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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Turnier des jüngsten Nachwuchses 2005
 9. und 16. Juni 2005 
1. Spieltag (1. bis 3. Runde)

Am Donnerstag, den 9. Juni wurde um 16:00 Uhr wieder zum traditionellen Turnier des jüngsten Nachwuchses geladen. Zwanzig Kinder aus den umliegenden Schulschachgruppen und dem Verein sind dazu in unser Clubheim gekommen.

In diesem Jahr wird das Turnier von Jugendwart David Röß und Jugendsprecher Daniel Maiorov durchgeführt, unterstützt zwar vom Vorsitzenden Günter Schierholz, aber größtenteils sollen die beiden Jungfunktionäre Erfahrungen sammeln in Sachen Turnierorganisation.

Die erste Runde wurde wie gewohnt mit Nummern ausgelost, und es dauerte schon so etwa 45 Minuten, bis die Partien abgeschätzt wurden, was für die Anfänger schon ein sehr guter Erfolg ist. Und auch in der zweiten Runde wurde fast eine Dreiviertelstunde gespielt. Beendet wurden die ersten drei Runden des Turniers dann gegen 18:40 Uhr.

Die Jüngsten (also Jahrgang 1995 und jünger) spielen dabei noch ohne Uhr. Die meisten allerdings schreiben ihre Partien schon auf, das ist vorbildlich und auch die Begründung lässt das Schachtrainerherz höher schlagen: »Wenn ich aufschreibe, spiele ich nicht so schnell.« Mancher Vater schreibt die Partie auch auf dem PDA mit und übergibt sie dann an ChessBase. Das ist das elektronische Zeitalter!

Schachlich sieht es nach den ersten drei Runden erwartungsgemäß aus: An der Spitze des Turniers stehen die Kinder, die bereits im Verein Training bekommen: Ruben Hartig, Max Hort, Darius Schiffmann, Guido Stanau und der erst fünfjährige (ganz recht, Jahrgang 2000, siehe Foto!) Henryk ter Karapetian spielen schon mit Routine und haben den Neulingen so manchen Kunstkniff voraus.

Der kleine Henryk überragt zwar kaum die Tischkante und Bauernumwandeln fällt noch schwer (Entfernung!), aber taktisch hat er schon einiges gelernt bei Taktik‑Fuchs Claus Goetz. Und so konnte er aus zwei Partien immerhin anderthalb Punkte holen. Die dritte Runde darf Henryk noch nachspielen, nach der zweiten Runde war er ganz müde. Schach soll ja Spaß bringen und nicht zur Tortur werden. Dabei sein ist eben doch alles!

Aber auch aus den Schulschach‑Gruppen haben sich so manche Talente mit guten Partieanlagen (oder großem Kämpferherz) hervorgetan, wie Andre Albert, Jonas Tolle, Konstanze Spät oder Jordan Wienrich.

Bei anderen Spielern muss man aber den bewährten Spruch »Viel zu lernen Du noch hast« anwenden. Was aber gibt es Besseres, als sich unter Gleichaltrigen einige Tricks anzueignen?

In der kommenden Woche wird wieder um 16:00 Uhr begonnen, dann werden zwei Runden gespielt, und es wird die Siegerehrung mit Preisen und Urkunden für jeden Teilnehmer geben. Und dann wird auch ein ausführlicher Abschlussbericht geschrieben (und mit der Abschlusstabelle versehen).

(Boris Bruhn)

2. Spieltag (4. und 5. Runde)

Am Donnerstag, den 16. Juni fanden die letzten beiden Runden statt. Alle 20 Teilnehmer aus der letzten Woche waren wieder ins Clubheim gekommen, um das Turnier zu Ende zu bringen.

Am Ende auf dem ungefährdeten 1. Platz landete Max Hort mit fünf Siegen aus fünf Partien. Auf dem 2. Platz landete Guido Stanau mit 3½ Punkten, auf Rang 3 kam Darius Schiffmann ebenfalls mit 3½ Punkten. Herzlichen Glückwunsch.

Da diese drei aber allesamt schon Königsspringer sind, bekamen sie nicht das als ersten Preis ausgeschriebene Schachbuch ›Testbuch für den Meister von morgen‹. Das sicherte sich mit hervorragenden 3½ Punkten Marina Willmann. Sie spielte die längsten Partien und zeigte auf beeindruckende Art und Weise, das Schach viel mit Konzentration zu tun hat. Kandidatensuche, Schwächen erfassen, an einem Plan überlegen: Das alles hat sie schon drauf. Sie sitzt vorbildlich am Brett und befasst sich mit der Stellung. Eine Haltung, die sich mancher Vereinsspieler abgucken könnte. Auch für sie gilt: Herzlichen Glückwunsch!

Ebenfalls sehr gut dabei und direkt dahinter: der kleine Alexander Spät. Er spielt sehr intuitiv und ist ebenfalls sehr talentiert. Ruben Hartig landete als viertbester Königsspringer am Schluss mit drei Punkten auf dem 6. Platz. Er verlor die entscheidenden Partien gegen Darius und Max, drum war nicht mehr drin für ihn. »Üben, üben, üben!«

Bestes Mädchen des Turniers wurde – da Marina schon beste Schulschach‑Spielerin wurde – Lena Wohlert. Sie spielt erst seit ein paar Monaten Schach und konnte trotzdem schon zwei Punkte erreichen. Einen halben Punkt mehr übrigens als der jüngste Teilnehmer. Auf 1½ Punkte kam der kleine Henryk ter Karapetian (fünf Jahre, Jahrgang 2000). Er ist seit Januar Mitglied und darf das Turnier noch stolze fünfmal mitspielen. Wenn er nur jedes Jahr einen halben Punkt mehr macht, …

Ebenfalls ein sehr gutes Turnier und eine Reihe guter Ansätze zeigten Andre Albert und Jordan Wienrich, die gemeinsam mit 2½ Punkten auf Rang 7 kamen. Jonas Tolle, Nico Briewig und Kubilay Gür kamen ebenfalls auf die 2½ Punkte.

Jeder Teilnehmer bekam zumindest »ein Naschi und ein Obst« sowie eine Urkunde zur Erinnerung an das Turnier. Und da keiner alle Spiele verlor, kann man sogar sagen, dass niemand mit leeren Händen nach Hause gegangen ist.

Und einige von den Kindern haben sich auch schon das Training von Baldur und Daniel am Freitag angeguckt. Vielen Dank noch mal an David und Daniel, die sich bereit erklärt haben, das Turnier zu organisieren; sie haben sicherlich viel gelernt.

(Boris Bruhn)

Bilder vom Turnier
 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/05-tjn.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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