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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 8 · 1. Kreisklasse A 2008
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 BP MP
1. TV Fischbek 5 5 4 8 37,0 11
2. Königsspringer Hamburg 8 6 6 4 5 31,5 11
3. Niendorfer TSV 3 4 4 6 5 31,5 10
4. SK Weisse Dame Hamburg 2 2 4 5 29,0 7
5. Hamburger SK 22 3 2 4 4 3 5 25,5 6
6. Langenhorner Schachfreunde 3 4 4 4 5 26,5 5
7. SC Schachelschweine 3 4 2 3 5 4 4 25,5 5
8. SK Johanneum Eppendorf 5 0 3 3 3 3 4 17,5 1
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Spieler
KSH
8
Mannschaftsführer:
Marco Hanssen
H A H A H A H
SKJ
5
SCS
3
WDH
2
LGH
3
FBK
5
NIE
3
HSK
22
71 Hanssen, Marco ½ 1 1 1 ½ ½ 1
72 Hüneke, Tilo 0   + 1 0 0  
73 Steinfeldt, Henry ½ ½ ½   0 0 ½
74 Chlond, Christian ½ 0 0     ½ ½
75 Akram, Shumon   1 1   ½   1
76 Badura, Christopher ½ 1   0 ½    
77 Mau, Felix 1 0 ½ 1 0   0
78 Viol, Joshua     1 ½ 0 ½ 1
79 Hartig, Ruben 1 0   1   1 1
80 Götze, Tobias 1 ½ 1   0 1 1
81 Spät, Alexander       0      
90 Huismann, Immo       0      
91 Streich, Justus           1  
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1. Runde
18.01.2008 Königsspringer Hamburg 8 SK Johanneum Eppendorf 5 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Tilman Stellfeld ½ : ½
2 Tilo Hüneke Paul Meyer‑Dunker 0 : 1
3 Henry Steinfeldt Maurizio Palladini‑Thiermann ½ : ½
4 Christian Chlond Ricarda Rohlfs ½ : ½
5 Christopher Badura Horst Wagener ½ : ½
6 Felix Mau Gleb Meyer 1 : 0
7 Ruben Hartig Amir Jangani 1 : 0
8 Tobias Götze Johanna Oelmann 1 : 0

11.01.2008 Langenhorner Schachfreunde 3 Hamburger SK 22 4 : 4
11.01.2008 TV Fischbek 5 SK Weisse Dame Hamburg 2 :
18.01.2008 Niendorfer TSV 3 SC Schachelschweine 3 6 : 2

Bericht

So, der erste Spieltag ist für unsere Mannschaft beendet, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nun aber zum Geschehen des Kampfes: Unsere Gegner glänzten bis 19:20 Uhr durch Abwesenheit von sechs (!) Spielern. Die beiden anwesenden Spieler berichteten mir, dass der Rest der Mannschaft noch zu McDonalds wollte, welch eine Einstellung.

Als Erstes machte Christian remis. Zu diesem Zeitpunkt stand Tobias bereits besser und hatte auch einen Mehrbauern; das sollte für einige Zeit aber das einzig Erfreuliche sein. Christopher hatte einen Bauern weniger, Tilo stand etwas gedrückt, und ich hatte mich zu allem Überfluss auch noch bei einer Variante verrechnet und musste in ein Doppelturmendspiel mit zwei Minusbauern abwickeln. Von nun an sollte es aber stetig bergauf gehen. Als Nächstes gewann Ruben seine Partie, von der ich leider nicht viel mitbekommen habe. Somit stand es nun 2½:½ für uns. Ich hatte in der Zwischenzeit zwei weitere Bauern geopfert, um dafür Aktivität zu erhalten, was mir auch gelang. Mein Gegner spielte mit vier (!) Mehrbauern allerdings auch etwas ungenau weiter, sodass ich am Ende noch den halben Punkt einfahren konnte, dabei habe ich sogar noch ein achtzügiges Matt übersehen.

Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Tilo stellte leider in etwas schlechterer Stellung eine Figur ein, aber Felix konnte im 39. Zug seines Gegners (einer der McDonalds‑Besucher) durch Zeitüberschreitung gewinnen. 4:2 also nun. Etwas später bot Henry sehr mannschaftsdienlich seinem Gegner remis an, was dieser annahm. Der Kampf war entschieden. Christopher verteidigte sich noch bis nach elf Uhr mit einem Bauern weniger, bis der Gegner auch hier das Remisgebot annahm.

Alles in allem ein nicht unverdientes 5:3. Besonders freut es mich, dass Ruben und Tobias ihre ersten Partien bei den Erwachsenen‑Mannschaftskämpfen gewinnen konnten. Vielleicht lässt sich dieses Ergebnis schon am nächsten Freitag wiederholen.

(Marco Hanssen)

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2. Runde
25.01.2008 SC Schachelschweine 3 Königsspringer Hamburg 8 4 : 4
19:00 Uhr, Villa Finkenau (Hintereingang), Finkenau 42, 22081 Hamburg

1 Maximilian Schrader Marco Hanssen 0 : 1
2 Kolja Pikora Henry Steinfeldt ½ : ½
3 Mike Le Christian Chlond 1 : 0
4 Daniel Zillmer Shumon Akram 0 : 1
5 Alexander Krieger Christopher Badura 0 : 1
6 Lenny Heller Felix Mau 1 : 0
7 Giuseppe Russo Ruben Hartig 1 : 0
8 Tania Leonhard Tobias Götze ½ : ½

01.02.2008 Hamburger SK 22 SK Johanneum Eppendorf 5 5 : 3
25.01.2008 SK Weisse Dame Hamburg 2 Niendorfer TSV 3 4 : 4
01.02.2008 Langenhorner Schachfreunde 3 TV Fischbek 5 4 : 4

Bericht

In der 2. Runde ging es für uns zu den Schachelschweinen. Erfreulich war, dass alle Spieler pünktlich am Treffpunkt eintrafen und wir ohne Verzögerung losfahren konnten.

Der Kampf begann gut für uns. Christopher an Brett 5 und ich an Brett 1 hatten mit Evansgambit nach nicht einmal zehn Zügen gewonnene Stellungen auf den Brettern. So war ich es auch, der nach nur 45 Minuten die Führung für uns erziehlte. Christopher hatte zu diesem Zeitpunkt eine Mehrfigur für zwei Bauern, aber eine sehr aussichtsreiche Angriffsposition. Bei Tobias ging es am Brett hin und her. So hatte er manchmal eine Qualität mehr und mal eine weniger. Hier einigte man sich kurze Zeit später auf remis. Geht in Ordnung. Leider stellte Ruben dann einen Turm ein und Felix gleich die Dame. Es sah nun alles nicht mehr so gut aus. Bei Ruben folgte wenige Züge später die Aufgabe, aber Felix wollte sich noch nicht geschlagen geben. Shumon hatte einen Bauern im Turmendspiel mehr und durfte kein Remis machen, da er ja nicht mehr verlieren konnte und somit versuchen sollte, zu gewinnen. Christian stand unter ziemlichem Druck eines gegnerischen Königsangriffes und es war zu befürchten, dass seine Stellung nicht halten würde.

Henrys Gegner hatte eine Figur ins Geschäft gesteckt, um anschließend auf h7 mit Schach einen Bauern zu gewinnen, mehr aber auch nicht. Hier sah ich einen klaren Punkt für uns. Felix konnte sich wieder etwas in die Partie zurückkämpfen, indem er für einen Turm die gegnerische Dame fangen konnte. Nun also nur noch einen Turm für einen Bauern im Nachteil. Christopher hatte inzwischen einen weiteren Bauern gewonnen und es schien nur eine Frage der Zeit, bis sich weitere Materialgewinne hinzugesellen würden. Henry übersah leider eine Dauerschachmöglichkeit des Gegners, sodass man sich hier auf remis einigte. 2:2 war der Zwischenstand, als der Gegner von Felix einzügig einen Turm einstellte und Felix plötzlich mit einem Mehrbauern dastand.

Nun wurde es richtig spannend. Eine unklare Stellung bei Felix, die ich längst als verloren geglaubt hatte, eine etwas schlechtere Stellung bei Chlondi, eine gewonnene bei Christopher und eine vielleicht gewonnene Stellung bei Shumon.

Letzterer erziehlte nach schönem Bauerngewinn und einer kleinen Taktik auch den ganzen Punkt, fast zeitgleich musste Clondi allerdings die Segel streichen. Christopher hatte inzwischen eine ganze Figur mehr und stand klar auf Gewinn, so musste Felix nur noch einen halben Punkt beisteuern. Das habe ich ihm auch gesagt. O‑Ton ich: »Felix, wenn du remis machst, gewinnen wir viereinhalb«. Felix wickelte in ein Springerendspiel mit Mehrbauer ab, aber irgendwie schaffte es der Gegner, seinen Springer zu opfern, um einen Bauern umzuwandeln. Durch schlechtes Spiel beider Seiten wechselte der vermeintliche Gewinner der Partie nun fast mit jedem Zug.

Christopher hatte eine weitere Figur gewonnen und der Gegner gab auf. Bei Felix sah ich wieder aufs Brett, als beide Parteien lediglich den g‑ und h‑Bauern übrig hatten und die Stellung remis war. Aber leider schaffte Felix es tatsächlich noch, die Stellung zu verlieren. Hätte er an der einen oder anderen Stelle etwas mehr überlegt und nicht sofort gezogen, wäre mehr drin gewesen. So hat sich all das Kämpfen nicht gelohnt. Ich hoffe Felix hat etwas aus der Partie gelernt. »Kopf hoch Felix, nächstes Mal gewinnst du wieder!«

Zum Abschluss möchte ich die Leistung von Christopher noch einmal hervorheben. Er hat in einer gut geführten Angriffspartie immer konzentriert weiter gearbeitet. Meines Erachtens hatte sein Gegner während der gesamten Partie nicht eine Chance, das Blatt zu wenden. Christopher hat lange über seine schwierigen Züge nachgedacht und immer die richtigen Entscheidungen getroffen, für mich ganz klar der beste Spieler in Runde 2. Weiter so!

(Marco Hanssen)

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3. Runde
15.02.2008 Königsspringer Hamburg 8 SK Weisse Dame Hamburg 2 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Jonas Lampert 1 : 0
2 Tilo Hüneke Dustin Opasiak + :
3 Henry Steinfeldt Lasse Lampert ½ : ½
4 Christian Chlond Dennis Petru 0 : 1
5 Shumon Akram Deniz Schmidt 1 : 0
6 Felix Mau Luca Liebe ½ : ½
7 Joshua Viol Maria Ludwig 1 : 0
8 Tobias Götze Leonhard Flügge 1 : 0

15.02.2008 TV Fischbek 5 Hamburger SK 22 5 : 3
15.02.2008 Niendorfer TSV 3 Langenhorner Schachfreunde 3 :
08.02.2008 SK Johanneum Eppendorf 5 SC Schachelschweine 3 4 : 4

Bericht

In der dritten Runde empfingen wir die zweite Mannschaft von Weisse Dame, welche, wäre sie in Bestbesetzung angetreten, uns vor ernsthafte Probleme hätte stellen können.

Schon beim ersten Blick auf die Mannschaftskarte fiel auf, dass wir der klare Favorit waren. Nur an den ersten drei Brettern waren Stammspieler aufgestellt worden. Einer dieser Spieler, Dustin Opasiak, erschien jedoch nicht einmal. Für Tilo natürlich etwas ärgerlich, aber ich habe mir sagen lassen, dass er den Abend dennoch genießen konnte.

Die Führung erzielte Tobias, der bereits nach etwa 30 Minuten eine Dame mehr hatte und um 19:40 Uhr die Partie gewann. Bei Joshua und Shumon sah ich eine Mehrfigur bzw. einen Mehrturm, also kein Grund zur Sorge. Noch vor 20:00 Uhr konnte auch Joshua seine Partie gewinnen, sodass wir um 20:00 Uhr bereits mit 3:0 führten.

Hier war der Mannschaftskampf bereits quasi entschieden, da Shumon immer noch einen Turm mehr hatte und weder Henry noch Felix oder Chlondi schlecht standen.

Die einzig wirklich schlechte Stellung hatte ich.

Felix fragte mich etwa gegen 20:30 Uhr, ob er ein Remisangebot annehmen durfte, was mir sehr gelegen kam. Leider verlor Chlondi dann doch noch seine Stellung, was vor allem für ihn sehr ärgerlich war, da er nicht schlechter stand.

Shumon konnte letztendlich den Sieg einfahren und uns vorzeitig 2 Mannschaftspunkte sichern. Nun blieben nur noch die Partien von Henry und mir, wobei Henry die sicherlich deutlich angenehmere Stellung zu verwalten hatte. Ich stand immer noch sehr gedrückt und hatte es letztendlich nur meinem Gegner zu verdanken, dass ich die Partie nicht verlor. Mein Gegner spielte zwei Züge hintereinander nicht aggressiv genug und gab mir so noch Chancen. In der Zeitnot gelang es mir etwas glücklich, die Qualität und damit auch die Partie zu gewinnen, was mir wohl nicht noch einmal gegen Jonas Lampert gelingen wird.

Kurz nach mir beendete Henry seine Partie mit einem Remis. In einem Turmendspiel musste sein Gegner den Turm gegen Hernrys Freibauern opfern. Übrig blieb Henry mit einem Turm, gegen 2 verbundene Bauern des Gegners. Keine Ahnung, ob vielleicht noch mehr für Henry drin gewesen wäre.

Am besten hat mir dieses Mal, trotz des Remis, die Partie von Henry gefallen, der bis kurz nach elf eine konzentrierte Vorstellung bot.

Erneut gebührt meiner Mannschaft ein großes Lob. Mit solch einer Leistung in den folgenden Kämpfen können wir oben mithalten.

(Marco Hanssen)

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4. Runde
22.02.2008 Langenhorner Schachfreunde 3 Königsspringer Hamburg 8 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Willibald Müller Marco Hanssen 0 : 1
2 Abdulaziz Ahmad Tilo Hüneke 0 : 1
3 Werner Manowski Christopher Badura 1 : 0
4 Hans‑Helmut Muhs Felix Mau 0 : 1
5 Achim Großmann Joshua Viol ½ : ½
6 Jendrik von Molie Ruben Hartig 0 : 1
7 Alfred Bense Alexander Spät 1 : 0
8 Mojtaba Kiyan Immo Huismann 1 : 0

29.02.2008 Hamburger SK 22 SC Schachelschweine 3 3 : 5
22.02.2008 SK Weisse Dame Hamburg 2 SK Johanneum Eppendorf 5 :
29.02.2008 TV Fischbek 5 Niendorfer TSV 3 :

Bericht

Zur vierten Runde sollte es eigentlich nach Langenhorn gehen. Da im dortigen Spiellokal jedoch Wahlvorbereitungen getroffen wurden, haben wir den Kampf kurzerhand in unser Clubheim verlegt.

Zum ersten Mal traten Alexander und Immo für die in der 6. Mannschaft spielenden Henry und Shumon an. Auch Langenhorn trat nicht in Bestbesetzung an, da das erste Brett fehlte.

Nun zum Geschehen des Kampfes:

Nach etwa einer Stunde hatten wir an mehreren Brettern aussichtsreiche Stellungen erreicht, einzig die Partie von Tilo schien mir verdächtig zu sein. Als Erster war Alexander fertig, leider mit einer Null. Schade für ihn, ich hätte mir gewünscht, dass er sein Debüt mit einem Sieg hätte feiern können. Kurze Zeit Später gewann Ruben seine Partie und glich damit aus. Joshua steuerte in etwas besserer Stellung ein Remis zum zwischenzeitlichen 1½ zu 1½ bei.

Als Felix seine bessere Stellung dann endlich in einen ganzen Punkt ummünzen konnte, hatte ich große Hoffnung, den Kampf zu gewinnen.

Zu diesem Zeitpunkt stand Immo allerdings kritisch. Dafür hatten Christopher und ich aber je einen Bauern mehr, bei guter Stellung.

Tilo besaß auch einen Mehrbauern, allerdings in nicht so komfortabler Position. Wenig später musste Immo die Segel streichen, was eine unerwartete Niederlage war, da er die deutlich bessere DWZ hatte.

Beim Stande von 2½:2½ hatte Christopher die Möglichkeit, von einem Figurenendspiel in ein Bauernendspiel mit einem Mehrbauern abzuwickeln. Leider zog er den Läufer auf das falsche Feld und ermöglichte dem Gegner so eine Springergabel, welche hier Christophers Niederlage besiegelte. Sehr schade für ihn, da er die ganze Partie über besser stand.

Es musste also an den ersten beiden Brettern gewonnen werden.

Dank der Mithilfe von Tilos Gegner erschien mir das Unterfangen durchaus möglich, da eben dieser eine Figur einstellte. Einzig Tilos Zeit sollte ein Problem werden. Mit der letzten Sekunde auf der Uhr machte Tilo seinen 40. Zug, puh! Danach hat er den gegnerischen König elegant auf c5 matt gesetzt (der letzte Zug der Partie war b6#).

Inzwischen hatte ich auch meine Zeitkontrolle erreicht und fand mich in einem Turmendspiel mit zwei Mehrbauern und aktivem König wieder. Mein Gegner ersparte mir weiteres Arbeiten und gab wenige Züge später die Partie auf. Allerdings habe ich in Zeitnot mal wieder einen einfacheren Gewinn (Qualität durch Springergabel) übersehen.

Am Ende steht ein 4½:3½ Erfolg über ein sehr ausgeglichenes Team aus Langenhorn. Das Ergebnis geht auf jeden Fall in Ordnung, ist für meinen Geschmack aber etwas zu niedrig ausgefallen.

(Marco Hanssen)

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5. Runde
04.04.2008 Königsspringer Hamburg 8 TV Fischbek 5 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Dieter Wasserberg ½ : ½
2 Tilo Hüneke Thomas Benthin 0 : 1
3 Henry Steinfeldt Hendrik Wesseloh 0 : 1
4 Shumon Akram Klaus Utzig ½ : ½
5 Christopher Badura Jürgen Kohlstädt ½ : ½
6 Felix Mau Thies Taube 0 : 1
7 Joshua Viol Edda Kohlstädt 0 : 1
8 Tobias Götze Riko Ukena 0 : 1

07.03.2008 Niendorfer TSV 3 Hamburger SK 22 4 : 4
04.04.2008 SK Johanneum Eppendorf 5 Langenhorner Schachfreunde 3 3 : 5
28.03.2008 SC Schachelschweine 3 SK Weisse Dame Hamburg 2 3 : 5

Bericht

In der 5. Runde ging es gegen die Truppe aus Fischbek. Sehr erfreulich war, dass wir ein Heimspiel hatten und so keine lange Reise vor uns.

Die ersten Fischbeker trafen auch schon gegen zwanzig nach sechs, also noch nicht mal halb sieben, ein. Um 19 Uhr waren alle Spieler außer Tilo anwesend und der Kampf konnte beginnen.

Nach etwa einer Stunde standen wir an keinem Brett klar besser, sodass ich mir anfing, Sorgen zu machen, zu Recht, wie sich wenig später zeigte. Nach etwa 90 MInuten mussten Felix und Joshua die Segel streichen. Kein guter Auftakt für uns.

Auch an den vorderen vier Brettern zeichneten sich schwierige Stellungen für uns ab. Einzig Shumon hatte vielleicht mehr als nur ein sicheres Remis.

Am achten Brett standt Tobias die ganze Zeit über nicht gut, hatte sich aber in ein Turmendspiel mit Minusbauer retten können. Hier hat Tobias meines Erachtens nach sogar den Gewinn ausgelassen und verlor wenig später etwas unglücklich.

Zwischenstandt also 0:3 und kaum Gewinnaussichten. Als zu allem Überfluss Christopher im Doppelturmendspiel mit 2 Mehrbauern auch noch Remis annahm, hatte ich eigentlich keine Lust mehr, weiterzuspielen.

Das darf man beim Stande von 0:3 nicht annehmen!

Henry war nun gezwungen, seine schwierige Stellung zu halten. Nachdem der Versuch scheiterte, verließ mich der Kampfgeist und ich bot remis an.

Shumon tat es mir gleich und so stand es 5,5:1,5 gegen uns.

Schade dass Tilo seine Partie dann seine Partie noch im 39. Zug durch Zeitüberschreitung verlor, allerdings war die Stellung hier auch verloren.

Macht in der Summe 1,5:6,5

Das darf nicht mehr vorkommen. Beim nächtes Kampf gegen NTSV erwarte ich ein besseres Ergebnis.

(Marco Hanssen)

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6. Runde
11.04.2008 Niendorfer TSV 3 Königsspringer Hamburg 8 :
19:00 Uhr, Ortsamt Niendorf (Sitzungssaal), Garstedter Weg 13, 22453 Hamburg

1 Kurt Hotze Marco Hanssen ½ : ½
2 Günther Pichler Tilo Hüneke 1 : 0
3 Ewald Ahrens Henry Steinfeldt 1 : 0
4 Witalij Laber Christian Chlond ½ : ½
5 Ralph Gebel Joshua Viol ½ : ½
6 Dr. Fazel Ahmed Kamaly Ruben Hartig 0 : 1
7 Andreas Ziege Tobias Götze 0 : 1
8 Walter Neuber Justus Streich 0 : 1

11.04.2008 Hamburger SK 22 SK Weisse Dame Hamburg 2 :
11.04.2008 Langenhorner Schachfreunde 3 SC Schachelschweine 3 4 : 4
11.04.2008 TV Fischbek 5 SK Johanneum Eppendorf 5 8 : 0

Bericht

Dieses Mal ging es zum NTSV, einem sehr dankbarem Auswärtskampf. Bevor ich auf den Kampf eingehe, möchte ich das vorbildliche Verhalten zweier Spieler betonen. Da wäre Justus zu nennen, der einen sehr langen Anreiseweg in Kauf genommen hat, um mir auszuhelfen. Der andere ist Chlondi, den ich eigentlich schonen wollte, da er eine Weisheitszahn‑OP hatte. Aufgrund einer Absage per E‑Mail um 14:22 Uhr am Spieltag (gelesen hab’ ich die Mail kurz nach 4), hat Chlondi unter Schmerzmitteln dann doch gespielt. Dickes Lob an die beiden für Ihre Einstellung!

Nun Zum Kampf: Nach den ersten Zügen konnte ich bei Justus und Tobias bereits materiellen Vorteil vermerken, auch Ruben stand sehr aktiv. An den vorderen Brettern hatte sich noch nicht viel getan.

Gegen viertel vor acht gelang es Ruben, seinen Gegner matt zu setzen, sehr zum Ärger des gegnerischen Mannschaftsführers. Justus gewann wenige Minuten später. Als bei Tobias aus der Mehrqualle ein ganzer Turm wurde, sah sich der Gegner gezwungen, die Partie aufzugeben.

3:0, und das vor acht Uhr. Der Plan, hinten die Punkte zu machen und vorne nicht zu verlieren schien aufzugehen.

Um etwa neun schaute ich dann wieder auf die Stellungen meiner Mannschaft: Chlondi hatte einen Bauern mehr, Joshua einen Bauern weniger, beide im Turmenspiel. Hier war der Ausgang unklar – 0,5 bis 1,5 Punkte. Tilo und Henry hatten nach anfänfglich gut geführten Partien nun leider materielle Verluste hinnehmen müssen und auch bei mir blieb der Vorteil aus.

Dass Chlondi wenig später remis anbot (mindestens zum zweiten Mal) geht völlig in Ordnung. An einem anderen Tag hätte er sicherlich noch auf Gewinn weiterspielen können, aber heute war das echt okay.

Als nächstes kam Joshua auf mich zu, um zu erfahren, ob er remis annehmen darf. Er durfte, wollte aber lieber noch einige Züge im inzwischen ausgeglichenen Turmendspiel weiterspielen. Gegen halb zehn war auch hier remis. Joshua hat gegen einen 736 (!) Punkte stärkeren Gegner erst einmal remis abgelehnt, um zu sehen, ob mehr geht. Respekt dafür!

Leider verschlechterten sich die Stellungen von Tilo und Henry zusehends. Die logische Folge waren hier leider zweimal die Null auf dem Partieformular.

Zu diesem Zeitpunkt bot ich remis in einem Leichtfigurenendspiel mit gleich vielen Bauern und einem Isolani beim Gegner. Natürlich hat mein Gegner nicht akzeptiert und so musste ich noch fast eine Stunde um den halben Punkt kämpfen. Ich tauschte eine Leichtfigur ab, dafür konnte mein Gegner seinen Isolani auflösen. Übrig blieben sein weißfeldriger Läufer und sechs Bauern (a, b, c, f, g, h) gegen meinen Springer und sechs Bauern (a, b, c, f, g, h), alle auf schwarzen Feldern. Hier willigte mein Gegner ins Remis ein, da er keine Chance mehr sah, zu gewinnen.

Am Ende ein etwas glückliches 4½:3½, aber aufgrund der starken Leistung an den unteren vier Brettern (3,5 aus 4) verdient.

In zwei Wochen können wir mit einem Sieg aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen, also nochmal alles geben Jungs!

(Marco Hanssen)

↑
↓
7. Runde
25.04.2008 Königsspringer Hamburg 8 Hamburger SK 22 6 : 2
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Marco Hanssen Martin‑Oliver Torkel 1 : 0
2 Henry Steinfeldt Udo Radeloff ½ : ½
3 Christian Chlond Jens Schulze ½ : ½
4 Shumon Akram Thomas Wenzel 1 : 0
5 Felix Mau Uwe Harms 0 : 1
6 Joshua Viol Jens Queisser 1 : 0
7 Ruben Hartig Dr. Sabine Knittlmeyer 1 : 0
8 Tobias Götze Horst‑Jürgen Feis 1 : 0

25.04.2008 SK Johanneum Eppendorf 5 Niendorfer TSV 3 3 : 5
09.05.2008 SC Schachelschweine 3 TV Fischbek 5 :
25.04.2008 SK Weisse Dame Hamburg 2 Langenhorner Schachfreunde 3 :

Bericht

In der siebten Runde kam die Mannschaft vom HSK zu uns ins Clubheim. Für den HSK ging es um nichts mehr, aber wir konnten mit einem Sieg sicher aufsteigen. Alles andere als ein Sieg würde wohl den Verbleib in der Kreisklasse bedeuten, da die konkurrierenden beiden Teams gegen den Tabellenletzten bzw. Vorletzten antreten mussten.

So kam es mir auch sehr gelegen, dass der einzig starke Spielder vom HSK nicht spielen durfte, da er die siebte Runde in der Landesliga aushalf.

Der Beginn des Mannschaftskampfes verlief sehr gut für uns. Shumon erreichte eine gute Position aus der Eröffnung heraus und auch bei Tobias rechnete ich mit dem ganzen Punkt für uns. Chlondi, Henry, Joshua und ich standen nicht schlechter, einzig Felix hatte eine verdächtige Position.

Als ich bei Ruben aufs Brett schaute, sah ich, dass Ruben einen Turm der Gegnerin angegriffen hatte, worauf selbige Ihrerseits die Dame von Ruben angriff. Ruben zog die Dame mit Schach weg und hatte einen Turm mehr. 1:0 für uns.

Fast zeitgleich konnte Tobias seine Stellung gewinnen und unsere Führung ausbauen. Leider verlor Felix bald darauf seine inzwischen deutlich schlechtere Stellung zum zwischenzeitlichen 2:1.

Shumon hatte nun eine unklare Stellung und sowohl Henry als auch Chlondi gerieten zunehmend unter Druck. Joshua stand immer noch solide, verbrauchte aber wie sein Gegner viel Zeit. Da kam es mir sehr gelegen, dass mein Gegner durch eine Schachtaktik eine ganze Figur verlor, was Ihn aber nicht zur Aufgabe veranlasste. Etwa 15 Züge und drei weitere Bauern später gab er dann doch auf.

Hier gab ich die Order aus, dass jeder der wollte, Remis anbieten durfte. Chlondi kam dem auch gleich nach und so stand es 3,5:1,5 bei einer etwas gedrückten Stellung von Henry und zwei mindestens ausgeglichenen Stellungen von Joshua und Shumon.

Letzterem gelang es, in ein Damenendspiel mit Mehrbauern abzuwickeln. Der Aufstieg war fast geschafft, da Shumon eher gewinnen als verlieren würde und Henry und Joshua immer noch wohl ausgeglichen standen.

Klar war der Aufstieg, als Shumons Gegner in ein verlorenes Bauernendspiel abwickelte. Shumon fuhr verdient und souverän den ganzen Punkt ein. Henry musste sich noch eine ganze Weile zäh verteidigen, bis sein Gegner der Punkteteilung zustimmte. Letztendlich aber ein verdientes Remis.

So gegen zwanzig vor elf hatte Joshua noch 14 Minuten für 12 Züge, sein Gegner noch 7 Minuten, als sein Gegner eine Figur einstellte. Joshua spielte die Partie jetzt konzentriert zu Ende. Als es etwa noch 5 Züge bis zur Zeitkontrolle waren, hatte Joshua noch 5 Minuten übrig und sein Gegner 2. Der Gegner spielte jetzt überhastet, stellte die nächste Figur ein und gab auf. Am Ende ein verdienter Sieg für uns, obgleich er mit 6:2 ein wenig zu hoch ausgefallen ist.

Am besten hat mir dieses Mal die konzentriete Leistung von Joshua gefallen, der fast vier Stunden lang ruhig gespielt hat. Er hat seine Bedenkzeit ausgenutzt, auf seine Chance gewartet und dann zugeschlagen, sehr gut!!

Nun zu den Saisoneinzelkritiken:

Marco: 5,5 aus 7
Ein glücklicher Sieg, ein unglückliches Remis. Passt.

Tilo: 2 aus 5
Den wichtigen Punkt gegen Langenhorn geholt. In Ordnung.

Henry: 2 aus 6
Hatte starke Gegner, sonst wäre noch mehr drin gewesen.

Chlondi: 1,5 aus 5
Extra‑Lob für den Kampf und das tolle Remis gegen NTSV.

Shumon: 3,5 aus 4
Das spricht für sich. Plus 3 aus 3 bei Baldur. Super!

Christopher: 2 aus 4
Eine Spitzenpartie gegen die Schachelschweine.

Felix: 2,5 aus 6
Leider keine 50 %, aber alle wichtigen Punkte gemacht.

Joshua: 3 aus 5
Starke Leistung gegen Langenhorn und den HSK, weiter so!

Ruben: 4 aus 5
4 Siege mit Schwarz, hat eine tolle Saison gespielt.

Tobias:4,5 aus 6
Hat mich positiv überrascht. Super erste Saison!

(Marco Hanssen)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/08-ksh8.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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