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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 5 · Bezirksliga C 2008
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. SC Diogenes 3 4 4 4 45,0 15
2. Barmbeker SK 4 4 6 5 4 42,5 14
3. SK Union‑Eimsbüttel 3 4 5 6 39,0 11
4. Hamburger SK 14 3 7 38,5 10
5. Königsspringer Hamburg 5 4 5 4 ½ 36,0 10
6. Hamburger SK 13 2 3 5 5 35,5 10
7. SK Wilhelmsburg 4 5 6 37,0 7
8. Bille SC 3 3 3 37,5 6
9. Pinneberger SC 3 1 3 3 23,0 4
10. SV Diagonale‑Harburg 2 4 2 2 26,0 3
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Spieler
KSH
5
Mannschaftsführer:
Jens Prottengeier
H A H H A H A H A
DIO
3
BSC
3
BBK
4
UNE
3
HSK
13
PIN
3
WBG
 
HSK
14
DIA
2
41 Hagenlüke, Thomas ½ 0 0 1 1 1 1 +
42 Rosien, Thomas 0 0 ½ ½ 1 1 ½ ½ ½
43 Goetz, Claus 1 0 0 ½ 0 0 1 1 1
44 Frontzek, Björn     1   0 1 0
45 Carl, Jan‑Frederik 1   1 ½ ½ 1   1 1
46 Meyer‑Plückthun, Joachim ½ 0 0 1 ½ 1 ½  
46a Carl, Dieter       0 ½   0    
47 Patow, Florian     + 1   0  
48 Prottengeier, Jens 0 0   0 ½ 1   1 1
49 Schierholz, Sonja ½           1    
63 Gette, Viktor ½ ½ 0            
67 Bierwald, Sebastian                
69 Biebrach, Lutz   0              
71 Hanssen, Marco             ½   1
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1. Runde
18.01.2008 Königsspringer Hamburg 5 SC Diogenes 3 4 : 4
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Hagenlüke Daniel Kuehn ½ : ½
2 Thomas Rosien Alexander Krüger 0 : 1
3 Claus Goetz Torben Schulenburg 1 : 0
4 Jan‑Frederik Carl Achim Jürgens 1 : 0
5 Joachim Meyer‑Plückthun Sven Böttcher ½ : ½
6 Jens Prottengeier Alfons Cao 0 : 1
7 Sonja Schierholz Waldemar Heinz ½ : ½
8 Viktor Gette Dr. Werner Schulenburg ½ : ½

08.01.2008 Bille SC 3 Barmbeker SK 4 3 : 5
17.01.2008 SK Union‑Eimsbüttel 3 SV Diagonale‑Harburg 2 6 : 2
15.01.2008 Hamburger SK 13 Hamburger SK 14 :
17.01.2008 Pinneberger SC 3 SK Wilhelmsburg 3 : 5

Bericht

Zum dritten Mal in Folge haben wir zum Saisonauftakt Diogenes zu Gast. »Wer den Spielplan macht? Keine Ahnung!«

Ziemlich schnell enden die Partien von Sonja und Thomas H. remis.

Claus bringt uns in Führung; sein Gegner scheint den schachlich anstrengenden letzten Tagen Tribut zollen zu wollen.

Ich bringe Diogenes wieder ins Spiel, als ich es meinem Gegner gestatte, mittels Figurenopfer die tödliche lange Diagonale h8–a1 zu öffnen. Das war eigentlich nicht zu übersehen.

Jan‑Frederiks Gegner unterläuft ein peinlicher Lapsus (Bauerngabel mit Schachgebot).

Danach ist die Welt aber trotzdem nur noch fast wieder in Ordnung: Joachim steht zwar ziemlich gut, Jens steht dafür ziemlich schlecht, und Viktor stand auch schonmal besser. Es wird knapp!

Leider reicht es für Joachim so eben gerade nur noch zu einem klaren Remis (zwischendurch war vielleicht mal Qualitätsgewinn drin), und nachdem Jens verliert, hängt alles vom Ergebnis der letzten Partie ab.

Viktor steuerte ziemlich geradlinig auf ein Endspiel mit gleichfarbigen (weißfeldrigen) Läufern zu; seiner ist leider der schlechte. Zwischendurch dachte ich trotzdem, dass er die einzige Bauernschwäche des Gegners auf a7 zu seinen Gunsten nutzen kann. Leider geschieht nichts Derartiges, und irgendwann ist ein Bauernendspiel mit einem Minusbauern entstanden. Das ist mit absoluter Sicherheit höchstwahrscheinlich verloren. Bei beiderseits möglicher Bauernumwandlung muss natürlich ganz genau gerechnet werden, und am Ende der fünften Stunde bei verbleibenden sechs Minuten Bedenkzeit ist das nicht einfach. Noch bevor ein Zeitnotdrama beginnen kann, wird sich auf remis geeinigt.

Ein am Ende für uns eher glückliches Unentschieden steht zu Buche; der nähere Blick auf die Ranglistennummer des an acht spielenden Dr. Werner Schulenburg verheißt uns vielleicht sogar zwei Punkte am grünen Tisch. Damit rechne ich dann aber doch eher nicht: 56a deutet zwar auf einen für die sechste Mannschaft nachgemeldeten Spieler hin, aber Diogenes hat nur vier Mannschaften. Andererseits: Was ist heutzutage schon normal? Schließlich haben wir gegen Diogenes 3 gespielt. Außerdem: Nach neuer Regel hätte der Spieler überhaupt nicht mit a‑Nummer nachgemeldet werden dürfen, denn Diogenes hat bereits seinen Spielerpass. Was bedeutet das nun wieder? Fragen über Fragen.

(Thomas Rosien)

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2. Runde
22.01.2008 Bille SC 3 Königsspringer Hamburg 5 : ½
19:00 Uhr, Begegnungsstätte ›Westibül‹, Friedrich‑Frank‑Bogen 59, 21033 Hamburg

1 Wojciech Reszkowski Thomas Hagenlüke 1 : 0
2 Vladislav Voronin Thomas Rosien 1 : 0
3 Helge Biermann Claus Goetz 1 : 0
4 Gennadij Kobjakow Joachim Meyer‑Plückthun 1 : 0
5 David Patiani Jens Prottengeier 1 : 0
6 Martin Müller‑Glewe Viktor Gette ½ : ½
7 Thomas Mentz Sebastian Bierwald + :
8 Albrecht Buchsteiner Lutz Biebrach 1 : 0

29.01.2008 Barmbeker SK 4 SK Wilhelmsburg :
25.01.2008 Hamburger SK 14 Pinneberger SC 3 7 : 1
24.01.2008 SV Diagonale‑Harburg 2 Hamburger SK 13 :
28.01.2008 SC Diogenes 3 SK Union‑Eimsbüttel 3 4 : 4

Das geht so nicht!

Es ist ja unfein, nur über die guten Kämpfe Berichte zu schreiben. Dieser aber war nicht nur nicht gut, sondern schlimm. Ganz schlimm. Was also tun? Vielleicht einfach einen Bericht schreiben und hoffen, dass so etwas nicht noch mal passiert.

Wie der geehrte Vereinsvorsitzende des Bille SC (gut, wenn man sich selbst nicht gerne reden hört!) uns erklärte, waren wir einmal quer durch die Stadt gereist. Ein wenig ärgerlicher als für alle anderen war das für Rolf Falk, denn da er per a‑Nummer in der Siebten nachgemeldet ist, darf er in anderen Mannschaften nicht eingesetzt werden. So wurde also noch schnell vor Beginn des Kampfes ein anderer Name auf die Karte geschrieben, zu siebt waren wir aber trotzdem.

Lutz hatte seinem erfahren Gegner wenig entgegenzusetzen und auch bei Jens war schnell ein Turm weg. So gegen 20:15 Uhr lagen wir also 0:3 hinten. Die Stimmung entsprechend gut.

Joachims Stellung erschien mir recht vielversprechend. Dann wurde beiderseitig schnell gespielt und auf einmal stand auch hier die Null auf dem Partieformular. Ich selbst hatte nach etwas dubioser Eröffnung ein (wie mein Fritz mir bestätigt) starkes Qualitätsopfer gespielt, dann aber erst den Gewinn ausgelassen, dann das gegnerische Remisangebot abgelehnt, dann noch eine Figur weggestellt. Üble Nummer.

Unsere Thomas‑Doppelspitze konnte aus zwei komplizierten Partien nichts Zählbares hervorbringen. Viktor gebührt die Ehre, als Einziger zumindest einen halben Punkt geholt zu haben.

Übrigens: Wenn man vom Spielort in Bille gegen 23:00 Uhr losfährt, kann es passieren, dass man gegen 01:00 Uhr bei mir zu Hause ankommt. So geschehen an einem Dienstag Abend.

Und in Zukunft? In Zukunft wird alles besser. Woher ich das weiß? Weil noch mal geht so was einfach nicht!

(Claus Goetz)

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3. Runde
15.02.2008 Königsspringer Hamburg 5 Barmbeker SK 4 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Hagenlüke Michael Bahlmann 0 : 1
2 Thomas Rosien Martin Schmuck ½ : ½
3 Claus Goetz Alf‑Tomas Epstein 0 : 1
4 Björn Frontzek Andreas Beran 1 : 0
5 Jan‑Frederik Carl Rafat Ramadan 1 : 0
6 Joachim Meyer‑Plückthun Norbert Hagen 0 : 1
7 Florian Patow Michael Haack + :
8 Viktor Gette Ludgerus Kanonenberg 0 : 1

07.02.2008 SK Union‑Eimsbüttel 3 Bille SC 3 :
12.02.2008 Hamburger SK 13 SC Diogenes 3 :
14.02.2008 Pinneberger SC 3 SV Diagonale‑Harburg 2 :
07.02.2008 SK Wilhelmsburg Hamburger SK 14 :

Bericht

Weil Jens nicht da ist, vertrete ich ihn als Mannschaftsführer. Er hinterlässt uns eine Aufstellung, die auf dem Papier ganz gut aussieht. Ich hoffe nur, dass auch alle erscheinen. Tatsächlich sind wir zu acht und gegen die ersatzgeschwächten und nicht ganz vollzähligen Barmbeker vielleicht sogar leichter Favorit. Nach einer Stunde bringt uns Florian kampflos 1:0 in Führung.

An den übrigen Brettern entspannen sich derweil die Duelle. Joachim lässt sich leider am Königsflügel ganz schön zusammenschieben. Viktor gerät bald materiell in Nachteil. Jan‑Frederik muss sich ziemlich strecken; sein Gegner spielt ganz und gar nicht so schwach, wie er vorgibt zu sein. Glücklicherweise gewinnt Jan‑Frederik dann doch die Qualität und kann später in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln.

Die größte Freude bereitet mir zu sehen, wie Björn seinen unwiderstehlichen Königsangriff aufzieht. Er hat’s nicht verlernt und ist in dieser Form vermutlich unser bester Spieler.

Nachdem diese Partien nach und nach erwartungsgemäß beendet werden, führen wir 3:2, und die Geschehnisse konzentrieren sich auf die ersten drei Bretter. Claus sah sich zunächst einem ungestümen Angriff ausgesetzt, hat die Partie aber bald im Griff. Thomas H. verliert irgendwie eine Figur und sucht mit zwei Mehrbauern nach ein paar Schummelchancen. Ich stehe recht komfortabel und strebe ein Endspiel mit gutem gegen schlechtem Läufer an. Zu mehr reicht mein Schachverständnis offenbar nicht mehr.

Leider stellt Claus irgendwann seine Partie ein, und nachdem auch Thomas H. verloren hat, muss ich gewinnen, um uns wenigstens noch einen Punkt zu retten.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich mein supergutes gleichfarbiges Läuferendspiel in Zeitnot leider schon verdorben und muss nüchtern betrachtet mit remis zufrieden sein. Ich versuche aber alles und schiebe gleich noch ein paar schwache Züge hinterher, nach denen ich entnervt selbst die Punkteteilung anbiete.

Mit dieser erneuten Niederlage sortieren wir uns endgültig unten ein.

(Thomas Rosien)

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4. Runde
29.02.2008 Königsspringer Hamburg 5 SK Union‑Eimsbüttel 3 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Hagenlüke Dr. Thomas Kirsch 1 : 0
2 Thomas Rosien Dirk Hasenbank ½ : ½
3 Claus Goetz Peter Freitag ½ : ½
4 Jan‑Frederik Carl Helmut Schönenberg ½ : ½
5 Joachim Meyer‑Plückthun Manfred Oelrichs 1 : 0
6 Dieter Carl Rainer Bunge 0 : 1
7 Florian Patow Jens Trzcielinski 1 : 0
8 Jens Prottengeier Martin Hollinger 0 : 1

19.02.2008 Barmbeker SK 4 Hamburger SK 14 :
21.02.2008 SV Diagonale‑Harburg 2 SK Wilhelmsburg 2 : 6
18.02.2008 SC Diogenes 3 Pinneberger SC 3 :
19.02.2008 Bille SC 3 Hamburger SK 13 3 : 5

»This demonstrates us the importance of not being seen« (Monty Python)

… so könnte man diese Runde vielleicht überschreiben, denn unser Gegner aus Eimsbüttel hatte arge Probleme unser Clubheim zu finden und so durften wir mit einem Zeitvorteil starten, der an Brett 1 und 7 immerhin rund 45 Minuten betrug. Dennoch sollte es ein langer Weg zu unserem ersten Saisonerfolg werden. Nach zwei Stunden vergangener Spielzeit schaue ich zum ersten Mal an die anderen Bretter und sehe überall ausgeglichene bis bessere Stellungen für uns. 20 Minuten später bringt uns dann auch Joachim die Führung, nachdem sein Gegner Material einstellte. Claus steuert nahezu zeitgleich ein Remis bei, während der Gegner von Jan‑Frederik hingegen bereits in milder Zeitnot steckt.

22:00 Uhr – Die Zeitnöte spitzen sich zu, auf unserer Seite nun bei Thomas R. und Dieter, dafür steht Florian nach einer kleinen Materialschlacht auf Sieg und wandelt seine Vorteile auch schnell in Zählbares um.

Nachdem Dieter leider aufgeben muss, aber Thomas H. gewinnt, überkommt mich angesichts meiner Stellung mit Materialvorteil und der Aussichten an den verbleibenden Brettern die Siegeshoffnung, spiele nach dem Motto »alles geht« viel zu ungenau und laufe prompt in einen tödlichen Gegenangriff. Also heißt es in den letzten beiden Partien nochmal alles geben. Thomas R. gerät in große Zeitnot und Angriffsdruck in einer unübersichtlichen Stellung mit einigen Kombinationsdrohungen, behält aber den Überblick und schafft die Zeitkontrolle. Jan‑Frederik steckt inzwischen in einem Turmendspiel mit optisch leicht besseren Chancen und einigt sich dann auf ein faires Remis.

Ein solches bietet dann auch Thomas R. seinem Gegner mit einem Mehrbauern an und sein Gegner willigt schließlich ein. 4,5:3,5 für uns, endlich der erste Erfolg!

Hoffentlich trägt uns diese Leistung auch in den verbleibenden Runden weiter nach vorn, zunächst können wir ein wenig Anschluss halten und die ganz große Abstiegsnot vermeiden.

Schließlich sollten wir auch ohne das Auslegen von Tarnnetzen um unser Clubheim herum die Klasse halten können. Zur Sicherheit können Spenden hierfür aber bei mir abgeben werden ;-)

(Jens Prottengeier)

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5. Runde
01.04.2008 Hamburger SK 13 Königsspringer Hamburg 5 :
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Holger Winterstein Thomas Hagenlüke 0 : 1
2 Manfred Stejskal Thomas Rosien 0 : 1
3 Thomas Woisin Claus Goetz 1 : 0
4 Thomas Anger Björn Frontzek 1 : 0
5 Axel Horstmann Jan‑Frederik Carl ½ : ½
6 Reinhard Ahrens Joachim Meyer‑Plückthun + :
7 Gunnar Klingenhof Dieter Carl ½ : ½
8 Werner Krause Jens Prottengeier ½ : ½

06.03.2008 SK Union‑Eimsbüttel 3 Barmbeker SK 4 :
03.04.2008 Pinneberger SC 3 Bille SC 3 :
06.03.2008 SK Wilhelmsburg SC Diogenes 3 :
04.04.2008 Hamburger SK 14 SV Diagonale‑Harburg 2 :

Tag der Thomanten

Es ist immer das Gleiche: Ein paar Tage vor der Begegnung ist die Mannschaft zu neunt, einer verlässt sich auf den anderen, und zuletzt treten doch nur sieben Spieler an. Meine eindringliche Bitte an die Schachwarte: Bitte ab Stadtliga pro Team acht Leute melden, das reicht!

Gegen die zähen, aber sicher nicht unschlagbaren HSKler liegen wir also sofort zurück und sind gleich voll gefordert. Anlass zur Besorgnis gibt es zunächst nicht: Dieter steht supergut, Jan‑Frederik hat auch Vorteil und Jens steht ausgeglichen. Er macht remis und beendet seine Negativserie.

Vorne kann man angesichts des Schnellspielers Winterstein Sorgen haben, ob Thomas H. mit seiner Zeiteinteilung zurechtkommt. Er scheint alles im Griff zu haben. Björn ist gegen Thomas A. sicherlich favorisiert, und Claus will noch aus der Eröffnung heraus matt setzen. In der Folge entfacht er leider einen ungestümen Angriff, bei dem Thomas W. gerade immer noch einen guten Zug und bald positionellen Vorteil hat. Dann verliert plötzlich Björn – keiner wusste, wie’s geschah, …

Ich habe meine schwarzen Steine derweil für mich typisch aufgebaut und warte auf seinen Angriff, der aber nicht kommt. Blöderweise habe ich kaum aktives Gegenspiel. Einmal gibt es eine zweischneidige Möglichkeit, an der ich sehr lange überlege und die ich zu Recht verwerfe. Anschließend wird viel getauscht und ich lande in einem superguten Läuferendspiel, weil er die eine oder andere Bauernschwäche hat. Thomas H. hat inzwischen aus dem gleichen Grund ein supergutes Turmendspiel – hier sind zwei Punkte zu erwarten.

An den hinteren Brettern hat sich unser Vorteil auf ein Minimum reduziert. Dieter hat leider den Faden und auch Material verloren; er kann sich wenigstens noch in den Remishafen retten.

Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 laufen leider nur noch die Verlustpartie von Claus und das Endspiel von Jan‑Frederik (König und Turm gegen König, Springer und Bauer), das vielleicht ein Großmeister gewinnen würde – Jan‑Frederik remisiert zur 3½:4½‑Niederlage.

Hier war auch mit sieben Leuten mehr drin – zu acht wäre es sicherlich noch leichter gewesen!

(Thomas Rosien)

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6. Runde
18.04.2008 Königsspringer Hamburg 5 Pinneberger SC 3 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Hagenlüke Dietrich Grothkopp 1 : 0
2 Thomas Rosien Dr. Alexander Marx 1 : 0
3 Claus Goetz Siegfried Tornier 0 : 1
4 Björn Frontzek Joachim Kaland 1 : 0
5 Jan‑Frederik Carl Arne Metzner 1 : 0
6 Joachim Meyer‑Plückthun Christian Stoephasius ½ : ½
7 Florian Patow Hendrik Lüttig 0 : 1
8 Jens Prottengeier Jens‑Uwe Mungard 1 : 0

08.04.2008 Barmbeker SK 4 SV Diagonale‑Harburg 2 4 : 4
14.04.2008 SC Diogenes 3 Hamburger SK 14 :
08.04.2008 Bille SC 3 SK Wilhelmsburg :
10.04.2008 SK Union‑Eimsbüttel 3 Hamburger SK 13 5 : 3

Bericht

Gegen den Tabellenletzten, der gerade mit einem Sieg über Bille aufhorchen ließ, befinden wir uns in der Favoritenrolle, die uns nicht sehr behagt. Das Spiel machen zu müssen, kann in unseren Leistungsgefilden schnell ins Auge gehen.

Florian und Joachim spielen für meine Begriffe viel zu forsch. Bei Florian geht der Schuss dementsprechend auch nach hinten los; Joachim kann sich später ins Remis retten.

Björn steht dafür noch aus der ihm bekannten Eröffnung heraus auf Gewinn und fährt den ganzen Punkt ein.

Claus steht materiell vorteilhaft, muss aber ein bisschen auf die schwarzen Felderschwächen um seinen König herum aufpassen. Letztlich ereilt dort ihn tatsächlich sein Schicksal.

Dass wir später alle vier noch laufenden Partien gewinnen würden, ist zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen.

Meine Figuren stehen aktiv, und ich muss mich wahrscheinlich bereits zwischen mehreren Gewinnwegen entscheiden, als mich ein Antwortzug fast aus dem Konzept bringt. Dabei führt die erzwungene Fortsetzung letztlich zu einem schönen Damenopfer, nach dem zwar so ziemlich alles hängt, das bei gleichzeitig drohenden Zwischenschachs bzw. ‑matts aber trotzdem siegbringend ist.

Thomas H. befindet sich inzwischen wie üblich in Zeitnot. Die Stellung ist zweischneidig, wenn auch objektiv wahrscheinlich besser für ihn. Aber er muss auch erstmal alles sehen. Das gelingt ihm erneut souverän.

Jens hat einen Bauern mehr. Im Turmendspiel bedeutet das oft nicht viel. Jens verwertet sein Materialvorteil aber sehr überzeugend, was uns den Sieg bringt.

Jan‑Frederik steht positionell deutlich überlegen. Das gleichfarbige Läuferendspiel wäre sicher gewonnen. Vorher müssen noch die Schwerfiguren abgetauscht werden. Beim Umsetzen dieses Vorhabens muss Jan‑Frederik irgendetwas übersehen haben. Jedenfalls hat plötzlich der Gegner nach erzwungenem Damentausch den sehr aktiven Turm und kann auch Material gewinnen. Stattdessen tauscht er die Türme, wonach er tatsächlich im für ihn verlorenen Läuferendspiel landet.

Fazit: Ein Sieg, der für meine Begriffe etwas zu hoch ausgefallen ist. Pinneberg war nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz vielleicht aussagt. Sie schienen aber mit zunehmender Spieldauer konditionelle Probleme zu haben. Wir sind jedenfalls fürs Erste aus dem Gröbsten heraus.

(Thomas Rosien)

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7. Runde
24.04.2008 SK Wilhelmsburg Königsspringer Hamburg 5 4 : 4
19:00 Uhr, Emmaus‑Kirche (Gemeindehaus), Rotenhäuser Damm 11, 21107 Hamburg

1 Dr. Hauke Reddmann Thomas Hagenlüke + :
2 Ralf Struckhof Thomas Rosien ½ : ½
3 Peter Jacobi Claus Goetz 0 : 1
4 Kai‑Uwe Schröder Björn Frontzek 1 : 0
5 Uwe Klausch Joachim Meyer‑Plückthun 0 : 1
6 Sergej Kuldin Dieter Carl 1 : 0
7 Jörg Kempe Sonja Schierholz 0 : 1
8 Volker Bobzin Marco Hanssen ½ : ½

06.05.2008 Hamburger SK 13 Barmbeker SK 4 2 : 6
24.04.2008 Pinneberger SC 3 SK Union‑Eimsbüttel 3 :
09.05.2008 Hamburger SK 14 Bille SC 3 :
08.05.2008 SV Diagonale‑Harburg 2 SC Diogenes 3 :

Bericht

Erneut nur zu siebt gelingt es uns vielleicht gerade deshalb, einen Punkt bei den zum ersten Mal in dieser Saison sehr stark aufgestellten Wilhelmsburgern zu ergattern.

An Brett 1 schafft es Hauke Reddmann erneut nicht, mal eine Saison ohne kampflosen Punkt zu überstehen. Beinahe gleichzeitig ist Sonja fertig, nachdem ihr Gegner schnell Material einbüßte.

Zu diesem Zeitpunkt zeichnet sich der spannende Verlauf bereits ab: Ersatzmann Marco (zwei Stunden vor Spielbeginn verpflichtet – vorbildliche Einstellung) hat schnell einen Bauern mehr und sehr bequemes Spiel. Bei Dieter sieht es hingegen überhaupt nicht gut aus. Joachim steht ausgeglichen bei beiderseits aktiven Möglichkeiten – in meinen Augen das Schlüsselspiel. Björn scheint heute erneut einen gebrauchten Tag erwischt zu haben. Claus hat einen Bauern weniger, aber aussichtsreiches Figurenspiel und deutlichen Entwicklungsvorsprung. Später erfahre ich, dass der Gegner eine für ihn nachteilige Theorie‑Variante gewählt hat.

Ich selbst spiele die üblichen mir bekannten Eröffnungszüge und als mein Gegner seinen Königsspringer auf h4 ins Abseits stellt, beschließe ich, am Damenflügel zum Befreiungsschlag auszuholen. Die Vorausberechnungsbemühungen führen sehr weit und dauern entsprechend lange. In der anschließend gespielten Zugfolge übersieht mein Gegner, dass die von ihm gewählte Fortsetzung ersatzlos eine Figur verliert. Genau diese Variante hatte ich allerdings »berechnet« und dabei die einfache Taktik ebenfalls nicht gesehen. Wahrscheinlich deshalb kucke ich nun nicht mehr sorgfältig aufs Brett. Sehr peinlich, aber wenigstens wieder etwas gelernt – und hoffentlich bis zum nächsten Spiel nicht bereits wieder vergessen.

Dieter muss bald darauf erwartungsgemäß die Segel streichen.

Claus spielt derweil eine tadellose Partie. Wie aus dem Lehrbuch: Das aktive Spiel materialisiert sich siegbringend in Form von einigen Bauern.

Leider hat Marco irgendwo den Gewinnweg verpasst. Bei sieben gegen sechs Bauern ist der Durchbruch nur noch mit Brachialgewalt zu erzwingen. Das lassen wir besser bleiben und geben uns mit remis zufrieden.

Joachims Gegner ist inzwischen in hochgradiger Zeitnot und verliert Material. Souverän fährt Joachim den ganzen Punkt ein.

Björn muss bald darauf erwartungsgemäß die Segel streichen.

Danach spiele beim Stand von 3½:3½ nur noch ich. Ich habe das Läuferpaar, aktives Figurenspiel und wenig Zeit. Eine unheilvolle Mischung, denn auf der Suche nach dem schnellen Gewinnweg (den es nicht gibt) verliere ich noch mehr Zeit und schaffe es soeben noch, ohne Materialverlust die Zeitkontrolle zu überstehen. Anschließend stehe ich – objektiv betrachtet – schlechter. Allerdings hat das nervenaufreibende Spiel meinen Gegner ebenso sehr angestrengt. Mehrmals dachte er vermutlich, er könnte gleich gewinnen. Als ich merke, wie die versammelten Wilhelmsburger über irgendetwas tuscheln, das wie »remis« klingt, lasse ich umgehend ein entsprechendes Angebot verlauten, das auch prompt angenommen wird.

Das 4:4 ist letztlich leistungsgerecht. Mit acht Leuten wäre höchstwahrscheinlich auch nicht mehr drin gewesen.

(Thomas Rosien)

↑
↓
8. Runde
30.05.2008 Königsspringer Hamburg 5 Hamburger SK 14 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Hagenlüke Manfred Mumme 1 : 0
2 Thomas Rosien Jan Zierott ½ : ½
3 Claus Goetz Werner Haak 1 : 0
4 Björn Frontzek Stanislaw Frackowiak : +
5 Jan‑Frederik Carl Sebastian Krupa 1 : 0
6 Joachim Meyer‑Plückthun Milian Fernandes ½ : ½
7 Florian Patow Bernd Grube : +
8 Jens Prottengeier Liliana Knops 1 : 0

20.05.2008 Barmbeker SK 4 SC Diogenes 3 4 : 4
20.05.2008 Bille SC 3 SV Diagonale‑Harburg 2 :
22.05.2008 SK Union‑Eimsbüttel 3 SK Wilhelmsburg :
27.05.2008 Hamburger SK 13 Pinneberger SC 3 5 : 3

Unzuverlässigkeiten und Freude

Bevor ich mich dieser durchaus erfreulichen Runde zuwende, möchte ich an dieser Stelle mal etwas ansprechen, was sich durch gesamten Saisonverlauf zieht und mich gehörig nervt: Unzuverlässigkeit.

Als Verantwortlicher für die Mannschaftsaufstellung plane ich die jeweils nächste Runde rechtzeitig genug, informiere alle per Mail und erwarte zeitnahe Rückinfo, wenn man einmal nicht spielen kann. Hierbei muss man eigentlich noch nicht einmal meine Mail abwarten, um sich zu melden, jeder hat die Termine und sollte sie entsprechend einplanen bzw. auch gerne proaktiv informieren. Dennoch kam es im Laufe dieser Saison immer wieder zu kurzfristigen Absagen, auf Mails oder SMS von mir wird gar nicht oder erst nach Tagen reagiert etc., sodass wir häufiger nicht vollständig angetreten sind.

Ein solches Verhalten ist unfair allen anderen Mannschaftsmitgliedern gegenüber, es ist nicht eben motivierend wenn man wie in dieser Runde mit einem 0:2 starten muss. Jeder sollte sich bewusst sein, dass er die Saison nicht für sich alleine spielt, sondern schon ein wenig Verantwortungsgefühl der Mannschaft gegenüber aufbringen.

Man hat mir nahegelegt, die Betreffenden anders zu informieren und auf jeden Fall zum Telefon zu greifen und das zu regeln. Dazu fehlt mir einerseits die Zeit – es würde diejenigen sicherlich nicht erfreuen, von mir aufgrund langer Arbeitstage nebst meist ausgeplanten Abenden erst gegen Mitternacht von mir belästigt zu werden –, andererseits aber auch die Lust für immer wieder dieselben Betreffenden das »Kindermädchen« abzugeben. Wer anders als per Telefon nicht zu einer Reaktion zu bewegen ist, sollte sich eine Mannschaft mit einem leidensfähigeren Kapitän suchen.

Wer z. B. aufgrund beruflicher Auslastung oder anderen Prioritäten/Interessen von vornherein weiß, dass er in der Saison kaum wird spielen können, sollte sich nicht als Stammspieler zur Verfügung stellen. Auf jeden Fall aber beizeiten kommunizieren.

In einer Mannschaft, für die ich verantwortlich bin, werden diejenigen, die sich weiterhin so verhalten, nicht mehr berücksichtigt. Es plant sich besser mit einer zuverlässigen Stamm‑Mannschaft mit 6 oder 7 Spielern, als mit 8 Wackelkandidaten.

Nun gut, Ende des Gemeckers *s*

Wie schon erwähnt, begann die Runde denkbar ungünstig, da wir trotz Heimvorteils nur zu sechst antreten konnten. Auf einen »stummen« Teilnehmer hatte ich ja noch gehofft, da er nicht konkret abgesagt hatte, aber auch hier war dann nach einer Stunde klar, dass wir ein 0:2 würden wettmachen müssen.

Joachim war es wie uns allen an diesem Abend sicherlich auch zu warm und er einigte sich nach rund 1:15 Stunden auf ein Unentschieden. Ich selbst hatte nach gut zwei Stunden Spielzeit zum ersten Mal so richtig die Gelegenheit, einen Blick auf die anderen Bretter zu werfen. Thomas H. befand sich in guter Stellung bereits in Zeitnot, Thomas R. mit einem Bauern im Vorteil ebenfalls im Zeitnachteil. Bei Claus sah es recht gefällig aus und Jan‑Frederik hatte bereits ein Endspiel auf dem Brett: Läufer plus Läufer gegen Läufer plus Springer mit der besseren Bauernstruktur für sich. Mir selbst war gerade ein Figurengewinn geglückt und meine Gegnerin steckte knapp 15 Minuten später dann auch die Waffen – 1,5:2,5.

Eine weitere Viertelstunde später punktete dann auch Claus, ich selbst habe das Ende hier komplett verpasst und ließ mir berichten, dass sein Gegner Material einstellte (ich glaube, es war sogar die Dame) und daher aufgab, womit wir unseren Rückstand egalisierten.

Jan‑Frederik spielte sehr überzeugend konsequent zu Ende und drängte seinen Gegner immer weiter in die Defensive – ein weiterer Sieg nach knapp 2:45 Stunden.

Nach diesen schnellen Partie‑Enden begann die Wartezeit auf unsere »Thomanten« – Thomas H. erkämpfte sich trotz hochgradiger Zeitnot und Materialopfers seines Gegners, durch welchen sich dieser wohl einen glücklichen Königsangriff mit Material‑Rückgewinn oder ähnlichem erhoffte, nicht nur die erfolgreiche Zeitkontrolle, sondern dann auch kurz vor der Bauernwandlung den Sieg. Schöne Partie und damit der Gesamtsieg für uns – 4,5:2,5.

Thomas R. hingegen schaffte recht souverän die Zeitkontrolle und behielt (zwar isolierte) Mehrbauern im Vorteil, mit deren Vorrücken er seinen Gegner konsequent und unaufhaltsam immer mehr in die Defensive drängen konnte. Als der Sieg im Grunde schon feststand, unterlief ihm allerdings ein Fehler, mit welchem er einzügig seinen Turm einstellte – dank eines umwandelbaren Bauern, welcher seinen Gegner zur Materialrückgabe zwingt, endet die Partie dann dennoch remis.

5:3 für uns, Klassenerhalt geschafft!

So können wir ganz entspannt zur letzten Runde nach Harburg aufbrechen.

(Jens Prottengeier)

↑
↓
9. Runde
05.06.2008 SV Diagonale‑Harburg 2 Königsspringer Hamburg 5 :
19:00 Uhr, Gemeindehaus der Paul‑Gerhardt‑Kirche, Eigenheimweg 52, 21077 Hamburg

1 Rainer Vogler Thomas Hagenlüke : +
2 Dr. Rainer Laugwitz Thomas Rosien ½ : ½
3 Detlef Menges Claus Goetz 0 : 1
4 Rainer Jonasson Björn Frontzek + :
5 Andreas Köster Jan‑Frederik Carl 0 : 1
6 Jürgen Schulz Florian Patow + :
7 Thomas Pfeiffer Jens Prottengeier 0 : 1
8 Christoph Apelt Marco Hanssen 0 : 1

05.06.2008 Pinneberger SC 3 Barmbeker SK 4 :
05.06.2008 SK Wilhelmsburg Hamburger SK 13 :
13.06.2008 Hamburger SK 14 SK Union‑Eimsbüttel 3 :
02.06.2008 SC Diogenes 3 Bille SC 3 :

Bericht

Erneut nur zu sechst lassen wir bei den schwachen Harburgern, die auch nicht vollzählig angetreten sind, nichts anbrennen.

Jens gleicht nach nur etwas mehr als einer Stunde aus und schafft mit insgesamt 50 % einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Bei Claus’ Gegner liegen die Nerven blank und er gibt für meine Begriffe etwas verfrüht auf. Auch Claus kommt auf diese Weise schneller als erwartet auf 50 %.

Jan‑Frederik tut sich etwas schwer, kann aber schließlich ein gewonnenes Bauernendspiel erreichen. 6 aus 7 ohne Niederlage sind das herausragende Ergebnis.

Beim Zwischenstand von 4:2 lasse ich ein Remisangebot verlauten, das abgelehnt wird, weil es offenbar mit einem gleichzeitigen Remis an Brett 8 verbunden werden soll. Marco will aber weiterspielen. Zu Recht! Er hat einen Bauern mehr und wenn er sich etwas geschickter als gegen Wilhelmsburg anstellt, gewinnt er. Mit sieben gegen sechs Bauern und noch allen Leichtfiguren auf dem Brett gelingt es ihm, die Schwäche in der gegnerischen Stellung offenzulegen und leicht zu gewinnen.

Ich bin mal wieder der Letzte! Nach dem ausgeschlagenen Remisangebot gewinne ich schnell einen Bauern, später kommt noch ein weiterer hinzu. Das Endspiel mit Läufer gegen Springer erweist sich aber bei weitem als nicht so einfach wie gedacht. Zwischendurch kann ich die Leichtfiguren mal abtauschen. Warum ich es nicht tue, wird mein Geheimnis bleiben – gesehen hatte ich es aber schon. Dann wird die Zeit wieder sehr knapp. Mein Gegner bietet remis und ich nehme an. Inzwischen ist es zwölf.

Fazit: In einer leichten Staffel haben wir locker die Klasse gehalten. Nächste Saison muss mehr drin sein. Mit den Leuten, die heute da waren, habe ich sehr gern zusammengespielt.

(Thomas Rosien)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/08-ksh5.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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