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Chronik: Archiv
Freitag, 17. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

3. IM‑Turnier
 8. bis 14. März 2004 
Tabelle Partien Berichte Bilder
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Tabelle
Pl. Teilnehmer T. Elo 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Pu. SoBe.
1. Kümin, Simon FM 2376 ½ ½ ½ ½ ½ 1 1 1 1 6,5 24,50
2. Svetushkin, Dmitry GM 2553 ½ ½ 0 1 1 ½ 1 1 1 6,5 24,25
3. Farago, Ivan GM 2506 ½ ½ 1 1 ½ ½ ½ 1 ½ 6,0 26,25
4. Kopylov, Mihail IM 2445 ½ 1 0 ½ ½ ½ 1 1 1 6,0 23,00
5. Hochgräfe, Markus, Dr. FM 2327 ½ 0 0 ½ ½ 1 ½ 1 1 5,0 17,50
6. Reddmann, Hauke, Dr. FM 2338 ½ 0 ½ ½ ½ 1 0 ½ 1 4,5 18,00
7. Boidman, Yuri IM 2418 0 ½ ½ ½ 0 0 1 ½ 1 4,0 14,50
8. Buhr, Carl‑Christian FM 2347 0 0 ½ 0 ½ 1 0 ½ ½ 3,0 11,75
9. Zimmermann, Julian   2227 0 0 0 0 0 ½ ½ ½ 1 2,5 6,75
10. Schleicher, Guido   2249 0 0 ½ 0 0 0 0 ½ 0 1,0 4,50
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Partien
1. Runde
IM Kopylov, Mihail (0) FM Reddmann, Hauke, Dr. (0) ½:½
FM Buhr, Carl‑Christian (0) GM Farago, Ivan (0) ½:½
FM Hochgräfe, Markus, Dr. (0) Zimmermann, Julian (0) 1:0
FM Kümin, Simon (0) GM Svetushkin, Dmitry (0) ½:½
Schleicher, Guido (0) IM Boidman, Yuri (0) 0:1

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Carl‑Christian Buhr zeigte mit seinem Remis, dass er auch gegen Großmeister punkten kann. Eine nachspielenswerte Partie lieferte das vereinsinterne Königsspringer‑Duell Markus Hochgräfe gegen Julian Zimmermann. Markus brachte ein wunderschönes Springeropfer auf f7 und entschied damit die Partie zu seinen Gunsten. Fast sechs Stunden spielten Simon Kümin und Dmitry Svetushkin eine vom Positionskampf geprägte Partie, die schließlich remis endete.

(Günter Schierholz)

2. Runde
FM Reddmann, Hauke, Dr. (½) IM Boidman, Yuri (1) 1:0
GM Svetushkin, Dmitry (½) Schleicher, Guido (0) 1:0
Zimmermann, Julian (0) FM Kümin, Simon (½) 0:1
GM Farago, Ivan (½) FM Hochgräfe, Markus, Dr. (1) 1:0
IM Kopylov, Mihail (½) FM Buhr, Carl‑Christian (½) 1:0

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Es gab nur Gewinner und Verlierer. Überraschung: IM Boidman verlor nach anfänglich guter Stellung gegen den Wilhelmsburger Hauke Reddmann, der damit wieder einmal seine Gefährlichkeit bewies. Svetushkin und Kümin wurden von den beiden Königsspringern Julian und Guido nicht ernsthaft gefordert.

(Günter Schierholz)

3. Runde
FM Buhr, Carl‑Christian (½) FM Reddmann, Hauke, Dr. (1½) 1:0
FM Hochgräfe, Markus, Dr. (1) IM Kopylov, Mihail (1½) ½:½
FM Kümin, Simon (1½) GM Farago, Ivan (1½) ½:½
Schleicher, Guido (0) Zimmermann, Julian (0) 0:1
IM Boidman, Yuri (1) GM Svetushkin, Dmitry (1½) ½:½

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Carl‑Christian Buhr konnte sich in einer wilden Partie gegen Hauke Reddmann durchsetzen. Das Kellerduell entschied Julian Zimmermann im Endspiel für sich.

(Günter Schierholz)

4. Runde
FM Reddmann, Hauke, Dr. (1½) GM Svetushkin, Dmitry (2) 0:1
Zimmermann, Julian (1) IM Boidman, Yuri (1½) ½:½
GM Farago, Ivan (2) Schleicher, Guido (0) ½:½
IM Kopylov, Mihail (2) FM Kümin, Simon (2) ½:½
FM Buhr, Carl‑Christian (1½) FM Hochgräfe, Markus, Dr. (1½) ½:½

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Der Tabellenführer GM Farago trat gegen den noch punktlosen Guido Schleicher an. Eigentlich eine klare Sache für den Großmeister; doch weit gefehlt: Guido zeigte Farago die Zähne, und manch ein Kiebitz glaubte schon an eine faustdicke Überraschung. Doch am Ende ging die Partie remis aus.

Auch in der Partie Zimmermann – Boidman zeigte Julian als der jüngste Spieler des Turniers seinen Siegeswillen. Er ließ leider seine Gewinnmöglichkeiten aus und Yuri Boidman konnte sich nur mit Zugwiederholung ins Remis retten. Hauke Reddmann war der Unglücksrabe dieser Runde. Er konnte seine gute Stellung nicht verwerten und verlor sogar noch die Partie. Nach dieser Runde hatte sich der moldawische Großmeister Svetushkin an die Tabellenspitze gesetzt.

(Günter Schierholz)

5. Runde
FM Hochgräfe, Markus, Dr. (2) FM Reddmann, Hauke, Dr. (1½) ½:½
FM Kümin, Simon (2½) FM Buhr, Carl‑Christian (2) 1:0
Schleicher, Guido (½) IM Kopylov, Mihail (2½) 0:1
IM Boidman, Yuri (2) GM Farago, Ivan (2½) ½:½
GM Svetushkin, Dmitry (3) Zimmermann, Julian (1½) 1:0

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Mit einem Sieg baute Svetushkin seine Tabellenführung aus, wobei sich Julian Zimmermann erst nach einem langen und zähen Kampf geschlagen geben musste. Der Schweizer Simon Kümin bewies mit seinem Sieg gegen Carl‑Christian Buhr, dass er seine noch fehlenden Elo‑Punkte für die Ernennung zum Internationalen Meister schon in diesem Turnier erringen konnte. Er lag im Turnier verdientermaßen auf Platz 2. Nach dieser Runde drängte sich die Frage auf, ob der ungarische Großmeister Farago noch in den Kampf um den Turniersieg eingreifen konnte. Am folgenden Tag ab 14:00 Uhr kam es zum Duell der beiden Großmeister.

(Günter Schierholz)

6. Runde
FM Reddmann, Hauke, Dr. (2) Zimmermann, Julian (1½) ½:½
GM Farago, Ivan (3) GM Svetushkin, Dmitry (4) ½:½
IM Kopylov, Mihail (3½) IM Boidman, Yuri (2½) ½:½
FM Buhr, Carl‑Christian (2) Schleicher, Guido (½) ½:½
FM Hochgräfe, Markus, Dr. (2½) FM Kümin, Simon (3½) ½:½

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Die Runde war von Friedfertigkeit geprägt: Drei Partien endeten mit schellen Remisen, was nicht im Sinne der Zuschauer war. Auch die beiden anderen Partien (Buhr – Schleicher und Reddmann – Zimmermann) endeten remis, jedoch nach spannendem Spielverlauf. Yuri Boidman sagte nach Beendigung seiner Partie: »Morgen wird gekämpft, morgen geht es zur Sache!«.

(Günter Schierholz)

7. Runde
FM Kümin, Simon (4) FM Reddmann, Hauke, Dr. (2½) ½:½
Schleicher, Guido (1) FM Hochgräfe, Markus, Dr. (3) 0:1
IM Boidman, Yuri (3) FM Buhr, Carl‑Christian (2½) 1:0
GM Svetushkin, Dmitry (4½) IM Kopylov, Mihail (4) 0:1
Zimmermann, Julian (2) GM Farago, Ivan (3½) 0:1

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Paukenschlag in der 7. Runde: Mihail Kopylov gewann mit Schwarz gegen Dmitry Svetushkin und setzte sich an die Tabellenspitze.

(Günter Schierholz)

8. Runde
FM Reddmann, Hauke, Dr. (3) GM Farago, Ivan (4½) ½:½
IM Kopylov, Mihail (5) Zimmermann, Julian (2) 1:0
FM Buhr, Carl‑Christian (2½) GM Svetushkin, Dmitry (4½) 0:1
FM Hochgräfe, Markus, Dr. (4) IM Boidman, Yuri (4) 1:0
FM Kümin, Simon (4½) Schleicher, Guido (1) 1:0

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Auf Normenkurs: Königsspringer Markus Hochgräfe gewann gegen Yuri Boidman! Mihail Kopylov festigte den 1. Tabellenplatz mit einem Sieg gegen Julian Zimmermann.

(Günter Schierholz)

9. Runde
Schleicher, Guido (1) FM Reddmann, Hauke, Dr. (3½) 0:1
IM Boidman, Yuri (4) FM Kümin, Simon (5½) 0:1
GM Svetushkin, Dmitry (5½) FM Hochgräfe, Markus, Dr. (5) 1:0
Zimmermann, Julian (2) FM Buhr, Carl‑Christian (2½) ½:½
GM Farago, Ivan (5) IM Kopylov, Mihail (6) 1:0

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Spannung auch in der letzten Runde: Simon Kümin gewann gegen Yuri Boidman und wurde Turniersieger! Gleichzeitig verlor der zuletzt führende Mihail Kopylov gegen Ivan Farago, der sich damit den dritten Platz holte. Schade: Markus Hochgräfe verfehlte um einen halben Punkt die Norm zum Internationalen Meister. Nach fünf Stunden Spielzeit musste er sich dem Großmeister Dmitry Svetushkin geschlagen geben, der damit den zweiten Platz belegte. Mit 50 % der möglichen Punkte konnte sich auch Hauke Reddmann zu den erfolgreichen Spielern dieses Turniers zählen.

(Günter Schierholz)

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Berichte
Markus Hochgräfe

Wie wohl inzwischen allgemein bekannt ist, fand vom 8. bis 14. März in unserem neuen Clubheim ein internationales Schachturnier statt. Zu meiner Überraschung – aber auch Freude – war die Kategorie VI erreicht, d. h. Elo‑Schnitt über 2375, was bedeutete, dass man 5½/9 für eine Norm brauchte.

Vor dem Turnier hatte ich aufgrund der Stärke der Teilnehmer einige Bedenken, ob eine Norm für irgendeinen der Hamburger möglich sein würde. Normalerweise ist es leichter, gegen schwächere Gegner mehr Punkte zu holen. Aber Günter Schierholz, der das Ganze organisiert hat (herzlichen Dank dafür!), wollte ein möglichst starkes Turnier, was ich aus seiner Sicht auch okay finde.

Die Teilnehmer alle vorzustellen, schenke ich mir; das kann jeder selbst nachschauen. Vor dem Turnier rechnete ich Carl relativ hohe, Julian durchschnittlich hohe, sowie Hauke Reddmann und mir relativ geringe Chancen für die Norm aus. Ich persönlich habe das Turnier aber sowieso nicht wegen Normchancen mitgespielt, sondern weil ich mal wieder ein Rundenturnier spielen und sowieso mal etwas für meine Spielstärke tun wollte. Da man für den IM‑Titel eine Elo‑Zahl über 2400 braucht, ist ein Zugewinn an Elos genauso wichtig wie die Normen selbst. Ich möchte auch – sollte mir jemals dieser Titel anerkannt werden – nicht einer von der Sorte sein, der mal kurz über 2400 gehüpft ist, den Titel bekommt und dann wieder auf 2350 abstürzt, sondern wenn, dann kontinuierlich die magische Grenze überschreiten, wie es z. B. Frank Lamprecht seit Jahren vormacht.

Genug der Vorrede, gehe ich in medias res: Die Auslosung fand kurz vor der ersten Runde am Montag statt und bescherte mir in der ersten Runde Julian Zimmermann mit Weiß. Ein zugegeben vielversprechendes Los, Julian ist zwar unser Hoffnungsträger für die Zukunft, aber natürlich machte ich mir große Hoffnungen. Nach einer recht dubiosen Eröffnung mit provokanten Zügen von ihm fand ich mich bald in einer traumhaften Angriffsstellung wieder, woraus ich dann, was bei mir ganz selten vorkommt, mit Opfer gewinnen konnte.

Am nächsten Tag fand eine Doppelrunde statt, und ich kam gegen GM Farago mit Schwarz trotz Vorbereitung gleich in eine unangenehme Variante, wo ich mich zudem nicht gut auskannte, und gab bereits nach 23 Zügen auf. Das hat mich nicht groß schockiert, wenn schon verlieren, dann schnell und chancenlos. Inzwischen habe ich die Variante auch wieder rehabilitiert, falls jemand auf die Idee kommen sollte, diese noch mal gegen mich anzuwenden!

Am Nachmittag bot mir IM Kopylow vor der Partie remis an. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen zu spielen, aber andererseits ist Kondition eine Schwäche von mir, insofern nahm ich trotz weißer Farbe an.

Ausgeruht ging es am nächsten Tag mit Schwarz gegen Carl‑Christian, der einer meiner Lieblingsgegner ist. Schwarz ist auch kein Problem, weil ich die Eröffnungen besser kenne als er. (Aua, aua, das gibt auf die Glocke, wenn er das liest.) So kam ich auch tatsächlich in eine nette Stellung, aus der heraus ich mir sogar die Frechheit erlaubte, das Läuferpaar zu geben. Nach einigen merkwürdigen Zügen beiderseits bot ich im ausgeglichenen Endspiel remis an, was Carl erst ablehnte, dann aber in fast schon schlechterer Stellung doch noch anbot, was ich annahm.

Am nächsten Tag noch ein Lieblingsgeger, leider mit der falschen Farbe. Ich will mich ja nicht über die Farben auslassen, aber gegen Hauke Reddmann ist mir Schwarz oder Weiß egal, da er eh immer Kraut spielt. Ich hatte mir angesichts seiner taktischen Stärke vorgenommen, möglichst trocken zu spielen (Lästermäuler würden behaupten, das tue ich immer, aber Runden 1 und 8 belegen das Gegenteil!). Ich erreichte in der Tat eine positionell deutlich bessere Stellung, aber einige ungenaue Züge erlaubten Hauke doch noch, sich in ein ausgeglichenes Endspiel zu retten. Wenn ich mir überhaupt einen Vorwurf machen sollte, dann über diesen (fast) verschenkten Punkt.

Am nächsten Tag hatte ich wieder Weiß und mein Gegner war der stark aufstrebede FM Simon Kümin. Weil ich Respekt vor ihm hatte (der Endstand beweist, warum) und wieder mal meine Kräfte schonen wollte, schob ich ein weiteres Mal mit Weiß. Für die Zuschauer war dieser Tag der Horror, denn schon nach einer halben Stude war nur noch ein Brett besetzt. Am nächsten Tag wollte ich das aber wieder gutmachen, was ich Günter versprach.

Am Samstag in der Doppelrunde erhoffte ich mir einiges, und meine Hoffnungen sollten sich erfüllen. Zunächst spielte ich gegen Holländisch im Anzug von Guido. Sein Mehrtempo spielte aber nie eine Rolle und schon bald stand er positionell auf dem Acker. Wo genau er die Fehler gemacht hat, war mir auch nicht klar; ich war selbst überrascht, wie schnell ich so gut stand.

Nach einem Spaghettigericht hatte ich Weiß und spielte bis zum 20. Zug eine vorbereitete scharfe Variante gegen IM Boidman. Er machte einige ungenaue Züge und übersah noch einen taktischen Trick und hatte bald eine Qualität gegen nichts weniger. Diese Stellung verteidigte er aber noch Stunde um Stunde weiter, obwohl die Stellung immer hoffungsloser wurde. So schaffte ich es nach langer Zeit mal wieder, einen IM zu besiegen!

Auf einmal hatte ich 5/8, musste aber in der letzten Runde gegen den härtesten Brocken – GM Svetushkin mit Elo 2550 – und mit Schwarz antreten. Obwohl ich ihm erklärt habe, wie wichtig dieser halbe Punkt zur Norm ist, wollte er spielen. Er kannte die Stellung viel besser als ich und überspielte mich mehr und mehr. Nach fünf Stunden gab ich den hoffnungslosen Kampf auf. Ich finde, so viel Respektlosigkeit gehört geahndet ;-)

Nun habe ich mit 5/9 zwar die Norm verfehlt, freue mich aber über einen Zugewinn von knapp 20 Elo‑Punkten und einen Motivationsschub. Mir hat das Turnier Freude gemacht, es war nicht übermäßig anstrengend, ich habe viel gelernt und hoffe, dass es möglichst bald wieder eines gibt.

Zum Schluss bedanke ich mich bei Günter Schierholz für die Organisation, bei Marcus Möhrmann für seine leckeren Stullen und die gesamte übrige Arbeit sowie bei Hugo Schulz für seine tadellose Schiedsrichter‑Tätigkeit.

(Markus Hochgräfe)


Hauke Reddmann

Da war HR doch mal wieder am Schlump, um sich vorab die blauen Hefte zu zocken. »Ah, Königsspringer macht ein IM‑Normenturnier. Bei sowas würde ich doch auch mal gerne mitmachen, schon um zu sehen, ob meine gefühlte Elo‑Zahl inzwischen wirklich schon bei 2100 liegt.«

Und wer sagt es, noch am selben Abend kam ein Anruf: Ein belgischer Meister wäre kurzfristig abgesprungen, ob HR genauso kurzfristig Ersatz spielen könnte?

Sehr rhetorische Frage: HR kann immer, HR will immer. Ein wenig freie Verpflegung reicht als Köder vollends aus. (Als armer Arbeitsloser ist HR schon völlig abgehärmt – nur noch Haut und Knochen.)

Das Turnier ließ sich ganz gut an: IM Kopylov ließ HR in gewonnener Stellung ins Remis entwischen, und IM Boidman überzog völlig.

Dann war aber wieder Entensaison, und HR kassierte eine ziemlich unnötige Niederlage gegen Buhr, sowie mit wie immer unglaublichem Pech eine gegen GM Svetushkin.

Es folgten Remis gegen Hochgräfe und Zimmermann, der in einer wüsten Partie seinen Vorteil im Endspiel, HRs bekannte Stärke, nicht verwerten konnte.

Zwei weitere Remis gegen Kümin und GM Farago folgten, wobei Letzterer am Ende eher noch Glück hatte, dass der Mehrbauer (für einen letzten scharfen Gewinnversuch verheizt) von HR im Endspiel mit ungleichen Läufern bedeutungslos war.

Am Ende konnte HR mit einem Gewinn gegen Schleicher wenigstens die 50 % erreichen. Damit staubte er sogar noch ein Buch ab, während der Rest vor ihm sich mit Blech oder gar Alk begnügen musste. Igitt!

(Hauke Reddmann)

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Bilder

Teilnehmer und Organisatoren
Gruppenfoto
v. l. n. r.: Dmitry Svetushkin, Marcus Möhrmann, Simon Kümin, Yuri Boidman, Ivan Farago, Julian Zimmermann,
Mihail Kopylov, Markus Hochgräfe, Hauke Reddmann, Günter Schierholz, Carl‑Christian Buhr, Guido Schleicher

Alle Bilder vom Turnier
 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/04-im.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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