntrock Melchior Wendel 0 : 1
7 Rolf Klawitter Rolf Falk 1 : 0
8 Jonathan Kalauch Hans‑Peter Brunnemann 1 : 0

05.03.2010 SV Eidelstedt 4 SC Schachelschweine 3 4 : 4
05.03.2010 SK Johanneum Eppendorf 5 Niendorfer TSV 3 :
26.02.2010 Hamburger SK 24 SK Weisse Dame Hamburg 2 6 : 2
05.03.2010 Langenhorner Schachfreunde 3 SC Schachelschweine 4 :
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5. Runde
26.03.2010 Königsspringer Hamburg 7 SV Eidelstedt 4 :
19:00 Uhr, SVE‑Sportzentrum, Redingskamp 25, 22523 Hamburg

1 Hans‑Siegfried Seemann Bernd‑Olaf Thiem ½ : ½
2 Christian Chlond Jan Stenzel ½ : ½
3 Alexander Spät Christian Bülow 0 : 1
4 Joshua Viol Meik Wolf 0 : 1
5 Ruben Hartig Fereydoon Chaichi‑Tehrani 0 : 1
6 Tobias Götze Bernhard Salinger 0 : 1
7 Bastian Samm Sören Maxsein 0 : 1
8 Hans‑Peter Brunnemann Thomas Hochbein ½ : ½

09.04.2010 SC Schachelschweine 4 SK Marmstorf 4 4 : 4
09.04.2010 SK Weisse Dame Hamburg 2 Langenhorner Schachfreunde 3 4 : 4
09.04.2010 Niendorfer TSV 3 Hamburger SK 24 :
26.03.2010 SC Schachelschweine 3 SK Johanneum Eppendorf 5 :

Wieder Nichts!

Die fünfte Runde führte uns an einem stürmischen Freitag nach Eidelstedt, obwohl eigentlich auf dem Papier ein Heimkampf anstand. Da Eidelstedt jedoch einen körperlich schwerbehinderten Spieler in ihren Reihen hat, bestreiten sie nur Heimkämpfe. Diese Situation sollte allerdings unseren Bemühungen den ersten Sieg einzufahren nicht einschränken, denn nach vier knappen 3,5:4,5‑Niederlagen wollten wir zeigen, dass wir das Siegen nicht verlernt haben.

Für die verhinderten Sebastian Blohm und Tilo Hüneke rückten Hans‑Peter Brunnemann und Bastian Samm, mit seiner Premiere in einem Erwachsenenmannschaftskampf, nach. Die Örtlichkeiten bereiteten mir jedoch gleich zu Beginn Kopfschmerzen, denn wir mussten in zwei Räumen spielen, welche jedoch etwa zwei Minuten voneinander entfernt lagen. In einem Raum spielten Brett 1, 2, 3 und 8 und im anderem Raum die übrigen Mitspieler. Die Anfangsphase der nicht in meinen Raum sitzenden Mitspieler bekam ich kaum mit, da ich selbst mit meiner Stellung genug zu tun hatte. Jedoch kam die erste Hiobsbotschaft früh und die erste Null musste bei Ruben eingetragen werden. Da auch Hans‑Peter früh Probleme bekam, schien ein Sieg schon in weiter Ferne. Auch die übrigen Bretter ließen nicht viel Hoffnung auf den ersten Sieg zu.

Ich konnte zunehmend den Druck aus der Stellung nehmen und die Figuren purzelten vom Feld, jedoch nur Remis. Zwischenstand 0,5:1,5 und die anderen Stellungen machten nicht viel Hoffnung auf mehr. Bastian zeigte eine starke Premiere, nutzte seine Zeit sinnvoll und konnte nun zunehmend Druck aufbauen, ein Hoffnungsschimmer! Jedoch hielt dieser nicht lange an, denn Tobias und Joshua mussten die Segel streichen – 0,5:3,5. Nun müsste schon ein Wunder passieren, denn Hans‑Peter hatte eine verlorene Stellung vor sich, unser Routinier Siggi stand in einer ausgeglichenen Stellung, der stark spielende Alexander hatte eine schwierige Stellung vor sich und Bastian in Zeitnot bekam auch mehr und mehr Probleme. Wenig später verlor Bastian, Siggi nahm das Remisangebot an und Hans‑Peter erreichte noch ein Remis, da der Gegner ihn patt setzte.

Nun spielte nur noch Alexander und der wollte es wissen. Alexander lehnte ein Remisangebot ab und spielte forsch nach vorne und verbesserte seine Stellung mehr und mehr, musste dann leider doch der Zeit Tribut zollen.

Damit war der Endstand von 1,5:6,5 besiegelt, vielleicht ist die Niederlage etwas hoch ausgefallen, jedoch stehen wir nun nach 5 Spieltagen immer noch mit 0 Mannschaftspunkten da. Insgesamt kein schlechter Auftritt, lediglich die Punkte haben gefehlt und es heißt leider wieder: Wieder Nichts!

(Christian Chlond)

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6. Runde
23.04.2010 Königsspringer Hamburg 7 SC Schachelschweine 4 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Hans‑Siegfried Seemann Maximilian Schrader 0 : 1
2 Alexander Spät Kolja Pikora ½ : ½
3 Joshua Viol Dennis Kelling 0 : 1
4 Ruben Hartig Marcel Misera 0 : 1
5 Tobias Götze Giuseppe Russo 0 : 1
6 Jakob Pfreundt Alexander Krieger 1 : 0
7 Hendrik Berger Tania Leonhard 0 : 1
8 Bastian Samm Benjamin Mirsaidis 0 : 1

16.04.2010 SV Eidelstedt 4 SK Johanneum Eppendorf 5 6 : 2
16.04.2010 Hamburger SK 24 SC Schachelschweine 3 5 : 3
16.04.2010 Langenhorner Schachfreunde 3 Niendorfer TSV 3 :
23.04.2010 SK Marmstorf 4 SK Weisse Dame Hamburg 2 8 : 0
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7. Runde
07.05.2010 SK Weisse Dame Hamburg 2 Königsspringer Hamburg 7 :
19:00 Uhr, Emilie‑Wüstenfeld‑Gymnasium (Schulpavillon), Gustav‑Falke‑Str. 21a, 20144 Hamburg

1 Dennis Petru Hans‑Siegfried Seemann 0 : 1
2 Deniz Schmidt Christian Chlond 0 : 1
3 Daniel Dräger Alexander Spät 0 : 1
4 Luca Liebe Sebastian Blohm 0 : 1
5 Dierk Jensen Joshua Viol 0 : 1
6 Till Habermann Ruben Hartig 1 : 0
7 Julius Neise Tobias Götze ½ : ½
8 Lucas Lanzenauer Hendrik Berger 1 : 0

07.05.2010 SC Schachelschweine 4 SV Eidelstedt 4 3 : 5
30.04.2010 Niendorfer TSV 3 SK Marmstorf 4 :
30.04.2010 SC Schachelschweine 3 Langenhorner Schachfreunde 3 4 : 4
07.05.2010 SK Johanneum Eppendorf 5 Hamburger SK 24 :
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8. Runde
04.06.2010 Königsspringer Hamburg 7 Niendorfer TSV 3 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Hans‑Siegfried Seemann Carlo Zamboni ½ : ½
2 Christian Chlond Witalij Laber 1 : 0
3 Alexander Spät Ralph Gebel ½ : ½
4 Tilo Hüneke Manfred Nowak ½ : ½
5 Sebastian Blohm Walter Neuber ½ : ½
6 Joshua Viol Andreas Ziege 1 : 0
7 Ruben Hartig Joachim Garbe 0 : 1
8 Tobias Götze Helga Ramm 1 : 0

04.06.2010 SV Eidelstedt 4 Hamburger SK 24 :
04.06.2010 Langenhorner Schachfreunde 3 SK Johanneum Eppendorf 5 4 : 4
04.06.2010 SK Marmstorf 4 SC Schachelschweine 3 6 : 2
11.06.2010 SC Schachelschweine 4 SK Weisse Dame Hamburg 2 1 : 7
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9. Runde
25.06.2010 SC Schachelschweine 3 Königsspringer Hamburg 7 :
19:00 Uhr, Villa Finkenau (Hintereingang), Finkenau 42, 22081 Hamburg

1 Björn Lengwenus Hans‑Siegfried Seemann 1 : 0
2 Michael Geissler Christian Chlond + :
3 Larissa Dargatz Alexander Spät 0 : 1
4 Gundolf Weseloh Joshua Viol ½ : ½
5 Henning Drube Tobias Götze 0 : 1
6 Kirstin Born Jakob Pfreundt 0 : 1
7 Leonhard Heller Hendrik Berger 0 : 1
8 Türkan Gür Bernd Klawitter 0 : 1

18.06.2010 SK Weisse Dame Hamburg 2 SV Eidelstedt 4 :
18.06.2010 Niendorfer TSV 3 SC Schachelschweine 4 :
18.06.2010 SK Johanneum Eppendorf 5 SK Marmstorf 4 2 : 6
25.06.2010 Hamburger SK 24 Langenhorner Schachfreunde 3 6 : 2

Spaß und Perspektive – KSH 7 gewinnt letzte Runde

Brasilien und Portugal brachten einen müden Kick auf den Rasen, als die Trainingsgruppe mit Alexander, Joshua, Tobias und Jakob sich an die Tische der Bibliothek setzte. Alle nacheinander trudelten ein und bekamen Anweisungen, was abends auf die Bretter kommen soll. Denn ein Mannschaftskampf bei den Schachelschweinen stand an und alle vier spielten mit. Nachdem alles notiert und gemerkt war, gab es eine Besonderheit: Grissini und Obst‑Spießchen als Abendbrot: Ananas, Erdbeeren, Weintrauben, schön drapiert auf Schachlik, nee, Schaschlik‑Spießchen. Fenster auf, frische Luft reinlassen. Jetzt zur Einstimmung ein paar Zettel machen, Thema: Spieß. Stufe 2, naja, ein bisschen einfach, aber passend zu Thema. Danach ging es weiter mit Stufe 3plus: der Zwischenzug. Das war schon ein bisserl kniffliger. Gegen 18:00 Uhr kamen Sigi und Hendrik dazu, die sich der Mannschaft anschlossen und gemeinsam fuhren wir mit Bus und Bahn zur Mundsburg, zur Villa Finkenau, zu den Schachelschweinen.

Für unterwegs hatte ich einige Zettel kopiert: »Legale Stellung – ja oder nein?«, war die Frage, »Verteidigung gegen den Freibauern« oder »Matt‑Magnet«. So verging die Zeit in der Bahn im Fluge und pünktlich waren die sechs an der Villa Finkenau. Dort wartete bereits Bernd Klawitter, der sich schon allein spielen sah. Ganz so war es doch nicht. Aber hat jemand mitgezählt? Ja? Genau: die Siebte spielte zu siebt, leider. Weil Chlondi nicht konnte (Abi‑Ball) und auch die anderen beiden Mannschaften (KSH 5 und KSH 6) Kämpfe hatten, Klassen auf Austausch fahren und ähnliches. Aber so ist das zum Ende der Saison, da muss man eben das Beste draus machen.

Gesagt, getan: Bernd an Brett 8 legte los wie die Feuerwehr: Springer nach h6, Bauern nach g6, d6, c5, Läufer nach g7. Schnell konnte er eine Figur stibitzen und erzielte nach etwas mehr als einer Stunde schon den Ausgleich zum 1:1. Sigi an Brett 1 hatte es mit Björn Lengwenus zu tun, der in diesem Jahr in einer Fun‑Mannschaft mit der älteren Generation spielte: Micho Geissler am 2. Brett, dazu Larissa Dargatz, Henning Drube, Kirstin Born, an Brett 7 und 8 halfen zwei jüngere Spieler aus der 4. Mannschaft aus. Ein gutes Team, gegen das die Jungs ordentlich kämpfen mussten, und dies auch taten.

Am besten spielte zu Anfang Alexander: Schottisch mit Dh4 ging schief, und so konnte Alexander schnell einen Turm gewinnen und trotz diverser Ablenkungen jenseits des Brettes den ganzen Punkt ergattern. 2:1 für uns, als dann nach 2 Stunden Joshua nichts eingestellt hatte und die Stellung total verflachte, erlaubte ich ihm, remis zu machen.

21:00 Uhr, es spielen noch Tobias, Jakob und Hendrik. Sehr erfreulich, dass sie schon so lange durchhalten können. Joshua und Tobi gehen in der untergehenden Sonne bei herrlichen Temperaturen Fußball spielen, während drin die Köpfe rauchen. Sigi kann seinen Materialrückstand leider nicht mehr aufholen, obwohl die Stellung zwischendrin hochinteressant war, Björn ist eben ein bärenstarker Gegner. Das war also der Ausgleich: 2,5:2,5.

Hendrik spielt eine konzentrierte Partie, als er kurz vor der 3. Stunde eine Figur verliert durch einen Zwischenzug. Immerhin bekommt er zwei Bauern dafür und der Gegner hat Probleme mit den vielen Freibauern. Als Hendrik einen Turm gewinnen kann durch Bauerngabel gibt der Gegner auf, nach 3 Stunden 15 Minuten. Eine Energieleistung von Hendrik, mein Glückwunsch!

Es spielen noch Tobi und Jakob. Tobis Gegner spielte einen Paulsen‑Aufbau, den Tobi eiskalt geschlossen hielt. Als die Stellung sich öffnet, steht Tobi schlechter, das auszurechnen kostete den Gegner (Henning) aber sehr viel Zeit, die ihm in der Gewinnstellung fehlte. In dieser komplizierten und schlechten Stellung behielt Tobi kühlen Kopf und konnte mit Glück in ein Endspiel abwickeln, in dem er eine Figur gewinnen konnte. Im 35. Zug überschritt der Gegner die Zeit und der Kampf war gewonnen, super!

Am meisten Schwierigkeiten hatte Jakob, der gegen KiBo spielen musste, die in dieser Saison schon sehr gut gepunktet hat. Jakob kam stark in Bedrängnis, aus der er durch ein Bauernopfer herauskam, das nachfolgende Endspiel mit Läuferpaar gegen Springerpaar mit jeweils einem Turm hätte auch gut remis werden können, wenn Jakob nicht im 40. Zug bei Zeitnot seiner Gegnerin eine Qualität gewonnen hätte, was sie zur Aufgabe bewegte.

»Überragend, überragend«, würde Lukas Podolski sagen. Diese Leistung der jungen Spieler gibt wirklich Anlass zur Freude. Und sehr erfreulich auch, dass Hendriks Mutter so nett war, und alle spät des Nachtens noch nach Hause gefahren hat mit ihrem Van, vielen Dank dafür! Was am Nachmittag schön begonnen hatte, hat gegen Mitternacht ein versöhnliches Saison‑Ende für die Siebte gebracht, die 8. von 10 in der Kreisklasse geworden sind.

(Boris Bruhn)

Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/10-ksh7.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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