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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

20‑jähriges Vereinsjubiläum
 24. bis 26. September 2004 
Berichte
1. Schachfreunde Hamburg 14:0
2. SK Norderstedt 12:2
3. SK Union‑Eimsbüttel 8:6 (21,5)
4. Hamburger SK 8:6 (21,5)
5. SK Johanneum Eppendorf 5:9
6. Hamburger Schachverband 4:10
7. Königsspringer Hamburg 3:11
8. SK Kaltenkirchen 2:12

Einladungsturnier für Mannschaften

Am Samstag, als sich der erfolgreiche Schachschoppen dem Ende näherte, da kamen wir auf die Idee, die Tische für das 1. Einladungsturnier anlässlich unseres Jubiläums aufzubauen. Geladen waren neun andere Hamburger Schachvereine, von denen dann letztendlich sieben den Weg in unser Häuschen gefunden haben. Wir ergänzten das Feld mit einem Wechselteam und so wurde es ein Rundenturnier.

Was nach meinem Eindruck das ganze Turnier (und darüber hinaus in die späten Abendstunden) anhielt, war eine sehr entspannte, angenehme Stimmung. Natürlich, klar, es war ein Einladungsturnier ohne Geldpreise, das macht viel aus. Aber unabhängig davon war die Stimmung sehr angenehm. Und so wurde an dem einen oder anderen Brett auch gutes Schach geboten. Manche boten so gutes Schach wie lange nicht mehr und das steigerte den Spaßfaktor nochmal so stark.

Die gute Laune brachten unsere Gäste schon mit und wir können uns auch für sehr schöne Geschenke bedanken. Blumen, Bilder und Glücksbringer sind genau die Einrichtungsgegenstände, die wir noch nicht haben.

Die stärkste Mannschaft schickten uns die Schachfreunde Hamburg, die eine Melange ihrer ersten beiden Mannschaften entsendeten. Entsprechend überlegen war dieses Team im weiteren Verlauf. Mit 14:0 Mannschaftspunkten belegten die Schachfreunde Hamburg den ersten Platz und wurden somit erster Sieger des Königsspringer Einladungsturnieres.

Den zweiten Platz belegte das Team vom SK Norderstedt, das sich nur den Schachfreunden geschlagen geben musste.

Einen spannenden Zweikampf um den Bronzerang und den kleinsten Pokal lieferten sich der Hamburger SK und Union‑Eimsbüttel, die vor der letzten Runde punktgleich auf Rang 3 lagen. In der letzten Runde verloren beide Teams 2:4 und so musste der direkte Vergleich entscheiden, den die Eimsbüttler für sich entschieden hatten.

Der Blechrang des Hamburger SK wurde von uns mit einer Kiste Sekt entschädigt. Und bei der Siegerehrung war nicht ganz klar, ob sich die Unioner mehr über den gewonnenen Pokal freuten oder über die verlorene Kiste Sekt ärgerten, die HSKler wirkten auf jeden Fall nicht unglücklich, ;-) *zwinker, zwinker*

Für die Verpflegung während des Turniers war gesorgt, unser Bifi‑Reservoir wurde vollständig aufgebraucht und zur Pause nach der dritten Runde gab es Bockwurst satt mit Kartoffelsalat.

Die Informationen über den Stand im Turnier flossen spärlich. Eine Sache, die es zu verbessern gilt für eine potentielle Neuauflage des Einladungsturniers im Jahre 2005?! Eine erste inoffizielle Umfrage ergab, dass sich so ziemlich alle im kommenden Jahr gern wieder bei uns einfinden zu einem 2. Einladungsturnier.

(Boris Bruhn)


Fußballspiel Königsspringer – Allstars

Die Idee von Festausschuss und anderen, mal wieder ein großes Fußballspiel auszurichten, war sicherlich gut. Passend zum Jubiläum, wo Stimmung und Publikum garantiert waren – was sollte da schief gehen?

… dachte ich mir so. Die Gegner sollten ein gemischtes Team aus anderen Schachvereinen sein. Die vorübergehende Idee, man könne ein Spiel gegen unsere Clubheim‑»Untermieter«, also gegen richtige Fußballer ausrichten, wich der Ansicht, dass zum Jubiläum doch die Schachspieler im Vordergrund stehen sollten.

Also kurzerhand ein Team aufstellen. Aber woher die Spieler nehmen? Viele Verletzte, viele Absagen, viele »kein Bock«. Gegner, die auf Mails nicht antworten oder ebenfalls in die »kein Bock«‑Kategorie gehören, haben mir ebenfalls nicht sehr weitergeholfen.

Nachdem ich schon fast nicht mehr an ein Spiel geglaubt hatte, sagte Zolly vom SKJE mit fünf Spielern zu. Mit Kycken fand ich endlich einen Ansprechpartner für den HSK. Wir selber bekamen mit Müh und Not elf Spieler zusammen. Dann noch eine Zusage von den Schweinen (Kolja). In letzter Minute also hat doch noch alles geklappt.

Naja, jedenfalls bis dann der HSK nicht angetreten ist. Trotz telefonischer Zusage blieb der HSK dem Spiel fern und somit hatten wir ein echtes Problem, elf Gegner zusammenzubekommen. Umso überraschender und willkommen kamen zwei Spieler von Diogenes, die ich zumindest nicht fest eingeplant hatte. So mussten immerhin noch ein paar Spieler von uns bei den Gegnern aushelfen.

Das Spiel selbst war sehr eindeutig, mit 15:3 Toren hatten die All‑Stars keine Chance. Deshalb möchte ich nur schnell das Traumtor von Hannes (15‑Meter‑Lupfer in den Winkel) und den schönsten Spielzug durch die Gegner (Kopfballtor von Zolly nach Doppelpass und Traumflanke) erwähnen.

Auch wenn unsere Ersatzspieler für die Gegner alles gaben, sie konnten den Ausfall der HSK‑Spieler nicht ersetzen. Immerhin kamen unsere Ersatzspieler (Immo, Claus, Daniel) auf diese Weise zu einem 90‑minütigen Einsatz – das hatten wir sonst noch nie.

Von unseren Spielern möchte ich diesmal die Jugend hervorheben. Während die bisherigen Stammspieler unersetzbar schienen, so muss ich sagen, unsere Jugend hat Potential! Clemens spielt schnell und schoss an seinem Geburtstag gleich mehrere Tore. Chlondi ist ballsicher, motiviert und in allen Positionen einsetzbar. Ali Preht konnte seinen Kampfwillen und seine Einsatzbereitschaft ebenfalls mit Torerfolg untermauern. Ole war die Stütze des linken Flügels. Ballsicher und mit Auge, ideenreich und mit Ballgefühl. Ganz klar – zukünftiger Stammspieler!

Mein Fazit zu diesem Spiel – Fußball ist immer noch ein schöner Sport und ebenfalls ein schöner Ausgleichssport für Schachspieler. Wir sollten uns freuen, den Platz am Clubheim nutzen zu können und bei Gelegenheit wieder mal ein großes Spiel ausrichten. Vielleicht ja nächstes Mal gegen Germania? Könnte doch Vorurteile abbauen, nicht wahr?

Und um mich Wolfgang Fenskes Worten anzuschließen, wir sollten eins nie vergessen – immer auf die Jugend bauen!

(Steffen Dettmann)

Bilder vom Jubiläum
 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/04-jubil.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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