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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Hamburger Jugend‑Einzelmeisterschaften 2004
 11. bis 19. März 2004 in Cuxhaven 
A‑Endrunde C‑Endrunde D‑Endrunde E‑Endrunde F‑Endrunde Bericht
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A‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Ver. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Pu. SoBe.
1. Herzenstein, Georg 2092 KSH 0 1 1 ½ ½ 0 1 1 1 1 1 8,0 38,00
2. Schulenburg, Fabian 1969 DIO 1 ½ ½ 1 0 1 1 ½ 0 1 1 7,5 39,75
3. Stellwagen, Robin 2097 HSK 0 ½ ½ 1 1 ½ 0 ½ 1 1 1 7,0 35,00
4. Möller, Hendrik 2114 HSK 0 ½ ½ 0 1 1 0 1 1 1 1 7,0 33,25
5. Huschenbeth, Niclas 2103 SKJ ½ 0 0 1 1 0 1 1 ½ ½ 1 6,5 31,50
6. Buchheister, Benjamin 1903 SKJ ½ 1 0 0 0 1 1 ½ 1 ½ 1 6,5 31,50
7. Chin, Karin 1770 DIO 1 0 ½ 0 1 0 ½ ½ 1 1 ½ 6,0 30,25
8. Bracker, Frank 1776 HSK 0 0 1 1 0 0 ½ ½ 0 ½ ½ 4,0 22,00
9. Zollondz, Mark 1964 SKJ 0 ½ ½ 0 0 ½ ½ ½ 0 ½ ½ 3,5 18,75
10. Harder, Clemens 1877 KSH 0 1 0 0 ½ 0 0 1 1 0 0 3,5 18,25
11. Walter, Christian 1705 SCS 0 0 0 0 ½ ½ 0 ½ ½ 1 ½ 3,5 15,25
12. Müller, Jan Hendrik 1816 MAT 0 0 0 0 0 0 ½ ½ ½ 1 ½ 3,0 12,00
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C‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Verein g. u. v. Pu. Bhz.
1. Klink, Otto 1727 Königsspringer Hamburg 4 5 0 6,5 35,0
2. Müller, Philipp 1762 Hamburger SK 5 3 1 6,5 31,5
3. Held, Florian 1631 Hamburger SK 5 2 2 6,0 31,5

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10. Hagenlüke, Thomas 1548 Königsspringer Hamburg 5 0 4 5,0 23,0

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D‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Verein g. u. v. Pu. Bhz.
1. Carlstedt, Jonathan 1751 SK Marmstorf 5 4 0 7,0 38,0
2. Moshtael, Wesal 1721 SK Johanneum Eppendorf 6 2 1 7,0 36,5
3. Baldig, Bastian 1645 SK Finkenwerder 5 3 1 6,5 30,0

:

6. Maiorov, Daniel 1401 Königsspringer Hamburg 4 2 3 5,0 27,5

:

9. Langmann, Markus 1170 Königsspringer Hamburg 4 2 3 5,0 25,0

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20. Meyer, Ole 1283 Königsspringer Hamburg 2 1 6 2,5 14,5

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E‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule g. u. v. Pu. Bhz.
1. Colpe, Malte 1465 Hamburger SK 9 0 0 9,0 45,0
2. Dalakian, Haroutioun 1221 Hamburger SK 4 4 1 6,0 31,0
3. Müller, Tobias 1340 SK Marmstorf 5 2 2 6,0 30,0

:

6. Steinfeldt, Henry 1019 Königsspringer Hamburg 3 4 2 5,0 26,5

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8. Akram, Shumon 917 Königsspringer Hamburg 4 2 3 5,0 25,0

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F‑Endrunde (in Hamburg)
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule g. u. v. Pu. Bhz.
1. Müller, Tobias   SK Marmstorf 6 0 1 6,0 25,0
2. Kneip, Jakob   TV Fischbek 5 0 2 5,0 22,5
3. Chevelevitch, Valentin   Hamburger SK 4 1 2 4,5 28,5

:

6. Mau, Felix   Königsspringer Hamburg 4 0 3 4,0 28,0
7. Hort, Max   Königsspringer Hamburg 3 2 2 4,0 27,0

:

14. Schiffmann, Darius   Königsspringer Hamburg 2 0 5 2,0 22,0

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Bericht

»Dünnes Eis – Endrunde 2004«, so lautete der Spruch auf dem neuen Endrunden‑T‑Shirt. Und kurz vor der Reise sah es auch so aus, als wäre diese Bezeichnung für die Hamburger Meisterschaft ’04 auch tatsächlich zutreffend: Das Leiterteam bestand nämlich bis zu einer Woche vor Beginn erst aus zwölf Personen. Eingerechnet sind hier schon die vier KSH‑Betreuer, als da wären:

Boris Bruhn (Analysator und Vorbereiter – Gewinner der Bergetappe und Mustertrainer)

Claus Goetz (Turnierleiter der E/M/B2 – Mit seiner Vorliebe für Gerstensaft in der Tenne genau richtig untergebracht.)

Florian Bongartz (Turnierleiter im »Großen Saal« – Dank fahrbarem Untersatz immer in der Lage nützliche Dinge zu beschaffen – manchmal sogar zu schnell!)

Baldur Schroeter (Ich war mal wieder Zeitungswart – und ansonsten wie immer halt)

Glücklicherweise wurde das Betreuerteam noch kurzfristig durch Olli F., Andreas Albers, Helge Colpe (HSK), sowie vom unglaublichen Trio Marc Zaubitzer, Christoph Bigus und Fabian Ellermann (SKJE, Mein Tipp: Gebt diesen Jungs niemals Plakate in die Hand!) komplettiert. Mein Dank gilt jedenfalls all denjenigen, die sich lang‑ oder kurzfristig entschieden haben bei der Leitung mitzumachen – nicht zuletzt Fabian Thiele (SCS), der relativ spontan die Gesamtleitung übernahm und trotz so manch unvorhergesehener Probleme seinen Job prima erledigt hat.

Der Beginn der Reise war wie immer von viel Hektik geprägt. Mit den Erfahrungen aus dem letzten Jahr und der Unterstützung der Herbergsleute, die uns wirklich in unglaublich vielen Punkten entgegenkamen und durch ihre große Freundlichkeit immer wieder verblüfften, legte sich das Anfangschaos jedoch recht flott und das Turnier konnte beginnen.

Recht schnell zu Ende war das Turnier dann leider für Christopher Badura – einen Tag später angereist, einmal gegen Henry gespielt und schon wieder mit Krankheit weg – leider kein Einzelschicksal auf dieser Reise. Viele wurden zu Anfang krank, häufigste Erscheinungen waren hohes Fieber mit Schluckbeschwerden, die meisten konnten nach kurzen Ruhephasen jedoch glücklicherweise weiterspielen. Ebenfalls in der E und ebenfalls durch Erkältung arg »angematscht« spielte Henry Steinfeldt durch – das kostete natürlich Punkte. Mit 5/9 und Platz 6 ist Henry zwar nicht ganz zufrieden, aber immer noch gut dabei. Shumon Akram erreichte die gleiche Punktzahl wie Henry und konnte sein Ergebnis damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Sein Spiel muss noch etwas solider werden, um dann auch die ganz »Großen« umzuhauen.

In der D waren ebenfalls drei Königsspringer dabei: Ole Meyer landete im Vergleich zum Vorjahr recht starkem Feld leider abgeschlagen mit 2½ Punkten auf dem 20. Platz. Schade, wenn man bedenkt, dass Ole sich auch durchaus häufig Chancen gegen gute Spieler (wie z. B. den späteren Zweiten Wesal Moshtael, SKJE) erarbeitete, diese dann in der späteren Phase des Spieles aber oft wegstellte. So etwas zehrt natürlich an den Nerven und irgendwann im Turnierverlauf ließ Ole sich dann fallen. Das Potenzial gegen jeden in seiner Alterstufe zu gewinnen hat er sicherlich. Also Ole, kein Ding, es kommen auch wieder bessere Turniere!

Daniel Maiorov erreichte doppelt so viele Punkte. Besonders erfreulich ist, dass er sich mit fast jedem aus der Spitzengruppe gemessen hat, und das z. T. auch erfolgreich. Genauso viele Zähler erreichte Markus Langmann, der sein tolles Ergebnis in der Altersklasse auf der Endrunde noch einmal zu bestätigen wusste. Mit kontinuierlichem und solidem Spiel nach vorne und wenig Respekt vor Favoriten wusste er so manchen Gegner zu überraschen. 166 hinzugewonnene DWZ‑Punkte dokumentieren diesen Leistungssprung.

5 Punkte waren auf dieser Endrunde übrigens ein recht häufiges Königsspringer‑Ergebnis. Auch Thomas Hagenlüke fand sich am Ende ebenfalls knapp über der 50%‑Hürde wieder. Bei ihm war es wohl – wie auch bei Henry – eine Frage der Konstitution, denn wenn man seine Leistung mit der von einigen Schachopen vergleicht, hätte durchaus mehr drin sein können.

Tja, und Otto – der Otto (oder inzwischen eher Üggü!), den hat das alles mit Gesundheit uns Konstitution alles nicht interessiert und wahrscheinlich wurde er auch deswegen Meister! Und zwar nicht nur Meister in der C, sondern auch Meister der Herzen, denn wie sonst hätte es dazu kommen können, dass sich am letztem Abend eine ganze Band nach ihm benannte? Trotz Kehlkopfentzündung und starkem Fieber auch in der letzten und entscheidenden Partie bewies Otto, wie das mit dem Siegeswillen funktioniert. Natürlich wurde er dabei auch von vielen unterstützt – von uns schachlich und moralisch (nicht wahr, Otto?!) von Karin Chin (DIO) mit mütterlicher Pflege. Zwar sah er während der Reise und auch bei der Siegerehrung ganz schön durchgebXXXt aus, aber der Meistertitel ist ja wohl kleine Opfer wert!

Also: Herzlichen Glückwunsch noch einmal!

Clemens Harder (und auch wenn ich dieses Wortspiel inzwischen arg strapaziere) has to get harder. Zumindest um in der A weiter vorne zu landen, aber dazu hat er ja auch noch ein paar Jahre Zeit. Denn auch wenn das A‑Turnier vielleicht nicht mehr die Qualität wie vor einiger Zeit hat, ist es doch mit Abstand die härteste Klasse. Hier bereiten sich die Spieler am meisten vor und nur wenige Partien gehen sehr schnell zu Ende. 3½ Punkte sind zwar nicht unbedingt zufriedenstellend, aber es ist schon als Erfolg zu werten, dass Clemens sich überhaupt für die A qualifiziert hat.

A‑Meister wurde – nach seinem Formtief in der Landesliga und Jugendbundesliga dann doch tatsächlich »Schackel« Georg Herzenstein! Seinen Titel als Hamburger Meister hat er sich allerdings auch hart erarbeitet. Ich erinnere hier gerne an die dreieinhalb Stunden andauernde Vorbereitung an einem Abend zusammen mit Boris – nur auf eine Partie! Mit viel Selbstdisziplin und Vorbereitung ist dieser Titel wirklich verdient. Dank geht allerdings auch an Boris, der einen nicht ganz unerheblichen Anteil am Erfolg hatte. Schön wäre es übrigens gewesen, hätte das mit der Selbstdisziplin bei manchem auch am letzten Abend gut funktioniert – aber kleine Wermutstropfen bleiben wohl immer.

Im Schnitt bleibt also ein recht gutes Ergebnis der Königsspringer‑Spieler festzuhalten. Mein persönlicher Eindruck der Reise ist im übrigem, wie bei jeder Endrunde, ein durchaus positiver: Alle haben im Schach etwas dazugelernt, es wurden neue Kontakte geknüpft und die Leiter haben gegen die Teilnehmer im Fußball 2:1 gewonnen (gehört hier zwar nicht unbedingt her – aber die Teilis brauchen halt mehr Eier!). Also ein Ereignis, auf das sich jeder Jugendspieler freuen kann und auch darauf hinarbeiten sollte. In diesem Sinne: Auf eine erfolgreiche und schöne Endrunde 2005!

(Baldur Schroeter)

Quelle: Hamburger Schachjugendbund
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/04hjem.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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