S
c
h
a
c
h
c
l
u
b
 
v
o
n
 
1
9
8
4
 
 e.
 V.
 
 
 
 
 
 
[Grafik]
[Grafik]
 
 
www.kshamburg.de
 
 
Chronik: Archiv
Sonnabend, 18. November 2017

Königsspringer Hamburg · Schachclub von 1984 e. V.


Königsspringer Hamburg
Schachclub von 1984 e. V.

Chronik

Archiv

26. Internationales SGHHUB‑Schnellturnier
 22./23. Juni 2002 
Endstand
Pl. Mannschaft A. V/S MP BP Bhz.
1. Hamburger SK 1 A Verein 18 31,0 106,0
2. Königsspringer Hamburg 1 A Verein 16 31,0 107,0
3. SK Johanneum Eppendorf 1 A Verein 14 21,5 105,0
4. SK König Tegel C Verein 12 24,0 94,0
5. SC Kreuzberg 1 C Verein 12 23,5 101,0
6. Hamburger SK 3 C Verein 12 23,0 102,0
7. Schachfreunde Achim A Verein 12 22,0 101,0
8. SG HHUB 2 A Verein 12 22,0 87,0
9. Königsspringer Hamburg 2 D Verein 12 19,0 90,0
10. Delmenhorster SK 1 A Verein 11 21,5 109,0
11. Hamburger SK 2002 A Verein 11 21,5 104,0
12. SC Diogenes C Verein 11 21,5 83,0
13. Heidberg A Schule 11 20,5 102,0
14. Hamburger SK 4 C Verein 11 19,5 91,0
15. SC Kreuzberg 2 D Verein 11 19,0 84,0
16. SK Johanneum Eppendorf 2 A Verein 10 21,0 93,0
17. Königsspringer Hamburg 3 A Verein 10 19,5 95,0

:

48. Königsspringer Hamburg 4 D Verein 6 14,5 61,0

:

56. Königsspringer Hamburg 5 E Verein 0 7,5 58,0
Bericht

56 Mannschaften traten auf dem 26. Internationalen SGHHUB‑Schnellturnier an, auf der Jagd nach Preisen, zum Spaß oder auch nur, um etwas dazuzulernen. Mit fünf Teams stellte Königsspringer das zweitgrößte Mannschaftskontingent, eine Mischung aus schon routinierten Turnierspielern, aber auch so manchem, der zum ersten Mal Turnierluft schnuppern durfte.

Den leicht ramponierten Wanderpokal konnte dieses Jahr die erste Mannschaft des HSK für sich beanspruchen, im direkten Vergleich musste sich KSH 1 (Julian, Peter, René, Ingo) mit 1½:2½ geschlagen geben. Dieser Kampf bestimmte dann auch schon den Turniersieger, da beide Teams sich in den restlichen Runden als zu stark für die Konkurrenz erwiesen und dementsprechend keinen Mannschaftspunkt mehr abgaben. Platz 2 und Brettpreise (Julian und Ingo) also für KSH 1, die zum letzten Mal dieses Turnier in einer solchen Besetzung spielen konnten, da alle Spieler nächstes Jahr zu alt für eine weitere Teilnahme sein werden.

Mit einer äußerst souveränen Leistung, zwölf Mannschaftspunkten und damit punktgleich mit Platz 4 wurde KSH 2 (Otto, Clemens, Thomas, Christian) bestes D‑Team des Turniers und ließ viele vermeintlich besser besetzte Mannschaften hinter sich. Der entscheidende halbe oder auch ganze Brettpunkt wurde hier immer genau im richtigem Augenblick geholt, aber wenn man einen Kampf verlor, dann auch gleich richtig hoch. Zwar spielte Otto manchmal etwas schnell, Thomas hatte zur Turniermitte einen kleinen Einbruch und Christian sägte die Anstrengung an der Kondition, doch besonders in den letzten Runden rappelten sich alle noch mal auf. Der über das ganze Turnier hinweg gezeigte starke Kampfgeist rechtfertigt den neunten Tabellenplatz voll und ganz!

KSH 3 (Claus, Max B., Justus, zweiter Tag Florian, Torben P.) war ein altersmäßig sehr gemischtes Team, das den ganzen Turnierverlauf über in der vorderen Hälfte zu finden war. Claus traf am ersten Brett oft auf extrem starke Gegner (»Gegen drei Hamburger Meister in fünf Runden, Mann!«) und hatte in der letzten Runde in einer starken Partie gar die Chance Long abzuziehen. Auch Max hatte mit vielen starken (und vor allen Dingen älteren) Gegnern zu kämpfen, schlug sich aber wacker und konnte gar Hannes Just von HSK 1 einen halben Punkt abtrotzen, was sonst nur einem anderem Spieler gelang. Justus spielte ein unbeschwertes Schach, konnte am zweitem Tag leider nicht spielen und wurde durch Florian (zu Stephanie T.’s Leidwesen erst am Sonntag) ersetzt, der mit souveränen 4/4 alles wegbrezelte. Torben Petrina spielte besonders in der ersten Turnierhälfte stark und konnte gegen viele Gegner punkten, die über deutlich mehr Praxis verfügen als er. Platz 19 mit elf Mannschaftspunkten war das durchaus zufriedenstellende Gesamtergebnis.

Leider konnte KSH 4 (Daniel, Fabian, Shumon, Max W.) am Sonntag nur zu dritt antreten, doch auch so konnte so mancher Mannschaftspunkt eingefahren werden. Shumon hatte am ersten Tag mit einer harten Schiedsrichterentscheidung zu kämpfen, spielte jedoch in der zweiten Turnierhälfte viel unbeschwerter auf und hat hier genauso wie Max bestimmt viel dazugelernt. Fabian spielte an Brett 2 recht gut, die besondere Überraschung gelang jedoch Daniel, der an Brett 1 sensationelle 7/9 holte und nur ganz knapp den Preis als bester E‑Jugendlicher verpasste.

Mit Christopher, Martti, Nathalie und Nina spielten bei KSH 5 alle Spieler ihr erstes Schnellturnier. Christopher hatte es gleich am ersten Brett natürlich schwer, konnte mit so manchem Gegner jedoch durchaus mithalten. Gerade mal erst sieben Jahre alt, noch nie ein Turnier gespielt und doch machte Martti an Brett 2 gleich 4½ Punkte und das gegen Gegner, die schon viel länger Schach spielen; das ist eine Leistung, die doch so manchen erstaunte! An Brett 3 und 4 heimsten die Mädels, Nathalie und Nina, auch so manchen Brettpunkt ein und zum Schluss konnten sich alle sogar über ein Kilo Bonbons freuen! Ihr seht, so wie Ihr jetzt trainiert, braucht Ihr euch vor keinem Gegner zu verstecken!

Mir bleibt nur noch übrig, den Ausrichtern für dieses großartig organisierte Turnier zu danken und zum reibungslosem Ablauf (schnellste Siegerehrung ever!) zu gratulieren. So, krass, ein Schlusswort ist gefunden, ich bin fertig und kann jetzt ein Jahr auf das nächste SGHHUB‑Schnellturnier warten, vielleicht ja auch wieder mit Chili con Carne, wie im letzten Jahr!

(Baldur Schroeter)

 
 
 
 
 
 
 
 
https://www.kshamburg.de/archiv/02sghhub.php
01.01.2017, 00:01 (tr)
 
 
 
 
 
 
K
 
Valid HTML
Valid CSS
 
 
F W
TR