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Chronik: Archiv
Donnerstag, 23. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

Hamburger Jugend‑Einzelmeisterschaften 2003
 14. bis 21. März 2003 in Cuxhaven 
A B2/C2 C D E F Bericht
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A‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Ver. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Pu. SoBe.
1. Langrock, Hannes 2276 HSK ½ 1 ½ ½ 1 1 1 1 1 1 1 9,5 46,00
2. Fjodorow, Peter 2177 KSH ½ ½ ½ 1 1 1 ½ 1 1 1 1 9,0 42,50
3. Zimmermann, Julian 2194 KSH 0 ½ 1 ½ ½ 1 1 1 1 1 1 8,5 38,25
4. Frackowiak, Oliver 2083 HSK ½ ½ 0 1 ½ 1 ½ ½ ½ ½ 1 6,5 32,00
5. Schnock, Stefan 1952 HSK ½ 0 ½ 0 ½ 0 1 0 1 1 1 5,5 24,00
6. Stellwagen, Robin 1840 HSK 0 0 ½ ½ ½ ½ 1 ½ 1 0 ½ 5,0 23,75
7. Winnicki, Alice 1996 SKJ 0 0 0 0 1 ½ 1 ½ ½ 1 ½ 5,0 20,00
8. Herzenstein, Georg 2121 KSH 0 ½ 0 ½ 0 0 0 1 1 ½ 1 4,5 19,00
9. Zollondz, Mark 1714 SKJ 0 0 0 ½ 1 ½ ½ 0 ½ ½ 1 4,5 19,00
10. Buchheister, Benjamin 1791 SKJ 0 0 0 ½ 0 0 ½ 0 ½ 1 ½ 3,0 11,75
11. Stejskal, Janina Maria 1606 HSK 0 0 0 ½ 0 1 0 ½ ½ 0 0 2,5 12,75
12. Kaczmarowski, Matthias 1731 HSK 0 0 0 0 0 ½ ½ 0 0 ½ 1 2,5 9,00
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B/C‑Sichtung
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule Pu. Bhz.
1. Schwärsky, Emanuel 1314 Rissen 7,0 27,50
2. Faupel, Nils 1314 SK Johanneum Eppendorf 6,0 25,00
3. Knopp, Tobias 1086 SK Johanneum Eppendorf 5,5 22,75

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9. Siebeneicher, Torben 1176 Königsspringer Hamburg 3,0 13,25

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C‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule Pu. Bhz.
1. Müller, Philipp 1533 Hamburger SK 7,0 37,0
2. Klink, Otto 1589 Königsspringer Hamburg 6,0 33,0
3. Böhmert, Andreas 1354 SK Johanneum Eppendorf 6,0 31,5

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14. Harder, Clemens 1509 Königsspringer Hamburg 4,5 22,5

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17. Hagenlüke, Thomas 1226 Königsspringer Hamburg 4,0 19,5

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23. Huismann, Immo 1207 Königsspringer Hamburg 3,5 16,0

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D‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule Pu. Bhz.
1. Windt, Marius 1391 Hamburger SK 7,0 35,0
2. Schmidt, Armin 1636 SG Wichern‑Schule 7,0 31,5
3. Baldig, Bastian 1353 SK Finkenwerder 6,0 30,0

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8. Maiorov, Daniel 1132 Königsspringer Hamburg 5,0 20,0

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18. Chlond, Chistian 1052 Königsspringer Hamburg 3,5 14,5
19. Meyer, Ole 1279 Königsspringer Hamburg 3,0 17,5

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E‑Endrunde
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule Pu. Bhz.
1. Moshtael, Wesal 1531 SK Johanneum Eppendorf 8,5 43,5
2. Saak, Sandra 1182 Hamburger SK 6,5 33,0
3. Langmann, Markus   Königsspringer Hamburg 6,0 29,5

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5. Borgmeyer, Max 1404 Königsspringer Hamburg 5,5 27,5

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12. Akram, Shumon   Königsspringer Hamburg 3,5 16,5

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16. Streich, Justus 1138 Königsspringer Hamburg 2,5 20,0

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F‑Endrunde (in Hamburg)
Pl. Teilnehmer TWZ Verein/Schule Pu. Bhz.
1. Smolkina, Milana 1488 Hamburger SK 5,5 26,0
2. Steinfeldt, Henry   Königsspringer Hamburg 5,5 22,5
3. Wonschik, Felix   Grootmoor 5,5 19,0

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13. Hort, Max   Königsspringer Hamburg 3,0 15,0

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18. Goehle, Maximilian   Königsspringer Hamburg 3,0 10,0

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Bericht

Konsequenterweise folgen kurz auf die HJET die HJEM. Viel Spaß für alle Betreuer und Spieler also: Im ersten Quartal des Jahres gleich zwei Highlights im Jugendschach! Zu den im HJET‑Bericht aufgeführten Königsspringern stieß noch Torben Siebeneicher hinzu, sodass das Kontingent der KSH‑Endrundenspieler auf 15 aufgestockt wurde.

Verluste hinnehmen musste allerdings das Leiterteam: Marco Hanssen verabschiedete sich gesundheitlich schon am Abreisetag. Los ging’s dann am 14. März bei Sonnenschein in zwei Bussen um 09:00 Uhr – ca. drei Stunden später sollten wir in unserer Unterkunft ›Stella Maris‹ ankommen, wo gerüchteweise die Menschen freundlich, die Verpflegung angemessen und das Wetter gut sein sollte.

Hochgesteckte Erwartungen also, die erfreulicherweise noch übertroffen wurden! Geräumige Zimmer mit super Betten, mannigfaltiges und frisch zubereitetes Essen, fast luxuriös anmutende Duschgelegenheiten: Diese und viele andere »Kleinigkeiten« drückten der Reise schon bei Ankunft einen recht positiven Charakter auf. Nach der anfänglichen Hektik (Zimmer beziehen, Spielsäle herrichten usw.) begann dann auch schon die erste Runde, weitere acht sollten noch folgen. Und so lief dann das Turnier für unsere Leute:

Justus und Max zählten wohl vor Beginn des Turniers zu den Mitfavoriten in ihrer Gruppe. Beide erwischte dann leider ein Virus, sodass manche Partie ausfiel oder vorzeitig beendet wurde. Max zeigte starken Kampfgeist und raffte am Ende noch ganze 5½ Punkte zusammen, beim abendlichen Handicap‑Blitzturnier lief er gar zur Höchstform auf. Und auch wenn Justus die letzten Runden nicht mehr mitspielen konnte, nach Hause fahren war nicht drin: Der Wille war da, nur die Kraft reichte dann nicht mehr. Euch beiden wünsche ich gute Besserung und schon jetzt viel Erfolg (den Spaß hattet ihr ja trotz alledem) auf der nächsten Endrunde!

»Newcomer« Shumon erreichte in der E 3½ Punkte. Zu Beginn des Turniers noch sehr aufgeregt, fand er später die Ruhe, sich in seine Partien richtig hineinzuhängen. Man konnte förmlich sehen, wie er von Runde zu Runde dazulernte. Nur von seinen guten Stellungen manchmal scheinbar selbst überrascht, wurde so manches voreilige Remis gegeben. Doch bei solch einer Entwicklung kommt die Routine auch noch.

So kam es dann also, dass »Goalgetter« Markus mit 6 Punkten bester Königsspringer in der E wurde. Durch konzentriertes und ruhiges Schach (gerade auch in unbekannten Eröffnungssytemen) knetete er jede Partie zäh. Als einzigem Spieler in der E gelang es ihm, sogar dem späteren E‑Meister Wesal Moshtael (SKJE) ein halbes Pünktchen abzuknöpfen. Unerklärlich nur, dass seine Fußballmannschaft im großen E‑Jugend vs. D‑Jugend Spiel 0:10 unterlag.

Die D‑Jugend war dieses Jahr übrigens auch schachlich recht stark: Lange Partien, viel Vorbereitung und Analyse dürften alle Spieler im Feld vorangebracht haben.

Ole spielte sehr motiviert mit – oft hatte er nach gut gespielter Eröffnung scharfe Stellungen auf dem Brett. Mit etwas mehr Konzentration wäre gerade im Mittelspiel mehr drin gewesen.

»Niemals remis geben!« war wohl der Wahlspruch von Daniel »Ich benutze keine Herbergsduschen« Maiorov: Wie schon im letzten Jahr kämpfte er jede Partie bis zum Ende aus und fand nach den ersten Runden gut in das Turnier hinein.

Christian »The Poser« Chlond(i) schaffte dann allerdings gleich siebenmal remis! Damit erreichte er nicht nur 3½ Punkte, sondern verdrängte auch den altbekannten Schieberguru Sevenoaker souverän vom Thron. Jedoch soll an dieser Stelle kein falscher Eindruck entstehen: Oft hat er hart gekämpft und ein ganzer Punkt wäre so manches Mal sehr verdient gewesen. Doch wie uns Chlondi selber sagt: »Hey, remis is’ doch sozial!«, »Hab ich gut gemacht, was?«, »Ey, kuck mal, was ich kann!« und »Schau mal, Maheba!«. Denn wie heißt es so schön? Kein Glück im Spiel, dafür …

In der C gab es dieses Jahr viele Überraschungen: Jeder musste sich vor jedem in Acht nehmen. Ob es an der Vorbereitung, oder an Smirnoff‑Ice lag: Wenige Spieler spielten ein konstantes Turnier, Niveau und Kampfgeist waren bei einigen sehr wechselhaft. Es kamen viele interessante Partien aufs Brett, gerade die als Favoriten gehandelten Spieler mussten oft Federn lassen.

Clemens’ Turnierverlauf spiegelte diese Tatsache besonders gut wider: Am Anfang klar unter seinen Möglichkeiten bleibend, zog er später bis an die Spitze durch – doch dann war das Oberlippenbärtchen ab, und auch die Spielstärke ging eher wieder in Richtung Mittelfeld.

Thomas erreichte mit 4 Punkten ein respektables Ergebnis, besonders gut in Erinnerung habe ich eine schöne Angriffspartie von ihm gegen Rashed Akram (HSK).

Auch Immo brauchte sich dieses Jahr vor seinen Gegnern nicht zu verstecken: Zwar öfters ungenau gerechnet, fand er sich häufig in unübersichtlichen Situationen wieder, jedoch sind seine 3½ als ein klarer Fortschritt im Vergleich zu den letzten Jahren zu werten.

Mit viel Vorbereitung und Motivation fand Otto dieses Jahr zu alter Spielstärke zurück. Gegen den Ersten (Phillip Müller) remis gespielt und einen ganzen Punkt gegen Fabian Schulenburg geholt – das hätte fast zum Titel gereicht. Mit etwas mehr Glück und einmal weniger Schieben – gegen Zimmergenosse Matze Peeesch (Marmstorf) – hätte das durchaus was werden können. Platz 2 und die Schachpolizei weiterhin als ständiger Begleiter – das ist die durchaus erfreuliche Bilanz.

Von Torben »Ex‑Schieberguru« Sevenoakers Partien im B/C‑Sichtungsturnier habe ich nicht so viel mitbekommen. Jedoch dürfte er auf dieser Endrunde Turmendspiele liebgewonnen haben. Und sollte das nicht der Fall sein, so hat er auf jeden Fall etwas darüber gelernt.

Im richtigen B‑Turnier spielte übrigens kein Königsspringer mit. Erwähnt sei an dieser Stelle nur, dass Ricarda Rohlfs (SKJE), von so einigen vielleicht doch recht unerwartet, B‑Meister wurde.

Die A war dieses Jahr stark besetzt: Schackel, Peter F. und Jule waren am Start; vom HSK nahmen Hannes Langrock, DM Olli, Robin Stellwagen, Stefan Schnock, Matthias Kaczmarowsky, vom SKJE Alice Winnicki, Benny »auf Brot« Buchheister und Zolly Zollondz teil. Im direkten Duell Unterlag Jule in der letzten Runde Hannes; bedeutete: Gold für Hannes, Bronze für Jule. Und trotz einiger knapper Partien konnte sich Peter auf den Silberrang dazwischen quetschen. Eine starke Vorstellung, besonders wenn man bedenkt, dass er sich an DEN Grundsatz (Worauf sollte man beim Schach nicht kucken?) nicht gehalten hat. Selbiges trifft auch auf Schackel zu, der innerlich vielleicht nicht immer so ganz bei der Sache war … (reine Vermutung). Immerhin hatte er DIE Frisur der Endrunde.

So, zum Ende gibt’s eigentlich noch etwas zu uns Leitern zu sagen, denn auch wenn wir nicht schachlich glänzen konnten, muss man mal vermelden: Hey, wir waren toll.

Bongo: Als Turnierleiter alles im Griff und dege Abschluss‑Show geleitet.

Lämper: Sah noch nie so gut aus!

Boris: Analyse‑ und Vorbereitungs‑Märstre – stellte so manchen Punkt aufs Brett. 1. Vorsitzender der Schachpolizei.

Marco: Krank und nicht anwesend, aber trotzdem irgendwie klasse.

Fischgü: Redaktionsmotor und Aushilfsanalysator – beim Unihoc ein Tier.

Steffgü: Steffgüüüüüü! Nachwuchsmusiker und Rechengott.

Baldur: Hab auch mal versucht mich analyse‑ und vorbereitungstechnisch zu betätigen. Mehr verrate ich hier nicht!

Abschließend betrachtet kann also gesagt werden: Diese HJEM waren zwar schachlich nicht für alle ein Glanzpunkt, doch haben viele (gerade die jüngeren) einiges gelernt, und die Stimmung war echt klasse! Oder um es kurz zu machen: Wir gehen gestärkt aus dieser Endrunde hervor. So, und jetzt brennen meine Zwiebeln an; also Ende!

(Baldur Schroeter)

Foto

Vorbereitungsmärstre
(Foto)
Boris Bruhn

Quelle: Hamburger Schachjugendbund
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/03hjem.php
15.04.2017, 17:44 (tr)
 
 
 
 
 
 
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