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Chronik: Archiv
Montag, 20. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

KSH 1 · Oberliga‑Nord, Staffel Nord 2003/04
Termine Tabelle Spieler Ergebnisse
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Termine
1 12.10.2003 Königsspringer Hamburg Hamburger SG BUE :
2 02.11.2003 Pinneberger SC Königsspringer Hamburg :
3 23.11.2003 Königsspringer Hamburg Lübecker SV 3 5 : 3
4 14.12.2003 SV Großhansdorf Königsspringer Hamburg 3 : 5
5 18.01.2004 Königsspringer Hamburg SC Agon Neumünster 5 : 3
6 15.02.2004 Königsspringer Hamburg SC Meerbauer Kiel 3 : 5
7 07.03.2004 PSV Rostock Königsspringer Hamburg :
8 28.03.2004 Königsspringer Hamburg Schachfreunde Schwerin :
9 25.04.2004 SK Norderstedt Königsspringer Hamburg :
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Tabelle
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 BP MP
1. Königsspringer Hamburg 5 3 5 5 44,5 16
2. SK Norderstedt 4 7 5 5 47,5 15
3. SC Agon Neumünster 3 4 4 4 5 5 4 39,0 10
4. Pinneberger SC 1 4 4 3 4 6 6 36,0 9
5. PSV Rostock 3 4 35,5 9
6. SC Meerbauer Kiel 5 4 4 6 36,5 8
7. SV Großhansdorf 3 3 5 5 5 35,0 8
8. Schachfreunde Schwerin 3 4 3 4 6 33,0 8
9. Lübecker SV 3 3 4 2 4 4 29,0 5
10. Hamburger SG BUE 3 2 2 3 2 24,0 2
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Spieler
RL Name 1.R 2.R 3.R 4.R 5.R 6.R 7.R 8.R 9.R
1 Lamprecht, Frank ½ 1 1 ½ ½ 0   ½ ½
2 Buhr, Carl‑Christian 0 0 1 0 ½ ½ 1 ½ 0
3 von Bülow, Georg (MF)       0 1        
4 Hochgräfe, Markus 1 1 ½ 1 1 ½ ½ 1  
5 Zimmermann, Julian 0 1 1 1 1 1 1 ½ 1
6 Schleicher, Guido 1 0 0 1 1 ½ ½ 1 ½
7 Lindner, Daniel 1 1 ½ 1 0 0 ½ 1 1
8 Fjodorow, Peter 1 ½ 0 ½   ½ ½ 1 0
9 Rosmann, Ilja 1 0       0 1 1 ½
10 Conrad, Christian                  
11 Bruhn, Boris     1            
12 Wagner, Friedrich                 1
13 Lampe, Jörg         0        
14 Wiltafsky, Thomas             ½    
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1. Runde
12.10.2003 Königsspringer Hamburg Hamburger SG BUE :
Lübecker SV 3 SC Agon Neumünster 4 : 4
SV Großhansdorf Pinneberger SC 5 : 3
SC Meerbauer Kiel SK Norderstedt :
PSV Rostock Schachfreunde Schwerin :

Gelungener Auftakt

Das war ein ultrageiles Wochenende für alle Sportfans: Deutschland fegte die Wikinger aus Island zurück in ihre Geysire, die Blue Devils gewannen den German Bowl, Schumi fuhr tuntenmäßig minimalistisch trotz Rammbockversuchen seines Bruders zum WM‑Sieg, die Fußballfrauen sorgten trotz fehlendem Trikottausch nach dem Spiel für erstklassige Fußballunterhaltung und last but not least gewann Königsspringer 1 seinen Einstand in der Opaliga mit 5½:2½ gegen HSG/BUE.

Georg sagte aufgrund eines unwichtigen Urlaubs ab, dafür konnte Ilja als Ersatzmann gewonnen werden. Kaum warmgespielt (die Heizung funktionierte!) gab Jule schon auf. Was war passiert? Er war in eine einfache Springergabel gelaufen und gab bereits nach 14 Zügen als Weißer auf. Er sagte, dass ich ihn nicht schlagen solle, was ich hiermit nur virtuell tue: Patsch! Knuff! Hau! Dafür kam Ilja dank grandioser taktischer Fehler seines Gegenübers recht schnell zu einem ganzen Punkt.

Richtig klasse sah es zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus, aber das änderte sich mit fortgerückter Stunde: Der Verfasser dieses mit Grammatikfehlern gespickten Artikels schnappte sich in der Eröffnung zwei Mehrbauern und musste etwas Druck ertragen, was ihm aber gelang, und so konnte er recht sicher gewinnen. Frank konnte mit Schwarz schnell ausgleichen und dank eines Fehlers von Joecks sogar das bessere Endspiel erreichen, aber dank sicheren Spiels von Letzterem kam es doch noch zum erwarteten Resultat. Carl hatte guten Druck aus der Eröffnung heraus, kam aber in haarsträubende Zeitnot und ließ sich dort betricksen. Schade auch. Daniel konnte seinen Gegner positionell platt machen und einen Beitrag zum Thema Bauernendspiele abliefern. Eine ganz souveräne Leistung. Überhaupt waren wir hinten klar überlegen. Guido, der in der Nacht zuvor etwas zu heftig gefeiert hatte, feierte auch am Brett einen gelungenen Einstand und taktierte seinen Gegner aus. Als Letzter war Peter fertig, der in einer unglaublichen Partie, die ich hier unkommentiert lasse, seinen Gegner besiegen konnte.

Mit dem 5½:2½‑Sieg haben wir uns zusammen mit Norderstedt an der Tabellenspitze festgesetzt und unsere Aufstiegsambitionen unterstrichen. In drei Wochen geht es auswärts gegen Pinneberg.

(Markus Hochgräfe)

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2. Runde
02.11.2003 Pinneberger SC Königsspringer Hamburg :
SC Agon Neumünster Schachfreunde Schwerin 5 : 3
SK Norderstedt PSV Rostock 5 : 3
Hamburger SG BUE SC Meerbauer Kiel 2 : 6
Lübecker SV 3 SV Großhansdorf :

Bericht

Ganz schön weit draußen liegt es, das Pinneberger Spiellokal. Ich hatte schon vorher bei der HVV‑Fahrplanauskunft gesehen, dass man sonntagmorgens mit Bus und Bahn nur sehr schlecht von Niendorf nach Pinneberg kommt, und mich deshalb von meinem Vater kutschieren lassen. Zum Glück hatte Georg als Mannschaftsführer den Kampf um eine Stunde nach hinten verschoben, denn die um kurz vor elf eintreffenden Spieler berichteten von einem fast halbstündigen Fußmarsch von der S‑Bahn. Komplett waren wir allerdings erst um 11:40 Uhr (!), was zumindest bei mir für eine gewisse innere Unruhe sorgte. Der betreffende Mannschaftskamerad, der hier ungenannt bleiben soll, ist sich seiner Missetat hoffentlich bewusst und in Zukunft immer pünktlich. Wir wollen schließlich aufsteigen und können uns gegen Norderstedt nur durchsetzen, wenn wir möglichst wenig »unforced errors« machen.

Pinneberg war nicht in Bestbesetzung angetreten (Nogly fehlte an Brett 2), doch da auch bei uns Georg an Brett 3 fehlte, war der Kampf abgesehen von Markus’ schnellem Weiß‑Sieg (+− nach 17 Zügen laut Fritz) lange ausgeglichen. Vorne stand Frank gut, während es hinten Ilja schlecht erging: Mit Schwarz spielend, hatte er sich im Morra‑Gambit in eine passive Stellung hineindrängen lassen. Bei den anderen Partien waren noch keine klaren Trends erkennbar. Zwei Stunden lang passierte wenig. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle schien der Kampf dann jedoch zu unseren Ungunsten zu kippen. Frank verwertete seinen Vorteil zwar sicher, aber nicht nur Ilja verlor – die langanhaltende Initiative seines Gegners erwies sich als zu stark –, auch Carl‑Christian (Fehler in Zeitnot) und Guido (im Mittelteil der Partie überspielt) mussten sich geschlagen geben. Peter gab sein annähernd ausgeglichenes Schwerfigurenendspiel remis und so lagen wir nach vier Stunden Spielzeit mit 2½:3½ zurück.

Julian und ich hatten damit die Aufgabe, das Ruder noch herumzureißen. Die Vorzeichen dafür standen relativ gut, hatten wir doch beide jeweils eine Qualität gegen einen Bauern mehr. Bei Julian hatte es ein taktisch verwickeltes Mittelspiel gegeben, in dessen Verlauf sein Gegner ein offensichtlich inkorrektes Qualitätsopfer angebracht hatte. Ich war zunächst skeptisch, ob der Vorteil von Turm plus drei Bauern gegen Springer plus vier Bauern zum Sieg reichen würde, doch Julians Freibauer unterstützt von Turm und König erwies sich schnell als entscheidend. Der Ausgleich!

Ich selbst hatte schon früh einen eingesperrten Läufer in Kauf genommen, um Raumvorteil am Damenflügel zu bekommen. Als ich im Mittelspiel etwas besser stand, setzte mein Gegner alles auf eine Karte. Zum Glück gelang es mir, trotz knapper Bedenkzeit die bestmögliche Fortsetzung (laut Fritz) zu finden, und ich erreichte ein Endspiel mit Qualität mehr und vier gegen fünf Bauern auf einem Flügel. Was normalerweise schwer zu gewinnen sein mag, wurde mir leicht gemacht: Im 38. Zug stellte mein Gegner seinen Springer so unglücklich hin, dass er nicht mehr raus kam – nach der Zeitkontrolle konnte ich ihn leicht abholen. Ein schönes Gefühl, den Siegpunkt zu holen! Wir haben gewonnen und insofern soll sich auch keiner über die möglicherweise später fehlenden Brettpunkte beschweren. Die Erste bleibt auf Kurs.

(Daniel Lindner)

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3. Runde
23.11.2003 Königsspringer Hamburg Lübecker SV 3 5 : 3
SV Großhansdorf SC Agon Neumünster 3 : 5
SC Meerbauer Kiel Pinneberger SC :
PSV Rostock Hamburger SG BUE :
Schachfreunde Schwerin SK Norderstedt :

Bericht

Die dritte Oberliga‑Runde begann für uns mit einer schnellen Null: Peter wurde das Opfer einer Nebenvariante im geschlossenen Sizilianer, der schon so mancher Sizilianisch‑Spieler zum Opfer gefallen sein dürfte. Dass man auf diese Variante im Regelfall nur höchstens einmal hineinfällt, half uns für diesen Kampf leider auch nichts mehr.

Bald darauf öffnete Boris mit einem Qualitätsopfer die lange Diagonale und machte seinen schwarzfeldrigen Läufer, für die b3‑Variante im Sizilianer angemessen, zum Matchwinner. Gemessen an der Zügezahl war der Ausgleich damit fast so schnell wieder hergestellt, wie der Rückstand entstanden war.

Das nächste Ergebnis stand am sechsten Brett fest: Daniels Gegner opferte einen Turm und gab Dauerschach. Nach dem bisherigen Partieverlauf war das für ihn ein eher schmeichelhaftes Ergebnis, denn Daniel hatte, ebenfalls im b3‑Sizilianer, schon früh den schwarzen d‑Bauern erobert und seinen eigenen e‑Bauern bis auf die sechste Reihe vorgetrieben, wo er die schwarze Entwicklung behinderte. Mit etwas genauerem Spiel im Mittelteil der Partie wäre hier vermutlich noch mehr für uns drin gewesen.

An den übrigen Brettern sah es, von oben gesehen, zu diesem Zeitpunkt wie folgt aus: Frank hatte im Franzosen Druck am Damenflügel, ohne am Königsflügel angegriffen zu werden. Ich hatte in der Eröffnung mit einem Tempoverlust meinen Gegner hervorgelockt, dann ungenau weitergespielt und auch noch frech ein Remisangebot abgelehnt. Mein Gegner zog daraus die naheliegenden Schlüsse und spielte relativ unbeschwert weiter.

Markus musste sich mit Schwarz verteidigen. Optisch war in seiner Stellung nicht viel los, trotzdem schien er es zu sein, der eher unter Druck stand.

Julian hatte mit Weiß eine Angriffsstellung gegen die Pirc‑Verteidigung. Die Lage war hier allerdings noch nicht geklärt, denn beide Königsstellungen waren etwas geschwächt.

In Guidos Holländer war schon einiges schief gelaufen: Er stand kritisch. Insgesamt war der Kampf beim Stande von 1½:1½ also noch weitgehend offen.

Das Ende der meisten anderen Partien musste ich hinterher der Datenbank entnehmen, da ich selbst ein wenig in Zeitnot war und mich deshalb nicht mehr von meinem Brett entfernen konnte.

Mein Gegner hatte sich durch einen Abtausch im Zentrum entlasten wollen und ließ gegenüber meinem dabei entstandenen gedeckten Freibauern auf c4 wohl die gebotene Achtung vermissen. Den schob ich schnellstmöglich nach vorne und hoffte darauf, ein wenig im Trüben fischen zu können. Tatsächlich ergab sich bald darauf eine gute Gelegenheit dazu: Durch ein kurzzeitiges Damenopfer gewann ich eine Qualität und bald darauf übersah mein Gegner noch einen kleinen Trick und wickelte ungezwungen in ein leicht verlorenes Endspiel ab.

Franks Partie war mit der Zeitnot vorbei: Ein verlorenes Turmendspiel wollte sich sein Gegner nicht mehr zeigen lassen. Julian hatte den schwarzen Fianchetto‑Läufer auf g7 mit einem Bauern auf f6 gefangen und ließ sich den schnellen Sieg nicht mehr nehmen. Guido konnte sich leider aus seiner schwierigen Lage nicht mehr befreien. Markus hatte ein schwierig erscheinendes Springerendspiel erreicht, das remis gegeben wurde, als unser Sieg feststand. Eine Stellungsbewertung abzugeben unterlasse ich hier aus Angst, völlig daneben zu liegen.

Der Zug fährt weiter in Richtung Wiederaufstieg: Wenn alles gut läuft, dann wird der Showdown in der letzten Runde gegen die Norderstedter stattfinden.

(Carl‑Christian Buhr)

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4. Runde
14.12.2003 SV Großhansdorf Königsspringer Hamburg 3 : 5
SC Agon Neumünster SK Norderstedt 4 : 4
Hamburger SG BUE Schachfreunde Schwerin 2 : 6
Pinneberger SC PSV Rostock 4 : 4
Lübecker SV 3 SC Meerbauer Kiel 4 : 4

Herbstmeister!

Am 3. Advent mussten wir bei teilweise strömendem Wetter den weiten Weg nach Großhansdorf zurücklegen. Trotzdem waren pünktlich um elf alle da, dafür noch mal ein Lob!

Diesmal traten wir mit Georg – also in Bestbesetzung – an, da Freiherr sich trotz mehrwöchigen Indien‑Aufenthaltes keine offensichtlichen Krankheiten eingefangen hat.

Mit 1 bis 8 zu spielen beflügelte uns: Julian nutzte eine Eröffnungsungenauigkeit seines Gegners mit seinem unerbittlichen Initiativschach aus und konnte schnell gewinnen. Noch schneller war Carl fertig, leider mit umgekehrten Vorzeichen, eine Art holländisches Blackmar‑Diemer‑Gambit beförderte ihn direkt zu Saddam. Peter versweschnikovte sich, und bot mit starkem Zeitnachteil und schlechterer Stellung remis an, was sein Gegner aufgrund des russisch klingenden Nachnamens annahm.

Mit ½:1½ im Nachteil hatten wir aber durchweg gute Stellungen. Ich konnte Caro‑Kann‑mäßig erst positionell, dann taktisch bestrafen. Daniel ebenso, und er ließ sich nicht durch einen Bluff bluffen, und auch Guido konnte mal wieder mit seinem Holländisch in einer merkwürdigen Partie glänzen.

Völlig indisponiert ruinierte Georg seine Stellung mit Mehrbauern und Angriff und verlor binnen drei Zügen nach Stellung und Zeit. Müssen wir uns doch fragen, ob ihn irgendeine Tsetsefliege gelähmt hat? Anders kann ich mir die letzten drei Züge seiner Partie nicht erklären.

Letztendlich übten Frank und Heyken noch lange eine total ausgeglichene Stellung und überraschenderweise endete diese Partie remis.

Mit dem üblichen Ergebnis von 5:3 stehen wir jetzt mit 8:0 Mannschaftspunkten allein an der Tabellenspitze, da Norderstedt gegen Neumünster einen Mannschaftspunkt abgab. Es sieht immer besser aus mit dem Unternehmen Aufstieg!

Allen Lesern dieses schönen Artikels wünsche ich das Übliche, was man halt zu dieser Zeit wünscht.

(Markus Hochgräfe)


Herbstmeisterschaft

Zu einem echten Auswärtskampf mussten wir an diesem verregneten dritten Advent in Großhansdorf antreten, und obwohl ich in dieser Saison zum ersten Mal dabei war, galten wir gemeinhin als Favorit.

Nach einem einleitenden Remis von Peters Sweschnikow gerieten wir zunächst in Rückstand. Carli behandelte seinen Holländer doch recht provokant (1.d4 d6 2.Sf3 f5 3.Sc3 d5!?), und gerade als wir schon glaubten, dass er die Eröffnung nochmal überstanden hatte, brach die Kombilawine über dem schwarzen König zusammen, gipfelnd in dem Läuferopfer auf h7. Den Ausgleich besorgte Julian, der die Caro‑Kann‑Festung seines Gegners im Angriff zertrümmerte. Bei Markus bereitete mir als unbedarften Zuschauer der eingemauerte Läufer auf b7 Sorgenfalten, aber als Französisch‑Spieler spielt man ja eh immer von vornherein mit dem schlechten Läufer. Als ich das nächste Mal wagte, zur Seite zu schauen, gab Storm jedenfalls bereits auf. Zwei weitere Siege, von denen ich allerdings nicht allzu viel mitbekam, steuerten Daniel und Guido, der sich trotz gerade überstandener Lungenentzündung durchbiss, bei. Damit stand unser Sieg bereits fest, damit wir aber nicht zu hoch gewannen, stellte ich erst meine Stellung mit glattem Mehrbauern ein und überschritt dann die Zeit. Die restlichen Stunden bis 18:00 Uhr quälten sich schließlich Frank und Enno Heyken am Spitzenbrett. Am Ende wurde es recht dramatisch und spannend, mit etwas mehr als zwei Minuten gelang es Frank noch bei ungleichfarbigen Läufern eine Festung aufzubauen, es war ein hart erkämpfter halber Punkt.

Nach Norderstedts Punktverlust stehen wir somit verlustpunktfrei an der Spitze der Oberliga Nord und sind Herbstmeister, was in 87,5 % auch die Meisterschaft bedeutete (Quelle: ran‑Statistik). Wir müssen einfach nur bayernmäßig‑minimalistisch weiter punkten, dann wird auch im nächsten Jahr alles gut werden. Neumünster im Januar ist der nächste, nicht zu unterschätzende Prüfstein.

(Georg von Bülow)

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5. Runde
18.01.2004 Königsspringer Hamburg SC Agon Neumünster 5 : 3
SC Meerbauer Kiel SV Großhansdorf :
PSV Rostock Lübecker SV 3 :
Schachfreunde Schwerin Pinneberger SC 4 : 4
SK Norderstedt Hamburger SG BUE 5 : 3

Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Dieses Motto gilt ab jetzt auch für die 1. Mannschaft, die sich von Sieg zu Sieg hangelt, und das, ohne gefährliche Prüfungen zu begehen. Raus wollen wir aus der Oberliga, und das zeigen wir deutlich von Kampf zu Kampf. Dieses Mal hieß es ungefährdet 5:3 gegen Neumünster, eher war noch mehr drin.

Wir spielten in Bestbesetzung und ließen unseren Gegnern von Beginn an keine Chance, auch wenn sich das Ergebnis nicht danach anhört. Zu deutlich waren die Siege von Julian, Guido, Georg und mir. Dazu steuerten Carli und Frank in langen Partien, wo sie auf Gewinn spielten, noch jeweils ein Remis bei. Jörg Lampe als Ersatzspieler kam in Zeitnot und verdarb seine zumindest optisch ganz ansprechende Stellung. Daniel stand mit Schwarz recht passiv und konnte dem wachsenden Druck auf seinen Königsflügel nichts mehr entgegensetzen.

Der entscheidende Kampf ist in der letzten Runde, daran hat dieser Kampf nichts geändert. Jetzt geht es erstmal im Februar gegen Meerbauer Kiel, die auch nicht zu unterschätzen sind.

(Markus Hochgräfe)

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6. Runde
15.02.2004 Königsspringer Hamburg SC Meerbauer Kiel 3 : 5
SC Agon Neumünster Hamburger SG BUE :
Pinneberger SC SK Norderstedt 1 : 7
Lübecker SV 3 Schachfreunde Schwerin 4 : 4
SV Großhansdorf PSV Rostock :
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7. Runde
07.03.2004 PSV Rostock Königsspringer Hamburg :
SC Meerbauer Kiel SC Agon Neumünster 4 : 4
Schachfreunde Schwerin SV Großhansdorf 3 : 5
SK Norderstedt Lübecker SV 3 :
Hamburger SG BUE Pinneberger SC 2 : 6
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8. Runde
28.03.2004 Königsspringer Hamburg Schachfreunde Schwerin :
SC Agon Neumünster Pinneberger SC 4 : 4
Lübecker SV 3 Hamburger SG BUE :
SV Großhansdorf SK Norderstedt :
SC Meerbauer Kiel PSV Rostock :
↑
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9. Runde
25.04.2004 SK Norderstedt Königsspringer Hamburg :
PSV Rostock SC Agon Neumünster :
Schachfreunde Schwerin SC Meerbauer Kiel :
Hamburger SG BUE SV Großhansdorf 3 : 5
Pinneberger SC Lübecker SV 3 6 : 2
Quelle: Bundesliga‑Ergebnisdienst Hamburg
 
 
 
 
 
 
 
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15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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