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Chronik: Archiv
Donnerstag, 23. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

8. U14‑Schnellturnier des Hamburger SK
 16. April 2005 
Endstand
Pl. Teilnehmer TWZ A. Verein g. u. v. Pu. Bhz.
1. Kaphle, Sebastian 1760 M SV Hankensbüttel‑Bodenteich 8 0 1 8,0 52,5
2. Seemann, Semjon 1716 M Stader SV 7 2 0 8,0 52,5
3. Schubert, Sven 1700 M SK Ricklingen 7 1 1 7,5 55,0
4. Dalakian, Haroutioun 1707 M Hamburger SK 7 1 1 7,5 50,5
5. Günnigmann, Manuel 1614 M Stader SV 6 2 1 7,0 55,0
6. Colpe, Malte 1851 M Hamburger SK 7 0 2 7,0 54,5
7. Kickert, Germaine‑Helene 1530 W Wilhelmshavener Schachfreunde 6 2 1 7,0 52,5
8. Streich, Justus 1511 M Königsspringer Hamburg 7 0 2 7,0 51,5
9. Schwarzat, Julian 1185 M SV TuRa Harksheide 6 2 1 7,0 51,0
10. Kaphle, Stephan 1858 M SV Hankensbüttel‑Bodenteich 7 0 2 7,0 48,0
11. Langenfeld, Olaf 1483 M SF Fallersleben 6 1 2 6,5 55,0
12. Ludwig, Jan 1495 M SV Eidelstedt 6 1 2 6,5 52,0
13. Langmann, Markus 1621 M Königsspringer Hamburg 6 1 2 6,5 50,5
14. Akram, Shumon 1048 M Königsspringer Hamburg 6 1 2 6,5 48,0
15. Oltzen, Samuel 1542 M Lübecker SV 6 1 2 6,5 47,0
16. Kusmierek, Phillip 1573 M SK Ricklingen 6 1 2 6,5 46,5
17. Neutsch, Steffen   M Farmsen 6 1 2 6,5 43,0
18. Müller, Tobias 1521 M SK Marmstorf 6 0 3 6,0 57,5
19. Jonca, Christian   M Schule Oppelner Str. 6 0 3 6,0 54,5
20. Kawentel, Thorben 1612 M Caissa Schwarmstedt 6 0 3 6,0 51,5
21. Chevelevitch, Valentin 1003 M Hamburger SK 5 2 2 6,0 51,0
22. Rabinovitch, Alexej 1053 M SK Johanneum Eppendorf 5 2 2 6,0 51,0
23. Schulenburg, Torben   M SC Diogenes 6 0 3 6,0 50,0
24. Pfeiffer, Daniel 1412 M SK Weisse Dame Hamburg 6 0 3 6,0 50,0
25. Craib, Martin 1159 M SV TuRa Harksheide 6 0 3 6,0 49,5
26. Böhme, Lasse 1147 M SK Marmstorf 4 4 1 6,0 49,0
27. Steinfeldt, Henry 935 M Königsspringer Hamburg 5 2 2 6,0 49,0
28. Schleiss, Siegmund 1130 M SV Eidelstedt 5 2 2 6,0 49,0
29. Marx, Joschka 1342 M Verein Segeberger SF 6 0 3 6,0 48,0
30. Hort, Max   M Königsspringer Hamburg 5 2 2 6,0 47,5
31. Kusmierek, Kasper 1486 M SK Ricklingen 6 0 3 6,0 46,5
32. Kusch, Niels   M Bramfelder SK 6 0 3 6,0 46,0
33. Marx, Inga 920 W Verein Segeberger SF 6 0 3 6,0 45,5
34. Heinbokel, Lennart   M Königsspringer Hamburg 5 2 2 6,0 43,0
35. Peschke, Ullrich   M Bille SC 6 0 3 6,0 42,5
36. Oltzen, Aljoscha 933 M Lübecker SV 5 2 2 6,0 39,0
37. Raider, Eugen   M Königsspringer Hamburg 6 0 3 6,0 38,5

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41. Lock, Adrian 1532 M Königsspringer Hamburg 5 1 3 5,5 48,0

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45. Schablowsky, Martti   M Königsspringer Hamburg 5 1 3 5,5 42,0

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72. Viol, Joshua   M Königsspringer Hamburg 5 0 4 5,0 39,5

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81. Schiffmann, Darius   M Königsspringer Hamburg 4 1 4 4,5 48,0
82. Dibbern, Moritz   M Königsspringer Hamburg 4 1 4 4,5 45,5

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86. Burneckas, Yunus   M Königsspringer Hamburg 4 1 4 4,5 41,0

:

169 Teilnehmer, 167 Endplatzierte

Bericht

Gegen 12:00 Uhr traf ich ein in der Handelsschule. Ich kannte die Aula noch, eine dieser endlosen Diskussionsrunden auf einer HSJB‑Vollversammlung fand dort einmal statt, an irgendeinem 25. Januar. In diesem Jahr allerdings bot sich mir ein recht angenehmes Bild: Ein großer Haufen kleiner Schachspieler huschte vor der Tür herum, und im Treppenhaus und in der Aula, die der Turniersaal war.

Baldur hatte wie gewohnt alles vorbildlich organisiert und insgesamt 13 Königsspringer zu diesem Großereignis gebracht oder bringen lassen. Insgesamt 167 Teilnehmer hatte das Turnier, die aus aller Herren Bundesländer nach Hamburg gekommen waren. Einige waren bärenstark, wie Sebastian Kaphle aus Hankensbüttel‑Bodenteich (nicht ausgedacht, ehrlich). Er war mit DWZ 1858 an Setzplatz 1 gesetzt, noch vor Malte Colpe, der im ersten U14‑Jahr auch schon über bemerkenswerte DWZ 1851 verfügt. Und eben diese Auswärtigen machten dann auch richtig ernst. Am Ende standen auf den ersten drei Plätzen drei Auswärtige, unter den Top Ten finden sich nur drei Hamburger.

Einer davon heißt Justus Streich und ist damit eine sehr positive Erscheinung gewesen. Er hat sich sieben Punkte erkämpft, spielte gegen die Schwächeren seinen Stiefel herunter, nur gegen die Guten (Harut Dalakian gehörte dazu) hatte Justus ein bisschen viel Respekt und war auch nicht ganz so abgezockt. Dennoch steht ein sehr guter 8. Platz zu Buche, was uns hoffen lässt für weitere Turniere. Hohe Textsicherheit in Sachen Abba konnte Justus ebenfalls unter Beweis stellen, die Tanzschritte sind auch eingeübt, so steht der Karriere als Dancing Queen nichts mehr im Wege. Vielleicht schon bei der Mini‑Playback‑oder‑so‑Show auf der diesjährigen Herbstreise!?

Zweitbester Königsspringer und insgesamt 13. wurde Markus »Lachsmann« Langmann. Gegen die starke Konkurrenz von außerhalb musste Markus an den vorderen Tischen Punkte lassen, aber er spielte dauerhaft vorne mit. Markus kann sehr zufrieden sein, bis auf die Eröffnungen (üben!).

Einen Platz dahinter ist die nächste positive Überraschung des Turniers gelandet: Shumon »Schumi« Akram. Ganz starke sechseinhalb Punkte hat er gemacht, und ist damit bei einem Einzelturnier auch mal ganz vorne mit dabei, sehr schön, astreine Leistung!

Gut gekämpft und dafür nicht digge Props sondern noch besser »digge Frogs« (wegen Froschtasche) hat sich Henry Steinfeldt verdient: Sechs Punkte stehen auf dem Konto und ein vorderer Tabellenplatz mit ein paar schönen Siegen stehen für ein solides Ergebnis. Etwas unglücklich und dadurch unnötig lange verlief nur die Rückfahrt für Henry. Sorry an dieser Stelle für die Unannehmlichkeiten an die Familie Steinfeldt.

Ebenfalls auf sechs Punkte und Rang 30 kam Max Hort, der sich ein bisschen Zeit genommen hat (trotz Schnellschach) und dabei feststellen durfte, dass sich Nachdenken und ein wenig Rechnen total lohnt. Gegen die teilweise viel älteren Gegner blieb er cool und besiegte die meisten nach Stellung (die Uhr blieb außen vor). Sehr schön!

Eine waschechte Überraschung ist dann wieder Lennart Heinbokel. Mit sechs Punkten (34. Platz) hat er sein Ziel (»so vier Punkte, mal gucken«) total übererfüllt und wurde mit seiner unkonventionellen Spielweise immer wieder mit Punkten belohnt. Super!

Das kann man auch zu Eugen Raider sagen: Sechs Punkte (Rang 37) beim ersten Einzelschnellturnier, das lässt sich sehen! Eugen rauchte buchstäblich der Kopf. Neun Partien waren das, bei 20 Minuten Bedenkzeit sind das zusammen 180 Minuten (drei Stunden), die er auch fast vollständig verbrauchte. Dabei machte er es häufig spannender als nötig. Gegen Arne John in der letzten Runde mit noch 20 Sekunden auf der Uhr überlegte er noch am schönsten Gewinnweg (Dame, zwei Türme, und fünf Bauern mehr). Nichts für schwache Nerven. Dennoch ist Eugens Turniereinstellung beispielhaft. Er will jede Partie gewinnen, remis ist was für Weicheier. Das loben wir uns und den Trainer Claus Goetz gleich mit!

Das war dann die erste Seite der Tabelle, auf der die ersten 40 Teilnehmer standen. Davon waren sieben Königsspringer.

Auf einem der folgenden Plätze landete Adrian Lock (fünfeinhalb Punkte und Rang 41). Adrian wird nicht ganz zufrieden sein, obwohl sein Resultat vollkommen in Ordnung geht. Gegen die »Guten« fehlte ihm noch ein bisschen Erfahrung. Und wo sammelt man die? Genau, auf solchen Turnieren. Weiter so!

Ebenfalls auf fünfeinhalb Punkte kam Martti Schablowsky (Platz 45), fünf Siege zeigen die Einstellung zum Spiel, auch Martti kann sehr zufrieden sein mit seiner Leistung. Besonders in taktischen Stellungen bewies Martti ein gutes Gespür.

Auch U10‑Endrunde gespielt hat Joshua Viol. Und ein schönes Ergebnis erreichte er bei diesem Turnier mit fünf Punkten und Platz 72. Joshua war wie immer sehr vertieft in seine Partien, allerdings schluderte er ein bisschen herum mit seinen Gewinnstellungen. Soll heißen: wäre auch mehr drin gewesen. Aber auch er schaffte mehr als er sich erhoffte (viereinhalb Punkte), dazu Glückwunsch! Joshua wird auf kommenden Turnieren (allein das U14‑Turnier darf er noch fünfmal mitspielen) sicher noch ein paar kleine oder große Preise nach Hause tragen können.

Schwer beschäftigt war dann auch die Connection von Darius Schiffmann (Rang 81), Moritz Dibbern (Rang 82) und Yunus Burneckas (Rang 85). Sie alle hatten ihre Zielsetzung erreicht mit viereinhalb Punkten und 50 % Ausbeute. Allerdings war Darius den ganzen Tag damit beschäftigt, die Abstimmungen zum »Affenpansi« zu leiten. Darius nimmt seine Aufgaben sehr ernst. Und durch diese Doppelbelastung ging nicht mehr nach vorne. Moritz spielte solide, war als Wahlhelfer von Darius eingespannt und spielte auch ein paar gute Partien. Bei seinem ersten Großereignis kann auch Yunus mit 50 % sehr zufrieden sein. Ein schönes Matt gegen Saskia Saak erreichte er gegen Ende des Turniers, ein paar Patzer waren auch dabei, klar. Alles in allem war auch Yunus’ Leistung vollkommen in Ordnung. Er hat sich gut verkauft und sein Titel »Königsspringer, der am weitesten hinten in der Tabelle gelandet ist« ist kein Grund sich zu grämen (immerhin stolze 82 Spieler sind noch hinter Yunus), sondern zeigt uns nur, welches Potenzial in den kleinen Königsspringern steckt. »Alle haben gut gespielt« (Baldur Schroeter), so einfach kann man es auf den Punkt bringen.

Mit diesem Gesamtergebnis können wir wirklich sehr zufrieden sein. Die »Ein Naschi und ein Obst«‑Strategie (zusammen mit genügend Wasser) setzt sich eben durch. Ebenfalls Dank geht an Claus und Baldur sowie Günter Schierholz (der zum Ende des Turnieres noch vor Ort war), die wieder einmal für die optimale Betreuung gesorgt haben. Vielleicht sollten wir mal wieder selber ein Jugendschnellturnier ausrichten.

(Boris Bruhn)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/05hsku14.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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