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Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 4 · Bezirksliga C 2006
Tab. Spi. · 1 · · 2 · · 3 · · 4 · · 5 · · 6 · · 7 · · 8 · · 9 ·
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. FC St. Pauli 3 6 7 5 53,0 18
2. TV Fischbek 5 4 49,5 15
3. Volksdorfer SK 3 6 5 46,0 14
4. SC Diogenes 3 4 3 4 4 6 5 37,5 9
5. Königsspringer Hamburg 4 2 2 5 5 3 5 33,5 8
6. SK Union‑Eimsbüttel 4 1 4 3 4 6 33,0 8
7. Hamburger SK 14 3 4 5 4 31,5 8
8. Hamburger SK 13 3 31,0 4
9. Pinneberger SC 3 ½ 2 2 5 22,0 4
10. Bramfelder SK ½ 3 3 3 23,0 2
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Spieler
KSH
4
Mannschaftsführer:
Claus Goetz
H A H A H A H H A
DIO
3
VDF
 
HSK
14
FBK
 
HSK
13
UNE
4
BFD
 
STP
3
PIN
3
31 Rosien, Thomas + 0 ½ 1 0 1 0 0 ½
32 Goetz, Claus 0                
33 Frontzek, Björn 1 0 1 ½ 1   ½
34 Vardjavand, Varahram                  
35 Vater, Hannes         0 ½  
35a Hagenlüke, Thomas 0 ½ 0 ½ ½ + 1 0
36 Meyer‑Plückthun, Joachim ½ 0 0 ½ 1 1 1 ½ +
37 Schierholz, Sonja   ½ ½   1 ½ 1 0 ½
38 Hanssen, Marco 1 ½ 0 1 ½ 1 1 ½ 1
39 Fischer, Lars           1  
40 Bierwald, Martin ½ 0 ½ 0 ½ ½ 0 0 ½
64 Chlond, Christian       0          
67 Huismann, Immo 1 ½ ½            
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1. Runde
13.01.2006 Königsspringer Hamburg 4 SC Diogenes 3 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Rosien Stefan Kühn + :
2 Claus Goetz Alexander Krüger 0 : 1
3 Björn Frontzek Daniel Kühn 1 : 0
4 Thomas Hagenlüke Achim Jürgens 0 : 1
5 Joachim Meyer‑Plückthun Alfons Cao ½ : ½
6 Marco Hanssen Sven Böttcher 1 : 0
7 Martin Bierwald Carlos Diz‑Suares ½ : ½
8 Immo Huismann Fabian Besch 1 : 0

06.01.2006 TV Fischbek Bramfelder SK :
10.01.2006 Hamburger SK 13 Hamburger SK 14 :
12.01.2006 SK Union‑Eimsbüttel 4 Volksdorfer SK :
03.01.2006 FC St. Pauli 3 Pinneberger SC 3 :

Bericht

Ein erfreulicher Auftakt zu einer schweren Saison, in die wir nach der letztjährigen Ernüchterung ohne große Ambitionen gehen. Einzig die wahrscheinlich schwachen Gegner in den Runden 7 (Bramfeld) und 9 (Pinneberg) lassen uns vom Klassenerhalt träumen. Jeder weitere Punkt ist Gold wert.

Diogenes spielt ohne drei und lässt das erste Brett frei – vielen Dank für die Gastgeschenke! Ich widme mich dem Beobachten der übrigen Partien und genieße einen ziemlich entspannten Abend.

Noch in der Eröffnungsphase stehen Claus und Marco bereits sehr gut. Während bei Claus schnell das Brett brennt und die Stellung taktisch ist, hat Marcos Gegner die Eröffnung (Caro‑Kann) misshandelt und verliert forciert einen Bauern. Hier sehe ich zwei Punkte für uns, zusammen mit meinem sind es schon drei. An den restlichen Brettern stehen wir nicht schlechter. Ein Sieg zeichnet sich ab.

Joachim erinnert mich daran, dass wir in der letzten Saison zu siebt bei Diogenes waren und es nun andersherum sei (schlechtes Zeichen?). Ich denke an die alte Fußballer‑Weisheit: Wer einsnull führt, der stets verliert. Schon macht Joachim remis und wir führen 1½:½. Jetzt kann nichts mehr schief gehen.

Immo hat mittlerweile einen schönen Angriff aufgebaut und drückt erheblich auf f7. Der Gegner hilft noch etwas, und schon funktionieren verschiedene Kombinationen. Wenig später hat Immo gewonnen.

Leider verschlechtert Thomas H. seine Stellung zusehends. Dabei verbraucht er viel Zeit – das alte Problem. Das Zukucken macht da nicht viel Spaß. Glücklicherweise ist der Spuk bald zu Ende.

Claus hat inzwischen leider auch nicht immer den Besten gefunden. Diesen Punkt müssen wir abschreiben. Da trifft es sich gut, dass Björn plötzlich über zwei satte Mehrbauern verfügt und den Materialvorteil souverän verwertet.

Die überzeugendste Vorstellung gibt Marco, der wirklich alles richtig macht und das Bauernendspiel gewinnt. Dieser Punkt bedeutet den Mannschaftssieg, Claus’ anschließende Niederlage trübt das Bild nur unwesentlich.

Einer fehlt noch: An seinem Lieblingsbrett (7) muss Martin starkem Druck der gegnerischen Schwerfiguren standhalten, ein Bauer steht auf der siebten Reihe kurz vor der Umwandlung. Martin hat zwar einen Mehrbauern, dieser Materialvorteil scheint mir die Partie allerdings nicht retten zu können. Er bietet trotzdem remis an. Angesichts des 2½:4½‑Zwischenstands scheint der Gegner die Lust am Weiterspielen verloren zu haben und akzeptiert.

(Thomas Rosien)

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2. Runde
01.02.2006 Volksdorfer SK Königsspringer Hamburg 4 6 : 2
19:00 Uhr, Räucherkate, Claus‑Ferck‑Str. 43, 22359 Hamburg

1 Stefan Klemm Thomas Rosien 1 : 0
2 Berend Feddersen Björn Frontzek 1 : 0
3 Stephan Lewald Thomas Hagenlüke ½ : ½
4 Helmut Benik Joachim Meyer‑Plückthun 1 : 0
5 Ralf Schubert Sonja Schierholz ½ : ½
6 Axel Chmielewski Marco Hanssen ½ : ½
7 Viktor Jekeltschik Martin Bierwald 1 : 0
8 Gert Blankenburg Immo Huismann ½ : ½

24.01.2006 Bramfelder SK Pinneberger SC 3 3 : 5
16.01.2006 SC Diogenes 3 FC St. Pauli 3 :
03.02.2006 Hamburger SK 14 SK Union‑Eimsbüttel 4 4 : 4
27.01.2006 TV Fischbek Hamburger SK 13 :

Bericht

Mal wieder ging es nach Volksdorf. Unter den Befragten war niemand, der sich erinnern konnte, schon einmal zu Hause gegen Volksdorf gespielt zu haben. Schlimmer noch: Es konnte sich auch keiner erinnern, schon einmal gegen Volksdorf gewonnen zu haben. Diesmal Trendwende? Die Volksdorfer spielten in Bestbesetzung und das heißt DWZ 1943 an eins, 1845 an acht und dazwischen so ähnlich. Wir brachten die Neuerung des ›non‑playing captain‹ (that’s me!). Das musste reichen.

Als Erster war Immo fertig. Das Angriffsspiel an beiden Flügeln drohte nach dem Damentausch zu verflachen und so einigte man sich auf Punkteteilung. Geht durch.

Martin geriet früh unter Druck und stand bald ziemlich schlecht. Dafür konnte Thomas H. eine angenehme Stellung mit gedeckten Freibauern auf d5 erreichen. Joachims Partie erschien den Kiebitzen wurstähnlich, Marcos Eröffnung Cambridge‑Springs‑ähnlich. Und das ist beides nicht so gut. Der Rest roch nach Ausgleich, also ging es zunächst noch eine Weile so weiter.

Kenner der Szene wissen es: Schachpartien werden meist durch einfache taktische Einschläge entschieden. Und da ich Marco jetzt einfach mal zu den Kennern zähle, war es nur folgerichtig, dass er den gegnerischen Bh2 gewann. Manchmal aber wirken auch positionelle Kräfte, weshalb es schon wieder folgerichtig war, dass er im Zuge des gegnerischen Minoritätsangriffes den Bc6 zurückgab. Fazit: remis.

Unterdessen hatten Joachims Befreiungsversuche die Qualität gekostet. Allerdings konnte er sich noch unverschämt viel Initiative ermogeln. Sonja hatte zwischenzeitlich Dame gegen Turm und Figur mehr, entschloss sich jedoch, das Material zurückzugeben, um die taktisch verworrene Stellung zu entzerren. Martin verteidigte sich immer noch zäh, aber die Niederlage zeichnete sich doch deutlich ab. Thomas R. hatte einen Bauern weniger, griff den gegnerischen Mehrbauern aber mit allen Schwerfiguren an, sodass der mit allen Schwerfiguren gedeckt werden musste. Vielleicht remis. Bei Björn war wirklich ein spannender Kampf entbrannt. Zwar hatte er eine Qualität weniger, aber aktives Figurenspiel und ein weit vorgerückter Freibauer boten gute Gewinnchancen. Thomas H. wartete immer noch auf den Durchbruch.

Während bei Joachim dann doch die Qualität die Partie entschied, ging die Berg‑ und Talfahrt bei Sonja munter weiter. Plötzlich hatte der Gegner eine Qualität mehr. Im Duell der Freibauern musste Sonja noch eine Figur, dann der Gegner den Turm geben, und übrig blieb ein Springerendspiel (zwei vor, einen zur Seite!) mit Mehrbauer in Volksdorfer Händen. Spannung blieb garantiert. Martins Gegner gab zwar noch Material zurück, konnte das entstehende Bauernendspiel aber relativ leicht gewinnen.

Völlig unerwartet geriet bei Björn die Zugreihenfolge durcheinander und zur allgemeinen Überraschung war sein König matt im Zentrum. Mist! Dafür konnte Sonja ihre Partie remis halten. Bei Thomas R. mussten die Damen getauscht werden, sodass der Mehrbauer dem Gegner dann doch zum Sieg reichte, während bei Thomas H. nach Turmtausch im Bauernendspiel zum Siegen zu wenig blieb.

Macht am Ende 2:6 gegen uns. Die Niederlage gegen die favorisierten Volksdorfer geht in Ordnung, war aber in dieser Höhe nicht obligatorisch. Trotz allem hat die Mannschaft sich äußerst kämpferisch gegeben, und das macht Mut für den Rest der Saison.

(Claus Goetz)

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3. Runde
17.02.2006 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 14 3 : 5
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Rosien Jamshid Atri ½ : ½
2 Björn Frontzek Wilfried Rühr 1 : 0
3 Thomas Hagenlüke Klaus von Bargen 0 : 1
4 Joachim Meyer‑Plückthun Sebastian Krupa 0 : 1
5 Sonja Schierholz Werner Haak ½ : ½
6 Marco Hanssen Manfred Mumme 0 : 1
7 Martin Bierwald Ricardo Quibael ½ : ½
8 Immo Huismann Stanislaw Frackowiak ½ : ½

14.02.2006 Hamburger SK 13 Bramfelder SK :
16.02.2006 SK Union‑Eimsbüttel 4 TV Fischbek :
07.02.2006 FC St. Pauli 3 Volksdorfer SK :
16.02.2006 Pinneberger SC 3 SC Diogenes 3 2 : 6

Bericht

Gegen die schwächere der beiden HSK‑Mannschaften, die aber schon ihre eigene Dreizehnte geschlagen hat, rechnen wir uns eigentlich Chancen aus. Unerklärlicherweise gehen wir ausgerechnet an den mittleren Brettern – dort sind wir favorisiert – fast völlig leer aus. Hinten wird remis gespielt, gerüchteweise war mehr oder weniger drin.

Ich kann die meiste Zeit nur Björns und meine Partie verfolgen. Obwohl eine der vorbereiteten Varianten aufs Brett kommt, gerate ich nach einer schwächeren Fortsetzung unter Druck und verliere schon wieder einen Bauern. Das entstehende Turmendspiel ist jedoch nicht aussichtslos. Nachdem sein König sich selbst abgedrängt hat und ich meinen Freibauern in Bewegung gesetzt habe, willigt er in die Zugwiederholung ein.

Den einzigen Sieg für uns erzielt Björn, der gegen Wilfried Rühr (An dieser Stelle freundliche Grüße an unser langjähriges Vereinsmitglied mit besten Erinnerungen an die alten Zeiten!) gewohnt offensiv zu Werke geht. Björn opfert einen Bauern, um im Zentrum durchzubrechen. Aber eigentlich kann das nicht gutgehen, und ich meine zu sehen, wie Willi an einer Stelle die Türme tauschen kann und danach einfach auf Gewinn stehen würde. Das passiert jedoch nicht, stattdessen bewahrheitet sich einmal mehr die altbekannte Weisheit vom Glück des Tüchtigen. Oder eher: Mut wird belohnt? Naja, das soll Björn entscheiden.

Dennoch: Unter dem Strich bleibt eine letztlich klare Niederlage gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Ärgerlich!

(Thomas Rosien)

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4. Runde
24.02.2006 TV Fischbek Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, Altentagesstätte Neugraben, Neugrabener Markt 7, 21149 Hamburg

1 Lew Sternberg Thomas Rosien 0 : 1
2 Denis Schermer Björn Frontzek ½ : ½
3 Norbert Zimpel Thomas Hagenlüke ½ : ½
4 Philip Reichhardt Joachim Meyer‑Plückthun ½ : ½
5 Nikolas Egelriede Marco Hanssen 0 : 1
6 Hubert Kopyto Lars Fischer + :
7 Peter Schausten Martin Bierwald 1 : 0
8 Manfred Ottow Christian Chlond 1 : 0

21.02.2006 Bramfelder SK SC Diogenes 3 3 : 5
01.03.2006 Volksdorfer SK Pinneberger SC 3 :
03.03.2006 Hamburger SK 14 FC St. Pauli 3 :
28.02.2006 Hamburger SK 13 SK Union‑Eimsbüttel 4 :

Bericht

Gegen die starken Fischbeker haben wir uns vorher allenfalls ein paar Brettpünktchen ausgerechnet. Leider sind wir nur zu siebt, weil Sonja krank geworden ist. Käpten Claus ist zwar anwesend, darf aber wegen Landesliga‑Einsatzes nicht spielen. Fischbek mit 1 bis 8!

Vom Druck des Gewinnenmüssens befreit spielen wir locker auf, und schnell sieht es gar nicht schlecht aus: Nach sieben Zügen gibt André van de Veldes Gegner auf. Die Fünfte gewinnt später mit 5:3 gegen Fischbeks Zweite.

Wir liegen zwar mit 0:1 zurück, und an Brett 8 wird es für Christian auch eine Niederlage geben, an allen übrigen Brettern halten wir aber mit. Joachim teilt sich als Erster den Punkt. Später folgen Björn und Thomas H., die ihren Gegnern nicht den Hauch einer Siegchance lassen – immerhin!

Ich habe mich auf das Spiel meines Gegners vorbereitet (Danke Boris!). Er spielt Slawisch. In mein Sportverlag‑Buch habe ich bereits nach der Niederlage in Volksdorf reingekuckt. Das gibt zusätzlich Sicherheit. Die Springer werden bald abgetauscht, und wesentliches Stellungsmerkmal bleiben die beiderseitigen Läuferpaare. Dann spielt er f5 (darauf habe ich gewartet – anscheinend sein Lieblingszug) und öffnet damit die erste Diagonale gegen den eigenen König. Als er später g6 nachschiebt, sieht es positionell schlecht für ihn aus, zumal ich auch noch D‑ und E‑Linie mit meinen Türmen besetze. Ohne Probleme tausche ich in ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit Mehrbauern ab und sorge nach vier Stunden Spielzeit für den Anschlusstreffer.

Marco hat in der Zeitnotphase den Überblick behalten und eine Figur mehr. Erneut mit Caro‑Kann konfrontiert kannte auch sein heutiger Gegner die Theorie nicht. Als nun der Damentausch nicht zu vermeiden ist, gibt dieser auf.

Es steht 3½:3½ – kaum zu glauben!

Die schwere Aufgabe, sein knapp ausgeglichenes Turmendspiel remis zu halten, fällt Martin zu. Er wehrt sich nach Geisteskräften, und über 500 Punkte DWZ‑Unterschied fallen am wenigsten seinem Gegner auf, der sich mehrfach ungeschickt anstellt. Leider hat Martin die schlechtere Zeit, und nachdem die Türme getauscht sind, muss er noch mehr rechnen. Auch die Kiebitze sind sich nicht völlig einig, wie das Bauernendspiel zu bewerten ist (Martin: a‑ und g‑Bauer, Gegner: a‑ und h‑Bauer und aktiver König).

»Vielleicht verliert Martin nicht« – tut er aber doch! Gerade als noch die Chancen bei einem möglichen Bauernrennen abgewogen werden, verliert Martin seinen a‑Bauern, den er hierzu unbedingt benötigt hätte.

Aus und vorbei! Die Sensation lag in der Luft, es war wirklich spannend. Wer weiß, was zu acht drin gewesen wäre?

(Thomas Rosien)

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5. Runde
24.03.2006 Königsspringer Hamburg 4 Hamburger SK 13 :
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Rosien Raimund Wolke 0 : 1
2 Björn Frontzek Holger Winterstein 1 : 0
3 Hannes Vater Hans‑Joachim Müller : +
4 Thomas Hagenlüke Manfred Stejskal ½ : ½
5 Joachim Meyer‑Plückthun Thomas Anger 1 : 0
6 Sonja Schierholz Reinhard Ahrens 1 : 0
7 Marco Hanssen Axel Horstmann ½ : ½
8 Martin Bierwald Gunnar Klingenhof ½ : ½

23.03.2006 SK Union‑Eimsbüttel 4 Bramfelder SK :
21.03.2006 FC St. Pauli 3 TV Fischbek :
23.03.2006 Pinneberger SC 3 Hamburger SK 14 :
20.03.2006 SC Diogenes 3 Volksdorfer SK :

Bericht

Erneut nur zu siebt haben wir die Lage dennoch fast jederzeit unter Kontrolle und erzielen einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Schnell stehen Björn und Sonja richtig gut, den Ausgleich besorgt uns jedoch Joachim (oder eher Thomas Anger, sein Gegner). Als bald darauf auch Björn gewinnt, führen wir 2:1. Marco und Martin steuern halbe Punkte bei.

Die Zeitnotphase naht: Ich habe drei Leichtfiguren für Turm und vier Bauern, die ich gerade nach und nach einsammle. Da unterläuft mir ein ärgerlicher Fehler, der mich letzten Endes mit einer Qualität weniger dastehen ließe. Ich bin total enttäuscht, sodass ich aufgebe, ohne mir die Fortsetzung zeigen zu lassen – nicht gerade kämpferisch!

Glücklicherweise gewinnt Sonja bald darauf, sodass wir erneut führen, und Thomas H. hat eigentlich immer mindestens remis – oder?

Optisch sieht die Partie gut aus: Raumvorteil und Königsangriff für Thomas, Manni der Libero eigentlich ohne Gegenspiel. In einem unbeobachteten Moment wird viel Material abgetauscht, sodass letztlich ein Turmendspiel mit jeder Menge Bauern übrig bleibt. Des Gegners Turm steht sehr aktiv auf der zweiten Reihe und kann wegen anschließend drohender Bauernumwandlung nicht getauscht werden. In einem Anflug von Genialität verschafft sich Schwarz einen entfernten Freibauern und kann seinerseits die Türme tauschen, wonach der Freibauer noch entfernter – sprich: außerhalb des Quadrats – wäre. Ich gestehe: Zu diesem Zeitpunkt habe ich die Partie abgeschrieben.

Jedoch (Dem Himmel sei Dank!): Der Anflug verfliegt genauso schnell wie er kam. Mehrere Bauern werden entschärft, und bald hat Thomas unter tatkräftiger Mithilfe die Situation wieder im Griff. Mit zwei (gedeckter Freibauer) gegen einen Bauern im Turmendspiel macht Thomas ein Remisangebot, das Manfred Stejskal nicht ablehnen kann.

(Thomas Rosien)

↑
↓
6. Runde
20.04.2006 SK Union‑Eimsbüttel 4 Königsspringer Hamburg 4 3 : 5
19:00 Uhr, Hamburg‑Haus, Doormannsweg 12, 20259 Hamburg

1 Jens Trzcielinski Thomas Rosien 0 : 1
2 Christian Trzcielinski Hannes Vater 1 : 0
3 Michael Marquardt Thomas Hagenlüke : +
4 Rainer Bunge Joachim Meyer‑Plückthun 0 : 1
5 Birte Zehner Sonja Schierholz ½ : ½
6 Robert Thomas Marco Hanssen 0 : 1
7 Dr. Reinhard Huljus Lars Fischer + :
8 Norman Rose Martin Bierwald ½ : ½

11.04.2006 Bramfelder SK Volksdorfer SK :
21.04.2006 Hamburger SK 14 SC Diogenes 3 4 : 4
21.04.2006 TV Fischbek Pinneberger SC 3 : ½
04.04.2006 Hamburger SK 13 FC St. Pauli 3 3 : 5

Bericht

Erneut nur zu siebt haben wir die Lage dennoch fast jederzeit unter Kontrolle und erzielen einen weiteren wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Allerdings ist auch Union‑Eimsbüttel nicht komplett, sodass es nach einer Stunde 1:1 steht. An allen anderen Brettern sind wir positionell oder materiell im Vorteil.

Der gesundheitlich angeschlagene Joachim bringt uns mit tatkräftiger Unterstützung seines Gegners in Führung.

Das Duell der Damen zwischen Sonja und Birte Zehner endet nach zweischneidigem Spiel unentschieden, bevor es richtig losgeht.

Hannes, der schnell einen Bauern im Vorteil war und zu diesem Zeitpunkt sehr aussichtsreich steht, stellt versehentlich eine Figur ein, was ihn wenig später die Partie kostet.

Mein Gegner spielt schwach und verhilft mir zu einem schnellen Sieg in 21 Zügen.

Martin gewinnt in einer Französischen Eröffnung den gegnerischen Bauern auf d4. Sein weißfeldriger Läufer bereitet ihm allerdings leichtere Probleme. Mannschaftsdienlich macht er remis und sichert uns den ersten Mannschaftspunkt.

Marco spielt noch und steht schon seit langem richtig gut, da droht der Gegner – allerdings auf Kosten seiner Stellung – mit einem zweizügigen Matt. Marco behält die Übersicht und tauscht das gefährliche Material ab. Mit vier Bauern im Nachteil gibt der Gegner auf.

Nach nicht einmal drei Stunden haben wir mit 5:3 gewonnen. Union‑Eimsbüttel bleibt unser Lieblingsgegner.

(Thomas Rosien)

↑
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7. Runde
12.05.2006 Königsspringer Hamburg 4 Bramfelder SK 5 : 3
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Rosien Dr. Markus Dimke 0 : 1
2 Björn Frontzek Matthias Behrwaldt ½ : ½
3 Hannes Vater Norbert Fortmann ½ : ½
4 Thomas Hagenlüke Geert Witthöft 1 : 0
5 Joachim Meyer‑Plückthun Harald Stapp 1 : 0
6 Sonja Schierholz Hans‑Georg Meyer 1 : 0
7 Marco Hanssen Klaus‑Peter Bett 1 : 0
8 Martin Bierwald Said Sadat 0 : 1

25.04.2006 FC St. Pauli 3 SK Union‑Eimsbüttel 4 7 : 1
27.04.2006 Pinneberger SC 3 Hamburger SK 13 :
24.04.2006 SC Diogenes 3 TV Fischbek 4 : 4
26.04.2006 Volksdorfer SK Hamburger SK 14 5 : 3

Bericht

Mit dem dritten Sieg in Folge verbessern wir uns auf den vierten Tabellenplatz. Der wahrscheinliche Absteiger Bramfeld stellt uns nicht vor allzu große Probleme.

Hannes macht ein schnelles Remis, als wir an mehreren Brettern bereits sehr gut stehen. Anschließend bringen uns Sonja, Thomas H. (für den es mich besonders freut) und Joachim deutlich in Führung.

Wie sieht es sonst aus? Martin verwaltet eine passive Stellung und muss abwarten, was dem Gegner einfällt. Marco hatte bereits Materialvorteil, da gelingt es seinem Gegner, drei Bauern für eine Figur zu erhalten. Björn hat noch in der Eröffnungsphase nicht gut gespielt und einen Bauern verloren. Später erhält der Gegner Turm und zwei Bauern gegen Läufer und Springer. Mein Gegner macht die erwarteten Eröffnungszüge, und nachdem er rochiert hat, funktioniert die Taktik, die vorher nicht ging. Das habe ich übersehen – sehr peinlich. Mit einem Bauern im Nachteil und schlechter Stellung sehe ich der drohenden Niederlage entgegen. Es ist noch nicht abzusehen, ob wir die zum Sieg erforderlichen zwei halben Brettpunkte holen werden.

Das geht dann aber doch eher schnell: Björns Gegner begeht einen Fingerfehler (macht zwei Züge auf einmal). Dadurch entsteht etwas Unruhe, in deren Folge bald remis vereinbart wird. Marco verschafft sich einen eigenen Freibauern, der ihm bald zum Sieg verhilft.

Martin kann mehrere Figuren abtauschen, stellt dann aber eine ein und gibt auf. Ich habe ein Turmendspiel mit zwei Minusbauern erreicht. Als ich meinen letzten Bauern verlieren werde, gebe auch ich auf.

(Thomas Rosien)

↑
↓
8. Runde
02.06.2006 Königsspringer Hamburg 4 FC St. Pauli 3 2 : 6
19:00 Uhr, KSH‑Clubheim, Riekbornweg 5, 22457 Hamburg

1 Thomas Rosien Riccardo Staak 0 : 1
2 Björn Frontzek Andreas Kohtz : +
3 Thomas Hagenlüke Thomas Schüttler 0 : 1
4 Joachim Meyer‑Plückthun Frank Wiekhorst ½ : ½
5 Sonja Schierholz Christian Jöhnk 0 : 1
6 Marco Hanssen Tera Siregar ½ : ½
7 Lars Fischer Heinz Lorsbach 1 : 0
8 Martin Bierwald Jürgen Olschok 0 : 1

16.05.2006 Bramfelder SK Hamburger SK 14 :
19.05.2006 TV Fischbek Volksdorfer SK 5 : 3
16.05.2006 Hamburger SK 13 SC Diogenes 3 :
01.06.2006 SK Union‑Eimsbüttel 4 Pinneberger SC 3 6 : 2

Bericht

St. Pauli ist eindeutig die stärkste Mannschaft der Staffel und will gegen uns den Aufstieg feiern. Einige bringen gehörigen Bierdurst und Körperschweiß mit, einem hängt der Bauch aus dem T‑Shirt.

Wir sind mal wieder nur zu siebt, sodass unser ehemaliger Mitstreiter Andreas Kohtz, dem ich auf diesem Weg alles Gute wünsche, kampflos gewinnt.

Mein Gegner (für meinen Geschmack: peinliches Outfit!) zieht sehr schnell und kümmert sich mehr um seinen Alkoholspiegel, als sich der Partie zu widmen. Sein Angriff ist nicht korrekt und kostet ihn mehr Material, als er ihm einbringen wird. Im entscheidenden Moment halte ich den Druck nicht mehr aus und mache zwei schwache Züge hintereinander, sodass ich doch mit einer Qualität im Nachteil bleibe. Wenig später gebe ich auf. Das ist so gemein, aber leider typisch: Es gelingt mir meistens nicht, die gesamte Partie über konzentriert zu bleiben!

Nachdem ich wieder einigermaßen bei mir bin, schaue ich mal, was an den anderen Brettern so los ist: Thomas H. und Sonja stehen miserabel und geben auch bald auf. Ansonsten scheint zumindest das eine oder andere Remis möglich zu sein. Am komfortabelsten steht Lars, am unbequemsten Martin.

So kommt es dann auch: Joachim und Marco erreichen ungefährdet den Remishafen, Martins Stellung bricht unter dem Druck der aktiven gegnerischen Figuren zusammen.

Zuletzt spielt noch Lars, und wie er seine Stellung – entscheidendes Merkmal: Lars’ Freibauer – mit eigentlich schlechtem Springer gegen guten Läufer bei aktiven König und Turm Zug um Zug verbessert, ist sehenswert. Bald gibt der Gegner auf.

Bereits gegen halb elf steht das etwas zu deutliche Resultat fest, St. Pauli zieht von dannen, die Luft ist wieder rein.

(Thomas Rosien)

↑
↓
9. Runde
22.06.2006 Pinneberger SC 3 Königsspringer Hamburg 4 :
19:00 Uhr, Kirchengemeinde St. Michael, Fahltskamp 16, 25421 Pinneberg

1 Uwe Stier Thomas Rosien ½ : ½
2 Dietrich Grothkopp Björn Frontzek + :
3 Siegfried Tornier Hannes Vater + :
4 Joachim Kaland Thomas Hagenlüke + :
5 Gabriel Aleanakian Joachim Meyer‑Plückthun : +
6 Hendrik Lüttig Sonja Schierholz ½ : ½
7 Arne Metzner Marco Hanssen 0 : 1
8 Jens‑Uwe Mungard Martin Bierwald ½ : ½

13.06.2006 FC St. Pauli 3 Bramfelder SK : ½
12.06.2006 SC Diogenes 3 SK Union‑Eimsbüttel 4 4 : 4
21.06.2006 Volksdorfer SK Hamburger SK 13 :
23.06.2006 Hamburger SK 14 TV Fischbek :

Bericht

Zum Saisonausklang finden nur fünf Spieler den Weg nach Pinneberg. Einer hat wie so häufig etwas Besseres vor, einer hat sich wahrscheinlich verlaufen, und einer ist irgendwie verschollen. Die als Absteiger bereits feststehenden Pinneberger sind auch nicht komplett; nach einer Stunde steht es 1:3.

Ich greife überhastet an, und er sieht den guten Verteidigungszug. Bald danach bietet er remis an, was ich nach sehr langem Überlegen annehme. Positionell wahrscheinlich gerechtfertigt, aber nicht gerade mannschaftsdienlich. Andererseits geht es ja auch nur noch um die Ehre.

Zu diesem Zeitpunkt steht Sonja meiner Meinung nach auf Gewinn. Marco hat einen Bauern mehr und will gewinnen. Martins Stellung bereitet mir Sorgen; vermutlich verliert er bald Material.

Später erfahre ich, dass Sonja doch nur remis gespielt hat. Beim Stand von 2:4 erhielt Martin ein unmoralisches Remisangebot, das er aber angesichts seiner Stellung nicht ablehnen konnte. Einzig Marco gewann. Für ihn, den vorbildlichen Kämpfer, tut es mir Leid, dass er in einer Mannschaft spielen muss, die in dieser Saison viel zu viele ganze und halbe Punkte verschenkt hat.

(Thomas Rosien)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/06-ksh4.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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