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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 3 · Stadtliga A 2007
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Hamburger SK 6 3 5 3 42,0 14
2. Königsspringer Hamburg 3 5 5 4 41,0 13
3. Schachfreunde Hamburg 2 4 5 39,5 13
4. Barmbeker SK 3 4 6 6 39,5 13
5. Hamburger SK 5 5 3 4 4 3 5 40,5 12
6. Niendorfer TSV 4 2 5 4 4 35,0 9
7. TV Fischbek 2 4 4 31,0 6
8. SK Johanneum Eppendorf 2 3 2 30,5 4
9. SK Union‑Eimsbüttel 2 4 31,0 3
10. Pinneberger SC 2 3 4 6 30,0 3
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Spieler
KSH
3
Mannschaftsführer:
Marcus Möhrmann
A H A H A H A H A
BBK
 
HSK
5
FBK
 
NIE
 
PIN
2
SFR
2
SKJ
2
UNE
2
HSK
6
21 Fjodorow, Peter                  
22 Weiss, Siegfried   1              
23 Leiser, Sven ½ 1   ½ ½ 0   ½
24 Herzenstein, Georg 1 1 1            
25 Möhrmann, Marcus 0 ½     1 1 ½    
26 Klink, Otto 0 0 1     0   ½ ½
27 Schroeter, Baldur 1   1 0 ½   0 1 ½
28 Frontzek, Björn   1 ½ 0        
29 Maiorov, Daniel 0 ½ 0 0 0 0 1 ½ 0
30 Knops, Peter 1 0 1   1 0 0 1 1
31 Borgmeyer, Max     1 1   1      
34 Langmann, Markus     1 1   0      
36 Lock, Adrian                 1
38 Fenske, Wolfgang               1 ½
41 Bruhn, Boris       1 ½   1    
42 Rosien, Thomas         1   1 ½  
43 Goetz, Claus 0     1       1  
44 Hagenlüke, Thomas           0 1   1
74 Hort, Max               0  
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1. Runde
16.01.2007 Barmbeker SK Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Kulturhaus Dehnhaide, Vogelweide 20b, 22081 Hamburg

1 Norbert Becker Sven Leiser ½ : ½
2 Michael Ewaldt Georg Herzenstein 0 : 1
3 Ferdinand Kaye Marcus Möhrmann 1 : 0
4 Helmut Przybylski Otto Klink 1 : 0
5 Rolf Sander Baldur Schroeter 0 : 1
6 Thomas Kuckelkorn Daniel Maiorov 1 : 0
7 Goetz Donauer Peter Knops 0 : 1
8 André Bigalke Claus Goetz 1 : 0

19.01.2007 TV Fischbek SK Union‑Eimsbüttel 2 :
18.01.2007 Pinneberger SC 2 Schachfreunde Hamburg 2 3 : 5
19.01.2007 SK Johanneum Eppendorf 2 Niendorfer TSV :
19.01.2007 Hamburger SK 6 Hamburger SK 5 3 : 5
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2. Runde
26.01.2007 Königsspringer Hamburg 3 Hamburger SK 5 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Siegfried Weiss Klaus‑Günter Besenthal 1 : 0
2 Sven Leiser Michael Lucas 1 : 0
3 Georg Herzenstein André Hold 1 : 0
4 Marcus Möhrmann Mihail Milajev ½ : ½
5 Otto Klink Claus Czeremin 0 : 1
6 Björn Frontzek Thomas Stark 1 : 0
7 Daniel Maiorov Johannes Petersen ½ : ½
8 Peter Knops Mark Breytmon 0 : 1

26.01.2007 Niendorfer TSV Hamburger SK 6 :
25.01.2007 Schachfreunde Hamburg 2 SK Johanneum Eppendorf 2 :
25.01.2007 SK Union‑Eimsbüttel 2 Pinneberger SC 2 :
30.01.2007 Barmbeker SK TV Fischbek 6 : 2
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3. Runde
09.02.2007 TV Fischbek Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Altentagesstätte Neugraben, Neugrabener Markt 7, 21149 Hamburg

1 Lew Sternberg Georg Herzenstein 0 : 1
2 Denis Schermer Otto Klink 0 : 1
3 Norbert Zimpel Baldur Schroeter 0 : 1
4 Philip Reichhardt Björn Frontzek ½ : ½
5 Nikolas Egelriede Daniel Maiorov 1 : 0
6 Peter Schausten Peter Knops 0 : 1
7 Heinrich Werner Max Borgmeyer 0 : 1
8 Manfred Friese Markus Langmann 0 : 1

15.02.2007 Pinneberger SC 2 Barmbeker SK :
09.02.2007 SK Johanneum Eppendorf 2 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
09.02.2007 Hamburger SK 6 Schachfreunde Hamburg 2 :
09.02.2007 Hamburger SK 5 Niendorfer TSV 3 : 5

Fischbek (FBK) hatte keine Chance

Als wir uns auf die Reise nach Neugraben machten, hatten wir schon ein gutes Gefühl, weil Fischbek als nicht so stark eingeschätzt wurde. Reise ist vielleicht etwas übertrieben, denn in nur 25 Minuten gelangten wir von unserem Clubheim zu den Gästen; ich hatte mit einer Stunde Fahrzeit gerechnet. Als es losging, fehlte nur noch unser Brett 1, aber da ich wegen eines Oberliga‑Einsatzes spielfrei hatte, bin ich noch schnell zum Bahnhof gefahren und habe Georg eingesammelt.

Zum Glück spielte sein Gegner auf e4 nicht das »gefürchtete« e5, sondern c5, sodass Georg frei aufspielen konnte (»mal e4 e5 angucken«). Als Erstes machte aber unser Reservist an Brett 7 von sich reden: Max überrannte seinen Gegner förmlich und als dieser sich mit c6 – c5 zu befreien versuchte, war es ein paar Züge später zu Ende: mindestens Quallenverlust und damit Aufgabe.

Inzwischen war Jochen eingetroffen, der ja nur fünf Minuten vom Spielort entfernt wohnt. Ich übertrug ihm die Mannschaftsführer‑Aufgabe und ging mal eben zum Neugraben‑Schweinske, wo es auch Kleinigkeiten wie Puti‑Brötchen gibt. Als ich zurückkam, war noch nichts passiert, aber an allen Brettern sah es gut aus.

In der Zeitnot‑Phase haben dann alle bis auf Daniel Ihren Vorteil gehalten oder ausgebaut. Daniel hatte zwar einen schönen Angriff aufgebaut, aber nur noch zehn Minuten für 20 Züge und das reichte nicht. Er machte aber noch das Beste daraus und zog den Kampf in die Länge, sodass wir immer einen Punkt Vorsprung behielten.

Inzwischen hatte Björn remis gemacht. Er hatte zwar einen Freibauern mehr, aber der Gegner hat noch ein Dauerschach gefunden. Baldur hatte seinen Gegner durch einen gedeckten Freibauern eingeschnürt und ließ nichts anbrennen: Alles wurde radikal abgetauscht und am Ende blieben gleichfarbige Läufer über. Ganz nach Lehrbuch (»guter Läufer gegen schlechter Läufer«) wurde der Punkt gesichert.

Peter musste in seiner Partie einige taktische Hürden überstehen, aber dann hatte er im Springer‑Turm‑Endspiel einen Bauern mehr. Durch einen taktischen Witz wurde dieser zum Freibauern und der Gegner musste sich geschlagen geben. An Brett 8 hatte Markus an einer Stelle etwas Glück, weil der Gegner ein unangenehmes Schach (Se8+) ausließ, aber danach ließ er ihm keine Chance mehr. Es wurde ein Mattnetz aufgebaut, das der Gegner gar nicht auf der Reihe hatte, ein Bauerngewinn war ihm wichtiger. Das war zu dem Zeitpunkt (glaube ich) der Mannschaftssieg.

Georgs Partie fand ich am schönsten, denn es war fast nur Taktik im Spiel. Der schwarze König von Sternberg war in der Mitte gefangen, sodass Georg sich nicht um seine Bauern zu kümmern brauchte und voll auf Angriff spielte. Ein Bauer von ihm kam allerdings bis nach f7, der zwar geschlagen wurde, aber nach der Abwicklung blieb eine Qualität mehr für Georg übrig. Nachdem auch noch ein Bauer gewonnen wurde, konnte Georg ins Endspiel abwickeln und die Quadratregel anwenden, sodass ein blockierter Freibauer gegen zwei verbundene Freibauern übrig blieben (das nehme ich als nächste Trainingsaufgabe).

Zum Schluss spielte dann nur noch Otto, der eine Figur mehr hatte. Sein Gegner hatte sich (mit Absicht?) einen Läufer einsperren lassen und konnte ein paar Damenschachs geben, die aber nichts bewirkten. Am Ende der fünften Stunde drohte Otto die letzten Bauern des Gegners zu gewinnen (g‑Doppelbauern). Zur Verteidigung begab sich Denis Schermer mit dem König auf die h‑Linie und zimmerte sich so seinen eigenen Sarg: matt mit Läufer und Springer und zwei gegnerischen Bauern.

6½:1½‑Sieg, so kann es weiter gehen! In 14 Tagen spielen wir zu Hause gegen NTSV, das wird aber sicherlich nicht so einfach.

(Marcus Möhrmann)

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4. Runde
23.02.2007 Königsspringer Hamburg 3 Niendorfer TSV 4 : 4
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Gerd Putzbach : +
2 Baldur Schroeter Heinz Türk 0 : 1
3 Björn Frontzek Michael Raddatz 0 : 1
4 Daniel Maiorov Eggert Lindschau 0 : 1
5 Max Borgmeyer Klaus‑Peter Schneider 1 : 0
6 Markus Langmann Kurt Krotofil 1 : 0
7 Boris Bruhn Matthias Weiß 1 : 0
8 Claus Goetz Ralph Gebel 1 : 0

22.02.2007 Schachfreunde Hamburg 2 Hamburger SK 5 4 : 4
01.02.2007 SK Union‑Eimsbüttel 2 Hamburger SK 6 :
27.02.2007 Barmbeker SK SK Johanneum Eppendorf 2 :
23.02.2007 TV Fischbek Pinneberger SC 2 4 : 4
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5. Runde
22.03.2007 Pinneberger SC 2 Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Kirchengemeinde St. Michael, Fahltskamp 16, 25421 Pinneberg

1 Gerd Kuhn Sven Leiser ½ : ½
2 Detlev Jarnuczak Marcus Möhrmann 0 : 1
3 Volker Griwenka Baldur Schroeter ½ : ½
4 Roland Schmidt Björn Frontzek + :
5 Hubert Wegemund Daniel Maiorov 1 : 0
6 Detlef Lemke Peter Knops 0 : 1
7 Jürgen Hochreiner Boris Bruhn ½ : ½
8 Jens Lorenz Thomas Rosien 0 : 1

23.03.2007 SK Johanneum Eppendorf 2 TV Fischbek :
30.03.2007 Hamburger SK 6 Barmbeker SK 5 : 3
30.03.2007 Hamburger SK 5 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
30.03.2007 Niendorfer TSV Schachfreunde Hamburg 2 :
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6. Runde
13.04.2007 Königsspringer Hamburg 3 Schachfreunde Hamburg 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Sven Leiser Knut Seidel ½ : ½
2 Marcus Möhrmann Volker Schuldt 1 : 0
3 Otto Klink Helmut Wiens 0 : 1
4 Daniel Maiorov Andy Fleischer 0 : 1
5 Peter Knops Gerrit Oelmeyer 0 : 1
6 Max Borgmeyer Christoph Jablonowski 1 : 0
7 Markus Langmann Fritz Fegebank 0 : 1
8 Thomas Hagenlüke Tim Schröder 0 : 1

12.04.2007 SK Union‑Eimsbüttel 2 Niendorfer TSV 4 : 4
03.04.2007 Barmbeker SK Hamburger SK 5 4 : 4
20.04.2007 TV Fischbek Hamburger SK 6 :
12.04.2007 Pinneberger SC 2 SK Johanneum Eppendorf 2 6 : 2
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7. Runde
04.05.2007 SK Johanneum Eppendorf 2 Königsspringer Hamburg 3 :
19:00 Uhr, Wilhelm‑Gymnasium (Oberstufenhaus Alfred‑Beit‑Weg), Klosterstieg 17, 20149 Hamburg

1 Michael Jürgensen Sven Leiser 1 : 0
2 Mark‑Finn Grünewald Marcus Möhrmann ½ : ½
3 Thorben Rakow Baldur Schroeter 1 : 0
4 Daniel Wahl Daniel Maiorov 0 : 1
5 Carsten Israel Peter Knops 1 : 0
6 Tobias Hennenberger Boris Bruhn 0 : 1
7 Peter Bergfeld Thomas Rosien 0 : 1
8 Eckart Janknecht Thomas Hagenlüke 0 : 1

04.05.2007 Hamburger SK 6 Pinneberger SC 2 :
04.05.2007 Hamburger SK 5 TV Fischbek :
27.04.2007 Niendorfer TSV Barmbeker SK 2 : 6
26.04.2007 Schachfreunde Hamburg 2 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
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8. Runde
11.05.2007 Königsspringer Hamburg 3 SK Union‑Eimsbüttel 2 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Otto Klink Till Moser ½ : ½
2 Baldur Schroeter Roland Gehn 1 : 0
3 Daniel Maiorov Karlheinz Leonardi ½ : ½
4 Peter Knops Gerrit Baucke 1 : 0
5 Wolfgang Fenske Daniel Starke 1 : 0
6 Thomas Rosien Peter Freitag ½ : ½
7 Claus Goetz Michael Marquardt 1 : 0
8 Max Hort Torsten Damm 0 : 1

22.05.2007 Barmbeker SK Schachfreunde Hamburg 2 :
25.05.2007 TV Fischbek Niendorfer TSV 4 : 4
10.05.2007 Pinneberger SC 2 Hamburger SK 5 :
25.05.2007 SK Johanneum Eppendorf 2 Hamburger SK 6 :
↑
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9. Runde
08.06.2007 Hamburger SK 6 Königsspringer Hamburg 3 3 : 5
19:00 Uhr, HSK‑Schachzentrum, Schellingstr. 41, 22089 Hamburg

1 Helge Colpe Sven Leiser ½ : ½
2 Malte Colpe Otto Klink ½ : ½
3 Sergius Kirsch Baldur Schroeter ½ : ½
4 Christian Meyer Daniel Maiorov 1 : 0
5 Vadym Salenko Peter Knops 0 : 1
6 Oliver Klewin Adrian Lock 0 : 1
7 Christopher Kyeck Wolfgang Fenske ½ : ½
8 Ahmad Yousofi Thomas Hagenlüke 0 : 1

08.06.2007 Hamburger SK 5 SK Johanneum Eppendorf 2 5 : 3
15.06.2007 Niendorfer TSV Pinneberger SC 2 :
07.06.2007 Schachfreunde Hamburg 2 TV Fischbek :
14.06.2007 SK Union‑Eimsbüttel 2 Barmbeker SK :

… so ging es weiter

Das war meine Hoffnung im letzten Bericht (der nun schon etwas her ist), und es ging bis auf wenige Ausnahmen so weiter. Gegen den NTSV haben wir trotz eines kampflosen Verlustes an Brett 1 noch ein 4:4 geholt (dank Markus’ Kampfeswillen), gegen die Schachfreunde nochmal verloren und den Rest gewonnen!

Auch beim letzten Kampf gegen die an der Spitze liegende HSK‑Mannschaft hatte ich nicht mit einem Sieg gerechnet, da wir wie üblich mit drei Reserve‑Spielern antraten. Aber der Kampf war nie ersthaft in Gefahr und nach Baldurs Großmeister‑Remis sah es an vielen Brettern besser für uns aus.

Bei der HSK‑Mannschaft, die ja vor dem Kampf schon sicher aufgestiegen war, war etwas die Luft raus, und wir vertrugen das Klima im mit acht Mannschaften voll besetzen Spielsaal wohl auch besser. Wenn ich mich recht erinnere, haben dann Wolfgang (mit remis gegen den stärkeren Kyeck) und Thomas (mit Gewinn) als nächstes ihre Partien beendet.

An den anderen Brettern sah es auch überwiegend positiv aus, sodass ich dann doch wieder gerechnet habe, ob nicht noch ein Aufstieg drin ist (man darf ja noch Träume haben). Wenn wir bester Zweiter werden würden, hätten wir noch die Möglichkeit gehabt. Neben uns spielte auch die HSK‑Mannschaft aus der Parallel‑Staffel, die ebenfalls um den Platz des besten Zweiten spielte. Wenn sie verlieren würden, hätten wir es (fast) geschafft.

Wir jedenfalls taten unser Bestes: Peter wollte es wissen und wandelte seine bessere Stellung in einen ganzen Punkt um. Dabei ließ er sich von der dunklen Sonnenbrille, die der Gegener plötzlich aufsetzte, nicht verwirren.

Ottos Partie war lange unklar, auch wegen der Müdigkeit auf beiden Seiten, wie gesagt, das Klima und die Hitze … Das Remis war dann angemessen, auch weil der Gegner am Ende nur noch 10 Minuten auf seiner Uhr hatte.

Daniel stand auch in dieser Partie schlecht, aber mannschaftsdienlich wie immer ließ er sich nichts anmerken und zögerte die Niederlage bis zum bitteren Ende raus (bloß nicht früh verlieren, das ist schädlich für einen Mannschaftskampf). Er und wir hoffen auf die neue Saison …

Sehr stark hat auch Adrian gespielt; Oliver Klevin hat sich sichtlich aber erfolglos bemüht. Aus meiner Sicht war diese Partie nie in Gefahr, und es war unser Mannschafts‑Siegpunkt (wenn ich mich recht entsinne).

Zum Schluss kämpfte nur noch Sven (und sein Gegner Helge Colpe natürlich, der aber gegen die drohende Niederlage). Lange sah es nach einem Sieg für Sven aus, aber durch eine zähe Verteidigung von Helge sollte es am Ende nur remis werden. Aber was soll’s, wir sind stolz den Aufsteiger mit 5:3 besiegt zu haben!

Dann stellte sich auch die Aufstiegsrechnerei als verfrüht raus, denn die HSK‑Mannschaft in der Parallel‑Staffel sicherte sich den besten zweiten Platz (oder sogar den ersten) durch einen Sieg über Concordia. Damit sind dann zwei HSK‑Mannschaften aus den Stadtligen in die Landesliga aufgestiegen.

Alles zusammengenommen war es eine sehr gute Saison für uns (auch verglichen mit der letzen Saison). Wir haben zwar Georg verloren, den es nach drei Siegen in den ersten drei Runden nach Wien verschlagen hatte, aber die Reservespieler haben das mehr als wett gemacht. Wir hatten viel weniger Einsätze als in der letzten Ersatzspieler‑Rekordsaison, mit 16½ Punkten aus 22 Partien aber doch eine beeindruckende Punktausbeute.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Gerade wo ich diesen Bericht beende, hat KSH 4 die Siegesserie dieser Saison gegen den HSK durchbrochen: bis dato gab es 11 Siege und jetzt auch eine Niederlage. Aber das macht uns so schnell kein anderer Verein nach. KSH 3 setzt auch in der nächsten Saison alles dran, die 100 % gegen den HSK zu holen.

(Marcus Möhrmann)

 
 
 
 
 
 
 
 
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01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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