S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Sonntag, 19. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugend‑Vereinsmeisterschaft 2008
 15. und 16. November 2008 
Endstand
Pl. Teilnehmer TWZ Sp. g. u. v. Pu. Bhz. SoBe.
1. Harder, Clemens 2044 7 5 2 0 6,0 28,5 24,25
2. Maiorov, Daniel 1853 7 5 1 1 5,5 29,5 21,25
3. Hort, Max 1608 7 3 3 1 4,5 29,5 17,25
4. Hagenlüke, Thomas 1925 7 4 1 2 4,5 28,5 14,75
5. Götze, Tobias 1198 7 4 1 2 4,5 27,0 16,25
6. Akram, Shumon 1515 7 2 4 1 4,0 28,5 14,50
7. Viol, Joshua 1245 7 3 1 3 3,5 25,5 8,75
8. Hartig, Ruben 1273 7 2 3 2 3,5 24,0 8,25
9. Spät, Alexander 1229 7 2 2 3 3,0 27,0 8,75
10. Stanau, Guido 1582 7 3 0 4 3,0 25,5 5,00
11. Samm, Bastian   7 3 0 4 3,0 22,0 7,50
12. Berger, Hendrik   7 3 0 4 3,0 20,5 4,00
13. Christiansen, Tim   7 2 0 5 2,0 17,0 1,00
14. Kholdi‑Rezaie, Pedram   4 2 0 2 2,0 7,5 1,00
15. Slawski, Jakub   7 1 0 6 1,0 16,5 0,00
Bericht

Am 15./16. November fand die diesjährige Jugendvereinsmeisterschaft statt. In sieben Runden wurde der Jugendmeister des Jahres 2008 ermittelt. Wer die Schlagzeile gelesen hat, weiß es bereits: Clemens Harder hat es in seinem letzten Jugendjahr geschafft. Herzlichen Glückwunsch zum Titel an dieser Stelle noch einmal!

Zum Turnierverlauf: 15 Jugendliche traten dieses Jahr bei der JVM an. Das sind ein paar weniger als in den letzten Jahren. Das System, über ein ganzes Wochenende zu spielen, werden wir dementsprechend noch einmal überdenken.

Erwartungsgemäß endeten in den ersten Runden mehrere Partien recht zügig. An mindestens einem Brett wurde jedoch in jeder Runde über die volle Zeit gespielt. In vielen Fällen musste auch Clemens über die volle Distanz gehen. Die jüngeren Spieler forderten ihn öfter, letztlich setzte sich jedoch immer die größere Routine durch: Mehr als zwei Remis ließ Clemens nicht zu.

Ähnlich erging es Daniel, der nur im direkten Vergleich mit Clemens Federn lassen musste.

Dritter auf dem »Treppchen« ist Max, und das nicht zum ersten Mal, wie ich unserem Archiv entnehmen konnte.

Mehr als nur selten musste Thomas feststellen, dass zwei Stunden eine sehr kurze Zeit für eine Partie sein können: Er schaffte es, in schöner Regelmäßigkeit in Zeitnot zu geraten. Für die Fans immer wieder sehenswert, aber für den Spieler bei diesem Programm auch durchaus anstrengend.

Einen hervorragenden fünften Rang belegte Tobias Götze. Die Zuschauer meinten, sowohl in seinem Spielstil als auch in seinem Gebaren den »Eugen‑Raider‑Style« zu erkennen.

Vorjahressieger Shumon hatte bereits vor der letzten Runde keine Chance mehr, den Titel zu verteidigen: Allerdings spielte er die entscheidende Runde gegen Clemens und hätte so Daniel noch fast einen Stichkampf verschafft. In einer schönen Angriffspartie war viel Druck auf die gegnerische Königsstellung aufgebaut worden, das wahrscheinlich entscheidende Opfer kam dann aber nicht. Letztlich also ein respektables Remis gegen Clemens und der sechste Platz stehen für Shumon zu Buche.

Joshua und Ruben bilden mit 50 % das Mittelfeld. Beide spielten ambitionierte Partien gegen bessere Spieler, streuten aber auch das eine oder andere Relax‑Remis ein, was weitestgehend auch auf Alexander zutrifft.

Guido spielte die JVM eher unglücklich: Gegen die favorisierten Gegner der Tabellenspitze holte er oft Gewinnstellungen heraus, die Partien gingen dann meist kämpferisch zuende, allerdings nicht mit befriedigendem Ausgang für Guido. Auf der anderen Seite standen dann noch einige schnelle Siege.

Sowohl Bastian als auch Hendrik riefen auf diesem Turnier nicht ihre volle Leistung ab: Das bessere Ausnutzen der Bedenkzeit hätte hier oft schon viel geholfen. Die jüngeren Spieler besiegten sie souverän, doch die eine oder andere Chance gegen einen der erfahreneren Spieler wurde nicht rausgeholt.

Ihr allererstes »richtiges« Schachturnier spielten Jakub, Tim und Pedram: Alle drei haben natürlich gegen die älteren Spieler Lehrgeld bezahlen müssen. Dass auch hier etwas langsamer spielen viel hilft, merkte man besonders Pedrams Partien an. Sicher ist, dass alle etwas dazugelernt haben bei der JVM. Dieses Wissen wird dann weiterhelfen bei den HJET im nächsten Jahr, wo hoffentlich wieder viele Spieler teilnehmen werden.

(Baldur Schroeter)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/08-jvm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR