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Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Norddeutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2003
 2. März 2003 in Hamburg 
Endstand
Pl. Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 MP BP
1. Hamburger SK 4 3 4 4 3 4 4 4 4 3 4 4 3 4 4 4 4 4 52 91,0
2. SK König Tegel 3 4 2 3 4 4 3 4 4 3 4 4 3 4 3 3 4 4 49 87,0
3. Lübecker SV ½ 3 ½ 2 1 3 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 38 64,0
4. SC Schwedt 0 ½ 3 2 2 1 3 3 2 1 4 3 3 4 4 4 3 3 37 66,5
5. Hamelner SV 1 1 1 1 3 2 3 4 1 4 4 2 3 4 3 3 36 64,0
6. Pinneberger SC 0 0 2 1 1 2 2 2 2 3 4 3 2 2 2 3 3 3 36 61,0
7. Königsspringer Hamburg 0 2 2 3 1 3 2 3 2 2 4 2 4 2 4 3 4 35 65,5
8. VBSF Cottbus 1 3 2 2 2 2 2 ½ 2 1 2 3 3 3 3 35 61,0
9. Schachfreunde Neukölln ½ 1 3 2 3 3 2 2 2 2 2 4 3 4 4 4 4 34 66,0
10. SK Norderstedt 2 2 1 ½ 3 2 3 4 3 3 2 4 4 34 63,0
11. Union Oldenburg 1 0 1 2 1 1 3 4 2 2 4 3 3 4 3 33 61,5
12. SK Zehlendorf 0 0 ½ 2 2 2 1 3 3 3 4 31 60,0
13. SSV Rotation Berlin ½ 1 1 ½ 1 2 3 2 3 1 3 3 4 2 27 53,0
14. SV Empor Berlin ½ 0 1 1 2 2 2 2 3 1 2 2 2 4 2 4 4 26 54,0
15. Hannoverscher SK Post SV 0 0 2 ½ 1 2 1 1 1 2 2 2 3 2 4 2 4 4 25 54,5
16. FC St. Pauli 0 ½ 1 3 0 0 0 2 ½ ½ 3 1 3 2 2 2 2 2 22 42,5
17. BSC Rehberge 0 1 0 3 2 3 ½ 0 0 ½ 1 2 2 1 3 1 1 2 2 3 19 40,0
18. Empor Potsdam 1 0 0 0 2 2 ½ 2 1 3 4 1 1 3 2 3 4 18 45,0
19. Eintracht Neubrandenburg 0 0 1 1 1 ½ 2 1 ½ 3 0 ½ 1 3 0 3 2 3 18 39,5
20. Schweriner SV 1 1 ½ 0 2 2 2 0 ½ 2 1 1 2 2 0 1 1 2 3 17 38,5
21. SC Diogenes 0 ½ 1 2 2 1 1 1 0 1 2 1 3 ½ 1 3 3 2 4 16 41,5
22. Schachfreunde Hamburg 1 0 ½ 0 ½ 1 ½ ½ 1 0 0 2 3 3 4 3 3 2 3 1 16 39,0
23. Eckernförder SC 0 1 1 0 1 2 0 ½ 0 2 1 ½ 0 2 2 1 2 2 2 2 4 14 35,5
24. SFO Warnemünde 0 ½ 1 0 0 1 ½ ½ 0 0 ½ 0 ½ 3 2 1 2 1 2 13 31,0
25. SV Bad Schwartau 0 1 1 ½ ½ 1 ½ 0 1 ½ ½ 0 2 2 1 2 1 2 2 3 11 32,5
26. SK Union‑Eimsbüttel 0 0 0 1 1 1 0 1 ½ 0 ½ ½ ½ 2 2 0 2 1 2 ½ 2 4 7 27,5
27. SK Kaltenkirchen 0 0 0 1 1 1 ½ 1 0 0 1 2 0 0 ½ 1 1 1 0 3 0 1 0 3 19,5
Anmerkungen

Die ersten sieben haben sich für die Deutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft am 14.06.2003 in St. Ingbert qualifiziert.
Die ersten acht haben sich für die Norddeutsche Blitz‑Mannschaftsmeisterschaft 2004 qualifiziert.

Bericht

Die diesjährige Blitzmannschaftsmeisterschaft fand für uns günstig gelegen in der City Nord statt. Vorausschicken möchte ich einen Dank an »Doktor« Markus, der das Team zusammentrommelte und die überaus wichtige Zeit des Turnierbeginns (11:00 Uhr, Hamburg hat ein Herz für Langschläfer!) verbreitete, sodass niemand unnötigerweise zu früh aufstand.

Doch nun zum Turnierverlauf: Wir begannen in der Aufstellung »Endspielgott« Frank, »Doktor« Markus, meiner Wenigkeit »Khalifmann« und »Wüstenfuchs« Martin, die allerdings bald hinfällig wurde, da »Endspielgott« uns nach acht Runden verließ und durch Georg »Freiherr« ersetzt wurde. Wir legten einen Superstart mit 11:1 Punkten hin, wobei der abgegebene Punkt gegen König Tegel (1 GM, 2 IM, 1 FM) als Erfolg zu werten war. Nach einem unplanmäßigen 2:2 gegen Schwerin folgten zwei glatte 4:0‑Siege, an denen auch erstmals »Freiherr« beteiligt war. Dann ging es gegen das Überteam vom HSK (Gustafsson, Bezold, Heinemann, Müller), gegen die wir sang‑ und klanglos mit 0:4 untergingen.

Nach zwölf Runden war Mittagspause, und wir standen mit 18:6 MP sehr gut da. Nach der Mittagspause hatten wir Freilos, sodass wir beschlossen, uns an der Mega‑Schlange für Essen erst später anzustellen, da wir ja mehr Zeit hatten. Doch dies war wohl der größte Fehler, den wir im gesamten Turnier begingen. Als sich nämlich die Schlange verkleinerte und wir uns anstellten, waren bereits sämtliche Würstchen‑ und Kartoffelsalatreserven verbraucht, und uns blieben nur noch Schokoriegel im Mini‑Format.

Nach unserem sehr sehr mageren Mittagessen und dem Freilos bekamen wir es mit den starken Neuköllnern zu tun, bei denen an Brett 3 mit Jan Wendt ein Ex‑Königsspringer aufwartete, der mit seinem Sieg gegen Martin unsere 1:3‑Niederlage besiegelte. Nun befürchtete ich das Schlimmste. Doch Königsspringer war schon immer eine Kämpfertruppe und wir legten eine Serie von vier meist knappen, aber stets verdienten Siegen hin, wobei wir auch die direkten Konkurrenten aus Oldenburg und Norderstedt in Schach halten konnten.

Wir hatten nun also den dritten Platz inne und die schwersten Gegner schon hinter uns, was uns glauben ließ, dass wir unseren im Vorjahr errungenen dritten Platz würden verteidigen können. Doch es kam mal wieder alles anders. In der Folge war uns infolge des verpassten Mittagessens eine kleine Konditionsschwäche anzumerken, und wir leisteten uns zwei unnötige Unentschieden, und auch die Niederlage gegen die am Ende achtplatzierten Cottbusser wäre zu verhindern gewesen.

Vier Runden vor Schluss war für uns zwischen Platz 3 und 11 noch alles möglich, und wir hatten es noch mit drei direkten Konkurrenten zu tun. Nach einer 1½:2½‑Niederlage gegen Hameln sahen wir schon die Qualifikation für die Deutsche gefährdet, doch die 3:1 Trotzreaktion gegen starke Pinneberger und das lockere 4:0 gegen Potsdam ließen uns vor der letzten Runde einen geteilten vierten Platz zusammen mit Schwedt/Oder einnehmen, gegen die es noch zu bestehen galt. Dieser Kampf verlief anfangs günstig, als »Doktor« gegen einen IM remisierte und »Wüstenfuchs« gewann. Doch meine Stellung wurde immer schlechter, genau wie die von »Freiherr«, sodass der Kampf 1½:2½ verloren ging. Ein 2:2 hätte für den geteilten vierten Platz gereicht, doch nach der bitteren Niederlage konnten wir froh sein, als Siebter noch den letzten Qualifikationsplatz für die Deutsche erreicht zu haben, denn zwischen dem fünften und dem elften Platz lagen nur drei Mannschaftspunkte. Es war also verdammt knapp.

Zu den Einzelergebnissen: »Endspielgott« erzielte 5/8 durch solides Spiel und zwei »erzockte« Zeitsiege. »Doktor« war mit 17½/26 Topscorer, besiegte den »Superblitzer« Mladen Muse und verlor mit Weiß keine Partie! Stark! Ich war mit meinem Spiel meist unzufrieden, konnte aber trotzdem 16½/26 erreichen, wobei mir mein Sieg gegen meinen ehemaligen Trainer Suren Petrosian besondere Freude bereitete. »Wüstenfuchs« agierte meist etwas glücklos, konnte aber mit 14/27 die 50%‑Marke knacken. »Freiherr« erzielte 12½/20 und schaffte es mit seinem langsamen Spiel immer wieder die Mannschaft und den seit der Mittagspause anwesenden Präsi Günter »die Kamera« zur Verzweiflung zu treiben (Zitat »Doktor«: Ich kann mir das nicht ansehen. Zitat von mir: Siehe Zitat Markus). Alles in allem ein erfolgreiches Turnier, das mir und ich hoffe auch den anderen sehr viel Spaß gemacht hat. Also auf zur Deutschen! Letztes Jahr sind wir auf Platz 19 gelandet. Vielleicht ist dieses Jahr sogar noch mehr drin.

(Julian Zimmermann)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/03nbmm.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
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