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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 4 · Stadtliga B 2009
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SV Großhansdorf 4 5 6 46,0 13
2. FC St. Pauli 3 2 6 5 7 40,5 12
3. SK Union‑Eimsbüttel 2 4 5 3 4 5 5 39,5 12
4. SC Concordia 3 6 6 3 5 39,0 10
5. Hamburger SK 8 3 5 2 6 37,5 10
6. Hamburger SK 7 4 34,0 9
7. Königsspringer Hamburg 4 6 3 2 6 36,5 8
8. Barmbeker SK 2 2 2 2 6 31,5 8
9. Langenhorner Schachfreunde 2 3 3 5 2 29,0 4
10. Hamburger SG BUE 1 3 26,5 4
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↓
Spieler
KSH
4
Mannschaftsführer:
Wolfgang Fenske
A H A H A H A H A
LGH
 
BBK
2
GHD
 
STP
3
HSK
7
HSK
8
CON
 
UNE
2
HSG
 
31 Stenner, Patrick ½ 0 1 ½ ½   0   ½
32 Bruhn, Boris 1 1 0 1 ½ ½      
33 Borgmeyer, Max     ½ ½ 1 ½ 0 1 1
34 Lock, Adrian ½ 0     0   1 0  
35 van de Velde, André   ½ ½ ½   1 ½ ½ 0
36 Saß, Andreas 0 0 ½   ½ 1      
37 Rahn, Kay 1   1 ½ ½       0
38 Riedel, Frank 1 0 ½ 1   1 0 ½ 1
39 Fenske, Wolfgang ½ 0 ½ 1 ½ 1 0 ½ 1
40 Vrana, Jan         0 0 0   0
43 Carl, Jan‑Frederik       1       0  
46 Raider, Eugen 1 1           ½  
48 Hanssen, Marco               0  
51 Rosien, Thomas           1 ½   0
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1. Runde
23.01.2009 Langenhorner Schachfreunde Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, Langenhorner Bürgerhaus (1. OG), Tangstedter Landstr. 41, 22415 Hamburg

1 Anatoly Izmakin Patrick Stenner ½ : ½
2 Ulrich Thießen Boris Bruhn 0 : 1
3 Michael Weithart Adrian Lock ½ : ½
4 Gerhard Schroeder Andreas Saß 1 : 0
5 Uwe Neumann Kay Rahn 0 : 1
6 Rolf Marquardt Frank Riedel 0 : 1
7 Christian Kuse Wolfgang Fenske ½ : ½
8 Jamshid Ghassemzadeh Eugen Raider 0 : 1

12.01.2009 SV Großhansdorf SK Union‑Eimsbüttel 2 4 : 4
16.01.2009 Hamburger SK 7 Hamburger SK 8 :
22.01.2009 SC Concordia FC St. Pauli 3 :
23.01.2009 Hamburger SG BUE Barmbeker SK 2 :

Bericht

Da Max wegen seines Einsatzes in der Oberliga in den ersten beiden Runden gesperrt ist, darf er erst ab Runde 3 für uns ins Geschehen eingreifen. Außerdem konnten André und Jan nicht spielen. Als zusätzlicher Spieler konnte Eugen verpflichtet werden.

Trotz des am Nachmittag einsetzenden Schneefalls war die Mannschaft zum Spielbeginn komplett. Auch Langenhorn trat mit einem Ersatzspieler an.

Nach knapp zwei Stunden hatte Eugen seinen Gegner besiegt, dafür hatte ich eine Qualle weniger und eine Stellung die mir nicht so zusagte. Frank hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes eingeigelt und Kay hatte ein etwas aktiveres Spiel. Die oberen vier Bretter – Patrick, Boris, Adrian und Andreas – waren mehr oder weniger ausgeglichen.

Nach der dritten Stunde hatte ich immer noch nicht verloren, weil mein Gegner mit dem Mehrmaterial auch nicht so richtig was anfangen konnte. Patrick hatte mittlerweile remis gemacht und Kay sich Angriff und Mehrbauer erspielt. Frank hatte dem Angriffsdruck standgehalten und startete am Damenflügel einen kleinen Gegenangriff. Andreas hatte ziemlich viel Zeit verbraucht und Adrian’s Stellung war zwar besser aber immer noch für Überraschungen gut. Somit musste Boris aus taktischer Sicht das Remis des Gegners ablehnen.

Danach verlor Andreas, mein Gegner bot mir überraschenderweise remis an, Kay nutzte seinen Vorteil für einen ganzen Punkt, Boris erkämpfe sich einen Freibauern auf der dritten Reihe, Adrian und Frank standen eindeutig auf Gewinn. Am Ende gewannen Boris und Frank ihre Partien. Adrian musste seinen Gegner patt setzen.

Somit Endstand 5,5 für uns. So kann es eigentlich weitergehen.

(Wolfgang Fenske)

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2. Runde
30.01.2009 Königsspringer Hamburg 4 Barmbeker SK 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Patrick Stenner Sven Dörge‑Koch 0 : 1
2 Boris Bruhn Raymond Schröder 1 : 0
3 Adrian Lock Thomas Becker 0 : 1
4 André van de Velde Thomas Sachs ½ : ½
5 Andreas Saß Jens‑Erik Rudolph 0 : 1
6 Frank Riedel Stefan Hein 0 : 1
7 Wolfgang Fenske Bernd Schroller 0 : 1
8 Eugen Raider Martin Schmuck 1 : 0

27.01.2009 FC St. Pauli 3 Hamburger SG BUE 7 : 1
03.02.2009 Hamburger SK 8 SC Concordia :
05.02.2009 SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SK 7 4 : 4
30.01.2009 Langenhorner Schachfreunde SV Großhansdorf 2 : 6

Bericht

In der zweiten Runde spielte Kay nicht, dafür aber André. Barmbek hatte in der ersten Runde knapp gegen die ersatzgeschwächte HSG/BUE gewonnen, und somit rechneten wir uns einige Chancen aus. Leider kam Frank staugeplagt ca. 45 Minuten zu spät.

Spielerisch bot sich zunächst ein ähnliches Bild wie in der Vorwoche. Eugen gewann nach knapp zwei Stunden Spielzeit, Boris hatte ein starkes Zentrum, Andreas und ich standen gedrückt. Frank hatte seinen Zeitnachteil größtenteils wett gemacht und Patrick, André und Adrian standen ausgeglichen.

In der zweiten Halbzeit gewann Boris und ich stellte kurz danach meine Partie weg. Andreas stand weiterhin bedenklich, aber so langsam ging ihm die Zeit aus und kurze Zeit später verlor er. Patrick hatte zwei Bauern eingestellt und versuchte das im einfachen Turmendspiel zu verteidigen. Deswegen musste Adrian ein Remis‑Angebot ablehnen und weiterspielen. Kurz vor der Zeitkontrolle besiegelte sich dann unsere Niederlage, Patrick konnte die Stellung nicht halten, Frank unterlag in einem Gegenangriff und André musste dem Remis zustimmen. Adrian hatte eine Figur eingestellt und konnte die Partie nicht mehr halten.

Somit Endstand 5,5 gegen uns. So soll es eigentlich nicht weitergehen.

(Wolfgang Fenske)

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3. Runde
16.02.2009 SV Großhansdorf Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, Haus Papenwisch, Papenwisch 30, 22927 Großhansdorf

1 Enno Heyken Patrick Stenner 0 : 1
2 Dirk Grote Boris Bruhn 1 : 0
3 Ernst‑Helmuth Varain Max Borgmeyer ½ : ½
4 Joachim Jordt André van de Velde ½ : ½
5 Ulrich Spindel Andreas Saß ½ : ½
6 Joachim Felten Kay Rahn 0 : 1
7 Jens Buhlmann Frank Riedel ½ : ½
8 Torsten Limbach Wolfgang Fenske ½ : ½

20.02.2009 Hamburger SK 7 Langenhorner Schachfreunde :
19.02.2009 SC Concordia SK Union‑Eimsbüttel 2 3 : 5
13.02.2009 Hamburger SG BUE Hamburger SK 8 :
17.02.2009 Barmbeker SK 2 FC St. Pauli 3 2 : 6

Absurd in Großhansdorf

Um kurz vor halb eins nachts biegt Kay auf die A1 ein und sagt: »Großhansdorf gehört zum Hamburger Stadtgebiet? Das ist skandalös. Wirklich.« Seine Stimme klingt nach einem 3:5 gegen einen starken Gegner, und nach einer Woche, die ohne Schlaf beginnt.

Auf dem Beifahrersitz sitze ich und fühle es ihm nach. Tatsächlich hatte ich einen starken Gegner und habe nach einer guten Partie verloren.

»Wie haben wir jetzt eigentlich gespielt?«, fragt Kay vollkommen zu Recht. Obwohl wir schon vor zehn Minuten das DRK‑Seniorenzentrum verlassen und uns von Patrick, Frank und Wolfgang verabschiedet hatten, kann ich ihm auch keine zufriedenstellende Antwort geben.

»Also: Patrick hat gewonnen, ziemlich beeindruckend, Dame gefangen gegen IM Heyken, Respekt!«, antwortete ich ihm. – »Und Du weißt, dass Du verloren hast.« Ich nicke. Damit sind zwei Ergebnisse gesichert, fehlen nur noch sechs.

Max hat an Brett 3 eine der belanglosesten Stadtliga‑Partien aller Zeiten gespielt. Hochspannung kam nur auf, als Max seinen Gegner ansprach: »Können Sie bitte aufhören zu schmatzen?«. Ansonsten bewegte sich die Partie im Remisrahmen, und so ging sie auch aus.

Drei Ergebnisse. Gut. Schön. André stand schlecht und ich erinnerte mich, dass alle Großhansdorfer ihrem Mann die Hand reichten. Aber wozu sie gratulierten? Zwischendrin sah es echt verdammt übel aus: Meine Stellung unklar, Kay stand total pleite (mehr weiter unten), Frank kämpfte ums Remis, Wolfgang ebenso, Andreas hatte eine Remisstellung. Macht dann ca. 3:5. Aber wie hatte André gespielt?

Verloren hat er nicht, das rechnete sich nicht. Denn als ich zur Analyse ging, spielte nur noch Wolfgang, und es meinte jemand (André? Wolfgang? Patrick? Vergessen!): »Wir haben schon 4.« Kay erinnerte das auch.

Seine Partie war unglaublich. Nach der Eröffnung hatte der Gegner einen Sämisch‑Aufbau spielen wollen, rochierte lang und ließ sich dort komplett breitschieben. Dann übersah Kay das einzige Motiv des Gegners und büßte eine Figur ein. Und dann gleich noch eine. Allerdings hatte der Gegner den Springer von g1 und den Turm auf h1 noch nicht bewegt. Kays »Angriff« lief aber noch weiter, ein tapferer a‑Bauer machte sich auf seinen Weg in Richtung gegnerische Grundreihe. Mit zwei Figuren weniger und Pseudo‑Angriff gab ich nicht mehr viel auf diese Partie. Aber Patrick kam zu mir und sagte: »Das gewinnt Kay noch.« Wahrscheinlich hat der Gegner bei der Suche nach dem besten Zug vergessen, die Partie zu gewinnen. Und der beste Zug in jeder Position kostete ihn wahnsinnig viel Zeit. Mit noch elf Sekunden auf der Uhr für zehn Züge kam es zu einem wilden Gehacke. Allerdings schlug Kays Gegner vor ihm auf die Uhr. Bei Digitaluhren heißt das: Sie läuft weiter. Mit einem symbolischen »Klack« sprang die Uhr von 0.01 Sekunden erst auf 0:30, dann auf 0:29 Minuten um. Kay reklamierte und der Gegner sagte: »Das ist das Zeichen dafür, dass die 40 Züge rum sind.« Waren aber nicht rum, sondern erst so etwa 36. Kay gewinnt. Absurd.

Damit sind wir keinen Schritt weiter, was Andrés Ergebnis angeht. Eine Fahrt im Dunkeln.

Andreas hatte also remis gespielt, Kay gewonnen, Frank hatte nach der »verkorkstestestesten« Eröffnung noch ein Remis erreicht. Und Wolfgang kam um 0:00 Uhr aus dem Spielsaal und sagte: »Sehr schön. Ich fahr los, ich muss morgen arbeiten.« Wie er gespielt hat? Kay zuckt mit den Schultern, ich erinnere mich auch nicht. Kay biegt in die B5 ein und lässt mich raus: »Vielen Dank für’s Rumbringen.« Das genaue Ergebnis kennen wir nicht, aber trotzdem ist das Fazit nach diesem Kampf sehr positiv: Es hat wieder ziemlich viel Spaß gemacht in dieser Mannschaft zu spielen, alle spielen gerne Schach! Darum ist der Kampf an diesem Montag so gut gelaufen am Ende. Jetzt weiß ich, wir haben 4,5 gewonnen, André und Wolfgang haben remis gespielt. Dienstag früh um eins fällt mir noch ein: »U.S.S. ›Hans im Glück‹ meldet nach Einsatz in Großabsurdsdorf: Mission erfolgreich abgeschlossen, zwei Mannschaftspunkte gesichert, Sir!«. Das nächste Mal im Clubheim geht es gegen St. Pauli 3 auf ein Neues. Bis denn!

(Boris Bruhn)

↑
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4. Runde
06.03.2009 Königsspringer Hamburg 4 FC St. Pauli 3 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Patrick Stenner Thomas Schüttler ½ : ½
2 Boris Bruhn Marco Biemann 1 : 0
3 Max Borgmeyer Tera Siregar ½ : ½
4 André van de Velde Christian Jöhnk ½ : ½
5 Kay Rahn Frank Wiekhorst ½ : ½
6 Frank Riedel Manfred Woynowski 1 : 0
7 Wolfgang Fenske Heinz Lorsbach 1 : 0
8 Jan‑Frederik Carl Jürgen Olschok 1 : 0

24.02.2009 Hamburger SK 8 Barmbeker SK 2 6 : 2
26.02.2009 SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SG BUE :
06.03.2009 Langenhorner Schachfreunde SC Concordia 5 : 3
23.02.2009 SV Großhansdorf Hamburger SK 7 :

Bericht

In der 4. Runde durften wir zu Hause gegen die 3. Mannschaft von St. Pauli antreten. Vor der Runde hatten beide Mannschaften 4:2 Mannschaftspunkte; St. Pauli war Tabellenerster aufgrund der mehr erzielten Brettpunkte und wir 5. Dass die ersten sechs Mannschaften alle 4:2 Mannschaftspunkte hatten, zeugt von der Ausgeglichenheit der Staffel, in der sich noch kein Favorit ernsthaft absetzen konnte.

Wir wussten, dass St. Pauli mit Ersatzspielern antreten würde, da sie in der Woche zuvor kurzfristig um Spielverlegung gebeten hatten. Aufgrund der Kurzfristigkeit gelang es aber nicht, einen Ausweichtermin zu vereinbaren. Dass von den ersten sechs Brettern nur ein Stammspieler dabei war, überraschte dann doch. Wir mussten auf Adrian, Andreas und Jan verzichten, dafür konnte Jan‑Frederik verpflichtet werden.

In den ersten zwei Stunden passierte nichts Dramatisches, die Eröffnungen bewegten sich überwiegend in ausgeglichenen Bereichen, und somit bestand zunächst keine Gefahr, dass wir den Mannschaftskampf verlieren könnten. Nach einer weiteren halben Stunde vermeldete Frank einen ganzen Punkt und Kay einen halben. Von den übrigen Stellungen drohte keine Gefahr, nur bestand an einigen Brettern die Gefahr einer Zeitnot und den damit verbundenen Risiken eines Fehlgriffes. Diese Befürchtungen erwiesen sich aber zum Glück als überflüssig, und weit vor der Zeitkontrolle hatten André, Patrick und Max remis vereinbart, was zum Zwischenstand von 3:2 für uns reichte. Die verbliebenen Partien von Boris, Jan‑Frederik und mir standen mindestens ausgeglichen bis besser für uns. Und kurz nach der Zeitkontrolle wurden alle drei Partien von uns gewonnen.

Endstand 6:2. Tabellenplatz 2.

Nach fast der Hälfte der Saison bleibt festzuhalten, dass die Niederlage gegen Barmbek mehr als ärgerlich war, der Sieg gegen Großhansdorf unerwartet, und die gegen Langenhorn und St. Pauli in der Höhe überraschten. In dieser sehr ausgeglichenen Staffel werden die nächsten Runden zeigen, wohin es geht. Keine Mannschaft hat den Klassenerhalt sicher. Nach den beiden nächsten Kämpfen gegen die HSK‑Mannschaften werden wir uns hoffentlich weiterhin im oberen Tabellendrittel befinden.

(Wolfgang Fenske)

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5. Runde
03.04.2009 Hamburger SK 7 Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Sergius Kirsch Patrick Stenner ½ : ½
2 Florian Held Boris Bruhn ½ : ½
3 André Hold Max Borgmeyer 0 : 1
4 Vadym Salenko Adrian Lock 1 : 0
5 Swen Dunkelmann Andreas Saß ½ : ½
6 Michael Manthei Kay Rahn ½ : ½
7 Lars Janzen Wolfgang Fenske ½ : ½
8 Philipp Müller Jan Vrana 1 : 0

26.03.2009 SC Concordia SV Großhansdorf :
27.03.2009 Hamburger SG BUE Langenhorner Schachfreunde :
24.03.2009 Barmbeker SK 2 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
24.03.2009 FC St. Pauli 3 Hamburger SK 8 :

2mal gegen den HSK (I)

In der 5. Und 6. Runde durften wir gegen die 7. und 8. HSK‑Mannschaft antreten. Zunächst auswärts gegen die 7.

Bis auf André und Frank konnten wir in der Stammbesetzung antreten. Ähnlich gut aufgestellt traten unsere Gegner an. Adrians Gegner nahm sich die Freiheit heraus gut 30 Minuten zu spät zu erscheinen, das hatte aber keine positive Auswirkung auf unser Ergebnis. In den ersten anderthalb Stunden ergab sich nichts Gravierendes, es wurden die Eröffnungen aufgebaut und teilweise recht schnell ins Mittelspiel abgewickelt. Richtige Vor‑ oder Nachteile waren noch nicht zu erkennen, die leichten Ungleichheiten hielten sich die Waage. Bei Adrian ergab sich eine unklare verwickelte Stellung und Jan stand sehr gedrückt.

Nach knapp 2 Stunden wurde die Partie von Andreas remis gegeben und er durfte sich dann eine gute Stunde unsere Leistungen ansehen, bis wieder etwas passierte. Gegen Ende der 3. Spielstunde musste Jan aufgeben und kurz danach gewann Max seine Partie. Bevor die Zeitnotphase losging, gab es bei Patrick, Boris und Kay Punkteteilungen. Somit mussten Adrian und ich in die Verlängerung. Adrian hatte Figur für Bauern mehr und bei mir war ein Doppelleichtfiguren‑Endspiel mit verteilten entfernten Freibauern entstanden. Wir schätzten zunächst beide Partien auf remis ein. Ich übersah nach einem Fehler meines Gegners leider die Gewinnfortsetzung und bei Adrian kamen die Bauern als kleine Walze voran. Somit gab es ein Remis und eine Niederlage zum Endstand von 4,5:3,5 für die Heim‑Mannschaft.

Diese Niederlage war einerseits etwas unglücklich, andererseits unnötig. Damit sind wir zunächst etwas in der Tabelle zurückgefallen. Mit Hinblick auf die restlichen Spiele, in denen uns einige Spieler wegen Einsätzen in der Landesliga fehlen werden, gab es durchaus mögliche Konstellationen, dass wir noch in Abstiegskämpfe verwickelt werden könnten. Die Ausgeglichenheit der Staffel kann durchaus zu merkwürdigen Ergebnissen führen. (…)

(Wolfgang Fenske)

↑
↓
6. Runde
24.04.2009 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 8 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Boris Bruhn Helge Colpe ½ : ½
2 Max Borgmeyer Michael Faika ½ : ½
3 André van de Velde Eva‑Maria Zickelbein 1 : 0
4 Andreas Saß Jade Schmidt 1 : 0
5 Frank Riedel Christian Purniel‑Umpierre 1 : 0
6 Wolfgang Fenske Oliver Klewin 1 : 0
7 Jan Vrana Wilfried Rühr 0 : 1
8 Thomas Rosien Nils Altenburg 1 : 0

23.04.2009 SK Union‑Eimsbüttel 2 FC St. Pauli 3 :
17.04.2009 Langenhorner Schachfreunde Barmbeker SK 2 2 : 6
24.04.2009 SV Großhansdorf Hamburger SG BUE :
17.04.2009 Hamburger SK 7 SC Concordia :

2mal gegen den HSK (II)

(…) Somit hatten wir in der nächsten Runde etwas gutzumachen und den Tabellenführer – HSK 8 – bei uns zu Gast. Dieses Mal mussten wir Patrick, Adrian und Kay ersetzen und ergänzten unsere Stammbesetzung mit Thomas Rosien. Auch unsere Gegner verzichteten auf 4 Stammspieler und traten mit 2 Ersatzspielern an.

Die ersten 2einhalb Stunden verliefen fast wie in der Runde davor, aber die Stellungen sahen insgesamt etwas besser für aus, aber auf einen Sieg konnte man da noch nicht setzen. Zunächst gab es ein Remis bei Boris und 5 Minuten später musste Jan gegen den Willie‑Aufbau von Wilfried Rühr die Segel streichen. Somit lagen wir erst mal 0,5:1,5 hinten. Das Ganze so nach etwa 2dreiviertel Stunden. Nach ungefähr 3,5 Stunden folgten dann schnell ein Remis von Max und Siege von André und Andreas. Thomas und ich hatte mittlerweile auch gewonnene Stellungen auf dem Brett, die Partie von Frank war in der Beziehung noch unklar. Bei Thomas und Frank mussten aber alle Spieler auf ihre sehr knappe Zeit bis zur Kontrolle achten. Bei Thomas kamen beide Spieler in hochgradige Zeitnot und irgendwie schafften sie es in den letzten Sekunden vor der Zeitkontrolle die Uhr lahmzulegen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sich ein Batterie‑Kontakt durch das Blitzen gelöst haben musste. Die verlorene Stellung wurde dann von Thomas seinem Gegner aufgegeben und wir führten 4 zu 2. Als Nächster gewann Frank seine Partie und ich als Letzter meine.

Durch die Niederlage von Union Eimsbüttel gegen HSK 7 und unseren Sieg stehen wir wieder auf dem 2. Platz.

(Wolfgang Fenske)

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7. Runde
07.05.2009 SC Concordia Königsspringer Hamburg 4 6 : 2
19:00 Uhr, Clubheim des SC Concordia, Osterkamp 59, 22043 Hamburg

1 Erich Maahs Patrick Stenner 1 : 0
2 Peter Horn Max Borgmeyer 1 : 0
3 Peter Steen Adrian Lock 0 : 1
4 Dr. Andreas Liersch André van de Velde ½ : ½
5 Dr. Gunter Tiedt Frank Riedel 1 : 0
6 Rolf Gehrke Wolfgang Fenske 1 : 0
7 Torsten Wehebrink Jan Vrana 1 : 0
8 Olaf Hanf Thomas Rosien ½ : ½

08.05.2009 Hamburger SG BUE Hamburger SK 7 :
05.05.2009 Barmbeker SK 2 SV Großhansdorf :
05.05.2009 FC St. Pauli 3 Langenhorner Schachfreunde 5 : 3
12.05.2009 Hamburger SK 8 SK Union‑Eimsbüttel 2 5 : 3
↑
↓
8. Runde
29.05.2009 Königsspringer Hamburg 4 SK Union‑Eimsbüttel 2 3 : 5
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Max Borgmeyer Lutz Franke 1 : 0
2 Adrian Lock Till Moser 0 : 1
3 André van de Velde Ralf Adloff ½ : ½
4 Frank Riedel Klaus‑Martin Rehm ½ : ½
5 Wolfgang Fenske Markus Winter ½ : ½
6 Jan‑Frederik Carl Jörg Nielsen 0 : 1
7 Eugen Raider Dirk Hasenbank ½ : ½
8 Marco Hanssen Stefan Wolff 0 : 1

29.05.2009 Langenhorner Schachfreunde Hamburger SK 8 :
25.05.2009 SV Großhansdorf FC St. Pauli 3 :
12.06.2009 Hamburger SK 7 Barmbeker SK 2 :
28.05.2009 SC Concordia Hamburger SG BUE 5 : 3
↑
↓
9. Runde
26.06.2009 Hamburger SG BUE Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, CVJM‑Haus, An der Alster 40, 20099 Hamburg

1 Hajo Leminski Patrick Stenner ½ : ½
2 Amran Mojo Pahit Parindra Max Borgmeyer 0 : 1
3 Helmut Amara‑Sellack André van de Velde 1 : 0
4 Klaus‑Dieter Meyer Kay Rahn 1 : 0
5 Michael Harasim Frank Riedel 0 : 1
6 Heinz Kiupel Wolfgang Fenske 0 : 1
7 Dr. Friedrich Becker‑Bertau Jan Vrana 1 : 0
8 Hans‑Heinrich Runge Thomas Rosien 1 : 0

23.06.2009 Barmbeker SK 2 SC Concordia 2 : 6
23.06.2009 FC St. Pauli 3 Hamburger SK 7 :
23.06.2009 Hamburger SK 8 SV Großhansdorf 3 : 5
25.06.2009 SK Union‑Eimsbüttel 2 Langenhorner Schachfreunde 5 : 3
Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/09-ksh4.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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