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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Schachreise 2009 nach Lauenburg
 11. bis 17. Oktober 2009 
Reisebericht

Vom 11. bis 17. Oktober fand dieses Jahr unsere Herbstreise statt. 19 Königsspringer führte die Reise nach gar nicht mal so weit weg: Das Ziel war Lauenburg an der Elbe. Der kurze Anfahrtsweg bot gleich mehrere Vorteile. So konnten wir direkt vom Clubheim aus mit dem Bus (und HaChri am Steuer!) losfahren. Auch die Nachreise von Clemens und das Wahrnehmen von wichtigen Terminen in Hamburg war problemlos möglich.

Da Claus und Florian momentan von ihrem Uni‑Finale in Anspruch genommen werden, reduzierte sich das Leiterteam zunächst auf Steffen, Boris und mich. Steffen wurde pünktlich zum Eintreffen in der Jugendherberge gleich krank (mit Fieber und so). Natürlich kein Grund abzureisen: »Doc Dett.« verschrieb sich einfach selbst alle wichtigen Medikamente (von Antibiotika über Salben bis zu diversen Halsbonbons), sodass sein Zimmer einer halben Apotheke ähnelte. Und tatsächlich: Im Verlauf der Reise ging’s allmählich immer besser …

Da wir in diesem Jahr ausschließlich mit bereits »herbstreisenerfahrenen« Teilnehmern unterwegs waren, stellte uns die geringe Anzahl der Leiter vor keine Probleme. Die jüngsten Mitfahrer waren Bastian, Hendrik und Alexander, deren Zimmer genauso wie das der »nicht‑mehr‑ganz‑so‑jungen« (Tobias, Guido, Darius, Ruben, Joshua) in ausgiebigen Kissenschlachten (teilweise) befriedet werden konnten.

Das Programm der ersten Tage bestand neben dem vormittäglichen Schachtraining aus Fußballspielen (was uns das Wetter so gerade eben erlaubte), Spieleabenden und der Wanderung am zweiten Tag. Diese führte uns bei wechselhaftem Wetter ca. 17 km durch das Naturschutzgebiet Elbufer zwischen Lauenburg und Tesperhof: Landschaftlich eine der schönsten Strecken, die wir auf den bisherigen Reisen abgelaufen sind! Zurück in der Jugendherberge erwartete uns dann der (im Vergleich) topfitte Clemens: Die dringend erwartete Verstärkung der Leiter‑Mannschaft. Komplettiert wurde der Tag durch die erste von zahlreichen abendlichen ›Werwolf‹‑Runden.

Neben den diversen Schach‑Aktionen (Schnellturnier, Kuddelmuddelschach, Team‑Turniersimultan und Tandem) ist besonders das Planspiel erwähnenswert, welches sich Shumon, Max B., Justus, Henry, Daniel und Adrian ausgedacht haben. Verschiedene Teams wetteiferten darum, den besten Schachverein zu gründen. Grundattribute für jeden Verein waren natürlich Mitgliederzahl, Geld und Spielstärke (welche über verschiedene Wege erhalten werden konnten), aber auch das Vereinsimage sollte im Auge behalten werden. Um die benötigten Ressourcen zu erhalten, mussten diverse anspruchsvolle, absurde, kreative oder einfach spaßige Aufgaben erledigt werden. Mir unvergessen bleiben wird auf jeden Fall das 1 min. Blitz‑Duell gegen Justus, bei dem ich gleichzeitig nebenher mehrere große Gewürzgurken verspeisen durfte …

An den Abenden blieb noch Zeit für einen weiteren wichtigen Programmpunkt: In diesem Jahr veranstalteten wir mit den älteren Teilnehmern einen kleinen Lehrgang mit dem Thema ›Herbstreisenorganisation‹: Einige können (bzw. werden hoffentlich) in den nächsten Jahren erste Aufgaben dieser Art übernehmen.

Jedes Jahr ist die Reise ein bisschen anders. Eines bleibt auch dieses Mal wieder gleich. Wie nach allen Herbstreisen, die ich bisher mitgemacht habe, kann ich sagen: Es war eine tolle Zeit mit einer super Truppe! Probleme gab es keine (außer vielleicht die vegetarische Kohlroulade in Pfeffersauce) und bereits jetzt steht fest: Im nächsten Jahr werden wir wieder in der ersten Herbstferienwoche eine Herberge in Norddeutschland unsicher machen. Ich freue mich darauf!

(Baldur Schroeter)

Bilder von der Schachreise
 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/09-reise.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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