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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Jugend‑Vereinsmeisterschaft 2006
 18. November bis 2. Dezember 2006 
Endstand
Pl. Teilnehmer TWZ Sp. g. u. v. Pu. Bhz. SoBe.
1. Lock, Adrian 1580 9 9 0 0 9,0 46,0 46,00
2. Stanau, Guido 886 9 8 0 1 8,0 43,5 34,50
3. Raider, Eugen 1173 9 5 2 2 6,0 46,0 24,75
4. Mau, Felix 1241 9 6 0 3 6,0 41,0 21,50
5. Schiffmann, Darius 1239 9 5 0 4 5,0 50,0 21,00
6. Hort, Max 1314 9 4 2 3 5,0 48,0 19,75
7. Spät, Alexander   9 4 1 4 4,5 39,5 14,75
8. Götze, Tobias   9 4 1 4 4,5 39,5 12,50
9. Lang, Kevin   9 4 1 4 4,5 28,0 9,25
10. Hartig, Ruben   9 4 0 5 4,0 47,5 13,50
11. Vieth, Lukas   9 4 0 5 4,0 31,5 6,00
12. Viol, Joshua 789 6 4 0 2 4,0 19,5 5,50
13. Hartig, Justus   9 3 1 5 3,5 46,0 14,00
14. Broksch, Simon   6 3 0 3 3,0 23,5 7,00
15. Gottschalk, Mika   9 2 1 6 2,5 31,0 2,75
16. Gottschalk, Lea   6 2 0 4 2,0 15,0 0,00
17. Briewig, Nico   6 1 1 4 1,5 21,0 1,25
18. Beetz, Robert   3 1 0 2 1,0 8,5 0,00
19. Hänjes, Recarda   9 0 0 9 0,0 35,0 0,00
Bericht

Die Jugendvereinsmeisterschaft 2006 fand in einem etwas kleinerem Rahmen statt als in den letzten Jahren. Die 19 Spieler, die teilgenommen haben, konnten jedoch einiges an Erfahrung mitnehmen für die kommenden Turniere. Deswegen ist es auch gut, dass gerade von den jüngeren Spielern viele dabei waren.

Kommen wir zu den Teilnehmern: Adrian Lock ist mit 9/9 souverän Jugendvereinsmeister 2006 geworden, herzlichen Glückwunsch noch einmal dazu! Insgesamt gab er sich keine Blöße, was man von den Titelfavoriten der letzten Jahre nicht unbedingt behaupten kann.

Den Silberrang belegte Guido Stanau. Dass er nur einen Punkt abgegeben hat, zeigt die Fortschritte, die er in letzter Zeit gemacht hat. Zwar war das bei weitem nicht immer so klar, was da auf dem Brett passierte – aber das Glück belohnt ja schließlich auch im Schach häufig den Tüchtigen.

Eugen Raider kann mit dem dritten Platz eigentlich ganz zufrieden sein – wenn da nicht ganze zwei Zähler Abstand zu Guido wären. Trotz kreativer Eröffnungsideen kam da nicht viel Feuer aufs Brett; das wurde wohl schon woanders verbraten. Und auch an der Zeiteinteilung muss noch etwas getüftelt werden.

Genauso viele Punkte wie Eugen erreichte Felix Mau, bei dem der Name zumindest in der ersten Runde Programm war. Dann startete er zur großen Aufholjagd, für sechs Punkte reichte es dann noch.

Max Hort und Darius Schiffmann spielten beide nicht aggressiv genug. Es wurde oft schnell und viel getauscht, sodass der Druck aus der Stellung genommen wurde. Das reichte immer gegen die deutlich schwächeren Gegner, allerdings sprang gegen die ungefähr gleich starken meist wenig raus. Hier gilt es, zur HJET wieder die alten Stärken auszupacken.

Ein wechselhaftes Turnier spielte Alexander Spät. Oft zieht er im entscheidenen Augenblick noch zu schnell, um die guten Ansätze auch in Punkte zu verwandeln. Trotzdem ist der siebte Platz ein ordentliches Ergebniss, schließlich besitzen alle Spieler die vor ihm gelandet sind, (noch) deutlich mehr Turniererfahrung. Selbiges kann man auch von Tobias Goetze behaupten, der ebenfalls 50 % machte. Auch 4½ Punkte erreichte Kevin Lang, der mit am meisten Lehren aus dem Turnier ziehen konnte, und sich seine Plazierung am letzten Spieltag hart erkämpft hat.

Etwas unzufrieden mit Platz 10 und 4 Punkten ist vielleicht Ruben Hartig. Allerdings hat er fast nur gegen die Tabellenvordersten gespielt. Zum Verhängnis wurden ihm häufig mangelnde Kenntnisse in der Eröffnung, sodass er seine guten Spielansätze manchmal gar nicht aufs Brett bekommen konnte. Aber keine Sorge – genau daran arbeiten wir in nächster Zeit! Gleichauf in der Punktzahl sind Lukas Vieth und Joshua Viol. Lukas muss noch etwas mehr auf seine eigenen Figuren achten – gerade in der Eröffnung ist auch mehr Zeit aufzubringen in unbekannten Stellungen. Bei Joshua ist erwähnenswert, dass er seine vier Punkte aus nur sechs Partien geholt hat.

Mehr Potenzial als für 3½ Punkte steckt in Justus Hartig. Dies bewies er gerade in Runde 1, wo er in einer schön geführten Angriffspartie Eugen an die Wand spielte, dann jedoch weichherzig aufs Remisgebot einging. Leider konnte er an diese Leistung in den weiteren Partien nur selten anknüpfen.

Viel Erfahrung auf einem ihrer ersten »richtigen« Schachturniere sammeln konnten Simon Broksch, Nico Briewig, Mika Gottschalk, Lea Gottschalk und Recarda Hänjes. Alle gingen in den letzten Runden schon ganz anders eingestellt in die Spiele, als noch zu Beginn des Turniers.

Tja, was gibt’s noch zu sagen zur JVM 2006?

Zuerst geht natürlich ein Dank an alle fleißigen Essensspender, die die Kinder an den drei Spieltagen gut versorgt haben. Ein besonderer Dank geht an Frau Spät für ihren unermüdlichen Einsatz, an Ruben und Justus Hartig für die große Weihnachtsaufbauaktion und natürlich an Eugen, weil er so fein das Clubheim gesaugt hat.

Ansonsten haben natürlich auch die Trainer einiges an Erkenntnissen gewonnen und hoffen, dass alle Teilnehmer auch bei den HJET 2007 dabei sein werden, für die es demnächst die Ausschreibung geben wird.

Den Zuschauerpreis hat dieses Jahr Markus Langmann gewonnen.

Außerdem hoffen wir natürlich noch, den Pokal zu finden.

(Baldur Schroeter)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/06-jvm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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