S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Mittwoch, 22. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 2 · Landesliga Hamburg 2003/04
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
↑
↓
Termine
1 12.10.2003 Königsspringer Hamburg 2 Barmbeker SK :
2 02.11.2003 SC Diogenes 2 Königsspringer Hamburg 2 4 : 4
3 23.11.2003 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SK 4 :
4 14.12.2003 SC Diogenes Königsspringer Hamburg 2 :
5 18.01.2004 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SK 3 4 : 4
6 15.02.2004 Königsspringer Hamburg 2 FC St. Pauli 6 : 2
7 07.03.2004 Bille SC Königsspringer Hamburg 2 5 : 3
8 28.03.2004 Königsspringer Hamburg 2 Bille SC 2 3 : 5
9 25.04.2004 SK Marmstorf Königsspringer Hamburg 2 5 : 3
↑
↓
Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Hamburger SK 4 4 4 6 5 5 5 45,5 16
2. SK Marmstorf 4 3 6 5 5 4 5 5 41,5 14
3. SC Diogenes 4 6 4 4 5 6 5 41,0 11
4. Bille SC 2 5 2 4 5 5 5 36,0 11
5. Hamburger SK 3 2 4 4 4 6 6 36,5 9
6. Bille SC 2 3 3 4 5 5 36,0 9
7. Königsspringer Hamburg 2 3 3 4 3 6 4 35,5 8
8. FC St. Pauli 3 4 3 3 2 33,0 7
9. SC Diogenes 2 3 3 2 3 2 4 28,5 5
10. Barmbeker SK 3 3 2 3 26,5 0
↑
↓
Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
1 Rosmann, Ilja     ½            
2 Wolter, Michael (MF) 0 ½ ½ + ½ ½ ½ ½ ½
3 Bruhn, Boris ½ ½   0 ½ + 0 1 0
4 Wiltafsky, Thomas 1 1 0 1 + 1   0 ½
5 Conrad, Christian 0 ½ ½ ½ ½ 0 0   1
6 Wagner, Friedrich 0 ½ 1 1   1 1    
7 Saß, Andreas 1 0 ½ 0 1   ½ ½  
8 Stemmann, Guntram                  
9 Lampe, Jörg           ½     0
10 Wilms, Ingo 1 1   0 ½ 1 1 0 0
11 Herzenstein, Georg 1 0 0   0      
12 Dettmann, Steffen     ½ 1       1  
13 Möhrmann, Marcus         0   0    
14 Melde, Christian           1   0 ½
15 van de Velde, André               0  
16 Vater, Hannes                 ½
↑
↓
1. Runde
12.10.2003 Königsspringer Hamburg 2 Barmbeker SK :
Hamburger SK 4 Hamburger SK 3 :
SC Diogenes SC Diogenes 2 6 : 2
FC St. Pauli SK Marmstorf 4 : 4
Bille SC Bille SC 2 :
↑
↓
2. Runde
02.11.2003 SC Diogenes 2 Königsspringer Hamburg 2 4 : 4
Hamburger SK 3 Bille SC 2 :
SK Marmstorf Bille SC 3 : 5
Barmbeker SK FC St. Pauli :
Hamburger SK 4 SC Diogenes 4 : 4
↑
↓
3. Runde
23.11.2003 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SK 4 :
SC Diogenes Hamburger SK 3 4 : 4
FC St. Pauli SC Diogenes 2 :
Bille SC Barmbeker SK :
Bille SC 2 SK Marmstorf 3 : 5
↑
↓
4. Runde
14.12.2003 SC Diogenes Königsspringer Hamburg 2 :
Hamburger SK 3 SK Marmstorf 2 : 6
Barmbeker SK Bille SC 2 3 : 5
SC Diogenes 2 Bille SC 3 : 5
Hamburger SK 4 FC St. Pauli 5 : 3

Bericht

Am Mittwochabend rief mich Michael an und bat mich, am Sonntag früh in der Landesliga auszuhelfen. Mit etwas gemischten Gefühlen »erklärte ich mich d’accord«. Natürlich bin ich schon seit knapp zwei Jahren heiß auf die Landesliga – nur jetzt, wo ich endlich darf, habe ich etwas wenig Zeit, und die dritte Mannschaft wird natürlich geschwächt, denn Ingo und Georg haben sich festgespielt, Letzterer will aber erst mal nicht mehr antreten, weil er sich erst wieder den Kampfgeist und das nötige Selbstvertrauen aneignen muss. Außerdem fand ja unsere Weihnachtsfeier am gleichen Sonntag statt – und die wollte ich auf keinen Fall verpassen. Ich habe natürlich zugesagt – ich lasse doch den mausgrauen Michi nicht im Stich. Und wenn ich spiele, dann auch voll motiviert. Also war meine Einstellung, dass wir den Kampf gewinnen sollten, obwohl Michael (wie zu oft) die mögliche Niederlage bereits eingeräumt hatte.

Fast eine Stunde vor Kampfbeginn (zum Glück erst um 11:00 Uhr) losgefahren, musste ich feststellen, dass ich mich doch verfahren hatte, nachdem mich das Straßenschild ›Ausschläger Weg‹ an alte Fahrschulzeiten erinnerte. Gerade noch pünktlich eingetroffen, waren wir zu siebt vollständig, denn Thomas komme ja obligat zu spät, wie mich Conni aufklärte. Die Gegner waren ebenfalls zu siebt, allerdings war das eher unplanmäßig. So konnte das Duell beginnen, nach DWZ favorisiert waren die Diogenesen, allerdings war einer ihrer stärksten Spieler, Stefan Gottuk, nicht da. Gegen Diogenes 2 hatten wir 4:4 gespielt, jetzt also sollten wir gegen die »stärkeren« Diogenesen ran.

Während Michael etwas unruhig herumlief, sein Gegner war immer noch nicht da, überlegte mein Gegner für die ersten Züge bereits ungewöhnlich lange; ich fühlte mich in der Wiener Eröffnung als Schwarzer sehr wohl, da ich genau diese Eröffnung kürzlich gegen Peter Knops in der VM vorbereitet hatte. Neben mir spielte Ingo, er hatte eine für mich ziemlich unklare Stellung auf dem Brett, die aus einem ruhigen Italiener hervorging. Optisch schien sie nicht schlecht für Ingo, aber der schwarze Aufbau seines Gegners war sehr stabil. Die Stellungen von Friedrich und Andreas wirkten ausgeglichen, während Connis Stellung vielleicht etwas besser war. Er hatte den starken Springer gegen einen schwachen Läufer, allerdings waren noch Schwerfiguren auf dem Brett. Boris spielte gegen Ex‑Königsspringer Martin Voigt, ein starker Gegner also. Bei relativ ausgeglichener Stellung schien mir Boris’ Stellung etwas »unambitioniert«, auf gut Deutsch: Eine Stellung, in der es schwer ist, einen Plan zu finden. Thomas war inzwischen eingetroffen und spielte relativ zügig seinen weißen Standard‑Aufbau. Alles in allem also eine unklare Situation mit noch allen möglichen Ausgängen. Nach einer Weile dann gewann Michael kampflos – sein Gegner war auf den Hund gekommen.

Meine Partie entwickelte sich deutlich zu meinem Vorteil, nach elf gespielten Zügen hatte mein Gegner nur noch 50 Minuten, ich immerhin noch 59! Schon bald erwies sich meine Zeit als besser eingesetzt und ab dem 13. Zug war ich mir sicher, dass ich diese Partie gewinnen würde, zumal die Stellung einen ganz klaren Plan bot – kurz rochieren, f‑Linie öffnen, Türme verdoppeln und reinopfern. Genau so kam es aufs Brett, allerdings blieb ich die restliche Zeit an diesem sitzen und habe nicht mehr viel von den anderen Partien mitbekommen. Noch vor der ersten Zeitkontrolle gab mein Gegner auf, und unser Mannschaftsmichi ballte die Siegerfäuste – 2:0 für uns nach ca. dreieinhalb Stunden.

Nach kurzer Pause analysierte ich meine Partie, als mich ein »Schlag in den Nacken« durch Ingo weckte. Ein jubelndes »3½:½!« bekam ich zu hören. Was war passiert? Thomas hatte seinen Gegner platt gemacht, Conni hatte ein Remis herausgeholt. Was für ein Beginn. Noch vier Partien liefen: Boris stand schlechter und hatte höchstens noch Foppchancen. Ingos unklare Stellung beurteilte ich mit ständig wechselnder Meinung, eine echte »Anscheißer‑Partie«. Andreas’ Stellung war nicht mehr schön, dabei meinte er, sich bereits gerettet zu haben, also war die Stellung wohl vor der Zeitkontrolle noch schlechter – immerhin schien er einen Bauern zurückzugewinnen und bei nur einem gegnerischen Mehrbauern, dafür Aktivität, wäre wohl auch ein Remis drin gewesen. Die Kiebitze sahen aber eine gegnerische Kombi voraus, die auch Tsung Chen nach 20 Minuten fand. Eine schöne dreizügige Mattkombi, leider nicht so schön für uns. 3½:1½ – immer noch ein grosser Vorsprung. Dann fiel mein Blick auf Friedrichs Brett und ich war beruhigt, diese Stellung müsste er doch gewinnen! Drei gegen zwei Bauern auf einem Flügel, dazu noch Turm gegen Springer und ausreichend Bedenkzeit.

Boris verlor seine Stellung, da ihm sein Gegner keine Blöße mehr bot. Also spielten noch Ingo und Friedrich, und wir brauchten noch den halben (?) bzw. ganzen (!) Punkt. Und so warteten wir gespannt, als Boris mir freudig berichtete, Friedrich habe den gegnerischen Springer auf offenem Brett gefangen. Als ich hinzukam, hatte der Gegner bereits aufgegeben und unser wichtiger Sieg stand fest. Ingos Partie war also nur noch Ergebnissache, und so waren wir auch nicht wirklich unglücklich, als er verlor. Sein Gegner hatte einen »Anschiss« mehr gesehen als Ingo, aber – immer positiv denken – wir konnten endlich zur Weihnachtsfeier und den verdienten Siegesglühwein trinken.

Fazit: Friedrich konnte zum zweiten Mal in Folge den ganzen Punkt holen, Thomas mit 3 aus 4 ist Top‑Scorer, mit meinem Sieg konnte ich an die VM‑Form anknüpfen und Conni ist mit drei Remisen in Folge einer der solidesten Spieler. So einfach also besiegt man starke Gegner – was ist erst drin, wenn Michael nächstes Mal einen Sieg als Zielvorgabe ausgibt? Auf jeden Fall ist die Zweite eine tolle Mannschaft (gleich nach der Dritten), und ich freue mich, wenn ich wieder spielen darf! So geht die Landeliga also in die Winterpause – und wir sind mit oben dabei!

(Steffen Dettmann)

↑
↓
5. Runde
18.01.2004 Königsspringer Hamburg 2 Hamburger SK 3 4 : 4
FC St. Pauli SC Diogenes 3 : 5
Bille SC Hamburger SK 4 2 : 6
Bille SC 2 SC Diogenes 2 :
SK Marmstorf Barmbeker SK 5 : 3
↑
↓
6. Runde
15.02.2004 Königsspringer Hamburg 2 FC St. Pauli 6 : 2
Hamburger SK 3 Barmbeker SK 6 : 2
SC Diogenes 2 SK Marmstorf 3 : 5
Hamburger SK 4 Bille SC 2 5 : 3
SC Diogenes Bille SC 6 : 2

Bericht

Die zweite Mannschaft lebe hoch! Hoch! Hoch war der Sieg über die erste Mannschaft von St. Pauli. Nach bereits nicht mal gespielten sechzig Minuten konnte Boris an Brett 2 seine Partie für kampflos gewonnen erklären. Bernd Wronn, eigentlich sehr zuverlässiger Spieler vom FC St. Pauli, war nicht erschienen (schon 3:0 kampflose Partien diese Saison für uns – was ist los?).

’ne knappe Dreiviertelstunde später: Ich hatte meinen a‑Turm auf die freie d‑Linie (wie es sich nach den goldenen Schierholz‑Regeln auch gehört) gestellt, und die weiße Dame auf d1 angegriffen. Mein Gegner wollte mir trotz leicht besserer Stellung, nachdem schon an Brett 2 die Partie kampflos verloren gegangen war, wenigstens diese Linie nicht kampflos übergeben und stellte seinen Springer von e5 auf d7 dazwischen. Nach De6 und einem weiteren Angriff auf den Springer musste mir dann Linie samt Springer überlassen werden, wonach mir dann auch die Hand gereicht wurde. 2:0!

Friedrich hatte inzwischen eine Mattkombination vom Feinsten aufs Brett gezaubert und eindrucksvoll bewiesen, dass mit Meister Knobi & Co. seinem Caro‑Kann nicht beizukommen ist. Ein Muss für die Taktik‑Ecke in der nächsten Vereinszeitung und sicherlich etwas fürs nächste Rundschreiben! 3:0.

Andreas Kohtz war sehr beeindruckt von dem starken Auftreten unserer Mannschaft und bot Jörg sicherheitshalber remis an. 3½:½.

Conny verlor leider in unübersichtlicher Stellung gegen den starken Wolloner, aber dafür stand Christian am achten Brett im gleichfarbigen Läuferendspiel mit einem Mehrfreibauern klar auf Gewinn. Michael – mannschaftstaktisch die Übersicht behaltend – bot mehrfach die Punkteteilung an, und irgendwann war auch sein Gegner dann nicht mehr abgeneigt. Thomas’ Gegner lehnte ein Angebot ab und stellte dann in Zeitnot ünglücklich eine Qualle ein und verlor noch. Christian gewann dann sein Endspiel und scorte das 6:2, und Käpt’n Michael kam hinterher beim Griechen auch aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Der Klassenerhalt dürfte nunmehr gesichert sein.

(Ingo Wilms)

↑
↓
7. Runde
07.03.2004 Bille SC Königsspringer Hamburg 2 5 : 3
FC St. Pauli Hamburger SK 3 :
Bille SC 2 SC Diogenes 4 : 4
SK Marmstorf Hamburger SK 4 4 : 4
Barmbeker SK SC Diogenes 2 :
↑
↓
8. Runde
28.03.2004 Königsspringer Hamburg 2 Bille SC 2 3 : 5
Hamburger SK 3 SC Diogenes 2 6 : 2
Hamburger SK 4 Barmbeker SK :
SC Diogenes SK Marmstorf :
FC St. Pauli Bille SC 3 : 5
↑
↓
9. Runde
25.04.2004 SK Marmstorf Königsspringer Hamburg 2 5 : 3
Bille SC Hamburger SK 3 4 : 4
Bille SC 2 FC St. Pauli :
Barmbeker SK SC Diogenes 3 : 5
SC Diogenes 2 Hamburger SK 4 3 : 5
Quelle: Bundesliga‑Ergebnisdienst Hamburg
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/04-ksh2.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR