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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 3 · Stadtliga A 2009
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SK Union‑Eimsbüttel 4 4 4 7 46,5 15
2. SK Johanneum Eppendorf 2 4 5 3 6 39,5 13
3. FC St. Pauli 2 5 6 43,5 12
4. Barmbeker SK 4 3 6 4 8 42,0 12
5. Hamburger SK 6 4 5 3 5 40,5 11
6. Niendorfer TSV 2 2 5 5 36,5 10
7. Königsspringer Hamburg 3 3 6 5 37,0 8
8. Schachfreunde Hamburg 2 4 2 5 5 33,5 7
9. Schachfreunde Sasel ½ 2 ½ 3 3 4 20,5 1
10. SC Diogenes 3 1 0 3 3 3 4 20,5 1
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Spieler
KSH
3
Mannschaftsführer:
Marcus Möhrmann
H A H A H A H A H
HSK
6
SKJ
2
STP
2
UNE
 
DIO
3
NIE
 
SFR
2
SAS
 
BBK
 
21 Herzenstein, Georg                  
22 Leiser, Sven ½     ½ ½      
23 Hagenlüke, Thomas ½ 0 0   ½ 0   ½ 0
24 Möhrmann, Marcus 1 0 1 ½ 0 0 0 ½ 0
25 Schroeter, Baldur 0 ½ 0   1 0 1 0  
26 Knops, Peter 1 ½ ½ 1 1   ½ 0 ½
27 Maiorov, Daniel ½ ½ 0   1 0   1 ½
28 Klink, Otto     1 1 ½ 1 1 1  
29 Schierholz, Günter 0 ½ 1 0   1 1 ½ 1
30 Goetz, Claus 0 ½ 1 0 ½ 1 ½ 1 1
41 Dave, Shreyas             1    
42 Wiltafsky, Thomas   1   0     1    
49 Seemann, Hans‑Siegfried       ½         ½
53 Bongartz, Florian           0      
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1. Runde
23.01.2009 Königsspringer Hamburg 3 Hamburger SK 6 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Hans‑Jürgen Schulz ½ : ½
2 Thomas Hagenlüke Hans Christian Stejskal ½ : ½
3 Marcus Möhrmann Dr. Torsten Szobries 1 : 0
4 Baldur Schroeter Mark Breytmon 0 : 1
5 Peter Knops Max Krause 1 : 0
6 Daniel Maiorov Janina Maria Stejskal ½ : ½
7 Günter Schierholz Dr. Afsin Toparlak 0 : 1
8 Claus Goetz Manfred Prager 0 : 1

19.01.2009 SC Diogenes 3 Barmbeker SK 0 : 8
23.01.2009 Niendorfer TSV SK Union‑Eimsbüttel :
15.01.2009 Schachfreunde Hamburg 2 FC St. Pauli 2 :
13.01.2009 Schachfreunde Sasel SK Johanneum Eppendorf 2 2 : 6
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2. Runde
30.01.2009 SK Johanneum Eppendorf 2 Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Wilhelm‑Gymnasium (Oberstufenhaus Alfred‑Beit‑Weg), Klosterstieg 17, 20149 Hamburg

1 Wolfgang Vandrey Thomas Hagenlüke 1 : 0
2 Armin Schmidt Marcus Möhrmann 1 : 0
3 Daniel Wahl Baldur Schroeter ½ : ½
4 Carsten Israel Peter Knops ½ : ½
5 Viktor Kurbangulov Daniel Maiorov ½ : ½
6 Matthias Biermann‑Ratjen Günter Schierholz ½ : ½
7 Wolfgang Thormann Claus Goetz ½ : ½
8 Achim Soltau Thomas Wiltafsky 0 : 1

03.02.2009 Barmbeker SK Hamburger SK 6 :
27.01.2009 FC St. Pauli 2 Schachfreunde Sasel :
05.02.2009 SK Union‑Eimsbüttel Schachfreunde Hamburg 2 :
26.01.2009 SC Diogenes 3 Niendorfer TSV :

3,5 Punkte und ein Softgetränk

Nach der etwas unglücklichen Niederlage gegen HSK 6 ging es für KSH 3 in Runde 2 zum SKJE. Sven musste diese Runde leider passen, Ersatzverstärkung bekamen wir am hinteren Brett durch Thomas Wiltafsky. Wie auch in der Landesliga üblich, begann der eigentliche K(r)ampf schon vor 19:00 Uhr: Taxi Marcus traf aufgrund unwichtiger Nebenveranstaltungen (HSV – Bayern, Tina‑Turner‑Konzert) erst 18:45 Uhr im Clubheim ein.

Während Claus, Daniel, Marcus und ich uns auf den Weg begaben, durften die anderen also noch etwas warten. Daniel nutzte die Zeit, um anzukündigen, dass er heute nach zehn Minuten remis machen müsse, um noch das HSV‑Spiel zu sehen. Vor Ort konnten wir dann feststellen, dass unsere Gegner die Uhren fairerweise gerade erst angestellt hatten, sodass wir mit noch fast kompletter Bedenkzeit starteten.

Schnell konnte festgestellt werden, dass Daniel wohl doch nicht so schnell remis machen würde: Dazu war die Stellung zu gut. Zur Punkteteilung kam es dafür relativ zügig bei Günter, der – gesundheitlich schwer angeschlagen – das erste Angebot noch ablehnte (Zitat Gegner: »Überlege es dir gut, bei deinem Gesundheitszustand!«), wenig später aber einwilligte. Zu diesem Zeitpunkt war es dann auch bei mir so weit: drei Bauern auf jedem Flügel und ungleichfarbige Läufer boten keine Perspektive zum weiterspielen. Da muss ich mir wohl mal wieder etwas Aktiveres in der Eröffnung anschauen. Immerhin: Zeit, die anderen Partien zu begutachten und mir ein Softgetränk zu kaufen.

Auf den ersten Blick gefielen mir die Stellungen auch ganz gut. Bis auf die von Marcus, der etwas gedrückt ein nicht funktionierendes Opfer spielte und wohl bald den Punkt abgeben würde. Peter spielte gegen Carsten Israel eine sehr verwirrende Partie mit vielen Springerumgruppierungen, während Thomas einem geopferten Bauern lange hinterherlief, bis er im Turmendspiel Ausgleich erhielt und dann statt einem, gleich alle gegnerischen Knechte einsammelte. 2:2, es versprach wieder, knapp zu werden.

Daniel sammelte einen Bauern ein und verbrauchte in einfacher Stellung viel Zeit. Claus konnte den gegnerischen Druck aushalten und sicherte gegen Wolfgang Thormann einen halben Punkt. Thomas stand gegen W. Vandrey im Damenendspiel sogar leicht besser, hatte allerdings die schlechtere Zeit.

Das Zeitnotgehacke lief dann leider nicht zu unseren Gunsten: Thomas’ Stellung hatte sich deutlich verschlechtert, Daniel hatte in ein remisiges Turmendspiel abgewickelt. Bei Peter explodierte die Stellung, da wussten beide nicht mehr so genau, was geschah. Auch hier wurde sich dann auf remis geeinigt: Zwischenzeitlich war wohl mehr drin gewesen. Da Thomas nach einer wirklich guten Partie die Waffen strecken musste, knetete Daniel sein Turmendspiel bis zum bitteren Ende: Unentschieden. Damit hatten wir zum zweiten Mal in Folge 3,5:4,5 verloren.

Marcus wollte dann noch einen drauf machen, aber viel ergab sich nicht mehr, denn: Es war schon 00:30 Uhr und immer knapp verlieren ist dünn. Wir können es gegen jedes Team in der Liga schaffen. Zum Beispiel in der nächsten Runde gegen St. Pauli 2 im Heimkampf. Dann ist auch die Getränkeauswahl besser.

(Baldur Schroeter)

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3. Runde
20.02.2009 Königsspringer Hamburg 3 FC St. Pauli 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Hagenlüke Thomas Wolloner 0 : 1
2 Marcus Möhrmann Thorsten Wennmann 1 : 0
3 Baldur Schroeter Wolf‑Thomas Schütze 0 : 1
4 Peter Knops Bernd Kessler ½ : ½
5 Daniel Maiorov Christian Ziller 0 : 1
6 Otto Klink Heinz‑Werner Szudra 1 : 0
7 Günter Schierholz Hans‑Joachim Kehr 1 : 0
8 Claus Goetz Jukka Fehr 1 : 0

13.02.2009 Niendorfer TSV Barmbeker SK 2 : 6
12.02.2009 Schachfreunde Hamburg 2 SC Diogenes 3 5 : 3
10.02.2009 Schachfreunde Sasel SK Union‑Eimsbüttel ½ :
20.02.2009 Hamburger SK 6 SK Johanneum Eppendorf 2 5 : 3
↑
↓
4. Runde
26.02.2009 SK Union‑Eimsbüttel Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Hamburg‑Haus, Doormannsweg 12, 20259 Hamburg

1 Thomas Byl Sven Leiser ½ : ½
2 Gerrit Baucke Marcus Möhrmann ½ : ½
3 Alfredo Vehar Peter Knops 0 : 1
4 Jens Göttsche Otto Klink 0 : 1
5 Karlheinz Leonardi Günter Schierholz 1 : 0
6 Dr. Thomas Kirsch Claus Goetz 1 : 0
7 Hans‑Rudolf Kreutzkamp Thomas Wiltafsky 1 : 0
8 Thomas Jung Hans‑Siegfried Seemann ½ : ½

03.03.2009 Barmbeker SK SK Johanneum Eppendorf 2 3 : 5
24.02.2009 FC St. Pauli 2 Hamburger SK 6 5 : 3
02.03.2009 SC Diogenes 3 Schachfreunde Sasel 4 : 4
27.02.2009 Niendorfer TSV Schachfreunde Hamburg 2 :

Mal wieder knapp daneben

An einem Donnerstagabend in Eimsbüttel – draußen Regen, Sturm und eisige Temperaturen – kommt MF Marcus in den Spielsaal und drückt Otto erstmal eine Tofu‑Wurst in die Hand. Das ist unbestreitbar ein gelungener Auftakt, aber wieso genau er das macht, verstehe ich nicht. Aber das sollte im Laufe des Abends noch häufiger so sein.

Union spielt ohne die ersten drei der Rangliste, dafür aber mit hochkarätigen Ersatzkräften. Wir spielen ohne Hagen, Baldur und Daniel, dafür aber mit Sven, Thomas W. und Sigi S., Spannung ist also garantiert.

Otto gewinnt schnell Material und bringt uns in Führung. Sigi hält nach einer Partie unter starkem gegnerischem Druck ein unangenehmes Turmendspiel remis. Starker Anfang!

Währenddessen ist bei Marcus eine sehr unübersichtliche Stellung entstanden. Peter meint, so habe er schon zweimal gegen Marcus in der VM gewonnen. Später meint Marcus, das sei alles Theorie, wenn auch »vielleicht jetzt nicht genau so«. Auf jeden Fall hat Marcus einen Bauern und die Qualität weniger, dafür Entwicklungsvorsprung und Raumvorteil. Svens Partie hab ich auch nicht ganz verstanden, aber das ist gut so, denn wenn ich Svens Stellung zu verstehen glaube, ist es meistens bald vorbei.

Thomas hat an Brett sieben den nominell stärksten Eimsbüttler erwischt, der an diesem Abend im Hamburg‑Haus anwesend ist (die Zweite von Union spielt übrigens gerade parallel in der Stadtliga B). In einer actionlastigen Königsindischpartie bietet sich just in dem Moment, in dem die Zuschauer Steffen und Clemens auftauchen, eine wohl sehr starke Möglichkeit, die etwas unharmonische schwarze Figurenaufstellung auszunutzen. Thomas wählt eine andere Fortsetzung, die Lage bleibt kompliziert und am Ende schlägt dann doch das schwarze Spiel durch.

Von Peters Partie bekomme ich nicht so viel mit, aber das sieht eigentlich immer ganz gut aus. Auf jeden Fall gewinnt Peter. Schade, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. Ich selbst lenke auf Umwegen meine Partie in Maroczy‑Fahrwasser und habe zum ersten Mal an diesem Abend das Gefühl, endlich mal ganz gut verstanden zu haben, was eigentlich los ist. Die Kurzanalyse bestätigt den Eindruck. Warum ich wider besseres Wissen dann nicht den stellungsgerechten Zug spiele, bleibt hingegen ungeklärt. Meine Stellung verschlechtert sich zusehends, aber als der Gegner durch Zugwiederholung anzeigt, dass ihm heute der halbe Punkt genügt, habe ich eine Idee, wie man vielleicht doch noch auf Gewinn spielen könnte. Blöde Idee.

Marcus hat mittlerweile ein Endspiel mit zwei Figuren gegen eine Figur und einige Bauern erreicht. Bei stark reduziertem Material verpasst er in Zeitnot die Möglichkeit, die Partie auf eine langwierige, aber rein technische Angelegenheit zu reduzieren. Dann also remis. Svens Stellung sieht auch überzeugend aus. Im Damenendspiel mit fester Bauerstruktur fehlt dann aber doch das Einbruchsfeld, sodass auch hier über die Punkteteilung hinaus nichts mehr drin ist.

Was bleibt? Die dritte 3,5:4,5‑Niederlage, womöglich die knappste bisher. Nächstes Mal doch lieber Fleischwurst.

(Claus Goetz)

↑
↓
5. Runde
03.04.2009 Königsspringer Hamburg 3 SC Diogenes 3 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Joachim Schnoor ½ : ½
2 Thomas Hagenlüke Alexander Krüger ½ : ½
3 Marcus Möhrmann Sylvin Müller‑Navarra 0 : 1
4 Baldur Schroeter Achim Jürgens 1 : 0
5 Peter Knops André Krüger 1 : 0
6 Daniel Maiorov Sven Böttcher 1 : 0
7 Otto Klink Fabian Besch ½ : ½
8 Claus Goetz Ramona Neumann ½ : ½

26.03.2009 Schachfreunde Hamburg 2 Barmbeker SK 4 : 4
24.03.2009 Schachfreunde Sasel Niendorfer TSV 3 : 5
03.04.2009 Hamburger SK 6 SK Union‑Eimsbüttel 4 : 4
03.04.2009 SK Johanneum Eppendorf 2 FC St. Pauli 2 :

Weichgespült zum Sieg

Dreimal knapp 3,5:4,5 verloren und 2:6 Mannschaftspunkte bedeutete: Gegen die Abstiegskandidaten Diogenes 3 musste heute unbedingt ein Sieg her. MF Marcus hatte das Team in seiner Vorbereitungsmail gut eingestimmt: »Es wird ein wichtiger Kampf gegen den Abstieg, bitte keine Absagen mehr und pünktlich erscheinen!«

Der erste Teil hatte funktioniert, wir konnten heute in Top‑Besetzung antreten. Um 19:00 Uhr stand jedoch fest: Das mit dem Pünktlich‑Erscheinen hatte ein Spieler verpeilt, der kurz zuvor noch beim Fußball gesichtet worden war. Sehr ärgerlich, denn heute wollten wir doch voll angreifen! Allgemein ist derbe Fußball spielen nicht gerade die optimale Vorbereitung für einen Mannschaftskampf, wie auch die Kameraden von KSH 7, die nebenan spielten, bitter erfahren mussten. Nächstes Mal also: Bitte Fussi‑Termine umsichtiger legen, bzw. nicht völlig auspowern dabei!

Der Mannschaftskampf selbst ließ sich ganz gut an für uns. Wir standen an keinem Brett schlechter, an meinem Brett hatte ich eine ganz gute Variante erwischt und konnte mit drei Figuren für die Dame ordentlich Druck aufbauen. Otto und Sven einigten sich sehr schnell auf remis gegen nominell nicht so starke Gegner. Während Sven ja unsere Bank an Brett 1 ist und gegen jeden ein Remis schafft, war es bei Otto in einem so wichtigen Kampf vielleicht ein wenig voreilig. Immer dran denken: Frühe Remisen haben uns in den letzten Kämpfen meist nur bis zu 3,5 Brettpunkte verschafft. Wir sind eben bisher etwas zu weichgespült in dieser Saison.

Das Führungstor konnte ich dann erzielen, in meiner ersten richtig feinen Partie in diesem Jahr. Weiterhin sah es an allen Brettern gut aus: Absehbar war, dass Daniel seinen Gegner einfach zerlegen würde, bei den anderen war leichter Vorteil zu bemerken. Außer bei Claus, der gegen Ramona in ein Endspiel mit hoher Remistendenz geraten war. Das war an diesem Brett auch das endgültige Ergebnis, welches Ramona mit ihrer heutigen Farbwahl (Petrol statt Mausgrau oder Beerchen, weichgespült) zielgerichtet angesteuert hatte.

Wie es immer in dieser Saison läuft: An einem Brett, wo an sich nix los ist, patzt irgendwer. Diesmal erwischte es Marcus, der einfach eine Qualle und damit den Punkt wegstellte. Daniel brachte seine Partie souverän zuende, während Thomas seinen Vorteil nicht verwerten konnte und sich auf Punkteteilung einigte.

Den Siegtreffer erzielte Peter, der einfach eine geile Saison spielt und mit 4,5 aus 5 auch unser unangefochtener Topscorer ist. 5:3 zum Schluss also: Ein Sieg, der nie gefährdet war und sogar noch etwas höher hätte ausfallen können. Ich bin zuversichtlich, dass wir so die Klasse halten können. Damit wir gegen härtere Teams etwas reißen können, sollten wir uns allerdings noch etwas steigern: Weichspüler hilft nix gegen NTSV.

(Baldur Schroeter)


Wiedergutmachung

Am Freitag ging es für die Dritte zu Hause gegen Diogenes um zwei wichtige Mannschaftspunkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nach knappen und unnötigen Niederlagen in den Vorrunden standen wir gegen die schwache Mannschaft von Dio mit dem Rücken zur Wand. In der ersten halben Stunde passierte … keine Ahnung was, denn ich kam ja erst um halb 8. Die Schuld teilte ich mir zur Hälfte mit dem HVV, die bösen Blicke der Mannschaftskameraden bekam aber nur ich zu sehen.

Als erstes war Otto Normalverbraucher fertig. Lustlos spielte er eine durchschnittliche Drachenpartie, in der beide Spieler auf jeglichen Angriff, jedoch nicht aufs Bier nach dem Remis, verzichteten.

Baldur spielte die Lc4‑Variante gegen Pirc und überließ dem Gegner für drei Leichtfiguren die Dame. Ich wusste zwar, dass diese Variante Theorie ist, jedoch hatte ich nicht gedacht, dass Baldur den Gegner schon nach zwei Stunden so frischlewski macht und den ganzen Punkt ins Sparschwein der Dritten einwirft.

Claus musste sich gegen die DWZ‑unterlegene Gegnerin mit einem Remis begnügen, ein eher enttäuschender Halber.

Als nächstes beendete Sven seine Partie, ebenfalls mit einer Punkteteilung.

Ich hatte währenddessen die verschwendete Zeit ausgeglichen und zusätzlich auch noch eine fette Stellung gegen Najdorf erreicht. Plötzlich verlor ich aber völlig den Faden, der inzwischen zu einem fetten roten Seil geworden war, und ließ unglaublich viele Gegenchancen zu. Hätte der Gegner mehr als zwei Minuten für 15 Züge gehabt, hätte ich den sicher geglaubten Punkt vielleicht wieder abgegeben. Soweit kam es zum Glück aber nicht und ich konnte erleichtert den Glückwunsch meines Gegners entgegennehmen. Über den Blackout wird Ursachenforschung betrieben.

Damit war die halbe Wiedergutmachung perfekt, die zweite Hälfte dieser lest Ihr gerade. Sie erzählt Euch, dass Thomas so gegen 23:00 Uhr remis machte, das erste Angebot hatte er gegen den schwächeren Gegner noch abgelehnt (da kann sich manch einer ein Beispiel dran nehmen).

Den Sieg perfekt machte Peter, von dessen Partie ich leider nicht so viel mitbekommen habe.

Jedenfalls stand es dann 5:2 für uns und somit war eine weitere Wiedergutmachung gelungen. Die Wiedergutmachung der Mannschaft für die mangelhafte Ausbeute der vorigen Kämpfe. Da konnte auch Marcus’ unnötiger Qualleneinsteller die Stimmung nicht mehr trüben und der nette Vereinsabend ging unter geringfügigem Alkoholkonsum zu Ende.

Am 24. geht es zu den starken NTSVlern, vielleicht schaff’ ich’s auch mal wieder pünktlich ans Brett. Übrigens: Ich wünsche mir die Erfindung eines Teleportationsgerätes!!!

(Daniel Maiorov)

↑
↓
6. Runde
24.04.2009 Niendorfer TSV Königsspringer Hamburg 3 5 : 3
19:00 Uhr, Ortsamt Lokstedt (Sitzungssaal), Garstedter Weg 13, 22453 Hamburg

1 Gerd Putzbach Thomas Hagenlüke 1 : 0
2 Heinz Türk Marcus Möhrmann 1 : 0
3 Michael Raddatz Baldur Schroeter 1 : 0
4 Eggert Lindschau Daniel Maiorov 1 : 0
5 Klaus‑Peter Schneider Otto Klink 0 : 1
6 Kurt Krotofil Günter Schierholz 0 : 1
7 Matthias Weiß Claus Goetz 0 : 1
8 Erhard Pohl Florian Bongartz 1 : 0

21.04.2009 Barmbeker SK FC St. Pauli 2 :
23.04.2009 SK Union‑Eimsbüttel SK Johanneum Eppendorf 2 4 : 4
06.04.2009 SC Diogenes 3 Hamburger SK 6 3 : 5
16.04.2009 Schachfreunde Hamburg 2 Schachfreunde Sasel 5 : 3
↑
↓
7. Runde
08.05.2009 Königsspringer Hamburg 3 Schachfreunde Hamburg 2 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marcus Möhrmann Helmut Wiens 0 : 1
2 Baldur Schroeter Wolfgang Jordan 1 : 0
3 Peter Knops Gerrit Oelmeyer ½ : ½
4 Otto Klink Volker Schuldt 1 : 0
5 Günter Schierholz Günter Semmler 1 : 0
6 Claus Goetz Fritz Fegebank ½ : ½
7 Shreyas Dave Thorsten Jäger 1 : 0
8 Thomas Wiltafsky Michael Meyer 1 : 0

28.04.2009 Schachfreunde Sasel Barmbeker SK :
15.05.2009 Hamburger SK 6 Niendorfer TSV :
15.05.2009 SK Johanneum Eppendorf 2 SC Diogenes 3 :
28.04.2009 FC St. Pauli 2 SK Union‑Eimsbüttel :
↑
↓
8. Runde
09.06.2009 Schachfreunde Sasel Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Vicelin‑Kirche (Gemeindehaus), Saseler Markt 8, 22393 Hamburg

1 Peter Bahr Thomas Hagenlüke ½ : ½
2 Norbert Wiebusch Marcus Möhrmann ½ : ½
3 Walter Blumenberg Baldur Schroeter 1 : 0
4 Manfred Häring Peter Knops 1 : 0
5 Eberhard Bueker Daniel Maiorov 0 : 1
6 Jörg Bauer Otto Klink 0 : 1
7 Ronald Levin Günter Schierholz ½ : ½
8 Hans‑Werner Haak Claus Goetz 0 : 1

09.06.2009 Barmbeker SK SK Union‑Eimsbüttel 4 : 4
18.05.2009 SC Diogenes 3 FC St. Pauli 2 :
29.05.2009 Niendorfer TSV SK Johanneum Eppendorf 2 :
28.05.2009 Schachfreunde Hamburg 2 Hamburger SK 6 :
↑
↓
9. Runde
26.06.2009 Königsspringer Hamburg 3 Barmbeker SK :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Ferdinand Kaye : +
2 Thomas Hagenlüke Norbert Becker 0 : 1
3 Marcus Möhrmann Michael Ewaldt 0 : 1
4 Peter Knops Thomas Kuckelkorn ½ : ½
5 Daniel Maiorov Rolf Sander ½ : ½
6 Günter Schierholz André Bigalke 1 : 0
7 Claus Goetz Martin Hintz 1 : 0
8 Hans‑Siegfried Seemann Günter Frisch ½ : ½

26.06.2009 Hamburger SK 6 Schachfreunde Sasel : ½
26.06.2009 SK Johanneum Eppendorf 2 Schachfreunde Hamburg 2 :
16.06.2009 FC St. Pauli 2 Niendorfer TSV 6 : 2
25.06.2009 SK Union‑Eimsbüttel SC Diogenes 3 7 : 1
Quelle: Hamburger Schachverband
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/09-ksh3.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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