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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugend‑Vereinsmeisterschaft 2009
 14. und 15. November 2009 
Endstand
Pl. Teilnehmer TWZ Sp. g. u. v. Pu. Bhz. SoBe.
1. Raider, Eugen 1823 7 6 0 1 6,0 31,0 26,00
2. Stanau, Guido 1870 7 6 0 1 6,0 30,5 24,50
3. Viol, Joshua 1346 7 5 0 2 5,0 30,5 20,00
4. Pfreundt, Jakob   7 4 1 2 4,5 30,0 16,00
5. Hartig, Ruben 1256 7 3 2 2 4,0 29,5 13,50
6. Spät, Alexander 1380 7 4 0 3 4,0 27,5 11,00
7. Lenz, Finn‑Thore   7 4 0 3 4,0 25,5 11,50
8. Berger, Hendrik   7 3 2 2 4,0 22,0 9,50
9. Samm, Bastian   7 3 1 3 3,5 26,0 10,50
10. Götze, Tobias 1241 7 3 1 3 3,5 25,0 9,00
11. Bremer, Justus   7 3 1 3 3,5 20,5 6,00
12. Simon, Rafael   7 3 0 4 3,0 25,5 8,50
13. Stick, Finn‑Bennet   7 3 0 4 3,0 21,5 7,00
14. Christiansen, Tim   7 3 0 4 3,0 21,0 5,00
15. Pfreundt, Mathis   7 2 1 4 2,5 18,0 3,25
16. Loop, Ricardo   7 2 0 5 2,0 19,0 1,50
17. Rehbock, Luca   7 1 0 6 1,0 18,5 0,50
18. Schrader, Tim   7 0 1 6 0,5 19,5 1,25
Bericht

Am Wochenende des 14./15.11. fand die diesjährige Jugendvereinsmeisterschaft statt. 18 junge und jüngste Königsspringer nahmen teil. Je nach Teilnehmerzusammensetzung sollte das Feld in zwei Gruppen (eine für Spieler mit DWZ, eine für Turniereinsteiger) unterteilt werden. Da im Gegensatz zum letzten Jahr weniger erfahrene Jugendspieler teilnahmen und erfreulicherweise viele jüngere, spielten dann alle doch in einer großen Gruppe.

Zum Turniergeschehen: In den ersten Runden konnten sich die erfahreneren Spieler meist zügig durchsetzten. Erfreulich war es, dass in jeder Runde mindestens eine Partie über die volle Bedenkzeit ausgetragen wurde und die jüngeren Spieler die erfahrenen im Turnierverlauf durchaus forderten. So konnte sich z. B. gleich in der ersten Runde Rafael Simon eine Gewinnstellung gegen Tobias Götze erarbeiten, der das Blatt dank seiner Routine noch wendete.

Mit Siegen gegen Alexander Spät und Joshua Viol konnte sich Jakob Pfreundt an die Tabellenspitze vorkämpfen: Für Jakob war es das zweite Turnier überhaupt. In der 4ten Runde kam es dann zum (vermeintlich) vorentscheidendem Duell zwischen Eugen Raider und Guido Stanau: In einer spannenden Partie konnte Eugen mit Hilfe eines wichtigen Freibauern und einer fast noch wichtigeren Minute mehr auf der Uhr gewinnen.

Am nächsten Tag folgte dann gleich die Überraschung: Joshua besiegte in einer wirklich schönen Angriffspartie Eugen, sodass an der Tabellenspitze wieder alles offen war. Da er die nächste Partie gegen Guido verlor, wurde der Titel durch die Feinwertung zwischen diesem und Eugen entschieden. Ein halber Buchholzpunkt war es dann, der den Ausschlag gab: Eugen ist Jugendvereinsmeister 2009, Guido Vizemeister, herzlichen Glückwunsch!

Den dritten Platz erkämpfte sich Joshua, der als einziger gegen Eugen gewinnen konnte und ein gutes Turnier spielte. Alle drei können jetzt ihr Schachwissen mit den gewonnen Preisen erweitern (Besonders schön: Testbuch der Turmendspiele, 140 Turmendspielaufgaben …)

Den 4ten Platz belegte Jakob: Er zeigte Konzentration und Plan in jeder Phase seiner Partien, wurde bester DWZ‑loser Spieler im Feld und gewann somit den Nachwuchspreis. Auch hier noch einmal herzlichen Glückwunsch!

Von den Spielern, die das Mittelfeld bilden (Spieler mit 3–4 Punkten), waren Ruben Hartig und Alexander Spät meist an den vorderen Brettern zu finden: Sie gewannen souverän gegen die schwächeren Teilnehmer, aber erarbeiteten sich nur wenige Chancen gegen die Tabellenvorderen.

Ebenfalls im vorderen Mittelfeld zu finden sind Finn‑Thore Lenz und Hendrik Berger: Finn‑Thore legte in den letzten beiden Runden einen guten Endspurt hin. Hendrik spielte meist (viel) zu schnell, was eben auch manchmal schnell bestraft wurde.

Die 50%‑Marke erreichten drei Spieler, von denen Bastian Samm das ansehnlichste Schach spielte: Auch mal gegen deutlich stärkere Gegner ging es mutig und taktisch nach vorne, was allerdings nicht immer mit einem Punkt belohnt wurde. Tobi wird mit 3.5 Punkten wahrscheinlich nicht so glücklich sein: Aufgrund von Nachlässigkeiten zu Partiebeginn kam er des öfteren auch gegen unerfahrenere Spieler in ungünstige Stellungen, was nicht immer kompensiert werden konnte. Justus Bremer rollte das Feld von hinten auf und konnte hier wertvolle Turnierpraxis sammeln.

Rafael Simon, Finn‑Bennet Stick und Tim Christiansen können mit ihren drei Punkten jeweils zufrieden sein: Rafael spielte eine starke erste Turnierhälfte und bekam zum Ende hin starke Gegner zugelost.

Schaut man zum Tabellenende, so finden sich viele Spieler, die erst seit wenigen Wochen im Verein sind: Außer Finn‑Bennet Stick zählen dazu Mathis Pfreundt, Ricardo Loop, Luca Rehbock und Tim Schrader. Alle spielten freudig auf und konnten auf dieser JVM Erfahrungen sammeln, die ihnen bestimmt bei den HJET im nächsten Jahr helfen werden.

Insgesamt war die Turnieratmosphäre gesellig: Ich habe das Gefühl, es hat allen Spielern Spaß gemacht, teilzunehmen. Ein Dank geht an die Eltern für ihre Beiträge zum Buffet, welches von den Spielern ausgiebig genutzt wurde!

(Baldur Schroeter)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/09-jvm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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