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Chronik: Archiv
Donnerstag, 23. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

29. Internationales SGHHUB‑Schnellturnier
 28./29. Mai 2005 
Endstand
Pl. Mannschaft MP BP Bhz.
1. Hamburger SK 1 16 27,5 95,0
2. HSK for fun 16 25,5 106,0
3. Matthias‑Claudius‑Gymnasium 12 24,5 109,0
4. SK Marmstorf 12 24,5 96,0
5. SG Leysch (UB 1) 12 24,0 92,0
6. HSK‑Models 12 22,5 109,0
7. Leipzig 12 20,5 100,0
8. Schule Oppelner Str. 1 11 20,0 86,0
9. SK Weisse Dame 10 20,5 100,0
10. Königsspringer Hamburg 1 10 20,0 94,0
 

Max Borgmeyer (3½/9)
Daniel Maiorov (5½/9)
Thomas Hagenlüke (6/9)
Ole Meyer (5/9)

 
11. Gymnasium Dörpsweg 10 17,5 82,0
12. Gymnasium Uhlenhorst‑Barmbek 3 10 16,0 82,0
13. RS Hagen 9 20,0 77,0
14. Königsspringer Hamburg 3 9 19,5 72,0
 

Henry Steinfeldt (3½/8)
Felix Mau (4/9)
Darius Schiffmann (3/6)
Max Hort (6/7)
Guido Stanau (2/4)
Moritz Dibbern (1/2)

 
15. Königsspringer Hamburg 2 9 19,0 98,0
 

Markus Langmann (3/4)
Adrian Lock (5½/9)
Christian Chlond (3/5)
Florian Albrecht (3/9)
Yunus Burneckas (4½/9)

 
16. Athenaeum Stade 9 19,0 84,0
17. SK Bremen‑West 1 9 18,0 86,0
18. SV Eidelstedt 1 9 18,0 83,0

:

32 Mannschaften

Bericht

Am 28./29. Mai 2005 gab’s mal wieder ein SGHHUB‑Schnellturnier‑Erlebnis. Traditionell sind wir ja auf »dem« Schnellturnier des Jahres immer mit einigen Mannschaften vertreten. Die Planung gestaltete sich leider etwas schwierig – einige kurzfristige Absagen und viele Spieler, die nur an einem Tag Zeit hatten, forderten einige Kreativität bei der Aufstellung der Teams. Heraus kamen dann:

KSH 1 (Max B., Daniel M., Thomas H. und H²O Meyer mit Y)
KSH 2 (Markus L., Adrian L., Chlondi, Ali Albrecht, Yunus B.)
KSH 3 (Henry S., Felix MAU, Darius S., Max H., Guido S., Moritz D.)

Schön gnadenlos brannte die Sonne dann am ersten richtig heißen Tag des Jahres auf die Halle in der Brucknerstraße, wo das Turnier dieses Jahr vielleicht zum letzten Mal stattfand. Und da hatte es vielleicht sogar etwas Gutes, dass dieses Mal nur 32 Mannschaften ins Rennen gegangen sind, sonst hätte die Luft im Saal auch rein gar nix mehr mit Sauerstoff zu tun gehabt.

»32 Mannschaften!?«, werden sich vielleicht einige fragen, die diese Veranstaltung noch vor ein paar Jahren mitgemacht haben. »Sind nicht vielleicht 62 gemeint?« – Tja, vertippt habe ich mich nicht: Woran es auch immer liegen mag, mit den »guten alten Zeiten«, wo man auf dieser Veranstaltung einfach jeden getroffen hat, der im Hamburger Jugendschach am Start war, hatte das hier jedenfalls nix mehr zu tun. Vorne spielten ein paar relativ starke Mannschaften vom HSK, Gast‑Teams aus Bremen, Stade und Leipzig waren auch dabei, ergänzt durch 1× Marmstorf Ciddy und 1× MCG. SKJE gab’s nicht! Das macht die Geschichte zwar nicht international, aber immerhin waren ein paar von »weiter weg« gekommen, die etwas Pep ins Feld brachten. Am ersten Tag ging es dann nach einer satten Stunde Verspätung endlich los:

KSH 1 spielte immer oben mit und hatte gegen die richtig starken Teams auch Chancen, diese wurden dann leider oft knapp nicht genutzt. Max hatte es am ersten Brett immer mit schweren Gegnern zu tun. Der Höhepunkt seines Turniers war sicherlich sein Remis in gewonnener Stellung durch Zeitfall gegen Hendrik Möller (HSK). Wer weiß, vielleicht hätte es mit der richtigen Zugtechnik ja sogar zu mehr gereicht. Daniel spielte wie gewohnt: Etwas zu langsam, aber okay. Mit 6/9 war Thomas der Topscorer des Teams. Ole hatte in den Runden 5–7 einen Durchhänger und setzte zur langen Rochade an: Ansonsten spielte er durchaus vernünftiges Schach – die neue DWZ (1634) untermauert’s. Und was diese Sache mit der Kontinuität angeht, da sag ich: »Macht niiiix, lernst du noch!«

Mit Christian Chlond und Markus Langmann hatte KSH 2 zwei Ein‑Tages‑Spieler – einen Poser und einen, der sich dafür hält. Während Christian am ersten Tag an seinen Eröffnungen feilte, sorgte Markus am Sonntag an Brett 1 für Entlastung. Adrian hatte diesen Job durchaus erfolgreich am Samstag übernommen und spielte an beiden Tagen sehr konzentrierte Partien. Alis Ergebnisse überraschten den Fachmann häufiger mal, aber dass die »Fachmänner« auch nicht alles sehen, wissen wir ja jetzt. An Brett 4 konnte Yunus mal bei den »Älteren« mitspielen, und diese Aufgabe hat er auch wirklich gut gemeistert. Eine Quote von 50 % in einer Mannschaft, die oft auch ziemlich weit oben gespielt hat, ist ein wirklich guter Einstand. Zum Schluss schwächelte das Team dann zwar – gut ausgesehen haben sie aber immer!

Und so kommt es, dass die vergleichsweise erfolgreichste Königsspringer‑Mannschaft das Team der Jüngsten war. Mit einem Mix aus 50 % U10‑Spielern und 50 % U12‑Spielern erwirtschaftete man sich 9:9 Mannschaftspunkte und den Preis fürs beste (!) U14‑Team. Dabei sah’s nach der ersten Runde gar nicht danach aus, als könne hier was gerissen werden: Fast alle Stellungen waren nach fünf Minuten kaputt. Nach der üblichen Ansage (»Spielt langsamer – nutzt die Zeit, denkt nach – nutzt die Zeit, auch in der Eröffnung – nutzt die Zeit«) ging’s schon etwas besser: Zumindest Max holte anschließend 100 %. Richtig zugeschlagen wurde dann am zweiten Tag – da wurden nämlich sechs der insgesamt neun Mannschaftspunkte erzielt. Zum Schluss war’s dann noch einmal ganz knapp – Henry machte in einer spannenden Partie den entscheidenden Punkt. Und auch wenn bei sechs Spielern manch einer nicht so häufig spielen konnte, wie vielleicht gewünscht: Zum Erfolg war jeder Brettpunkt wichtig!

Königsspringer, der am weitesten vorne gelandet ist in der Tabelle, wurde übrigens Otto Klink. Zusammen mit Fabian Schulenburg, Karin Chin und Daniel Kuehn (DIO) wurde ein dritter Platz erreicht – am Sonntag bestand Ottos Beitrag hierzu zwar nur noch aus einem breiten Grinsen, aber so ist das eben, wenn man schon vor Turnierende den Hauptgewinn gezogen hat!

Zur Siegerehrung bildete sich dann ein gemeinschaftlicher Mob. Und neben Pokal und Preisgeld für die Kiddies zog ich als Glücksfee dann noch das große Los für Ole (der mir jetzt auf immer dankbar sein darf): Chessbase 9! Ebenfalls Gewinner in der Verlosung waren Felix Mau und Chlondi, wenn er da gewesen wäre …

Bleibt ein kurzes Fazit: Zwar war alles etwas unorganisiert und auch kleiner als in den letzten Jahren, trotzdem: Eine gute Möglichkeit für Spaß und Spielpraxis hat das IST auch dieses Jahr wieder geboten.

Eingeweihte wissen, wer die Biber‑Brothers sind, dass mit Daniel K von der Jury ein würdiger AP gewählt wurde und wer den »Ich laber in der kürzesten Zeit den meisten Unsinn«‑Wettbewerb gewonnen hat. Bleibt zu hoffen, dass das Turnier im nächsten Jahr in größerer Form wieder stattfindet!

(Baldur Schroeter)

Bilder vom Turnier
 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/05sghhub.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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